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am 29. September 2017
Am Anfang habe ich mich richtig gefreut endlich mal wieder ein tolles Spiel zu spielen. Die ersten paar Stunden waren äusserst gelungen aber ab "Lover's Peak" hat mich das Spiel nur noch genervt. So gesehen ist Alan Wake ein 3rd Person Shooter mit schlechten Waffen - viel zu actionlastig, da geht der "Adventure" Faktor ziemlich flöten. Wirklich schade, der Plot selber ist gut, die Geschichte durchaus spannend aber die ständig wiederholenenden Schattenmänner sind auf Dauer nervig und eigentlich überflüssig.

+ Die Story
+ Schöne Grafik

- viel zu actionlastig mit schlechter Steuerung (PC)
- zuviele Monster Spawns, die nerven
- Alan Wake is mega träge, kein langes Sprinten möglich, keine Stamina Andeutung
- Keine Map wo man kurz schauen kann wo man sich gerade befindet
- Waffen unrealistisch, eine Shotgun, die bei Nahkampf genausowenig Schaden anrichtet wie ein Revolver....pfffffff

Fazit:
Schade, dieses Spiel hat soviel Potential und ist leider zu einem nervigen 3rd Person Shooter verkommen. Die 2 Sterne sind für die Grafik und die Story.

Rechner: Asus ROG Intel Core i7-4720HQ, 256 GB SSD, 16GB RAM, NVIDIA Geforce GTX 970M
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am 15. November 2012
Alan Wake dümpelte monatelang ungespielt auf meiner Festplatte vor sich hin, und mir graut der Gedanke, ich hätte dieses Spiel letztlich nie gestartet. Denn zweifelsohne hätte ich eines der intensivsten Computerspielabenteuer der jüngeren Spielegeschichte verpasst. Es ist, als ob man teilnimmt an einem der älteren Stephen King- Romane, hineingezoomt wird in den amerikanischen Hinterwald mit kleinen Diners, abgelegenen Gehöften, kleingeistigen Vorurteilen und atemberaubender Natur. Überhaupt, das Leveldesign: Wunderschön, trotz schmaler Schlauchlevel ohne große Bewegungsfreiheit. Da steht man hoch oben auf einem Bergpfad, schaut herunter auf die alte Mühle, die man gerade knapp überlebt hat, während in der Ferne ein Polizeihubschrauber filmreif explodiert. Während ich manche Spiele recht schnell vergesse, verbleiben Szenen aus Alan Wake lange im Gedächtnis.

Negativ anzumerken ist nur diese komische Über- die- Schulter- Perspektive, an die ich mich nicht so recht gewöhnen kann. Auch die geringe Vielfalt an Gegnertypen wäre zu bemotzen, allerdings würde ein ganzes Panoptikum an Monstern wohl nicht so recht zur Story passen. Also, Licht aus, Mut sammeln und Alan Wake spielen!
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am 23. Oktober 2014
Das Spiel erzeugt anfangs eine gute und sehr düstere Horroratmosphäre und auch die Storyline kann sich sehen lassen. Zudem versprüht es das typische Flair diverser Stephen-King-Romane. Allerdings ist das Spiel letztlich nicht das geworden, was ich mir anfangs erhofft habe. Ich habe das Spiel in der Hoffnung gespielt, die Schwerpunkte würden auf Adventure liegen und Action-Momente wären eher rar platziert. Meines Wissens war das ursprünglich von den Entwicklern auch genauso angedacht. Warum man das Konzept schließlich gekippt hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber da es sich um ein Spiel handelt, das in erster Linie für Konsole, sprich Xbox 360, entwickelt wurde, wird das wohl viel zu diesem Konzeptwechsel beigetragen haben, da reine Adventures sich auf Konsolen seit jeher nicht gut verkauft haben.

Vom Adventure hat das Spiel also in der finalen Version nicht mehr viel inne. Rätsel gibt es so gut wie keine. Diese beschränken sich meist leider auf stupides Schalter-Umlegen. Stattdessen gibt es Action und Ballereien satt. Das sorgt letztlich dafür, dass das eigentlich gute Horror-Feeling irgendwann beinah zur Gänze verschwindet und sich nur noch in Frust wandelt, da das Durchlaufen der Level einem Spießrutenlauf gleichkommt und obendrein einem nicht enden wollenden. Das Spiel ist wirklich sehr langwierig und zieht sich wie Kaugummi. Es wirkt spätestens im letzten Drittel nur noch künstlich hinaus gezögert, auch aufgrund der teils unfairen Gegnermengen, die häufige Neuversuche vom letzten Savepoint unvermeidlich machen.

Schade! Dadurch verkommt Alan Wake zu einem seelenlosen Ballerspiel mit schlauchartigen Leveln und die eigentlich ganz gute Story interessiert den Spieler letztlich nur noch wenig. Irgendwann verliert man das Interesse daran und ich war nur noch froh als ich es durch hatte.
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am 4. März 2012
Nach Max Payne und Max Payne 2 hatte ich mich bereits vor mehr als 4 Jahren auf Alan Wake aus derselben Spiele-Schmiede (Remedy) gefreut. Nach vielfachen Release-Verschiebungen dann der Schock: AW wird nur für die X-Box erscheinen! Nach Monaten der Hoffnung, dass es sich nur um einen Marketing-Gag handelte, geriet das Spiel für mich dann in Vergessenheit.
Vor ein paar Wochen erfuhr ich per Zufall, dass AW nun doch für PC herauskommen sollte. Kurz darauf war der Download bereits bei Steam erhältlich - da musste ich einfach zuschlagen!
Nun habe ich AW einmal durchgespielt; hier meine Eindrücke:

Hardware-Anforderung:
Das Spiel läuft auf meinem PC (Core i5-2500k und GeForce GTX 560Ti) in höchster Qualität absolut ruckelfrei (konstant ca. 38 FPS). Und das unabhängig von der Spielsituation und der aktuell genutzten Grafik-Effekte.
=> 10/10

Tastaturbelegung:
Frei einstellbar. Kleiner Haken: Die <Enter>-Taste kann nicht belegt werden und <Num-0> (meine Sprung-Taste) muss bei jedem Neustart neu ausgewählt werden.
[edit 26.03.2012] Das Problem mit <Num-0> wurde mit Version 1.05 vom 21.03.2012 behoben [edit 26.03.2012 ende]
=> 9/10

Gameplay:
Nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt, dass Alan etwas seitlich versetzt läuft (wählbar rechts oder links). Warum das so gemacht wurde, weiß ich nicht. Ich vermute, dass Alan ansonsten beim anvisieren der Gegner im Weg gestanden hätte. Das Spiel hat nie (wirklich niemals) geruckelt, auch nicht bei schnellen Schwenks oder bei massiven Effekten und vielen Gegnern. Ausgezeichnet! Die Steuerung ist logisch und einfach, man kann sich während des Laufens oder Kletterns (Leitern) sehr gut umschauen. Gegner sind gut zu fokussieren. Aufgrund der limitierten Auswahl an Waffen mit jeweils wenigen Patronen und der starken Beanspruchung der Batterien lernt man schnell, dass das Nachladen nach jeder Schuss-Salve stattfinden sollte ...: *klick* - "Äh, hallo Herr Axtmörder ..."
In solchen Situationen hilft dann ein (ebenfalls innovatives) Ausweichmanöver.
Nicht zuletzt aufgrund der neuen Idee, Gegner nur in Kombination mit Licht erledigen zu können (sowie deren perfekte Umsetzung):
=> 10/10

Bugs:
Habe keine gefunden, Kleinigkeiten (Lautstärke in Filmsequenzen, Ausblenden des HUD) wurden bereits gepatcht.
=>10/10

Grafik:
Ist unglaublich gut. Nicht nur die detaillierte Darstellung der Charaktere und der Umgebung sondern gerade die Lichteffekte sorgen für ordentlich Gruselstimmung. Dazu gehören natürlich auch Verzerrungen, die oft die Anwesenheit des Bösen begleiten.
=> 10/10

Sound:
Ist der Hammer! Unbedingt mit Surroundboxen spielen! Wer nicht völlig abgebrüht ist, der zuckt zusammen, wenn es hinten raschelt oder knarzt. Bei den Geräuschen, die die Gegner begleiten (Sprache/Geräusche), lief es mir häufig eiskalt den Rücken runter (10-mal häufiger als bei F.E.A.R./F.E.A.R. 2). Mit der Zeit gewöhnt man sich etwas an diese Geräuschkulisse und weiß, dass bei manchen Geräuschen keine Gefahr droht. Dennoch fiel es mir bis zum Schluss schwer, locker zu spielen.
Anfangs gab es das Manko, dass die Lautstärke bei den Filmsequenzen viel zu laut ggü. der Spiellautstärke war. Ein Patch, der das behebt (Film-Lautstärke jetzt einstellbar) wurde bereits nach wenigen Tagen über Steam eingespielt.
=> 10/10 (oder auch 100/100 ... ;)

Synchronisation:
Ich habe das Spiel auf deutsch gespielt. Eine Synchronisation kann mit Originalsprechern gewöhnlich kaum mithalten. Auch hier klingt nicht alles so natürlich wie auf Englisch (kann man auf Youtube probehören) aber wer hier jammert klagt auf extrem hohem Niveau - man nenne mir ein besser synchronisiertes Spiel!
=> 10/10

Soundtrack:
Der Steam-Version (lt. Beschreibung auch der bei Amazon angebotenen Version) liegt ein Soundtrack bei. Dieser enthält ein paar der Songs, die nach jedem Kapitel laufen, sowie ein paar Intrumental-Untermalungen. Leider sind nicht alle Songs enthalten, so dass ich diese der Vollständigkeit halber über Youtube holen musste.
=> 9/10

Story:
Wie bereits bei MP/MP2 hat man sich hier stark ins Zeug gelegt. Die ausgeklügelte Geschichte wird konsequent mittels ausführlicher Filmszenen erzählt. Diese dienen natürlich auch dazu, die jeweils folgende Spielsituation zu erklären. Ich fand die Geschichte spannend, freue mich aber auch darüber, dass man die Szenen (beim zweiten/dritten Durchspielen) auch einfach überspringen kann.
=> 10/10

Spielspaß (bzw. Spielgrusel):
Das außergewöhnliche, sehr gut umgesetzte Gameplay, die jederzeit flüssige Darstellung, die logische Storyline, anspruchsvolle Gegner sowie "nette" Überraschungen (warum zum Kuckuck geht jetzt die Lampe aus?!?) halten die Spannung. Die Gegner dürften etwas abwechslungsreicher sein. Das Ende kommt irgendwie zu ruhig daher. Ein Ende mit Knall wäre dem Spiel angemessener gewesen. Immerhin weckt es die Hoffnung auf AW2 - diesmal bitte nicht erst nach 4 Jahren und sofort auf PC!
Ich werde das Spiel sicherlich noch mehrfach durchspielen (es warten noch 55% der Errungenschaften auf mich). Außerdem habe ich nur den einfachsten Modus gespielt; den Alptraum-Modus möchte ich noch schaffen. So häufig wie MP2 werde ich AW aber wohl nicht spielen, da das Spiel viel zu intensiv zum schnellen Durchdaddeln ist.
=> 9/10

Was könnte man noch verbessern (nach heutigem Stand der Technik)?
- variablere Gegner
- mehr Rätsel
- bessere Tastaturbelegung (s.o.)
- bessere Fahreigenschaften der Fahrzeuge (Steuerung liegt etwas oberhalb von der bei Crysis)
- vollständiger Soundtrack
- Das HUD sollte über eine Taste aus-/einblendbar sein. So musste ich für jeden Screenshot 2x ins Menü gehen.

Fazit:
Es klingt vielleicht nach Lobhudelei aber jegliche genannte Kritikpunkte sind völlig unwesentlich und das Spiel ist quasi perfekt. Ich hatte etwas Angst, nach so langer Wartezeit enttäuscht zu werden, aber das war völlig unbegründet.

Für wen ist dieses Spiel gemacht?
- Freunde des Gruselns
- Freunde von 3rd Person Shootern
- Leute, denen Max Payne 1+2 gefallen hat
- Leute, die nicht nur Horden von Aliens, Zombies und Mutanten sinnlos abknallen wollen, sondern einen anspruchsvollen Shooter mit Geschichte und Herausforderungen schätzen.
- Single-Player

Für wen ist das Spiel nicht geeignet?
- Kinder
- Leute mit Herzschrittmachern
- Leute ohne PC, Tastatur oder Maus
- Angsthasen (es sei denn, sie wollen sich mal richtig gruseln)
- Axtmörder (die werden hier wirklich diskriminiert ;)
- Multi-Player
- Steam-Hasser (Randnotiz: Ich nutze Steam jetzt schon seit Jahren und habe nichts Schlechtes zu berichten. Wer ein Spiel wieder verkaufen möchte, hat allerdings gelitten.)

Mein Score: 97/100 => glatte 5 Sterne
Danke, Remedy!!

[edit 26.03.2012]
Nach dem dritten Mal Durchspielen (auch "Alptraum" :) ) möchte ich zu den wenigen (eigenen) Verbesserungsvorschlägen noch etwas sagen:

- variablere Gegner
braucht man eigentlich nicht. Die Besessenen greifen auf ca. 6 Arten an, es gibt Poltergeister, Vögel, "Endgegner", Stürme. Klingt nicht nach sehr viel, ist aber m.E. ausreichend. Viel wichtiger ist die Variabilität der eigenen Waffen. Im Gegensatz zu manchen Spielen, bei denen man mit 10 verschiedenen Schusswaffen auf dieselbe Art und Weise vorgeht, ist es bei AW wichtig, die verschiedenen Waffen sinnvoll und sparsam einzusetzen. Mal genügt die Taschenlampe und ein Revolver, manchmal benötigt man eine Leuchtfackel, manchmal ein ganzes Arsenal an Leuchtfackeln, Blendgranaten und Leuchtpistole. In manchen Fällen ist es besser, davonzulaufen, während man an anderer Stelle auch mal Scheinwerfer oder ein Fahrzeug nutzen kann. Sogar "passiv" kann man sich mancher Gegner entledigen ... ich sage nur: Starkstrom ;)

- mehr Rätsel
Hm ... ja, vielleicht. Allerdings würde das den Charakter des Spiels verändern. Hier steht halt der Kampf im Vordergrund, woanders dürfen dann die Rätsel dominieren.

- bessere Tastaturbelegung
Nach Patch 1.05 kein Problem mehr mit der <Num-0>-Taste :) <Enter> kann weiterhin nicht belegt werden. Ich vermisse es nicht wirklich, da die Anzahl der zu benutzenden Tasten gering ist. Bei Hinweisen im Spiel wird immer die korrekte zu drückende Taste genannt. Das klingt selbstverständlich, dennoch bekommen das manche Spieleschmieden bei einer Portierung nicht hin und zeigen stattdesten die Standardtaste oder den Konsolenknopf an ... warum auch immer (Bsp.: Assassin's Creed).

- bessere Fahreigenschaften der Fahrzeuge (Steuerung liegt etwas oberhalb von der bei Crysis)
Nach kurzer Gewöhnung: Doch deutlich besser als bei Crysis. Mit etwas Übung kann man klasse durch die Kurven driften :) Hey Remedy, wie wärs mit einem kleinen Rennspiel mit den Original-Fahrzeugen?
[edit 26.03.2012 ende]

[Edit 15.04.2012]
Das Spiel macht auch nach mehrmaligem Durchspielen noch Spaß - 100% Errungenschaften. :)

Die Spielzeit, wenn ich im leichten Modus so schnell wie möglich durchspiele, d.h. alle Filme werden übersprungen und nur die wesentlichen Kisten werden gesucht, beträgt für das Hauptspiel gute 5 Stunden, für die Zusatzfolgen "Das Signal" und "Der Schriftsteller" jeweils ca. eine 3/4 Stunde, insgesamt also fast 7 Stunden Minimum.
Zum Vergleich: Bei Max Payne 2 kam ich auf ca. 4 Stunden Durchmarsch-Zeit.

00:30 Albtraum
00:45 Besessen
01:00 Lösegeld
01:00 Die Wahrheit
01:15 Der Klicker
00:45 Abreise
00:45 Das Signal
00:45 Der Schriftsteller

[edit 15.04.2012 ende]

Viele Grüße,
fux
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1414 Kommentare| 108 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 16. Februar 2014
Zum Spiel:

"Alan Wake" ist ein cineastischer Horrorthriller zum selber spielen, der in der Tradition von "Twin Peaks", "Akte X" und diversen Stephen King-Romanen steht. Grafisch auf sehr hohem Niveau, wissen vor allem die stimmigen Licht- und Schatteneffekte zu überzeugen. Die Animationen und Gesichter wirken zwar Heute nicht mehr taufrisch, allerdings ist das Gesamtbild der dichten Wälder in Verbindung mit den wunderbaren Wettereffekten einfach stimmig. Zumal durch die dicken, dunklen Nebelschwaden, die durch tiefe, bedrohliche Wälder ziehen, oft eine unheimliche Plastizität entsteht. Das eigentlich flache Bild erhält dadurch eine fast dreidimensionale Qualität. Dazu kommt eine Musik- und Sounduntermalung, die ihresgleichen sucht. Songs von Nick Cave, David Bowie und co. verbreiten eine unheimliche Atmosphäre, während im Raumklang eine Soundkullisse erschaffen wird, die einen erschaudern lässt. Mit einem entsprechenden 5.1 System wird der Raum hin und wieder von einem dunklen Grollen gefangen genommen, als befände sich "The Dark Presence" mitten im heimischen Wohnzimmer. Sowieso ist die Inszenierung vom Spiel eine einzige Wucht: so werden nach Abschluss der verschiedenen Kapitel sogar kleine "Recaps" präsentiert, die an Serien erinnern und das Vergangene nochmal wunderbar und spannend zusammenfassen. Eigentlich kann man Alan Wake für seine ausgefeilte Inszenierung nicht oft genug loben.

Kleinere Schnitzer gibt es natürlich. Die Kämpfe sind zwar hin und wieder nervtötend, da man zeitweise hoffnungslos unterlegen ist, allerdings unterstreicht das den Survivalcharakter des Spiels und man schleppt sich manchmal halbtot zum rettenden Lichthafen, der oft in viel zu weiter Ferne liegt. Die Gegner sind leider aufgrund des Gesamtdesigns meist wenig abwechslungsreich. Dunkle Gestalten, die man meist nicht auseinanderhalten kann. Aber solche Kritikpunkte sind wirklich marginal und behindern das Spielerlebnis kaum.

Wer des englischen mächtig ist, sollte unbedingt zum Originalton greifen, da die dt. Sprecher eher lasch agieren, wenn sie auch nicht katastrophal klingen. Dieser typische, amerikanische Kleinstadtcharme braucht allerdings auch die passende Vertonung. Im Original hört man sogar ein paar alte Bekannte aus vergangenen Remedy-Zeiten. So hören wir nicht nur den Synchronsprecher von Vinnie Gognitti (aus Max Payne), der hier die schreiend-komische Nebenfigur Barry Wheeler spricht, auch "The Man" himself, James McCaffrey ist im Spiel mehrfach zu hören. Sowieso gibt es einige Anspielungen an das von Sam Lake geschaffene "Max Payne"-Franchise. Für Kenner eine absolute Fundgrube.

"Alan Wake" ist definitiv ein spannendes, hübsches und atmosphärisch-dichtes Erlebnis für ein erwachsenes Publikum, das die Einflüsse versteht. Zitatekino fürs Gamepad, wenn man so will.

Zur Verpackung:

Das Sahnehäubchen ist aber diese "Standardedition", die aktuell für weniger als 10 Euro zu bekommen ist. Normalerweise fristen wunderbare Spiele in eher langweiligen Amarayhüllen ein tristes Leben in den Software-Pyramiden dieser Welt. Man bekommt, was man bezahlt und das reicht meist nicht mal mehr eine ausgedruckte Anleitung. Hier allerdings wurde sich unheimliche Mühe gegeben. Der hübsche Hochglanzkarton, welcher unter einem weiteren Schutzumschlag steckt, beinhaltet nicht nur ein hübsches Digipak und das Spiel, nein auch eine Soundtrack-CD, ein dickes, liebevoll gestaltetes Handbuch, verschiedene Postkarten, Sticker und sogar ein Poster liegen bei. Dazu noch alle erschienenen DLCs, die noch mehr Content bieten. Das alles für den Preis, für den man sonst nur lahme Plastikhüllen ohne alles bekommt... wunderbar! Davon können sich wirklich andere Publisher etwas abschneiden. Besser geht es nicht.
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am 7. November 2013
Zunächst mal zur Spielstory, die als "so überaus außergewöhnlich" bezeichnet wird ...
Mir persönlich unverständlich - was ist denn daran so originell, wenn ein Thriller-Schriftsteller eine Schreibblockade hat, unter Schlafstörungen leidet und mit seiner Frau an einen anderen Ort reist, um zu entspannen und neue Kraft zum Schreiben zu tanken.
Dass dann dessen Frau verschwindet, die kleine Insel mitsamt dem Urlaubsgrundstück sich in dunkle Wolken auflöst und die Bewohner dieses Gebietes recht seltsame Gestalten sind - ist das storymäßig wirklich so außergewöhnlich und kreativ? Solch mysteriösen Ereignisse gab es in ähnlichen Variationen doch schon öfters in Filmen.

Und wenn dann Alan Wake suchend durch finstere Wälder und alte Gebäude streift, um seine Frau zu finden, dabei immer öfters aus Schatten auftauchenden, mordlustigen Gestalten begegnet, die eine Axt schwingend ihm nach dem Leben trachten, dass kann doch meines Erachtens nur Fans von "SAW" und ähnlich gruselig-schaurigen Filmen entzücken.

Grund für den - sagen wir mal - Spiel-Schnäppchen-Kauf(8,99€) von "Alan Wake" war für mich der Spielentwickler "Remedy". Oh, Mann, war ich von "Max Payne 1 u. 2" begeistert. Und auch der etwas anders geartete Paranormal-Shooter "F.E.A.R" von "sierra" hat mir sehr gut gefallen.

Aber lassen wir die Story mal beiseite, denn was die Grafik, die Darstellung der Landschaft, der Wälder, die Gebäude - sowohl von innen als auch äußerlich - und die Gestaltung der Personen betrifft, alle Achtung, das ist wirklich ausgezeichnet gelungen. Auch die Atmosphäre ist stimmig, lässt einem doch ein ums andere Mal tief Luft holen.

Ja, ja - bis dahin war ja alles auch wunderbar gruselig - aber nach vierstündigen Umherirrens durch Wälder und Fluren, nach der soundsovielten Begegnung mit den immer wieder gleichgearteten Axtschwingern und anderen Spukgeschöpfen, denen man nur Herr wurde, wenn man ihnen mit Taschenlampe, Leuchtfackeln, Leuchtpistolen und anderen Lichtqellen heimleuchtete, und sie zusätzlich mit Revolver oder Pumpgun in ihre finsteren Jagdgründe zurückschickte, wurde es mir zu eintönig, stereotype Routine machte sich breit.

Habe das Spiel dann letztendlich nach 4 Stunden Spielzeit vorzeitig deinstalliert. Doch ich habe es nicht bereut, ein solch konzipiertes Spiel zwar nicht fertig, aber zumindest angespielt zu haben. 4 Sterne für die Spielkonzeption, und 3 Sterne ist mir der persönlich abgekürzte Spielspaß dennoch wert.
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am 5. November 2012
Ich habe mir Alan Wake erst im Jahr 2012 gekauft und ich bereue meine Entscheidung ÜBERHAUPT nicht, da dieses Spiel einfach nur genial ist!!
Mittlerweile habe ich Alan Wake + die 2 DLC "Das Signal" und "Der Schriftsteller" durchgezockt.

Ich denke ich kann hier jedem zur Kaufentscheidung beihelfen, da ich das Spiel wirklich ausgiebig und vor allem GIERIG gespielt habe.

Story 5/5

Die Story von Alan Wake fesselt einen ab der ersten Minute... ich werde euch natürlich nicht allzu viel verraten aber ein wenig füttern :)
Alan Wake ist ein Schriftsteller der mehrere Namenhafte Bücher rausgebracht hat. In einen seiner Thriller gerät Alan Wake rein und so spielt Ihr euch durch
die spannende Erzählung und versucht die böse personifizierte Dunkelheit durch LICHT zu bezwingen. Das hört sich jetzt vielleicht erstmal nicht so
toll an... aber wenn Ihr bemerkt wie ausgeklügelt und gut die Urmacher von Max Payne hier ein Game der Superlative gezaubert haben werdet Ihr mir zustimmen.
Was mir persönlich gefallen hat waren vor allem die gut inszenierten Szenen, die einem meistens ein "AHA"-Effekt hervorbrachten. Man merkt vor allem das
hier Remedy Games am Werk war... man erfährt nämlich seeehr viel von Alan Wake durch seine "inneren" Gespräche die er mit sich führt. So kann man
sich sehr gut in die Lage von Ihm versetzten und steckt quasi mit Ihm in dieser Situation.

Grafik 4/5

Alan Wake kam auf der Xbox 360 im Jahre 2010 raus und bietet eine gute Grafik. Vor allem die Dunkelheit wird sehr gut dargestellt. Die Landschaften um den Protagonisten herum sowie die begleitetenden Personen sehen ganz ordentlich aus... aber haut jetzt keinen vom Stuhl. Die Gesichtsmimik könnte etwas besser sein... vor allem bei einem Spiel wo es oft dramatisch wird. Ansonsten aber eine gute Grafik.

Gameplay 5/5

Das Gameplay fand ich persönlich einfach nur geil! es ist ganz anders... kein typischer Survival-Horror wie Resident Evil bei dem Ihr flüchten oder überleben müsst. Ihr habt wirklich die volle Kontrolle und werdet nicht von überflüssigen Gegenständen oder Waffen überfallen. Jeder Gegenstand hat seine Funktion und ist für die jeweilige Situation unabdingbar. Natürlich müsst ihr Trotzdem aufpassen das euch die Muni nicht ausgeht und ihr genug Baterien besitzt ... aber es bleibt alles im Rahmen... Ich habe das Spiel auf schwer durchgezockt und bin sehr gut zurecht gekommen. Man spürt wirklich wie wichtig vor allem das Licht in diesem Spiel ist... ohne Licht würdet ihr niemals vorankommen. sehr gut umgesetzt von den Entwicklern.

Präsentation 5/5

Dieses Spiel spielt sich hauptsächlich in Dunklen Gebieten ab wie Wäldern, abgelegene Kraftwerke und Gebirgsfade aber Wake muss auch im Hellen vorankommen. Hier gibt es viel Abwechslung und nix wirkt eintönig ... es kommen immer neue Situationen auf einen zu die man durch geschicktes Gameplay und Mitdenken lösen kann. Es ist kein ausgelutschtes Survival Spiel sondern wirkt ehe wie ein super Action-Thriller-Film den man selber spielt ! es einfach so spannend und man will wirklich wissen was mit Alan Wake und seiner Umwelt geschieht.

Zu den beiden DLCS will ich euch nur verraten das diese direkt am Ende der Story ansetzen und nicht irgend eine Zwischenfolge zum spielen ist.
Hier wird noch etwas mehr Licht ins Dunkle gebracht. Vom Gameplay her wurden die 2 DLCS etwas anders gestaltet... hier müsst ihr öfter mal
von den Gegner wegrennen anstatt Sie abzuballern. Es sind keine unnötigen ADD-ONS wie es bei vielen anderen Spielen gibt. Wer also paar Euros
liegen hat sollte hier zugreifen.

Fazit:

Alan Wake ist das ideale Spiel um mal Abwechslung und ein Genre kennen zu lernen das einen ab der ersten Minute fesselt! Die Story ist sehr stark und wird sehr gut durch die Gedankengänge des Protagonisten und die kleinen aber immer gut integrierten Szenen erzählt. Das Gameplay überzeugt einen durch die kluge Wahl der Waffen und Gegenstände die , die Entwickler integriert haben. Nix wirkt in diesem Spiel unwichtig. jede Person und jedes Werkzeug ist wichtig und hilft euch Alan Wake zu verstehen. Noch nie war Licht so wichtig um gegen die Dunkelheit anzukommen. Ich lege wirklich jedem dieses Spiel ans Herz, der schon immer mal einen "Film" selber spielen wollte!
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am 12. April 2014
Die Steuerung mit der Maus auf dem PC ist eine Katastrophe.
Auch wenn die Atmosphäre stimmt und eigentlich ein gutes Spiel verspricht, vermiest einem die elende Steuerung ein Weiterspielen.
Schade.
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am 10. Juni 2012
... und bin eher über Zufall auf Alan Wake gestoßen. Ich habe vorher weder Berichte noch Videos dazu gesehen und wurde positiv überascht!

Wer auf eine tolle Stimmung und packender düsterer Story steht dem kann ich dieses Spiel nur empfehlen. Kann man bei dem Preis derzeit auch NICHTS falsch machen. Das Spiel hat während seiner insg. 6 Episoden + 2 Zusatzepisoden ein paar Längen wie ich zugeben muss - aber allein wegen der Story sollte man sich da durchschlagen. Auch sind die Kämpfe manchmal mehr nervig als spannend, vorallem zum Ende wird doch hier und da etwas künstlich gestreckt weshalb ich beim Spielspaß einen Punkt abziehe.

Unbedingt die Zusatzepisoden spielen!!

Ich empfehle die englischen Sprecher. Nicht nur authentischer wirken die Stimmen sondern passen vorallem viel besser mit den Lippenbewegungen zusammen - die deutsche Synchro ist ein ziemlicher Atmo-killer - wobei Alan Wake aber selbst einen guten Sprecher hat.

Die Stimmung des Spiels hängt mir übrigens auch nach dem durchspielen noch an, davon sollte man sich einfach selbst überzeugen!
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am 10. April 2012
Zum Inhalt möchte ich nicht so viel sagen, das steht auch in der Beschreibung. Nur so viel, dass der Spieler die Rolle des Schriftstellers Alan Wake übernimmt und versuchen muss, seine Frau zu retten. Dabei trifft er auf verschiedene Gegner, hat aber zwischendurch auch Unterstützung von helfenden Freunden.

"Alan Wake" ist ein gutes Spiel für Leute, die es gern gruselig und actionreich mögen. Man läuft durch verschiedene Umgebungen, Häuser, Geschäfte und natürlich den Wald. Man kann auch mit verschiedenen Autos fahren. Zwischendurch gibt es Rückblenden. Die Grafik ist super, das Spiel lief bei mir ruckelfrei ohne Abstürze. Es ist teilweise so aufregend, dass ich eine Pause brauchte, bevor ich es weiterspielen konnte. Man muss vieles sammeln, wie Munition (teilweise zu knapp bemessen), Batterien, Manuskriptseiten, Kisten mit hilfreichem Inhalt, Thermoskannen (sinnfreies Sammeln, nur für die Statistik), dazu kommt noch Schilder lesen, Dosenpyramiden abschießen (beides auch sinnfrei). Wichtig ist es also, immer alles genau abzusuchen, auf gelbe Pfeile zu achten. Lebensenergie und die Batterien der Taschenlampe laden sich nach einiger Zeit von selbst wieder auf.

Wichtig ist zu beachten, wenn man ein Kapitel neu spielen will, erlischt der Speicherpunkt, den man in einem Folgekapitel erreicht hat. Also besser erst das Spiel durchspielen und später einzelne Folgen neu laden.

Positiv:
- gute Grafik mit tollen Effekten
- spannende Geschichte mit Videos und Erzählungen der Hauptperson und Rückblenden, wie ein Film gestaltet
- gute Musik, man erkennt, ob eine Umgebung sicher oder gefährlich ist
- mit Tastatur und Maus gut zu steuern
- guter Gruseleffekt
- zwei Zusatzspiele als Ergänzung zum Hauptspiel (erst nach dem Hauptspiel spielen, da sonst Spoilergefahr)
- ausreichend lange Spielezeit, zumindest beim ersten Mal, weil man dann erst noch überlegen muss, was man als nächstes tun muss oder noch Probleme hat, die Gegner sinnvoll zu erledigen
- viele verschiedene Waffen und andere Möglichkeiten, die Gegner zu besiegen
- verschiedene Orte zum Erkunden

Negativ:
- es gibt kein manuelles Speichern, nur Kontrollpunkte, die aber nicht frei anwählbar sind, wenn man also etwas vergessen hat und eine bestimmte Tür bereits geschlossen ist, kann man nicht mehr zurückgehen, sondern muss das Kapitel von vorn beginnen, es ist immer nur der letzte Kontrollpunkt vorhanden
- durch die Kontrollpunkte kann es passieren, dass man mehrfach immer wieder die gleiche Szene spielen muss, weil man ständig getötet wird von diversen Axtmördern oder sonstigen Feinden
- sogar im Modus "leicht" teilweise richtig schwer zu spielen und leicht frustrierend, wenn man gerade ein paar Monster getötet hat, es fast geschafft hat und dann doch noch erwischt wird
- mit dem Controller schwer zu spielen, da die Belegung nicht wirklich frei wählbar ist, es gibt nur eine Alternativbelegung, da kann man nur schwer die Lampe richtig steuern und gleichzeitig den Gegner erschießen
- nur mit Steam-Account spielbar, ist etwas nervig, dass man sich dafür erst dort anmelden muss, um das Spiel zu spielen (auch wenn es problemlos funktioniert, man kann es später zur Not auch offline spielen), man installiert es im Grunde auch nicht auf den eigenen PC, sondern installiert nur Steam

Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert, durch die Story und die Grafik kann man über die negativen Punkte hinwegsehen. Daher auch 5-Sterne.
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