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  • Ode
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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
7
5,0 von 5 Sternen
Ode
Format: Audio CD|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 6. Mai 2012
Bisher war "Day Is Done" mein Lieblingsalbum dieses wunderbaren Trios. Dies scheint mir gerade auf Platz zwei abzurutschen, je öfter ich das neue Album "Ode" anhöre. Es gibt auf diesem Album keine Lückenfüller. Die Virtuosität dieser drei Musiker zaubert einen mitreissenden Jazz. Bei aller Improvisationsfreude, werden doch die Themen der einzelnen Stücke deutlich herausgearbeitet. Meine Anspieltipps: Titelstück "Ode", das Thema erinnert sofort an "August Ending" vom Album "House On Hill". Des weiteren "Kurt Vibe" und auf jedenfall " Dream Sketch", das in seiner entschleunigten Art an Tord Gustavsen und Marcin Wasilewski erinnert, und doch ganz klar Brad Mehldau demonstriert.
Wer Trio-Jazz mag, verkauft sich mit diesem Album nicht.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 12. Mai 2012
Der 1970 in Florida geborene Brad Mehldau hat bereits einen langen und turbulenten Weg hinter sich. Nachdem er mit achtzehn Jahren nach New York City gegangen war und dort sein Klavierstudium intensiviert hatte, wurde die Jazzwelt bereits in den frühen neunziger Jahren auf ihn aufmerksam, als er zusammen mit Joshua Redman, der, genauso jung, aber ausgestattet mit dem Signet seines Vaters Dewey, tourte und erfolgreich war. Das Brad Mehldau Trio wurde seine eigene Formation und es steht seit geraumer Zeit für den singulären Zugang Mehldaus zum Jazz. Zusammen mit dem Schlagzeuger Jeff Ballard und dem Bassisten Larry Grenadier nahm das Trio in den letzten Jahren verschiedene Live-Alben auf. Ode ist seit langer Zeit die erste Studio-Konzeption.

Laut Brad Mehldau handelt es sich dabei um Kompositionen, die ihm immer mal wieder eingingen, vor allem in Form von Hommagen an existierende oder fiktive Personen. Niederschlag finden die Oden an reale Personen auf der CD bei den Stücken M.B., d.i. der Ausnahmesaxofonist Micheal Brecker, der mehr als ein Jahrzehnt jenseits aller Trends als state of the art galt, Wyatt's Eulogy for George Hanson, einem Charakter aus Easy Rider und Kurt Vibe, als Referenz an den Gitarristen Kurt Ronsenwinkel.

Mit dem Titel Ode greift Mehldau, man könnte sagen, wie soll es auch anders sein, ein spirituelles Genre aus der europäischen Klassik auf, um wieder einmal auf seinen Bezug zu diesem Erbe zu verweisen. Denn dass die europäische Klassik Mehldau und seine Spielweise geprägt hat, steht außer Zweifel. Und dass es ihm gelingt, die wesentlichen Techniken und mentalen Zugänge, die der Klassik entsprechen, in die Sauerstoffsphären des amerikanischen Jazz zu transportieren, verdankt er zum einen den kongenialen Avancen seiner Mitspieler Ballard und Grenadier und zum anderen seinem eigenen transatlantischen Erbgut, das vor allem der binären Intuition eines Oscar Peterson entspringt.

Bei Ode handelt es sich um eine sehr variantenreiche Sammlung von Einzelstücken, die sich allesamt erstklassig und auf hohem Niveau bewegen. M.B., das erste Stück, vollbringt das quasi Unmögliche, indem das Trio Tunes und Melodielinien intoniert, die aus Tales from the Hudson, dem wohl besten und wirkungsvollsten Album Micheal Breckers entstammen könnten. Und was kann eine Ode besser vollbringen, als die Sehnsucht nach einem Einsatz Breckers mit dem Tenor zu erzeugen. In Ode selbst dominiert das klassische Framing, das nur leicht verfälscht wird durch die beschwingte Leichtigkeit der amerikanischen Interpretation, 26 ist eine rhythmische Referenz an den Bebob, die akzentuiert ist durch das Einschieben von Akkorden, die an Duke Ellington erinnern und sich so gar nicht an den Hochgeschwindigkeitsexzessen vergangener Tage berauschen und auch bei Twiggy wird man das Gefühl nicht los, sich in einer Brecker-Komposition zu bewegen.

Bei Ode handelt es sich um ein Werk der Extravaganz, das intensiv mit unterschiedlichen Aspekten lockt, die man erst bei immer wieder unternommenen Hörversuchen entdeckt. Es ist ein Album, das man sich nicht leid hören kann. Ein Steinbruch der Inspiration.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2012
Seit 2005 ist Brad Mehldau mit Larry Grenadier (Bass) und Jeff Ballard im Trio unterwegs, und mit "Ode" und "Where do you start" (beide Veröffentlichungen basieren auf Recording-Sessions zwischen den Jahren 2008 und 2011) legen sie eine ihrer bislang besten Produktionen vor. Während "Ode" ausschließlich Kompositionen enthält, die Brad Mehldau für dieses Trio schrieb, hört man auf "Where do you start" 10 Fremdkompositionen (darunter u. a. Jimi Hendrix' "Hey Joe") und ein Original. Gemeinsam ist beiden CDs, dass hier ein Power-Jazz-Trio auf der Höhe seiner Zeit musiziert. Drei Musiker also, die ganz eigene Akzente setzen, und WIE sie das machen, macht einfach Spaß beim Zuhören. Wobei ich persönlich die Eigenkompositionen von "Ode" noch einen Tick spannender finde - aber wie die drei Songs von anderen in ihre ureigenste Musik verwandeln, das ist schon auch sehr, sehr hörenswert. Und: Jazz pur!
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am 12. April 2012
Das beste Mehldau-Album von allen! Alle Stücke sind bestechend jazzig und doch irgendwie bekannt. Ja, es hört sich an wie eine Jazzclub-Session, sehr warm und eingängig wie ein Karamell-Bonbon, fast schon Mainstream und gar nicht so betont anstrengend wie viele seine früheren Werke. Bei Live in Marciac denkt man ja immer mal wieder, hey so würde sich das anhören wenn Strawinsky besoffen Jazz spielen würde. Das ganze war einfach zu wild und frei und manchmal nahe am Nervenkrieg. Aber hier hat das bekannte Trio mit Mehldau, Ballard, Grenadier ein fast schon klassisches Jazzalbum der Meisterklasse abgeliefert. Dass es kein Mitklatsch/Mitwipp-Jazz-Pop geworden ist, liegt an einer genialen Ausgewogenheit der drei Instrumente, die Mehldau die Möglichkeit gibt, grandiose Interpretationen zu spinnen, die eben nicht ins Wahnsinnige abgleiten. So z.B. im 7,5 Minuten Stück Dream Sketch, ein Traum von einem Stück. Ist es Bach, ist es Monk oder doch EST, nein ein goldenes Mehldau-Stück und dann ... wieder poltern schräge Töne dazwischen, ganz im gewohnten Mehldau-Stil, tiefergelegt und einzigartig, wie Eiskristalle die einem den Rücken hinunterperlen.

Nicht nur für Mehldau-Fans, absolut empfehlenswerter Jazz!
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am 19. März 2012
Man kann als Jazz und Klassik-affiner Zuhörer nur froh sein, dass Brad Mehldau
Musik und CDs sprich Aufnahmen und Konzerte macht.
Leider wird das Wort "genial" so oft und vorschnell verwendet, dass unsere Sprache
an Wörtern verarmt, mit denen man ein solches Ausnahme-Musikertalent und auch diese CD beschreiben kann.

Es ist hier ein grosses Glück, dass er mit Jeff Ballard und Larry Grenadier unterwegs ist.
Jeff Ballard hat Jorge Rossi mehr als ersetzt, und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Mehldau
an seinem Trio festhält, und immer wieder dazu zurückkehrt.
Deshalb schreibt er auch in den Linernotes, dass er die Kompositionen für seine Musiker geschrieben hat,
also an ihre Inspiration denkend und vertrauend.
Was für ein Kompliment an seine Mitmusiker!!!
Mein Lieblingsstück ist momentan das für Kurt Rosenwinkel,
aber ich werde die Platte noch viele male hören und Schritt für Schritt in sie hineinschlüpfen.

10 Sterne
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am 11. Dezember 2013
Man muss diese CD wohl einige Male hören, bis die auf Eigenkompositionen basierenden Stücke sich erschließen. Dann aber wird man mit einem kompositorisch reichen Klaviertrio-Jazz belohnt, der kein bisschen angestaubt oder rückwärtsgewandt klingt und in dem es viele Details zu entdecken gibt. Mehldaus Klavierspiel ist sehr wandlungsfähig: mal hymnisch, mal balladesk, mal rockig, mal swingend, mal mit Klassikanleihen. Seine beiden Mitstreiter an Bass und Schlagzeug stehen dem nicht nach und bereiten hierzu einen aufregenden Klangteppich.

Die Aufnahme überzeugt durch ihre hervorragende, sehr natürlich daherkommende und intim-nahe Jazz-Club Räumlichkeit. Das Klavier ist recht direkt aufgenommen mit vollem Klang und angenehmen, leicht warmen Klangfarben. Durchaus eine CD zum Genießen!
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am 28. März 2012
Diese CD ist ein klares "statement" von der kosmmiche Lage in der sich Brad Mehldau, als Komponist und genialer Musiker, zur Zeit befindet! Die Tiefe Komplexität so wie die vollendete Einfachkeit die man erspürt an jedes (Kunst)Stück, machen für meine Seele ein wahres stück Himmel erlebbar. Mehldau, Grenadier und Ballard haben als Trio einen hochkarätiges zusammenspiel erreicht und geben individuelle genialitäten zur vollkommenheit dieser Musik. Ich habe die CD schon öfters durchgehört und sie offenbart mir immer mehr eine Vielfältigkeit von wunderschöne Zusammenklänge. Zehn Sterne wie schon bewertet.
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