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Kundenrezensionen

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am 2. April 2014
Am meisten schockt das Spiel zu 4.

Jede Runde ist etwas neues und immer wieder aufregend.

Für unter 20 € auf jeden Fall empfehlenswert.
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am 10. Februar 2014
Spielbrett und Spielkarten sind es sehr ansprechend desingt.
Während des Spiel kommt es nicht zu langeweile da es immer spannend bleibt.
Gerade für Strategiespielhaber ein echtes Must Have.

Auch für 2 Spieler geeignet
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Ziel des Spiels
Vor den Spielern breitet sich der Palast aus. Dieser ist in vier Viertel aufgeteilt und jedes muss für sich ausgeschmückt werden. Dazu legen die Spieler Mosaikplättchen vom Rondell passend an und stellen Arbeiter darauf. All das bringt dem Spieler Gold. Allerdings dürfen Mosaikplättchen nur im dafür bestimmten Gebiet verbaut werden, ansonsten entstehen Extrakosten. Und Arbeiter dürfen auch nur eingesetzt werden, wenn der Pfeil auf dem eben gesetzten Mosaikplättchen zum Spieler zeigt. Sobald ein Viertel komplett ist, gibt es eine Wertung, die sich nach den Arbeitern richtet, die in diesem Viertel stehen. Das Spiel endet, nachdem die letzte Viertelwertung abgeschlossen wurde.

Aufbau
Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Das Rondell kommt in die Mitte des Spielplans und zwar so, dass die Tiere, die in den Ecken abgebildet sind, mit denen auf dem Spielplan übereinstimmen. Die Mosaikplättchen werden gemischt und in den Stoffsack gesteckt. Aus diesem werden jetzt blind vier Mosaiksteine gezogen und auf die Felder 1 bis 4 auf das Rondell gelegt. Die Pfeile auf den Mosaiken müssen dabei in die gleiche Richtung zeigen wie der große Pfeil. Dann nimmt sich jeder Spieler ein Spielertableau mit den vier dazugehörigen Aktionsmarkern und legt dieses vor sich aus. Die Aktionsmarker mit den Tieren kommen einfach auf die jeweiligen Felder. Der runde Zählstein kommt auf die 0 der Goldzählleiste und der Platzmarker aus Karton auf das runde Feld auf dem Spielplan. Am besten natürlich da, wo der jeweilige Spieler sitzt. Je nach Spieleranzahl nimmt sich jetzt jeder Spieler noch Arbeiter. Bei zwei Spielern ist das Ganze etwas komplizierter, da hier jeder 7 Arbeiter aus zwei Farben befehligen muss. Bei drei Spielern nimmt sich jeder Spieler einfach alle seine Arbeiter in seiner Farbe und bei vier Spielern jeder 8. Dann geht es los.

Spielablauf
Der Spieler, der am Zug ist, dreht das Rondell mit dem Pfeil zu sich und hat jetzt zwei Möglichkeiten zu handeln.
1. Er nimmt und legt ein Mosaikplättchen und ggf. einen Arbeiter.
2. Er dreht seine benutzten Aktionsmarker wieder um, damit er sie wieder nutzen kann.

Mosaik-Plättchen platzieren
Hier gibt es ein paar Regeln zu beachten. Jedes Mosaikplättchen ist dem Viertel auf dem Plan zugeordnet, in dem es liegt. Das Mosaikplättchen darf also ohne Zusatzkosten in das Viertel gelegt werden, in dem es momentan liegt. Möchte der Spieler allerdings ein Mosaikplättchen vom Rondell nehmen, das eigentlich einem anderen Viertel zugeordnet ist, so muss er dafür einen Aktionsmarker umdrehen. Dabei dreht er immer den Marker um, der zu dem Viertel gehört, aus dem er das Mosaikplättchen genommen hat. Möchte er also ein Mosaikplättchen vom Rondell nehmen, das eigentlich dem Viertel des Löwen zugeordnet ist und dieses aber in das Viertel des Affen legen, so muss er den Aktionsmarker des Löwen umdrehen, da er das Mosaikplättchen dort entnommen hat.

Legeregeln
Es gibt aber noch weitere Dinge, die der Spieler beachten muss, wenn er ein Mosaikplättchen legen will.
Zum einen sind auf den Plättchen schwarze Säulen abgebildet. Diese müssen mit den Säulen auf dem Spielplan übereinstimmen. Ich darf also keine Säulen verdecken oder neue, halbe Säulen entstehen lassen. Ich darf ein Mosaikplättchen drehen, wie ich möchte, nur hat es eine Auswirkung auf das Einsetzen von Arbeitern, wenn der Pfeil des Mosaikplättchens nicht mehr auf mich zeigt, wenn ich es einsetze. Dazu gleich mehr.

Gold für Mosaikplättchen
Lege ich ein Mosaikplättchen ohne Anschluss an ein anderes in ein Viertel, so bekomme ich dafür 1 Gold. Schließt mein Mosaikplättchen allerdings an schon liegende, gleichfarbige Mosaikplättchen waagrecht oder senkrecht an, so bekomme ich für jedes Plättchen der gleichen Farbe 1 Gold, egal wer die anderen Mosaike gelegt hat. Dies gilt auch viertelübergreifend.

Arbeiter einsetzen
Nur wenn der Pfeil des eingesetzen Mosaikplättchens in meine Richtung zeigt, darf ich einen meiner Arbeiter auf das Plättchen stellen und erhalte dafür ebenfalls 1 Gold. Sollte der Arbeiter waagrecht oder senkrecht an andere meiner Arbeiter anschließen, so bekomme ich, wie bei den Mosaikplättchen, für jeden Arbeiter 1 Gold.
Beim Einsetzen der Arbeiter gibt es aber noch eine Besonderheit. Ich darf pro Farbe des Mosaikplättchens nur einen Arbeiter im Viertel haben. Habe ich z.B. schon ein gelbes Mosaikplättchen mit einem Arbeiter darauf im Viertel liegen und lege ich ein weiteres, gelbes Mosaikplättchen, so kommt kein neuer Arbeiter auf dieses Plättchen, sondern der Arbeiter, der auf dem anderen Mosaikplättchen steht, zieht um. Auch dafür bekomme ich 1 Gold als Belohnung.

Ein zweites Mosaikplättchen einsetzen
Wenn ich 2 Gold bezahle, darf ich nach dem ersten Einsetzen eines Mosaikplättchens auch noch ein zweites setzen. Es gelten alle Regeln wie oben.

Zugende
Hat der Spieler ein oder zwei Mosaikplättchen eingesetzt, so wird das Rondell wieder mit Mosaikplättchen aus dem Sack aufgefüllt. Dabei wird immer von der niedrigsten Zahl zur höchsten befüllt. Jetzt wird das Rondell zum nächsten Spieler gedreht und dieser ist an der Reihe.

Aktionsmarker zurückdrehen
Ein Spieler, der am Zug ist, darf seinen Zug auch dafür verwenden, um alle seine benutzen Aktionsmarker wieder umzudrehen. Er darf in dieser Runde aber keine anderen Aktionen machen.

Viertel werten
Sobald in einem Viertel das letzte Mosaikplättchen gelegt wurde, kommt es zur Wertung. Jetzt wird überprüft, wie viele Arbeiter jeder Spieler in diesem Viertel hat und dementsprechend gibt es Gold.

1 Arbeiter = 4 Gold
2 Arbeiter = 6 Gold
3 Arbeiter = 9 Gold
4 Arbeiter = 13 Gold
5 Arbeiter = 18 Gold
6 Arbeiter = 24 Gold

Die Spieler nehmen ihre Arbeiter nach dieser Wertung wieder zu sich und dürfen sie nun in anderen Vierteln verbauen. Die Mosaikplättchen bleiben allerdings liegen.

Spielende
Sobald das letzte Viertel gewertet wurde, endet das Spiel und der Spieler mit dem meisten Gold gewinnt.

Kleines Fazit
Maharani ist ein leicht zu lernendes Legespiel, dass aber doch einiges an Taktik zulässt.

AUSFÜHRLICHE VIDEOVORSTELLUNG
Zu diesem Titel gibt es auf meinem YouTube-Kanal "Mikes Gaming Net" eine ausführliche Spielerklärung als Video.
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am 18. Juni 2017
Sind von dem Spiel total begeistert . Haben es zu Weihnachten verschenkt und es kam gut an .
Erst musste man sich ein bisschen an die Regeln heran arbeiten , doch dann machte es allen Beteiligten sehr viel Spass und wir hatten einen schönen Spieleabend
Simone
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am 7. September 2012
Ein wirklich schönes Legespiel mit schnellem Einstieg, dass meines Erachtens durchaus beim Spiel des Jahres hätte berücksichtigt werden müssen. Kein sonderlich kommunikatives, interaktives Spiel, aber wer Spiele a la Carcassonne mag, dem dürfte auch dieses gefallen. Die Gestaltung der Schachtel und des Spielmaterials und der Aufbau der Spielregel ist – bei Queen Games ja eigentlich immer – bestens. Wird wohl mangels Verfügbarkeit in Spieleläden und Kaufhäusern ein Geheimtipp bleiben, aber ich kann es empfehlen. Preislich sind die Queen Games-Spiele mittlerweile ja eher im oberen Bereich zu finden, dafür sind Material, Regel und Umsetzung sehr professionell und hochwertig.
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am 25. Juni 2013
Das sehr schön gestaltete und üppig mit Material ausgestattete Maharani" bietet eine an sich leichte Spielaufgabe. Für das berühmteste Mausoleum in Rajastan soll unter Zuhilfenahme der eigenen zehn Arbeiter das wunderschöne Bodenmosaik vervollständigt werden. Die dafür nötigen Mosaikteile werden zunächst aus einem gefüllten Materialbeutel gezogen und vier Stück davon stehen auf einem drehbaren Rondoll in der Mitte des Spielplanes zur Verfügung.

Wer dran ist, dreht das Rondell so, dass dessen Richtungspfeil auf ihn zeigt. Nun muss eines der vier Plättchen Muster- und Farbrichtig mit der Pfeilmarkierung auf sich selbst deutend auf dem Plan platzieren, dabei auch noch das passende Gebäude-Viertel berücksichtigen. Kann man auch noch einen Arbeiter dort aufstellen, bringt das neben dem für das gelegte Plättchen erhaltenen einen weiteren Punkt. Für mehrere gleichfarbige Plättchen oder Arbeiterfiguren nebeneinander kann man weitere Punkte zusätzlich erhalten. Diese Wertung erfolgt immer dann, wenn ein Viertel des Taj Mahal-Boden komplett mit Mosaikplättchen belegt wurde.

Wer ein Plättchen nicht mit der richtigen Pfeilausrichtung legen will, muss einen anfangs als Symbol für die unterschiedlichen Bodenviertel erhaltenen Tiermarker auf seinem Tableau umdrehen. Dafür gibt es zwar keinen Punkt, bietet aber die Chance, zum Beispiel eine Farbreihe von Mosaikplättchen zu erstellen, was ja dann wieder mehr Punkte bringt. Oder man legt einen Mosaikstein nur, um ein Bodenviertel komplett zu machen und dadurch wieder alle eingesetzten Arbeiter zurück zu erhalten. Auch das kann sinnvoll für den weiteren Spielverlauf sein.

Wie bei nahezu allen Spielen mit Materialnachzug aus einem Beutel spielt auch bei Maharani" der Zufall eine nicht unwesentliche Rolle, so dass manche schöne Planung schlicht nicht aufgeht. Dennoch ist bietet das Spiel gelassenes Spielvergnügen und macht wegen der anwachsenden Muster auf der Legefläche und der Gewinnpunkte Spaß.

Sind alle Mosaike fertig folgt die Schlusswertung und wer insgesamt die meisten Punkte erringen konnte, gewinnt das ruhige und doch ansprechende Legespiel. (c) 6/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Spiel- und Kulturpädagoge, Fürth/Bay.
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am 3. September 2015
SPIELABLAUF
*******************
Jeder der bis zu 4 Spieler erhält 10 Arbeiter einer Farbe (Grün, Gelb, Rot oder Blau stehen zu Wahl), sowie ein Ablagetableau, auf das die vier passenden Tierchips gelegt werden. Die insgesamt 60 Mosaikplättchen werden in den Stoffbeutel gelegt. Anschließend werden 4 davon blind gezogen und so auf das drehbare Rondell, welches sich in der Spielplanmitte befindet, gelegt, dass der Pfeil auf den 4 Mosaikplättchen in dieselbe Richtung zeigt wie das des Drehrads.

Der Spieler, der am Zug ist, dreht das Rondell so, dass der Pfeil auf ihn zeigt. Anschließend muss er eines der vier Plättchen so platzieren, dass die Säulen auf den Mosaikplättchen mit jenen auf dem Spielplan übereinstimmen. Darüberhinaus muss der Spieler das Plättchen in das Palastviertel legen, welches vom Rondell vorgegeben wird. Möchte oder kann man dies nicht, darf man es auch woanders platzieren, jedoch muss man dann auf seinem kleinen Vierteltableau den Platzmarker des Zielviertels umdrehen. Das bedeutet in der Konsequenz, dass man in dieses Viertel nur dann Mosaikplättchen legen darf, wenn es mit der Rondellvorgabe übereinstimmt.

Wenn möglich, darf dann auch noch ein Arbeiter platziert werden. Eine Arbeiter-Figur darf man jedoch nur auf das Plättchen setzen, wenn dessen Pfeil ebenfalls in die Spielerrichtung weist. Zum Abschluss gibt es in jedem Fall Punkte: Einen für das Plättchen und noch einen für die Arbeiter-Figur, sofern die Pfeilrichtung stimmt.

Auch Zusatzpunkte können erworben werden: Liegen mehrere Mosaikplättchen gleicher Farbe nebeneinander, gibt es für jedes dieser Mosaikplättchen einen Punkt extra. Gleiches gilt für Arbeiter-Ketten gleicher Farbe, für die man einen Punkt extra pro eigener Figur in der Kette erhält.

Man kann auch alle umgedrehten Marker auf dem eigenen Vierteltableau wieder aktivieren (alternativ zum Plättchenbau).

Ist ein Palastviertel komplett mit Mosaikplättchen ausgelegt, so wird es gewertet. Für jede eingesetzte Arbeiter-Figur erhält man Punkte, wobei die Höhe der Punktezahl überproportional zur Anzahl der Arbeiter-Figuren steigt. Alle eingesetzten Arbeiter erhält man im Anschluss an die Wertung zurück.

Das Spiel endet nach Wertung des letzten Viertels. Und wie bei den meisten Spielen gewinnt auch bei diesem Spiel der Spieler mit den meisten Punkten ;)...

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FAZIT
********
Das Spiel Maharani zeichnet sich vor allem durch sein wunderschönes Spielmaterial aus, welches wirklich sehr schön und detailreich gestaltet wurde. Während des Spiels kriegt man fast schon gute Laune nur von der farbenfrohen Optik, die mit zunehmenden Spielverlauf immer bunter und bunter daher kommt ;).
Der Spielkarton ist üppig gefüllt (mit 1 farbenfrohen Spielplan, 1 sehr besonderen Rondell mit Schraubverbindung, 4 Spielertableaus, 16 Aktionsmarker, 60 bunten Mosaikplättchen, 40 Arbeiter in 4 sehr schönen Farben, 4 Zählsteine, 4 Platzmarker, 1 Stoffbeutel und 1 Spieleanleitung), sprich man bekommt schon so einiges für sein Geld, was ja nicht bei jedem Spiel immer der Fall ist.

Besonderes Augenmerk liegt bei dem Spiel natürlich auf dem neuartigen Rondell. Zwar kennt der erfahrene Gesellschaftsspiel-Liebhaber schon einige Arten von Rondellen bei Spielen (man denke nur an jenes bei dem Spiele-Klassiker "Das Spiel des Lebens"), aber das Rondell von "Maharani" ist ganz anders. Denn das Rondell von "Maharani" gibt - anders als bei allen anderen Spielen, die ich kenne - nicht vor, welche Aktionen man machen darf oder auch nicht, sondern es weist den Spielern die Ausrichtung der zur Verfügung stehenden Plättchen, welche für jeden Spieler anders aussieht, da das Rondell ja in jedem Zug weitergedreht wird. Eine wirklich interessante Neuheit, die nicht nur Spaß macht, sondern zudem auch einen gewissen Anspruch in das Spiel einbringt. Denn um zu überprüfen, ob das Liegenlassen eines Plättchen für einen Mitspieler von großem Nutzen wäre, muss man schon ein wenig um die Ecke denken können und dazu in der Lage sein sich die Pfeilrichtung der anderen Mitspieler vorstellen können. Eine "Aufgabe", die einem gerade am Anfang nicht gerade leicht fällt und für den einen oder anderen sicher auch zu "schwer" sein könnte. Das Spiel verlangt dem Spieler jedoch noch weitere "Anforderungen" ab. So gilt es z.B. auch immer abzuwägen, ob es sich manchmal nicht vielleicht doch mehr lohnt, ein Plättchen nicht in Pfeilrichtung anzulegen, auch wenn man dann keinen Arbeiter einsetzen darf, um unter Umständen möglichst viele Punkte für eine Mosaikkette zu erzielen. Dabei ist natürlich immer auch im Hinterkopf zu behalten, dass diese Punkte von einmaliger Natur wären, wohingegen eine Arbeiter-Figur immer 2x Punkte einbringt - 1x beim Setzen und 1x bei der Viertelwertung. Auch wenn man natürlich möglichst viele Arbeiter in ein Viertel unterbringen möchte, um dafür viele Punkte zu erhalten, sollte man beim Einsatz der Arbeiter ebenfalls nicht unüberlegt vorgehen, da diese in ihrer Anzahl begrenzt sind und - wenn der eigene Vorrat verbraucht ist - man bis zur nächsten Viertelwertung keine mehr einsetzen kann. Man kann in einem solchen Fall also quasi gezwungen sein, ein Viertel um jeden Preis fertigzustellen, auch wenn die gelegten Mosaikplättchen dann vielleicht nur sehr wenige oder im schlimmsten Fall sogar gar keine Punkte einbringen. Auch der Zeitpunkt, an dem man die Marker auf dem eigenen Tableau wieder aktiviert, sollte man klug wählen, denn schließlich gibt das eine Nullrunde. Man sollte also immer genau überlegen, ob es überhaupt lohnenswert ist, einen solchen Marker zum Einsatz zu bringen.

Unter Strich lässt sich sagen:
Das Spiel ist wirklich spannend und optisch wirklich ein Hingucker. Jedoch besitzt es auch einen gewissen Spielanspruch, den man nicht unterschätzen sollte. Gelegenheitsspieler oder jene, die es lieber einfach mögen, könnten von den vielen Regeln überfordert sein. Das Spielprinzip ist zwar recht einfach, jedoch könnten Spieler, die weniger oft spielen, sich von den vielen anzustellenden Überlegungen erschlagen fühlen bzw. die vielen zu beachtenden "Regeln" vergessen (z.B., dass nur dann Arbeiter einsetzen werden können, wenn die Pfeilrichtung stimmt, dass die Viertelmarker deaktiviert werden müssen, wenn man ein Mosaikplättchen in ein anderes Viertel legen möchte, als das Rondell es vorgibt, etc.).
Das Spiel ist aufgrund seiner Komplexität daher wohl eher etwas für Vielspieler bzw. erfahrene Gesellschaftsspieler oder aber Spieler mit klugem Köpfchen ;).
Wer jetzt jedoch denkt, das Spiel wäre nur etwas für Taktikfüchse, der irrt. Auch der Glücksfaktor kommt bei diesem Spiel nicht zu kurz, denn wann die wirklich guten Plättchen auf dem Rondell landen, ist reine Glückssache. So kann es z.B. auch mal passieren (wenn man einfach kein Glück hat), dass man überhaupt nicht an Mosaikfarben rankommt, die gerade gut an vorhandene Ketten anlegbar wären, wohingegen ein anderer Spieler immer genau die perfekten Mosaikfarben bekommt, so dass er die Nase vorne hat und die Mitspieler nichts dagegen machen können. Natürlich ist das Glück bzw. Pech nicht immer so "einseitig" bzw. klar verteilt und trifft auch nicht immer die selbe Person, so dass der Glücksfaktor des Spiels aus meiner Sicht nicht störend ins Gewicht fällt. Wie bei allen Spielen, bei denen das Glück oder Unglück auf Sieg oder Niederlage entscheidend Einfluss nehmen kann, sind aber auch bei "Maharani" jene Spiele nicht so schön, wo ein Spieler quasi das Glück oder Unglück für sich gepachtet hat. Bei so einem Spiel - wo man quasi mangels fehlender Portion Glück chancenlos unterlegen ist - kommt manchmal eine Spur Missstimmung auf, jedoch sind solche Spiele die Ausnahme. Zumeist ist Glück und Unglück recht gleich verteilt bzw. fällt nicht allzu schwer ins Gewicht, so dass es nicht massgeblich spielentscheidend ist.

Für den einen oder anderen könnte das Spiel einen Tick zu komplex sein und bei längeren Überlegungen kann es auch durchaus mal länger als 60 Minuten dauern. Für Taktikfüchse mischt vielleicht Fortuna ein wenig zu viel mit. Für all jene, die Spiele mit Anspruch mögen, wo Cleverness gefragt ist, aber auch der Glücksfaktor eine Rolle spielt, ist es ein 1A Spiel, welches optisch ein echter Knaller ist.
Mir hat das Spielen auf alle Fälle viel Spaß gemacht und je öfter man das Spiel spielt, um so leichter fallen einem die diversen Entscheidungen / Abwägungen auch. Man sollte das Spiel also nicht gleich nach dem 1. Spiel schon in die Ecke schmeißen, es braucht ein paar Runden bis es flüssiger läuft und - aufgrund geriniger Überlegzeit - mehr Spielspaß entsteht. Zudem ist das Spiel visuell wie geschrieben ein echter Hingucker - so farbenfroh und bunt. Beim Design hat man sich wirklich viel Mühe gegeben und viel Liebe zum Detail rein gesteckt ;).
Ich gebe dem Spiel 4 Sterne, da es ein schönes Spiel ist (und das nicht nur optisch) - 1 Punkt Abzug gibt es, da es aufgrund der hohen Spieltiefe und dem in wenigen Spielen zu sehr ins Gewicht fallendem Glücksfaktor kein Spiel für jedermann ist. Für Gesellschaftsspiele-Liebhaber aber auf alle Fälle eine klare Kaufempfehlung!

Danke übers Lesen meiner Rezension - über ein Voting für meine Rezension würde ich mich sehr freuen ;)!
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am 26. Januar 2017
BESCHREIBUNG:

Wir arbeiten mit am Taj Mahal. Es ist fast fertiggestellt, nur das Bodenmosaik fehlt noch. Dies müssen die Spieler möglichst clever verlegen.

Der Spielplan ist in vier Viertel eingeteilt und bietet in jedem Viertel Platz für insgesamt 14 Mosaikplättchen. Diese gibt es in fünf verschiedenen Farben.

Jeder der bis zu vier Spieler setzt sich an eine Seite des Spielplans und markiert diese Seite mit einem Marker in seiner Spielerfarbe. In die Mitte des Plans wird ein Rondell gestellt. Dieses ist in Viertel aufgeteilt und bietet so Platz für vier Mosaikplättchen.

Jeder Spieler hat ein quadratisches Spielertableau, das auch in Viertel eingeteilt ist. In jedes dieser Viertel kommt ein Pappmarker mit einem Tiersymbol. Jedes Symbol ist einem der Viertel des Spielplans zugeteilt.

Jeder Spieler erhält noch 10 Arbeiter seiner Farbe und einen Marker für die Goldleiste.

Die Mosaikplättchen werden in einen Stoffbeutel gegeben, vier Plättchen zufällig gezogen und auf das Rondell gelegt. Auf jedem Plättchen ist ein kleiner Pfeil. Dieser wird so ausgerichtet, dass er in dieselbe Richtung wie der Pfeil auf dem Rondell zeigt.

Wenn man an der Reihe ist, dreht man das Rondell so, dass der Pfeil in die eigene Richtung zeigt. Dann hat man zwei Möglichkeiten:

1. Eines der Plättchen auf dem Spielplan platzieren:
Wenn man das Plättchen nicht in dasselbe Viertel legen möchte, das das Tiersymbol vorgibt, muss man den Marker mit dem zugehörigen Tiersymbol auf seinem Spielertableau umdrehen.

Man muss das Plättchen so anlegen, dass die halben Säulen auf dem Plättchen und auf dem Spielplan übereinstimmen. Es dürfen also keine halben Säulen entstehen. Wenn das Plättchen an gleichfarbige Plättchen angrenzt (auch viertelübergreifend), erhält man 1 Gold für jedes dieser Plättchen. Ansonsten erhält man nur 1 Gold.

Wenn der Pfeil auf dem Plättchen danach in die eigene Richtung zeigt, darf man einen eigenen Arbeiter auf das Plättchen stellen. Wenn man bereits einen Arbeiter auf einem gleichfarbigen Plättchen im selben Viertel hat, versetzt man diesen auf das neue Plättchen, statt einen neuen einzusetzen. Danach erhält man für jeden direkt angrenzen eigenen Arbeiter 1 Gold. Auch dies geschieht viertelübergreifend. Sollte der Arbeiter alleine stehen, gibt es wieder nur 1 Gold.

Für zwei Gold darf man noch ein zweites Plättchen nach denselben Regeln verbauen.

2. Alle eigenen Aktionsmarker umdrehen. Damit ist man wieder flexibler, was die Platzierung angeht.

Wenn ein Viertel komplett mit Plättchen gefüllt ist, bekommt jeder Spieler Gold, abhängig von der Anzahl der eigenen Arbeiter im Viertel.

Das Spiel endet, wenn alle Viertel gewertet wurden, oder wenn die Plättchen auf dem Rondell nicht mehr regelkonform platziert werden können.

Der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt das Spiel.

FAZIT:

Zuerst muss ich das tolle Spielmaterial erwähnen. MAHARANI sieht wirklich wunderschön und sehr farbenfroh aus. Es hat einen sehr hohen Aufforderungscharakter.

Das Spiel ist eine tolle Mischung aus leichtem Einstieg und genügend Spieltiefe, um lange Spaß zu machen. Es gibt viel zu beachten, wenn man als Sieger aus der Partie hervorgehen möchte.

Mir gefällt MAHARANI sehr gut und es kommt immer wieder bei uns auf den Tisch!
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am 27. Januar 2016
Habe es verschenkt und konnte es daher nur einen Abend spielen, aber es hat viel Spaß gemacht.

Die Regeln sind nicht schwer, aber in einzwei Punkten nicht ganz eindeutig geschrieben. Youtube und Google haben aber schnell geholfen. Vielspieler und Wenigspieler hatten beide schnell Spaß.
Die Aufmachung und Verarbeitung ist ansprechend. Ich hatte allerdings mehr ein Legespiel in Richtung Carcassone erwartet, bei dem am Ende ein schönes Bild bzw. Mosaik entsteht. Lieder ist dafür das Spielfeld zu klein bzw. die Legeplättchen zu groß. Dafür kommen kleine Taktikelemente dazu.
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am 31. Januar 2016
Das Spiel ist ein sehr schönes Legespiel, das man entspannt auch gut zu zweit spielen kann. Interessant wird es dadurch, dass die Ausgangssituation zum Anlagen der farbigen Kärtchen für jeden Spieler anders ist, da die Kärtchen auf einer Art Rondell liegen, das je nach Spieler, der dran ist, anders gedreht wird.
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