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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2012
In Zeiten, in denen sich jeder Singer-Songwriter nennt, der nicht Herz auf Schmerz reimt und E-moll auf der Gitarre spielen kann, suchen einige Künstler ein neues Wohnzimmer. "Die Neuen DeutschPoeten" heißt eine dieser Schubladen, in der sich neben Niels Frevert, Philipp Poisel und Gisbert zu Knyphausen auch ein gewisser MAX PROSA tummelt.

Sein Debüt-Album "Die Phantasie wird siegen" wird sehnlichst erwartet, seit er im letzten Jahr als Support von CLUESO auf sich aufmerksam machte, und hält, was er live versprach. Dieser 22 Jahre junge Bursche - attraktiv, talentiert und sympathisch - ist wie die Erfüllung nie gewagter Träume. MAX PROSA ist einer, der noch an "irgendwo" und "woauchimmer" glaubt, der vom Abhauen und Zurückkommen singt, dabei aber nicht ankommen, sondern weitergehen will. Anders als seine nuscheligen Kollegen, badet Max nicht in der eigenen Befindlichkeitssuppe. Er betrachtet das Ich und Du in größeren Zusammenhängen, aus anderen Perspektiven. Seine Themen sind der Tag und der Sturm, die Stadt und die Stille, vor allem aber immer wieder die Welt, durch die er bunte Blicke wirft. Und man möchte ihm folgen, wenn er singt "ich will so wieder leben, alle Zweifel ertränkt in Übermut". PROSA ist Poesie, ist Zerrissenheit und Unbeschwertheit, ist Leidenschaft am Leben. Mit MAX PROSA verlässt man den Mittelstreifen des populären Musikgschmacks: Lässig auf der linken Spur, Blinker links, dann frech grinsend rechts überholen, einfach weil es Spaß macht.

Die 14 Songs auf dem Album nehmen einen mit auf die Reise durch eher unerforschte Pop-Landschaften. Da ist erzählender Dylan-Folk ("Abgründe der Stadt" oder "So wieder leben"), da sind gebrochene Chansons mit Pathos-Refrain ("Totgesagte Welt" oder "Schöner Tag"), da funkeln geheimnisvolle Scherben mal entfesselt und mal entrückt ("Radio Resistance" oder "Tasunoro"). In allen Songs ist die akustische Gitarre das tragende Instrument, wie zum Beweis, dass MAX PROSA das gesamte Programm auch solo spielen könnte. Mit seinen hervorragenden Mitmusikern ergänzt er seine vertonten Gedanken um Instrumente, die auch ohne Steckdose funktionieren. Hier ein schöner Streicherteppich, dort ein zartes Klingspiel oder die stimmungsvolle Mundharmonika. Prosas Songs atmen, sie schaffen allein musikalisch eine besondere Atmosphäre: So wähnt man sich bei "Mein Kind" in einem Irish Pub mit Blick aufs Meer und kann seinem Blutdruck beim Klettern zusehen, wenn "Im Stillen" von leise nach laut ausbricht.

Mit jedem Song beweist MAX PROSA eindrucksvoll seine Individualität und seine Kunst. "Die Phantasie wird siegen" ist ein Debüt-Album ohne Füllmaterial und ohne Niveauverlust, dafür musikalisch und textlich ganz groß. Lasst dies die Stimme der Phantasie sein, die Ikone einer zukünftigen Zeit, der berührende Augenblick des ewigen Sternenstaubs - dann werden wir alle siegen ...
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am 4. Februar 2012
Für sein Alter erstaunlich deep haut Max Prosa ein Debutalbum raus, das sich gewaschen hat. Wer nach den Rezensionen noch unsicher ist, sollte sich auf youtube seine Auftritte bei tvnoir zu Gemüte führen. Das Album selbst ist etwas opulenter inszeniert, für meinen Geschmack aber mit viel Fingerspitzengefühl und nicht zu übertrieben. Dennoch könnte der Künstler die Wartezeit auf das zweite Album für mich gerne mit einer Unplugged/Live Version von "Die Phantasie wird siegen" überbrücken.

Ich wünsche ihm, dass der Rausch des Erfolges ihm nicht die Sinne vernebeln möge. Damit seine Klarsicht erhalten bleibt und ihn die Ewigkeit weiterhin spielt. Denn diese Quelle hat er zweifellos erfolgreich angebohrt. Und ich verneige mich vor seinem Mut, sich derart der Außenwelt zu offenbaren.

"Tragt nur euer Leben in die totgesagte Welt, wir haben uns lang genug verstellt. Warm sind die Paläste, doch wir bleiben einfach hier - tanzen draußen vor der Tür."
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am 31. Januar 2012
Wer deutsche Singer/Songwritermusik mag, sollte sich das Album einfach kaufen, er wird es niemals bereuen.
Für mich sicher eines der besten deutschen Alben der letzten 20 Jahre.
Schöne entspannte Musik mit Texten einer wahnsinnigen poetischen Kraft. Am eindringlichsten bei: Im Stillen, Schöner Tag, Flügel, Mein Kind, Radio Resistance.

Max Prosa, der Name mag manche abschrecken, aber wer mal die Songtexte auf seiner Homepage liest, wird viell. zugeben das er den Namen zu recht gewählt hat. Bsp. das Lied "Schöner Tag", das so schön eine intensive, aber kurze Liebesbeziehung beschreibt:
"Gib acht auf die Welt in Ihrer Wut, und denk nicht an mich, ich bin aus Schnee...
ich lieb dich solang ich dich seh, und bleib einsam wenn ich geh..."

Als Gitarristen begleiten Max Prosa bei vielen Stücken der CD zwei geniale Gitarristen: Zu einem C.Bernewitz, seit vielen Jahren Gitarrist der CluesoBand und für sein exaktes Gitarrenspiel bekannt, zum zweiten Alex Binder (teilw. auch Bass, Mitglied der MaxProsa-LiveBand), er hat mit Clueso 2005 mit "Winter Sommer" einen der schönsten deutschen Popsongs geschrieben und gespielt (wurde später von Nena gecovert), 2008 mit Clueso den Hit "Mitnehm'". Als Drummer Joda Förster der sonst eher etwas härtere Musik macht, deshalb sind die Liveshows von MaxProsa auch durchaus was für Rockliebhaber, da werden die Stücke teilw. rockiger gespielt und Max ist dann dabei oft ohne Gitarre ein charismatischer (Rock-)Bühnenperformer; spielt selbst auch mal Bass, mal Gitarre mit Mundharmonika, was ihn meiner Ansicht nach von Poisel, Bendzko unterscheidet.

Einzige kleine Kritik, der Sound könnt für mich ein bisschen klarer/direkter produziert sein, aber da sind die Geschmäcker verschieden.
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am 29. April 2013
kann man ihn hören und mitsingen und mitfühlen.
Die Sonne nach dem Sturm sehen, den Verlust einer bezaubernden Nacht erleben, die Welt möchte man aus den Angeln heben. Man ist dabei am Strand und auf der Straße, begleitet seinen Weg - und gleichzeitig auch sich selbst.
Max hat seine eigene Art, das Songwriting überzeugt mit Wortwahl und -spiel. Etwas in die Tiefe, melancholisch und verspielt spürt man die Kraft, die Entdeckungslust und die Ideale die man Anfang/ Mitte der 20 einfach haben muss. Wir nehmen die Welt wahr und sagen was uns an ihr (u.a. nicht) gefällt.
Tolles Album!!!
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am 28. Januar 2012
Dieses Album macht mich sprachlos. Es ist musikalisch wie textlich durchgängig überzeugend und in der Zusammenstellung wie auch Reihenfolge der Songs total stimmig. Es nimmt einen gefangen, es löst Betroffenheit und Begeisterung aus, die kaum in Worte zu fassen sind. Stücke wie "Flügel", "Schöner Tag", "Visionen von Marie" oder die neue Single "Mein Kind" setzen sich sofort ins Ohr und bleiben dort hängen, andere Songs gewinnen mit jedem Hören ungeheuer an Eindringlichkeit und den Schlusspunkt setzt das wunderbare "Bis nach Haus" im Duett mit Dota Kehr. Dieses Album, das ursprünglich schon im letzten Spätsommer erscheinen sollte, ist absolut intensiv und ausgereift - im deutschsprachigen Bereich kenne ich nichts Vergleichbares.
Zu Recht hat Max Prosa zuletzt verschiedene Vorschusslorbeeren erhalten, u.a. im Feuilleton der "Zeit". In der Musikpresse tauchten Vergleiche mit dem jungen Bob Dylan, mit Rio Reiser und auch mit Pete Doherty auf. Letzteres wird Max Prosa sicherlich bei seiner anstehenden Tournee bestätigen, denn seine Live-Präsenz und die Atmosphäre bei seinen Konzerten sind ebenfalls etwas, das einen sprachlos macht.
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am 7. Februar 2012
Ich habe Max Prosa zum ersten Mal als Vorband bei Clueso in Münster gesehn und fand ihn eigentlich fast besser. Nach dem Album bin ich mir sicher!
Die Musik ist tiefgehend, deckt weitestgehend den Bedarf an ruhigen, melancholisch angehauchten Tönen. Eben nichts Lautes, Schnelles, etc. Außerdem kann ich das Album und generell Max Prosa nur jedem empfehlen, der bei Musik auch auf die Texte großen Wert legt. Der Sänger gibt mit seinen Worten Rätsel auf und formt Bilder, die nicht gleich beim ersten Hören zugänglich sind, bei jedem weiteren, aufmerksamen Zuhören aber umso schöner und gehaltvoller werden. Es sind einige Lieder dabei, in denen sich ein gebrochenes Herz, aber auch solche, in denen sich Lebensfreude wiederfindet. Die Stücke sind sehr lyrisch und teilweise auch dementsprechend genial inszeniert! Kann man sich durchgehend anhören und schon mal ein oder auch zwei Stunden abschalten und sich auf die Textwelt und die sorgsam gewählten Melodien des Künstlers einlassen.
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am 25. Februar 2012
Was kommt denn da aus dem Zughafen ??...

Als Vorband von Clueso gesehen und einfach überrascht...dann lange auf das Album gewartet...und was soll man sagen ?
Kann man Aktien kaufen :-) ? Erfrischend anders...einfach so etwas hat gefehlt, zur Zeit mein Lieblingsalbum.

Darf man sagen der neue Rio Reiser ?...ich denke schon! Wirklich kein Song ist langweilig, alles eckt angenehm an. Genial !

Wer Philipp Poisel, Bendzko, Clueso, Bosse mag, wird Prosa lieben. Eine geniale Mischung aus Flower Power und Revolution :-).
Wirklich was Neues...bei jedem Hören des Album entdeckt man mehr...

"Im Stillen" ist mein persönlicher Lieblingssong auf der Platte... fettes Lob auch an die Band. Ich hatte schon beim Clueso Konzert Gänsehaut...
wobei der Song live noch etwas "rotziger" (Prosa schreit mehr zum ende hin) wirkt als auf der Platte...aber das ist Kritik auf hohem Niveau.

Also Leute...die par Euros sind wirklich gut angelegt...kaufen kaufen kaufen :-)...SOLCHE Künstler gehören unterstützt!
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am 27. Mai 2013
Sehr gelungenes Album eines deutschen Poeten in Person eines Singer/Songwriter. Empfehlenswert für alle, die tiefgründige Texte, Deutsch-Folk mit Pop/Rock-Anteilen und eingängige Melodien mögen; oder einfach auf der Suche nach etwas anderem als dem üblichen "Chart-Gedudel" sind.

Fazit: es lohnt sich!
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am 30. April 2013
Erstmalig habe ich Max Prosa im Oktober 2011 als Vorband bei Clueso gesehen.
Damals lauschte ich überrascht, denn es gefiel mir spontan sehr gut - eigentlich wollte ich dran bleiben, doch irgendwie bin ich erstmal darüber weg gekommen.
Bis mir "Flügel" Ende November 2011 nachts auf 1Live wiederbegegnete - und ab diesem Moment war es um mich geschehen.
"Die Phantasie wird siegen" war das erste Album, dass ich mir bereits vor Erscheinugstermin vorbestellt habe - und auf das ich sehr sehnsüchtig gewartet habe.
Im Januar 2012 kam das Werk bei mir an, und ich werde nicht müde mir die Lieder immer mal wieder anzuhören.
Neben der Single "Flügel" sei als Anspieltipp z.B. "Totgesagte Welt" empfohlen - jedes Stück ist aber eine Perle, und alle zusammen eine tolle Geschichtenkette von Sehnsucht und philosophischen Gedanken.
Absolute Kaufempfehlung!
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am 19. Oktober 2012
Ich gebe zu, ich musste mich ein wenig an Max Prosas Stimme gewöhnen, sie ist sehr speziell, individuell, mit Wiedererkennungswert, wie es so schön heißt, aber die Musik, Melodien und Texte reißen mich immer mehr mit, je öfter ich das Album höre. Texte mit Tiefgang und doch locker und leicht. Ich merke immer, ob mir ein Album gefällt, wenn es nicht Hintergrundmusik wird, sondern immer wieder aufs Neue meine Aufmerksamkeit erweckt und das schafft Max Prosa mit fast allen Liedern. Die CD ist eine Bereicherung für jedes CDRegal und für jeden Menschen, der mehr will als einen eintönigen Beat und einen einfältigen Text.
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