Hier klicken Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic WS HW16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
211
4,2 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
Preis:5,99 € - 244,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. April 2014
Man kann gucken wo man will, dieser Titel wird als ein Referenztitel für die PS3 betrachtet. Graphisch top, Storyline gelungen, Spielmechanik bekannt und erprobt...soweit alles top, lediglich der Hang in wirklich jeden Mülleimer nach etwas sinnvollen zu suchen ist irritierend...aber top Titel
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2013
Hallo,

will eigentlich nicht viel schreiben, spiele es seit gestern und komme kaum noch vom Fernseher weg. Bioshock Infinite ist seit Jahren das erst Spiel was ich zum vollen Preis gekauft habe. Teil eins und zwei waren schon sau geil, aber dieser Teil ist irgendwie noch besser, wundervoller..tolle Atmo, wahnsinnig tolle Musik und Geräusche. Für mich ein perfektes Spiel, wo es sich wieder mal lohnt Geld auszugeben.
Wann kommt der vierte Teil?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2013
Habe das Spiel nach 18 Stunden auf schwer durchgespielt und muss sagen ich bin vollends begeistert.
Die Story hat zwar das ein oder andere mal kleine Lücken, diese werden aber später wieder aufgeholt, das Ende ist wirklich cool, jedenfalls sieht es danach aus, als ob bald noch ein Teil folgend wird.

Fazit: Für Liebhaber des Genres ein Pflichtkauf!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2013
Das spiel ist einfach nur der hammer eine geniale spielwelt super geniale fähigkeiten und klasse waffen ich kann dieses spiel einfach nur jeden ego shooter fan ans herz legen einfach nur spitzenmäsig und der versand einfach super schnell gerne wieder
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2013
Geniale Story
Liebevoll gestaltete Welt
Sehr schöne Grafik
Gutes Gameplay!
Enorme Atmosphäre

hätte mehr als 5 Sterne verdient, für mich neben Battlefield 4, Call of Duty: Ghosts und GTA 5 eines DER spiele 2013
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2013
Bioshock Infinite ist ein gutes Spiel. Ich freue mich seit mehr als zwei Jahren auf den Titel und habe sehnsüchtig jeden Trailer erwartet und mir möglichst wenig gespoiled. Was das Spiel abhebt sind die mit Liebe errichteten Kulissen, die clevere Begleiterin namens Elisabeth und tolle Kräfte - der Rest bricht dem Spiel(/spaß) den Hals. Zu KEINER Zeit im Spiel fühle ich mich an die Atmosphäre des ersten Teils erinnert, das heißt ich wurde niemals "gepackt". Im Gegensatz zum ersten Teil, der mich damals fast bis in den Schlaf verfolgt hat, schafft Infinite das niemals. Ich kann das Spiel jederzeit beenden ... naja gut, nichtmal das, den ein Auto-Save Feature beherrscht jetzt das Spiel und zählt meiner Meinung nach zu den mit Abstand dümmsten Neuerungen. Ich verstehe den Nutzen einer solchen Funktion aber in dieses Spiel passt sie nur gezwungen. Auch das Kampfsystem macht einen erheblichen Schritt zurück. Zuviel gefühlt "sinnloses" Geballer wird davon gerettet, das Kräfte und Waffengefühl nach wie vor super sind ... aber eben auch nur Geballer. Ein Managment der Ressourcen wurde komplett gestrichen, dafür Heilung und Salz an jeder Ecke "vergessen". Ich töte jetzt Gegner und suche bewusst nach Essen und Heilung - das habe ich im ersten Teil auch gemacht aber da fühlte es sich belohnender an, da das Setting viel mehr die Lust des Überlebens in den Vordergrund gestellt hat.
Ich werfe den Machern nicht vor, dass sie anscheinend alles daran getan haben dem Spiel Noten zu geben, die es vom Orginal abheben. Ich teile freudig mit: Hier wurde nichts kopiert. Ich teile ebenfalls mit: Hier ist der Titel "Bioshock" kein Survival-Horror Spiel mehr sondern ein FPS Actionspiel.
Bioshock ist ein AAA Game und es ist sehr sehr gut designed und gemacht aber vom Gefühl einfach kein Anwärter auf den Titel "Spiel des Jahres". Nominierungen wie "Journey" und "The Walking Dead" des letzten Jahres beweisen, dass viele Kritiker anfangen Innovation und vorsichtiges Vorgehen, das nicht gezwungen an den Mainstream angepasst wird, ausreichend zu schätzen zu wissen. Infinite liefert gute Unterhaltung für knapp 10 Stunden - der gewisse Funken, wie der von Journey oder dem Orginal fehlt jedoch. Schade eigentlich, Infinite hätte mehr Potential gehabt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2013
BioShock infinitie ist ein schönes, schnelles und Action reiches spiel .
nach knapp 12 std durch mit allen Sachen die man sammeln kann .
Leider erinnert es mehr an Call of Duty mit superkräften in bunt
und so wurden zu etwas was kein Bioshock Spieler wollte ,ein weiteres COD das keiner braucht.

Wenn man aber über diesen eine Sache hinweg schaut ist es doch tief drin noch ein schönes spiel .

Es ist relativ offen verlangt oft das man den weg zurück geht und versucht einen eine packende Geschichte zu erzählen
einige Neuerungen sind super gemacht wie der Schild den man bekommt anstelle 5 medis oder das erzeugen der risse
die Welt wirkt lebendich und freundlich auf den ersten blick, schaft es einen aber auch zu schockieren (ab und zu)
das ende war verwirrend Traurig und auch ein bisschen enttäuschend da werden mir Spieler die Bioshock 1 undoder 2
durchgespielt haben rechtgeben .

Alles in allen kann man es sich kaufen ein muss ist es aber nicht geworden
ich bereue den kauf nicht hoffe aber das das spiel jetzt nicht mit 1000 DLC's kommt um das spiel komplett zu kippen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2013
Ich habe hier ein Grandioses Spiel erwartet. Am Ende lief ich stundenlang mit Elizabeth durch schöne, aber auch leere Kulissen, in die Pappgegner gestellt wurden. Dabei kam kaum richtige Spielfreude auf. Da man nie gefordert wurde und sich die Situationen endlos wiederholten. Es tauchen aus dem Nichts 5-13 Gegner auf, die wollen irgendwie tot geballert werden. Dafür wird keine Geschicklichkeit oder Taktik benötigt. Danach geht es mit der Story weiter. Die als Gesamtwerk ihre Qualität hat, jedoch sehr naiv ist in ihren Aussagen und stellenweise altmodisch erzählt wird. Trotzdem habe ich nur aufgrund der Story BioShock Infinite zu Ende gespielt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2014
BioShock Infinite nutzt historische Hintergründe, um darauf aufbauend ein in großen Teilen futuristisches Alternativszenario des Jahres 1912 zu erschaffen. Schauplatz ist die fliegende Stadt Columbia, die damit nach der Personifikation der Vereinigten Staaten benannt ist. Gemäß der Spielgeschichte wurde sie im Auftrag der Regierung William McKinleys durch Zachary Hale Comstock erbaut und 1901 eröffnet. Grundlage bildete die Forschung der Physikerin Rosalind Lutece, welche die Flugfähigkeit durch eine Mischung aus Quantenphysik und riesigen Luftschiffen und Ballons begründet. Als eine Art Verlängerung der Weltausstellung in Chicago 1893 sollte Columbia die Größe und herausragende Stellung der US-amerikanischen Zivilisation repräsentieren (Idee des American Exceptionalism).[2][3] Tatsächlich handelte es sich bei Columbia aber auch um eine fliegende Festung, die die amerikanischen Interessen im Zweifelsfall militärisch durchsetzen sollte. So griff sie während des Boxeraufstands ein und löste damit einen diplomatischen Eklat aus. Dieser zwang die Regierung, Columbia fallen zu lassen und die fliegende Stadt verschwand aus der Wahrnehmung.[4]

Als Folge der Isolation Columbias brach schließlich ein Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Parteien der Bevölkerung aus, in dem sie um die Vorherrschaft über die Stadt kämpften. Zu der Zeit der Geschehnisse im Spiel sind hauptsächlich nur noch zwei Fraktionen übrig:

Die Gründer (engl.: Founders) - angeführt von Zachary Hale Comstock sehen sie sich als wahre Begründer Columbias und stützen darauf ihren Machtanspruch. Sie stellen die Führungsschicht der Stadt dar und zeichnen sich durch ultranationalistisches Gedankengut, starken Glauben an die Göttlichkeit Comstocks und extremen Rassismus aus. Dazu kommt noch ein sozial ungehemmter Kapitalismus, der ebenfalls zu Gegenbewegungen wie der Vox Populi führen konnte.
Vox Populi (lateinisch für die Stimme des Volkes) - angeführt von Daisy Fitzroy stellen sie die Widerstandsbewegung zu den Gründern dar. Sie setzen sich aus Menschen verschiedener Herkunft zusammen, die meist jedoch den unteren Schichten angehören. Sie kämpften ursprünglich dafür, die Staatsbürgerschaft Columbias für alle zu ermöglichen. Allerdings führten die langen Jahre des Krieges dazu, dass die ursprünglichen Ziele blindem Hass gewichen sind, der zu noch mehr Gewalt führte und Spaltungen innerhalb der Vox Populi zur Folge hatte.
Die Handlung von BioShock Infinite ist losgelöst von der in den 1960ern angesiedelten Geschichte der beiden Vorgänger. Das Spiel geht jedoch von der möglichen Existenz von Parallelwelten und -existenzen aus. Daher führt die Handlung für einen kurzen Abschnitt nochmals in die Unterwasserwelt, ohne jedoch eine Aussage über die Zusammengehörigkeit der beiden Spielwelten zu treffen.

Handlungsverlauf[Bearbeiten]
Der Spieler übernimmt die Rolle des ehemaligen Pinkerton-Detektivs Booker DeWitt, der den Auftrag erhält, ein Mädchen namens Elizabeth zu befreien, um alte Schulden zu begleichen. Der Auftrag beginnt in einem Leuchtturm. Kurz darauf findet er sich in der Wolkenstadt Columbia wieder. Unterwegs trifft er mehrmals auf die Lutece-Zwillinge, die ihm mit hilfreichen Tipps zur Seite stehen und offenbar über Bookers Aufgabe genauestens Bescheid wissen. Booker kann Elizabeth aufspüren, doch in der Stadt herrschen kämpferische Auseinandersetzungen zwischen den Gründern und der Vox Populi. Die übernatürlich begabte Elizabeth, deren auffälligstes Merkmal eine fehlende Fingerkuppe ist, spielt eine elementare Rolle in dieser Auseinandersetzung, die sich Booker jedoch erst allmählich enthüllt. Verfolgt werden Booker und Elizabeth weiterhin von dem sogenannten Songbird, einem riesigen vogelartigen Roboterwesen, das als Wächter und Beschützer von Elizabeth ihre Befreiung durch Booker verhindern will.

Der Versuch, mit Hilfe eines Luftschiffes zu entkommen, scheitert, als Elizabeth bemerkt, dass Booker sie an seine Auftraggeber verkaufen will und ihn niederschlägt. Daraufhin fällt das Luftschiff in die Hände der Vox Populi und Booker ist gezwungen, für sie zu arbeiten, um doch noch an ein Fluchtfahrzeug gelangen zu können. Er entschuldigt sich bei Elizabeth und verspricht ihr, sie zu retten. Mit Hilfe von Elizabeths übernatürlichen Fähigkeiten wechseln beide mehrfach über Dimensionsrisse in alternative Realitäten und Zeithorizonte und erfahren auf diese Weise mehr über die Hintergründe. Elizabeth verfügt demnach nur über diese Fähigkeiten, weil sie nicht aus dieser Dimension stammt. Weiterhin hatte Comstock offenbar versucht, die Lutece-Zwillinge zu ermorden, da diese um Elizabeths Geheimnis wussten. Beide überlebten den Anschlag jedoch und können seither selbst zwischen den Dimensionen reisen.

Booker und Elizabeth werden alsbald bei einem Angriff von Songbird getrennt und Elizabeth gerät in Comstocks Gefangenschaft. Eine alternative Existenz von Elizabeth versetzt Booker in eine düstere Zukunftsvariante, in der Booker mit seinem Auftrag scheiterte und Elizabeth schließlich die Nachfolge Comstocks antrat. Booker erlebt, wie Elizabeth aus Rache für ihr Schicksal von Columbia aus New York zerstört. Elizabeth versetzt ihn in seine Zeit zurück und Booker gelingt es, Elizabeth zu befreien und Comstock zu töten. Sie werden jedoch von der Vox Populi umzingelt und Elizabeth ruft den Songbird herbei, der die Angreifer tötet. Als der Songbird Booker angreifen will, teleportiert Elizabeth ihn nach Rapture. Booker und Elizabeth verlassen die Stadt, und landen wieder beim Leuchtturm, wo alles begann.

Dort erlebt Booker erneut die Ereignisse aus seiner Vergangenheit. Er hätte seine Kriegssünden bei einer Taufe reinwaschen können, lehnte diese jedoch ab und verkaufte seine Tochter Anna aufgrund seiner Schulden an Rosalind Lutece und Comstock. Als er seine Meinung ändert und sie wieder zu sich nehmen will, entkommen die beiden mit dem Kind durch einen Zeitriss in eine andere Welt, dabei schließt sich das Portal und schneidet dem Mädchen ihren rechten kleinen Finger ab. Booker begreift nun, dass Elizabeth in Wirklichkeit seine Tochter Anna ist. Booker sieht weiterhin, wie er seine Taten zutiefst bereute und wie die Lutece-Zwillinge ihn in Comstocks Dimension brachten, damit er seine Taten wiedergutmachen und seine Tochter retten könne.

Booker und Elizabeth gehen erneut zum Leuchtturm und begegnen verschiedenen Versionen ihrer selbst, die aber alle an ihrer Mission scheiterten bzw. scheitern werden, was die von Booker erträumte Zukunft zur Folge hat. Da Comstock nur dann besiegt werden kann, wenn er nie gelebt hat, beschließt Booker, nun sein Schicksal zu ändern und Comstock „noch in der Krippe zu ersticken“. Dies führt ihn erneut zum Moment seiner Taufe, wo er begreift, dass er in Wirklichkeit selbst der Prophet ist. In der anderen Welt hatte er die Taufe akzeptiert und wurde dadurch als Zachary Comstock wiedergeboren, wohingegen er sie in seiner Welt abgelehnt hatte. Aus allen Welten strömen die Versionen von Elizabeth herbei und fordern ihn auf, Comstock zu ersticken. Booker gibt nach und lässt sich von ihnen im Taufwasser ertränken. Daraufhin verschwinden alle Versionen von Elizabeth nacheinander, nur das Schicksal der „eigenen“ Elizabeth bleibt offen. Booker wacht in seinem Haus auf, wo er Annas Namen ruft und in ihr Zimmer eilt bevor der Bildschirm sich schwarz verfärbt. Die Schicksale von Booker und Anna bleiben ungewiss.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]
Das Spielprinzip entspricht weitgehend dem der Vorgänger. Der Spieler steuert die Spielfigur aus der Ego-Perspektive durch die Spielwelt. Zur Verteidigung steht dem Spieler ein Arsenal aus Schusswaffen zur Verfügung, von denen er im Gegensatz zu beiden Vorgängertiteln jedoch nur zwei gleichzeitig mit sich führen kann. Daneben erlangt Booker im Spielverlauf acht Kräfte (englisch: vigors), die gleichsam der Plasmide in den ersten beiden Teilen übernatürliche Fähigkeiten aktivieren und sowohl direkt offensiv als auch indirekt zum Stellen von Fallen verwendet werden können. Um die Kräfte einzusetzen, werden Salze benötigt. Anders als die Plasmide werden die Kräfte jedoch durch Tränke freigeschaltet. Damit entfallen zugleich die moralischen Entscheidungen wie sie in den Vorgängerspielen getroffen werden mussten, etwa die Tötung der Little Sisters zur Gewinnung von ADAM. Waffen und Kräfte können, wie auch schon in den beiden Vorgängern, durch Upgrades an Automaten verbessert werden, wo es zudem auch Munition zu kaufen gibt. Das dafür notwendige Spielgeld findet sich in der Spielwelt verteilt und im Loot getöteter Gegner. Hacken ist nicht mehr möglich, und durch eine entsprechende Kraft ersetzt worden, die Automaten überlistet und Geschütze auf Seiten des Spielers zieht.

Thematik[Bearbeiten]
BioShock Infinite beschäftigt sich thematisch mit dem amerikanischen Patriotismus, insbesondere des American Exceptionalism, nach der den Vereinigten Staaten eine besondere Rolle unter den Nationen der Welt zukomme. In diesem Zusammenhang kommen auch religiöser Fanatismus, Rassismus und Fremdenhass zur Sprache. Bei der Erstvorstellung des Spiels im Jahr 2010 trug Creative Director Ken Levine zur thematischen Einführung ein dem US-amerikanischen Präsidenten William McKinley zugeschriebenes, umstrittenes Zitat vor, in dem dieser die Erziehung, den Aufbau, die Zivilisierung und Christianisierung der Philippinen nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg als göttlichen Auftrag bezeichnete.[6]

Der Gründer und als Prophet verehrte Führer der Wolkenstadt Columbia, Zachary Comstock, wird als ultranationalistische, rassistische und fanatische Person charakterisiert.[7][8] Zu Beginn muss sich die Spielerfigur Booker DeWitt einer Taufe unterziehen, bevor er die Stadt betreten darf.[9] Über die Stadt verteilt finden sich, ähnlich wie schon in den Vorgängertitel, Plakate mit politischen und religiösen Parolen, etwa “Our holy duty is to guard against foreign hordes” (deutsch: „Unsere heilige Pflicht ist es, wachsam gegenüber den fremden Horden zu bleiben“) oder “Her eyes, so blue. Her skin, so white. Or are they? We must all be vigilant to ensure the purity of our people.” (deutsch: „Ihre Augen, so blau. Ihre Haut, so weiß. Sind sie doch, oder? Wir müssen alle wachsam bleiben, um die Reinheit unseres Volkes zu gewährleisten.“)[6]

Die Behandlung der Religion in der Figur von Comstock führte auch zu Spannungen innerhalb des Entwicklerteams. Laut Angaben Levines setzte ein Grafiker nach einem Spieldurchgang ein Kündigungsschreiben auf, da er sich durch die Darstellung in seinem Glauben angegriffen fühlte. Nach Diskussionen mit religiösen Teammitgliedern entschied sich Levine, die Darstellung Comstock nochmals stark zu überarbeiten.[10] Er erkannte demnach durch die Gespräche, dass die Anziehungskraft Comstocks auf seine Umwelt nicht glaubwürdig vermittelt wurde, da einer der Hauptaspekte des christlichen Glaubens, Vergebung, in seiner Charakterisierung nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Dieser Teil seiner Persönlichkeit wurde daher durch den Ausbau der Figur Lady Comstock näher beleuchtet, der Comstock trotz einer dunklen Vergangenheit bedingungslos vergeben hatte. Diese Hintergrundinformation wurde in Form von Audiologs ins Spiel integriert, die Figur Comstock selbst blieb vollkommen unberührt.[11] Levine bezeichnete diese Überarbeitung aufgrund der Kritik als qualitative Verbesserung, da er einen besseren Einblick in die Thematik erhalten habe und dies dem Spiel zu einer größeren Glaubwürdigkeit verholfen hätte. Überarbeitungen um mögliche Kränkungen zu verhindern habe er dagegen ausgeschlossen.[10] Er sehe in dem Spiel trotz der sehr eindeutigen Darstellung des Glaubens auch keinen generellen Angriff auf die Religion an sich, sondern zeige ähnlich wie in BioShock lediglich Folgen des Missbrauchs einer Ideologie.[11]

Soundtrack[Bearbeiten]
Der Soundtrack wurde wie bei beiden Vorgängern von Garry Schyman komponiert. Nach Vorgabe Levines sollte er sich aufgrund des veränderten Szenarios deutlich von der Begleitmusik der beiden Vorgängertitel abheben. Bei seinen Kompositionen setzte Schyman daher statt des orchestralen Soundtracks auf kleine Streicher-Ensembles mit zwei bis maximal zehn Instrumenten, mit denen er in rund zehn Aufnahmesitzungen sämtliche Stücke einspielte. Nach eigenen Angaben ließ er sich zwar von der einfach aufgebauten, zeitgenössischen Musik des Jahres 1912 beeinflussen, bezeichnete aber den US-amerikanischen Liedermacher Stephen Foster (1826–1864) als seine größte Inspirationsquelle. Gegenüber dem Magazin GameSpot bezeichnete Schyman seine Musik als eher charaktergetrieben, beeinflusst durch die Figuren des Spiels, weniger durch die historische Hintergrundkulisse. Als richtungsweisend für seine Kompositionsarbeit bezeichnete er das Stück Elizabeth, in dem unter anderem auch Elizabeths Beziehung zu Booker zum Ausdruck kommt. Nach der Bestätigung durch Levine wurde das Stück für ihn zum Maßstab für die musikalische Ausrichtung.[12][13][14]

Der offizielle Soundtrack umfasst einschließlich einiger Fremdkompositionen, u. a. von Scott Joplin, 28 Musikstücke. Darunter befindet sich eine Interpretation des amerikanischen Kirchenliedes Will The Circle Be Unbroken,[15] die von den beiden englischen Hauptsprechern, Troy Baker (Booker DeWitt) und Courtnee Draper (Elizabeth), eingespielt wurde. Der Soundtrack ist unter anderem Beilage der Sammlereditionen Ultimate Songbird Edition und Premium Edition von BioShock Infinite.[16]
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2013
*** Diese Rezension enthält keine Spoiler ***

Man kennt bestimmt diese Protest-Wertungen bei Amazon, wie z. B. beim letzten Sim City Spiel, dabei wird ein an sich gar nicht mal so schlechtes Spiel für etwas abgestraft, das der Rezensent einfach nicht in Ordnung findet. Also bekommt das Spiel eine schlechtere Bewertung, als es eigentlich verdient hätte. Und genau so eine bekommt Bioshock Infinite von mir.

Wir alle haben die unglaublich geilen Gameplay-Demos zu Bioshock Infinite gesehen. Diese Demos waren unmissverständlich mit dem Satz "this gameplay was made entirely from in-game footage" gekennzeichnet, also eine Garantie, dass das Video ein lauffähiges Spiel repräsentiert und kein gerenderter Zeichentrickfilm ist. Daraus hat sich unsere Vorfreude auf das Spiel resultiert. Die, laut dem Spiele-Cover, über 80 dem Spiel verliehenen Preise haben ausschließlich diese Demos als Grundlage. Die Screenshots zum Spiel auf der Amazon-Verkaufsseite sind diesen Demos entnommen und niemand denkt mal daran, sie endlich zu entfernen und durch echte Screenshots aus dem eigentlichen Spiel zu ersetzen ! Denn das fertige Spiel auf der Disk entspricht in keinster Weise den Gameplay-Videos, die dieses Spiel so bekannt gemacht haben.

Wer das Spiel bereits durchgespielt hat, wird bestätigen, dass es in absolut allen Bereichen wie Grafik, Gameplay-Mechanismen, Interaktivität, Weitsicht, Detailgrad, Texturenqualität und Story-Elementen nur ein blasser Schatten davon ist, was wir in den zuvor gezeigten Spiele-Demos gesehen haben. Die veränderten Story-Elemente, Design und Aussehen von Helden oder bestimmte Szenen, die uns so genial in den Demos vorkamen und nur in "schlecht" ins Spiel übernommen wurden, könnte man noch verschmerzen. Ist ja auch ein Teil vom kreativen Prozess, Spieleentwicklung ist ein ewiges "work in progress".

Aber was ist denn aus der tollen Grafik geworden ? In den alten Demos waren eindeutig Xbox-Buttons als Kontrolle-Elemente eingeblendet, lief das Ganze also auf einer Xbox 360 ? Hat alles toll funktioniert und irgendwann im Laufe der Entwicklung mussten die Entwickler mit Entsetzen feststellen, dass es doch leichte Korrekturen nach unten notwendig sind, damit das Spiel runder läuft ? Ein Schock für alle Beteiligten also, tränenreicher Abschied von einer ehrgeizigen Vision ?

Oder war es in Wirklichkeit so: die Demos liefen auf einem Very-High-End-PC, Xbox-Buttons waren eine Attrappe und von Anfang an stand fest, dass die angekündigte Qualität nie erreicht werden kann, denn das Ganze muss ja nicht nur auf einem teuren PC, sondern auch auf den schwachbrüstigen "current generation" - Konsolen funktionieren. Also war das schlicht und einfach Betrug. Oder nennen wir es eine notwendige Marketing-Maßnahme ?

Hat ja auch super geklappt, die Begeisterung, die Vorfreude, die Auszeichnungen und die Vorbestellungen, und vor allem die tollen Wertungen über 90, denn schon mal auf den Hype-Zug aufgesprungene Kritiker wollen einfach nicht mehr runter. Es wird gelobt, als ob es keinen Morgen gäbe. Die desaströsen Texturen an der 2 D-Grenze, Detailgrad, der diese Bezeichnung einfach nicht verdient, die stumpfen und repetitiven Gameplay-Elemente, der fehlende Killer-Argument - Interaktion mit Elisabeth, denn von der uns versprochenen lebendigen Begleiterin, die in Echtzeit auf die Welt reagiert und zu Allem ihren Senf abgibt, ist ja nicht viel geblieben, all das wird kurz von Kritikern angesprochen, vielleicht auch bemängelt, hat aber keinen Einfluss auf die Endwertungen.

Mit zitternden Händen habe ich dieses Spiel in meine Konsole eingelegt. Die absolute Krönung der Spieleentwicklung, das finale Kapitel der überstrapazierten Lebenszeit der aktuellen Konsolengeneration sollte es werden, das summa summarum der besten uns bekannten Spiele-Elemente, denn es hat eins der besten Spiele aller Zeiten als Vorgänger - Bioshock 1. Und was für eine herbe Enttäuschung ist es geworden ! Welch Ironie, denn Bioshock Infinite wurde im Anfangsstadium unter dem Titel "Project Icarus" konzipiert, ein Held als Namensgeber, der hoch hinaus wollte, sich überschätzte und mit aller Wucht auf die Erde knallte. Mit schwacher Grafik, zumindest auf den beiden Konsolen, mit praktisch 1:1 aus Bioschock 1 übernommenen Story- und Gameplay-Elementen, die allerdings längst nicht so gut umgesetzt sind, wie im Bioshock 1, mit einer für aktuelle Spieleverhältnisse ehrgeizigen, aber auch klugscheißerischen und weitestgehend unbefriedigender Geschichte, die ein fragwürdiges Ende mit einem aufgezwungenen Twist bietet, ist Bioshock Infinite kein Überflieger, bleibt deutlich hinter Bioschock 1 zurück und ist höchstens Mittelmaß. Es ist aber kein schlechtes Spiel, es bleiben noch das originelle Setting, die Atmosphäre, die guten Einfälle der Geschichte und Elisabeth, oder sagen wir, ihre Überreste, die von dem ach so tollen Kreativprozess verschont geblieben sind.

Warum also nur ein Stern ? Denn gefühlt sind es mindestens drei, vielleicht auch vier. Weil es einfach sein muss. Weil man als Spieleentwickler zu seinem Versprechen stehen muss, oder man entschuldigt sich für die Täuschung und nicht erfüllte Erwartungen, wie es bei dem Spiel Aliens: Colonial Marines letztlich geschehen ist. Man macht keine irreführende Werbung, man verspricht nicht, was man nicht halten kann, und man versteckt sich nicht hinter der blinden Begeisterung der Medien, wenn man besser als alle Anderen weiß, dass das fertige Spiel meilenweit vom angesetzten Ziel entfernt ist.

Wie sagt man so schön ? Don't believe the hype.
1212 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 3 beantworteten Fragen anzeigen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)