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Kundenrezensionen

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am 12. Februar 2016
Als ich diesen Film zum ersten Mal sah, erwartete ich einen knallharten Survival-Film, in dem der Protagonist durch alle Höllen geht (und letztlich mit einer selbstgemachten "Jack-Wolfskin-Jacke" von dannen zieht...;-)

Ich vermute daher, dass viele, die eine ähnliche Erwartungshaltung mitbringen, hier eine Enttäuschung erleben werden. Denn die "äußere Verpackung" ist zwar ein Survival-Film (-mit subtil gehaltenen Horrorelementen), aber es geht eigentlich mehr um lebensphilosophische Dinge, wie zB die Thematik des Sterbens, Festhaltens-/Loslassens des Lebens, der Existenz Gottes...

Und diese Tiefe ist es auch, die diesen Film so besonders macht!
Er inspiriert u.a. zu Gedanken, wie "Was ist wichtig im Leben? Wie würde ich dem Tod begegnen? Wie in bestimmten Situationen Abschied nehmen? Was schenkt uns Hoffnung/Kraft? ...

Diese "schöne" Schwermut wird unterstützt durch Poetik in Text (-vier Zeilen, die im Laufe des Films an Bedeutung gewinnen), in Bildern (-archaische Landschaften) sowie Musik (-hervorzuheben ist hier das Hauptthema "Into the fray"). Insbesondere die Filmmusik vermittelt das Gefühl des nahenden Endes, aber zugleich der Dankbarkeit für die schönen Momente eines Lebens...

Man hätte meiner Meinung nach auch keinen besseren Schauspieler als Liam Neeson für dieses Werk finden können. Alleine mit seiner Mimik schafft er es, die Gebrochenheit, die Schwermut, die Melancholie, aber auch den Überlebenswillen und den wieder zum Leben erwachten Kampfgeist seines Charakters "John Ottway" in berührender Art und Weise darzustellen.

Das Ende halte ich für sehr gelungen: Alle wichtigen Elemente der Erzählung fließen hier ineinander zu einem dramatischen/berührenden Höhepunkt...

Fazit:
Wer einen etwas anderen Survival-Film sehen möchte und eine entsprechende Erwartungshaltung mitbringt, der wird hier belohnt werden, insbesondere mit Gedanken, die einen noch nach dem Film einige Zeit lang weiterbegleiten werden...!
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am 20. März 2016
Wenn man sich eine Blu-ray bestellt, erwartet man zumindest ein Bild, dass oberhalb der Auflösung und Qualität einer DVD liegt.
Leider rauscht das Bild der Blu-ray von Universum massiv und ist eher unangenehm anzuschauen.

Man ist zwar manchmal in dunklen Szenen / bei schlechter Ausleuchtung ein derartiges Rauschen bei digitaler Aufnahmen hin und wieder gewohnt, einen komplezzen Kinofilm so auf die Blu-ray zu bringen ist aber eine Frechheit.

Und ich gehe nicht davon aus, dass in einer solch miserablen Qualität aufgenommen und produziert wurde?

Zum Inhalt wurde schon alles gesagt...
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2012
Ich bin ja immer wieder verwundert, wie einige Filme sehen und bewerten, und auch "The Grey - Unter Wölfen" kommt meiner Meinung nach mit gerademal 3 Sternen im Schnitt hier deutlich zu schlecht weg. Wieso manche hier gar mit einer 1-Sternebewertung aufwarten, erschließt sich mir überhaupt nicht, ist für mich zudem völlig unverständlich und entspricht in keinstem, dem was ich gesehen hab.
Und das war ein absolut stimmungsvoller und sehr spannender Ausflug in die Wildnis von Alaska, dazu ein rau in Szene gesetztes, geradliniges Survival-Drama mit Horror-Touch und dezenter philosophischer Note. Darüberhinaus einen Liam Neeson in der Hauptrolle, der mich als tougher Action-Held, aber auch als echter Charakterdarsteller, wieder mal komplett überzeugt hat und keineswegs, wie ich es hier auch schon las, enttäuscht.
Kurz den Inhalt wiedergegeben, geht es in "The Grey", um den Biologen John Ottway (Liam Neeson), der nach dem Tod seiner Frau psychisch schwer gebrochen ist und den eigentlich nur sein Job als Jäger im Dienste einer Ölraffiniere in der eisigen Einöde Alaskas noch am Leben hält. Als er dann zusammen mit einer Gruppe von Kollegen mitten in die Schnee-Hölle von Alaska abstürzt, beginnt sein Kampf ums nackte Überleben mit eigentlich keinerlei Aussicht auf Rettung, wo sie dann auch noch ohne Proviant und bei klirrender Kälte einem hungrigen Wolfsrudel ausgesetzt sind.
Klar kann bei der Inszinierung jetzt auch Kritik üben, da wäre ich der letzte, der das nicht akzeptiert, und natürlich gibt es, wie in fast jedem Film, auch hier einige Logiklöcher und auch die CGI-Wölfe fand dich nicht immer sauber getrickst, aber im großen und ganzen erlebt man in diesem Film einen Kampf Mensch gegen Natur im eisigen Nichts von Alaska, der dieses Feeling hervorragend ins warme Wohnzimmer transportiert. Dieses Gefühl hatte auf jeden Fall ich, die auswegslose Situation der Protagonisten sowie die bittere Kälte, verursachten zumindest bei mir immer wieder beklemmende Gefühle, die wieder und wieder prägnanten und blutigen Attacken der Wölfe dann dazu passend den lupenreinen Nervenkitzel. Dabei fand ich die Kameraführung, die ich hier auch schon schwach und als Handykamera las, im Gegenteil stark, wobei sie auch, meiner Meinung nach, bewußt unruhig und wirbelnd einen Zustand der Orientierungslosigkeit auslösen soll, um das Szenario auch auf mich als Zuschauer zu übertragen, was bei mir zumindest wunderbar funktioniert hat.
Ebenso beeindruckend fand ich dann auch zu beobachten, wie echte Männer sukzessive vom Alphatier zum Betamännchen zusammenschrumpfen und nur noch zum Spielball der Natur degradiert werden. Ab dann herrschte bei mir wirklich nur noch Ehrfurcht, die sich aus der Ambivalenz der Natur speiste, in der Schönheit und Schrecken Hand in Hand gehen, denn die atemberaubenden fotographierten Landschaften werden hier zur eindrucksvollen Kulisse des Sterbens.
Zu der Charakterisierung der Wölfe will ich jetzt noch ein Wort verlieren, da man ihre Darstellung als unerbittliche Jäger, wie ich finde, gar nicht so überwerten sollte, denn mit den eigentlichen Verhaltensweisen von Wölfen in der Natur, hat der Film eigentlich wenig am Hut (im übrigen porträtiert ja auch "Der weiße Hai" nicht die wahre Natur von Haien), es geht dann doch hauptsächlich darum, eine stets präsente, förmlich greifbare und dennoch immer auch dämonisch unnahbare Bedrohung aufzubauen, die die Gruppendynamik und den Story-Fortgang mächtig anheizt.
Das fand ich dann auch wirklich gut gelungen, der Adrenalinpegel stieg bei mir ab dem furchterregenden Flugzeugabsturz immer weiter und beständig an.
Und auch Liam Neeson als unkaputtbare Überlebensmaschine war für mich, wie schon so oft in vielen seiner großartigen Rollen (Schindlers Liste, 96 Hours etc.) eine Offenbarung und entwickelt sich im Laufe des Films wunderbar vom depressiven Zeitgenossen zum furchtlosen Anführer und sein Überlebenskampf entwickelt sich mehr und mehr zur großen Entscheidungsfrage, ob der emotionalen Genesung bei Überleben dieser Hölle.
Bei der Umsetzung auf Blu-ray, die eigentlich recht ordentlich ausgefallen ist, will ich vorallem die hervorragende Soundkulisse hervorheben, die die bedrohliche Stimmung akkustisch absolut erfahrbar macht und eine sehr starke Signalortung bietet. Das Bild kann da zwar nicht ganz mithalten, bringt aber eigentlich dennoch die raue Qualität des Inhalts technisch und ästhetisch sehr stringend rüber, und das hauptsächlich mit kalten Farben und ständig präsentem Korn.
Bei den Extras, das geb ich zu, hätte ich mir dagegen eine etwas liebevollere Gestaltung gewünscht, allerdings trübt es meinen sehr guten Gesamteindruck der Scheibe nicht sonderlich.
Schlußendlich empfehl ich auf jeden Fall jedem selber sich ein Bild von "The Grey" zu machen und sich auch erst gar nicht von den hier sehr schwachen Bewertungen beeinflussen zu lassen. Denn wenn man sich auf diesen spannenden Survival-Trip ins ewige Eis von Alaska einläßt und ohne Vorurteile an den Film herangeht, wird man auch auf keinen Fall enttäuscht.
Und eines ist nach Ansehen auch gewiß: Man wird auf jeden Fall froh gewesen sein, daheim im warmen Wohnzimmer gesessen zu haben !
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am 8. Februar 2015
Handlung:

John Ottway arbeitet in Alaska bei einem Ölunternehmen als Jäger, um die dortigen Bohrarbeiter vor wilden Tieren zu schützen. Bei einem Flug in Richtung Heimat stürzt das Flugzeug, in dem John und andere Arbeiter mitfliegen, ab als es in einem Starken Sturm gerät.
Mitten in der Wildnis wachen einige Überlebende des Flugzeugabsturzes auf und befinden sich schutzlos der Kälte ausgeliefert wieder, ohne Nahrung und Proviant. Die einzige Gefahr sind nicht nur Kälte und Hunger, sondern auch hungrige Wölfe, in dessen Revier sich die überlebenden Männer befinden.
Die Gruppe macht sich zum Süden auf, in der Hoffnung den Wölfen zu entkommen und Zivilisation und Schutz zu finden, doch müssen die unterschiedlichen Männer zusammenarbeiten, wenn sie überleben wollen.

Technisches:

Das Bild sieht gut sehr gut aus, wobei der Großteil der Szenen meist Abends statt finden, bzw im Dunkeln. Die Wölfe sieht man nicht immer voll als Tier, oft sieht man nur einen Teil eines Wolfes in schnellen Schnitten.
Der Ton klang sehr gut, der Schneesturm ist im Film aber meist vertreten und teilweise war der lauter als die Stimmen der Darsteller. Die Dialoge sind passend, die Synchronsprecher überzeugten.
Schauspielerisch konnte man nichts negatives feststellen.
Ab und an gab es für mich unlogische bzw nicht ganz nachvollziehbare Handlungen der Darsteller (z.b nicht genutzte Chancen bei der Suche nach Waffen, das Verhalten der Wölfe).
Blutig ist der Film ab und an, aber man darf kein Actionfeuerwerk erwarten oder eine Gewaltorgie.

Fazit:

Teils unlogischer Film, welcher aber meist recht spannend in Szene gesetzt wird.
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am 1. Januar 2016
Hab schon länger von dem Film gehört, aber mir nie einen Kopf darum gemacht, jetzt aber die Chance genutzt als er im Free tv kam. Und ich bin begeistert. Dieser Film hat für mich viel wichtiges. Die Handlung ist sehr gut, nachvollziehbare Charaktere, dazu Action und ein ständiges Gefühl der beklemmtheit. Klar gab es auch ein paar Ungereimtheiten, aber viele Kritiken sind überzogen. Für mich war die einzige Unklarheit, ob der leitwolf aufgrund der Umgebung und Witterung von der Evolution her wirklich schwarz ist.grau oder weiß wäre verständlicher. auch das verhalten des rudels ist in gewissen Maße verständlich, da die "eindringlinge" wenn auch unwissend ja direkt immer weiter auf den wolfsbau zu laufen. An alle anderen: Das ist ein Action Film und keine tierdoku. Wenn euch das verhalten nicht passt, guckt den discovery channels.
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am 9. September 2012
Der Film lief leider nicht in allen Städten im Kino, so daß ich mich lange auf den Film gefreut habe, und ihn gestern dann endlich geliehen habe.

Achtung SPOILERGEFAHR:

Ich hatte von dem Beginn des Filmes eigentlich ein gutes Gefühl. Der Film fängt mit Charakterszenen an, die dem Hauptdarsteller (Ottway) etwas Tiefe verleihen sollen, die Stimmung ist abgeklärt, nüchtern und etwas düster. Ottway ist durch den Verlust seiner Frau so lebendsmüde und abgestumpft geworden, daß er (etwas überraschend für den Zuschauer) sogar einen Suizidansatz wagt, jedoch abbricht. Seinen Job als gemieteter Jäger hingegen, macht er jedoch sehr professionell und zuverlässig.
Zu erwarten ist ein Horrorthriller mit Tieren - in diesem Fall ein Rudel Wölfe, daß in der Regel einen Ablauf im Stil von der "Der weiße Hai" oder ähnlichen Filmen hat. Ich kann vorwegnehmen: im wesentlichen ist das auch hier so. Aber man merkt, daß die Filmemacher hier etwas tiefgründiger und subtiler vorgehen wollten. Zum einen mit der Wahl von Liam Neeson als Hauptdarsteller (man hätte ja auch Jason Statham o.ä. nehmen können), zum anderen sind die Angriffszenen der Wölfe oder Szeneneinstellungen von Leichen o.ä. nicht so offensichtlich, d.h. sehr schnelle Schnitte oder nur Bildausschnitte (eine blutige Hand o.ä.) zu sehen. Also wer auf blutige Splatterfilme steht. wird hier nicht auf seine Kosten kommen.

Ich bin eigentlich immer dafür Filme nicht zu "zerreden". Ein Film sollte als "Film" wahrgenommen werden. Da muß nicht alles realitätsgetreu ablaufen. Das klappt vor allem für Filme, die ohnehin dem Bereich der Fiction entspringen (Comicverfilmungen wie "Avengers", "Hulk" oder "Superman" etc). Bei Filmen aber, wie "The Grey", die so authentisch und realitätsnah sein wollen, fallen Diskrepanzen zur Realität eben eher auf, und stören mich dann irgendwie doch.

Zunächst mal das Positive. Der Film IST immer wieder spannend und vor allen einige Szenen (der Flugzeugabsturz, die Überbrückungder Schlucht etc) sind hervorragen und packend inszeniert. Schön ist auch die Darstellung der einzelnen Charaktere dieser typischen "gestrandeten Gruppe", die jetzt zusammenarbeiten müssen.

ABER das positive des Films wird immer wieder etwas durch unlogische Verhaltensweisen, Anknüpfungsfehler oder Nichtnutzen von "Chancen" gestört. Außerdem stört mich die Dramaturgie des Films.
Eine gewisse Vorhersehbarkeit ist bei solchen Filmen in Ordnung und erhöht sogar die Spannung (man weiß ja schon, daß ein Schwimmer beim weißen Hai angegriffen werden wird..bloß nicht wann). Man könnte sich jetzt schon darüber streiten, ob das Verhalten des Wolfsrudels "wölfisch" ist oder nicht - vermutlich nicht. Aber es sind halt besonders aggressive Wölfe. Das ist ok.
Das Erste, was mich wirklich gestört hat, war die (schwere,fast spritzende) Bißwunde am Oberschenkel von Ottway. Die Überraschung für den Zuschauer war sehr gelungen (Hauptdarsteller ist verletzt!) und man denkt "ok, das wird ihn später im Film bestimmt zu schaffen machen... Tut sie aber nicht !- den ganzen Film lang geht, läuft, rennt und sprintet er mit seinem Verband oberhalb des Knies ohne eine merkliche Einschränkung. Das ist wirklich unnötig. Hätte er keine sichtbare Verletzung nach dem Angriff davongetragen (hatte ja mehrere Schichten Jacken übereinander an)- wäre es gut gewesen.

Die Gruppe wandert nach Süden in ein bewaldetes Gebiet und wird kurz vor Erreichen der Baumgrenze von 2(ggf 3) Wölfen angegriffen, die vom offenen Land aus von hinten auf sie zurennen. Falls irgendjemand, der das hier liest, auch nur einen kniehohen Hund hat, und schon mal versucht hat von ihm wegzurennen, wird bestätigen, daß man keine 12 Meter weit kommt. Also hier hätte es ein Opfer geben müssen.
Dann sind sie in dieser (strategisch äußerst ungünstigen) Talmulde im Wald umzingelt von hörbar-gefühlten 15 Wölfen (die nicht gemeinsam angreifen). Keiner kommt auf die Idee auf einen Baum zu klettern (also ich wäre sofort irgendwo hoch). Dann hat jeder von ihnen ein offenbar scharfes Messer, um sich einen Pfahl anzuspitzen und eine merkwürdige Konstruktion mit Munition zu basteln. Das Messer selbst wird aber weder davor noch später ernsthaft als Waffe eingesetzt. Niemand hat das Bedürfnis (weder beim Flugzeug noch später) sich irgendein Schlag-Gegenstand (ähnlich einem Baseballschläger) zu besorgen, um wenigsten irgendeine Waffe zu haben. Das sind störende Gedanken, die ständig beim Schauen des Films auftauchen...

Weiterhin geografische Anknüpfungsfehler. Die Gruppe (oder später Teile von ihr) wandert nach Süden auf diese Bewaldung zu. Gehen weiter und überqueren mittels eines (aus Kleidung!) geknoteten Seils eine mindestens 8-10 Meter breite und geschätzte 50m tiefe Schlucht um den Wölfen zu entkommen (Gedächtnisprotokoll-Zitat: "Die Wölfe oder die Schlucht.."). Und was passiert auf der anderen Seite ?- sie werden schon von den Wölfen erwartet ! Häh? Können die Wölfe fliegen ?

Das hat mich schon irgendwie genervt. So langsam verliert der Film seine im ersten Drittel gesammelten Bonuspunkte zu verlieren. Jetzt stellt sich langsam auch die Frage : wird der Darsteller "erwartungsgemäß" nach langem Ringen mit den Naturgewalten als Belohnung obsiegen ? (man wünscht es sich ja eigentlich). NEIN er tut es nicht. Wie ein blödes Schaf trottet er natürlich genau auf den Wolfsbau zu. Die davor eingefügte pseudotiefgründige Charakterszene in der er alle gesammelten Geldbeutel der Flugzeugopfer und Kameraden sortiert, aufstapelt und sich mittels der vergilbten Portemonaefotos und einem Reim aus Kindertagen Mut und Motivation zuspricht, entschädigt leider nicht für den schnöden Abgang mittels (vorhersehbar negativen) "open ends" des Films.

Fazit: Also der Film konnte leider nicht die Erwartungen erfüllen. Er scheitert irgendwie an dem Versuch anders sein zu wollen. Manchmal reicht einfach ein "weißer Hai" mit klassischem Ablauf. Der Zuseher will eigentlich, daß der Held gewinnt. Nicht, daß er scheitert. Es darf auch ruhig etwas unrealistisch zugehen- aber dann richtig. Das Problem bei dem Film ist, daß er sich nicht ganz entscheiden will. Es wirkt alles wäre der Film in verschiedenen Versionen gedreht worden und man hätte ihn im Schnitt falsch zusammengesetzt- denn irgendwas an der Dramaturgie stört. Der Film mit diesem (negativen) Ende wäre rund gewesen, wenn der(ohnehin psychisch gebrochene) Hauptdarsteller von Anfang an mit dem verletzten Bein Probleme gehabt hätte-oder zumindest im Lauf der Verfolgung bekommen hätte. Er hätte sich dann immer schwerer angeschlagen für die ganze Gruppe aufgerieben bis es einfach nicht mehr ging und hätte dann mit diesem Opfer für die Gruppe einen letzten Sinn im Leben gefunden. Das wäre glaubwürdiger und zufriedenstellender. Vielleicht war es auch so gemeint - konnte aber nicht überzeugend transportiert werden.
Aber so habe wir einen Hauptdarsteller, der gerade eigentlich eben noch einen Selbstmordversuch abgebrochen hat, plötzlich im Angesicht des Todes nach dem Absturz wieder scheinbar zu voller psychischer und physischer Form aufläuft. Sich dann ziemlich unbeeinträchtigt durch die Natur schlägt, um dann irgendwie am Ende doch zu "versagen". Das enttäuscht irgendwie ziemlich.
Schade.
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am 13. Mai 2016
Ich bin totaler Fan von Liam Neeson, und dieser Film ist schon recht klasse muss ich sagen, Spannend und auch teilweise Traurig, ein Kampf des Überlebens stellt sich als mega schwer dar, Klasse Film und Top Schauspieler kucke ich immer wieder gerne an.
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am 24. Juni 2016
Ich hätte den Film am liebsten nach einer Stunde abgebrochen aber in der Bahn hatte ich leider nichts zu lesen dabei. Alles ist so berechenbar und geht nach dem Schema "10 kleine Negerlein". Sehr primitiv und einfallslos. Viel Spaß beim gucken... :-(
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am 9. Januar 2016
Von Liam Neeson war ich bisher nur Gutes gewohnt, dieser Film enttäuscht mich aber sehr. Man wartet andauernd darauf, dass der Höhepunkt kommt oder wenigstens etwas Reizvolles. Nichteinmal der Endkampf wird gezeigt, auf welchen ich mich schon seit dem Trainer gefreut habe.
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am 20. September 2013
Logikfehler? Schlechte Technik? Zu wenig Action? - warum schauen wir uns Filme an?
Ich für meinen Teil, um etwas mitzunehmen, etwas zu spüren und zu fühlen.

The Grey hat mich getroffen - mitten in meine Seele, denn der Film wirft die Fragen auf,
die uns letztendlich alle beschäftigen. Die Frage nach dem Sinn. Angst vor dem Scheitern, die Angst vor dem Tod.

Wir leben in einer Zeit in der die perfekte Inszenierung über allem steht. Filme werden nach der besten Technik,
dem Actionfeuerwerk oder nach der Logik beurteilt. Dieser Film punktet vielleicht in keiner dieser Kategorien,
aber er berührt ganz tief im Innern, hält uns den kalten Spiegel vor Augen und zeigt uns was wir wirklich sind - verletzbar, hilflos...klein...sterblich....

Die raue Schönheit der Natur, die Wölfe, stehen für nichts anders als den Lauf des Lebens, bei dem viele auf der Strecke bleiben oder resignieren - Schicksalsschläge, Depression, Tod.
Die Menschheit strebte schon immer dem Fortschritt, der Modernisierung, der Perfektion entgegen,aber vielleicht ist dabei das eigentliche Menschsein" auf der Strecke geblieben - oder vielleicht
möchte uns der Film einfach auch nur eines vor Augen halten - Der Mensch hat immer die Wahl, Raubtier oder Mensch zu sein - es schlummert beides in uns.

Einige der Männer haben ihren Sinn im Leben vergessen oder verloren - Sie haben keine Aufgabe, keinen Traum mehr. Sie haben aufgehört zu glauben - egal an was. Sie sind alleine.

Als Diaz am Fluss zurückbleibt erkennt er, dass ihn nichts mehr in der "zivilisierten" Welt erwartet.
Für viele mag es den Anschein haben als würde er resignieren - in Wirklichkeit ist es der schönste Tag in seinem Leben. Er ist heimgekommen...........

Einmal noch in die Schlacht, ein letztes gutes Gefecht...

Der Film beschreibt die Leere, die viele Menschen fühlen...weil sie vergessen haben woher sie kommen und wohin sie gehen.
Ihr Leben ist zur ihrer Depression geworden. Wir träumen alle den Traum der Unsterblichkeit, der persönlichen Immunität
gegen Schicksalsschläge, gegen Versagen, Krankheit und Tod, aber The Grey zeigt uns wie banal, wie kalt und rau das Leben sein kann und wie schnell es beendet ist.

Carpe diem & Memento mori

PS
Der Soundtrack ist genial!
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