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Kundenrezensionen

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am 11. Dezember 2014
mit zwei hervorragend aufspielenden Hauptdarstellern. Zwar nicht original Doyle, aber die Geschichten wurden einfallsreich und mit viel Aktion umgesetzt. Ich würde mich über einen dritten Teil sehr freuen.
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am 24. Dezember 2016
Zugegeben, es ist nicht der "klassische" Sherlock Holmes, der komplizierte Rätsel durch überragende Intelligenz löst (auch wenn diese hier teilweise eine Rolle spielt), aber die in diesem Film überwiegende Action konnte das meiner Meinung nach gut ausgleichen. Ich war jedenfalls durchgehend unterhalten.
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am 7. Juli 2012
Guy Ritchie hat es in seiner ersten Holmes-Verfilmung geschafft, der etwas angestaubten Krimi-Kultfigur wieder neues Leben einzuhauchen. Jetzt folgt der zweite Streich und ich war gespannt, wie es weitergeht. Ganz ehrlich: Ich war etwas enttäuscht. Hatte Ritchie in Teil 1 noch die Balance am Abgrund geschafft und Holmes aufgemotzt, schräg, sonderbar und doch interessant dargestellt, so hat er in Teil 2, jedenfalls meiner Meinung nach, die Schrauben er Skurrilität und Absonderlichkeit "seiner" Holmes Figur mindestens eine Umdrehung zu weit angezogen. Dazu kommt, dass die Geschichte keinen wirklich roten Faden hat und ein paar Längen aufweist. Das wird im Endeffekt durch geniale Stunts und zwei hervorragende Hauptdarsteller ausgeglichen.

Dr. Watson(Jude Law) heiratet und Holmes(Robert Downey jr.) hat den Termin natürlich wieder mal vergessen. Was allerdings kein Wunder ist, denn Holmes ist mit all seinen Gedanken beim Bösewicht Professor Moriarty(Jared Harris). Zu einem Junggessellenabschied reicht es aber gerade noch. Dort trifft Holmes nicht nur seinen Bruder Mycroft(Stephen Fry), sondern auch die geheimnisvolle Wahrsagerin Sim(Noomi Rapace). Es dauert nur einen Moment, bis Watson in eine Schlägerei verwickelt wird und Holmes Sims Leben retten muss. Von da an überschlagen sich die Ereignisse. Watsons Hochzeitsreise wird zum Ziel eines Moriarty-Anschlags und Holmes und Co. müssen von London, über Paris und Heidelberg in die Schweiz reisen, um den wahnsinnigen Moriarty wieder mal davon abzubringen die Welt ins Chaos zu stürzen.

Wie gesagt, manchmal ist weniger mehr. Ritchie hat diese Holmes Geschichte regelrecht auf Speed gesetzt. Dieser Gegensatz zwischen klassisch guter Ermittlung und durchgedrehtem Enfant Terrible-Ermittler tut der Story nicht gut. Zu zerrissen und irreal kommt der Stoff über den Bildschirm. Egal, wie gut Law und Downey jr. ihr Ermittler Duo auch spielen, die Schwächen und Längen des Drehbuchs können sie nicht eliminieren. Bleibt zum Schluss ein Film, der mit Wucht, Stunts und visuellen Effekten begeistern kann, aber lediglich ein kleines Geschichtlein als Grundlage hat. Genau da liegt der brisante Unterschied zum "echten" Holmes. Arthur Conan Dolye mag die erste Holmes Figur hier und da ein wenig glatt und kantenlos geschaffen haben, aber seine Geschichten, die waren von allerfeinster Kriminatur mit Tiefgang und Sinn. Da kann Guy Ritchies "Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten- nicht mithalten.
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Auf den ersten Blick ist dies ein Film, der vor allem den Konventionen der eines Blockbusters aus Hollywood folgt. Atemlos wirkt hier die Action, es gibt Stars, ein ganz offensichtlich hohes Produktionsbudget, dramatische Musik und einen klaren Konflikt zwischen Gut und Böse. Und ja, es wird viel getan, um den Zuschauer zu unterhalten, und auch, um das Budget über Kinokarten und DVD-Auswertung wieder herein zu bekommen. Dabei wird es mit dem schönen Blendwerk manchmal so viel, dass einige leise Zwischentöne sowie einige durchaus intelligente Details manchmal untergehen. Deshalb lohnt es sich durchaus, diesen Film mit besonderer Aufmerksamkeit, vielleicht sogar zweimal zu sehen.

"Langweilig" wäre diesmal das bereits im ersten Film dieser Sherlock Holmes Reihe zu sehende Planen der Prügeleien im Kopf des Protagonisten, die man dadurch doppelt sehen und ertragen müsste, so beschrieb das ein dem Film insgesamt leider wenig geneigter, professioneller Rezensent in einer durchaus bekannten, deutschen Tageszeitung. Aber wie mit so vielem lag dieser Rezensent aus meiner Sicht völlig falsch. Hier dient dieses Vorausplanen, dieses Schach mit Fäusten, nicht nur der Charakterisierung von Holmes, sondern auch noch der seines großen Widersachers Moriaty. Und außerdem bietet dieses für die Reihe inzwischen stilbildend gewordene Feature auch noch Stoff für einen der Gags am Ende. Allerdings setzt dies alles schon Aufmerksamkeit und Vermögen zur Deduktion beim Zuschauer voraus. Nicht ganz so viel wie Holmes es hat, selbstverständlich.

Mehrfach kann man sich während des Filmes des Verdachts nicht erwehren, dass die Macher sich hier die Kritik am ersten Film (der zwar schon sehr gut, aber gerade unter Fans von Arthur Conan Doyles Geschichten umstritten war) zu Herzen genommen haben und es doch noch einmal ein Stück besser machen wollten als beim ersten Mal. So kommen in diesem Film noch einmal deutlich mehr Motive aus dem Canon der ursprünglichen Geschichten vor. Der Schurke in diesem Stück ist natürlich mit Moriaty genau der Bösewicht, der von Holmes selbst als "Napoleon des Verbrechens" bezeichnet wurde. Und der Schluss des Films spielt dann auch selbstverständlich an den "Reichenbach Falls" in der Schweiz. Und auch das Buch, welches Moriaty Holmes in einer Szene signiert, taucht bereits im Original auf. Kenntnis des Zusammenhangs gibt dem Dialog zwischen beiden auch im Film noch einiges an Würze. Und noch ein kleines Beispiel abseits des Konfliktes der Hauptpersonen: Humpelte eigentlich Watson bereits im ersten Film dieser Reihe schon so überzeugend? Jaja, die Kriegsverletzung aus Afghanistan.

Dass die Macher des Films die Diskussionen über den ersten Teil aktiv mitverfolgt haben, mag man auch dem Umgehen mit dem Thema der offenbaren Männerbeziehung in diesem Film entnehmen. Gleich zu Beginn des Films wird in einem Dialog klar, dass Holmes natürlich durchaus körperliche Liebe mit Frauen praktiziert (eine der ganz wenigen Textstellen, in denen der Film die Konventionen des viktorianischen Englands verletzt). Mag noch die Travestie in einer Szene ebenfalls in der ersten Hälfte des Films einige Zuschauer auf eine falsche Fährte setzen (diese ist eben nicht immer mit Sex verbunden), so führt der Film nicht viel später eine offenbar wirklich homosexuelle Nebenfigur ein, wie es sie schöner nicht geben kann. Dass der sie spielende Schauspieler seine Karriere mit einer Darstellung eines HIV positiven Homosexuellen begann und dann später Oscar Wilde verkörperte, mag da nur eine kleine Rolle spielen. Jedenfalls spielt Stephen Fry den besten Mycroft, den ich bisher in einem Film gesehen habe.

Aber auch andere Nebenfiguren sind diesmal bis ins Detail durchdacht besetzt. Frauen müssen halt im späten 19. Jahrhundert nicht wie Modells aussehen, Charakterköpfe tun es auch. Das passt denn auch besser zu den vielen Bildern, die wie Farbversionen von historischen Aufnahmen aus der damaligen Zeit wirken. Und das passt denn auch besser zu der politisch paranoiden Stimmung am Ende des Imperialismus, die sich dann - wie von Moriaty prophezeit - auch wirklich im großen Krieg entladen sollten, auch wenn dieser in der Wirklichkeit erst 23 Jahre später beginnen sollte. So kann ich nur sagen, dass ich vom Film begeistert war, und über einen weiteren Film aus dieser Serie durchaus auch sehr froh wäre. Denn schließlich gab es ja nach "The Final Problem" auch noch "The Empty House". Und da eine im Film eigentlich ganz unwesentliche Nebenfigur die Handlung überlebt, steht auch den Machern des Films da wohl noch einiges offen.
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am 11. August 2013
Dieser Sherlock Holmes ist einfach nur genial, genauso wie sein Vorgänger. Die Story, die Effekte und Genialität sind super. Die toll ausgesuchte Besetzung der Hauptcharaktere geben diesem Film Witz und Spannung. Einer meiner Lieblingsfilme!
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Juli 2012
Wenn es auch einen Preis für den hektischsten Film des Jahres geben würde, dann würde ich Guy Ritchies "Sherlock Holmes - Spiel im Schatten" vorschlagen. Selten sind mir die hektischen Schnitte, die den Stoff modern hund trendy machen sollen, mehr aufgefallen als hier beim alterwürdigen Sherlock, der durch die Darstellung von Robert Downey völlig der Vorlage abweicht.
Grandios ist die Kamerarbeit von Philippe Rousselot, der schon für die Bildsprache in "Gefährliche Liebschaften", "Diva", "Aus der Mitte entspringt ein Fluß", "Bartholomäusnacht", "Interview mit einem Vampir" oder "Charlie und die Schokoladenfabrik" verantwortlich war. Keine Frage, da handelt es sich um einen der Besten seiner Zunft.
Und er findet auch die passenden Bilder zur Verbrecherjagd von Holmes und Watson, die diesmal nicht weniger als die Welt retten müssen.
Im Jahr 1891 gibts ein verheerendes Bombenattentat in Straßburg, weitere Sabotageakte folgen. Das Motiv ist unserem Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey) bald klar, dass der angesehene Professor Moritary (Jared Harris) hinter dem Komplott steckt, dessen Ziel es ist, die Welt in einem fürchterlichen Weltkrieg zu stürzen. Durch Attentate auf beiden Seite soll auch der Hass der Nationen immer stärker werden.
Ein böser Schurke. Dem muss man das Handwerk legen, dazu schlüpft Sherlock u.a. in die Rolle eines Chinesen oder verkleidet sich als berbes Straßenmädchen. Nur dumm, dass der angebetete Dr. Watson (Jude Law) diesmal nicht als Partner zur Verfügung steht, denn der steht kurz vor seiner Hochzeit mit der schönen Mary (Kelly Reilly).
Die Spur führt Holmes zur Zigeunerin Madam Simza Heron (Noomi Rapace), der nach dem Leben getrachtet wird. Dann muss es Holmes auch noch schaffen Watson ins hektische Treiben zu holen und mit vereinten Kräften den Bösewicht besiegen, denn der hat ein perfides Attentat mit einem perfekten Attentäter vor..
Ich muss sagen, dass mir das hektische Tempo des Films gar nicht gefallen hat. Da kommt leider so gut wie gar kein Feeling für eine Geschichte auf, die noch im ausgehenden viktorianischen Zeitalter spielt und die bereits tendenziell die Feindseligkeiten der europäischen Nationen andeutet, die dann später in den 1. Weltkrieg mündeten.
Ich will auch zugeben, dass der Film einige nette, charmante Szenen hat. Wenn Watson beispielsweise bei einem Ball endlich mal Holmes zum Tanz auffordert, dann kommt schon Vergnügen auf.
Ingesamt stehe ich aber eher auf den traditionellen Sherlock, der mit viel Intelligenz und Gespür Verbrechen aufdeckt und eher subtil vorgeht. Downeys Sherlock ist ein Draufgänger mit extrem ausgeprägtem ADHS-Syndrom, oobwohl das ja eher eine Störung unserer heutigen Zivilisation sein dürfte.
Ich glaube den dritten Teil, der sicherlich noch kommen wird, schenke ich mir...Teil 2 ist leider noch schwächer als der noch ganz akzeptable Erstling.
1616 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2017
of everything. Ziemlich überdrehter Film in so ziemlich allen Punkten: Charaktere, Handlung, Dialoge, Spezialeffekte etc.Die Handlung ist flach und hat einige Längen. Es geht natürlich um nichts anderes als die Rettung der gesamten westlichen Welt. Die Darsteller bleiben eher blass (vor allem Moriarty) und hauen und schießen sich ansonsten durch die Ermittlung. Die sonst wortwitzigen Dialoge, der trockene Humor und skurilen Figuren werden ersetzt durch Kickbox-Einlagen und Special Effects. Insgesamt recht enttäuschende Fortsetzung des guten ersten Teils.
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am 10. September 2014
Ich steh total auf diese Verfilmungen und Jr. Robert Downey passt in die Rolle des Sherlock wie die Faust aufs Auge. Brillant, unterhaltsam und turbulent. Meine Empfehlung -> unbedingt anschauen.

Gruß Hardware
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am 15. Januar 2017
'Wie im titel schon erwähnt ist er meines erachtens gut um auszuspannen. die handling ist nicht zu flach aber auch nicht zu anspruchsvoll. erglänzt mit seinem charme und seinem humor, auch wenn jener nicht jedens geschmack ist. leider finde ich zieht er sich im 2/3 etwas in die länge leider auch der etwas schenller letzte teilabschnitt nicht ganz wett machen kann. dennoch ein mir perönlich gut gefallender film.
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"Sie haben ein paar Pfunde verloren." - "Und wie ich sehe haben Sie sie gefunden."
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STORY:
Im Jahre 1891 erschüttern Bombenanschläge Europa, mächtige Industrielle verlieren dabei ihr Leben. Die Zeitungen vermuten einen Kampf zwischen Anarchisten und Nationalisten. Doch Sherlock Holmes weiß es besser: Sein Intimfeind, der teuflische Professor Moriarty, hat seine Hände im Spiel. Mit seinem treuen Gefährten Dr. Watson und einer Wahrsagerin namens Sim nimmt der Meisterdetektiv die Verfolgung des Erzschurken auf. Der Auftakt zu einer atemlosen Hatz quer durch Europa, bei der der Superverbrecher seinen Verfolgern stets einen Schritt voraus ist.

MEINE MEINUNG:
Nachdem ich mir Teil 1 der neuen Kinoverfilmungen um Sherlock Holmes auf DVD angesehen hatte und sofort begeistert war, konnte ich mir den Nachfolger selbstverständlich nicht entgehen lassen. Auch wenn ein paar eher mittelmäßige Kritiken kamen, waren meine Erwartungen hoch - und ich bin wahnsinnig froh, dass diese komplett erfüllt wurden!

Den Genießern dieses Filmes bzw. dieser Filme muss klar sein, dass sie keinesfalls Verfilmungen der alten Figur des Sherlock Holmes sind, sondern vielmehr Neuinterpretationen. Obwohl dazu gesagt werden muss, dass auch die alten Streifen sich nicht ganz an das Vorbild hielten. In "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" wird gekämpft, gelinkt, gezockt und allerhand Krummes betrieben; Maschinenpistolen kommen zum Einsatz und Kaliber von einem Ausmaß wie man sie noch nicht gesehen hat. Aber dies ist eben ein Actionfilm und keiner von der früheren Sorte.

Robert Downey jr. schießt und schlägt sich hier in gewohnter Manier herrlich komisch seinen Weg durch das alte Europa, mal in irrwitzigen Verkleidungen, mal halb nackt. Dabei bleibt er, wenn seine Figur auch skurril ist, immer glaubwürdig und authentisch, der Zuschauer kann sich identifizieren, auch wenn es nichts zum Identifizieren gibt. Die Stunts und Kämpfe meistert der Hauptdarsteller wahrlich grandios und ich war absolut begeistert - sowohl von der Mimik als auch den absolut passenden Sprüchen, die er immer wieder bringt.

Auch Jude Law als irgendwie mitgefangener und mitgehangener Dr. Watson, der doch eigentlich nur seine Flitterwochen feiern will, hat mich sehr begeistert. Er verflucht Holmes für dessen Wagemut und die Gefahren, in die er sie immer wieder bringt, aber dennoch steht er ein für ihn und das bringt er wunderbar rüber. Jared Harris als durchtriebener, listiger und wahnsinnig gefährlicher Professor Moriaty ist kalt und ichbezogen, was er klasse darbringt; Noomi Rapace als Zigeunerin Sim ist klug und gewitzt und Rachel McAdams als Spionin und Geliebte von Holmes ist in ihrer kurzen Rolle wie immer super anzusehen. Das Cast in all seinen Facetten ist beinahe schon brillant gewählt und unterhält ungemein.

Auch die Storyline ist wieder originell und gut durchdacht, Sherlock Holmes Überlegungen vor seinen Taten, seine gedachten Kämpfe, in denen er Möglichkeiten abwägt und seine messerscharfen Schlussfolgerungen sind einfach nur grandios und lassen Staunen. Zwar wird hier im Gegensatz zum Vorgänger noch mehr auf Munition, Gewalt und Krawall gesetzt, dennoch tut das der Schlüssigkeit der Geschichte meist keinen Abbruch. Zwar sind ein bis zwei Kämpfe nicht notwendig, sind aber durch die ausgefeilte Technik und die sich verändernden Stile trotzdem klasse anzusehen.

Der Soundtrack ist absolut perfekt, unterlegt jede Szene mit dem passenden Sound und bringt die Stimmung noch viel besser rüber: Mal geheimnisvoll, mal schleichend, mal rasant und krachend, es passt einfach. Die Effekte überzeugen vollkommen und sind manchmal so unglaublich, dass man kopfschüttelnd dasitzt - vor allem die Waldszene, als von Holmes' Gegnern ein riesiges Geschoss auf sie abgefeuert wird. Zeitlupenelemente werden eingesetzt genauso wie berstende Gegenstände, atemberaubende Kulissen füllen alles aus und Regisseur Guy Ritchie lässt es perfekt zusammenpassen.

Der Showdown trumpft dann noch einmal mit Sherlock Holmes Vorkehrungen, Überlegungen und gewagten Thesen auf, während er gegen seinen Widersachen Schach spielt - ohne hinzuschauen, ohne etwas zu bewegen, nur, indem sie ihre Züge aussprechen. Zu einem Kampf kommt es hauptsächlich bei Watson, der ebenfalls sehr interessant ist, wenngleich sein Freund doch um einiges mehr Spannung erzeugt. Der Schluss ist ebenso interessant gestaltet wie spannend und ganz in Holmes-Manier, der Lust macht auf den [hoffentlich] nächsten Teil.

FAZIT:
Nachdem ich vom Vorgänger so begeistert war, hätte ich eigentlich nicht vermutet, dass auch "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" so gut sein würde - doch es ist tatsächlich geschehen! Auch der 2. Teil ist rasant, effektreich, witzig und wahnsinnig spannend, er regt zum Mitdenken an und ist gleichzeitig ein richtig guter Actionfilm. So habe ich das am liebsten und da ich immer noch so begeistert bin, kann ich gar nicht anders, als die volle Punktzahl zu vergeben.

DVD-INFORMATIONEN:
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Französisch, Niederländisch
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
FSK: 12
Spieldauer: 123 Minuten
Preis: 8,99€
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