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am 3. Januar 2013
Der zweite Teil von Ken Folletts Trilogie über das 20. Jahrhundert, "Winter of the world", setzt 9 Jahre nach den im ersten Band ,"Fall of giants" zuletzt geschilderten Ereignissen im Jahre 1933 ein. Insgesamt umfasst der Roman die Jahre 1933 bis 1949.
Die Hauptfiguren sind die Protagonisten des ersten Bandes und deren inzwischen heranwachsende, bzw. erwachsene Kinder. Diese Familien sind über verschiedene Länder verteilt, sind aber familiär verbunden. Wie im Vorgängerband wechseln auch hier die Perspektiven, es wird abwechselnd aus Berlin, Amerika, England und Russland berichtet, wobei die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Dreißiger und Vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts schockierend eindringlich, unterhaltsam und gleichzeitig für den politischen "Laien" sehr verständlich präsentiert werden. Die Schreckensherrschaft und unmenschlichen Praktiken der Nazis (z.B. die gezielte Ermordung von Behinderten) werden ebenso schonungslos beschrieben wie der Terror unter Stalin in der UdSSR, die Spionage und Gegenspionage mitsamt den Gefahren für enttarnte Spione und das Rennen zwischen Ost und West um die erfolgreiche Herstellung der Atombombe. Auch die Armut der ersten Nachkriegsjahre und die Differenzen zwischen den Siegermächten, die letztlich in der Teilung des besiegten Deutschlands resultieren, werden thematisiert. Bei alldem nimmt Ken Follett kein Blatt vor den Mund und schildert Szenen, die sensiblen Lesern auf den Magen schlagen können: es werden Folterungen, Hinrichtungen und Vergewaltigungen deutscher Frauen durch russische Soldaten ziemlich detailliert beschrieben.
"Winter of the world" ist kein leicht verdauliches, aber ein ungeheuer informatives Buch, das dem Leser die Geschichte der Kriegs- und Nachkriegsjahre sehr verständlich nahebringt, indem fiktive Familien in einen gut recherchierten historischen Kontext integriert werden.
Mich hat dieser Roman ebenso begeistert wie "Fall of giants" und ich warte schon mit Ungeduld auf den dritten Band, der 2014 erscheinen soll.

Ich gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Leser, die sorgfältig recherchierte Romane bevorzugen und die sich von der Schilderung tragischer Ereignisse nicht zu sehr deprimieren lassen. Eigentlich sollte die Trilogie auch in den Schulen (Oberstufe) gelesen werden, auch wenn - vermutlich wegen der Sexszenen und Brutalitäten - die offizielle Altersempfehlung (zur englischen Ausgabe) bei 18 Jahren liegt.
Unser jüngster Sohn hat den Roman mit 14 Jahren gelesen und die Inhalte gut verkraftet, allerdings ist er auch geschichtlich sehr belesen und nicht so leicht zu schockieren.
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am 12. Juni 2014
Think you could never empathize with a communist, a socialist, the elitist, anarchist, or aristocrat? Think again, because Follett takes you front and centre into the lives of such people in his second book of the Century Trilogy with a passion and clarity that delivers the story of their struggles and triumphs to a place beyond our manufactured understanding and created historical boxes.

I love a great familial pan-Atlantic historical epic, and KF is incredibly precise in describing the minutiae which transforms how the reader would otherwise have thought about the various settings. I love to be humbled by this kind of knowledge.

Strong female characters are a trademark, and I find it more satisfying that his plainer folk see most of the action and heroics. There is a slight tendency to make out characters possessing a greater share of beauty and riches to be antagonistic, but it certainly varies and blends well enough. His sex is bluntly male at times, but seems to lack a coarseness found in many of his counterparts, and I enjoy his intimate contributions. If you’re confused by politics, hold on-because there’s plenty. If intrigued, just read into the lives of those seeking to make a difference in the world as they understand it. His stories come together with an uncanny realism, but let his critics not forget this is fiction, which is fantasy, after all, and will never read the same as biography.
Winter of the World is very much a continuation of Fall of Giants, and I’m not happy with having to wait for the third instalment. I would admit to liking Giants somewhat more, but I’m not sure why. That would take more study than this post allows. Of course, I’m excited about the Cold War and the fictional stellar that will result out of it.
A vivid historical account and a highly entertaining read.
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am 30. September 2017
ich muss gestehen, der erste Teil hatte viele tolle aber auch viele zähe und uninteressante Passagen für mich. Beim zweiten Teil ist der Start deutlich interessanter und es ließt sich auch einfacher. Am Ende des Buches werde ich ggf die Bewertung anpassen.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 5. Mai 2013
Ken Follett is back with the second installment of his "Century Trilogy." I read hist first part “Fall of the Giants” so I was well prepared for this second part. This is the story of World War Two. The novel starts in 1933, focusing on the war in the Pacific, atrocities committed in in Nazi Germany, focuses on he American and European allies, and of course the aspiring USSR. The novel is a true epic in the best of the tradition: how the generation before paved the way for what is happening now.

The first novel's characters fade into the past while their children conmtinue their struggle. One of the main characters is Lloyd Williams who is now a young man, fighting the fascists in Spain during the civil war. Other children of the main characters in Russia, Germany and America now are involved in World War II. So in many ways the novel is a great history lesson because what sounds so boring in history books nbow comes alive with characters.

I am not sure if the Russioans will be pleased with the way they are presented in this novel, there seems to be little good left to say about them. Follett covers a lot of ground but manages to keep the various plotlines together so they are easy to follow.

I am looking forward to the third isntalment where we can learn everything about the cold war. Follett iulled it off with the first novel of the trilogy so I am sure the next will be just as good. Highly recommendable.
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am 4. November 2012
mit den bekannten Charakteren aus dem ersten Band. Das Erzählprinzip bleibt gleich, die einzelnen Stränge in den diversen Ländern bleiben durch kapitelweise vollzogene Ortswechsel locker verknüpft.
Der Fokus liegt nun auf der "nächsten Generation" und ihrem Handeln in bekanntem historischen Rahmen. Die mitunter holzschnittartig wirkenden Typen erscheinen aber dennoch in ihrem Handeln glaubwürdig und authentisch. So ist der Wandel vom glühenden Anhänger der Nazis zum ernüchterten Kriegsgegner sicher keine literarische Überhöhung.
Mir persönlich gefällt der "russische Teil" des Buches am wenigsten, als Hintergrund für die im dritten Teil zu erwartende Entwicklung (vom kalten Krieg bis zur Auflösung der SU) ist er aber wohl unverzichtbar.
Für Fans von Follett eine klare Leseempfehlung, auch ohne Kenntnis des ersten Bandes.
Für alle, die Romane schätzen, die um den 2. Weltkrieg herum spielen, hat Follett hier eine schöne, länder- und systemübergreifende Familiensaga komponiert: lesenswert.
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am 8. November 2012
Kann man aber auch als einzelnes Buch lesen. Wer Fall of Giants mochte bestellt sich diese Buch sowieso.
Für alle Anderen kann ich die Serie nur vollstens empfehlen. Die Zeit 1930-1948 wird hier lebhaft mit Familien aus verschiedenen Gegenden der Welt gut präsentiert und lebendig gemacht.
Die in diesem historischen Zeitraum problematischen Entwicklungen werden klar angesprochen. Dank einiger Widerständler kommen selbst die Deutschen einigermaßen davon. ;-) War ja nicht unbedingt zu erwarten von einem anglo-säschischen Autor. Dadurch gibt e nicht nur die platten und bösen Nazis und die guten Alliierten sondern eine Mischung die Lebensnäher ist.
Kaufempfehlung!
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am 8. Februar 2013
Ich habe das Vorgängerbuch gelesen. Dieses Buch hatte ich vorbestellt um es auch gleich zu haben und kam dann über Wochen nicht dazu anzufangen.
Diesmal bestellte ich die Kindle-Edition, die ausnahmsweise sogar mal wesentlich günstiger als die gedruckte Ausgabe ist. So sollte es immer sein.
Zur Handlung will ich gar nicht zu viel erzählen. Es kommen die gleichen Familien wie bei "Fall of Giants" vor, man merkt, dass es weitergeht. Sehr schön geschrieben, vor allem die Situation in Berlin zu Beginn der dreissiger Jahre. Man möchte die Protagonisten warnen, die - wie es auch tatsächlich war - der Meinung waren, die Nazis wären gar nicht so schlimm und würden sich nie an der Macht halten können...

Was mir ganz besonders an der Kindle Ausgabe gefällt sind zwei Dinge:
- Man hat keinen Backstein auf dem Brustkorb wenn man das Buch im Bett liest.
- Man kann mal eben mit einem Klick ein Wort nachschlagen. (Ich lese das englische Original.)
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am 15. Juni 2014
Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, musste Band 2 dann auch schnell her. Die Entwicklung der Charaktere und der Generationen ist toll, zwar manchmal etwas verwirrende, aber macht Lust auf mehr, ich bin schon auf Band 3 gespannt, wie sich die eigentlich bekannte Geschichte weiterentwickeln wird. Aber auch wenn die Themen im Geschichtsunterricht ja wirklich allumfassend behandelt wurden, mit den persönlichen Verstrickungen doch nochmal was anderes - schreiben kann er halt der Ken Follett...
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am 7. Juli 2013
Das Buch geht auf zahlreiche historische Details ein, über die aktuell auch verstärkt in den Medien berichtet wird (Luftbrücke, Hitlers Machtergreifung usw.). Im Vergleich zum Vorgängerbuch sind die Ausführungen zum direkten Kriegsverlauf nicht so ausführlich gehalten. Die Geschichte verliert sich auch etwas in den Einzelschicksalen, die manchmal zu kurz abgehandelt wurden. Die chronologische Linie, die im ersten Buch noch halbwegs nachzuvollziehen gewesen war, fand ich über die ersten Seiten des Buches hinweg gelegentlich nur schwer wieder. Die Vielzahl der angesprochenen Themen konnte das Buch, obwohl es schon viele Seiten hat, von der historischen Bedeutung her nicht immer ausreichend würdigen bzw. behandeln.

Zusammenfassend betrachtet bietet Buch einen geschichlichen Überblick, der so gut verpackt ist, dass er sicher einen größeren Empfängerkreis anspricht, als das über die bloße Vermittlung von Daten und Fakten möglich ist. Auch wenn mir nicht alle Vokabeln bekannt gewesen waren, lässt sich die Geschichte, so meine ich, mit durchschnittlichen bis guten Englischkenntnissen auch in der englischen Fassung flüssig lesen.

Die Handlung ist kurzweilig und unterhaltsam geschrieben und - wer sich an die englische Ausgabe traut, kann dazu noch seine Vokabelkenntnisse auffrischen - daher muss man die Lektüre des Buches aus Sicht des Normalbürgers, der nicht Historikexperte sein will, empfehlen.

Die Geschichte enthält etwas viele Querverbindungen zu den Personen bzw. gegenseitige Verstrickungen, wodurch sich das Buch "rund" lesen lässt. Die Glaubwürdigkeit der Handlung leidet darunter aber schon ein wenig.
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am 9. Juli 2015
Tja, wenn man den ersten Bande gelesen hat, wird man an dem zweiten und später dritten Band auch nicht vorbeikommen. Ich habe die Mischung aus Geschichte und persönlichen Schicksalen als sehr eingänglich empfunden. Als Bettlektüre las ich immer abends ein paar Seiten und muss sagen, es gefiel mir ausnehmend gut, wie schon Band 1!
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