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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 11. März 2017
Und mit Songs, die für die andere, die schöne Gänsehaut sorgen.
ER tyrannisiert, er flucht, geht keinem Streit unbedingt aus dem Weg.
Und er tritt seinem wohl einzigen Freund, seinem eigenen Hund, die Rippen ein.
" Keine Kinder? Können oder wollen Se nicht? Oder kriegt Ihr Mann keinen hoch? "
TYRANNOSAUR- EINE LIEBESGESCHICHTE, ich bin geschockt, mehrfach hintereinander sogar.
Und ich bin fasziniert- von den Ausgeburten der Menschen, die so unkontrolliert- oder erschreckenderweise
vielleicht doch kontrolliert- sind/ sein können. Die quasi vom Leben in der Pfeife geraucht wurden.
Von den Menschen, die andere hassen oder das hassen, was sie tun- oder noch tun werden.
Der Ehemann, der seine Angetraute misshandelt, wortwörtlich auf sie pinkelt( dezent ausgedrückt)- was für eine irre Welt.
" Wir alle haben schlimme Dinge gemacht......".
Joseph ist genau diese aggressive Gestalt, der sicher schon jeder einmal in seiner Stadt oder in seinem Dorf begegnet ist.
Abfällig schauend, angewidert irgendwo, geht man weiter- hier wird man angehalten, weiter zuzuschauen, seinen Blick
eben nicht abzuwenden. Und ihn kennenzulernen, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Bevor man sein Urteil fällt.
Denn eigentlich..........ist er kein ganz so mieser Kerl. Oder?
TYRANNOSAUR- Kino kontrovers.
" Verstösst das nicht gegen Ihren Glauben,....das Bierchen da? "

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Geschichte:

Joseph: Jähzornig, pöbelnd und verzweifelnd an seiner Umwelt.
In seinem Viertel ist Gewalt der ständige Begleiter- selbst gegen
ein Wesen, das bedingungslos zu ihm hält.
Doch da ist Hannah, aus dem Second Hand- Laden- die sein zynisches
Weltbild stark ins Wanken bringt............................................

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Fazit, meins:

TYRANNOSAUR- EINE LIEBESGESCHICHTE,- so lautet der vollständige Titel des Films.
Die Kette von Gedanken, die bei diesem Filmtitel durch den menschlichen Kopf rattern,
lässt auch mich als Zuschauer in eine komplett falsche Richtung wandeln. Und am Ende
sehr gepflegt auflaufen. " Hat er Sie verletzt? " - " Sie........haben mich mehr verletzt. "
TYRANNOSAUR beginnt nicht hoffnungsvoll, ändert behutsam seine Richtung. Er reißt mir
zuallerst mal den Boden unter den Füßen weg, verpasst mir einen ordentlichen Schlag in den Magen-
bezüglich Liebesgeschichte.
" Es ist ein einziger Kampf."
Ein Cocktail aus Wut und Jähzorn. Ein gewalttätiger Trinker und eine gedemütigte Ehefrau-
hervorragende Darsteller in einem gewaltigen Sozialdrama- wieso schaue ich so etwas überhaupt?
Der Anfang klar befremdlich..............doch diese Geschichte entwickelt ihren ganz eigenen Sog.
Und der ist definitiv ziemlich eindrucksvoll.
" Sie sind nicht hier, um Ihre Aggressionen abzulassen, mich zu beschimpfen und diskreminieren? " -
" Nein. " - " Wie nett von Ihnen. Wiedersehen! "

Lauflänge: 88.23 Minuten ( mit Abspann ) !

Extras ( deutsche Untertitel ) :

- Audiokommentar von Regisseur Paddy Considine!

- Kurzfilm " Dog altogether " = 16.30 Minuten!

- Entfallene Szenen= 11.10 Minuten!

- Bildergalerie, Trailer!

Starkes Stück. Britisches Ausnahme- Meisterwerk.
44 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2012
Warnung:
Dieses englische Drama hat es in sich und ist nichts für Zartbesaitete. Wer die ersten zwei, drei Minuten gesehen hat und nur angeekelt wegsieht und sich denkt, dass das wohl an Grausamkeit nicht zu überbieten ist, der kann gleich die Stoptaste auf der Fernbedienung drücken. Denn anders als es Film- und Zusatztitel vermuten lassen, ist das a) keine einschläfernde Historydoku und b) auch nicht wirklich eine Lovestory. Ungeschönt und in trüber Herbstoptik wird dem Zuschauer für circa 90 Minuten eine ganze Sammlung an Themen an den Kopf geknallt, mit denen man sich eigentlich so überhaupt nicht auseinandersetzen möchte. Ein paar Beispiele gefällig? Vergewaltigung, Einsamkeit, Alkoholismus, Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen Tiere, Tod, Kampfhunde, Sozialbauten..
Unbequem ist noch eine harmlose Beschreibung.
Das also als Warnung.
Und nun zur Einladung! Ja, die gibt es. :) Umgesetzt wurde diese ganze Unbequemlichkeit nämlich mit einer Brillianz, die fast ausschließlich nur europäisches Kino zu bieten hat. Angefangen bei den unheimlich authentischen Darstellern, insbesondere Peter Mullan als wütendes Tier von einem Mann, über die starken Bilder und dem beklemmenden Gefühl von Echtheit, bis hin zu den Momenten größten Elends, in denen dann immer wieder die Verletzlichkeit, die Schönheit und die Wahrheit des Lebens durchblitzen. Ich bin stark beeindruckt und diese kleine Filmperle wird mich sicher noch einige Zeit beschäftigen. Mein Tipp daher: Ansehen!

Mein Fazit: Ein unvergleichliches Sozialdrama mit Härte und Wärme (aber ohne den typisch britischen Humor), vor dessen Hauptdarsteller man sich nur verneigen kann.

Das Filmzitat: Genug ist genug!

Für Fans von: This is England, Brick
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am 25. März 2014
Der Film handelt von einem mit dem Leben unzufriedenen und getriebenen Mann, der auf eine von ihrem Ehemann vernachlässigte und mißhandelte Frau trifft. Die Story spielt sich in einem britischen "Problembezirk" ab, ist also eher düster und nicht gerade Popcorn-Kino. Sehr interessant ist aber, wie die beiden verlorenen Seelen zueinander finden und welche Wendung der Film am Ende macht. Der Streifen gewann Preise beim Sundance Film Festival und den British Independent Film Award. Leider werden solche Filme meistens trotzdem keine Blockbuster. Wer Independent Filme und besonders britisches Kino mag, dem sei dieses Kleinod empfohlen.
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Der noch nicht wirklich alte Joseph kann dem Leben nicht mehr viel Gutes abgewinnen. Gewalt wird von ihm als Lösung angesehen und als Menschenfreund würde er sich sicherlich nicht bezeichnen. Sein bester Kumpel liegt in den letzten Zügen, seinen treuen Hund hat er in einem Wutanfall zu Tode getreten. In einer seiner schwarzen Stunden landet er mehr oder weniger per Zufall in dem Second-Hand-Laden von Hannah. Sie ist religiös, Mittelschicht und -alter und in ihrer eigenen Hölle mit ihrem Ehemann gefangen, den sie lange schon nicht mehr achtet oder gar liebt. Sie möchte für Joseph beten. Der gibt zunächst einen Sch... drauf. Doch zwei letztendlich abgrundtief liebesbedürftige Seelen lassen eine Annäherung zu und schieben Schichtgrenzen und Vorurteile beiseite. Doch der Weg aufeinander zu birgt neue Gefahren....

Das ist ganz sicherlich kein Feelgood-Movie! Dieser Film ist intensiv, brutal und maßgenau an der harten Realität. Die zwei Hauptdarsteller Peter Mullan als Joseph und Olivia Colman als Hannah spielen, als ob es tatsächlich um ihr Leben ginge. Wer sich auf dieses Werk einlässt, wird mit Grenzen konfrontiert, die mich zumindest sehr berührt haben.

Regie führt der bekannte Schauspieler Paddy Considine. Es ist sein Erstlingswerk.

Extras: nur Trailer

Fazit: Eine Entdeckung, wenn auch eine schonungslos.
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am 17. Dezember 2014
Ein Film wie kein Zweiter. In der ersten Minute trifft er dich wie ein Faustschlag, macht dich ohnmächtig und rasend vor Wut. Dann legt sich langsam der Sturm und Fassungslosigkeit macht sich breit. Zum großen Showdown läd dann das Finale ein welches das Weltbild neu ausrichtet und einem ein Gefühl von Reue zurück lässt. Ein Film über das Leben wie es wirklich sein kann bzw wirklich passiert und zum Ende hin bleibt dann wirklich nur der eine Satz den man sich immer wieder vor Augen führt...
"Ich wusste es..."
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am 21. Juli 2017
Der Film ist hauptsächlich eine Milieustudie. Die eigentliche Handlung tritt in den Hintergrund, die Wandlung des Hauptdarstellers wird nur mäßig gut „begründet“. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass der Film nur vermitteln will das man die Hauptfigur doch bitte verstehen und gefälligst Mitleid haben soll… er kann ja nix dafür… blah.
Das Titelbild ist auf jeden Fall eine komplette Irreführung! Habe kein „Jurassic Park“ Remake erwartet, aber eine spannende, leichte Story und nichts „schwer verdauliches“.
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am 14. Juli 2016
Joseph, in einem Problembezirk einer englischen Stadt lebend, ist kein übler Kerl , aber ein Typ nach dem Motto >Nur keinem Streit aus dem Weg gehen<. Der Tyrannosaurus, seine stark übergewichtige Ehefrau, ist schon jung an den Folgen des Diabetes gestorben, der Kosename beruht auf dem lauten Rumsen, das ihre Schritte im Obergeschoss der Wohnung durch das Haus hallen ließen, köstlich, dass wir es auch hören, wenn der normalgewichtige Joseph es ihr gleichtut. In der trostlosen Atmosphäre mit unter anderem einer eigentlich netten Nachbarin mit einem Sohn, deren übler Freund einen Kampfhund hält und erst recht streitsüchtig ist, gibt es auch einen Second-Hand-Laden oder Ausgabestelle von gebrauchten Kleidern, in der Hannah tätig ist, eine Frau aus besseren Verhältnissen und Wohnort. In ihrem Laden hinter einer an einer Stange hängenden Sammlung von Oberbekleidung sitzend entdeckt Hannah eines Tages Joseph, der dort Zuflucht gesucht hat. Die gläubige, aber nicht frömmlerische Christin bemüht sich um den niedergeschlagenen Grobian, und nach anfänglicher Belustigung und Verachtung entsteht zwischen den beiden grundverschiedengen Menschen ein zartes Band der Freundschaft. Joseph erzählt, das er seinen "Tyrannosaurus", die kräftige Lady, geliebt, aber schlecht behandelt habe, wofür er sich jetzt schäme, körperliche Gewalt gegen sie war nicht ungewöhnlich, Flausen habe er aus ihr herausgeprügelt. wie das in dieser Schicht nicht ungewöhnlich ist. Aber Hannah ergeht es in ihrer Ehe ebenfalls bemitleidenswert: Ihr Ehemann ist ein unbegründet eifersüchtiger Vergewaltiger und Schläger, wie man eines Tages ihrem Gesicht ansieht und was sie Joseph erzählt.
Eines Tages ist sie derart zugerichtet, dass Joseph sie bei sich zu hause unterbringt, sie leben kurz in freundschaftlicher Beziehung in seinem Haus, bei getrennten Schlaforten, aber Joseph merkt bald, dass er für ein Zusammenleben mit einem anderen auch so sympathischen Menschen wie Hannah nicht geeignet sei.
Nachdem Joseph den Kampfköter des unmöglichen Typen der Nachbarin erschlagen hat, nachdem das Tier dem Sohn der Frau für immer entstellend eine Gesichtshälfte zerfleischt hat, was für Hund und Herrchen ohne Folgen geblieben war, hat er wenigstens gehandelt statt nur zu reden, aber die gute Tat bringt ihm eine mehrmonatige Haftstrafe ein. Nicht zuletzt durch Hannahs Einfluss scheint er geläutert, aber auch Hannah hat Schlimmes durchgemacht. Ihr brutaler Gatte lebt nicht mehr, und Joseph kann und wird sie für unbestimmte Zeit nicht unbeaufsichtigt besuchen.

Der Schauspieler Paddy Considine, mir nur vom Namem her bekannt, hat mit diesem Erstling, hier in der Reihe KINO KONTOVERS vorliegend, ein mehr als beeindruckend und mit zahlreichen Preisen geehrtes Sozialdrama geschaffen, in der grauen Tristesse einer Siedlung mit vielen unglücklichen und auch gewalttätigen Menschen liefern der Haupptdarsteller Peter Mullen (siehe DVD-Cover) und die rührende, fragile Olivia Colman als Hannah eine ungeheuer beeindruckende Vorstellung. Wir sehen ein erschütterndes Drama mit einem groben Klotz, in dem ein letztlich doch nicht schlechter Kerl verborgen ist, und eine Frau aus besseren Verhältnissen, die hinter der Fassade eines hübschen Heimes und "wohlgeordneter bürgerlicher Ehe" die Hölle erlebt, aus der sie sich nur befreien konnte, ohne dass die Befreiung aus Notwehr wegen akuter Gefahr bewertet werden kann, leider.

Ein ganz großer Film, dessen Figuren und besonders die übelst misshandelte Frau aus "guten Verhältnissen" uns zutiefst berühren und trotz der kleinen Hoffnungsschimmer im Film unendlich traurig und mit dem Gefühl einer ohnmächtigen Wut zurücklässt. Aber wahrscheinlich ist sie mit den Besuchen von Joseph an ihrem Aufenthaltsort für unklare Dauer glücklicher als in ihrer Ehehölle.

Doc Halliday
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am 3. Mai 2014
Dieser Film hat es in sich. Er ist direkt, spricht alle möglichen Themen an, die nicht gerade bequem und fröhlich sind... Vergewaltigung und Misshandlung in der Ehe, Vernachlässigung und Gewalt gegenüber Kindern, Gewalt gegen Tiere, Gewalt allgemein, egal ob im Milieu oder im gut situierten Umfeld, Alkoholismus etc... Man spürt die Brutalität, obwohl kaum Gewalt direkt gezeigt wird. Man sollte sich in stabiler mentaler Verfassung befinden, wenn man sich den Film ansieht, denn er geht ordentlich unter die Haut. Kraftvoll inszeniert und authentisch von den Schauspielern umgesetzt, bei denen schon nur ein Blick Bände spricht.
Nach diesem Film ist man sich wieder so Einigem bewusst und dankbar, wenn man ein besseres und glücklicheres Leben lebt.

Ich schließe mich auch der ausführlicheren Rezension von "Schwalbenkönig" an.
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am 27. März 2016
Der Film zeigt, je länger er dauert, mehr und mehr die wahren Persönlichkeiten der Hauptdarsteller. Es ist schön mit anzusehen, wie doch Menschen andere und auch sich selbst fehleinschätzen. Der ganze Film hat eine eher bedrückende Stimmung und zeigt die rauen Gegebenheiten in Englands Arbeitervierteln. Einfache Leute mit nicht ganz so einfachen Problemen. Es wird deutlich, dass oft die scheinbar bösen Menschen, eigentlich mehr an Menschlichkeit besitzen, als die "höhere" Gesellschaftsschicht. Mit Klisches und Herzlichkeit geizt dieser Film ganz und gar nicht. Im Gegenteil, selbst in traurigen Situationen erkennt man noch die Freude und Wärme, die in einer kühlen Umgebung zunächst gar nicht vermutet wird.

Sollte man sich ansehen = 4 Sterne
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TOP 1000 REZENSENTam 12. März 2012
MEDIUM (Blu-ray/DVD)

- BILD: gutes Schwarz, aber sehr blasse Farben, grünstichig (als bewußtes Stilmittel eingesetzt)
- TON: relativ stark Musik- und actionlastige Abstimmung, Dialoge zu leise abgemischt, sehr gute Räumlichkeit
Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 in Englisch, DVD: DD 5.1 in Englisch
- EXTRAS: Audiokommentar von Paddy Considine, Kurzfilm "Dog Altogether"(Vorlage für den Langfilm), Entfallene Szenen, Bildergalerie, Trailer

FILM (OHNE SPOILER):

Man sollte diesen Film nicht in einer getrübten Verfassung sehen sonst könnte es vorkommen, daß man nach diesem unbarmherzigen Sozio-Horror-Drama noch verstörter und deprimierter wiederfindet. Der Film handelt über Schuld, Sühne, Glaube, Rache, Vergeltung und Gewalt und inszeniert letztere mehrmals derart unvorbereitet und explizit, aber dennoch nicht selbstzweckhaft, daß ungeübten Sehern von gewalttätigen Filmen die Kinnlade runterfallen könnte. Das ganze wird durch eine unglaublich intensive und authentische Performance der Hauptdarsteller ergänzt, so daß ich den Film als einen der gelungensten seines Genres der letzten Jahre bezeichnen würde.

Bei der Story (OHNE SPOILER!) halte ich mich bewußt zurück: Joseph (Peter Mullan) ist sehr jähzornig und dreht bei jeder Kleinigkeit fast durch und wird brutal. Er macht vor Menschen und Tieren nicht halt. Nach der letzten Eskapade landet er zufällig im Laden von Hannah (Olivia Colman). Diese ist sehr gläubig, nett und kontrolliert und damit das genaue Gegenteil von Joseph. Die beiden kommen sich trotz aller Gegensätze näher.....

Für ein Regie-Debüt von Paddy Considine ist der Film eine ganz beachtliche Leistung. Er verhält sich nicht risikoscheu und so sterben gleich mehrere Tiere grauenvoll im Laufe des Films. Die Gewalt gegen Menschen ist sowieso allgegenwärtig und es werden schonungslos die Abgründe von Beziehungen und häuslicher Gewalt aufgezeigt. Zwischen all der Gewalt die eruptiv auf den Zuschauer einschlägt, die sich aber dann doch vornehmlich in der Phantasie abspielt, verstehen es die o.g. Protagonisten unglaublich gut das Spiel zwischen Anziehung und Distanz auszuloten.

Es gäbe noch so viel positives über den Film zu berichten, aber das könnte nur wieder als unnötige Vorabinfo bzw. Spoiler verstanden werden und deshalb lasse ich es. Um mal einen Vergleich am Ende zu bemühen: Der Film ist ein Feel-Bad-Movie Gegenstück bzw. ein Gegenentwurf zu ZIEMLICH BESTE FREUNDE der als absolut herausragendes Feel-Good-Movie mit versöhnlicher Note und humanistischer Botschaft brillierte.....TYRANNOSAUR hingegen läßt einem eher erstarrt, schockiert, verwirrt und irritiert zurück.....aber die Reise lohnt sich.

5/5 Hundebellern...äh,...Punkten
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