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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
32
4,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Enhanced Edition|Ändern
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am 19. Juli 2012
Ich versuche möglichst objektiv zu sein, was mir bei der Begeisertung aber kaum gelingen wird. Ich gehe hier hauptsächlich den Vergleich mit dem ersten Teil ein, da dieses Spiel sich schwer mit anderen vergleichen lässt. Dabei werde ich mich kaum kurzfassen können, lest also die Absätze, die Euch interessieren (schreibe SCHLÜSSELWORTE so)

Also zuerst die INSTALLATION, die glatt lief wie ein warmes Messer durch weiche Butter (viertel/halbe Stunde; hatten andere weniger Glück mit). Es startet ein LAUNCHER, denen ich normalerweise Feindlich gesinnt bin, und downloaded die Patches. Macht danach aber keinen Ärger mehr und zwingt einen nicht onilne zu sein. Hierfür ein riesen Lob, genau so will man das haben und keine Zwänge oder Werbesch***.

Das Spiel ist von der ersten Sekunde an Atemberaubend (Finde, dass der erste Teil sich sehr anschleppt und zum Ende genial ist). Zuerst der GRAFIK halber. Dazu muss ich nichts sagen denke ich. Vor allem die Endbosskämpfe sind Kinoreif.

Die GESCHICHTE wird von Anfang an fesselnd erzählt (Man sitzt im Kerker und erzählt (genauer man spielt durch) was einem wiederfahren ist und es klärt sich, warum man da sitzt. Dann geht es mit der Flucht weiter (es gibt Schleichsequenzen, anders als im ersten Teil) mit Intriegen und langen Reisen zu Ruinen und tollen Landschaften) Die Geschichte ist meiner Meinung nach durchgängig bestens vertont und genial konzipiert (kann die negativen Kommentare nicht nachvollziehen). Alles ist glaubwürdig und jeder, der den ersten Teil kennt, weiß wobon ich spreche. Die derbe Art, die aber nie unangebracht ist und immer wieder lacher bringt. Muss sonst selten bei Spielen lachen.
Die ehrlichen oder nicht so ehrlichen CHARAKTERE, die lustigen, sexy, traurigen... wundervoll, aber immer in passenden mittelalterlichen Stil. Wo wir gerade dabei sind: Die erotischen Szenen sind deutlich detailierter ausgeführt, aber "leider" deutlich weniger als beim ersten. Man trifft auch einige alte Bekanntewieder.
Die Entscheidungen die man trifft beeinflussen das Spiel wieder sehr, das gefällt mir sehr gut. Im ersten Teil wird man fast zu Geralt (oder er zu einem, man fühlt jedenfalls alles mit), hier habe ich das nicht ganz so stark empfunden, trotzdem einmalig.

Die UMGEBUNG sind gut designed. Ich fand im ersten Teil die Abgrendzungen der Karten soooo offensichtlich, dass ich mich über die Verbesserung gefreut habe. Die Umgebung ist sehr Detailreich und man kann sie förmlich in sich aufsaugen. (Vor allem, wenn man mit "h" das Interface ausstellt.) Es gibt diesmal sogar Interaktionen, sodass man auf etwas klettern kann oder springen und ähnliches. Erhöht die Dynamik, haut einen aber nicht um, wenn man es mit Assassins Creed oder so vergleicht (Vergleich nicht sehr sinnvoll, völlig anderes Konzept)

Insgesamt ist das Spiel sehr STORYLASTIG und (das stimmt) ist linear (von den Entscheidungen abgesehen). Wer das nicht mag, sollte sich Open World Spiele kaufen, dieses gehört nicht dazu. Es gibt wenige Nebenquests, die aber gut integriert sind und man diesmal sogar Monster ausrotten kann, viel besser als im ersten. ("Woher kommen denn immer wieder 1000 Ertrunkene?") Hierzu kommt, das Geralt spezielles Wissen und Fertigkeiten über Monster erlernen muss. Gut gemacht. Auch die Beeinflussung von Personen ist dadurch genialer gemacht.

Noch kurz zum KAMPFSYSTEM: Ich mag es lieber als das im ersten (ist geschmackssache) Man muss jetzt mehr klicken und selber mehr Verteidigen und Ausweichen. Es gibt keine Kampfstile mehr, sondern man muss sich diese aus leichten und schweren Hieben zusammen setzten. Find ich gut gelungen. Auch die Bomben sind realistischer und besser auch die Zeichen und die Waffen sind besser angepasst als im ersten Teil. Ich mag an beiden Teilen, dass man nicht während des Kampfes zB. Tränke trinken kann, sondern sich vorher Vorbereiten muss und mitdenken, wie eben ein Hexer seine Arbeit plant.

So genug der Loorbeeren, jetzt etwas KRITIK!!
Warum zur Hölle ist ein so genial ausgearbeitetes Spiel so derbe verbuggt? Im Akt eins stürzt es alle 10 Minuten ab!! Das darf einfach nicht sein und es gibt keinen Patch. Nur ein Fix der Speicherverteilung, der bei mir nicht geholfen hat. In den anderen Kapiteln deutlich seltener (einmal die Stunde höchstens).
Und dann noch ein paar kleine Mekcereien:
1. Die NPCs haben nur maximal zwei verschiedene Sprüche drauf, da hätte man sich etwas mehr mühe geben können.
2. Es gibt einige entscheidene Kämpfe vor denen man keine Tränke einnehmen kann. Da ich auf Alchemie geskillt habe, waren diese dementsprechend hardcore und verfehlen meiner Meinung nach den Sinn von Balancing.
3. Es gibt einige Kämpfe in denen man Angegriffen wird bevor man agieren kann auf Grund von Cutscenes. Man geht also zB. in den Endbosskampf mit 40-50 % des Leben, ganz toll!! Hat nichts mehr mit Können zu tun.

Deshalb nur 3 STERNE SPIELSPAß. Insgesamt trotzdem 5, einfach genial.

So viel zu viel geredet. Hoffentlich konnte ich etwas vermitteln von dem Spiel und einige begeistern. Ich hatte trotz viel zu viel Spielen (bin eigentlich in Klausurenzeit) zwei Wochen Spielspaß (und zwar von erster bis letzter Minute).
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am 9. September 2012
Der erste Barbier war meiner. Ein wamperter Zwerg, der eigentlich in Bücher machte, aber das war mir egal. Der Animescheitel kam mir jedenfalls nicht ins Haus. Geralt, modische Gleichgültigkeit in persona, rasiert sich nicht im Intimbereich und er färbt sich das graue Haupthaar nicht burschikos lila wie ein Dragonballschlappschwanz. Wozu dann das halbherzige Zöpfchen, das ich zuletzt bei den Elementarmagierinnen in Guild Wars erblickte und schon damals für unvorteilhaft befand? Sei's drum, schließlich ließ sich der Rest ganz vorzüglich an.

Positives

Die Grafik - 1A, und für ein Rollenspiel mehr als ausreichend. Mit der Skyrims würde ich sie nicht in den Ring schicken, sonst aber muss sie keine Vergleiche fürchten. Weshalb die Autoerkennung der optimalen Einstellungen meinem sündhaft teuren High-End-Rechner nahelegte, es erst einmal auf "niedrig" zu versuchen, weiß ich nicht. Der schaukelte das Baby jedenfalls auch auf "Sehr hoch" und bei dicksten Shaderspielereien ohne Ruckler.

Die Qual der Wahl - Was stehe ich auf RPGs, die mir noch zutrauen, schwierige Entscheidungen selbst zu treffen und notfalls eine Elfenfamilie zu opfern. Nur der Rettung der Welt zuliebe, versteht sich. Der durchgestylte Haupthandlungsstrang kennt keine Gnade mit zögerlichen Gemütern; Führungspersönlichkeiten hingegen tollen in ihrem Element. Da saß ich doch ein ums andere Mal geschlagene fünf Minuten vor den Dialogoptionen und wusste nicht, was ich anklicken sollte. Dass meine Wahl das Spielgeschehen maßgeblich beeinflussen würde, pfiffen ja die Harpyien von den Dächern. Immerhin, ich hielt den Kurs und legte meinen Hexer konsequent artig aus - bis zum Schluss. Ein Blick in die Komplettlösung nach dem Durchspielen verriet mir übrigens, dass andere Entscheidungen auch gänzlich neue Folgequests nach sich gezogen hätten. Mehrmalige Durchläufe scheinen sich also geradezu aufzudrängen.

Das Fingerspitzengefühl - Im Design der Welt und der Charaktere. Ich kann Spiele, die so viel Wert auf vermeintliche Nichtigkeiten legen wie The Witcher 2, an einer Hand abzählen. Dabei wiegen gerade die tonnenschwer. Die Warschauer Jungs werden nicht müde, Details aufzutischen, die Casual Gamer de facto überfordern. Vier, fünf Könige ebensovieler Reiche, die sich im ständigen Weiteifer um die neutrale Zone zwischen ihren Ländereien befinden, plus magiebegabte Beraterinnen, deren Namen ich zwanzig Mal hören musste, ehe ich sie drauf hatte. Wohl auch, weil ich nicht umhin kam, ihnen ständig aufs üppige Decoltée zu glotzen. Das lenkt ab. Im schönen Gegensatz dazu die halbwüchsigen Ausgewachsenen, die kein Rosenblatt vor den Mund nehmen und ganz unkompliziert selbst im brenzligsten Augenblick bekunden, dass Lesbomanthie ihr Lieblingszweig der Magie ist - die muss man einfach lieben. Die zuweilen undurchsichtigen Ränkespielchen und die zahllosen Hintergrundinfos hingegen nicht. Da erwischt es Vizimir, den Apfelträger Redaniens, was die Armeen Kaedwens unter Henselt ermuntert, das vakante Ober-Aedirn im Pontartal zu stürmen. Derweil balgt sich Temeriens Foltest in einem Bürgerkrieg mit den La Valettes, die Elfenrebellen der Scoia'tael fechten für ihre Freiheit und die Zauberinnen der Loge ziehen Strippen im Verborgenen. Von den geheimnisvollen Hexern der Schlangenschule ganz zu schweigen. Und jeder paktiert mit jedem, wenn es gerade passt. Ich war ganz verrückt danach, aber das mag nicht jedem so gehen.

Das Kampfsystem - Gewusst wo, spart Energo! Heißt soviel wie: Wer sich gedankenlos ins Getümmel stürzt, endet mit einem Balissablättchen zwischen den Pobacken als Nekkerfrühstück. Was ein bisschen Vorbereitung und Taktik hingegen ausmachen, ist bemerkenswert. Mixturen werden so beispielsweise nicht mehr während des Kampfes geschluckt, sondern schon davor. Das verlangt Planung, heißt aber auch, dass man manchmal erst ins Verderben rennen muss, um dann die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Gleiches gilt für den Skillbaum. So gibt es unscheinbare Low-Level-Fertigkeiten, die Kräfteverhältnisse komplett kippen können. Dabei entscheidet der Spieler, ob er es eher mit der Magie, dem Schwertkampf oder der Alchemie hält. Dumm nur, wenn man auf die Wundertinkturen angewiesen ist und dann nach einem Dialog nicht mehr dazu kommt, noch eine einzuwerfen. Hier hakt das Balancing leider gehörig.

Negatives

Die Stabilität - Nach zwei Stunden in The Witcher 2 hüpfte ich aufgeregt auf und ab und huldigte CD Projekt. Mr. Phlegmatic was back und mit ihm seine illustre Gefolgschaft. Die Quests abwechslungsreich, die Dialoge gehaltvoll - ich wähnte mich im Rollenspielhimmel, ehe die Abstürze zum Desktop Einzug hielten. Nichts für ungut, Probleme mit der Technik klammere ich in meinen Rezensionen für gewöhnlich aus, weil ich davon ausgehe, dass sie meine und nicht Sorge der Masse sind. In diesem Fall jedoch sang Google ein anderes Lied. Dort fanden sich Leute zuhauf, die mit der Enhanced Edition von CTDs überschwemmt wurden und nichts dagegen tun konnten. Ich versuchte meinerseits einiges: Stellte die Einstellungen auf "niedrig", wie mir ja eingangs angeraten wurde, setzte den Kompatibilitätsmodus auf "Windows XP - SP 3" und führte die .Exe direkt als Admin aus. Auch die Auslagerungsdatei erhielt allen Freiraum. Umsonst. Die wahllosen Abstürze blieben, ein Muster konnte wenigstens ich nicht ausmachen. Manchmal spielte ich vier Stunden am Stück ohne Zwischenfall, manchal startete ich in einer halben drei Mal. Das drückte den Spielspaß zwischenzeitlich gewaltig. Wer hier zugreift, muss also mit Ärger rechnen, Kummer gewöhnt sein und sich davon nicht unterkriegen lassen.

Konditionsprobleme - Im dritten Akt geht dem Abenteuer die Luft aus. Fand ich höchst verwunderlich, aber er hat nicht die Hälfte des Umfangs der beiden vorangegangenen. Zudem fehlte mir das Gefühl, langsam zum Ende zu kommen. Plötzlich war es da und ich hatte noch Talentpunkte auf der hohen Kante, Mutagene nicht ausgegeben und Waffen nicht upgegradet. Das offene Ende störte mich dabei wenig, nur die fehlende Handlungsdichte. Da hatte Teil eins mehr Steherqualitäten bewiesen.

Fazit

Das Spiel, das hätte perfekt werden können, wurde es nicht. Weil der Moment der letzten Spannung fehlt sowie große Emotionen beim Showdown. Man ließ mir die Gelegenheit, das letzte Duell zu meiden, und da ich Geralt seit jeher als denkenden Helden, nicht tumpen Schlagetod verstand, ergriff ich sie. Weder Programmierung noch leise innere Stimme drängten mich, den Kampf anzunehmen, also blieb es still. Leider ließ mich diese Entscheidung auch ein bisschen unbefriedigt zurück. Insbesondere angesichts der Ungewissheit, ob und wann ein dritter Teil kommt und die packende Geschichte ihren Klimax erfährt. Meine Empfehlung: Kaufen, wer mit Abstürzen umgehen kann. Gut möglich, dass ihr davon verschont bleibt, doch was, wenn nicht? Informationsflut und Spielgeschwindigkeit bleiben wiederum Geschmackssache. Ein Action-Rollenspiel ist The Witcher 2 jedenfalls nicht.
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am 29. April 2013
Nach über einem Jahr habe ich das Game nochmal "hochgeholt", um es dieses Mal direkt im Anschluss an eine ebenfalls neuerliche Durchspielung von Witcher 1 zu spielen und somit im zeitlichen Ablauf der Geschehnisse zu bleiben.
Während Witcher 1 zu Beginn im Prolog in Kaer Morhen etwas hölzern wirkt, wird man im zweiten Teil gleich erschlagen von einer überaus fetten Grafik. Dabei kann man sich getrost in den ersten zehn Minuten zurücklehnen und zunächst einmal die geschichtliche Einleitung, welche über sehr ausfürliche Filmsequenzen realisiert wurde, genießen.
Den Prolog durchläuft man in der Gegenwart in einem Kerker, wobei man die Gründe für die Inhaftierung dann in spielbaren Rückblenden erfährt, um letzlich mit einer spektakulären Flucht aus dem Kerker diesen Prolog zu beenden. Wie bereits im ersten Teil gelangt man über weitere Kapitel in neue, sehr hübsch, aber diesmal auch sehr farbenfroh gestaltete Regionen. Hierbei bleibt die Bewegungsfreiheit weitgehend begrenzt wie bereits in Witcher 1. Zwar hat man etwa interaktive Felsvorsprünge, über die man sich auf eine andere Ebene hochziehen kann, aber Zäune und andere Hindernisse sind, bis auf Stellen, wo dieses storytechnisch vorgesehen ist, nach wie vor unüberwindbar. Die insgesamt eher klein gehaltenen Gebiete bleiben jedoch dadurch sehr lange interessant und man findet oft Ecken und Stellen, die man zuvor noch nicht entdeckt hat, da diese Regionen sehr schlauchig verschachtelt angelegt sind.
Die Meinung, dass das Spiel nicht mehr die atmosphärische Dichte des ersten Teils erreicht, kann ich nur bedingt teilen. Sie findet meines Erachtens auf einem anderen Niveau statt. Während in und um Wyzima herum die Pest regierte, verbot sich eine übertriebene Farbenpracht quasi von selbst. In Witcher 2 geht es, neben den hexerberufrechtfertigenden Ungeheuern, mehr denn je um politische Ereignisse, aus denen sich Geralt in Teil 1 noch so erfolgversprechend herauszuhalten versuchte.
Da ich politisch eine ziemliche Niete bin, muss ich gestehen, dass mir die Ereignisse diesbezüglich dann später in der Vergener Region stark über den Kopf wachsen und mich die Entscheidungen mehr und mehr verwirren. Vor meinem Aufbruch nach Loc Muinne, kannte ich zwar die dort zu erledigenden Aufgaben, zu welchen Leuten und Fraktionen ich nun allerdings eine Loyalität aufgebaut hatte und zu welchen eher nicht, war mir zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr so eindeutig klar. Möglicherweise gibt es aber auch tatsächlich keinen RICHTIGEN Weg. Auf jeden Fall lässt die Komplexität der Auswirkungen vieler Entscheidungen tatsächlich nicht nur zwei Durchspielvarianten mit teilweise völlig unterschiedlichen und sich gegenseitig ausschließenden Aufgaben zu, wenngleich es oberflächlich betrachtet nur die Iorweth- und die Vernon Roche-Variante gibt, wobei man sich meines Erchtens nach während des Spiels sogar noch umentscheiden kann.
Inzwischen wird wohl bereits an Witcher 3 gearbeitet. Über die ersten beiden Teile gesehen handelt es sich um eine sehr reife, erwachsene und dadurch außergewöhnliche Spielreihe. Leider steht zu befürchten, dass sich ein möglicher dritter Teil gemäß der aktuellen Entwicklung ebenfalls einem Plattformzwang unterziehen wird, und somit irgendwie Kinderkram daraus wird, wenn man nicht mehr selbst entscheiden darf, wann und OB man überhaupt die neuesten Patches aufspielen möchte. Ich weiß übrigens, dass man solche Einstellungen in den marktüblichen Plattformen verändern kann. Da solche Eingriffe jedoch von Seiten der Betreiber unerwünscht sind, werden die Einstelloptionen auch wie Ostereier versteckt, aber das soll hier nicht das Thema sein, denn Witcher 2 hängt ja nicht an so einem Kropf und ist Gegenstand dieser Rezension.
Zusammenfassend muss ich zugeben, dass mir beide Witcherteile sehr gut gefallen, obwohl (oder gerade weil) sie sehr unterschiedlich angelegt wurden, was ja dann häufig nicht funktioniert. Trotz der Unterschiede behält man irgendwie immer noch einen Bezug zum ersten Teil. Diesen gespielt zu haben ist nicht zwingend notwendig um den zweiten Teil zu verstehen, macht die Sache aber einfacher.
Was auch ein guter Beweis des Funktionierens der Story für mich ist, ist die Tatsache, das Fantasy und Realität sich so stark vermischen, dass es nach jeder Sitzung einige Minuten braucht, bis ich das Vorhandensein von Untoten, wie Nekkern oder Ertrunkenen im Mittelalter erneut hinterfrage. Aber vielleicht gab es sie ja wirklich :o)
+ geniale Grafik durch sehr scharfe und detaillierte Texturen, besonders die Charaktere wirken dabei sehr gut gearbeitet und nicht nur in den Cutszenes glaubhaft
+ sehr viele unterschiedliche Gesichter im Vergleich zu Teil 1 besonders auffällig
+ sehr gute deutsche Synchro. Geralt schläft nicht mehr ein beim Sprechen, wie in der Nachvertonung des ersten Teils
+ stimmiger Soundtrack
+ abwechslungsreiche Aufgaben
+ mindestens zwei sehr unterschiedliche Lösungswege, aber weitaus mehrere Variationen, was den Minuspunkt der kürzeren Spiellänge etwas abmildert
+ das "rote Tuch" für mich, die QTE's sind auf leicht einstellbar und daher auch bequem zu händeln

- mitunter schweres und nur verbuggtes Erreichen des Hauptmenüs vom Spiel aus, mal mit, mal ohne Corsor und dann häufig mit Abstürzen bei Neuladeversuchen
- sehr tapsige Laufsteuerung von Geralt, so dass ich häufig freiwillig überladen in der Gegend rumlaufe, besonders nervig auch in den Minen von Vergen, wo man teilweise nicht an den Zwergen vorbeikommt, die einem auf den Füßen herumstehen
- mitunter gehen Nebenquesten beim Abarbeiten der Storyline unter und erscheinen dann unwiderruflich als gescheitert im Questlog. Grund dafür ist, dass man sie oft nicht bewusst annimmt und diese dann nach Dialogoptionen unbemerkt starten, das Gameplay aber weiter die Haupt- bzw. aktive Quest verfolgt
- deutlich kürzere Spiellänge als im ersten Teil
- das Brücken-QTE im Prolog wo man mit dem eingehakten König vor dem Drachen flieht wird falsch erklärt, anstelle der zu hämmernden S-Taste erzählt einem das Tutorial irgendwas von mehrfachen Maustastendruck, was beim fünften Scheitern, wenn man's nicht weiß, doch arg nervt.
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am 18. April 2012
Ich möchte hier vorausschicken, das ich schon die Premium Version von "The Witcher 2" besitze.
Zum Spiel, und dieses Game ist ein wirklich gutes Spiel, ist schon genug gesagt worden.

Ich habe mir die Enhanced Version nur deshalb zugelegt, um die Entwickler von CD Projekt zu unterstützen.
Kein anderes Entwicklerteam tut so viel für die Spielgemeinde.

Ständig gibt es kostenlose Erweiterungen. Die 10 Gig Erweiterungen kann man sich auch aus dem Netz laden,
falls man eine entsprechende Version von "The Witcher 2" schon besitzt. Darin enthalten sind unter anderem 2 neue Quests,
neue Gebiete im letzten Akt und etwa vier Stunden neue Spielinhalte im letzten Akt und zusätzliche Zwischen- und Epilogsequenzen.

The Witcher 2 hat unterschiedliche Erzählstränge, es lohnt sich also das Spiel anders anzugehen.
Entscheidungen sind wirklich spielentscheidend.

In dieser Erweiterung sollen neue Gebiete hinzukommen, und der Epilog wurde ausgebaut. Ich freue mich auf ein erneutes Durchspielen;
auf eine schmutzige stimmige Welt.
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am 15. August 2015
Ich finde den ersten Teil zwar besser, das Spiel hat jedoch viel Spass gemacht. Meines Erwachtens sollte das Spiel jedoch erst ab 18 freigegeben werden (zuviel sexuelle Gewalt). Die Sprache könnte etwas weniger obszön sein. Trotzdem: Klasse Spiel mit guter Story. Insbesondere die Kampfszenen sind super. Tastaturbedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Habe den Kauf nicht bereut und werde auch den 3. Teil kaufen.
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am 24. Oktober 2012
Ich habe mir vor drei Wochen The Witcher 2 Assassins of Kings in der Enhanced Edition gekauft und ich musss sagen dass das Spiel seine 30 Euro mehr als Wert ist.die Version enthält neben dem Spiel auch noch ein Questbook,eine Karte und einen Soundtrack wobei das Questbook und die Karte sehr nützlich sind um sich in der Welt des Spiels zurecht zu finden.

Zum Spiel:
Es hat echt eine spitzenmäßige und atmosphärische Grafik die sich vor Battefield 3 oder Skyrim nicht zu vertstecken braucht.

Die Introsequenz und die Zwischendialoge sind sehr gut inszeniert und kommen sehr episch daher.

Der Sound passt immer perfekt zum Spielgeschehen und auch die Sprachausgabe ist nahezu perfekt..das einzige was mir nicht so gefällt sind die Dialoge die ein klein wenig künstlich wirken.

Alles in allem eines der besten Rollenspiele auf dem Markt
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am 24. Juni 2013
Hallo
Das Spiel ist echter der Hammer! Wirklich jedem RPG Fan zu sehr zu empfehlen und eines der Besten Spiele seit Langem!!

PROBLEM!!!
Jedoch haben sehr viele Leute ein schwerwiegendens Problem mit dem Spiel.
Es stürzt häufig einfach ohne jeder Fehlermeldung auf den Dasktop ab.
In dieversen Foren gibt es aberwitzige Lösungsansätze von PC neu aufsetzen bis hin zu Grafikkartenumbau, Aufrüsten und weiß Gott was...

Das Problem wird durch die Umlaute in der deutschen Textausgabe verursacht (Trotz neuestem Patch stand 24.6.13)

LÖSUNG: - entweder Text auf EN (Englisch) stellen... habe ich nicht selbst ausprobiert
oder
- [...]
diese Datei downloaden, ins Zielverzeichnios laut Anleitung einfügen/ersetzen

jetzt läuft das Speiel ohne irgendwelche Probleme!!
Viel Spaß und hoffentlich hilfts dem einen oder anderen verzweifelten Hexer :)
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am 29. September 2012
Wenn Krieg, Verachtung und Furcht die Fantasy-Welt in ein unermessliches Chaos stürzen, braucht es einen besonderen Helden, der seinesgleichen sucht. Seid ihr bereit an eure Grenzen zu treten und der Gefahr einer riesigen Bestie ins Auge zu sehen? Dann macht euch bereit im Nachfolger des erfolgreichen Fantasy-Rollenspiels „The Witcher“ erneut die Rolle des Hexers Geralt von Riva zu übernehmen und euer Können unter Beweis zu stellen. Taucht mit uns ein in eine dunkle Welt voller Drama und Vergeltung, in der nichts ist wie es scheint und erfahrt, ob sich die Mühen des polnischen Entwicklerteams CD Projekt wirklich bezahlt gemacht haben.

Das Schicksal eines Hexers

Die Story des Spiels basiert auf der Buchreihe des polnischen Fantasy-Schriftstellers Andrzej Sapkowski. Die Kenner der Bücher und des ersten Teils werden wissen, dass es sich bei dem Protagonisten Geralt von Riva nicht um einen typischen Helden handelt. Seine markante Gestalt mit den wehenden weißen Haaren, die der Spieler in Verfolgerperspektive sieht, ist sein Markenzeichen. Aber auch die 3D-Welt, in der man ihn steuert, ist keine typische Fantasy-Welt. Es gibt zwar auch Zwerge und Elfen, die hier auch „Anderlinge“ genannt werden, aber die sind nicht so, wie wir sie kennen. Sie werden von den Menschen unterdrückt und führen ein erbärmliches Leben in den Ghettos der menschlichen Siedlungen.

Die erste Szene: Ein mit Narben übersäter Körper und der Rücken bis aufs Fleisch gepeitscht. Geralt von Riva mit gefesselten Armen und in einem mitleiderregenden Zustand, der in einem verwahrlosten Kerker versauert. Bereits hier lässt uns die Grafik ins Staunen versetzen. Allein wie realistisch die Narben auf seinem Körper hervortreten. Doch weiter mit der Story: Diese beginnt nämlich mit Flashbacks – also Rückblenden -, die einen vernünftigen Einstieg ins Spiel bieten und das nicht nur beim Gameplay. Es informiert auch über die vorherigen Ereignisse und erklärt, warum Geralt in einem Kerker festgehalten wird.

Wir befinden uns im Jahre 1271. In den nördlichen Königreichen herrschen Kriege und das Kaiserreich Nilfgaard mobilisiert eine neue Armee zur Eroberung des Kontinents, nachdem es vor sechs Jahren von einer Streitmacht bei der Stadt Brenna vernichtend geschlagen wurde. Anfangs begleitet ihr den König Foltest, bei einem Angriff gegen die Burg des verfeindeten Adelsgeschlechtes La Valette. Hier kämpft man sich in blutigen Kampfszenen durch die Verteidigung, erlebt eine Drachenattacke und erkundet die eindrucksvolle Burg. Doch als der König dann vor Geralts Augen von einem Unbekannten angegriffen wird, gibt es eine Wendung die über das Schicksal des Hexers entscheidet und euch fortan durch das gesamte Spiel begleitet.

Non-linearer Storyaufbau

Schon in den ersten Szenen wird deutlich, dass wir uns nicht in einer typischen Märchenwelt befinden. Die Sprache ist derber und später gerät man immer wieder in ausgelassene Trinkgelage und auch die Erotik wurde dabei nicht vergessen. Das Ganze macht die Welt aber auch erst interessant und erfrischend anders.

Was dieses Spiel aber wirklich ausmacht und meiner Meinung nach auch das beste Feature ist, ist der wirklich fesselnde und nicht lineare Lauf der Geschichte. Dieser kann sich nämlich mit jeder Entscheidung, die ihr trefft, in einem Maße wandeln, das die eigenen Erwartungen vollkommen übertrifft. Oft werden wir mit Entscheidungen konfrontiert und müssen verschiedene Probleme lösen. Wir müssen unterschiedliche Situationen meistern und uns entschließen mit wem wir uns verbünden, ohne jedoch der Konsequenzen bewusst zu sein.

Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, denn ihr agiert für euren eigenen Nutzen. Im schlimmsten Fall könnt ihr einige Nebenmissionen nicht ausführen, weil ihr euch mit dem jeweiligen Auftraggeber gestritten habt. Die Hauptmissionen sind aber von solchen Differenzen zwischen euch und den Einheimischen nicht betroffen und können ungehindert fortgeführt werden. Meist werden die Auswirkungen erst viel später im Spiel sichtbar. Personen, denen ihr höflich begegnet, können euch zwar auch von großem Nutzen sein, aber dabei sollte man immer beachten, wem man sich anschließt. Je nachdem wie ihr eure Entscheidungen fällt, können spätere Szenen ganz unterschiedlich enden. So können selbst eher unwichtige Nebenmissionen bis zu fünf verschiedene Enden haben und sogar der Schluss wird durch euer Handeln beeinflusst. Der komplett non-lineare Missionsaufbau ist beeindruckend.

Nichts für Neueinsteiger?

Wenn es aber einen Punkt gibt, den man an der Geschichte kritisieren kann, dann ist es die Tatsache, dass sie von uns gute Kenntnisse des Vorgängers voraussetzt. Die den ersten Teil gespielt haben, können ihren alten Spielstand laden und so kann das Spiel praktisch daran anknüpfen, aber für Neulinge ist das ein Problem. Einige Charaktere, die im Spiel auftauchen, werden so präsentiert, als würde man sie bereits kennen. Wenn das aber nicht der Fall ist, kann man der Geschichte teilweise nicht ganz folgen.

Das ist zwar etwas schade, sollte aber niemanden vom Spiel abschrecken, denn es ist möglich durch die Dialoge und der Verfolgung des weiteren Spielverlaufs etwas mehr in die Tiefe der Story und der dunklen Welt einzutauchen. Im Premiumpaket, das wir testen durften, befinden sich zudem auch Bonus-DVDs, die euch noch einige Zusatzinformationen zur Geschichte, der Locations und der Charaktere liefern können.

Viel Action und magische Skills

In einer Welt voller Monster und Tyrannen hat es der Protagonist Geralt von Riva nicht leicht. Nachdem er den Kerker hinter sich gelassen hat, muss er es nicht nur mit jedem Monster aufnehmen, das sich ihm in den Weg stellt, sondern wird auch noch von einem Haufen Kopfgeldjägern gejagt, seit er für ein schreckliches Verbrechen verantwortlich gemacht wird. Stets mit dabei sind seine Schwerter. Doch das Kampfsystem hat sich im Vergleich zum ersten Teil komplett gewandelt, was die Fortsetzung mehr zu einem Actionspiel macht. Es dreht sich jetzt alles um die richtige Position und das richtige Timing zum angreifen und blocken, doch ein gewisser Schaden wird auch automatisch verursacht. Im Vorgänger wurde etwas mehr taktisches Handeln gefordert. Hinzu kommen noch die magischen Fähigkeiten, mit deren Hilfe wir Feuerbälle werfen oder ein magisches Schild erschaffen können. Da wir aber mit dem Abschlachten von Monstern und Banditen genauso viel Zeit verbringen, wie mit dem Erkunden der Umgebung und den Gesprächen, kann man es wohl kaum als reines Action-Rollenspiel bezeichnen.

Die Kämpfe haben es in sich, denn man sollte sich von vornherein darauf einstellen auch auf der leichten Schwierigkeitsstufe, einige Male zu sterben, bevor man weiß, wie man richtig agiert. Der Umfang der Talentbäume ist dabei sehr groß und voll mit Fertigkeiten für Magie, Kampf und Alchemie. Man hat kaum die Chance wirklich alles freizuschalten, was hier geboten wird. Die Charakterentwicklung erfolgt dabei ganz auf ganz gewohnte Weise: Besiegte Gegner und erfüllte Missionen bringen Erfahrung und lassen den Helden nach und nach im Level aufsteigen. Als kleines Schmankerl, was besonders die Sammler unter uns erfreuen dürfte, kann man die Aufwertungen der Bekleidungsstücke direkt an seinem Charakter sehen.

Filmreifes Fantasy-Abenteuer

Für den ersten Teil wurde damals die Aurora Engine von BioWare verwendet, die für das Spiel stark modifiziert wurde und für eine hochgelobte Grafik sorgte. Auch im Nachfolger ist der Detailreichtum der Welt, in der Geralt agiert, einfach atemberaubend. Seien es nur die verwinkelten Gänge des Kerkers, die Burg La Valette oder die alten dunklen Wälder, hier stimmt einfach alles. Jeder Schauplatz erscheint spektakulärer und realistischer als der andere und auch die Lichteffekte überzeugen. Aber nicht nur die Umgebung, sondern auch die Charaktere und die Animationen bei den Dialogen sehen wirklich gut aus. Zu verdanken haben wir das der Red Engine, die eigens für dieses Spiel entwickelt wurde. Diese Leistung hat aber auch ihren Preis. Man sollte schon einen leistungsstarken Prozessor sein Eigen nennen, von einer Grafikkarte mit Pixel-Shader 3.0-Unterstützung und 1 GB RAM mal ganz abgesehen.

Aber man muss das Spiel auch nicht auf ultrahoher Grafikeinstellung laufen haben, um es zu genießen. Auch bei mittelhoher Einstellung, verliert die eindrucksvolle Welt kaum an ihrem Glanz. Es kann zwar schon mal vorkommen, dass eure Umgebung etwas verwaschen aussieht, wenn die Engine viele Texturen laden muss, das sind aber immer nur kurze Momente. Kleine Fehler kommen auch vor, stören aber kaum. Die Spielzeit beträgt dabei ca. 35 Stunden. Wer aber sämtliche Nebenmissionen mitmachen möchte, kann da sogar noch einige Stunden raus holen.

Die Dialoge können nicht nur ziemlich derbe sein, sondern hin und wieder auch sehr unterhaltsam. Der Humor wirkt jedoch nie deplatziert und gewinnt auch nie die Überhand, bietet aber eine nette Abwechslung in der sonst so düsteren Fantasy-Welt. Sprachausgabe und Animationen befinden sich zwar auch in der deutschen Fassung auf hohem Niveau, aber wir haben es uns nicht nehmen lassen, auch mal die englische Sprachausgabe unter die Lupe zu nehmen. Wie so oft, ist das auch die bessere Wahl, denn diese glänzt durch einen starken britischen Akzent, der perfekt in die raue Welt des Witchers passt. Die englische Version klingt auch emotionsreicher, als so manche deutsche Synchro. Allerdings scheinen Charaktere wie Geralt und die Hexe Triss einen eher amerikanischen Akzent zu haben. Das passt leider gar nicht, mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Auch beim Sound muss man die Macher einfach loben. Mal ist die Musik dramatisch und mal erinnern die Klänge ans typische höfische Treiben im Mittelalter. Der mitreißende Orchestersound kombiniert mit der genialen 3D-Spielegrafik und der passenden Synchro lässt einen oft glauben, dass man sich in einem Fantasy-Film befindet.

Fazit

Bei diesem Spiel muss man einfach ins Schwärmen geraten: Super Grafik, toller Sound, vielschichtige und ausgefeilte Story, ein hoher Replay- und Suchtfaktor aufgrund des non-linearen Missionsaufbau und vieles mehr. Selbst die kleinen Fehler, die sich hin und wieder finden, können nichts an der Tatsache ändern, dass „The Witcher 2 – Assassins of Kings“ ein großartiges Werk ist, dass wir dem Team von CD Projekt zu verdanken haben, und ohne Übertreibung eines der besten Singleplayer-Rollenspiele, die es momentan auf dem Markt gibt.
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am 10. Februar 2013
Positiv:
- Grafik
- Charaktäre
- Bewegungsanimationen (Reden, Laufen, Kämpfen, finishing moves)
- Atmosphäre!!!! (derbe Sprache, Videosequenzen)
- Story
- Musik
- Entscheidungen haben entschiedenden Einfluss auf den Spielverlauf

Neutral:
- lineare Story mit vielen Nebenquests

Negativ:
- Minigames (=Faustkampf, Balliste einstellen,...) gewinnt man durch schnelles Drücken der angezeigten Tasten
- Stürzt manchmal ab

-> für schwache PC nicht zu empfehlen!!![Ich habe eine Radeon HD 4600 und einen AMD Quadcore 2,6 GHz und kann das Spiel nichtmal auf 800x600 im Fenstermodus mit den minimalsten Anforderungen
flüssig spielen]

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Vergleich zu Skyrim:

The Witcher 2...
... hat eine bessere Story
... ist Storylastiger
... ist derber
... hat ein besseres Kampfsystem
... hat einen runderen Charakteraufbau

Skyrim...
... hat mehr Freiheiten (verschiedene Waffen z.B. Armbrust, Gilden,...)
... hat eine größere Spielwelt
... läuft flüssig (wenn man seinem Rechner nur das zumutet, was ihm auch zumutbar ist)

Gemeinsam:
- hammer Grafik
- geniale Atmosphäre (wenn auch sehr unterschiedliche)
- super Musik

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FAZIT:
The Witcher 2 ist ein geniales Spiel, das sich auf jeden Fall für RPG Spieler lohnt. Über die negativen Kleinigkeiten kann man getrost hinwegsehen.
Nur ein Punkt stört mich gewaltig: Mein PC ist zwar nicht mehr der jüngste, kann aber Skyrim auf hoher Grafik flüssig spielen. The Witcher 2 hingegen ist nichtmal auf den minimalsten Einstellungen anständig spielbar.

--> Für alle mit high-end Ausrüstung: Klare Kauffempfehlung!

Daher:
5/5 (für das Spiel)
2/5 (für meinen PC, da die niedrigen FPS den Spielspaß erheblich stören)
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am 13. August 2012
Ich hatte The Witcher 2 zusammen mit einem Freund durchgespielt, und war bereits begeistert. Da ich vor kurzem einen neuen PC erstanden habe, der es mir erlaubt es nun endlich selbst zocken zu können (volle Details mit überSampling, wuhuuu) und ich von der Enhanched Edition des ersten Teils schon so positiv überrascht war, habe ich es mir direkt bestellt.

Und meine Erwartungen wurden zu 110% erfüllt. Bereits nach 5 min Spielzeit bekam ich neue Spielinhalte zu Gesicht, und die ersten Änderung/Nachbesserungen machten sich bemerkbar. Wie man ein solch grandioses Spiel noch verbessern kann bleibt CD Projects Geheimniss, aber die Jungs haben es einfach drauf.

Dazu kommt das The Witcher 2 einfach nur Hammergeil aussieht und bis ins letzte gepolished ist. (Ich arbeite selbst als 3D Grafiker im RPG Bereich, und was CD Project hier abgeliefert hat ist einfach nur Königsklasse!!!)

Absolute Kaufempfehlung. Wer etwas Geld sparen will, und im Gegensatz zu mir über eine High-Speed Internetverbindung verfügt, kann sich auch die normale Version kaufen und den ca. 11 GB großen Patch mit allen Inhalten der Enhanched Edition herunterladen.

Zu den technische Problemen: Es ist mir 1 mal abgestürzt... in 20 Stunden Spielzeit!! (I7 3770, EVGA GTX 570, 16GB Corsair, Win 7 Home) Ich kann die Probleme mancher Leute also kein Stück nachvollziehen. Neueste Treiber sind ja wohl selbsterklärend, und wer auf älteren Systemen die Grafikeinstellungen nicht anpasst (vor allem Texturbudget und Mesh-Distanz), braucht sich über Abstürze nicht zu wundern.
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