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am 1. Oktober 2016
Jaycee Dugard wurde am 10. Juni 1991 im Alter von elf Jahren entführt und anschließend mehr als achtzehn Jahre gefangen gehalten. Sie lebte mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zusammen mit ihrer damals einjährigen Halbschwester in South Lake Tahoe in Kalifornien. Am Tag der Entführung wurde sie in ein Auto gezerrt auf dem Schulweg. Da ihr Stiefvater ihr nachsah, beobachtete er das Szenario und rief sofort die Polizei. Trotz intensiver Suchmaßnahmen, die auch längere Zeit andauerten, fehlte von Jaycee jede Spur. Der Entführer war Phillip Garrido der bereits 1977 wegen Entführung mit Vergewaltigung verurteilt wurde. Elf Jahre später wurde er aber auf Bewährung entlassen.

Er hielt das damals 11 jährige Mädchen fortan in einer Art Verschlag und Zelt, welches im Hinterhof aufgestellt war gefangen, rund 70 Kilometer von San Francisco entfernt. Tatbeteiligt war auch seine Frau Nancy Garrido. Selbst als ihr Peiniger für 4 Monate in Haft musste, weil Garrido gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, war Jaycee in Gefangenschaft und wurde von seiner Frau „versorgt“. Die damals Minderjährige bekam durch den Missbrauch durch ihren Peiniger zwei Kinder in der Gefangenschaft, die zum Zeitpunkt der Befreiung am 27. August 2009 11 und 15 Jahre alt waren. Den Kindern wurde durch die Garridos erzählt, Jaycee Lee wäre ihre Schwester und Nancy die Mutter.
Bis zur Befreiung arbeitete Dugard in der von den Tätern geführten Druckerei.

Bei ihrer Befreiung war Jaycee Lee Dugard 29 Jahre alt. Sie beschreibt in ihrem Buch die schrecklichen Erlebnisse sehr ausführlich und lebhaft, was den Leser dazu bewegt, das Buch auch mal weg zu legen, um sich wieder zu sammeln. Was hat diese Frau nur durchmachen müssen?! Besonders tragisch empfand ich persönlich die Tatsache, dass auch polizeitechnische und ermittlungstechnische Versäumnisse ihren Anteil dazu beigetragen haben, dass die Gefangenschaft so lange andauerte. Der Täter trug immerhin nach seiner Bewährungsstrafe eine elektronische Fußfessel. Und trotzdem wurde sein Grundstück nie überprüft! Außerdem ging wohl ein Hinweis aus der Nachbarschaft bei der Polizei ein, im Garten des Paares würden Kinder in einem Zelt hausen. Diesem Hinweis wurde nie nachgegangen.

Die junge Frau beschreibt in ihrem Buch die Beweggründe für das „Zusammenleben“ mit den Tätern. Sie erklärt ausführlich, was sie dazu bewogen hat, nicht mehr auf sich aufmerksam zu machen und in der Druckerei des Ehepaares zu arbeiten. Man sollte vielleicht als Leser und Außenstehender auch immer bedenken - dieses Mädchen mit ihren 11 Jahren hatte keine andere Möglichkeit, als sich ein stück weit in ihre neue Situation einzuleben.

Die Manipulationen durch Phillip Garrido, die sich wohl auch auf seine Ehefrau abgeladen hatten, werden in diesem Buch ebenfalls deutlich. Dies entschuldigt jedoch NICHT das Mitwirken dieser Frau! Jaycee Lee war ein kleines Mädchen, welches einen wahnsinnigen Überlebenswillen aufwies. Anders hätte sie die lange Zeit von 18 Jahren wohl nie überstanden. Auch ihre Kinder gaben ihr viel Kraft, den Albtraum zu überwinden und die Hoffnung auf Freiheit niemals aufzugeben. Nur durch einen „dummen“ Zufall, sind die drei damals doch noch entdeckt worden und frei gekommen.

Jeder, der sich Gedanken darum macht, warum Opfer oftmals sich vermeintlich NICHT wehren oder gar sowas wie „Sympathien“ für ihre Entführer aufbringen, lege ich nahe, die Geschichte von Jaycee Lee Dugard zu lesen.

Eine starke Frau, die hoffentlich ihr restliches Leben noch in Freiheit genießen kann.
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am 25. Mai 2017
Tolles aber schwieriges Buch.
Es beginnt am Tag der Entführung 1991 und endet mit Eindrücken aus der Situation nach der Befreiung - Therapie und heutiges Leben.
Es ist sehr angenehm geschrieben, überhaupt nicht reißerisch, lässt aber erahnen, was für schreckliche Dinge Jaycee Dugard wiederfahren sind. Dass daraus eine so willensstarke und reife Person geworden ist, kann man nur bewundern.

Absolut lesenswert und nur zu empfehlen.
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am 12. Dezember 2016
Das Buch war echt spannend zu lesen. Eigentlich ein Wahnsinn, dass so etwas schreckliches so einfach passieren kann. Und noch viel erschreckender finde ich, dass das ganze nie aufgeflogen wäre, wäre der Entführer nicht....
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am 19. Dezember 2017
Man kann schlecht schreiben, dass das Buch gut oder schlecht ist......traurig wäre passender, schockierend, dass so etwas wirklich möglich ist.
Leider ist die Geschichte sehr "langweilig" und langatmig geschrieben
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am 3. August 2016
Das Buch an sich ist interessant und fesselnd, aber es gibt auch Stellen, die ich als langatmig empfunden habe. Aber ich habe nicht bereut es gelesen zu haben.
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am 11. Juli 2013
Es ist unglaublich was dieses Mädchen ertragen musste für eine so lange Zeit.

Man ist gefesselt, fassungslos, erschüttert, traurig und froh, dass sie am Ende ihre Freiheit widerbekommt.
Es ist toll geschrieben und ich kann nur jedem weiter empfehlen.
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am 18. Juli 2016
Tolles spanendes Buch, hätte ich nicht so gedacht.
Habe es fast am ersten Tag an einemStück verschlungen.
Kaufempfehlung von mir
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am 8. März 2013
Es ist schockierend, wenn man dieses Buch liest. Das arme, damals 11jährige Kind, was die mitgemacht hat. Ganz fürchterlich beim Lesen, da graut einem richtig, trotzdem ein sehr spannendes Buch.
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am 14. Juli 2014
Es fällt mir sehr schwer hier eine Rezension zu schreiben. Aus der Inhaltsangabe weiß man ja bereits worum es geht und trotzdem war ich darauf nicht vorbereitet. Das Buch hat mich gefesselt und gleichzeitig fassungslos gemacht. Ich kann nicht begreifen wie so etwas möglich ist.
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am 18. Juni 2013
Was kann ein Mensch einem anderen antun? Wer dieses Buch gelesen hat, schüttelt mit dem Kopf. Wie kann ein Mädchen über so eine lange Zeit unentdeckt gefangen gehalten werden?
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