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am 10. August 2011
Der dritte Fall für Patrick ist besonders grausam, denn er betrifft ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft, die ertrunken aufgefunden wird. Ihr Tod ist schon schlimm genug, jedoch stellt sich bald heraus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Sarah wurde ermordet. Während Patrick und seine mehr oder weniger kompetenten Kollegen versuchen, den Täter zu ermitteln, lernt Erica zu begreifen, dass nicht alles, was in Büchern steht, wahr ist. Hatte sie sich den 7. Himmel, höchste Verzückung und ein ständig fröhliches Leben nach der Geburt ihres ersten Kindes vorgestellt, muss sie nun erkennen, dass die Erziehung des Nachwuchses bereits am ersten Tag beginnt und sich keineswegs so einfach gestaltet, wie es ihr verschiedene Nachschlagewerke vorgegaukelt hatten.

"Die Töchter der Kälte" lasen sich genauso gut wie die Vorgänger, jedoch gibt es ein paar Schwachstellen. Auch wenn ich das Team um Patrick bereits kennengelernt hatte, störte mich doch jetzt die klischeehafte Darstellung einiger Charaktere zunehmend. Lediglich Gösta ist authentisch dargestellt und mir somit viel sympathischer erschienen als sonst. Obwohl Täter und Motiv recht schnell klar waren, verlor ich das Interesse an der Geschichte nicht. Camilla Läckberg hat wirklich einen einnehmenden Schreibstil. Allerdings lies sie sich in diesem Roman dazu verleiten, einige platte, abgedroschene, schon tausendfach gelesene Formulierungen zu verwenden. Auch waren einige Cliffhanger mehr als übertrieben, und ich empfand sie als Zeitschinden. Trotz der genannten Punkte war die Lektüre des Romans unterhaltend und spannend. Gerne folge ich Erica und Patrick weiter und bin mir sicher, dass die Autorin noch viele interessante Ideen für uns bereit hält.

Übrigens finde ich den Titel des Romans ungünstig gewählt, da er viel zu viel offenbart.
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am 15. Juni 2009
Nachdem ich mich sehr auf den 3.Fall Kommissar Patrick Hedström / Erica Falck gefreut habe, war ich dann doch etwas enttäuscht.
Neben den für einen Kriminalroman notwendigen Morden, kommt einfach alles vor: Familienfehden, Perversionen, Ehebruch, Pädophilie, jede Menge gestörter zwischenmenschlicher Beziehungen ... Es ist einfach zuviel des Bösen.
Situationen und Menschen wirken teilweise recht klischeehaft z.B. das postnatale Stimmungstief der frischgebackenen Mutter Erica Falck, gleich dazu die alles besserwissende Schwiegermutter, der behinderte Nachbarssohn und etliches mehr.
Der Roman ist gekonnt und flott geschrieben, wie nach einem Rezept - man nehme dies, man nehme das -, daher wirkt er auf mich 'hausgebacken'.
Trotz der Kritik: 3 Sterne und lesenswert.
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am 20. Juli 2016
Dieser Roman war das dritte Buch von Camilla Läckberg , das ich gelesen habe und ganz bestimmt mein letztes! Es war wirklich reine Zeitverschwendung. All diese privaten Probleme der Kommissare waren so langatmig und banal. Jedes Kapitel endete geheimnisvoll, aber der Leser wurde nie über diese" Geheimnisse" aufgeklärt. Ich hatte gehofft, dass sich das Lesen doch noch gelohnt hat, denn irgendein total überraschender toller Schluss hätte mich versöhnt. Doch das Ende war einfach nur haarsträubend und ich finde keine Worte dafür, dass man eine solche Schriftstellerin als "Königin der skandinavischen Krimiautoren bezeichnet....
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am 7. Oktober 2012
Mein erster Krimi von Camilla Läckberg und ich bin enttäuscht. Wenn man schon auf den ersten 100 Seiten das Motiv und den Mörder erkennt und auch noch durch zuviel Nebenhandlung gelangweilt wird, dann finde ich einen Krimi nicht gut. Deshalb habe ich die letzten 50 Seiten gelesen und alles mitgekriegt, was ich wissen wollte.
Einen Stern für den ganz guten Stil in dem sie schreibt.
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am 30. Januar 2008
Weder habe ich zuvor von der Autorin gehört, noch irgendetwas über dieses Buch gelesen. Cover und Titel sprachen mich jedoch auf meiner weihnachtlichen Shopping-Tour gleich an, auch der Klappentext erschien vielversprechend und so habe ich das Buch als großer Krimi-Fan kurzerhand einfach gekauft.
Und ich wurde keinesfalls entäuscht!

Flüssig, intelligent und spannend geschrieben werden zwei parallele Erzählstränge aufgebaut, die sich zum Ende hin verknüpfen. Normalerweise mag ich einen solchen Stil nicht, da ich finde dass es den Lesefluß und die Spannung eher unterbricht. Hier jedoch ist es genau umgekehrt. Beide Geschichten sind überaus spannend erzählt und obwohl man weiß, dass sie miteinander zusammenhängen kann man es kaum erwarten des Rätsels Lösung zu finden.

Und so habe ich das Buch in einem Zug durchgelesen und natürlich im Anschluß auch gleich Läckbergs andere Bücher gekauft auf die ich mich nun schon sehr freue. Und ich hoffe es wird noch mehr spannende Krimi Geschichten von Camilla Läckberg geben.

Ich kann das Buch allen Krimi-Fans nur sehr empfehlen. Ich bin sicher Freunde von Elizabeth George oder Minette Walters wird dieses Nordlicht sehr ansprechen.

5*****
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am 15. August 2012
Es ist das erste Buch, das ich von Camilla Läckberg gelesen habe. Ich habe es mir aufgrund einer Empfehlung in einer kleinen Buchhandlung spontan gekauft.

- Es fällt mir schwer, mich eindeutig zu bekennen, ob es mir gefallen hat oder nicht.
Was mir besonders aufgefallen ist, war, dass ich kein einziges Mal während des Lesens gelacht habe. Vielleicht zweimal geschmunzelt, mehr aber auch nicht.
Der Hauptermittler zeichnet sich nicht durch irgendeine "Marotte" o.ä. aus wie z.B. Lynley oder auch Rebus (Ian Rankin), und sei sie auch noch so abwegig, negativ oder absurd, die ihn "typisch" machen würde, d.h. der Wiedererkennungswert ist eigentlich gleich null. Somit bleibt die Person für mich austauschbar und seltsam farblos.
Das gilt nicht für die anderen Personen, von denen es reichlich gibt, im Polizeipräsidium, im Umfeld des Opfers und im Kreise der Verdächtigen.

Die Verwandtschaftsverhältnisse sind übersichtlich gestaltet.
Jeder Abschnitt innerhalb der Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschildert, nicht in der Ich-Form.
Es ist, auch das findet man häufig, eine andere, Jahrzehnte zurückliegende Geschichte immer wieder abschittweise eingeflochten, von der man schnell erahnt, dass sie die Basis des (oder DER ?? Wer weiß ?? ;-) ) Verbrechen darstellt. Diese Geschichte holt zeitlich immer mehr auf und zum Schluss gibt es dann auch die Auflösung.
Dieses Schema ist nicht neu, aber okay. Ganz zum Schluss gibt es dann hier allerdings eine Überraschung, die ich "so" nicht erahnt hatte.

Was mir gar nicht gefallen hat, ist die Motivation des Täters für die Tötung des Kindes. Diese erscheint mir persönlich viel zu dünn. Zudem wird zwar herausgestellt, warum es Besonderheiten bei der Tötung bzw. beim Opfer gibt, aber die Begründung überzeugt mich nicht. (Ich will hier nicht weiter in's Detail gehen, um dem potentiellen Leser nicht zu viel zu verraten.) Auch der auf den Schlussseiten geschilderte Abtransport der Leiche ist viel zu kurz geraten und überzeugt mich auch nicht, als ob es der Autorin darauf überhaupt nicht angekommen wäre. Es ergibt sich diesbezüglich beim Leser kein "Ach, so"-Erlebnis, was ich persönlich gern gehabt hätte.
Aber gut, wer nur einen nordisch unterkühlten Krimi erwartet, wird vermutlich nicht enttäuscht werden; ich persönlich hatte - vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch - einfach mehr erwartet.
Ich denke, drei Punkte für das Buch zu vergeben, ist angemessen und man "vergrault" die Autorin nicht vollends. ;-))
Auf jeden Fall werde ich ihr noch eine "weitere Chance" geben und noch ein Werk von ihr lesen. Aber nicht jetzt direkt im Anschluss. Ich brauche jetzt erst mal was anderes. Es wird vermutlich das zweite Buch von Hjorth und Rosenfeldt sein.
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am 17. August 2014
Den ersten Camilla Läckberg Roman hab ich nur gekauft, weil er im Sonderangebot war und ich dachte, naja, kennst du ja schon aus dem Fernsehen. Aber die Bücher sind um so viel besser as die Verfilmungen (ist ja meistens so), die Beschreibungen sind toll und die Fälle spannend, dazu die Entwicklung der privaten Situation der Ermittler. Das liest sich so gut, ich hab inzwischen alle Bände.
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am 23. Oktober 2007
die kleine sara ist nicht - wie auf den ersten blick vermutet - ertrunken. jemand hat das mädchen getötet. ins visier der ermittler treten nach und nach mehrere verdächtige, auch die familie des mädchens gerät unter verdacht. parallel zu diesem mord wird die geschichte von agnes erzählt, einer skrupellosen frau, der jedes mittel recht ist, um ein leben zu führen, dass ihren wünschen entspricht.
wie zwei züge, die unaufhaltsam aufeinander zurasen, nähern sich beide handlungen mehr und mehr an, um am ende schließlich miteinander in verbindung zu treten. "die töchter der kälte" ist ein spannender krimi, zugleich aber auch ein zum teil verstörendes panorama menschlicher beziehungen innerhalb einer familie, die weiß gott nicht immer ein hort der sicherheit und geborgenheit ist.
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am 10. Juni 2011
Camilla Läckberg ist zweifellos eine gute Krimischriftstellerin. Der Wechsel in der Zeitperspektive und auch die ständig wechselnden Orte in der Gegenwartserzählung steigern die Spannung ganz erheblich. Ich konnte mich nur schwer von dem Roman lösen und habe ihn in kurzer Zeit gelesen. Etwas gestört hat mich, dass Frau Läckberg derartig viele Probleme in dem Roman vereinigt. Pädophälie ist ein wichtiges Thema, kann auch Gegenstand eines Krimis sein, scheint mir hier aber aufgesetzt und für den Fortgang der Handlung ganz überflüssig. Auch die Beschreibung von Mellbergs familiärem Problem hat mich eher gestört als belustigt. Einige dieser Handlungsstränge wegzulassen, hätte dem Roman eher genützt denn geschadet. Auch die Behandlung eines ADS - Kindes kann sicher wesentlich erfolgreicher durchgeführt werden als hier beschrieben. Aber es ist ja auch kein Tatsachenbericht, sondern ein Roman. Und ein ziemlich spannender. Also durchaus lesenswert, trotz der kleinen Schwächen.
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am 17. Dezember 2013
Inzwischen bin ich regelrecht süchtig nach dieser Krimi-Reihe!
Auch der dritte Band hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.
Spannend finde ich neben dem Hauptstrang auch die Geschichte aus der Vergangenheit. Normalerweise empfinde ich es nämlich eher anstrengend, wenn man zwischen den Schauplätzen pendeln muß, doch hier war das anders, weil mich beide Geschichten so gefangen genommen haben.
Die Autorin stellt ihre Charaktere immer auf eine ganz besondere Weise dar, sehr tiefgründig und sehr gut nach zu empfinden.
So bin ich heute schon neugierig, wie es im nächsten Band wohl weitergeht und habe ihn mir sofort herunter geladen!
Klare Leseempfehlung von mir! Man sollte sich allerdings an die Reihenfolge halten, das Privatleben der Hauptakteure entwickelt sich nämlich stets weiter.
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