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Kundenrezensionen

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am 28. Januar 2012
Schon das Vorgänger-Album "Ghost" zeugte von hoher Kreativität und Können. Über 5 Jahre ließ sich Ben Cooper alias Radical Face Zeit und schuf gleich 3 komplette Alben. 3 Alben die in noch unbekannten Abständen zueinander veröffentlicht werden. Alle tragen als Aufdruck den Titel "The Family Tree". Die erste Auskopplung dieses musikalischen Longplayer-Trios stellt bekanntlich "The Roots" dar. Das Warten war lang und die Vorfreude groß. Da ich Ben Cooper auch schon von seinen anderen Projekten wie Electric President kannte, wusste ich, dass etwas Großes kommen würde - Ich behielt recht!

Die Stimmungen der LP sind deutlich dunkler und nachdenklicher geworden als wie beim Vorgänger. Es macht sich dennoch eine deutliche Euphorie und Aufbruchsstimmung breit. Cooper erschafft mit seinem Trio-Erstlingswerk einen fiktiven Familienstammbaum und besingt illusorische Charaktere und Situationen. Begleitet wird er dabei nach wie vor von seinem eigens geschaffenen, unverkennbaren Stil. Radical Face setzt teils uralte Instrumente ein (60 Jahre und älter), die eine unheimlich bejahrte, aber dennoch absolut unverbrauchte Atmosphäre erzeugen, wie ich es bis Dato noch von keinem anderen Künstler erfahren habe.
Ben Cooper rollt einen Klangteppich aus, der so eindrucksvoll in seiner akustischen Farbenpracht strahlt, dass man beinahe alles um sich herum vergisst und auf eine Art melancholische Siesta einlässt, die sich wie ein warmer Mantel an einem kalten Wintertag um einen legt.

Die Platte ist meines Erachtens perfekt ins jahreszeitliche Klima eingebettet und verschmilzt regelrecht mit der eigenen Stimmung und Emotionalität. Als ich das Album das erste Mal von Anfang bis Ende einatmete, fand ich mich auf einer Reise wieder. Eine Reise die mich durch unzählige fabelhafter geistiger Koloriten führte. Selten habe ich eine solch perfekte klangbildliche Welt betreten dürfen, wie die von "The Roots". Man schwebt regelrecht von einem Song zum nächsten und träumt lang versunken Gedanken zu Ende.
Vor allem dichterisch umschmeicheln einen die Songs aufs höchste. Cooper singt beispielsweise im Opener: "As the warmth of the sun leaves my back/and these bruise colored skies turn to black, none of these faces look the same/and not one knows my name/I am a long way from home". Allein dieser poetische Erguss zeugt von seinem wirklich außerordentlichen Talent.

Erstaunlich ist auch, dass es mit Ausnahme von "Ghost Towns" nicht einen potentiellen Hit auf der Platte gibt. The Roots in seinem Ganzen stellt diesen Hit dar.
Wie eine meisterliche Fussballmannschaft ohne Stars stellen sich diese 11 Tracks auf. Das Album braucht Zeit bis es wirken kann, wie ein reifender Wein, der von Jahr zu Jahr an Geschmack und Wert gewinnt. Diese besagte Zeit sollte man The Roots unbedingt schenken, denn man bekommt dafür sehr viel mehr zurück, versprochen! - Kopfhörer auf und genießen. ;-)

Fazit: The Roots schafft es, trotz seiner musikalischen Einfachheit und dessen simpler Songarchitektur eine Symbiose zwischen grenzenloser erzählerischer Dichtung, musikalischer Virtuosität und atmosphärische Vollkommenheit zu erzeugen. Ich habe mich restlos in diesem wundervollen Werk verloren und werde noch sehr lange von diesem euphonischen Artefakt zehren. - Meisterwerk!

Tipp: Die Songs die es nicht aufs Album geschafft haben, da sie konzeptuell andere Wege einschlagen, stehen kostenlos auf der RadicalFace Webseite zum Download bereit.

Anspieltipps:
- Ghost Towns
- A Pound Of Flesh
- The Moon Is Down
- Severus And Stone
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am 3. Juni 2012
Ich habe den zweiten Titel diese Albums auf einem der kostenlosen Sampler gehört.
danach hat mich diese Musik nicht wieder losgelassen und ich habe mittlerweile zwei Alben gekauft.
Die Musik ist einfach toll, keine Standardmusik aus der Retorte, sondern alles handgemacht mit vielen Abwechslungen und Wendungen voller Dynamik.
Trotz allem ist das Album sehr melodisch und man muss kein Fan von irgendeiner speziellen Musikrichtung sein um Gefallen daran zu finden.

Für mich im Moment das Top Album auf dem Markt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Musik, wie sie auf "The Family Tree: The Roots" zu finden ist, kann nur von bärtigen Männern gespielt werden. Und tatsächlich: Ben Cooper ist ein untersetzter Mann mit mehr Haaren im Gesicht als auf dem Kopf, der für leicht schräge Bilder posiert und ebenso leicht schräge Singer/Songwriter-Musik macht.
Immer wieder hört man Vergleiche mit Sufjan Stevens. Das liegt zum großen Teil natürlich an der Musik, die so klingt, wie Stevens vor seiner verstörenden Elektro-Krach-Phase. Aber es liegt auch daran, dass hier jemand ist, der gleich eine ganze Reihe von Platten zu einem bestimmten Thema aufnehmen will. Waren es bei Stevens alle US-amerikanischen Bundesstaaten, die er besingen wollte (immerhin zwei hat er geschafft), will Cooper alias Radical Face eine Trilogie über eine Familie schreiben. Hoffen wir, das nach Album Nummer eins tatsächlich noch zwei weitere Folgen, wenn sie die Qualität des Erstlings besitzen.
Die Musik auf "The Family Tree: The Roots" gut zu finden, geht schnell. Dabei fehlen klassische Songstrukturen oft. Nicht jedes Lied auf der Platte hat einen Refrain, nicht immer wird Spannung aufgebaut. Manchmal sind die Stücke vielleicht auch eine Spur zu bewusst auf Indie getrimmt. "Kin" ist so ein Beispiel, wo die Musik zwar wunderbar zum Text passt, sich aber dennoch über vier Minuten schaukelt wie der besungene Schaukelstuhl des Großvaters.
Getragen wird die Musik von Gitarre und Klavier, der Rhythmus wird oft durch Klatschen, mit Schellenkranz oder Basstrommel angetrieben. Dennoch schafft es Ben Cooper immer wieder, dass am Ende wahre Hymnen entstehen. Sei es durch eine ausladende Streichersektion wie in "A Pound of Flesh" oder Chorgesänge und Akkordeon in "Always Gold".
Besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Texte legen. Radical Face erzählt die Geschichte einer Einwandererfamilie. Vom Tod der Mutter bei der Geburt, vom Alkoholikerdasein des Vaters. Von schlafwandelnden Mädchen, die über's Wasser tanzen, vom Verschwinden eines kleinen Jungen. Von Freundschaften und vom Verlassenwerden. Gepaart mit den alten Fotografien im Booklet, die auf skurrile Art und Weise manipuliert wurden, ergibt sich ein gelungenes Gesamtkunstwerk, das Lust auf mehr macht.
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am 17. November 2011
Meinem Vorredner ist auch nicht sehr viel hinzuzufügen... Wieder ein großartiges Album, dass schon beim ersten mal hören wirklich sehr beeindruckend ist, es aber schafft bei jedem weiteren mal noch ein wenig besser zu werden!
Ich würde sogar fast behaupten, dass dieses Album die vorhergehenden nocheinmal übertrifft. Da kann man wohl auf die anderen beiden, die zu dieser "Serie" gehören, überaus gespannt sein.
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am 28. Januar 2012
It took RF a long time to follow up with an album to the beautiful Ghost but the wait was worth it.
Eerie, calm and gorgeous lyrics; music to dream to.
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am 1. November 2012
Ein durchgehend gelungenes Album bei dem kein Titel abfällt. Das ist noch ehrliche und handgemachte Musik! Fernab von dem ganzen Mainstream-Chart-Gedudel. Klasse Lyrics und perfekt abgestimmte Instrumente machen dieses Album immer wieder zu einem Erlebnis. Die Songs setzen sich richtig im Gehör fest und üben eine echte Faszination aus. Allen voran die für mich überragenden Titel "Always Gold" und "Ghost Towns"!
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am 11. Oktober 2012
Ich dachte eigentlich das der Musikmarkt relativ abgegrast ist,bis ich im Radio ein Stück von Radical Face hörte.Ich kaufte mir das Album und muss sagen das es mich fast vom Hocker gehauen hat.Super Sound,neu und doch vertraut.Laut und leise gut zu hören und in meiner Bestenliste ganz oben mit dabei.Es füllt die Lücke zwischen Mono von Fury und den Craneberries.Echt Gut!!
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am 3. Januar 2014
Aufgefallen ist mir die Band durch das Lied "Welcome Home" in der Werbung. Ich habe es gehört und musste sofort nachsehen um welche Band es sich da handelt. Nachdem ich das ganze Album rauf und runter gehört hatte, war für mich klar das ich diese Band zu meinen Liebsten zählen werde. Das Album musste natürlich sofort her und ich bereue es absolut nicht.
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am 22. Oktober 2013
Ich kannte die CD von meiner Tochter und sie ist hervorragend. Leider ist die bestellte CD auf dem Lieferweg abhanden gekommen. Es hat mich aber sehr beeindruckt, dass mir der Betrag ohne jegliches Problem sofort erstattet wurde. Also jederzeit wieder.
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am 3. Juni 2013
Der erste Teil der Trilogie "The Family Tree" glänzt mit akribisch ausgearbeiteten, ruhigen Songs. Auch nach längerem Hören in der Dauerschleife begeistern sie mich noch und sorgen für angenehme Unterhaltung.
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