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am 10. Juni 2012
Ich habe dieses Buch mehr durch Zufall erworben. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe mich und meinen Mann an so vielen Stellen wieder gefunden, da auch wir glauben, " dass man sich vor Sturm und Wind und Deutschen , die im Ausland sind " schützen sollte. Mein Mann liest eigentlich keine Bücher mehr, da er Hörbücher über alles liebt, aber nachdem ich ihm ein paar Zeilen vorgelesen habe, mußte ich mit ihm kämpfen, wer jetzt lesen darf, da ich noch nicht ganz am Ende des Buches angekommen war.
Leider hat mein Mann auch eine schwere Herzkrankheit aus heiterem Himmel bekommen und auch wir versuchen die Zeit, die uns bleibt, so gut es geht zu nutzen und noch so viel, wie es geht, von der Welt zu sehen.
Ganz interressant fand ich, dass aus beiderlei Perspektiven geschrieben wurde. Euch gehört mein vollster Respekt, dass ihr Euch einfach eine Auszeit genommen habt. Leider ist uns das auf Grund von Selbstständigkeit nicht möglich.
Mir hat das Buch nicht nur Spaß gebracht und viele Lacher, sondern auch noch einmal eine neue Art des Lebens zu entdecken.
Wir sind gerade erst aus Peru wieder gekommen und haben dort einen Reise mit einem heimischen Indianer unternommen, diese Erfahrung hat mich noch einmal dazu gebracht, einen Rezession zu schreiben. ( Das mach ich sonst nie...)
Ich weiß also, warum ihr gerade in Südamerika so viel neue Kraft gefunden habt.
Tolles Buch, absolut zu empfehlen, wenn man auch ein bißchen über sich selbst lachen kann ( denn ein bißchen erkennt man sich in bestimmten Passagen wieder ).
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am 28. April 2012
Das Buch bekam ich geschenkt und habe mich sofort ans Lesen gegeben und es fast in einem Rutsch verschlungen. Ich war nur fasziniert. Nun habe ich es ein 2. Mal ganz ruhig gelesen. Das Buch verbindet das Thema Burn-out mit den Reiseerlebnissen zweier Menschen, glaubhaft und in einer klaren Sprache geschrieben. Es handelt von dem, wovon viele einfach nur träumen oder als Jugendliche geträumt haben und dann im Laufe des aufreibenden Lebens einfach vergessen oder aufgegeben haben. Die beiden Autoren haben es einfach gewagt und sind ohne die gewohnten Sicherheiten einfach für 2 1/2 Jahre ausgestiegen, und ohne auf diese Sicherheiten wieder zurückgreifen zu können. Auf die Verwirklichung dieses Traumes bzw. Innehalten und Nachdenken musste man jedoch erst mal durch massive Körpersignale sehr unangenehm erinnert werden. Birte beschreibt im Buch sehr gut, wie mißgünstig die Umgebung teilweise reagiert hat, da diese den geplanten Ausbruch aus dem Hamsterrad ohne Netz und doppelten Boden mit Mißtrauen, Angst und Neid schlechtreden wollten, das bekannte Sicherheitsdenken stellte sich gegen diese Möglichkeit. Nun zum Inhalt des Buches: Reiseerlebnisse von Kanada/Alaska bis runter nach Feuerland, und der Zustand vorher zu Hause wechseln in den Kapiteln immer ab, und fügen sich harmonisch ineinander, bzw. ergänzen sich. Beim ersten Lesen hatte ich mich mehr auf die vielen unterschiedlichen Reiseerlebnisse konzentriert, diese sind wie die gesamte Reise, sehr kontrastreich und spannend bis stellenweise komisch oder grotesk und auch tragisch. Der Schwerpunkt liegt auf Südamerika, da die beiden, da wohl auch anfingen richtig loszulassen, das Leben ist dort auch anders. Nordamerika gleicht in vielem dem unseren. Die Landschaften und die Menschen, die sie kennenlernen, können farbiger nicht sein. Begegnungen mit den verschiedenen Menschen sind einfühlsam und manchmal ein klein wenig ironisch geschrieben, besonders 2-3 Treffen mit Landsleuten einige Male sind wirklich grotesk, sie könnten aus einer Satire stammen oder dazu umgeschrieben werden. Beim 2. Lesen hat mich das Buch nachdenklicher gemacht, da es auch unser gelangweiltes und abgesichertes Leben sehr in Frage stellt, und Mut macht, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist kein moralisierendes Buch, ganz im Gegenteil, viele Erlebnisse werden mit leisem Humor beschrieben, der reicht, um über einiges nachzudenken.
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am 23. März 2013
Auch mich langweilen Reiseberichte eigentlich und auch ich hätte dieses Buch nicht gelesen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte. Habe ich aber, und das war gut so! Hat mich sehr berührt und war mein erstes Buch seit langem wieder (klar, hab selbst gegen Burnout-Anwandlungen zu kämpfen). Spannend fand ich, dass sich die innere und die äußere Reise immer weiter aneinander annähern.

Mir kam es vor, als wäre ich selbst mit dabei und als wären die beiden irgendwie Freunde von mir. Das lag wohl an der offenen und nüchternen Art, mit der sowohl die Reise als auch der Burnout beschrieben werden, vielleicht aber auch an der Tatsache, dass dem Buch eine persönliche Widmung der Autoren eigefügt war (nett!).

Was für mich ein bisschen enttäuschend war: Es ist nicht beschrieben, wie denn die Sache NACH der Rückkehr weitergeht - der für mich eigentlich spannendste Aspekt. Aber das verspricht der Titel ja auch eigentlich nicht.

Für mich hat das Buch ein Gefühl von "Schulterschluss" mit Menschen gegeben, die sich für das "Wesentliche" interessieren und dafür auch die Konsequenzen ziehen. Und davon hätte ich gerne mehr.
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am 27. November 2012
Ich habe das Buch gerade zum zweiten Mal gelesen (und auch das wird nicht das letzte Mal gewesen sein).
Beim ersten Lesen habe ich es geradezu verschlungen. Beim zweiten Mal habe ich mir ZEIT genommen. Zeit fürs Wesentliche.
Es gibt viele Passagen, die den Leser innehalten lassen. Zum Einen der Rückblick auf den Verlauf von Ingos Krankheit in Hamburg und somit natürlich auch der Blick auf einen selbst. Zum Anderen die bewegenden Erlebnisse von Birte und Ingo auf der Reise durch Nord- und Südamerika. Also der Blick aufs Wesentliche, welches oftmals genau vor unserer Nase liegt (auch hier in Deutschland).
Die beiden schaffen es durch ihren angenehmen Schreibstil, den Leser mit auf ihre persönliche Reise zu sich selbst zu nehmen.
Ich habe das Buch mehrfach verschenkt (an jung & alt, Singles & Familien, Workaholics & bewusste Teilzeitkräfte). Alle haben das Buch mit Genuss gelesen und ihr Wesentliches daraus mitgenommen.
Den Autoren wünsche ich alles Gute für ihren neuen Weg in Deutschland, der doch bestimmt Stoff für ein weiteres Buch bietet...
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am 13. Oktober 2012
Ich habe Birte Jeß und Ingo Schmitz auf einem Vortrag kennengelernt. Schon der Vortrag hat mich sehr angesprochen und daher habe ich mir auch das Buch dazu gekauft. Das Buch ist zweigeteilt: es beschreibt den Weg in Ingos burn-out - seine Erfahrungen während der Zeit und wie er wieder hinausgefunden hat. Der andere Teil beschreibt die Erfahrungen und Erlebnisse während der Reise durch Nord-, Mittel- und Südamerika. Beides ist angenehm zu lesen und beschreibt ihren eigenen Weg des Erlebens. Dabei teilen Birte und Ingo viel von sich mit, ohne zu privat zu werden und ohne irgendwelche Belehrungen. Es ist IHR Weg und den bieten sie in ihrem Buch und auch ihrem Vortrag an. Sowohl während des Vortrages konnte ich spüren, was sie mit frei und gelassen meinen und in ihrem Buch wurde dies nochmal vertieft. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!!! Mich selbst hat es nochmal zu der Frage geführt: Was ist eigentlich wichtig im Leben und was brauche ich (an materiellen Dingen) wirklich?
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am 8. August 2011
Die lebendige Sprache und die gute Erklärung wie sich ein Burn-out entwickelt ist für alle gut die sich im "Hamsterrad" befinden.
Unbedingt lesen...!!!
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am 17. April 2013
Es handelt sich hier weder um einen typischen Reisebericht, noch um ein trockenes Selbsthilfebuch zum inzwischen "in" gewordenen Thema Burn-Out. Freigelassen beschreibt auf eine leicht lesbare Weise, wie Ingo und Birte Ingos Burn-Out erlebt und einen individuellen Weg gefunden haben, ihn gemeinsam zu meistern. Das Besondere an diesem Buch sind dabei die direkten Gegenüberstellungen von Situationen aus Ingos Leben während des Burn-Outs mit Situationen, die er und Birte auf ihrer Reise erlebt haben. Der Leser erkennt, dass es manchmal nur einen anderen Blickwinkel auf Dinge braucht, um sich deren Bedeutung wieder bewusst zu werden und anders mit ihnen umgehen zu können. Ein Buch das allen Lesern die Augen öffnet - nicht nur denen, die selbst von Burn-Out betroffen sind oder kurz davor stehen.
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am 29. März 2012
Ein mutiges Buch, in dem offen über eine Krankheit geschrieben wird, die jeden treffen kann und die doch meist verschwiegen wird.

Gefallen hat mir besonders der Wechsel zwischen Reiseerlebnissen und Rückblenden, die beschreiben wie es zu dem Burn-out kam und wie die beiden damit umgegangen sind. So bleibt die Lektüre stets abwechslungsreich.

Empfehlenswert ist das Buch sowohl für Reiseliebhaber wie auch für Menschen, die mehr über eine Krankheit wissen wollen, die schwer zu begreifen ist und mit dem Vorurteil der "Modekrankheit" oder "Krankheit für Schwächlingen" in einer falschen Schublade steckt.

Es regt an über das eigene Leben nachzudenken, über die Prioritäten und Ziele, die man sich selbst setzt, macht aber auch Lust eigene Reisen zu planen.
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am 14. Januar 2013
Ich habe mit großer Begeisterung gelesen und bin im Geiste mit gereist. Die ganze Handlung hat mich viel zum nachdenken angeregt. Ich mag es gerne Dinge mal von einem anderen Standpunkt zu sehen oder gewohntes in frage zu stellen.

Für den Mut seine persönlichen Erfahrungen mit Burn-out für die Öffentlichkeit nieder zu schreiben hätte das Buch eigentlich die vollen 5 Sterne verdient.

Mit hat aber gerade am Ende der Reise Ingo's persönliche Erfahrungen gefehlt. Gerade wegen seinem Burn-out, wäre es schön gewesen zu wissen wie es ihm persönlich nach der langen Reise geht.

Aber wer weiß, vielleicht schreiben die Beiden ja eine Fortsetzung, "zurück in Deutschland, das Abenteuer geht weiter" oder so.
Darüber würde ich mich sehr freuen.
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am 12. August 2011
Als das Buch kam habe ich es ausgepackt und sofort die ersten 100 Seiten gelesen. Das Buch hat sofort "Kopfkino"
bei mir erzeugt. Dann ist ein Buch für mich ein gutes Buch. Ich gebe offen zu, an der einen oder anderen Stelle hatte ich Tränen in den Augen. Ein Bildband zur Reise fände ich sehr interessant.
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