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TOP 500 REZENSENTam 20. April 2012
Manchmal frage ich mich, welche Berufsgruppe eigentlich diejenige ist, die am meisten Verachtung verdient. Dabei komme ich nicht auf die üblich Verdächtigen wie Anwälte, Ärzte, Berater oder Bundesligaschiedsrichter, sondern auf diejenigen, die diese lieblosen Textschnippsel für die Musikindustrie schreiben, die dann dank Internet nach Sekunden weltweit verbreitet und dupliziert werden. Das 'poppigste Album' von Rufus Wainwright also. Wer auch nur ein wenig seine Karriere verfolgt hat, wird das richtig einzuschätzen wissen. Diesmal gibt es keine Oper, oder schwere Pianoballaden, oder July Garland Konzerte, diesmal ist die musikalische Wundertüte wieder weiter geöffnet.

OUT OF THE GAME. Schon vorab veröffentlicht, der Titeltrack mit dem wundervollen Video mit der hochgeschätzten Tim Burton Ikone Helena Bonham Carter ist West Coast gemischt mit Rat Pack Atmosphäre pur, hier zwinkert ' zumindest mir ' Donald Fagen lakonisch zu. Ein entspannter schöner Song.

JERICHO ist eine entzückende und groovende Funkballade geworden, deren Bass direkt ins Schlafzimmer führt.

RASHIDA hat ein Saxophon Solo, was in den meisten Fällen ja schon ein Grund ist, einen Song nicht zu mögen. Hier natürlich nicht, Wainwright tänzelt leichtfüssig zwischen 70er Jahre Queen und Bowie Referenzen hin und her, um sich dann final doch eher für Bowie's 'Aladdin Sane' zu entscheiden.

BARBARA stammt zeitlich aus derselben Periode wie RASHIDA, allerdings schimmern hier die US AOR Referenzen durch. Gewöhnsbedürftig und nicht so gelungen auf dem ersten Blick, aber vielleicht wächst der Song ja noch.

WELCOME TO THE BALL bekommt eine Orchestrierung verpasst, die einen sofort an vier Britten auf einem Zebrastreifen denken lässt.

MONTAUK überzieht Rufus in gewohnt charmanter Manier. Mit einem klassischen Klavier Arpeggio, überzogenen Falsetto Stimme haucht er uns tiefsinniges entgegen. Textlich geht der Song als Ode an seiner Tochter sehr in die Tiefe und ans Herz, bei allem Humor ist er sehr offen und ehrlich ... 'and see your dad wearing a kimono, and see your other dad pruning roses.'

BITTER TEARS verlässt die 70er und betritt die 80er Jahre Disco, hier das Wort Pop dann mit guten Gewissen benutzt werden. Falls dieser Song es zur zweiten Single schafft, dann wünsche ich mir eine visuelle Hommage an Falco.

RESPECTABLE DIVE. Country Musik, vorsicht es wird sehr staubig!

PERFECT MAN. Neil Tennant und die Pet Shop Boys lassen mehr als nur ein wenig grüssen. Ähnliches Fazit wie bei BITTER TEARS, sehr gelungen, wenn man Euro Pop / Disco mag.

SOMETIMES YOU NEED. Sehr akustisch und zurückgenommen. Erschliesst sich nicht sofort.

SONG FOR YOU. Der dritte SynthPop Song auf diesem Album, nicht ganz so melodisch und überzeugend wie seine beiden Vorgänger.

Mit CANDLES schwingt das Album angemessen sieben Minuten lang aus. Nachdenklich mit dem selben Thema wie das letzte Album. Und mit Klavier, Akkordeon, Dudelsack und Chören, die nachhallen.

Das Füllhorn, das hier ausgeschüttet wird, mit den ganzen Referenzen an die 70er Grössen in UK (Bowie, Queen) und den USA (10cc, Steely Dan) sowie den Eurodiscoausflügen mag auch manche Hörer vielleicht etwas too much sein. Anderen mag es den Zugang erleichtern. Und ob man es mag oder nicht, hier tobt sich ein musikalisches Wunderkind, den Schubladen in seinem kreativen Prozess wohl eher weniger beeinträchtigen, nach Herzenslust aus.
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TOP 500 REZENSENTam 18. März 2014
An Bezugspunkten mangelt es diesem Album wahrlich nicht – der frühe Elton John, Boz Scaggs, Oper u. Klassik, aber auch Musical u. Veaudeville kommen einem beim Durchhören dieser Platte in den Sinn. Immer umrahmt von Wainwright’s relaxter und angenehmer Singstimme.

Irgendwie scheint hier alles zusammenzukommen, was Wainwright seit 1998 alles ausprobiert hat. Ohnehin immer schon ein talentierter Komponist, lässt er hier sämtlichen seiner musikalischen Einflüsse freien Lauf und es ist Produzent Mark Ronson zu verdanken, dass sich hieraus trotzdem ein einheitliches Klangbild ergibt.

Natürlich ist das sehr 70er Jahre bezogen, denn genauso müssen Wainwrights Songs ja umgesetzt werden. Aber es sind verschwenderische Arrangements, die zum richtigen Zeitpunkt auch mal klein gehalten werden, wie z.Bsp. bei dem auf einen country Rhythmus aufgebauten ‚Respectable Dive‘, oft ist es aber eine fast schon obszöne Deakdenz die diese Arrangements enthalten.

Sogar leichte Disco Anklänge mischen sich hier hinein (‚Perfect Man‘) und wer die frühen Elton John Alben für seine besten hält, der wird speziell mit dem Titelsong seine Freude haben.

‚Welcome To The Ball‘ hat dann diesen Cole Porter songwriting touch, den Wainwright wie kein zweiter seiner Zeitgenossen beherrscht und man findet hier auch keine song, der irgendwie vom Blues Schema herleitbar wäre – nicht einmal beim 50er Jahre-like Schwofer ‚Song Of You‘ kommt einem das wirklich in den Sinn - das wäre wohl unter Wainwrights Niveau.

Rockmusik Fans brauchen hier gar nicht erst hinheinhören, wer aber auf Pop, in all den Spielarten, die es diesbzgl. in den letzten 80 Jahren gab steht und es gern abwechslungsreich und anspruchsvoll mag, der kommt an diesem Album eigentlich nicht vorbei. Zum chillen, relaxen und die-Seele-baumeln-lassen eignet sich das aber auch perfekt.
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TOP 500 REZENSENTam 26. April 2012
Wie er da so steht, gockelbunt zwischen Mustertapete und Brokatvorhang, mit Totenkopfknauf und Lilienbrosche, das Ergebnis der Maniküre begutachtend, gibt Rufus Wainwright auf dem Cover seines neuen Albums ein köstliches Bild ab. Für diese Extraportion Ironie gibt's natürlich, ähnlich wie zuvor bei Jack White, schon mal einen Zuschlag in der B-Note. Humor steht ja nicht gerade an erster Stelle der Dinge, die man von einem Rufus-Wainwright-Album erwartet, manches seiner Werke erinnert schon eher an weihevolle, lithurgische Choräle, "Want One" und "Want Two" waren reicht damit bestückt und auch "All Days Are Nights" machte seinem Namen alle Ehre.

Umso überraschender also die Meldung vor einigen Monaten, Wainwright habe sich mit dem Produzenten Mark Ronson zusammengetan, einem Mann also, der den Pop als Berufung versteht und der sich durch die Kollaborationen mit Amy Winehouse, Robbie Williams und Lily Allen schon zu frühen Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Schwermütiges ist mit ihm kaum denkbar, und so klingt auch Out Of The Game" trotz der manchmal recht bissigen Texte ungewöhnlich leicht, aufgehellt, ja an einigen Stellen fast schon fröhlich. Country, Soul, Rock'n'Roll - die Hardcorejünger mögen ihren Ohren nicht trauen - die Dab Kings als famose Begleitband tun ein Übriges zu dieser neuen, beschwingten Mischung.

Schon der Titelsong ist so ein Zwitter aus bösem Lamento und streichzartem Soul: "You're only a child, with the mind of a senile man, you're only a young thing, 'bout to sleep with a sea of men, ... look at you suckers", auch das folgende "Jericho" schimmert mit Chor und Bigband sonnig zwischen den Zeilen - man hört die Songs und meint sie schon ewig zu kennen. Kein geringzuschätzendes Verdienst von Ronson, dem sich Wainwright nach eigener Auskunft mehr als bereitwillig ausgeliefert hat - "He's the full package, ... We both wanted something for each other, and I think we both got it" (quietus). "Rashida" wiederum erinnert mit seinem kräftigen, grellen Arrangement an frühere Queen-Sachen - hat eigentlich mal jemand an Rufus Wainwright gedacht als es galt, die Nachfolge von Freddy Mercury neu zu besetzen? Okay, vergessen wir.

Dass es am Ende doch wieder die Lieder mit dem schwermütigen Nachgeschmack sind, die in Erinnerung bleiben, ist seltsam, aber nicht weiter schlimm. Und irgendwie passt es auch zu einer Platte, die zwischen den Spannungspunkten Verlust und Gewinn entstanden ist - Wainwright selbst gibt ja bereitwillig Auskunft darüber, dass der Tod der Mutter Kate MacGarrigle vor gut zwei Jahren schwer zu schließende Wunden hinterlassen hat - gleichermaßen ermuntert ihn die Geburt seiner Tochter im Februar letzten Jahres. Das ihr gewidmete, behutsame "Montauk" vereint Wehmut und Frohsinn auf unnachahmliche Weise: "One day you will come to Montauk, and you will see your dad wearing a kimono, and see your other dad pruning roses, hope you won't turn around and go."

Neben dem lässigen "Perfect Man" mit einer Extraportion Popsahne obendrauf, neben dem ausgelassenen "Welcome To The Ball" bleiben also vor allem der betörende Liebesschwur von "Respectable Dive", das theatralisch, schmelzige "Song For You" ("So i'm gonna fly in the sky so high in the wind and i'm gonna try, really, really try so hard not to give in ...") und die Resignation und das überspannte Pathos von "Candles" im Gedächtnis haften. Er möchte, so Wainwright selbst, seine Platten nicht mehr oder weniger wichten - das eine allerdings kann man ihm attestieren: Mit "Out Of The Game" ist ihm sicher kein kleiner Wurf gelungen. mapambulo:blog
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am 24. Dezember 2013
Schon seit vielen Jahren verfolge ich mit großer Begeisterung die Karriere des kanadischen Songschreibers und Pianisten Rufus Wainwright. Seine Kreativität und Vielseitigkeit sind einmalig, jede neue Veröffentlichung ist ein Ereignis. Die Einflüsse erstrecken sich von Jazz, Folklore, Pop, Klassik über Oper, und die Songtexte sind voll Poesie, Witz und Charme. Jedes neue Album ist ein Pflichtkauf für mich und wird sehnsüchtig erwartet.

Auch auf der Bühne sollte man dieses Ausnahmetalent unbedingt erlebt haben, wenn möglich. Das Konzert im Juli 2012 in der Wiener Staatsoper (im Rahmen des Jazz Fest Wien) war fantastisch!
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am 19. Juli 2012
Man muss diese Art von Musik natürlich mögen, ein bisschen schnulzig, ein bisschen leidend, aber voller Inbrunst. Nur was für Leute, die Musik konzentriert hören und sie nicht als Hintergrundbeschallung benutzen. Obwohl das auch geht. Wär aber schade drum. Ich packe diese Musik, wenn ich dazu gezwungen werde, in die emotionale Schublade, in der ich auch Antony and the Johnsons ablege (obwohl Hegarty ganz andere Themen verarbeitet) oder auch die Parenthetical Girls mit Entanglements (2008 glaube ich, lange nichts mehr von denen gehört). Und wenn ich schon dabei bin,packe ich etliche Scheiben der Tiger Lillies dazu. Auf alle Fälle rezipiere ich all diese Musik in der gleichen Ergriffenheit, im wahrsten Sinne des Wortes - diese Musik ergreift mich.
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am 9. Januar 2014
Habe mir selbst zu Weihnachten auf angenehme Weise langgehegten Wunsch erfüllt. Sonst nur KLassikhörer, gint es ein paar Sachen, die muss ich haben, diese CD gejörte dazu.
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am 22. April 2012
Schon die vor Veröffentlichung des Albums über den Äther gegangenen Informationen haben aufmerksame Musikfreunde aufhorchen lassen. Rufus Wainwright kollaboriert für sein nächstes Album mit Produzent Mark Ronson. Das ließ auf ein, im Vergleich zu den vorangegangenen Alben, zugänglicheres Album von Rufus Wainwright hoffen, das ihm endlich die öffentliche Aufmerksamkeit einbringt, die er längst verdient hätte. Und in der Tat: im Ergebnis ist das Album eines der zugänglichsten im mittlerweile umfangreichen Portfolio des Künstlers, ohne dabei ausgetretene musikalische Pfade zu gehen, oder "Hüpfmusik" zu sein. Wainwright bewahrt weiterhin Sinn für große Melodien und Texte, bei denen man stets das Gefühl hat, Wainwright lege seine Innenwelt offen dar, jedoch ohne jemals prätentiös oder gekünstelt zu wirken. Musikalisch ist das ganze mal "cool", mal dramatisch und wenn angebracht auch sehr reduziert und unaufdringlich inszeniert.

Fazit: Neben "Want One" und "Want Two" das beste Album von Wainwright, das den Zuhörer, ob der schieren Genialität des Sängers, erstaunt zurücklässt.
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am 26. April 2012
Nach dem letzten Album von Rufus, welches einen sehr spärlichen und innigen Klang hatte, kommt nun das neue Album, die absolute Abkehr vom, für Lulu eingeschlagenen Weg.
Vielmehr erinnert dieses Album an Poses oder Release the Stars, während diese jedoch teilweise sehr musical-esque klangen (besonders Stars) ist dieses Album stark an einen 70er Jahre Klang angelehnt. Durch alle Saxophon-, Synthie- oder Discoeskapaden webt sich jedoch die für Rufus so typische und unverkennbare Art, Lieder zu schreiben. Egal ob Beatles, Queen oder Wagner Homages, Rufus hört man hier überall.
Jedes Lied bietet mindestens einen Ohrwurm, einige erschließen sich sofort, andere erst nach mehrmaligem hören. Über allem steht Rufus' unverkennbarer und genialer Gesang, Klavier gibt es hier freilich weniger, doch davon bot Lulu schließlich mehr als genug.
Alles in allem erweitert Out of the Game das Feld ein weiteres mal und gesellt sich wunderbar zu dem eloquenten Grüppchen an Rufus Wainwright Alben.

Anspieltips: Jericho, Montauk, Bitter Tears, Perfect Man.
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am 27. November 2012
Angenehme Stimme, ansprechende Melodien - aber nicht zu verwechseln mit typischem Radio-Pop-Brei der heutigen Zeit.
Die Platte wird direkt über die Anlage im Auto bei voller Lautstärke genossen, wird intensiv via Kopfhörer auf der Couch gehört und kann genauso im Hintergrund beim Essen mitlaufen.
Nicht umsonst eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 2012.
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am 13. April 2013
Ich bin durch das Lied "Halleluja" aus Shrek auf Rufus Wainwright gestoßen und habe mich sofort in seine Stimme und seine einzigartige Art der Musik verliebt. Auch Out of the Game ist trotz der deutlichen Einflüsse von Mark Ronson ein typisches Rufus Wainwrigt Album und damit wunderschön.
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