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Kundenrezensionen

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am 31. Mai 2012
Viel ist bereits geschrieben worden über die Wiedervereinigung von Hansen und Kiske in dieser neuen Band, deshalb beschränke ich mich auf das Wesentliche. Auch ich freu mich wie Bolle, dass die beiden wieder zusammen auf einem Album und in einer Band sind! Gerade weil Michael Kiske mein absoluter Lieblingssänger ist, kann ich mich an dessen Gesang kaum satt hören. Dann haben wir hier noch rund herum ein erstklassiges Album mit feinen Songs...was will man da mehr...

Es reiht sich hier Ohrwurm an Ohrwurm und fängt mit dem grandiosen "Unisonic" an. Auch "Souls Alive" ist ein klasse Hit. Dann kommt ein unverwechselbarer Hansen-Song: "Never too late". Er besitz diesen typischen, sympathischen Gute-Laune-Charakter des Gitarristen. Der andere Hauptsongschreiber auf diesem Album ist Dennis Ward. Seine Stücke untercheiden sich durchaus von denen von Hansen. Das verleiht dem ganzen Album wunderbare Momente der Abwechslung. "I've Tried" und "Star Rider" sind daher etwas epischer und tragender, aber dennoch wunderbare Kompositionen. Dann kommt mit "Never change me" wieder so ein ganz klares und angenehm leichtes Hansen-Stück. "Over the rainbow" betritt dann etwas ruhigere und taurigere Pfade, ist aber durchaus gelungen. "Renegade" und "My Sanctuary" gegehn dann wieder in die typische AOR-Richtung die sich durch das gesamte Album schlängelt, ordentlich. Wenn man überhaupt von einem nur leicht überdurchschnittlichem Song auf der Platte sprechen möchte, dann höchstens von "King for a day". Sicherlich einer der besten Songs der Platte ist "We rise"! Unglaublich wie hart sich die Melodie in die Gehörgänge frisst! Wunderbar! Den Abschluss bildet dann das ruhige und nachdenkliche "No one ever sees me", das einzige Stück von Michael Kiske auf diesem Album. Es ist sehr schön und hätte so auch durchaus auf einem seiner Soloalben stehen können.

Fazit:
Die Mischung machst! Und genau das ist hier der Grund, warum das Album so rund geworden ist. Alle beteiligen sich am Songwriting und machen die Platte zu einem rundum gelungenen Debüt. Das lässt auf mehr hoffen!

Lieblingslieder: Unisonic, Never Too Late, Star Rider, Never change me, We rise
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am 31. März 2012
Michael Kiske und Kai Hansen wieder gemeinsam in einer Band? Wer hätte jemals damit gerechnet? Zumindest habe ich davon geträumt. Und anscheinend ist dieser Traum nun wahr geworden.

Ich habe die Promoauftritte und Interviews im Netz im Vorfeld der Veröffentlichung verfolgt. Mann konnte einfach sehen, wie sehr die Beiden harmonieren und wieviel Spass sie miteinander haben.

Kein Wunder, dass mit dem selbstbetitelten Debutalbum von UNISONIC ein sehr amtliches Werk abgeliefert wurde.

01. UNISONIC

Zu Beginn werden wir gleich mit dem härtesten Song des Albums beglückt. Die Vorab-Single hat ordentlich Dampf und hinterlässt als Einheizer den ersten positiven Eindruck des Albums.

02. SOULS ALIVE

Ein ordentlicher Stampfer mit einem einprägsamen Refrain und einem melodiösen Gitarrenteppich.

03. NEVER TOO LATE

Unverkennbar aus der Feder von Kai Hansen schleicht sich diese gute Laune Nummer in die Gehörgänge. Der Refrain hätte auf jeder Helloween Scheibe eine Daseinsberechtigung. Der eingängigste Song des Albums.

04. I'VE TRIED

Synthie-Intro, grooviger Bass und treibende Gitarrenarbeit machen neugierig. Ein experimenteller Song, den man so recht in keine Schublade stecken kann. Man merkt, dass UNISONIC keine Helloween oder Gamma Ray Kopie darstellen wollen. Für offene Metaller dennoch eine ordentliche Nummer. Für eingefahrene Headbanger wohl eher ein Irrläufer ;-)

05. STAR RIDER

Hier einer der beiden Songs, den UNISONIC bei ihren Promo-Auftritten akustisch ablieferten. Nun jedoch in der Albumversion wesentlich heftiger. Geniale Nummer im Mid-Tempo Bereich mit tollen Backroundvocals von Kai. Eine meiner Lieblingsnummern des Albums.

06. NEVER CHANGE ME

Das Gitarrenintro lässt es bereits erahnen. Ein weiterer guter Laune Song, der sich abseits des Metal-Klischees bewegt. Ich mag diese Nummer einfach. Sicher wird die Metal-Fraktion wieder mit erhobenem Zeigefinger dastehen. Aber UNISONIC sind eben keine True-Metal Band. Die Jungs wollen einfach ein breiteres Spektrum ohne Schubladendenken aufzeigen - und das gelingt ihnen auch eindrucksvoll.

07. OVER THE RAINBOW (Bonus Track des Digi-Pack)

Dieses Lied ist definitiv ein Kaufgrund für die Limited Edition. Wieder unverkennbar Kai Hansen. Anfangs erinnerte mich der Song stark an CATCH THE RAINBOW von der Band RAINBOW. Ungewohnte Gesangslinien für Michal Kiske, die ihm jedoch super zu Gesicht stehen. Gegen Ende dieser Halbballade beweißt der ungeschlagene Gesangskönig eindrucksvoll, zu welchen Höhen er trotz seines hohen Alters ;-) noch in der Lage ist. Ich hatte Gänsehaut (natürlich vor Freude).

08. RENEGADE

Mit RENEGADE wird ein treibender Rocker dargeboten. Schöne Gesangsmelodien, gutes Gitarrenriffing und ein toller Refrain krönen diesen Stampfer.

09. MY SANCTURAY

Nun wird wieder an der Temposchraube gedreht. Sofort mach sich gut Laune und rhythmisches Kopfnicken breit. Sehr guter und eingängiger Song.

10 KING FOR A DAY

Wo stecken eigentlich die ganzen tollen Melodien und Ideen in dem kleinen Köpfchen von Kai Hansen? Ein weiteres Highlight des Albums. Hier lässt es sich der Gitarren- und Kompositionsgott auch nicht nehmen, selbst beim Refrain sein Goldkehlchen einzusetzen. Tolles Gitarrensolo - super Gesang - super Melodien - Klasse!

11 WE RISE

Ein weiterer Song, der bereits in einer ruhigen, akustischen Version bei den Promo-Auftritten vorgetragen wurde. Auf dem Album jedoch - wie auch bei STAR RIDER - bombastisch in Szene gesetzt. Ein absoluter Anspieltipp für alle Unentschlossenen. Das Gitarrenriff im zweiten Vers ist einfach ein Killer! Danke Dennis und Kai !!!

12 NO ONE EVER SEES ME

Diese Ballade stammt komplett aus der Feder von unserem Gesangswunder Michael Kiske. Beim Hören hatte ich von Anfang bis Ende eine Gänsehaut. Was für ein toller Song! Genialer und eindrucksvoller Gesang und wunderschöne Melodien. Eine absolute Perle!

Leute - bitte gebt diesem Album eine Chance. Setzt euch nicht vor den CD Player und erwartet eine neue Keeper Of The Seven Keys Scheibe von Helloween sondern eine Sammlung toller Songs von talentierten und großartigen Musikern. Mir hat sich das Album voll erschlossen und ich bin so froh, dass es in meinem Regal steht und dort immer griffbereit ist ;-)
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am 5. April 2012
Ach, es ist schon schade. Da finden sich fünf hochkarätige Musiker zusammen und stellen ein wunderbares Produkt auf die Beine und alle Welt schreit auf, es klänge aber nicht nach der Musik, die zwei Protagonisten der Band gemeinsam vor 25 Jahren gemacht haben. Damals war Michael Kiske 19 Jahre alt gewesen. Die Geschichte ist bekannt. Kiske flog 6 Jahre später bei dem Flagschiff Deutschen Metals "Helloween" raus und erklärte Metal zum persönlichen Feindbild. Auf der anderen Seite steht mit Kai Hansen ein Mitbegründer von Helloween und Kopf der deutschen Erfolgsmetaller Gamma Ray an der Gitarre. Beide zusammen in einer neuen, medienwirksam betitelten, Supergroup, lassen sich natürlich sensationell vermarkten, besonders wenn mit den anderen Protagonisten namenhafte Mitglieder des europäischen Hardrock in den Reihen stehen. Selbstverständlich erwartet der Fan der beiden Musiker bei der eingeschlagenen Marketing-Strategie des Labels ein helloweenlastiges Meisterwerk. Die Enttäuschung muss groß sein. Zwei Frage sollte man sich stellen. Warum sollte sich Kai Hansen an einer Band beteiligen, die klingt, wie seine eigene Band, Gamma Ray? Warum sollten Kai Hansen und Michael Kiske im Jahr 2012 noch die gleiche Musik machen wie vor 25 Jahren? Eines ist klar. Diese Band heißt UNISONIC. Nicht Helloween oder Gamma Ray. Etwas anderes sollte man auch nicht erwarten. Das schöne an dem Debut "Unisonic" ist, dass eine sehr abwechslungsreiche Platte herausgekommen ist. Es ist lustig zu lesen, dass viele, die den alten Helloween-Zeiten nachtrauern, den Eröffnungssong "Unisonic" als stark herausstellen und den Rest als weichgespülten AOR-Rock verdammen. Aber genau das sind UNISONIC. Eine Schnittmenge aus Metal, Hardrock und AOR-Mainstream und sie haben Spaß dabei. Es ist offensichtlich die Musik, die UNISONIC machen möchten. Das kann man mögen oder auch nicht, besonders dann, wenn ein solch abwechslungreiches Album dabei herausgekommen ist. Dem einen ist es zu langsam, dem anderen nicht hart genug. Das muss noch lange nicht schlecht sein. Diese Stimmen gehören wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe der Band und sollten die Keeper-Platten ehren, die Ihnen keiner nehmen kann (und auch das ist gut). UNISONIC erinnern dagegen eher an Bands wie Europe (zu Out-of-this-World-Zeiten) oder Gotthard, aber immer mit der herausragenden Stimme des Ausnahmesängers. Das Album ist großartig, mit modernen Riffs, eingängigen Melodien und immer dem Gefühl, dass die Musiker bei dem, was sie machen, Spaß haben. Das ist in meinen Augen das Wichtigste ... weil es ehrlich ist. Der Band wünsche ich von Herzen den verdienten Erfolg.
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am 30. März 2012
UNISONIC ist vom ersten bis zum letzten Ton eine gelungene Scheibe! Songwriting und Lyrics von Hansen, Ward und Meyer sowie beim letzten melancholischen Song von Sangesgott Kiske höchstpersönlich sorgen für Vielfalt und Abwechslungsreichtum zwischen melodischem Heavy Metal, formvollendetem AOR und wunderschönen Rock'n'Roll- oder Hard-Rock-Melodien. Der Gesang und das Gitarrenspiel der Virtuosen zeichnen das Album besonders aus, dem die Songstrukturen oftmals einen kunstvollen Mehrwert verleihen. Das blaue Cover finde ich ebenfalls ansprechend. Rock on!
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am 28. August 2015
Endlich sind Sie wieder vereint, die Ex-Helloween Hauptbestandteile in Bestform.
Ein sehr melodiöses Album mit reichlich Abwechslung und puren Hörgenuss.
Vergesst den ganzen Kram den Helloween und Gamma Ray jetzt machen, das ist die ultimative Rückkehr zu den lang vermissten nachfolger Alben der "Keeper of the seven Keys" Powerseller ..
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am 2. Januar 2015
Musik ist Geschmackssache. Deshalb ist es mit Empfehlungen schwierig. Mir gefällt diese Art von Musik sehr gut. Habe Unisonic auch live gesehen - auch toll!

Da ich bereits im Besitz der Nachfolge-CD war, habe ich mir auch diese Scheibe zugelegt. Die zweite gefällt mir sogar noch besser, macht diese erste aber nicht schlechter.

Also, einfach mal Reinhören und dann entscheiden. Ich hoffe, dass Unisonic noch viel Musik dieser Richtung machen wird!
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am 12. Oktober 2014
Bin durch Zufall draufgestossen und bin begeistert. Kiskes Stimme ist einfach Weltklasse. Die CD läuft bei mir hoch und runter, Klasse Songs und nicht ein Song hört sich an wie Füllmaterial.
Also: Kaufen und geniessen.
PS: Die Autoripsache ist wirklich prima :-)
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am 30. März 2012
wenn man Hansen und Kiske nach mittlerweile 20 Jahren immer und immer wieder auf Helloween reduziert. Das soll an Kritik erst einmal reichen.
Zum Album: Das Album ist definitiv und das ohne Umschweife ein großartiges Werk! Solides Songwriting gepaart mit exzellentem Gesang und einer Topproduktion! Nach mehreren Durchläufen muss ich sagen, dass dies meine geweckten Erwartungen übertrifft, wenngleich sich Herr Hansen bei Never too late ein wenig bei Gamma Rays Time to break free bedient hat.Aber was solls...wenn es im Ergebnis so gut klingt!
Fazit: Hier ist ein großartiges Stück durch und durch positiver Musik gelungen! Leute hört nicht auf die Nörgler, das hier rockt!!!
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am 27. April 2012
Seien wir uns ehrlich: Wer vom Gespann Kiske/Hansen nicht etwas erwartet hat, das wenigstens ungefähr in Richtung Helloween geht, hat entweder keinen emotionalen Bezug zur guten, alten Zeit oder einfach noch nie was von den beiden gehört. Oder beides. Wie auch immer, die beiden bekanntesten Männer dieser Band, zu der außerdem Gitarrist Mandy Meyer (Gotthard), Drummer Kosta Zafiriou und Bassist Dennis Ward (beide Pink Cream 69) gehören, taten nicht wirklich etwas, um diese Erwartunghaltung zu entkräften. Im Gegenteil, auf der Vorab-EP "Ignition" fand sich mit dem Kernstück "Unisonic" ein Song, der den Geist der Vergangenheit sofort aufleben ließ. Manchen Rezensenten geht das so gegen den Strich, dass sie sogar von "Etikettenschwindel" sprechen, was natürlich völliger Blödsinn ist. Dennoch ist es so, dass die Full-Length-CD "Unisonic" doch ein wenig anders klingt, als man es nach dem flotten, das Album eröffnenden Titeltrack erwartet...

Um es auf den Punkt zu bringen: Mit Metal im engeren Sinne haben Unisonic recht wenig am Hut. Das merkt man insbesondere an der Gitarrenarbeit, die vergleichsweise im Hintergrund steht - abgesehen von einigen fetzigen und sehr gelungenen Soloeinlagen. Auch das Tempo ist deutlicher im Hard Rock als im Heavy Metal angesiedelt. Stellenweise lassen die Stücke vom Aufbau her recht deutlich an (wen wundert's?) Pink Cream 69 oder Place Vendome denken. Sogar Reminiszenzen von Bon Jovi sind zu erkennen - also alles, nur kein Heavy Metal á lá Helloween und Gamma Ray (außer in homöpathischen Dosen). Und das obwohl, Kai Hansen bei sieben der elf regulären Tracks als (Co-)Komponist gelistet wird. Daran merkt man, dass der sympathische Hamburger sich offenbar tatsächlich mal an einem anderen Genre versuchen wollte. Nichts verlernt hat übrigens Michael Kiske. Der Mann singt nach wie vor - und ich übertreibe nur ein bisschen - gottgleich. Seine Stimme ist auf jedem einzelnen Track einfach unglaublich, umso wehmütiger denkt man an die seligen "Keeper"-Zeiten zurück, mit denen man eigentlich schon längst abgeschlossen hatte.

Das sind die Fakten, die man bedenken muss, bevor man sich eine Anschaffung von "Unisonic" überlegt und danach möglicherweise schwer enttäuscht ist. Was das Songwriting (primär von Hansen und Ward übernommen) angeht, bin ich etwas hin- und hergerissen. Die musikalische Qualität ist allen Beteiligten natürlich nicht abzusprechen - aber ein wenig unspektakulär kommt ihr Debütalbum schon daher, sogar dann, wenn man nicht mit völlig überzogenen Erwartungen ran geht. Dennoch, nach einigen Durchläufen kristallisieren sich einige starke Songs heraus: Der Opener und Titeltrack ist - wie beschrieben - die härteste und in meinen Ohren auch beste Nummer der Platte. Ein geradliniger Metal-Song ohne viel Schnickschnack, mit super Bridge. Setzt sich schnell im Gehörgang fest und bleibt dann auch dort. Ebenfalls recht metallisch angehaucht sind das an neuere Gamma Ray erinnernde "My Sanctuary" und der famose Stampfer "King For A Day", zwei klasse Stücke, die keine Wünsche offen lassen. Von den rockigeren Stücken überzeugt mich nur "Souls Alive" zu 100 Prozent - was für eine Hammer-Bridge/Refrain-Kombination!

Alle anderen Stücke brauchen ein paar Durchgänge mehr und wollen auch dann nicht so recht zünden. Sehr schwach ist insbesondere das schlicht und einfach stinklangweilige "I've Tried" von dem nichts hängen bleibt. Die obligatorische Ballade "No One Ever Sees Me" ist glücklicherweise das einzige von Kiske allein geschriebene Stück - ein begnadeter Songwriter war der Mann ja noch nie und dieser Song hört sich irgendwie wie ein Weihnachtslied an. Totalausfall! Der Rest ist durchschnittlich, wie beispielsweise die an GammaWeen-Ausschusstracks erinnernden "Never Too Late" und "We Rise" - weder schlecht noch außergewöhnlich gut. Lediglich bei "Star Rider", das ein bisschen an David Bowie denken lässt, horcht man ein wenig auf.

Einen Punkteabzug gibt es von mir in der Kür. Meiner Ansicht nach hätte es der Platte sehr gut getan, wenn man Kai Hansen ein paar Gesangsspuren mehr gegönnt hätte. Wie gesagt, Michael Kiske singt jedes Stück hervorragend, aber ein bisschen Kontrastprogramm durch die eigenwillige Stimme von Hansen wäre schon schön gewesen, wie man in "King For A Day" nachhören kann. Schade, hier wurde viel Potential verschenkt. Wenn man das und das teils durchwachsene Songwriting sowie die um eine Spur zu glatte Produktion zusammen nimmt, reicht es für wohlwollende vier Sterne. Ich gebe auch gleich zu, dass ich diese vier als Fan von Kiske und Hansen vergebe. Bei jeder anderen Band wäre ich wohl strenger gewesen und hätte mindestens einen Punkt abziehen müssen... Ein bisschen Luft nach oben bleibt für die nächste Platte jedenfalls, mal sehen, ob es in Zukunft weiterhin "Long live Rock n' Roll!" oder doch eher "Heavy Metal is the law!" heißt.
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Unisonic ist eine 2009 gegründete deutsche Metal-Band, die sich aus Mitgliedern und Ehemaligen verschiedener anderer bekannter Gruppen, nämlich Helloween (Michael Kiske, Kai Hansen), Pink Cream 69 (Dennis Ward, Kosta Zafiriou) und Gotthard (Mandy Meyer) zusammensetzt.
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