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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
75
4,3 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Juni 2017
Nach der Baseball-Saison zerfällt die knapp gescheiterte Mannschaft der Oakland A's. Teammanager Billy Beane muss ein neues Team bilden, hat dafür aber nur begrenzte finanzielle Ressourcen zur Hand. Zufällig lernt er den Wirtschaftsanalysten Peter Brand kennen, der ein, wie er glaubt, todsicheres System entwickelt hat, mit Computerstatistiken eine perfekte Mannschaft ohne Stars aufzubauen. Beane vertraut dem jungen Mann und setzt dessen System gegen alle Widerstände durch. Erfolge lassen zunächst auf sich warten.
Inhaltsangabe auf amazon.de

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und ist mit den beiden Hauptdarstellern Jonah Hill und Brad Pitt sehr gut besetzt.
Es gelingt sogar, uns europäischen Baseball-Laien die wichtigen Fakten um die es geht, Baseball und Statistiken dazu, gut und verständlich näher zu bringen.
Man verliert nicht die Lust dem Film zu folgen, weil man irgendwann unter der Last der Fakten zusammenbricht.
Sehr gut gemacht.
Ein Sportfilm, den Fans des Genres gesehen haben sollten.
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am 12. September 2016
How can Amazon sell a product with an english title "Moneybag", with no description of language, and ONLY possible to watch in GERMAN WITHOUT subtitles. The movie must be good. But amazon did a terrible job. The title of this movie should be "Die Kunst zu gewinnen".
False advertisement. Fool me once, but never gonna use AmazonVideo ever.
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am 15. Juli 2012
Mit diesem Satz verabschiedet sich Baseballtrainer Billy Beane(Brad Pitt) von der Distanz zu seinem Team und schaltet um auf Nähe. Für ihn, ein spektakulärer Schritt, und das obwohl Beane ansonsten ein Mann der klaren Worte, Fronten und Vorstellungen ist. Doch im Spieljahr 2001, als Beanes Team, die Oakland Athletics, fast Meister geworden wären, ändert sich alles. Drei Top-Spieler verlassen den Verein und für große Neueinkäufe fehlt schlichtweg das Geld. Beane erkennt, dass "sein" Sport ungerecht ist. Aber anstatt auf seine Scouts zu hören und für vielversprechende Spieler Geld auszugeben, dass er nicht hat, wagt Beane den Sprung ins Baseball-Neuland.

Beane kauft den jungen Wirtschaftsabsolventen Peter Brand(Jonah Hill) für das Team. Der glaubt an eine statistische Formel, die es ermöglichen soll aus Spielern, deren Fähigkeiten durch normales Scouting nie entdeckt werden, ein schlagkräftiges Team zu machen. Bei Beane trifft Brand auf Verständnis, egal wie schräg und unkonventionell seine analytischen Rechnungen auch sein mögen. Für die Old-School Scouts in Oakland rütteln Brand und Beane jedoch an den Grundpfeilern des Sports. Auch Trainer Art Howe(Philip Seymour Hoffman) kann sich keinen Deut mit diesem System anfreunden. So starten die Oakland Atheltics schlecht in die Saison. Trainer, Mannschaft und Manager passen irgendwie nicht zusammen. Das Ergebnis sind Niederlagen. Erst als Beane, früher selbst ein vielversprechender Baseballspieler, den Spielern klar macht, wie sich verlieren anhört, geht ein Ruck durchs Team...

Ach, wie schön war das denn? Ein guter, gefühlvoller Baseballfilm. Wer auf -Der Unbeugsame- steht -Das Feld der Träume- liebte und noch immer eine Gänsehaut bekommt, wenn er an -Aus Liebe zum Spiel- denkt, der ist bei -Moneyball- genau richtig. Der Film bezieht, wie die genannten Beispiele, seine magischen Momente nicht aus den Spielszenen des Sports heraus, sondern aus dem Universum von Kleinigkeiten, das den Baseball umgibt. Dabei geht es eher um Philosophie, als um Sport. Wie sich Jonah Hill und Brad Pitt die Bälle der Story zuspielen, das ist schlichtweg genial. Dabei braucht Bennet Millers Film eine gute halbe Stunde, bis er in die Erzählspur gleitet. Doch ab dem Moment, wo Beane seinen Scouts die Regeln für die neue Saison erklärt, gibt es kein Halten mehr. Dann rauscht die Geschichte wie ein Sturzbach dem Ende entgegen.

-Moneyball-, nach dem Roman von Michael Lewis, beruht auf wahren Begebenheiten. Es ist eine dieser Sportgeschichten, bei der es nicht auf das Ende ankommt. Der Weg ist das Ziel, wenn Beane und Brand versuchen ihre Philosophie des Spiels umzusetzen. Das muss nicht gelingen, aber es wäre eine Schande, hätten sie es nicht versucht. -Moneyball- ist mit einigen Originalaufnahmen gespickt, um die Realität der Geschichte noch ein Stück herauszuheben. Das ist wunderbar gelungen, wäre aber vermutlich nicht nötig gewesen, denn: Was Brad Pitt und Jonah Hill hier vor der Kamera zeigen, dass ist Realität pur. Genau so sollte gutes Schauspiel sein. Wenn dazu noch Drehbuch und Kamera stimmen, dann kann die Magie des Mediums Film die Regentschaft übernehmen. Bei -Moneyball- passiert genau das!
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am 19. Juni 2017
sehr hȹbsch. ich sah, wie dieses video mit meinem bruder. die dreharbeiten technik ist atemberaubend. die geschichte stammt von leben, h?her als das leben. ich mag die hauptdarstellerin. eine geschichte mit happy end.
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am 26. Februar 2013
Der Film hat mir gut gefallen, weil hier mal nicht nur die Helden des amerikanischen Sports im Vordergrund stehen, sondern die Menschen dahinter. Die Geschichte ist nicht, wie so oft mit Siegern und Feldschlachten überhäuft. Sie zeigt viel mehr, was hinter
einem Erfolg stecken kann, der nicht alleine durch Geld und Macht erreicht wurde. Im Film werden Dinge angesprochen, die vielleicht nicht das grosse Kino zeigen aber Menschen die mit grosser Überzeugung mal versuchen einen anderen Weg zu gehen.
Dieser Geschichte ist nicht nur für Sportler die alles erreichen wollen, sondern Ihr Ziel nach Ihren Möglichkeiten abstecken.
Also der grosse Rest...

Gut erzähltes Sport-Kino...
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am 10. September 2015
Billy Beane (Brad Pitt) ist ein gescheiterter Baseball Profi, der als junges Talent dem Ruf des Geldes gefolgt ist und dafür ein Stanford Stipendium ausschlug - dies bereut er bis heute. Als er erkannte das er als Spieler nie dem ihm prognostizierten Erfolg haben wird, wird er Talentscout und anschließend, über Stationen, General Manager der Oakland Athletics in der Major League Baseball. Als er das erste mal in den Playoffs das letzte Spiel verliert und somit die World Series, beginnt er am bestehenden System zu zweifeln. Mit kaum Geld in der Kasse beschließt er einen neuen Weg einzuschlagen und verpflichtet einen jungen Yale Absolventen (Jonah Hill) der Wirtschaft, der Spieler alleine nach statistischen Kriterien auswählt und die Oakland Athletics so zum Sieg führen will.

Der Film bringt das Underdog Image einer kleinen Mannschaft sehr gekonnt rüber und zeigt auf wie sich mit analytischem Sachverstand das Thema Leistungsbewertung aus einer neuen Perspektive angehen lässt. Brad Pitt spielt den Sportmanager sehr gekonnt, auch wenn gewisse Attitüden klassisch amerikanisch sind. Jonah Hill versucht sich hier, abseits seiner gewohnten Rollen wie in Suberbad oder 21 Jump Street, als Charakterdarsteller und seine schauspielerische Leistung macht Hoffnung auf einen Jonah Hill der im etwas reiferen Alter als Charakterdarsteller durchaus Potential haben dürfte. Der Film ist im Großen und Ganzen mitreisend und gut erzählt, gerne hätte man hier noch mehr auf die Nebendarsteller (Baseballspieler) eingehen dürfen, was dem Film eine andere Tiefe verliehen hätte, als eine Family Story einzuflechten. Wie das besser geht sieht man in Jerry Maguire ' Spiel des Lebens. Ebenso fehlt es an Details zum Baseball an sich, nach 1 1/2 Stunden dürfte man schon erwarten zu verstehen wie dieser Sport nun funktioniert. Dies scheint jedoch den amerikanischen Vorlieben und deren Allgemeinwissen rund um Baseball geschuldet sein, daher nur 4/5 Punkten, die sich der Film aber redlich verdient hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. November 2016
Bennett Millers Sportfilm "Moneyball - Die Kunst zu gewinnen" bekam im Oscarjahr 2016 insgesamt 6 Nominierungen, darunter auch als "Bester Film des Jahres" und für die beiden Darsteller Brad Pitt und Jonah Hill - am Ende ging das Baseball-Drama allerdings leer aus. Er spielte alleine in den USA 75 Millionen Dollar ein und der Regisseur blieb bei seinem Nachfolgefilm "Foxcatcher" dem Genre Sportfilm treu.
Das Drehbuch von Stan Chervin, Aaron Sorkin und Steven Zailian ist so angelegt, dass die Geschichte auch von ganz normalen Zuschauern verstanden wird, die sich nicht speziell für Baseball interessieren. Oder wie Brad Pitt mehrmals erwähnt "wie kann man von Baseball nicht verzaubert werden".

Der Schauspieler ist die perfekte Besetzung für den ehrgeizigen Teammanager Billy Beane der Oakland Athletics. Als junger Typ (Reed Thompson) galt er als Riesentalent und große Hoffnung für den Baseball, aber er erfüllte die hohen Erwartungen leider nie. Als Manager versucht er nun alles um den großen Wurf zu machen. Dabei ist die Mannschaft der Oakland Athletics zwar gut, aber anderen Vereinen hoffnungslos unterlegen. Billy Beane will unbedingt ein Winnertyp sein - was in der Vergangenheit nicht gelang. Als Spieler nicht und auch nicht als Ehemann von Sharon (Robin Wright) - seine Tochter Casey (Kerris Dorsey) sieht er aber an den Wochenenden. Für die vergangene Saison wird er zwar von allen gelobt - aber er will mehr. Beane kann es nicht ertragen, dass seine Mannschaft nicht gewinnen kann, weil das Budget der Oakland Athletics zu kein und die Spieler zu teuer sind. Gute Nachwuchsspieler, die er und der Trainer Art Howe (Philip Seymour Hoffman) groß gemacht haben, werden dann durch bessere Angebote der finanziell starken Vereine abgeworben. Das muss ein Ende haben. Während seine Scoutingabteilung nach altbewährtem Modus Ausschau nach geeigneten Kandidaten für dei vakanten Positionen halten, versucht Beane neue Wege zu gehen. Bei einem Besuch bei den Cleveland Indians lernt er dort den jungen, dicklichen Wirtschaftsanalytiker Peter Brand (Jonah Hill) kennen.
Brand hat Methoden zur Einschätzung der Stärken und Schwächern von Spielern entwickelt, die im Baseballsport einzigartig sind und auf Basis dieer mathematischen Daten stellt Beane ein Team von Außenseitern und anderswo verschmähten und unterschätzten Spielern wie Scott Hattenberg (Chris Bratt) oder David Justice (Stephen Bishop) zusammen. Nicht das Ansehen und der Marktwert des Spielers sind wichtig, sondern alleine die Zahlen, seine am Computer berechenbare Leistung. Und laut Brand kann Beane ein echtes Winnerteam zum Spottpreis zusammenkaufen, vorausgesetzt er achtet auf die richtigen Statistik-Kombinationen
Dies führt zu heftigen Konflikten, nicht nur mit dem Trainer...

Aber mündet nach einer Durststrecke am Anfang in die längste Siegesserie in der langen, langen Geschichte des Baseballs. Wie aus Baseball Moneyball wurde erzählt diese Geschichte nach Tatsachen.
Durch die damals revolutionäre Einführung der Sabermetrics zur Spielerbewertung, gestaltete Beane ab dem Jahr 2000 systematisch um und konnte den finanziell zweitklassigen Verein vier Jahre lang in Folge in die Playoffs führen, wo das Team jedoch stets früh scheiterte. Diese Anfangsjahre werden in den USA als die "Moneyball Years" bezeichnet. Trotz lukrativer Millionenangebote blieb Beane seinen Oakland Athletics bis heute treu. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2019.

Die Story wurde von Bennett Miller sehr atmosphärisch umgesetzt und man bleibt gespannt beim Geschehen. Die gute Besetzung wertet den Film noch zusätzlich auf. "Moneyball" ist sehr gelungen, er wirkt authentisch und phasenweise sogar mitreissend. Man kann Regisseur Miller durchaus gescheinigen, dass er eine ausserordentlich gute Schauspielerführung beherrscht - sichtbar auch an dem Nachfolgefilm "Foxcatcher", der Steve Carell und Mark Ruffalo ebenso beinahe zum Oscar verholfen hätte. Mit drei Filmen in 11 Jahren (Capote, Moneyball und Foxcatcher) ist Bennett Miller zwar nicht unbedingt ein produktiver Regisseur, aber dennoch kann sich seine bisherige Filmographie sehen lassen. Alle drei Filme sind irgendwie speziell und tragen seine spezielle Handschrift.
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am 8. August 2014
Ich bin kein großer Sportfan und habe mir den Film nur wegen der Datenanalyse angeguckt.
Ohne Baseball-Kenntnisse ist das schon ein ziemlich schwerer Brocken...

Die Schauspieler liefern eine solide Leistung ab. Wobei ich nicht beurteilen kann, wie authentisch Brad Pitt den Trainer spielt. Super dargestellt fand ich den Yale-Absolventen.

Insgesamt hätte man mehr aus den zwischenmenschlichen Konflikten rausholen können, die dadurch entstehen, dass alte Strukturen durch neue Methoden aufgeweicht werden sollen.

Dann wäre der Film aber sicherlich noch länger geworden.
Ich würde ihn wohl nicht empfehlen, wenn der Rezipient kein Sportfan ist; außer er hat Ahnung von Baseball!

Beste Grüße

Ulysses Niemand
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2012
Die Kunst zu gewinnen ist kein schnell geschnittenes Action-Kino, kein Film der Superlative, sondern ein leise, einprägsamer und intensiv gedrehter Film. Es ist hochqualitatives Hollywoodkino. Ein gutes Drehbuch, gute Schauspieler und eine spannende Story machen diesen Film zu etwas Besonderem.
Brad Pitt spielt hier nicht den martialischen Actionhelden, er ist kein Achilles in Troja, sondern ein stur, mutig und konsequent an seinem Konzept festhaltender Baseball-Manager. Er spielt in Moneyball eindringlich, nachdenklich, mit leisen Tönen und mit einer bis dahin nicht gekannten Einfühlsamkeit. Genau deswegen wurde er zu Recht für diese Rolle für den Oscar nominiert, weil hier ein schauspielerisch deutlich gereifter Brad Pitt zu sehen ist.
Der Film schildert die Story eines klassischen Underdogs. Das Baseballteam der Oakland Athletics hat wenig Geld, wenig Ansehen und wenig Zukunftsperspektiven. Nach dem Weggang vieler guter Spieler steht der Teammanager Billy Beane vor einer deprimierenden Aufgabe. Würde er nach den klassischen, althergebrachten Methoden arbeiten, würde Oakland ein Team stellen, das dazu verdammt wäre, in den unteren Tabellenregionen der Major League Baseball (MLB) zu spielen. In dieser Situation entscheidet er sich etwas zu riskieren und mit neuen, wissenschaftlichen Methoden und mit Hilfe eines Wirtschaftsstatistikexperten, neue Wege zu gehen. Er ist von seiner Sache, trotz anfänglicher Mißerfolge und trotz heftiger Kritik aus dem Club, überzeugt. Er geht stur seinen Weg und hat damit Erfolg. Moneyball, der Titel sagt es schon, schildert ebenfalls die Hintergründe der amerikanischen Nationalsportart Nr. 1. Es geht um Geld und Geld schlägt im Baseball Homeruns, Geld gewinnt. Spieler werden daher wie Investitionen behandelt und genau so auch gekauft, ausgemustert oder getauscht. Das ist die wenig glamouröse Seite des Profisports, die wir hier sehen. Es geht um Geschäfte, um Erfolg und wenig um die Leidenschaft für den Sport. Der Spirit, der Geist des Spiels, wird hier vom Mammon verdrängt. Aber das ist keine Schwäche des Films, sondern seine Stärke. Er zeigt uns keine vermeintlich heile Sportswelt in der "11 Kameraden" zusammen durch dick und dünn gehen und am Ende gewinnen, sondern er gibt uns einen realistischen Einblick in ein knallhartes Geschäft. Das sympathische an dem Charakter, den Brad Pitt verkörpert, ist dabei, dass er die Geldregeln der MLB durchbricht und dem Underdog mit kreativen, neuen Ideen, die weitaus preiswerter sind, als die hohen Etats der NY Yankees oder der Boston Red Sox, Erfolg verschafft und so die großen Clubs mit ihrem vielen Geld in Zugzwang und Erklärungsnöte bringt.Er beweist, dass man mit weniger Geld auch Homeruns schlagen kann, wenn man ein wissenschaftlich fundiertes Konzept hat und nicht mehr allein auf die alten Regeln vertraut.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Januar 2016
Big Data im Baseball
In kaum einem anderen Film schaut man als Zuschauer so oft in Excel-Tabellen und Computer-Ausdrucke. Hauptthema ist zwar zum einen die Sportart, zum anderen aber auch der Paradigmenwechsel bei der Suche nach neuen Talenten. Die Oakland Athletics waren der Major League Baseball in den Playoffs gescheitert, die Topspieler verließen den Club und Transfergelder in Millionenhöhe, um neue Stars einzukaufen, bekam der Teammanager Billy Beane (Brad Pitt) vom Eigentümer des Clubs nicht zugestanden. Was also tun? Für Billy Beane lag die Lösung in den häßlichen Entlein, das sind die guten, aber unterbewerteten, und damit billig einzukaufenden Spieler. Um die zu finden, mußte man sich auf die Mathematik, genauer gesagt auf die Statistik, verlegen.

Die neue, revolutionäre Herangehensweise der Informationsgewinnung bei der Talentsuche besteht darin, Daten tausender Baseball-Spieler in einer Datenbank zusammenzufassen, die es gestattet, mit entsprechenden Berechnungsalgorithmen die Entwicklung von Spielern zu prognostizieren und Bewertungskennzahlen zu produzieren. Es steht die Mustererkennung in großen Datenbeständen gegen Intuition und Wissen von Experten. Im Baseball wird für den statistischen Ansatz der Begriff Sabermetrics verwendet . Saber kommt von SABR und steht für die Society for American Baseball Research.

Der Film basiert auf dem Buch Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game und folgt weitgehend den tatsächlichen Ereignissen im Profi-Baseball in den USA in den nuller Jahren. Daher übernimmt er auch fast alle Namen der realen Akteure. Nur der Name des Statistikexperten Paul DePodesta, dem realen Assistenten von Billy Beane, mußte geändert werden. Dem erschien seine Filmfigur ein bißchen zu fiktiv geraten. Auch der Trainer Art Howe, verkörpert von Philip Seymour Hoffman, war unzufrieden, ließ es aber dabei bewenden.

FAZIT
Der Film macht auf unterhaltsame und spannende Weise mit dem modernen Big-Data-Paradigma bekannt, das die Datensammlungen und -auswertungen unserer Tage in allen Bereichen durchdrungen hat. Baseball muß man dafür nicht verstehen ;-)
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