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TOP 1000 REZENSENTam 5. Februar 2012
VAN HALEN sind zurück - 14 Jahre nach "Van Halen III" wird ein neues Album vorgelegt, und diesmal wieder mit David Lee Roth als Sänger... da wird man schon neugierig, was diese Band, welche vor allem in den 80ern zu den populärsten Hard Rock Acts weltweit gehörte und die irgendwie nie ganz von der Bildfläche verschwunden war noch zu bieten hat. Der Zeitpunkt ist fraglos günstig - seit einigen Jahren steht klassischer Rock wieder hoch im Kurs, wieso sollten VAN HALEN hier nicht auch wieder mitmischen.

Der erste Durchlauf von A DIFFERENT KIND OF TRUTH zeigt - VAN HALEN sind und bleiben VAN HALEN. Selbst wenn man nicht wüsste das ein neues Album dieser Band draußen ist, der Sound klingt sofort nach VAN HALEN. Das Album ist gut produziert, rockt klassisch und kommt ohne gekünstelte Trendanbiederung aus.

Interessant fand ich, dass die Band anscheinend nicht versucht hat, ein oder zwei möglichst eingängige Singles auf diesem Album zu plazieren. Die Lieder sind natürlich nicht direkt "progressiv" und "experimentell" (wer sowas hören will kauft ja auch kein VAN HALEN Album), aber auf totale Ohrwurm-Refrains und völlig vorhersehbare Kompositionen hat die Band noch auch nicht gesetzt... wie ich finde ein sehr guter Zug.
Dies bedeutet auch: wer VAN HALEN ausschließlich wegen ihrer Megahits "Jump", "Why Can't This Be Love" oder meinetwegen noch "Panama" mag sollte sich den Kauf dieses Albums überlegen... derart chartkompatibel und poppig sind die Jungs hier nicht unterwegs. Wer aber die klassische DLR-Phase von VAN HALEN schätzt sollte bei diesem Album auf seine Kosten kommen, die Musik ist flott, organisch und weist die Trademakrs der Band auf, welche sie auch vor 30 Jahren aufweisen konnte.

Die Frage, inwieweit dieses Album mit Alben wie "Fair Warning", "Diver Down", "1984" oder gar den Erstlingswerken "Van Halen I" bzw. "II" mithalten kann muss meiner Ansicht nach die Zeit zeigen - ein solcher Direktvergleich ist allerdings womöglich auch ziemlich unrealistisch, 30 Jahre sind dann doch eine lange Zeit, welche den objektiven Blick und den 1:1 Vergleich sehr schwer macht. Fakt ist aber für mich, dass VAN HALEN mit ihrem hier vorliegenden Album zumindest an den Stil und den Spirit von damals gut anknüpfen und gelungene Songs in dieser Manier bieten können - und mehr als das darf man realistischerweise nicht erwarten, und das allein ist bereits eine echte Leistung.

Alles in allem: A DIFFEREND KIND OF TRUTH ist ein gutes VAN HALEN Album, im Stil klassisch, dabei allerdings nicht auf gnadenlos poppig getrimmt, sondern wirklich guter Hard Rock mit Ecken und Kanten. Fans der DLR Phase dieser Band sollten hier auf ihre Kosten kommen.
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am 4. Februar 2012
Zugegeben, allein schon die Tatsache, dass es nach gefühlten 100 Jahren wieder ein Van-Halen-Album mit Dave Lee Roth am Mikro geben sollte, ließ meine Erwartungshaltung doch in ziemlich luftige Höhen steigen.
Manche Fans scheinen mit dem neuen Album nicht wirklich glücklich werden zu können, verstehen kann ich das allerdings nicht so recht.
Nun wird mir bei einer 5-Sterne-Rezension natürlich die rosarote Fanbrille unterstellt, was ich ebenso natürlich abstreite ^^

Was tönt denn nun aus den Lautsprechern? Für mich ist "A Different Kind of Truth" das Beste, was uns Van Halen seit ihrem Debutalbum 1978 liefern. Nach dem wirklichen Überalbum "Van Halen 1" kamen meiner Meinung nach durchweg gute Alben, aber keines erreichte die Qualität des Debuts. Nun aber dieses Comeback-Album, mit dem ich persönlich nicht mehr gerechnet habe! Mit David Lee Roth am Mikro rocken die inzwischen doch schon etwas betagteren Herren, wie es besser nicht sein könnte. David Lee Roth singt, als ob die Zeit ihm nichts anhaben könnte: brilliant!!! Dazu das immer noch excuisite Gitarrenspiel des Eddie Van Halen, herrlich!!!! Teilweise chaotisch, aber meistens geradeaus. Dazu ein wenig Verrücktes wie "Stay Frosty", ein richtig fetter "Big river", es rockt und rollt wie in besten Zeiten.

Für mich, wie gesagt, ein höllisch gut gelungens Comeback, auch wegen der Rückkehr des David Lee Roth !!! Volle Punktzahl !!!! Weiter so !!!!!
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am 4. Februar 2012
Ich muss zugeben, nachdem ich das vorab veröffentlichte "Tattoo" ein paar Mal gehört hatte, waren meine Erwartungen an das neue Van Halen-Album doch relativ hoch. Aber was soll ich sagen? Sie wurden nicht enttäuscht, sondern sind sogar noch übertroffen worden!

Das, was diese drei "alten Säcke" zusammen mit Eddies Sohn Wolfgang (Jahrg. '91), der Michael Anthony (Chickenfoot) mehr als adäquat ersetzt, hier abliefern, ist vom Feinsten und schließt fast nahtlos an die großartigen Alben der Vor-Hagar-Ära an. (Damit nun kein falscher Eindruck entsteht: Ich mag den "Red Rocker" sehr und während "seiner" Zeit haben die Jungs einige tolle Alben produziert. Aber das war eben doch mehr Van Hagar, als Van Halen.)

Die Spielfreude, die die Band bei diesen neuen 13 Songs versprüht, macht abwechselnd gute Laune oder reißt einen einfach mit. Oder eben beides. Und dabei stört es auch überhaupt nicht, dass insbesondere den älteren Van Halen-Fans, die diese Band bereits seit ihrem grandiosen Debütalbum kennen und lieben, die eine oder andere Passage in dem einen oder anderen Song irgendwie bekannt vorkommen könnte. Zumindest bei mir war genau das Gegenteil der Fall: Die Songs auf "A Different Kind of Truth" wirken frisch und unverbraucht, erinnern aber trotzdem an die großartige Zeit Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger. Genau so will ich es haben!

Wenn ich überhaupt etwas zu kritisieren hätte, dann wäre das am ehesten die Produktion dieses Albums. Die ist für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu undifferenziert und wirkt ab und an ein bisschen schwammig. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Klarheit gewünscht. Aber ... pfff! ... trotzdem noch lange kein Grund, einen Stern abzuziehen. "A Different Kind of Truth" ist ein klasse Album einer genialen Band und macht mir eine Menge Spaß. Deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl und eine klare Kaufempfehlung!

A Different Kind of Truth
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am 27. März 2012
Das neue Album der wieder mit Sänger David Lee Roth vereinten Hardrocker von Van Halen ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man gute Musik durch schlechte Aufnahme und Mixdown völlig kaputt machen kann.

Die Band rackert sich ab. Die Musik (was man hören kann) ist wirklich inspiriert. Wir hören einen unglaublich interessanten Sänger, einen völlig ausgefuchsten Gitarristen, einen ziemlich wilden Drummer und mit Wolfgang VH (der Sohn des Edward) einen dynamischen, vitalen Bassisten. Aber leider hören wir nichts. Nichts. Das gesamte Album ist zusammengematscht und komprimiert in einem Maße, dass man es auf einem 5 cm kleinen Kofferradio-Lautsprecher problemlos hören kann. Es ist unglaublich: Matsch ohne Ende mit sagenhafter Kompression ' alles ist gleich laut (Gitarre und Gesang lauter, der Rest ziemlich viel leiser).Das zielt auf Menschen, die leider keine Stereoanlage, sondern nur ein schlechtes Autoradio besitzen.

Die Fakten: Das Album hat einen Dynamikumfang (DR = Dynamic Range) von 5! Das ist praktisch keine Dynamik ' eben alle Töne möglichst gleich laut. Zum Vergleich: Ein interessant klingendes- oder sogar audiophiles Album hat DR-Werte von 12 bis 16. Ein normales Album der 80er (die große Zeit der VH) wie das von mir geschätzte Album Diver Down (1982) hat einen DR von 12 ' und hört sich nicht nur deshalb gut an. Was sich der Drummer dachte, als er seine Becken bearbeitete (und er tut das extrem fantasievoll). Was der Bassist tut, wenn Vater wieder mal zu einem großen Solo abhebt. All das geht leider in einem grauenhaften Matsch unter. Die Gitarre des Meisters, sein sicherlich großartiger Röhrenamp, seine stupende Technik ' alles Matsch. Es klingt wie ein Transistor-FUZZ aus China für 17,80 EUR im Einzelhandel. Wir sollten die Toningenieure dieser Aufnahme zwingen, das grauenhaft klingende Produkt ihrer Arbeit täglich eine Stunde 14 Tage lang zu hören. Der niedrigste von mir gemessene DR aller Zeiten vernichtet ein eigentlich gutes Album. Musik für Menschen ohne Ohren. Ich habe noch nie ein wirklich gutes Album mit einem DR von weniger als 10 gehört. Aber DR = 5 ist wirklich zum Weglaufen.

Fazit: Gute Musik kann mit DR 5 auch so furchtbar klingen!
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am 13. Mai 2012
lange haben die Van Halen Fans auf eine neue CD gewartet. DieMusik CD kann man sich schon mal anhören auch wenn man merkt die Power von früher ist weg. aber die DVD zeigt nur wie alt die Herren geworden sind, was auch anden schwarz/weiss Aufnahmen liegt David LeeRoth scheint nicht gemerkt zu habe, dass die Zeit auch an seinem Äußeren nicht vorbeigegangen ist. Er sollte nicht mehr versuchen als der Poser aufzutreten, der er mal war. Eddie spielt immer noch sehr gut aber mit akustischer Gitarre klingen die Alten Kracher nicht gut.
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am 7. Februar 2012
Als VH-Fanatiker hatte ich so trotzdem meine Zweifel, in welche Richtung das Ganze gehen wird.

Und gerade bei Reunions geht es auch immer um fette Kohle - die letzte VH-Tour 2007/2008 war schließlich die erfolgreichste der Bandgeschichte (knapp an die 100 Mio $ erwirtschaftet) und manche große Bands machen ja gar keinen Hehl daraus, nur ein Album aufzunehmen um wieder auf Tour gehen zu können - nebenbei ist mit CDs auch nicht mehr das große Geschäft zu machen - lediglich die Touren werden immer profitabler! Allerdings bei allen anderen Reunionen hätte man auch gleich eine Live DVD/CD veröffentlicht - bei VH wurde zwar auch gefilmt, aber nie veröffentlicht - also doch nicht die ganze Kuh gemolken!

Wir wissen alle das Eddie und Alex ihre Instrumente beherrschen, wie kaum andere. Das Wolf(gang) ein unglaubliches Talent hat, und er schon mit 13 Jahren großartige Gitarrensolos aus dem Ärmel zauberte, wie man auf diversen Live Bootlegs der 2004er Tour mit Sammy sah!
Ebenso war bekannt, das Dave für seine Verhältnise gut bei Stimme ist!

...und dann das: Die Herren knallen ein Album raus, das einem die Ohren klingeln!
Eddie hat noch nie besser gespielt, klang nie so heftig, abgedreht und energisch wie auf den neuen Werk.
Alex klingt unglaublich agressiv und trotzdem straight. Wolf macht seine Sache auch großartig - naja als Sohnemann vom Chef bekommt man halt auch mehr Möglichkeiten sich zu präsentieren, von den Genen ganz zu schweigen!
Selbst Dave überrascht höchst positiv, obwohl man schon hört, das er nicht mehr der Jüngste ist!

Die Songs sind heavy, flott und fett. Es werden nur wenige Konzessionen ans Mainstreampublikum gemacht - lediglich "Tattoo" und "Blood and Fire" sind (Massen-)Radio tauglich - sonst wird kräftigst gerockt.
Keyboards werden kaum, und wenn dann als Hintergrund eingesetzt.
Höhepunkte für mich: das schon oben erwähnte "Blood and Fire", "Stay frosty" hat einen "Ice Cream Man"-Touch mit Mördersound und "Honeybabysweetiedoll" kriege ich nicht mehr aus dem Gehörgang.
Balladen? Nö! Hat es mit Dave ja auch nie welche gegeben. Eddie meinte dazu in den Achzigern: Jeder Song ist eine Ballade wenn du ihn langsamer abspielst! ;-)

Weiters wissen wir auch, das Mike Anthony unvergessen bleiben wird - insbesondere seine sympatisch/irre Bühnenpräsenz und die unvergleichlichen Backingvocals. Fakt ist auch, das er von den VH-Brüdern nicht immer freundlichst und korrekt behandelt wurde und er in den seltensten Fällen auf den Alben auch den Bass zupfen durfte. Er war der Fels in der Brandung und die Fans lieben ihn, weil er der nicht der unerreichbare Rockstar (Dave) oder unerreichbare Musiker (Eddie & Alex) war, sondern der nette freundliche Kumpel - ja ich vermisse ihn auch, aber als Musiker hatte er geringen musikalischen Einfluß auf das Schaffen der Band.
Und zu Sammy: Ja er hat sicherlich die bessere Stimme und die vier Alben mit ihm waren auch großartig -ich verehre ihn sehr, aber jetzt ist eben wieder Dave da!

Ich habe VH mit Sammy zweimal gesehen (93/95), Dave solo bei den Monsters of Rock 1988 und VH mit Gary fast einmal - shit, da hatte ich nur was vom Soundcheck gehört und musste entgeistert zusehen, wie die Ausrüstung wieder in die Trucks gebracht worden wurde, da sich Alex beim Soundcheck verletzt hatte und das Konzert abgesagt werden musste.

Und ich hoffe, VH mit Dave noch zu sehen, obwohl für 2012 KEINE Tour in Europa geplant ist! (hat zumindest ein Manager von Schweden Rock behauptet, der die Band verpflichten wollte)

Ich kann jedem Rockfan nur empfehlen, ins Album reinzuhören (bei ein paar Songs vielleicht auch öfters) - aber wer VH in der Dave-phase mochte, wird das hier lieben!
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TOP 500 REZENSENTam 24. August 2012
14 Jahre nach ihrem schwächsten Album - mit Extreme Sänger Gary Cherone - kehren Sie also endlich mit einem neuen Tonträger und altem Sänger zurück. Cherone wurde bei den Van Halen Kennern ohnehin nie als Gruppenmitglied wahrgenommen, aber die alte, leidige Frage, wer denn nun der bessere Frontman war/ist - Roth oder Hagar - wird natürlich auch im Zuge dieser VÖ wieder diskutiert. Dabei ist das eigentlich völlig egal, denn beide haben ihre Qualitäten - Roth ist der Showman und Hagar der bessere Sänge und Musiker, aber beide haben eine unverwechselbare Stimme und verstehen es die Songs der Gruppe so zu interpretieren, wie es diese brauchen.

Aber zur neuen Platte - einiges dieses Materials geht angeblich auf Sessions zurück, die schon Jahrzehnte zurückliegen, der Rest sind Songs, die Eddie in der Zeit seit Erscheinen von VH III schrieb. Die Qualität der Kompositionen liegt zwischen gut und sehr gut - ein wirklich herausragender, charttauglicher track ist zwar nicht zu finden, aber dennoch ist das ein sehr gelungenes Album, weil ein paar songs nach ein paar Durchläufen doch ziemlich in's Ohr gehen, so wie das, von der Melodie sehr an Roth's Solosachen erinnernde ,You And Your Blues` oder die erste single ,Tattoo`.

Bemerkenswert hier, sind vor allem der Sound, der sich viel stärker an die frühen VH Alben orientiert (ohne Keyboards, ohne Kinkerlitzchen) und die Kompromisslosigkeit mit der hier nach vorne gerockt wird. Eigentlich gibt's nur einen track auf dem Sie ein bisschen vom Gas gehen - das spassige und bluesige ,Stay Frosty'bei dem man stark an ,Ice Cream Man` erinnert wird, aber auch da wird ab der Hälfte gerockt, was das Zeug hält. Es gibt die Hochgeschwindigkeitstracks wie ,China Town`, ,Bullethead` oder ,As Is` (bei dessen Riff einem fast schwindelig wird), die zeigen, dass die Band - auch wenn Sie hier nicht unbedingt innovativ ist - in Punkto Härte immer noch locker mit jeder jungen Metal Truppe mithalten kann und im Grunde ist es eine absolut würdige Van Halen Platte geworden, der halt nur so ein hymnischer track wie ,Jump`, ,Why Can't This Be Love` oder ,Top Of The World` fehlt. Trotzdem gehört Sie zu den Top 5 Alben der Band.

Die LP Ausgabe kommt - leider - in farbigem (rot) Vinyl daher, was den Klang im Höhenbereich ein wenig verschlechtert, dennoch lohnt sich die Anschaffung - alleine schon wegen des hochwertigen Klappcovers.
Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht wieder 14 Jahre bis zum nächsten Album dauert, denn ob Eddie und David dann mit über 70 noch genauso rocken werden wie Sie es jetzt noch tun, ist zu bezweifeln...Ž.
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am 12. Februar 2012
Ich traute meinen Augen kaum: Saturn machte Werbung für ein neues Van-Halen-Album.
Ich hatte davon gehört, dass sie das evt. planen, hätte aber nicht mit einer Umsetzung gerechnet nach dem ewigen Hin und Her und den letzten 2 schwachen Alben.
Man kann nach so langer Zeit natürlich nicht sagen, dass sich das Warten gelohnt hat, denn wer wartet schon über ein Jahrzehnt :-)

Also schnell gekauft und mit dem Schlimmsten rechnen: kalkulierte Abzocke mit schwachen und/oder extrem kommerziellen Songs.
Aber nein!
Ich bin seit "F.U.C.K." mit keinem VH-Album so glücklich gewesen!
So viele Jahre sind vergangen, seit man aus dem Van Halen-Haus so etwas grooviges und cooles hören konnte.
"Balance" und "Van Halen III" hätten nicht erwarten lassen, dass Van Halen wieder derartig losrocken.
Die Produktion wurde hier bemängelt, was ich absolut nicht bestätigen kann (sicher auch Geschmackssache).
Gerade wenn man den Vergleich mit den letzten beiden Alben macht...
Die CD klingt wie aus einem Guss - ohne Brüche, wie sie auf früheren Alben vorhanden waren (teilweise, weil bis auf die tolle Singleauskopplung keine Songs mit Keyboards vorhanden sind).

Van Halens Lead- und Rhythmusspiel ist wieder einmal (auch dies auf "F.U.C.K. letztmalig soo zu hören) klasse und kurzweilig.
Dann die im Moment zwei weiteren Familienmitglieder: sein Sohn am Bass gefällt mir sehr gut und zum ersten Mal stehe ich auch auf den Sound und das Spiel seines Bruders Alex am Schlagzeug (ich habe seine ständig zischende Hi Hat gehasst und das fehlt hier komplett!).
Das "verbleibende Viertel" der Band ist der Frontmann, der letztmalig auf dem 28 Jahre (!!) alten "1984" zu hören war.
Der war dann gern das Hauptthema.
Ich mag an sich beide Van Halen-Sänger (den Cherone kann man wie das "Van Halen III"-Album komplett "abhaken" - zumindest fügte er sich nicht in den Gesamtsound ein, wobei ich ihn persönlich doof finde).
Die hohen gellenden Schreie fehlen ein wenig so wie Michael Anthonys Backgroundvoices, aber ansonsten ist man nahtlos wieder vollkommen geborgen und erkennt sich in den ersten Alben der Band wieder.
Seine Stimme ist tatsächlich ein wenig gealtert, wobei er des öfteren barbarisch tief "singt".
Aber der Wiedererkennungseffekt und das Wunder, wieder die "alte" Besetzung mit etwas so tollem wie dieser CD zu hören, überwiegt als Eindruck!

Die Single "Tattoo" finde ich genauso super wie die meisten anderen Songs, vielleicht weil ich nie ein Problem mit Keyboards bei Van Halen hatte: es sei denn, es war bei den schlimmen Schnulzen wie "Love Walks In" und ähnlichen Ausrutschern.
Ausrutscher dieser Art gibt es jedenfalls keine mehr.
Die zweite Nummer des Albums "SheŽs The Woman" ist ein frühes Stück aus den siebzigern und das hört man auch.
(Das ist belustigend und zeigt, wie andersartig man damals groovte).
Da wird man kurzzeitg nostalgisch, aber das gibt sich dann wieder bei Double-Bass-Stücken wie "China Town".
Alle weiteren Songs klingen zeitgemäß, toll produziert und rockig-groovig.
Es fehlen komplett die Balladen und die vermisst man bei der CD auch nicht.

Insgesamt sehr ausgewogen, geniale Musiker und rockig und gut wie seit Jahrzehnten und vielen Alben nicht mehr.
Mein Eindruck ist ein sehr glücklicher!
Ich bin wieder versöhnt und glücklich mit Van Halen und damit hätte ich niemals gerechnet!
(Wie vor den Kopf gestoßen war ich bei "Balance" und "Van Halen II" und das ist alles wieder geradegebogen worden!)
Jede Wette hätte ich verloren...
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am 28. April 2012
Brandneues Studioalbum der amerikanischen Hardrock-Legenden von 2012, das erste, das seit dem legendären Hit-Album "1984" mit Stamm-Sänger "David Lee Roth" aufgenommen wurde. Sohnemann "Wolfgang van Halen" ersetzt erstmals "Michael Anthony" am Bass nach mehr als mäßigen USA-Live-Konzerten der Band seit der Wiedervereinigung 2007 mit einem brustschwachen "David Lee Roth". Gespannt legte ich die neue Scheibe in den Player ein. Der druckvolle Wahnsinns-Sound der Band mit den genialen Gitarrenläufen von Meister Eddie van Halen im Zusammenspiel mit David Lee Roth's Wahnsinnsorgan haute mich dann glatt aus den Socken. Nichts gegen Ex-Sänger Sammy Hagar, aber mit David Lee Roth spielen Van Halen ganz vorne in der "Champions League" des Rock und nicht in den Kommerz-Pop-Charts. Die beiden straighten Singel-Auskoppelungen "Tattoo" und "She's the woman" gehen nur nach vorne und machen Appetit auf die Scheibe, die keine "Kommerz-Ballade" beinhaltet und somit nicht auf die aktuellen Charts schielt. Die harten und schnellen "Chinatown", "Bullethead" und "Outta space" verpassen dir eine Harke, von der du dich länger nicht erholst. "Blood and fire" besticht durch ein Megasolo von Ausnahmegitarrist "Eddie van Halen". Höhepunkt der Scheibe dann für mich "Stay frosty", eine langsam beginnende typische David Lee Roth-Nummer, die sich nicht ernst nimmt und mit Spielfortdauer in ein wahres Rock-Furioso steigert, das seinesgleichen sucht. "Big river" und ""Beats workin'" beschliessen dann voll Power und Energie das Hammer-Album, das Joe Satriani's Chickenfoot wie einen begossenen Pudel aussehen läßt. Ein technischer Wunder-Gitarrist macht noch keinen grossen Band-Leader, Mister Satriani nehmen sie Unterricht bei Meister Eddie van Halen.
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am 8. März 2012
Endlich das Album zur Reunion der Band, leider ohne Bassmann M. Anthony, der sich wohl auch bei Chickenfoot mit Onkel Joe ganz wohl fühlt. Ein Werk ganz in alter Tradition der Band in den späten 70ern und frühen 80ern, das ganz ohne hitverdächtige Stücke auskommt. Eddie zeigt eindrucksvoll wieso er einer der einflussreichsten Gitarristen der Rockgeschichte ist. David's Gesang ist, da in die Jahre gekommen, etwas basslastiger geworden, was keineswegs negativ gemeint ist.
Für mich sind alle Songs, durch die Bank, stark, und müßten daher jeden Fan der ersten Stunde begeistern. Ein tolle Neuerscheinung für echte Rocker in einer Welt von Castingshows und Lady AA. Meine Anspieltips: Stay Frosty, She's a Woman, Outta Space, Honeybabysweetiedoll.
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