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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
542
4,5 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:19,99 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 17. September 2013
Darauf habe ich lange gewartet! Wie bestimmt viele von euch habe ich lange auf das Spiel gewartet und mir wohl das letzte Spiel für meine Xbox 360 gekauft (glücklicherweise konnte ich es schon gestern in den Händen halten und hatte somit etwas Zeit zum Spielen). Es wurde in der Presse und in Trailer bereits viel zum Spiel geschrieben und gezeigt und dennoch möchte ich meine persönliche Wertung abgeben.

Zuerst die wichtigste Frage: Ist es ein gutes Spiel und hat sich das Warten gelohnt?
Antwort: Ja! Für jeden GTA Fan ein MUSS! Es gibt viele neue Features und gewohntes Gute von den Vorgängern wurde beibehalten! Man merkt jedoch auch, dass die Konsolen an ihren Grenzen laufen :)

Nun aber im Detail:

Inhalt:

1. Technik
a. Grafik
b. Ladezeit
c. Frames
d. Ton
e. Steuerung

2. Gameplay
a. Einstieg
b. Story
c. Personen
d. Interaktionen
e. Fahrzeuge/Outfits
f. Gebäude/ Geschäfte
g. Karte

3. Fazit

Technik:

1. Grafik
Die Grafik ist zwar nicht wie die hoch gerenderten Trailer aber im Vergleich zu anderen Spielen oder dem Vorgänger sehr gut. Es gibt super Aussichten und eine schöne Unterwasserwelt. Angesichts der schönen Vorstellung der next gen Konsolen (z.B. mit Watchdogs) sieht das Spiel aber etwas schwach aus (ist aber auch ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen ^^) und für die 5-8 Jahre alte Hardware is es echt super. Eine spätere PS4 / Xbox One Version würde dem ganzen aber noch das "I-Tüpfelchen verleihen.

2. Ladezeit
Ladezeiten sind zu Anfang etwas hoch. Im Spielverlauf aber sehr gering (zischen Missionen). Beim „einfachen erkunden“ kommen keine Ladesequenzen. Super! Beim Wechsel zwischen Personen wird die Ladezeit sehr geschickt in einem Überblendeffekt (aus der alten Person rauszommen und in die andere reinzoomen) kaschiert. Schick!

3. Frames
Das Spiel wirkt sehr flüssig und ich habe kein stottern feststellen können. Allerdings kleinere Nachladefehler, bei denen die Texturen sichtbar nachgeladen wurden (eher selten).

4. Ton
Der Ton fördert das Spielgefühl. Abwechslungsreiche Stimme/ Radiosender und Effekte. Alles natürlich in digitalen (bei mir 5.1) Sound.
Die Stimmen sind immer in Englisch mit Untertittel. Sprachlich unterscheiden sich die Charaktere aber man erkennt deutlich den amerikanischen Ursprung. Deutlich wird es am starken Slang und den sehr häufig verwendeten Schimpfworten. Irgendwie gehört es zu GTA und würde anders nicht authentisch sein. Bei den Untertiteln wird jedoch gerne mal etwas „frei“ übersetzt und verharmlost. Super ist auch, dass Storydialoge bei z.B. einer Kollision unterbrochen werden, dadurch wirkt das Spiel etwas realistischer.

5. Steuerung
Gewohnt und intuitiv beschreibt sehr gut die Steuerung. Ich hab das Spiel angemacht und konnte sofort losspielen. Ein paar neue Funktionen, wie z.B. den Personenwechsel werden erklärt und in einer Mission auch erforderlich eingeführt. Dadurch kann man sehr schnell alle Funktionen des Spiels ausschöpfen.

Gameplay (Achtung teilweise mit Spoilern):

1. Einstieg
Los Banküberfall! …Hä, wo bin ich?.... So habe ich mich gefühlt. Man wird direkt ins Spielgeschehen rein geschmissen und direkt gepackt. Leider habe ich aber nicht ganz den Sinn und die Personen verstanden. Das kommt erst Stück für Stück im Story Verlauf. Deshalb habe ich mich etwas überrumpelt gefühlt. Ich hätte mir einen etwas „weicheren“ Einstieg (z.B. mit einem Video) gewünscht, ist aber sicher Geschmackssache.

2. Story
Die Story oder die einzelnen Stories? Die Frage finde ich noch etwas schwierig zu beantworten. Es wird aus der Sicht einer Person angefangen und dann nach dem Intro ist man eine ganze andere Person. Kurz darauf laufen die Geschichten aber zusammen. Etwas später sind zwei Hauptpersonen nicht mehr Spielbar und man spielt den durch geknallten Gegner.
Fazit, man weiß gar nicht genau wer gut und wer böse ist und was das Ziel ist. Aber Stück für Stück fügen sich einzelne Fassetten zu einem großen Ganzen Bild (= die Story) zusammen. Sehr schön erzählt und etwas Herausfordert. Super!

Angereichert wird das ganze vielen Nebenquests und anderen netten Unterhaltungsmöglichkeiten (Tennis, Jahrmarkt, Stripclub ….)

3. Personen
Es gibt zahlreiche Personen im Spiel. Dazu gehören mehrere spielbare Charaktere, levelbare Crewmitglieder, Quest NPCs und diverse freie NPCs.
Gelungen finde ich, dass jeder spielbare Charakter seine eigenen Stärken/ Schwächen hat, die durch Traning (z.B. Ausdauer steigert sich durch Radfahren) verbessern lassen. Außerdem hat jeder Charakter sein eigenen Geldbeutel und Equipment (ein Sondefahrzeug hat jeder Charakter von Anfang an).
Zusätzlich hat jeder Charakter seine eigene Geschichte und Ziele die in einander Übergreifen bzw. Gegenüberstehen.

4. Interaktionen
Man kann mit einigen NPCs agieren (z.B. im Stripclub) und davon abhängig passiert etwas. Auch werden per Zufall Ereignisse auf der Karte angezeigt, die z.B. einen Geltransportüberfall ermöglichen oder einen selbst zum Teil eines Überfalls machen. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass sich Quest NPCs an einen erinnert. So muss man in einer Mission Kleidung für ein Vorstellungsgespräch kaufen und beim nächsten Besuch fragt die Kassieren nach dem Erfolg des Vorstellungsgesprächs. Zum Teil werden auch Wahlmöglichkeiten bei Quests angeboten (z.B. willst du deiner Frau helfen von der Polizei zu entkommen oder nicht).
Insgesamt wirkt das Spiel sehr lebendig und deine Entscheidungen haben Einfluss auf das Spielgeschehen (wie weit weiß ich aber noch nicht )
So wird auch einer Frau nachgeschaut, die Vorbeiläuft (wenn man sich eine gewisse Zeit nicht bewegt)

5. Fahrzeuge/ Outfits
GTA typisch gibt es ein Haufen Fahrzeuge und Outfits. Je nachdem wo man sich aufhält sieht man aber bestimmte. Z.B. im Reichenviertel eher Sportwagen und im Outland eher Jeeps. Nun sind noch mehr Fahrzeuge (z.B. Fahrräder) dazu gekommen mit z. T. Sonderfunktionen (z.B. ein Abschleppwagen, der einen Haken hat, an dem die Fahrzeuge angedockt werden können). Wie gewohnt kann man mit Fahrzeugen auch Schaden verursachen und u.a. Ampeln umfahren. Hier ist mir aufgefallen, dass man eine gewisse Geschwindigkeit braucht sonst stoppt die Ampel das Auto ;)
Neu ist auch, dass bei z.B. Transportern die NPCs im Fahrzeug sichtbar bleiben und rumgeschüttelt werden.

6. Gebäude/ Geschäfte
Auch GTA typisch gibt es eine Vielzahl von Gebäuden und Geschäften. Dabei gibt es verschiedene Zonen, wie den bereits erwähnten Reichenviertel und Outland. Je nachdem wo man sich aufhält sehen Gebäude anders aus und es lassen sich andere Sachen kaufen (aufgefallen bei Kleidung). So kann ein Anzug im Reichenviertel gerne über 4000$ kosten.
Schön finde ich, dass man in ein Geschäft ohne Ladezeit rein und rausgehen kann. Die Kleidung ist auch Visuell im Laden zu finden und auch in Quest Gebäuden kann man frei rumlaufen.

7. Karte
Die Karte ist groß und es gibt mehrere unterschiedliche Zonen. Scheinbar kann man von Anfang an die ganze Map erkunden, denn die ist Anfangs „schwarz“. Nur da, wo man sich aufhält wird ein kleines Stück Karte sichtbar. Das finde ich eine gute Idee und erinnert mich an Command and Conquer^^.

Fazit: Ich finde das Spiel sehr gelungen. GTA trumpft mit vielen neuen Features, schönen Inzenierungen und behält gewohnte gute Konzepte bei. Hervorzuheben finde ich die aufgeteilte Story, die in einzelnen Fragmenten erlebbar sind und somit dem Spieler langsam die Welt von GTA 5 öffnen.
-> Klare Kaufempfehlung und mein persönliches Spiel 2013 für Xbox 360/ PS3

Anmerkung: Bei Fragen oder Kritik schreibt mir gerne ein Kommentar. Bei gefallen würde ich mich über ein Klick auf den „Ja“ Button freuen.
2424 Kommentare| 306 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
ich das Game komplett mit allen Hauptmissionen abgeschlossen habe und noch nicht alles erwähnt wurde, und auch ich meinen Senf dazugeben möchte, weil dieses Game wieder ein GTA ist, wie ich es mir gewünscht habe. Den bedauerlichen Teil 4, der von Spielezeitschriften in den Himmel gelobt wurde, Metacritic, die eine Zusammenfassung aller Wertungen von Spielezeitschriften zusammenfassen, sahen diesen Titel bei den All-Time Highscores der XBOX360 bei 98%, die User-Wertung hingegen lag man gerade bei 78%. Da der Titel zu Anfangszeiten der XBOX360 rauskam, hatten die Redaktionen vielleicht noch die rosarote Brille auf. Man kann sich natürlich auch die Frage stellen, wie frei Gamezeitschriften in Ihrer Beurteilung sind?

Dieses Game hat wiederum alles, was GTA seit Vice City und Sankt Andreas ausmachte. Hervorragende Hauptcharaktere die, was neu ist, alle spielbar sind, und sich in einigen Referenzen, wie zum Beispiel Fahrkunst, Kampf, Ausdauer usw. durch Training weiterentwickeln und somit verbessern können. Man kann wieder schwimmen, tauchen, fallschirmspringen usw. Bei vielen Missionen müssen diese Hauptpersonen zusammenarbeiten, was des öfteren einen vorgegebenen Charakterwechsel nötig macht, Desweiteren, muß man für einige Jobs Entscheidungen treffen (z.B. gehe ich brutal oder intelligent vor, oder welcher von den Nebendarstellern eignet sich am besten als Fahrer oder Schütze, umso besser der Rang desjenigen, umso höher sein Anteil an der Beute). Was hier allerdings aus Teil 4 übernommen wurde, ist die Benutzung eines Handy, welches einem einen hohen Anteil an Informationen, sowie natürlich direkte Telefonate und auch fotografieren möglich macht. Bei längeren Strecken ist es zum Beispiel vorteilhaft, sich gegen einen geringen Obulus eine minutenlange Autofahrt zu ersparen und per Handy ein Taxi zu rufen.

Das was sich jetzt kompliziert anhört, ist wunderbar ins Game integriert worden, und macht jede Menge Spaß, da jeder Charakter seine eigenen Vor- und Nachteile hat. Wenn man nicht gerade in einer Mission steckt, kann man diese Charaktere auch selbstständig wechseln. Es gibt allerdings im späteren Verlauf des Spiels auch Missionen wo man selbstständig, je nach Gefahrenlage einer Person (wird dann rot blinkend angezeigt) den Charakter wechseln kann. Jeder Charakter besitzt zudem eine Spezialfähigkeit, die zum Beispiel einen Schußwechsel, oder den Strassenverkehr in Zeitlupe erscheinen lassen, wobei man dann weniger verwundbar ist, und mehr Schaden anrichten kann.

Alle die bemängeln, das es anscheinend zu wenig Nebenmissionen gibt, haben entweder das Game gerade mal zu 5% gespielt, oder sind blind. Nebenmissionen- und Tätigkeiten gibt es zur genüge. Auch die Größe der Karte sagt nichts über die Qualität eines Spieles aus. Ich weiß nicht wieviele Strassenkilometer Skt.Andreas hatte, oder jetzt GTA 5, was mir allerdings auffällt, das hier das Strassennetz dichter ist, und darum vielleicht auch nicht so weitläufig wirkt wie bei Skt.Andreas. Aber muß man wirklich (auch wenn realitätsnah) 20 Minuten durch eine gleichaussehende Pampa fahren, nur damit das Game größer wird, aber mit keinem zusätzlichen Kilometer interessanter?

Es gibt auch, wie schon geschrieben, genügend Nebenmissionen, die charakterspezifisch, wie z.B. mit Trevor (einem der psychotischsten Charaktere) auf die Jagd oder einen lustigen Amoklauf zu gehen, aber eben auch Nebenspiele wie Golf, Tennis, Triathlon, Darten, Flugschule usw. die jedem Charakter zur Verfügung stehen. Den Leuten, denen die Krankenwagenfahrten oder Feuerwehreinsätze fehlen wird auch Ersatz geboten, da man mit einer Figur z.B Abschleppfahrten unternehmen kann. Viele unbekannte Personen, die auf der Karte mit einem Fragezeichen aufgeführt sind, lassen einem personenspezifische Nebenaufgaben ausführen. Zum Beispiel Paparazzi spielen, Mordaufträge annehmen usw. Illegale Straßenrennen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auch sind wieder Friseur, Tattoostudios, wie verschiedene Bekleidungsgeschäfte zur Individualisierung seiner Charaktere vorhanden.

Die ganze Stadt, sprüht nur so vor Leben. Passanten sind hier nicht nur Statisten, sondern reagieren eigenständig und sehr verschieden, wenn man sie zum Beispiel anrempelt. Überall passiert was, und wenn die Polizeisirene ertönt, heißt das nicht automatisch, das man selber auf der Abschußliste steht. Tag-und Nacht, wie auch Wetterwechsel, wurden hervorragend inszeniert. Auch die bei Autofahrten einzustellenden Radiosender, warten mit einem ganzen Repertoir jeder Musikrichtung, plus einiger lustiger Anmerkungen der Moderatoren (Englischkenntnisse von Vorteil) auf. Umgebungsgeräusche, sowie die gesamte Soundkulisse, insbesondere bei 5.1 Tonausgabe, Motoren-, Schußwaffensound, selbst die Abrollgeräusche der Reifen, falls man einmal die Fahrbahn verläßt, wissen mit dem dazugehörigen und immer passenden Rumbleeffekt absolut zu überzeugen.

Wie auch in den alten Teilen, kann man sich auch hier die Freizeit in Bars, am Schießstand, Stripclubs (sehr authentisch gelungen), oder in dem hier hervorragend inszenierten Vergnügungspark am Pier (incl. Riesenrad und Achterbahn) die Zeit vertreiben. Ich selber habe mich oft erwischt, das ich manchmal minutenlang nur so dahin gecruised bin, um die ganze Stadt und derem Leben zuzuschauen. In den Gebieten außerhalb der Stadt ist es genauso. Überall reges treiben (ob Mensch oder Tiere) und tolle z.T. beeindruckende Landschaftsbilder mit einer phantastischen Weitsicht.

Im Gegensatz zu Teil 4 lassen sich hier auch wieder die Fahrzeuge vernünftig steuern, und fliegen nicht schon bei 20 Stundenkilometer aus einer langezogenen Kurve von der Fahrbahn. Realismus hin-oder her, das wichtigste ist, das daß fahren Spaß macht, und das tut es jetzt wieder, auch weil sich das Fahrverhalten je nach Typ des Gefährts, ob Laster, Supersportwagen, SUV, Musclecar oder Motorrad usw., erheblich unterscheiden. Zudem sind die Autos zwar nicht lizensiert, wer aber ein wenig Ahnung hat, erkennt sofort die Marken der Wagen, die dort massenhaft und in toller Vielfalt herumfahren. Auch das Schadensmodell der Fahrzeuge kann voll überzeugen und wirkt sich zudem auf das Fahrverhalten aus. Autos aneignen kann man sich serientypisch durch Carjacking, oder durch aufbrechen derselbigen. Wenn man Pech hat, erschallt dann eine Alarmanlage, die aber nach spätestens 5 Sekunden deaktiviert wird. Spielt letztendlich auch nur eine Rolle, falls gerade mal ein Streifenwagen in unmittelbarer Nähe ist.

Man kann es als Vor- oder Nachteil sehen, die staatliche Executive ist in diesem Teil sehr viel toleranter, als wie in den Vorgängern. Selbst bei einer 3-4 Sterne Fahndung, kann man mit ein bischen fahrerischem Geschick, diesen relativ leicht entkommen. Schön an diesem Teil ist auch, das einem von Anfang an, fast alle Fortbewegungsmittel zur Verfügung stehen, und man nicht erst z.B. wie bei Skt.Andreas, mit erreichen eines bestimmten Ortes kurz vor Ende des Spieles in den Genuss kommt z.B. ein Schiff, U-Boot, Flugzeug oder Helikopter zu bewegen.

Das die GTA-Serie mit Sexismus, Gewalt, Drogenkonsum (hat manchmal "himmlische" Auswirkungen), einem derben Wortschatz und Verbrechen nicht geizt, ist bekannt. Selbst eine Folterszene wurde nicht Opfer der deutschen Zensurschere. Pegi und USK-Version sind identisch. Die USK/FSK hatte sich natürlich um eine Indizierung, oder zumindest Entschärfung dieses Games bemüht, die BPjM (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) entschied sich allerdings für eine ab 18-Freigabe.

Das Geld, welches man durch seine Missionen verdient, kann man vielfältig ausgeben. Neu ist zum Beispiel:

a.) daß man in der Werkstatt sein Auto pimpen kann (nicht nur die Lackierung, wie bei den Vorgängern), sondern auch Motor, Felgen, Panzerung usw.

b.) Beim Waffenhändler sind jetzt nicht nur jede erdenkliche Art von Waffen erwerbbar, sondern man kann sie auch gegen entsprechendes Entgeld aufrüsten z.B. größeres Magazin, Zielfernrohr, Schalldämpfer usw.

Häuser, Villen, wie auch Flugplätze stehen zum Verkauf, selbst Börsenkurse lassen sich beeinflussen, und können das eigene Vermögen erheblich steigern.

Insgesamt also ein riesiger Spielplatz für Erwachsene, der die Hardware der XBOX360 an Ihre Grenzen bringt. Einige Popups (selten) und Tearings, sowie bei zuviel Action, Einbrüche in der Framerate trüben das Spielgeschehen nur, wenn man zu den Pedanten gehört. Im Gegensatz zur PS3 Version, ist hier bei näherem hinsehen, die Grafik nicht so detailliert.

Die Story dieses Games, nimmt die ganze Hollywood Bussi, Bussi Gesellschaft gelungen sarkastisch und ironisch aufs Korn. Seien es die Fans von Schauspielern, die einen Preis für dessen Zahn zahlen (den man natürlich auf direktem Wege besorgen muß), oder der Besuch eines Mafioso beim Psychiater, dessen Frau sich derweil mit dem Yogalehrer beschäftigt. Überverwöhnte Reichenkinder, Anspielungen auf TV-Sendungen, wie Deutschland sucht den Superstar usw., jedes noch so kleine Klischee wird bedient.

Das einzige was man, wenn man überkritisch ist, bemängeln könnte ist: das die Hauptstory der Hauptcharaktere, manchmal doch einige Logiklöcher erkennen läßt.

Es läßt sich nicht alles aufzählen, was dieses Game bietet. Ich fand es zum Beispiel herrlich, als ich mich auf einmal in der Groovestreet aus Skt.Andreas wiederfand. Wobei dieses nicht die einzige Paralelle zu Sankt Andreas ist. Auch sind wieder viele versteckte Geheimnisse zu entdecken, und mancheine skurrile Überraschung und Storywendung. Wer jedoch alles entdecken, und somit auch alle Trophäen freischalten will, kommt um den Kauf des hochwertigen, offiziellen Lösungsbuches von BradyGames nicht vorbei.

Kommen wir zum Schluß noch zur Menüführung und Steuerung. Die Steuerung läßt sich seinen individuellen Vorlieben entsprechend anpassen, und ist über jeden Zweifel erhaben. Egal ob Auto, Flugzeug, Hubschrauber oder Boote, alles geht einem leichtgängig von der Hand. Toll und neu ist die erweiterte, automatische Zielhilfe, die einem bei jedem noch so hitzigen Gefecht die Ruhe behalten läßt. Sehr hilfreich, bei heftigen Schußwechseln, ist die einfach zu handhabende Deckungsfunktion. Die Menüführung bietet alles, was man an Informationen braucht: Karte, Missionsziele, vergangene Dialoge, Statistiken sowie die Möglichkeit jederzeit die Einstellungen zu ändern.

Was auch im Gegensatz zu den Vorgängern positiv hervorzuheben ist: die temporären, sowie (wenn man eingestellt hat) automatischen Speicherpunkte sind sehr fair gesetzt. Man braucht z.B. nicht wie in Skt.Andreas, wenn eine Mission daneben geht wieder komplett vom Missionsanfang beginnen, und damit vielleicht eine 15-minütige Autofahrt wieder auf sich nehmen. Die Möglichkeit, bei einigen Fehlversuchen eine Mission zu überspringen, oder komplett von vorne zu beginnen, machen das Game auch ungeduldigen Spielcharakteren zugänglich.

Das einzige was nach dem Spiel bleibt ist, wenn man sich nur auf die Hauptmissionen konzentriert hat das Gefühl, das daß ganze vielleicht zu kurz war. Da man das Game jedoch in den Hauptmissionen unterschiedlich spielen kann, und sich dadurch andere Geschichtsverläufe/-enden erzielen lassen, besteht ein enorm hoher Wiederspielwert. Wenn man sich dann noch allen Nebenaufgaben und Freizeitbeschäftigungen widmet, und vielleicht auch noch alle Trophäen erreichen will, potenziert sich die Spielzeit enorm. Alles in allem ist dieses Videogame jeden Cent wert.

Zudem lassen sich alle Hauptmissionen, nach Abschluß der Story, noch einmal wiederholt spielen

Zum Oneline-Modus kann ich leider nichts sagen, da ich komplett unzeitgemäß, reiner Kampagnenspieler bin. Da Steam wohl die spielerische Zukunft sein wird, graut es mir schon jetzt davor. Ich brauche die Habtik eines Games mit Booklett, also etwas physisches zum anfassen. Der einzige Download für den ich bezahlt habe, war der Zusatz von "The Last Of Us", Left behind (auch wenn nicht für XBOX369 verfügbar). Gäbe es für GTA 5 allerdings noch eine Erweiterung, würde ich wohl nochmal schwach werden.

Fazit:

Mit diesem Spiel ist die Grenze des machbaren auf der XBOX360 erreicht, obwohl ich daß auch schon bei Bioshock Infinity gedacht habe. Ein wunderschöner Abschied, den sich Rockstargames mit mehr als 200 Millionen Investitionskosten auch verdient haben, und das nicht nur im idealistischen, sondern auch im finanziellen Sinne. Über 1 Milliarde Umsatz in den ersten 4 Wochen, machen GTA 5 zum erfolgreichsten Spiel aller Zeiten.

Und das verdient. Ich verneige mich vor den Entwicklern Dan-, Sam Houser und deren Team, die mit diesem Teil Ihrer GTA-Serie sich selbst ein Denkmal setzen könnten.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 30. März 2015
Lange habe ich mit mir gehadert: 4 oder 5 Sterne? Der Onlinemodus brachte mich dann doch dazu die XBOX - Version mit 5 Sternen zu bewerten. Wie sehr hat man doch den Multiplayermodus bei allen anderen Spielen vermisst!

Auch die Geschichte ist gut aufgebaut und es macht Spaß eigene Entscheidungen zu treffen. Durch die Möglichkeit unterschiedliche Optionen zu wählen, ist ein mehrfaches Durchspielen auf jedenfall vorstellbar!

Fazit: Klar Kaufempfehlen, es gibt einfach zu wenig Spiele dieser Art!
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am 24. März 2016
ich habe dieses Spiel als Geschenk für meinen Sohn gekauft. Beim zuschauen nach dem er das Geschenk ausgepackt hat war es eine Freude ihn dabei zu beobachten, wie er sich durch die Story und Grafik steuerte.Die Vielzahl an Fahrzeugen und dem Tuning, ebenso wie die Waffen sorgten für eine Unterhaltung wo ich alleine schon beim zuschauen - von der Aktion und den Spaß eingefangen wurde. Zur Grafik kann ich nur soviel sagen tolle Aussichten, effektvolle Landschaften die immer weiter ein Muss sind diese Welt zu erspielen.
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am 8. Oktober 2013
Man musste lange auf GTA V warten, jedoch hat es sich meiner Meinung nacht gelohnt. Mit diesem Spiel hat sich Rockstar Games selbst übertroffen.

Zunächst einmal ist die Spielwelt unglaublich groß, selbst im Vergleich zu anderen großen Open-World-Spielen wie Red Dead Redemption oder dem Vorgänger GTA IV. Man hat viele markante Orte aus Los Angeles und Umgebung ins Spiel übernommen wie die Hollywood Studios, die Hollywood Hills, Venice Beach, den Saltonsee uvw., sodass diese sich perfekt in die Spiele-Landschaft einfügen. Man kann erstmals von Anfang an alle Orte frei erkunden ohne, dass man sie vorher in der Story freispielen muss (bei GTA IV z.B. waren wie auch bei den anderen Vorgängern stets Brücken zwischen diversen Teilen der Map eingestürzt oder bei Anschlägen zerstört wurden und man wurde noch von Polizei und Militär beim Übetreten verfolgt, wenn man in der Handlung nicht weit genug gekommen war).

Ich war erst skeptisch was die 3 Charaktere angeht, zumal diese doch sehr unterschiedlich sind, aber gerade das macht eigentlich den Reiz aus. Trevor ist vollkommen verrückt und immer zu einer unüberlegten Handlung bereit, Michael hat eher mit seiner eigenen Familie zu kämpfen als mit der Unterwelt und Franklin erinnert stark an CJ aus GTA San Andreas. Je nach Timing kann man durch das Wechseln der Charaktere doch einiges an Fahrtzeit zu den jeweiligen Aufträgen sparen. Und es bringt natürlich jede Menge Abwechslung.

Was auch auffällt sind die Anspielungen auf das beliebte Spiel GTA San Andreas. Neben einigen Orten wie der Grove Street (dem Wohnort von CJ aus San Andreas), die 1:1 übernommen wurde, gibt es auch einige ähnliche Missionen (Flugschule, Flugzeugmissionen, Zugmissionen etc), die auf Anhieb an den Vorgänger erinnern, jedoch jeweils ihre eigenen Stärken haben.

Die Story selbst ist ebenfalls äußerst abwechslungsreich, zumal man häufiger Aufträge per Handy erhält und es dadurch alles etwas flüssiger wirkt, als wenn man nur von Ort A zu Ort B fährt und es dauert schon recht lange bis man das Spiel durchgespielt hat, was natüröich ein klares Plus ist. ;)

Alles in allem ist GTA V der mMn beste Teil der Serie, zumal er das beste aus allen anderen Teilen jeweils herausholt.
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am 17. Dezember 2013
Wer die GTA Serie gerne spielt, wird dieses Spiel lieben.
Ich habe jetzt knapp 25% erreicht und will eigentlich gar nicht aufhören zu spielen. Die Missionen sind bis jetzt sehr abwechselnd und sind zum Teil sehr fordernd. Ich habe manchmal mehrmals eine Mission neustarten müssen, bzw. innerhalb einer Mission neu starten müssen. Hier sind die Anfangspunkte sehr gut gesetzt, so dass man nicht nochmal die ganze Mission neustarten muss.
Wie bei eigentlich allen GTA-Spielen sind es aber nicht nur die Missionen die Spaß bringen, sondern auch das reine Herumfahren. Die Landschaft bietet so viel Abwechslung, das man sicherlich mehrere Stunden nur mit herumfahren/fliegen/schwimmen und tauchen verbringen kann.
So muss ein Open-World Spiel sein!
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am 25. Dezember 2014
GAT V ist ein sehr gute Spiel, das auf jeden Fall 5 + x Sterne verdient hat.
Allerdings gibt es für mich in der XBOX 360 Version einen großen Wehrmutstropfen und darum auch einen Punkt abzug: Der Bezahlzwang für den online Multiplayermodus. Ich hatte das Spiel voher für die PS3, bei dieser konnte man kostenlos online spielen.
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am 22. Oktober 2013
Rockstar hat sich, nachdem GTA IV für mich ja nicht so der Knaller war, wieder schön ins Zeug gelegt und ne riesige, schöne Welt erschaffen, in der es viel zu entdecken gibt. Auch die Möglichkeit, drei Charaktere zu spielen finde ich gut.
Außerdem kann man jetzt wieder die ganzen Sachen machen, die man bei San Andreas machen konnte und bei GTA IV nicht mehr.
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am 17. September 2013
Ein neues (Haupt) GTA. Jeder der sich dem Hobby Videogames verschrieben hat und nicht gerade unter einem Stein lebt weiß das dies, unabhängig davon ob er die in vieler Hinsicht durchaus kontroverse Reihe mag oder nicht, ein multimediales Ereignis ist. Nahezu keine andere Reihe schafft es das Medium Videospiel in seiner ihm ureigensten Form des Interaktiven Erzählens so zur Spitze seine Möglichkeiten zu führen wie Rockstar mit der GTA Reihe. Von seinen Anfängen als anarchischer Abenteuerspielplatz hat sich die Reihe zu einer ihr eigenen Mischung aus Gangster Dramedy und morbider Psychostudie der amerikanischen Gesellschaft entwickelt, und hat in seinem Verlauf nicht nur ein Genre geprägt sondern auch de facto erfunden. Immer weiter, immer höher geht es für Rockstar, und man kommt nicht umhin sich zu fragen: Ist der Zenit nicht irgendwann erreicht? Sind nicht irgendwann alle Geschichten erzählt, alle Dinge getan?

Rockstar hat sich angeschickt diese Frage mit GTA V zu beantworten. Und die Antwort ist: Noch lange nicht.

Um es vorab zu sagen: Natürlich habe ich, wie sich jeder der über halbwegs Verstand verfügt denken kann, GTA V noch nicht durchgespielt. Also kann ich auch noch nicht auf alles antworten geben. Des weiteren handelt sich bei dieser Kundenbewertung auch nur um meine eigene Meinung (Ja, es gibt Leute da draußen die muss man immer wieder daran erinnern das KEINE Meinung verpflichtet und absolut ist)

Aber der Reihe nach

1: Story

So unlogisch es sich wohl in Anbetracht meines Prologs anhören mag: Die einzelnen Geschichten der GTA Teile sind und waren nie ein Höhepunkt des Autorenhandwerks. Sicher, in sich sind sie gut geschrieben und über die einzelnen Teile hinaus ineinander verzahnt. Aber wer tiefgründige, komplexe Storys und vielschichtige Charaktere über alles stellt war bei GTA schon immer falsch.

Btw: Ab hier wird etwas gespoilert. Wer das absolut nicht haben kann möge zum nächsten Teil springen.

Im Fall von GTA V beginnt die Story mit einem Actiongeladenen Prolog/Tutorials in Form eines Banküberfalls, welches an sich wohl als einfache Sache laufen sollte. Aber was läuft in der GTA Welt je einfach? Der Überfall misslingt, es gibt Tote, Verletzte, und einen Fliehenden.

10 Jahre später:

Franklin, ein junger Afro Amerikaner (Oder PoC, wem es wichtig ist, aber der wird erfahrungsgemäß mit GTA eh keine Freude haben) erledigt die Schmutzarbeit für einen halbseidenen (eher halb als seiden) Autohändler. Jung und hungrig auf Erfolg träumt er davon bald nicht mehr selbst die Drecksarbeit machen zu müssen uns selbst die große Kohle einzufahren. Über eher unglückliche Umstände lernt der Michael kennen, seines Zeichens Ex Profi Gangster, Borderline Alkoholiker und von Depressionen und Midlife-Crisis gezeichnet. Einer, der davon gekommen ist, aber sich fragt warum. Gefangen in der Familienhölle vegetiert er vor sich hin, bis ein äußerst unglückliches (und sau komisches) Missverständnis ihn zwingt (oder eher eine Vorlage gibt) noch einmal in „das Spiel“ einzusteigen.

Und dann ist da noch Trevor. Aber wie bereits der Trailer sagt: Trevor kann man nicht beschreiben. Den muss man erleben.
Die große Stärke der GTA Spiele waren immer ihre skurrilen Figuren, welche oftmals wie ein dunkler Zerrspiegel unserer Welt wirken und stets mehr Wahrheit über das Leben in sich tragen als manchem Lieb ist, und GTA V macht auch hier keine Ausnahme. Von Michaels rettungslos verkorkste Familie über Franklins „prekäre“ Verhältnisse bis zu Trevors Provinz Terror Regime fährt GTA V ein großartig durchgeknalltes und krankes Ensamble an manchmal liebenswerten und manchmal verachtenswerten Figuren auf. Ein bunter Strauß Psychowracks, wenn man so will. Wie immer Weltklasse und nicht anders zu erwarten. Apropos bunt...

2. Grafik

Die Meinungen über GTA IV gehen bekanntlich sehr außeinander. Viele erwarteten ein neues San Andreas und wurden im Anschluss natürlich enttäuscht. Ich persönlich mochte das Spiel sehr, es hatte eben einen anderen Ansatz als sein Vorgänger. Was man über das Spiel jedoch sagen muss, egal wie sehr es einem gefällt: Es war über große Strecken hässlich. Dunkle dreckige Farben und urbane Tristesse prägten einen Großteil von Liberty City. Das mag authentisch sein, schön anzusehen ist es nicht. Diesen Vorwurf muss GTA V sich nicht gefallen lassen. Im multikulturellen Los Santos sind die Farben sind bunt und satt, der Autolack glänzt und die Welt strahlt förmlich vor sich hin. In den „Badlands“ außerhalb der Großstadt überwältigt einen die scheinbar unendliche Weite der amerikanischen Canynons und Berge, dabei stechen einem im direkter Nachbarschaft wirtschaftliche und kulturelle Verfall und Niedergang geradezu so ins Auge das man Teils meinen könnte man würde durch die Welt von Fallout wandeln. Der amerikanische Alptraum, großartig designt. Selbst das Wasser ist recht hübsch anzusehen, wenn auch kein Meilenstein. Wobei man allerdings deutlich erkennt, das die Hardware der alten Generation zweifellos an ihre Grenzen kommt. Gebäude materialisieren zu spät (Nicht so das man deswegen einen Crash befürchten müsste), Die erleuchteten Hochhäuser wirken bei Nacht wie schon in Teil IV pixelig und klobbig. Das sind allerdings nur Marginalitäten, die Welt ist in sich absolut stimmig und atmosphärisch dargestellt. Mehr kann man wohl nicht mehr herausholen.

3. Sound

Eine weitere Paradedisziplin der Reihe ist natürlich der Soundtrack. Keine andere Serie der Welt schafft es das reale Prominente den DJ geben nur um sich in einem Videospiel verewigt zu wissen. Der Soundtrack selbst ist natürlich Geschmackssache, aber bei 17 Sendern dürfte für jeden etwas dabei sein. Neu ist dass das Game in bestimmten Situationen nun vermehrt selbst Hintergrund Musik abspielt, was in vorherigen Teilen äußerst selten der Fall war. Die paar Tracks die ich in dieser Hinsicht bisher gehört haben tragen wunderbar zur Atmosphäre bei. Allerdings ist negativ zu bemerken das die zusätzliche Soundkulisse das verfolgen von Unterhaltungen in hektischen Situationen mitunter noch einmal erheblich erschweren kann.

4. Gameplay

Die schönste Welt, die interessanteste Geschichte und der coolste Sound bringen natürlich nichts wenn das Gameplay nichts taugt. Hier hat man sich die Kritik der Fans wirklich zu Herzen genommen, wenn auch nicht so vollendet wie es an manchen Stellen wünschenswert gewesen wäre. Wie in San Andreas haben die einzelnen Chars wieder Stats welche sich durch kontinuierliches Ausüben einer Tätigkeit steigern lassen, wobei hier jeder sein „Fachgebiet“ hat. Franklin ist ein Naturtalent mit allem was auf dem Boden fährt (was sich auch in seiner Spezialfähigkeit zeigt, mit der man für kurze Zeit die absolute Kontrolle über das Fahrzeug erhalten kann), Michael ein hervorragender Schütze und auch physisch gut in Form, Trevor kann für kurze Zeit in einen Rage Mode verfallen und ist ein Fliegerass. Die Charaktere steuern sich nicht mehr so hölzern und plump wie noch in GTA IV, geschmeidig und schnell ist aber nach wie vor anders. Das man hier keinen Batman oder Ezio Auditore erwarten kann ist klar, aber wenn Michael im falschen Winkel versucht über ein hüfthohes Treppengeländer zu springen, jedoch falsch aufkommt und dabei auf die Schnauze fliegt wirkt das schon reichlich blöd. Vielleicht ist auch dem Wunsch des Teams nach einem Hauch Realismus geschuldet, ich weiß es nicht.

Eine Überraschung (in negativer Hinsicht) war für mich das Schießen mit Waffen. Konnte man in Teil IV noch die HP seiner Gegner sehen und schnell von einem Ziel auf das andere Wechseln ist es jetzt nur noch ein winziger roter Punkt an dem man überhaupt erkennt ob man einen Gegner markiert hat. Von einem markierten Feind zum nächsten springen geht auch nicht mehr, aber vielleicht lässt sich das in den Optionen noch anstellen. Eine größere Zieloptik wäre vor allem während dem gleichzeitigen Fahren und Schießen gut, der winzige weiße Punkt ist bei all der Hektik oftmals einfach nicht zu erkennen. Hier ist für mich ein klarer Rückschritt zum Vorgänger zu erkennen. Aufgebessert wurde hingegen der fast schon peinliche Nahkampf. Schnelle und heftige Schläge sowie Tritte, Ausweichmanöver und Konter gehen nach ein bisschen Übung sehr gut von der Hand und enden nicht mehr in Schulhof Schubsereien wie zu Bellic Zeiten.

Nun zum wohl wichtigsten Gameplay Element eines GTA: Dem Fahren. Für manche offenbar ein Grund schon Petitionen einzureichen um die Fahrerei Grundlegend neu zu designen konnte ich keine signifikanten Schwächen feststellen. Bremsverhalten ist von Wagen zu Wagen unterschiedlich, vieles hängt hier auch vom Skill der Figur ab. Das Fahren auf Motorrädern hat dank der sich sehr viel aktiver mitdrehenden Kamera mehr Immersion als Früher, und auch das Fliegen geht locker von der Hand. Kein Grund zur Beschwerde.

Allgemein bekannt ist schon das Feature das man zu jeder Tages- und Nachtzeit zwischen den Charakteren hin und her wechseln kann, es sei denn dies wird aus Story technischen Gründen gerade gesperrt. Der Wechsel dauert ein paar Sekunden, was allerdings in Anbetracht des Alters der Hardware imo mehr als verschmerzbar ist.

5. Content

Der Content war noch nie das Problem der GTA Games. Viel zu tun gab es immer, aber in GTA IV fragte man sich: Wozu? Man konnte ab der Mitte des Spiels jeden Unterschlupf mit Dollar Noten tapezieren. Hier scheint es anders zu laufen. Klamotten gibt es reichlich und in jeder Preisklasse, Waffen sind Teuer, Upgrades für die Waffen ebenso, Tuning erst recht (Und da jeder Charakter sein spezielles Auto hat das quasi auf ihn geprägt ist bei ner Explosion nicht einfach für immer davon ist macht es sogar Sinn) und das Kaufen von Immobilien mit anschließenden Extra Missionen ist ebenfalls wieder da. Auch hier kann jeder Charakter spezifischen geschäftlichen Unternehmungen nachgehen. Höhepunkt sind die Raubmissionen welche zum einen unterschiedlich angegangen werden könnten und zum anderen Planung bei der Zusammenstellung des Teams und der Vorgehensweise erfordern. Schön ist hier das die Mission nicht automatisch abbricht sobald ein Mitglied der Crew stirbt oder festgenommen wird. Thats the Game, wie man schon in „The Wire“ sagt. Auch sammelt das Team bei jedem erfolgreichen Einsatz Erfahrung, so das man bald „seine“ Spezialisten hat auf die man sich verlassen kann. Geniale Idee und großes Lob an dieser Stellen.

Auf die exakte Benotung der Missionen nach Ende hätte man IMO verzichten können, da dies für mich nur ein Mittel ist das Game zu strecken, was in diesem Fall absolut unnötig ist.

Ein großer Kritikpunkt des Vorgängers war die Eintönigkeit der Missionen, welche meistens aus Auftragsmorden bestanden und Abwechslung vermissen ließen. Wer Angst hat hier wieder an geödet zu werden, den kann ich beruhigen. Bereits in den ersten paar Stunden hat GTA V mehr Abwechslung in den Jobs als IV im ganzen Game. Aufspüren eines feindlichen Gangmitgliedes durch Rottweiler Chop, Jetski Flucht durch Kanäle, Paparazzi Fotos schießen, Auto abschleppen usw...die Vielfalt erschlägt einen geradezu. Hier ist man für Monate gut bedient.

Zum Online Modus kann ich mich natürlich nicht äußern, aber da ich kein großer Online Fan bin werde ich wohl auch nichts dazu schreiben wenn er erst On ist. Sorry.

6. Mängel

Am Anfang wird man mit der Steuerung durch das sehr hektische Tutorial etwas überfordert, und auch später prasseln die Neuerungen nur so auf einen ein. Da braucht man erstmal ne Weile um durchzublicken. Größter Kritikpunkt bleicht für mich das verwässerte Schusswaffen System, hoffentlich wird da noch nachgebessert.

7. Fazit

Ich sage es wie es meiner Ansicht nach ist: Besser wird’s in dieser Generation nicht. GTA V ist ein bis unter die Schädeldecke vollgepacktes Paket an Spielspaß, durchgestylt und aufpoliert bis zum Geht nicht mehr. Von den skurril genialen Charakteren Über die unzähligen Stunden an Inhalt bis über die in allen Ecken und Enden durchdachte Welt die vor Authentizität schier zu atmen scheint Hat man hier die Grenzen dessen Erreicht was die Alten Konsolen noch zu geben imstande sind. Ich weiß nicht wie die Jungs und Mädels bei Rockstar das dereinst noch übertreffen wollen, aber ich bin mir sicher sie finden einen Weg. Und wie auch jetzt wird mich das Ergebnis aller Wahrscheinlichkeit nach eines besseren belehren und umhauen. Absolute Kaufempfehlung!!!
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am 13. Oktober 2013
GTA V ist ein gutes Spiel und jeder der GTA kennt, wird es wahrscheinlich kaum bereuen, sich dieses Spiel zu kaufen. Die positiven Aspekte sind ja weitesgehend bekannt und die kann ich auch voll und ganz unterschreiben: Schöne Grafik, lebendige und große Spielwelt und ein paar Neuerungen sorgen für ein nettes Unterhaltungspaket. Aber vor allem verglichen mit früheren GTA Titeln muss man auch ganz klar sagen, dass hier mehr drin gewesen wäre und bei einigen Punkten im Spiel war ich richtig enttäuscht.
Dazu zählen:

- Es gibt kaum noch betretbare Gebäude in der Stadt. Fast-Food Läden, Banken, Supermärkte, Malls... alles ist eine einfache, tote Fassade. Warum? Zumindest die Fast-Food Läden wären doch nun wirklich nicht zu viel verlangt gewesen. So lebendig die Welt an anderen Stellen auch wirkt, dies ist ein extremer Atmosphären-Killer.

- Stichwort Fast-Food: Um sein Leben zu generieren gibt es neben Medikits nur noch Getränkeautomaten. Das verstehe ich auch nicht. Nach wie vor sind Hot-Dog Verkäufer, Imbissstände und ähnliches überall in der Gegend zu sehen aber interagieren kann man mit diesen nicht. Es wirkt fast schon so, als wären die Entwickler hier nicht richtig fertig geworden.

- Autos: Viel wurde schon zu der Fahrphysik gesagt. Ich finde sie ganz ok, bin da aber auch nicht wirklich anspruchsvoll. Die Physik von GTA IV hat mich auch nie wirklich gestört. Was hier aber stört ist die übertriebene Stabilität der Autos. Mir ist es in meiner gesamten Spielzeit noch NIE passiert, dass ich ein Auto kaputtgefahren habe, selbst nach x Crashes, Überschlägen etc. Gut, in GTA IV war es manchmal doch recht nervig, wenn eine Karre nach 2 Crashs schon den Geist aufgibt (man muss es ja mit der Realität nicht übertreiben) aber hier wäre ein Kompromiss zwischen "sofort kaputt" und "Karosserie God-mode" wahrscheinlich besser gewesen.

- Das Polizeisystem: Hier wurde versucht, das ganze durch Sichtkegel der einzelnen Einheiten realistischer zu machen. Einfach außerhalb der Sichtkegel bleiben und lange genug verstecken. Klingt gut aber funkioniert nicht. Die Spawnrate der einzelnen Einheiten ist lächerlich. Fährt man mit Fahndungslevel 3 oder höher durchs Gebirge spawnen die Autos teilweise völlig sinnfrei auf irgendwelchen Bergen oder Vorsprüngen von denen sie sofort abstürzen und hilflos durch die Gegend kullern. Das wirkt schon wie Slapstick. Fliegt man mit einem Helikopter oder Flugzeug außerhalb der Sichtkegel ist es auch keine Seltenheit, dass mal ein Polizeiheli rein zufällig genau auf der selben höhe und nah genug beim Spieler spawnt um ihn sofort zu entdecken, auch wenn man random-mäßig irgendwo draußen über dem Meer herumfliegt. Gerade auch bei hohen Fahndungsleveln läuft das Entkommen vor der Polizei aufs Lächerliche hinaus. Es ist nicht wirklich schwierig aber die Art wie man es meistens schafft ist einfach komisch. Spannende Verfolgungsjagten auf Highways bei denen man durch schnelles und geschicktes Fahren irgendwann entkommt kann man vergessen (auf hohen Fahndungsleveln), dafür sorgt die schon angesprochene Spawnrate der Cops. Stattdessen muss man auf kleine Verstecke zurückgreifen um die die Cops dann 1-2 Minuten planlos herumlaufen bis sie aufgeben. So wirkt es nie als hätte man gerde eine spannende Verfolgungsjagt beendet, sondern vielmehr als hätte man den Programmcode des Spiels irgendwie ausgetrickst, fast wie ein Bug.

- Feherwehr, Polizei- und Krankenwagenmissionen: Gibt es nicht mehr. Schade, warum nicht? Taximissionen sind nach wie vor noch im Spiel enthalten, warum nicht also auch noch der Rest? Es gibt sogar ein Cop-Outfit welches man sich freispielen kann, wer bekommt da also nicht Lust, mal selbst in einen Streifenwagen zu steigen und die bösen Jungs zu jagen? Wirklich sehr schade, dass das nicht mehr geht.

- Das Stealth-System: Wenn es schon ein Stealth-Attribut und einen Schleich-Modus in dem Spiel gibt, dann sollte dies auch außerhalb von Missionen vernünftig funkionieren. Tut es aber oft leider nicht. Vor allem bei der Militärbasis erhält man beim Betreten immer einen 4er Fahndungslevel, ob man nun gesehen wurde oder nicht. Klar ist es eine Militärbasis und es kann gerne schwierig sein, dort einzubrechen - aber so gescripted wirkt das ganze wieder so altbacken.

- Flugzeuge schön und gut, die gibt es gottseidank wieder in GTA V... und hurra, es gibt auch wieder den guten alten Militärjet! Manko hier: das Ding ist kein Senkrechtstarter mehr und somit zum Unruhestiften völlig unbrauchbar. Fliegt selbst im langsamsten Modus viel zu schnell um damit gezielt irgendwas auf dem Boden treffen zu können. Auch hier die Frage: Warum? Selbst in GTA San-Andreas war das Ding perfekt umgesetzt. Gutes Handling und Spaß garantiert. In GTA V vielleicht höchstens noch als Transportmittel zu gebrauchen.

- Helikopter: Die Steuerung für die Helikopter wurde hier komplett vermurkst. Es ist eine super Idee, einen Fähigkeitsbalken zum Fliegen einzubauen, was dafür sorgt dass der Charakter besser wird, je mehr er fliegt aber selbst mit vollem Balken steuern sich die Helikopter absolut furchtbar. Sie schwanken hin und her so dass einem beim Zuschauen schon schlecht wird. Zum Glück ist das Flugzeugfliegen besser ausgefallen aber dennoch finde ich das sehr enttäuschend.

- Das Handy: Beim Free-Roaming bin ich irgendwann mal auf die Idee gekommen, dass ich ja auch per Handy die Polizei rufen kann. Da man auch außerhalb von Missionen mal in Schießerein gerät, die man nichtmal selbst angezettelt hat, ist dies ja ein nettes Feature und ich war neugierig was dann wohl passiert. Das Problem: Wird man mit dem Handy in der Hand von etwas getroffen so steckt der Charakter das Ding sofort weg und der Anruf wird abgebrochen. Sitze ich also in Deckung und bin beim Gespräch schon soweit, dass die Einsatzzentrale mittem im Satz ist von "Wir schicken ein Einsatzfahrzeug zu Ihnen" und werde DANN noch von einer Kugel getroffen zählt das Gespräch als gecancelt und es passiert nichts.

- Die im letzten Punkt erwähnten Handgemenge außerhalb von Missionen sind da auch so ein kleines Problem. An sich eine tolle Sache die die Welt lebendiger macht. Man sollte halt zum Beispiel nicht mal eben zu einer Gruppe zwielichtiger Biker gehen und ihnen sagen, dass sie so hässlich sind, dass selbst ihre Eltern sie nicht ausstehen könnten... klar gibt's dann Zoff. Auf die Art kann man schonmal im hintersten Winkel der Map auf einer abgelegenen Autobahnraststätte eine zünftige Schießerei anzetteln. Leider wird man diese selten auch zu Ende führen können und Schuld daran ist die lächerliche Response-Zeit der Polizei. Nach den ersten Schüssen dauert es ca 10-20 Sekunden bis die ersten Sirenen heulen und schon mischen die Cops mit. Wer einfach nur ein paar Rocker aufmischen wollte aber kein Fahndungslevel 4 in Kauf nehmen möchte sollte also spätestens dann schon nichtmehr vor Ort sein.

- Outfits der Charaktere: Mal wieder gibt es reichlich Möglichkeiten zum Einkaufen und Customizen der Charaktere. Nervig nur, dass diese eigenständig ihr Outfit wechseln. Wenn ich an einem Tag eine Figur nach meinem Geschmack einkleide und das Spiel später nochmal lade oder einfach mal 10 Minuten mit einem anderen Charakter spiele sitzt der andere Typ beim nächsten mal wieder mit Hemd und Unterhose in seinem Haus und ich muss wieder erst an den Kleiderschrank gehen und jedes Kleidungsstück einzeln auswählen.

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An sich ist das Spiel wie schon gesagt nicht schlecht aber man muss natürlich auch so weit denken wie in jedem anderen GTA: Was mache ich, wenn ich mit der Hauptstory durch bin? Da bleibt ja nur das Free-Roaming und die meisten der negativen Punkte beeinflussen die Möglichkeiten die man außerhalb von Missionen hat leider ziemlich und es ist mir unverständlich wieso an so einfach umzusetzenden Features gespart wurde.
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