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am 13. Juli 2011
Ich hätte das Buch sicherlich nicht gelesen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte. Ich reise zwar sehr gerne, aber Reiseberichte sind für mich meistens langweilig. Von einem Burn-out bin ich auch weit entfernt. Aber ich bin begeistert von diesem Buch. Ich habe sogar meinen Roman zur Seite gelegt und nur 'freigelassen' gelesen.

Dieses Buch beschreibt die ungeschminkten Erfahrungen, die Ingo mit seinem Burnout gemacht hat. Es geht um das langsame Erkennen der Krankheit und der lange Weg aus der Krise. Dabei ist der Schreibstiel immer angenehm positiv und beim Lesen kann man sich öfter ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Kapitel wechseln zwischen den Erlebnissen und Begegnungen auf Ihrer Reise und dem Verlauf des Burnouts in Hamburg. Dadurch bleibt das Buch immer spannend und man ist schon gespannt wie es weiter geht.

Ich habe selbst sehr viel Positives aus diesem Buch gezogen und ich werde es an Freunde, die ein Burnout hatten oder kurz davor stehen, verschenken. Vielleicht bringe ich den Einen oder Anderen damit zur Besinnung.

Ich kann 'freigelassen' nur empfehlen, es eignet sich auch hervorragend zum Verschenken.

Nils
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am 6. November 2013
Eigentlich war ich am Stöbern nach Reiseliteratur für meinen Kindle, als ich auf dieses Buch stiess. Aufgrund der überwiegend sehr guten Rezensionen (und des günstigen Angebots) griff ich zu und war zunächst sogar recht angetan:

Der Einstieg in die Geschichte fällt dank einfach gehaltener Schreib- und fröhlicher Erzählweise leicht und man ist binnen kürzester Zeit durch die ersten 50 Seiten sowie die Erstdiagnose des Leidens durch. Noch empfinde ich durchaus Empathie (zumal ich ebenfalls in einer Branche arbeite, in der es links und rechts von mir zu ähnlichen Ausfallerscheinungen kommt) und man findet sich selbst in vielen Zügen der Geschichte wieder.

Doch nun zu meinem Schmerz mit diesem Buch:
Die Autoren sitzen auf einem derart hohen Roß, daß mir jetzt ("wir" sind gerade mitten in Südamerika) schon die Lust am Weiterlesen vergehen will. Nicht nur werden die "Nebendarsteller" völlig überzeichnet (was man bei einem Erstlingswerk, das unterhalten will, noch durchgehen lassen könnte), sondern man bekommt den Eindruck, daß die beiden Protagonisten (und mit etwas Wohlwollen noch deren Freundeskreis) die einzigen sind, die den Dreh 'raus haben und verstehen, wie die Welt läuft.
Die >300 Mio. Bewohner der USA werden mit einem "die spinnen, die Amis" (wörtliches Zitat) abgekanzelt, selbstverständlich ist so ziemlich jeder deutsche Tourist ein grimmiger, ungebildeter Trottel, der nur neidisch auf die beiden Reisenden ist, Intoleranz wird bei anderen angeprangert - und spätestens hier beisst sich die Katze in den Schwanz.
Von der "Reise in die Gelassenheit" kann m.E. keinesfalls die Rede sein: wären die Autoren wirklich gelassen, hätte es keiner von ihnen nötig, die halbe Welt als Feindesland darzustellen, deren Einwohner entweder ungebildet, intolerant, neidisch oder im Zweifelsfall eine Kombination dieser Eigenschaften ist. (Zitat: "Wie bedauernswert war es doch, dachte ich, wenn man ständig auf andere neidisch sein musste, anstatt sich mitzufreuen")
Teilweise wird der Schreibstil auch dermassen simpel und von Fehlern durchzogen, daß man sich fragt, ob je ein Lektor dieses Werk ernsthaft durchgelesen hat: "...konnte die Gefahr nur zu gut einschätzen: Sie war an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt des Tages lebensgefährlich..." Wirklich? Die Gefahr war lebensgefährlich?

Bevor ich noch zynischer werde: Das Ansinnen des Buchs ist vermutlich gut gemeint und verdient Anerkennung (auch wenn es ggf. nur der Katharsis der Verfasser dienen sollte), aber mir vergällt die unsägliche Selbstgerechtigkeit der Protagonisten den Lesespaß.
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am 8. August 2011
Burn-out ist eine Krankheit? Man sieht doch nichts - keinen Verband, kein Gips, kein Blut und keine Narben und doch: wie krank können Psyche und die Seele sein! Die Odyssee von Arzt zu Arzt und von Therapie zu Therapie kann ebenso grausam sein wie die Krankheit selber. Das vorliegende Buch beschreibt eindrucksvoll und farbig den leidvollen Weg eines Menschen von dessen gesundheitlichem Absturz im Stressalltag bis zur Heilung.

Eine mehrjährige Reise zu und in die Genesung.

Dies alles gewürzt mit augenzwinkernder Ironie und Humor, mit vielen An- und Einsichten die das Leben aus anderen Perspektiven beleuchten. Ein frisches Buch, unkonventionell aufgemacht und lesenswert, eine spannende Geschichte von Besinnung und Neuanfang, von Orientierung aus dem Sumpf der Krankheit zu neuen Zielen und dem Glück einer liebevollen Partnerschaft.

Lesenswert!
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am 30. September 2011
Es ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Es ist authentisch. Man wird als Leser in ihr Leben eingeladen. Man ist ganz nah bei den beiden und kann auch ' je nach eigener Lebenserfahrung ' mitfühlen, mit leben, mit erzählen.
Birte schrieb: ''.Ich stand wie angewurzelt da, inmitten dieser Ungerechtigkeit des Lebens. Weiße Schneeflocken wirbelten um mich herum. Eine warme Träne lief durch den kalten Wind an meiner Wange herunter. Stundenlang hatte sie mit dem Kloß im Hals auf diesen Moment gelauert. Nun floss sie. Ich wischte sie schnell weg.'
Beim Lesen fühlte ich gleich.

Das Buch ist nicht der große Zeigefinger! Nicht der 1.001 offensichtliche gut gemeinte Ratgeber!
Nein, das Buch tut einfach nur der Seele gut. Ich habe für mich und den Alltag Erkenntnisse gezogen, auf die ich nicht verzichten möchte. Ich hoffe, dass diese lange anhalten mögen.
Den Beiden ein Riesenkompliment und meinen herzlichen Dank für die angenehmen Mußestunden.
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am 8. August 2011
Als "Reisender" habe ich schon sehr viele Reisebücher gelesen, die wie zu erwarten sehr viel über die bereisten Länder aber wenig über die Reisenden erzählt haben. Auf meiner Reise durch Zentralamerika ist es mir ähnlich wie dem Autor gegangen: Ich habe weit mehr über mich als Mensch gelernt wie über die Länder und Kulturen die ich bereist habe. Ein ehrliches Werk über den Mensch der heutigen Zeit und was man daraus machen kann. Sehr lesenswert.
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am 10. August 2011
Dieses Buch ist, anders als es der Titel vielleicht vermuten lässt, eine Mischung aus biographischer Erzählung und Reisebericht. Der Wechsel zwischen Erlebnissen aus der Zeit vor und während einer mehrjährigen Reise, hält das Buch immer spannend.
Das macht es zur interessanten Lektüre, schärft aber auch den Blick dafür, wie das Leben verlaufen kann, wenn es mal dumm läuft. Sei es, weil man im wohlhabenden Westeuropa dem geltenden Rollenverständnis plötzlich nicht mehr gerecht werden kann oder weil man dummerweise in einem Teil der Welt geboren wurde, wo ein Leben, wie man es hierzulande wie selbstverständlich führt, nicht ansatzweise möglich ist.
Es gibt aber auch, soviel darf ich hoffentlich verraten, ein Happyend!
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am 8. August 2011
Auch wenn ich noch nicht in diesem 'Hamsterrad' bin, so finde ich mich doch in vielen Passagen dieses Buches wieder und musste immer wieder erstaunt und bestürzt inne halten.
Ich habe mit den beiden herzlich gelacht und vieles hat mich sehr berührt während ich sie lesend auf ihren 'beiden' Reisen begleitete. Besonders für Menschen mit Burn-out, jedoch für jeden, der mit offenen Augen durch unsere schnelllebige Zeit geht, für den Werte und Lebenssinn keine leeren Worte sind, ist dieses Buch eine Bereicherung.
Ich werde es immer wieder zur Hand nehmen und bestimmt einige Menschen damit beschenken.
Danke !

Sehr lesenswert!!!!!
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am 13. August 2011
Das Wesentliche ist bereits geschrieben worden - es handelt sich um ein wirklich tolles Buch, dass ich einfach jedem empfehlen kann. Das Buch fesselt den Leser - mit den Reiseerlebnissen und mit der Krankheit "Burn-Out". Egal, ob man davon betroffen ist oder nicht. Man leidet, lacht und träumt mit den Autoren. Nachdem ich das Buch gelesen habe, stelle ich mir auch täglich die Frage: "Und, was war für dich heute das Schönste?" - Es ist so wunderbar sich auch an den kleinen Dingen zu erfreuen! Einfach mal nachmachen - aber vorher das Buch kaufen und lesen!!
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am 10. August 2011
Normalerweise nehme ich mir sehr wenig Zeit zum Lesen, wenn das Buch mich nicht fesselt. Bei diesem Buch ist es anders.
Von der ersten Seite bis zur letzten habe ich dieses Buch verschlungen. Man erkennt eindeutig, wie wertvoll diese Partnerschaft ist. Keine Seite ist hier langweilig geschrieben. Seit diesem Buch sehe ich diese Krankheit auch mit ganz anderen Augen.Ich werde das Buch all meinen Freunden weiterempfehlen. Zeit fürs Wesentliche... Diesen Satz werde ich mir an die Pinnwand schreiben!
Danke ....
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am 18. April 2012
Die Flucht aus dem goldenen Käfig - kurz bevor der zur tödlichen Falle wird. So schlicht und unaufgeregt die Geschichte erzählt ist, so ergreifend ist sie doch.
Birte und Ingo nehmen uns mit auf ihre Reise in die Freiheit, durch alle Zweifel und Risiken hindurch, die damit verbunden sind. Hinaus aus dem Hamsterrad, aus der Karrierefalle, der Gierspirale führt diese Reise, und hinein in die Weite und Ungewissheit eines fremden Kontinents. Das ist die Geschichte einer Metamorphose, einer Rückbesinnung, einer radikalen Wahrheitssuche. Und, was mich als Leserin befriedigt: der Mut der beiden wird reich belohnt durch eine Menge spanndender und kurioser Erlebnisse auf dieser Reise.

Wer jemals die Moral unserer Hochleistungsgesellschaft angezweifelt hat, wird sich durch dieses Buch bestätigt und bereichert sehen - und nicht zuletzt gut unterhalten.
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