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am 19. April 2012
Der Autor erzählt hier die Geschichte, wie er nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau mit seinen zwei sehr jungen Töchtern um ein neues Leben rang - und schließlich siegte. Man merkt, dass hier ein erfahrener Schreiber und Regisseur am Werk war, der die Regeln der Dramaturgie hervorragend zu nutzen weiß. So ist, obwohl der Verlauf der Geschichte schon nach den ersten drei Seiten klar und vorhersehbar ist, die Lektüre immer spannend und emotional mitreißend.

Allein die doch etwas ausführlich geratenen Beschreibungen darüber, wie Frauen doch ach so viel geborener dazu seien, Hausarbeit zu bewältigen und sich mit Kindertränen auseinanderzusetzen, hätte der Autor sich sparen können. Mag sein, dass seine Frau das alles klaglos übernommen hat, weil ihr Gatte es stets für unter seiner Würde befand. Aber seitenlang darüber zu klagen, wie langweilig es ihm doch am Abend immer gewesen sei und wie öde vor allem die Wochenenden, fragt man sich doch besorgt, wieso er da nicht mal so viel putzen konnte, das man nicht von "Land unter" sprechen muss und die Nachbarinnen (!!) zum Noteinsatz einschreiten mussten. Alleinerziehende Mütter schaffen das auch, und nicht alle von ihnen haben sich freiwillig dafür entschieden. (Wenngleich nicht immer eine so tragische Geschichte dahinter steckt.) Vor allem haben die meisten auch nicht so ein Einkommen, das eine quasi Vollzeit Tagesmutter erlaubt. Dass der Autor dann auch noch Seiten damit verbringt, seine ach so bedrängte finanzielle Situation zu beschreiben: Sorry, aber er hatte doch noch Glück bei all der Tragik und hatte eine Festanstellung bei einem der prestigereichsten Sender der Welt. Wäre er, wie vor der Geburt der Kinder, noch als freier Regisseur unterwegs gewesen, hätte der Tod seiner Frau sicherlich auch finanziell ganz andere Folgen gehabt.

Aber diese Abschnitte kann man überblättern und es ihm nachsehen, schließlich geht jeder anders mit solch einer Katastrophe um, und er hat sich eben für den heldenhaften Übervater entschieden. Besser als von allem wegzulaufen ist das allemal, und unter dem Strich hat er seine Töchter ja wirklich sehr gut aufgezogen.
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am 27. März 2012
Das Buch ist atmosphärisch dicht und mitreißend geschrieben. In angenehmer Kapitellänge werden verschiedene Stationen des Lebens des Autors beleuchtet. Zeitlich springt es manchmal hin und her, was dem Verstehen keinen Abbruch tut. Die Charaktere sind warm, nachvollziehbar und stringend dargestellt. Lachen und Weinen, Fassungslosigkeit und Freude liegen immer wieder nah beieinander. Trotz des schwierigen Themas ist es kein Buch das runterzieht, sondern Mut macht JA zum eigenen Leben zu sagen.
So manches englische Wort mußte ich nachschlagen, da vor allem die Begriffe der Emotionen nicht zum Schulenglisch gehören, aber zum Verständnis benötigt werden. Aber das ist beim Kindle ja kein Problem! Volle Punktzahl für dieses emotionale, nicht schwülstige Buch!
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am 11. April 2012
Die Buchbeschreibung ist gut. Inhaltlich sollte man auch nicht mehr erwarten, es gibt keine Überraschungen, Wendungen, unerwartete Erkenntnisse. Es beschreibt eine Tragödie und die Empfindungen des Betroffenen und seinen Umgang damit sehr authentisch. Es ist von Vorteil, etwas mit britischer Lebensart vertraut zu sein. Dann ist der britische Humor zwischen den Zeilen (bei aller Ernsthaftigkeit des Buches) vermutlich leichter zu erkennen.
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