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Kundenrezensionen

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am 28. April 2008
Ein kleines, feines modernes Märchen für im Strandkorb bei Sonnenschein zu lesen?– Oder geeignet für einen Urlaubsnachmittag zu Hause? Viel zarter und lustiger als ein Groschenroman und dann voll Spannung wie ein Krimi!

Subtil beobachtet und augenzwinkernd beschrieben beginnt die Geschichte mit der Bemühung, den richtigen Knopf für die Verstellung der Rückenlehne im Auto zu finden.
Der scharfe Wind, der mit seinen spitzen Fingern die Notizzettel den Möwen hinterherschickt gibt uns eine Vorahnung auf dem Weg zur Insel Sylt, eine Vorahnung wohin der Wind die Menschen Paul und Sophia weht.

Die Erinnerung an eine zarte Liebe aus der Jugend, der Zeit in der die ersten Gedanken an den anderen wach werden und ein Leben lang bei einem bleiben. Sehr einfühlsam erzählt, dieses Gefühl des Erwachsenwerdens. Dieses Gefühl, das man nie wieder im Leben vergisst und das sich auch nur sehr selten wiederholt. Aber nicht immer ist es beim anderen genauso oder es dauert etwas länger. Poesie kann auch schon mal in der lauten Bierfröhlichkeit untergehen. Ein Vergnügen mit Gänsehaut, diese Zeilen zu lesen.

Köstlich geschrieben, die Geschichte mit dem Fischbrötchen.

Fein verwoben die Sozialkritik der `68er, was waren wir doch für Spießer. Und dieses hier erlebt am FKK Strand von List damals und heute.

Wie immer bei Gisa Pauly kostbare, treffende Sprachbilder: Kichern ist und bleibt die boshafte Schwester des Lachens.

Langsam entwickelt sich die Geschichte unaufhörlich in eine neue unerwartete Richtung.
Man könnte ja Mitgefühl für Paul haben, aber seine spezielle Eigenart lässt bald nicht mal mehr dieses Gefühl der Sympathie zu. Welch eine Dramatik menschlicher Fehler, Fehlentscheidungen, Verwicklungen. Mit kleinen, unmerklichen Andeutungen wird die Spannung immer stärker, schier unerträglich.

Aber das, was man erwartet, was kommen muss, lässt auf sich warten. Wird es überhaupt kommen? Und wie wird die Geschichte ausgehen, die so poesievoll begonnen hat?

Ein Buch, das man nicht aus der Hand legt, bis man es ausgelesen hat. Der Versuch sei allen empfohlen, die ein paar kurzweilige Stunden erleben möchten. Ein Krimi kann nicht spannender sein!
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am 6. April 2013
Was möchte Frau Pauly mit diesem Roman erreichen? Möchte sie die witzige, romantische Geschichte erzählen, wie zwei Menschen, die sich in der Jugend kannten, verloren, nun nach gescheiterten Beziehungen auf der Insel Sylt nach einigen Umwegen wiederfinden? Eine Prise Romantik, eine Prise Liebe, etwas Humor und schon ist der leichte Urlaubs-unterhaltungsroman fertig? Ich hatte so etwas gedacht, so etwas erwartet, als ich das Buch kaufte.

Möchte Frau Pauly zwei Menschen porträtieren, die in der Jugend gemeinsam eine zarte Liebe erlebt haben, eine traumatische Erfahrung gemacht haben, die sie trennte, die nun beide eine gescheiterte Beziehung hinter sich haben und nun in der Erinnerung nach vierzig Jahren (endlich!) anfangen dieses beklemmende Ereignis in der Jugend aufzuarbeiten. Dies könnte ein Buch mit Tiefen werden.

Was aber ist? Keins von beiden! Beides wird verquirrlt und vermixt, beides bleibt auf der Strecke.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Sophia und des männlichen Protagonisten Paul erzählt. Sophia ist die Ich-Erzählerin, Paul wird von außen beobachtet.

Die Stärken des Buches sind der Einstieg aus Pauls Sicht und das Ende, in dem Paul und Sophia sich nun endlich wiedertreffen und als reife Personen das beginnen, dessen Beginn in der Jugend so schmerzhaft zerstört wurde.

Einen Pluspunkt möchte ich der Schilderung der Probleme und Schwierigkeiten geben, die die Teenager damals hatten, die Eskalation, die aus der Unreife und Ich-Bezogenheit resultierte.

Schwachpunkte sind die klischeehaften Personen, bei den Frauen besonders zu beobachten. Sophia, ein unselbständiges, oberpflächlich konturloses Weibchen, ihre Freundin Elena eine selbstbewusste, männermordende, aber dennoch nicht emanzipierte Gottesanbeterin, ihre Gegenspielerin Uschi, die intrigante, dominante Ehegattenunterjocherin, die Verlegerin Tonia das absolut herrschende, schrill keifende Arbeitstier.

Die witzigen Stellen entgleiten oft zu Slapstick. Die reflektierenden Momente mäandern ergebnislos umher. Die Figuren taugen leider allesamt nicht zum Identifizieren oder als Sympathieträger, Romantik kommt gar nicht vor. Muss es ja auch nicht.

Alles bleibt irgendwie im Ansatz stecken. Schade.

Sylt aber kommt wenigsten gut weg.
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Gisa Paulys Liebesroman spielt auf Sylt. Wer jetzt eine klassische Geschichte über das Kennenlernen von Mann und Frau erwartet, die sich fortan nicht mehr vorstellen können, jemals wieder getrennt zu sein, wird enttäuscht. Diese Geschichte ist viel leiser und subtiler. Sophia und Paul kannten sich vor 40 Jahren. Seinerzeit waren sie mit ihren Freunden auf Sylt und Paul war sehr in Sophie verliebt. Jedoch erwiderte sie seine Gefühle nicht deutlich genug, sodass nach einem Vorfall der Kontakt abbrach. Zufällig sehen sie sich jetzt auf der Insel wieder.

Die Autorin beschreibt nun den Augenblick des Erkennens und der damit verbundenen gemischten Gefühle zwischen Freude und Befremden. Nach so langer Zeit hat jeder einen großen Teil seines Lebens gelebt mit all seinen positiven und negativen Erfahrungen. Die Perspektiven wechseln dabei zwischen den Protagonisten, sodass man die Gedanken und Reaktionen der beiden nachvollziehen kann. Langsam wird auch die Vorgeschichte aufgedeckt, sodass der Leser ein abgerundetes Bild erhält. Es wird nur zu deutlich, wie Missverständnisse entstehen, daraufhin Fehlentscheidungen getroffen werden und wie nötig eigentlich eine ehrliche Kommunikation ist. Nur 151 Seiten reichen aus, um in die Geschichte einzutauchen und Sympathie für Sophia und Paul aufzubauen. Nebenher wird das Leben auf Sylt mit seiner Atmosphäre so plastisch beschrieben, dass man sich förmlich dorthin versetzt fühlt. Das Buch eignet sich ideal für einen Nachmittag im Strandkorb.
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Sophia wurde von ihrem Mann für eine jüngere Frau verlassen, doch das Haus auf Sylt ist ihr nach der Scheidung geblieben.
Hier denkt sie zurück an den Sommer vor 40 Jahren als plötzlich alles anders war.
Paul hat auch eine Scheidung hinter sich und will sich auf Sylt erholen. Auch er hat Erinnerungen an eine Jugendliebe und an Sylt.
Durch Zufall sieht Paul seine verloren geglaubte Jugendliebe Sophie am Strand wieder.
Doch wie sich alles entwickeln wird, wird erst die Zeit zeigen.

Eigentlich kenne ich Gisa Pauly nur von ihren Sylt Krimis. Doch die Geschichte hatte mich doch sehr angesprochen und da ich den Norden mag hatte ich mich auf das Buch gefreut.
Der Roman erzählt die Geschichte zweiter Menschen die vor 40 Jahren den Partner fürs Leben gefunden zu haben glaubten. Durch falsch interpretierte Gesten und ja auch einem schwerwiegenden Grund haben die Beiden sich Jahrzehnte nicht mehr gesehen. Nun durch Zufall sind sie zu selben Zeit auf ihrer Schicksalsinsel und bei Paul ist sofort die Verunsicherung wieder da.
Als Leser erlebt man die Geschichte der jungen Liebe aus beiden Sichtweisen mit und kann sich so seine Gedanken machen ob die Beiden überhaupt eine Chance gehabt hätten.
Ich fand die Handlung gut aufgebaut und ja ich fand es toll, wie sich vieles erst im Laufe des Romans geklärt hat und man so auch nicht schlauer war als die Figuren im Buch.
Man merkt den Beschreibungen der Handlungsorte an, dass sie Autorin sie genau kennt und sie so auch mit viel Liebe zum Detail beschrieben hat. Gut fand ich auch, dass diese Orte mit Bedacht auf die Handlung ausgewählt waren und sie sich gut in die Geschichte eingefügt haben.
Es waren auch alle Figuren die im Laufe der Geschichte aufgetaucht sind sehr gut beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen.
Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe angenehme Lesestunden damit verbracht.
Für die Geschichte vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl.
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am 15. April 2010
rostet nicht.
Sophia hat ein schönes Haus auf Sylt von ihrem Ex-Mann. Paul reist nach Sylt, um seine Scheidung von Uschi zu vergessen und einen Plan umzusetzen. Beide treffen sich nach über 25 Jahren unerwartet am Strand wieder.
Sophia erinnert sich noch genau an den sensiblen Paul,der ihr zu Schulzeiten ein Gedicht geschrieben hatte und sich damit vor der ganzen Clique blamierte. Gespannt wartet sie auf eine Lesung des Starautors David Davidson. Der Autor ohne Gesicht wird erstmals öffentlich lesen und sich vorstellen. Ist das etwa ihr Paul?
Eine Geschichte mit vielen Rückblenden in die 68iger Jahre, die den Figuren Kontur und Charakter gibt. Unterhaltsam und ironisch. :-)
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Man trifft sich im Leben immer zweimal - das scheint hier das vorherrschende Motto zu sein. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht eines Mannes und einer Frau erzählt. Von ihr erfährt man anfangs nur, dass sie unter ihrer Scheidung leidet und darunter, dass ihr Mann sie für eine Jüngere sitzengelassen hat, aber keinen Namen. Er, Paul, hat auch eine Scheidung hinter sich und es zieht ihn nach Sylt, wo er als Jugendlicher ein peinliches Erlebnis hatte, was in einem dramatischen Zwischenfall endete. In Rückblicken erfährt der Leser, was sich in einer Jugendgruppe in den 60er Jahren abgespielt hat, die ein paar Tage auf Sylt verbringen wollten. Paul war schon immer ein Tollpatsch, der ständig in peinliche Situationen gerät und schwer in Sophia verliebt ist. Als er ihr mit einem Gedicht seine Gefühle gestehen will, kommt es zur Katastrophe.

Anfangs zieht sich die Geschichte etwas hin, und man hat Schwierigkeiten hineinzufinden, aber bald wird klar, wer die beiden Personen eigentlich sind und von da an ist man im Buch gefangen. Eindringlich und verständlich schildert Paul seine früheren Gefühle ' wer sich noch an seine Pubertät erinnern kann, der kann sich sehr gut in Paul hineinversetzen: das unpassende Wachstum, die Pickel und die Auswirkungen erotischer Gedanken, die man einfach nicht steuern kann. Auch weiß man noch genau, wie grausam Jugendliche doch sein können, wenn sie sich über andere lustig machen. Viele haben als Erwachsene die Demütigungen lange nicht überwunden. Paul auch nicht, und so kommt alles schnell wieder hoch, als er seiner Jugendliebe wieder gegenüber steht.

In diesem Buch ist aber auch noch viel mehr enthalten, eigentlich erstaunlich bei der geringen Seitenzahl. Eindringlich wird geschildert, wie sie sich nach der Scheidung fühlt, plötzlich nicht mehr Rücksicht auf ihren Mann nehmen muss und endlich so leben kann, wie sie möchte. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern eher Schritt für Schritt und für jeden einzelnen freut sich der Leser mit. Auch Pauls Gefühlswelt kann man sehr gut nachvollziehen, seine ständige Tollpatschigkeit gipfelt immer noch in witzigen, abstrusen Situationen.

Es geht auch um Vertrauen, dass man nicht sofort sitzengelassen wird, wenn der Andere mal nicht erscheint. Ein Unfall oder unvorhergesehene Ereignisse passieren schnell.

Das Buch ist ein nettes kleines Hardcover, wie eines dieser kleinen Geschenkbände - es liegt einfach gut in der Hand, allerdings ist die Schrift recht klein geraten. Deshalb sollte man sich nicht von der geringen Größe abschrecken lassen, es steht eine Menge drin. Leider ist das Ende ziemlich abrupt, der Leser kann sich zwar vorstellen, wie es denn weitergeht, aber man hätte es dann doch gerne gelesen.

Fazit

Eine eindringliche, kleine Geschichte über den zweiten Frühling und das Wiedersehen einer Jugendliebe.
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am 7. Oktober 2014
Ich liebe die Syltromane von Gisa Pauly um Mama Carlotta. Deshalb habe ich mich erwartungsvoll auf diesen Roman von ihr eingelassen... und bin sehr enttäuscht.
Da geht es wirklich im ganzen Buch nur um Komplexe aus der Jugend und um Komplexe verlassener Frauen um die 50 (und auch hier nur Klischees). Es fehlt an Witz, Charme ja nicht mal ein klein wenig Unvorhersehbarkeit ist vorhanden.
SCHADE!
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. September 2009
Storyboard:

Zwei Menschen gerade frisch getrennt vom jeweiligen Ehepartner kehren auf die Insel- dem Ort ihrer Jugenderinnerungen- zurück.
Dort angekommen denken über ihre Jugend, die Moral, die Werte und ihr heutiges Leben nach. Sie begegnen verschiedenen Menschen, die alle auf irgendeine Art miteinander verwandt oder befreundet sind.
Bis sie schließlich nach 40 Jahren wieder zueinander finden '

Feedback:
Zunächst einmal war ich verwundert über die geringe Anzahl von Seiten des Buches. Aber gut norddeutsche Romane sind nicht immer die Seitenstärksten. Liest man das Buch erstmal wird man schnell merken das es sich um eine Mischung aus Kurzgeschichte und Roman handelt. Wer die Mama Carlotta Stories der Autorin kennt wird hier aber bitter enttäuscht sein. Der Stil ist viel litarischer und poetischer. .Die Sprache ist viel ausladender, die Autorin gibt viel mehr ihres Sprachspektrums wieder als das in den Kriminalromanen der Fall ist.
Das Buch selber lebt durch die Sprache und die romantische Grundlage , wenige aber dafür pointierte Höhepunkte lassen den Leser das Buch wirklich genießen. Gerade weil es völlig konträr zu dem Stil der Mama Carlotta Bücher ist lässt es sich um so mehr wie eine Frische Sylter Brise genießen. Das die Autorin selber zeitweilig auf Sylt residiert, merkt man an diesem Buch und der Liebe zum Detail besonders.
Als einzigen kleinen Kritikpunkt sehe ich nur das manchmal doch sehr kindische Verhalten der beiden Protagonisten. Geht man davon aus das die beiden Personen schon über 50 sind fällt es mir als Leser manchmal schwer derartiges Verhalten als glaubwürdig zu betrachten.
Dafür entschädigt das Ende um so mehr. Die Autorin führt den Leser bewusst in eine falsche Richtung um dann das Ende umso überrascher zu gestalten.

Fazit: Wer nicht den gleichen Stil wie in den Kriminalromanen der Autorin erwartet wird keineswegs enttäuscht sein. Es wird nicht viel erzählt aber dafür umso schöner. Eine wirklich gut gelungene Hommage an die Lebe, das Leben und vor allen dingen an Sylt.
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am 20. Mai 2014
Ich habe bisher gut die Hälfte dieses doch sehr dünnen Buches gelesen und bin froh wenn ich es durchhabe, denn die meisten Seiten habe ich überblättert. Das Buch ist sowas von gähnend langweilig. Da lobe ich mir doch andere Syltromane wie Inselsommer oder Inselzauber.
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Inhalt:

Als Sophia sich schlussendlich von ihrem Ehemann Georg trennt, der sie für eine Jüngere fallen gelassen hat, möchte sie nur noch raus. Da sie das Ferienhaus auf Sylt als 'Schadensersatz' erhalten hat, zieht es sie auf die schöne Insel. Doch mit ihr tummelt sich ebenfalls ein Mann aus ihrer Vergangenheit auf der Insel'

Schreib-/Erzählstil:

Pauly wirft große Schatten auf die Schriftsteller aus deutschen Landen. Durch ihre Ausdrucksweise und den gut überlegten Dialogen, die dadurch keineswegs stereotyp oder realitätsfremd wirken, schafft sie interessante Charaktere vor einer schönen Kulisse. Die Insel Sylt erklärt sie somit zu ihrer heimlichen Liebe, die sie aber nicht über die Maßen preist, sondern auf das Geschick der Leser hofft, die diese selber entdecken.

Meine Meinung:

Ich wäre jetzt gerne in der Badebuchhandlung, die Pauly so schön beschreibt. Noch schnell einen Schmöker für den Strand gekauft, die Badeutensilien geprüft und ab ins Cabrio. Am liebsten mit Paul und Sophia, deren Geschichte ich vor meinem inneren Auge plastisch und gut erzählt vor mir sah.

In das kurze, aber prägnante Buch kann man sich wunderbar fallen lassen und sogar konsequent mit raten: Wer könnte David Davidson sein? Ist es Sielmann oder vielleicht doch ein anderer? Man lässt sich durchaus etwas verwirren von Pauly, doch ebendiese 'undichte Stelle' birgt wahnsinnigen Lesespaß, der einen nicht davon abhält, gespannt auf die Auflösung zu warten. Gemein, wenn man hier unterbrochen wird und die letzten zehn Seiten auf einen warten.

Die Protagonistin Sophia hat zwar einen etwas unsicheren Zug ' in der Ehe mit Georg als auch in der Beziehung zu ihrer besten Freundin Elena, aber es gibt schließlich nicht nur willensstarke und fordernde Menschen. Nein, manche überlegen sehr gut, was sie gerade tun und wie sie es tun. Diese Unsicherheit, die aus ihrer Jugend geboren wurde, hat mich ihr sehr viel näher gebracht als gedacht.

Fazit:

Das Buch hat mich total überzeugt. Oft langweile ich mich etwas im perfekten Stil vieler deutscher Schriftsteller, die gerne perfekte Dialoge und perfekte Menschen erschaffen. Doch das will ich gar nicht! Ich will was zum anfassen, schmecken, riechen hören. Und wenn ich jetzt darüber nachdenke, höre ich Wellen brechen und Möwen kreischen. Ich rieche Salz und schmecke es zugleich. Und greife nach dem neuesten Buch von Davidson'oder besser: Pauly!
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