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am 2. August 2012
Fortschritt auf der ganzen Linie !

nach sehr langem Hin und Her, nach Abwägen und Durchschauen der verschiedenen Vor- Nachteile bis hin zur Kaufentscheidung war es ein langer Weg.
In diesem Preissegment ist die Auswahl ja nun nicht so riesengroß (Sony, Panasonic, Canon und JVC)

Am Ende fiel die Entscheidung für die Panasonic HC-X909. Nach dem ersten Einsatz bei einem Groß-Event kann ich Bilanz ziehen:

die Kamera ist blitzschnell einsatzbereit
die Akku-Laufzeit mehr als befriedigend (vorausgesetzt man arbeitet mit dem Sucher) und schaut nicht zu oft auf das Display, ob die Aufnahmen noch etwas geworden sind
das Handling der Kamera ist ausgezeichnet (sowohl die Menuführung als auch die Bedienung der zum Glück wenigen Tasten/Bedienungsknöpfe) gelingt auf Anhieb spontan
wer sich mit den umfangreichen Features der Kamera ausführlich beschäftigen will, die Bedienungsanleitung hat nur 163! :-) Seiten und liegt als CD bei

Die Bildqualität insbesondere im full HD Modus mit 50 P/sec ist unbeschreiblich gut, vor allem wenn man die Bildqualität der Vorgänger-Kamera (eine Mini-DV) berücksichtigt. Das ist sicher dem 3MOS Sensor und dem Leica-Objektiv geschuldet. Das low-light Verhalten ist sensationell für diese Preisklasse. Der Bildstabilisator arbeitet in einer bisher nicht gekannten Präzision, selbst bei extremen Zoom-Aufnahmen.

Die Kamera macht darüber hinaus sehr gute digitale Fotos, die in einem extra Verzeichnis auf der SD - Card abgelegt werden.

Alle wichtigen Kabel HDMI, Mini-USB etc liegen bei.

Als einziges und für mich wichtiges Zubehör habe ich mir schnell einen Zweitakku zugelegt (Fremdanbieter) der seine Dienste voll und ganz erfüllt.

Skeptisch war ich zunächst von Berichten, dass der eingebaute Lüfter hörbare Spuren bei leisen Aufnahmen hinterlässt. Das stimmt man hört ein sehr leises Sirren, das das (hoffentliche) gleichmäßige Atmen des Hobbyfilmers leise untermalt. Es ist nicht störend - wen es stört, der könnte sich mit dem Gedanken eines externen Mikrofons anfreunden. Die Anschlüsse sowohl für Mikrofon als auch Kopfhörer sind vorhanden.

Ausschlaggebend für den Kauf der Panasonic war schlussendlich die Tatsache, dass sie einen Mega-gutes Objektiv hat, einen sehr guten Weitwinkel-Bereich sowie einen fest eingebauten und brauchbaren Sucher mit Dioptrien-Ausgleich (praktisch für Brillenträger) - sehr gut verarbeitet ist und sehr gut in der Hand liegt.

Korrektur nach Leserhinweis (und Blick auf den Kabelhaufen)
- ein HDMI-Kabel liegt nicht bei !
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am 14. Mai 2012
In den letzten Jahren habe ich immer die aktuellen Top-Modelle der Consumerklasse von Panasonic verwendet. Dazu gehörten die SD300, SD707, SD909 und jetzt die X909.
Bei den vergangenen Modellen hat mich immer begeistert, dass man den für die Klasse "fast" perfekten Camcorder immer noch verbessern konnte. So kam bei der SD707 der 50Hz Progressive Mode, dass 35mm "Weitwinkel", der hybride Stabilisator sowie die Peaking Funktion dazu, meiner Meinung nach der Meilenstein der Generationen, da der 50p Mode im Postprocessing tatsächlich auch für die spätere Ausgabe auf Bluray (24p oder 50i) sichtbare Verbesserungen bot. Ich vermute hier aber eher einen Zusammenhand in der gesteigerten Bitrate, die nicht unbedingt durch die höhere Anzahl von Vollbildern aufgebraucht wird.
Bei der SD909 wurde das LowLight Verhalten etwas verbessert, die Displayauflösung wurde verdoppelt. Tatsächlich konnte die Auflösung des Kamerateils nochmals minimal aber dennoch sichtbar gesteigert werden.

Bei der X909 nun würde ich nach wie vor behaupten, dass die Kamera richtig eingesetzt in der Klasse nach wie vor die beste Bildqualität liefern kann. Wenn man ein Objektiv mit guter Qualität erwischt erzielt man bei jetzt ca. 30mm Weitwinkel immer noch eine sehr hohe Schärfe bis in die Ecken... wenn!
Die Auflösung ist subjektiv erneut gestiegen, kleine Blätter in Hecken wirken bei einstellungstechnisch gleichen Aufnahmen nochmals etwas detailierter. Das Rauschverhalten bei LowLight würde ich als nahezu identisch bezeichnen, lediglich das Chromarauschen ist etwas geringer.
Bei der Luminanz kann ich keinen Unterschied feststellen. Die Farbwiedergabe wirkt nochmals etwas näher am Original, auch wenn die X909 für die Consumerklasse jetzt etwas "zu neutral" aussehen könnte. Für die Nachbearbeitung ist das allerdings eher von Vorteil.
Der neue Stabilisator verringer nun auch Rotationsbewegungen effektiv.

Der Lüfter ist zwar immer noch vorhanden, als wirklich störend empfinde ich diesen jedoch nicht.

Warum ich diese Kamera nur noch mit 3 Sternen bewerte hat damit zu tun, dass einige Punkte tatsächlich verschlechtert wurden. So ist das Display jetzt zwar nochmal doppelt so hoch auflösend wie das der SD909, dafür fehlen jetzt aber die zusätzlichen Boost-Stufen für die Helligkeit. Das Display der SD909 wirkt in der maximalen Einstellung sehr deutlich heller. Besonders bei Aufnahmen in der Sonne wirds aktuell teilweise schwierig mit der Ablesbarkeit.
Den Einschalter hätte man auch an der alten Stelle belassen sollen. Bei geöffnetem, leicht angewinkelten Display kommt man nicht mehr dran.
Warum die nützlichen Tasten am Display, besonders für Aufnahme und Zoom verschwunden sind ist mir ein Rätzel.
Die Begründung für die neue Platzierung des Kartenslots würde mich auch interessieren. Wie kann man diesen an der Unterseite anbringen, wo die alte Position nahezu perfekt war. Mit angebrachter "Stativplatte" hat man keine Chance die Karte rauszukriegen. Dass nach wie vor nur USB2.0 verbaut wird ist ebenso traurig wie das Fehlen der aktuelle Fehlen der Abdeckung für die Anschlüsse.

Schade, Panasonic hat am X909 Klinken eingebaut, die für Nachkäufer der Vorgänger viele Punkte bergen, die man bis zum Zeitpunkt nicht hatte und auch nicht erwartet hätte. Dass ich beim aktuellen Modell 3 Camcorder brauchte um ein Gerät zu finden, welches meine Qualitätsansprüche an das Objektiv erfüllt zeugt ebenfalls nicht von hoher Qualitätskontrolle. Das Display kann im Sommer durch die fehlende Helligkeit jetzt zum echten Hindernis werden, mir hätte das alte gereicht!

Wenn man nach links und rechts schaut stellt man allerdings nach wie vor fest, dass Panasonic für viele, mich eingeschlossen, immer noch das Maß der Dinge darstellt. Sony bietet immer noch nur mangelhafte, manuelle Einstellmöglichkeiten (auch das war "früher" mal besser), Canon bietet kein 50p. In der Auflösung und Farbdifferenzierung legt Panasonic durch das 3 Chip Kameramodul weiterhin die Meßlatte sehr hoch.
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am 16. April 2013
Habe mir nun die Pana. HCX 909 gekauft.
Da ich nicht immer im Gebirge meine Vollformat Kamera mitschleppen wollte hatte ich mir ne kleine gekauft.
Eine Pana. FZR 150.
So bin ich auch zum Filmen gekommen, was mir an dieser auch sehr gut gefallen hat.
Nun dachte ich, es geht auch noch viel besser und habe mir nun diese Cam gekauft.
Da man diese Cam in vielen Geschäften in die Hand nehmen kann und die negativen Punkte sieht (On/Off, Display geht von allein auf ) muss man sie ja schon nicht mehr kaufen und man spart sich das Meckern.

Also Akku geladen und ab geht die Post
Gefilmt im Auto-Modus.
Die Qualität war gut, die Farben ein bisschen blass leicht überschärftes Bild, bei Sonne.
Im Schatten alles leicht grau überzogen, grün wirkt nicht mehr als wirkliche grün.
Einiges lässt sich über die Parameter einstellen, aber wirklich überzeugt war ich nicht von den Aufnahmen im Schatten bzw. bei weniger Licht.

Warum bleiben meine Einstellungen bei den Motivprogrammen nicht erhalten??

Der Akku ist wirklich ein Witz, aber das ist ja Mode
Bei teuren Kameras muss man sich auch immer einen zusätzlich Akku, oder einen stärkeren Akku kaufen.

Der Ton geht so lala.

Den Lüfter höre ich nicht, weder am Computer noch über meiner Anlage.
Dieses kann auch sein das der Lüfter in einer Frequenz piept oder pfeift die ich nicht mehr hören kann, aber meine Frau oder Bekannte haben es auch nicht gehört.

Naja, die Fotos sind auch nicht wirklich gut

Mein Fazit
Mein persönlicher Eindruck, meine FZR 150 macht gute Bilder und die Filme sind nicht wirklich viel schlechter als bei der HCX 909 oder andersrum die Filme der HCX 909 sind nicht so viel besser das man ca. 750€ investiert.
Über die Fotos mache ich mir nicht so die Gedanken, wollte nur besseres Filmmaterial.
Bin aber für Tipps wie ich doch noch was ändern kann immer offen, ansonsten denke ich geht sie wieder zurück.
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am 10. Juni 2013
Da ich schon seit vielen Jahren mit einem digitalen Camcorder NV- DA1 von Panasonic filme und ich nun bei Verwanden das Filmen in HD-Qualität kennengelernt habe, hatte ich den Wunsch, mir so einen zuzulegen.
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am 22. August 2012
Auf technische Einzelheiten und Fachchinesisch brauche ich hier nicht einzugehen. Das haben hier schon andere getan. Ausführliche Tests und Vergleiche findet man in den Portalen z. B. von Slashcam oder Videofilmen.
Nach etlichen theoretischen Vergleichen kamen für mich nur 2 Camcorder in Frage: Sony HDR-CX730 oder Panasonic HC-X909. Ich hatte die Gelegenheit, beide Camcorder zum direkten Vergleich der Handhabung in die Hand zu nehmen und auszuprobieren.

Die Sony punktet mit einem neuartigen, sehr guten Bildstabilisator, hat aber nur einen 3 Zoll LCD-Bildschirm und einen sehr kleinen Sucher. Für mich als Gleitsichtbrillenträger beides nicht brauchbar. Schade, aber das war für mich ausschlaggebend, diese Kamera auszuschliessen, obwohl mich der Bildstabilisator überzeugte.

Daher habe ich mich für die Panasonic entschieden. Sie hat einen 3 1/2 Zoll LCD-Bildschirm und ein grösseres Sucherbild. Kein Problem mit der Gleitsichtbrille. Die Bedienung der Kamera ist völlig unproblematisch und intuitiv. Das ausführliche Handbuch (nur auf CD) benötigt man eigentlich nur für spezielle Dinge. Mit der Automatikeinstellung habe ich sofort mit dem Filmen begonnen. Ich habe nur die Voreinstellung auf den besten Modus 50p umgestellt. Das Ergebnis war auf einem 42" LCD Fernseher einfach überwältigend. Scharfe Bilder in natürlichen Farben. Auch der Bildstabilisator ist sehr gut, auch noch bei Tele aus der Hand bis 12-fach Zoom. Innenaufnahmen nur mit Tisch-/Stehlampenbeleuchtung bringt stimmungsvolle Bilder in guter Qualität. Aufgrund der guten Automatikaufnahmen habe ich noch keine manuellen Aufnahmen erstellt. Für den normalen Gebrauch sicherlich auch nicht nötig. Auch wichtig: Die Panasonic ist nicht zu klein und liegt, wenn die Handschlaufe gut angepaßt ist, sehr gut in der Hand. Auslöser und Zoomtaste sind dann gut bedienbar. Nun zwei Dinge, die ich mir für die Kamera gewünscht hätte: Den Sucher nach oben stellen können und einen Trageriemen zum Umhängen. Ich habe zunächst eine Notlösung dafür gefunden, s. Foto. Ein kleines Manko ist noch, wenn man die Kamera mit dem Bildschirm nach unten an der Handschlaufe trägt, kann es passieren, dass der Bildschirm plötzlich aufklappt. Hier sollte Panasonic die Zuhaltung nachbessern. Das dämpft aber nicht meine Begeisterung. Meine Kaufempfehlung!
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am 11. März 2012
mir war einerseits die Schwachlicht-Fähigkeit wichtig-habe diverse Tests und Vergleiche mit der SD909 durchgeführt bei Abendstimmung bzw geringer Beleuchtung - Ergebnis: Die X909 ist bei Weitwinkel durchaus heller und rauscht weniger, aber ab etwa 15fachem ("intelligentem) Zoom nimmt das Bildrauschen stärker zu als bei der SD909-bei maximalen Zoom kommen beide Kameras auf die gleiche tatsächliche Vergrösserung, und die ältere SD909 ist hier eindeutig schärfer und rauscht weniger.
Begründung dürfte sein, dass der Weitwinkel der X909 grösser ist und damit der "intelligente" Zoom verstärkt werden muss im Vergleich zur SD909, deren Weitwinkel mir absolut ausreichend erscheint.

Andererseits fehlen mir die Bedienungstasten links vom Display, die die SD909 noch hat - das Ausschalten muss somit über die rechte Hand erfolgen oder den Gang ins Menü - Panasonic hat hier versäumt, manuelle Bedienungselemente vermehrt anzubringen, zb noch einen zusätzlichen Ring und Tasten.

Kaum zu glauben, aber meine 5 jahre alte Canon HV20 macht im 25p und Cinegamma-Modus ähnlich gute Schwachlichtaufnahmen und bei maximalem Zoom dunkelt sie nicht so stark ab; 1/2,7 - zoll Chip ist hier wohl den 1/4 Zoll-Panasonics überlegen.
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am 6. September 2012
Rasche Lieferung und ein top Produkt.

Gegenüber unserer alten Cam merkt man fast kein wackeln. Stabilisiert wirklich hervorragend. Die Bildschärfe- und Qualität ist sehr gut.
Was bei der Beschreibung für die Panasonic HC-X909EG-S besser sein könnte, wäre ein Hinweis, dass es keinen internen Speicher gibt. Eine SD-Card also unbedingt mitbestellen.

Wir verwenden Die Cam im Weiterbildungsbereich für Dokumentationen und Analysen.

Können wir gerne weiterempfehlen.
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am 11. Oktober 2012
insgesamt gesehen eine schöne wenn auch nicht hochwertig anmutende Videokamera. Die Verarbeitung (beim Display öffnen schabt das Display an der Gehäusewand) könnte besser sein. Das Display könnte auch schärfer darstellen aber ich denke, die (notwendige?) 3D Betrachtungsfunktion hindert dieses. Die Akkukapazität ist ein Witz, allerdings müssen auch zusätzlich 2 Cmos und ein Lüfter mit Energie versorgt werden. Das Lüfter Geräusch finde ich nicht so störend wie es andere beschreiben, was mich stört sind Geräusche von den Servos der Optik (zoomen - autofocus). Das NoGo und die Rücksendung hat jedoch die schlechten schwach Licht Eigenschaften verursacht. Sicherlich ist sie besser als meine alte Digital8 Kamera doch im Jahr 2012 habe ich mehr erwartet. Wenn man etwas genau beobachtet, werden sich bewegende Objekte mit Fächerkonturen dargestellt, man könnte auch sagen "Schwachlichtschmieren". Auch Farben werden sehr schnell matschig aber wohlgemerkt bei schlechten Lichtverhältnissen. Scheint die Sonne oder es ist genügend Licht vorhanden, ist die Bild Qualität (unter Berücksichtigung was mein Plasma-TV her gibt) ohne Zweifel sehr gut. Die Ton Qualität hat mich nicht umgehauen aber auch nicht enttäuscht, allerdings habe ich in den 2 Wochen nicht besonders darauf geachtet zumal ein zusätzliches Mikrofon eh in Planung ist. Die Verwacklungskompensation fand ich bemerkenswert gut wenn auch ein Konkurrenz Produkt hier außerordentlich deutlich die Nase vorne hat (Daumen hoch für S...) jedoch zu bedenken ist, ob das System S... auch in 3 bis 5 Jahren zuverlässig und ohne Defekt funktioniert. (abwarten!!!) Wohl wissend, das jeder Hersteller "nur mit Wasser kocht" wird es jetzt ein Modell von C.... ich bin gespannt, ob diese mich zufrieden stellt. Anmerkung meinerseits: Ich habe den Eindruck, das die Hersteller jede Innovation auf die lange Bank schieben um die alten Investitionen auf Kosten der Verbraucher zu vergolden. Sicherlich gibt es hier und da ausnahmen (siehe aktuell S.S.System S...) Ich bin mir sicher, das es schon seit Jahren möglich ist eine hervorragende handliche Videokamera für einen moderaten Preis anzubieten ... es will aber keiner von P, S, C, J genauso wie es keine wirtschaftlichen vernünftigen Schwarz-Tintendrucker von C, E, B, oder HansPeter gibt.
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am 16. Juli 2012
Das ist ein Super-Camcorder. Sehr gute Bildqualität - einfache Handhabung. Da ich vorwiegend ohne Stativ filme, ist der 12-fach Zoom sehr gut - mehr brauche ich nicht. Auch bei wenig Licht liefert der Camcorder noch brauchbare Ergebnisse. Akku-Laufzeit passt ebenfalls. Empfehle jedoch, einen zweiten Akku zu kaufen. (nur zur Sicherheit)
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am 7. Mai 2013
Diese Rezension bezieht sich auf die aus meiner Sicht im höchsten Maße kundenunfreundliche Politik der Hersteller (und damit meine ich nicht bloß Panasonic, sondern sämtliche Elektronikhersteller), den Umstieg auf ein neues Produkt und generell dessen Einsatz möglichst umständlich und kostspielig zu gestalten. Schon seit Jahren ärgere ich mich über dieses hinterhältige Spiel, doch mit dem Erwerb der X909 und dem nunmehr zwei Tage langen Händlerabklappern und Schwarz-Ärgern sehe ich mich genötigt, diese Rezension zu verfassen. Sonst könnte ich einfach nicht mehr ruhig schlafen.

Für alle, die eine Aussage zur Videoqualität der X909 haben wollen: Die Technik der Kamera ist absolut spitze, vortreffliche Schärfe, Farben, Lowlight, alles großartig und fast auf Profiniveau. Dafür hat die Kamera eigentlich 5 Sterne verdient.

ABER: Die Akku-Politik ist eine Zumutung! Drei Jahre lang hatte ich den Vor-Vorgänger HS-700 im Einsatz. Und jetzt kommt's! Die Akkus der beiden Kameras sind quasi baugleich: gleiche Maße, Kontakte, Amperezahlen, Voltzahlen, alles technisch identisch mit Ausnahme der Führungsschienen zum Einrasten! Diese wurde geändert, so dass meine 6 alten, voll funktionsfähigen großen Akkus ab jetzt nun also komplett nutzlos sind. Großartig! Und das nicht, weil sich die Technik irgendwie geändert hätte. Nein! Weil der Hersteller will, dass man sich brav neue vollkommen überteuerte Akkus holt. Es wird wirklich mal Zeit, dass dieser Quatsch gesetzlich normiert wird! Wenn man überlegt, wie viel Geld jedes Jahr allein dadurch vollkommen sinnlos verbrannt wird. Bei jedem Handy, Fotoapparat, Spielehandheld immer komplett neue Akkus. Jeder Gerätetyp selbst vom selben Hersteller hat meist seine ureigenen individuellen Akkus. Das kann doch wirklich nicht sein!

Panasonic und Amazon brauchen jetzt nicht zu glauben, dass ich mir die originalen Akkus für 180 Euro das Stück kaufen werde, denn da hätte ich mir die Kamera ja auch gleich vergolden lassen können. Zumal sich die Dritthersteller-Akkus für 32 Euro das Stück entgegen der Herstellerpropaganda in keinster Weise von den Originalen unterscheiden. Ich habe Drittherstellerakkus seit 3 Jahren im Dauereinsatz, ohne Ausfälle, ohne irgendwelche Leistungseinbußen und Qualitätsverluste. Alles einwandfrei. Aber gut. Jetzt müssen neue her...

Dazu kommen noch kuriose Kleinigkeiten wie der mittlerweile bei allen neuen Camcordermodellen fehlende Tragegurt. Sogar die Befestigungsschlaufen dafür fehlen komplett. Mehr noch... wer Lust hat, suche doch bitte mal Camcorder Tragegurt" im Netz! Sie werden feststellen, dass es außer auf eBay nirgends im gesamten Netz und übrigens auch bei keinem von mir besuchten Elektronikhandel (alle gängigen waren dabei) einen Tragegurt gibt! Nicht einmal zum Nachbestellen. Hallo?! Wieso braucht den keiner? Wieso gibt es angeblich keine Nachfrage dafür? Das ist mir vollkommen unverständlich. Es kann doch nicht sein, dass jeder ambitionierte Filmer die Kamera für jede Szene umständlich aus der Tasche nimmt, sie auf's Stativ stellt und sie danach wieder wegpackt. Oder filmen die meisten etwa doch nur gelegentlich und nur mal hier und da eine halbe Minute? Warum sollte man sich eine solch teure Kamera kaufen, wenn man sie gar nicht richtig benutzt? Als Statussymbol?! :-/ Ich kann es mir nicht erklären. Erstens, wieso die Hersteller die lächerlichen 5 Euro für den Gurt sparen wollen, und zweitens, warum diesen offenbar niemand vermisst.

Eine gescheite Kameratasche habe ich übrigens auch bei keinem der abgeklapperten Händler gefunden. Dafür scheint es auch keine Nachfrage zu geben... Meine HS-700 hatte ich unentwegt im Einsatz, bis zum bitteren Ende der Technik. Ich hab mit ihr über 600 Stunden Filmmaterial produziert. Sie war ihre Anschaffung auf jeden Fall wert und solch profane Dinge wie ein Gurt und eine Tasche waren einfach obligatorisch und nicht wegzudenken...

Die abgespeckte Verarbeitung zeigt sich übrigens auch an Kleinigkeiten wie den Anschlüssen unter dem aufklappbaren Touchscreen. Bei der HS-700 waren diese noch durch eine kleine Plastikklappe geschützt. Jetzt liegen sie frei und sind dadurch perfekte Schwachstellen für Staub und Nässe. Auch hierbei unterstelle ich einfach mal ein Kalkül. Offenbar soll ich mir bald schon wieder eine neue Kamera kaufen, wieder mit neuen, ungerechtfertigt teuren Akkus.

So, das war's erstmal. Wer sich genötigt sieht, darf jetzt gerne auf mich eindreschen. Ich stehe aber zu meiner Meinung. Diese Herstellerpolitik stinkt!
23 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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