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am 4. Mai 2012
Das Japan im ausgehenden 19. Jahrhundert ist ein Land, dass zwischen Tradition und Moderne herumgewirbelt wird.
Die Regierung das »bakufu«, welches nach der Sengoku-Zeit durch Tokugawa Ieyasu begründet wurde, erreicht ihren Tiefpunkt.
Denn Schulden plagen das Land, die Fürsten »daimyô« sind sich uneins, wem diese noch weiter die Treue halten sollen.
Der Kaiser, der noch als Mutsuhito (später Meiji-tennô) bekannt ist, gewinnt immer mehr Einfluss in Japan und kann die Treue mehrerer Feudalfürsten gewinnen.
Die meisten dieser Samurai-Familien waren auf der Verliererseite bei der Schlacht von Sekigahara im Jahr 1600 (diese Schlacht entschied die Machtbasis der Tokugawa Familie), so auch die Satsuma-Familie (eine der spielbaren Fraktionen). Besonders die gewaltsame Öffnung des Landes, durch den amerikanischen Commodore Perry im Jahr 1853, lässt westliche Technologie und Sitten in das seit 250 Jahren isolierte Japan eindringen - Japan erwacht.

Diese geschichtliche, wie auch gesellschaftliche Entwicklung bildet die Rahmenhandlung von Shôgun 2 - Total War: Fall of the Samurai.
The Creative Assembly hat es geschafft diese japanische Epoche glaubwürdig umsetzen und ein noch authentischeres Gameplay zu bieten, als schon der gute Vorgänger Shôgun 2 - Total War. Was man hier geboten bekommt ist unglaublich, denn man hat eine komplett überarbeitete Karte Japans des 19. Jahrhunderts (Hokkaidô und weitere Landstriche, wie Städte sind nun auch Spiellandschaft), neue Fraktionen (sowohl auf der Seite des Kaisers, als auch auf der Seite des Shôgun) und eine eigene Schlacht-Kampange (diese behandelt die Geschichte von Saigô' Takamori). Auch die Grafik wurde noch einmal aufpoliert und strotzt jetzt nur so von Explosionen, Splitterteilen, Bränden von ganzen Dampfschiff-Flotten und Rauchschwaden über tausenden von modernen Linien-Infantristen (dafür braucht man aber einen ziemlich starken PC). Die Soundkulisse ist als würde man The Last Samurai in Total War-Grafik schauen (natürlich braucht man ein gutes Soundsystem). Mich haben besonders die kleinen historischen Events während der Strategiekarten-Kampagne erfreut (als Japanologe kann man sich über das Spiel richtig freuen), denn die Entwickler haben sämtliche bekannte und weniger bekannte Events dieser Zeit aufgriffen, wie z.B. »eijanaika« (Wieso nicht?), eine religiöse Festbewegung, die durch die Häuser der reichen Händler und Samurai »getanzt ist« als eine Art von Protest.

Derzeit spiele ich mit Satsuma und führe schon das Banner des Kaisers (im Spiel goldene Chrysantheme auf roten Grund) gegen die Armeen des »bakufu« und das macht Spaß.Auch wenn Viele mit den Shôgun 2-Titeln nicht viel anfangen konnten (denn Japan ist ja nicht gleich eine europäische Kultur, die leicht zu verstehen ist), so ist Fall of the Samurai noch besser als der Vorgänger UND länger, denn es wird in Jahreszeiten gespielt und nicht mehr in halben Jahren, was das Spiel länger macht. Auch die Gewissensentscheidungen sind einfach klasse (Schwerter verbieten und somit die nicht-Samurai erfreuen, oder der Tradition weiter treu bleiben?).

Mein Fazit:

Man sollte das Spiel gespielt haben, denn das Erlebnis ist monumental und man bekommt auf »spielerische« Weise die Geschichte Japans im 19. Jahrhundert näher gebracht.
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am 1. Mai 2012
Ich muss sagen, dass dies wirklich ein super Spiel ist!

Wer den Vorgänger bzw. das Hauptspiel Shogun 2 kennt der wird das hier noch viel mehr mögen. Es spielt sich ein wenig schneller und einfacherer. Ein kleines Beispiel: Im Hauptspiel gibt es ein Nahrungssystem, bei dem jede Stadt eine gewisse Menge an Nahrung verbraucht. In der neuen Kampgane wurde dieses System entfernt, so dass man jede Stadt zu ihrer größten Stufe ausbauen kann, sofern man genug Geld hat.

Der Technologiebaum wurde deutlich entschlackt, ist aber immer noch sinnvoll und wichtig. Das Erfahrungssystem der Generäle hat sich, meiner Meinung nach, auch deutlich verbessert. Statt die einzelnen Fähigkeiten in mehreren Ausbaustufen zu erwerben, hat jede Fähigkeit nur noch eine Ausbaustufe.

Schön ist auch die histrosiche Idee übernommen. Der hier zu Grunde liegende Boshin-Krieg teilte Japan damals in zwei Lager und das wird in dem Spiel genauso umgesetzt. Entweder schließt man sich den Kaiser- oder den Shogunats-Loyalen an.

Schön wäre es, wenn man die restlichen zusätzlichen Fraktionen noch als DLC via Steam zur Verfügung stellt zur Zeit (Ende April 2012) ist das noch nicht der Fall. Die zusätzlichen Fraktionen erhält man de facto (zur Zeit) nur wenn man noch die anderen speziellen Editionen des Spiels kauft.

Absolutes Muss für Total War- und Japan-Fans!
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am 10. Mai 2017
leider läuft das Spiel nur über Steam. Das Problem ist in der Verpackung sind 3 DVD s, wobei nach der 2.DVD bei der Installation nicht gefragt wird diese ist überflüssig. Es wird nur ein kleiner Teil über die DVD s installiert ca 1 GB.
Hätte ich gewusst das ich das Spiel mit 16 GB bei Steam downloaden muss, hätte ich mir keine DVD s bestellt.
Das ist eine reine verarsche von Steam. Daher nur ein Stern
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am 24. März 2012
Moin Leute,

ich möchte hier nun nach etlichen Stunden Spiel spaß meine Meinung niederschreiben :)
Ich habe das Spiel schon seit dem 22. spielen können da Amazon überpünktlich geliefert und Steam die Aktivierung vorgezogen hat.
Dafür ersteinmal ein lob an Amazon.

So jetzt aber zum Spiel:

Fall of the Samurai spielt etwa 200 Jahre nach dem Haubtspiel Shogun2.
In diesem 200 Jahren hat der Shogun Japan vom Rest der Welt abgeschottet und somit hat Japan die Industrielle Revolution verpasst.
Nun aber dringen die Westlichen Länder nach Japan durch und bringen die Moderne mit sich.

Und hier fängt das Spiel für uns an.
Als erstes müssen wir uns für einen der 6 Clans die zur Verfügung stehen entscheiden.
Hierbei entschieden wir auch wen wir in diesem Konflikt unterstützen möchten, denn es gibt jeweils 3 Clans für den Shogun und für den Kaiser.
(Davon abgesehen kann man im Spiel aber auch die Seiten wechseln und z.B. zum Shogun überlaufen.)
Nun wählen wir noch die Art der Kampangne und dann kann es los gehen.
Shogun2 spieler werden das alles schon kennen und ich meine bei den anderen Total War Spielen war es auch so.
Unsere "Mission" ist es nun, angenommen wir wollen den Kaiser an die Macht bringen, die Haubstadt Kyoto und die Haubstadt des herschenden Clans einzunehmen und die übrigen Clans auf die Seite des Kaisers zu ziehen oder zu vernichten.

Dafür haben wir nun jede Menge neue Einheiten zur Auswahl, aber wer denkt er müsse auf seine geliebten Samurai verzichten dem sei gesagt, dass diese natürlich noch dabei sind und wie ich finde eine wichtige rolle Spielen den so modern der Infanterist mit seinem Gewehren ist, gegen einen Samurai der ihn im Nahkampf flankiert hat er keine Chance :)
Allgemein macht es unheimlich Spaß den Gefechten zu folgen, da dabei soviel passiert und soviel Aktion zu sehen ist und auch der Sound ist mMn einfach nur Super!
Wenn ich mittem im Gefecht an der Front bin, meine Einheiten steuere und im Hintergrund das dumpfe Geräusch meiner Artellerie zu hören ist, versetzt mich das immer wieder ins staunen.

Aber nun zu den neuen Einheiten.
Diese setzen sich nun größenteils aus Infanterie mit Gewehren aller art zusammen.
Es gibt z.B. Scharfschützen, Gardisten usw.
Auch kommt die Artellerie nun groß ins Spiel und mit Kanonen wie der Gattling-Gun oder der Amstrong-Gun kann man sich einen echten vorteil verschaffen.
Auch gibt es nun modernere Schiffe die Dampfbetrieben und Schwer bewaffnet ins Gefecht ziehen und ich muss sagen, in Fall of the Samurai spiele ich nun echt gerne Seegefechte da sich diese nun super spielen lassen und auch sehr gut aussehen.
Ich persönliche fand die Seegefechte in Shogun2 sehr müselig aber auch das ist wieder Geschmackssache.
Auch gilt es nun die eigenen Festungen auszubauen und das klappt dank der neuen Technologien ebenfalls sehr gut.
So kann man z.B. die am Anfang noch einfachen Wachtürme welche mit Bogenschützen besetzt sind durch welche mit Gattling Geschützen austauschen.
Das ganze kosten natürlich auch entsprechend wie eigentliche alle Modernen Gebäude.
So kann man für diese Festungsverbesserungen schon mal so 11000 yen ausgeben.

Weitere Neuerungen:
->Hier fällt mir sofort die persönliche Steuerung der Kanonen ein.
Hierzu drück man bei einer Ausgewählten Artellerie Einheit kurz "H" und schon kann man selbst ziehlen und schießen.
Das ist sehr nett gemacht, aber man verliert auch schnell mal den Überblick also ist es mehr was für zwischen durch oder wenn der Kampf schon so gut wie gewonnen ist :)
->Die Kampangen Karte ist nun SEHR viel lebendiger. Überall fahren Handelsschiffe, es entstehen Siedlungen an den straßen usw. Das sieht sehr schick aus und macht es auch glaubhafter.
->Es gibt nun Ausländische Veteranen die man sich für Geld ins Land hohlen kann. Diese unterstützen dann entweder die Rekruten oder können für Sabotage einsätze genutzt werden.
->Es gibt viele neue Gebäude und einen neuen "Skillbaum" der in Zivil und Militärisch aufgeteilt ist. Hier kann man z.B. auf die Zufriedenheit der Bevölkerung setzten oder auf eine neue fabrik für die Artellerie setzen.
->Agenten haben ebenfalls neue Skill möglichkeiten erhalten. Agenten werden z.B. sicherer bei ihren aufgaben wie Sabotage und Generäle geben Boni für ihre truppen.
->Man wird oft vor entscheidungen gestellt.Z.B. haben zwei Japaner, zwei Engländer in einer Bar angegriffen und die Britische Regierung fordert nun die Auslieferungen. Entscheidet man sich wie ich es in dem Fall getan habe dafür die Beiden nichts auszuliefern, kommt diese entscheidung sehr gut in der Bevölkerung an. Man ist mir dankbar und die Zufrieden mit mir als Anführer steigt.

Und damit möchte ich noch was allgemeines loswerden.
Ich persönlich finde, dass die FotS Kampangne schwerer ist als die aus dem Hauptspiel.
Das liegt z.B daran, dass man am Anfang echt große Geld probleme bekommen kann, wenn man nicht auf seine Ausgaben und Handelsabkommen achtet.

Auch finde ich die KI wesentlich aggressiver. Das zeigte sich mir dadurch, dass meine Verbündeten einen Krieg mit einem Clan anfingen, den ich nicht einmal kannte bzw. auf der Karte entdeckt hatte und wenige! Runden später sitzen die(der nun feindliche Clan) mit einer Invasionsarmee vor meiner Haustür :) Das kenne ich von Shogun 2 nicht.

Das finde ich jetzt alles nicht so negativ, wollte es aber erwähnt haben.

Grafik/Sound:
Kurz und knapp gesagt ist alles Top!
Die Grafik ist weiterhin wie ich finde wunderschön und der Sound ist wie schon erwähnt sehr gelungen.

Multiplayer:
Habe ich noch nicht angespielt, werde ich aber mal machen und dann hier eine Bewertung nachreichen.

Installation:
Hatte keinerlei Probleme mit Steam. Das Spiel ließ sich sofort von der CD aus installieren.
Dann noch knapp 200MB runterladen und es kann losgehen. Die zusätzliche Fraktion ist schon auf der CD.

So wenn noch fragen offen sind dann fragt und ich hoffe es lässt sich Lesen :)

Das mache ich nämlich nicht all zu oft, aber dem Spiel wollte ich es einfach gönnen.

Viel Spaß beim Zocken ;)
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am 16. Februar 2015
Dieses Addon zum Hauptspiel Shogun 2 spielt 200 Jahre nach den Geschehnissen des Hauptspiels und läutet die Modernisierung Japans ein.
Es herrscht ein Machtkampf zwischen den Shogun- und den Kaiserstreuen-Clans. Der Spieler kann sich für eine Seite entscheiden und auch im laufenden Spiel noch die Seiten wechseln. Die erwähnten Westmächte bringen außer den modernen Technologien und limitierten europäischen Einheiten sowie Veteranen-Agenten nicht wirklich viel mit sich. Da dies ein großer Faktor sein sollte und vom Cover her auch darauf hinweist, jedoch nicht wirklich das hält, was es verspricht, kostet dies 2 Sterne.. Ich hätte die Westmächte als spielbare Nationen erwartet, die sich aktiv im Kampf beteiligen und ihre Kolonien errichten. Schade drum.
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am 22. Juli 2015
Hallo

Nichts gegen das spiel ! aber was ich hier erlebt hab ist mir noch nie passiert ! ich wollte das spiel mithilfe des steam aktivierungs code das spiel aktivieren . nur schelcht das dass spiel schon jemanden gehört !? das spiel wurde schon von einem anderen nutzer aktiviert ! totale sauerei!
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am 16. April 2013
Nach dem Hauptspiel mit dem ich schon etliche Stunden verbracht habe, hatte ich mir von diesem Add-On eher etwas im Stile der Erweiterung Napoleon zu Empire vorgestellt. Die Creative Assembly hat es sich diesmal anders überlegt und das ist auch gut so! Denn Fall of the Samurai bietet nicht einfach nur ein wenig überarbeitete Einheiten und einen anderen geschichtlichen Hintergrund. Hier wird einiges anders gemacht!

Fall of the Samurai handelt von der Zeit der Öffnung Japans durch die westlichen Großmächte nach der Herrschaft des Tokugawa-Shogunats, setzt also (zumindest kulturell gesehen) dort an, wo Shogun 2 sein zeitliches Ende fand. Japan lebte über 2 Jahrhunderte in völliger Abschottung und das Feudalsystem bildet immer noch den Grundstein der Macht des Shoguns. Durch die eindringenden Westmächte wird das Land nicht nur erstmals wieder nach außen hin geöffnet, sonder kommt auch in Kontakt mit der neuen Technologie. Das hat seine Vorteile, aber auch seine Nachteile, denn die Bevölkerung ist immer noch tief in ihren Traditionen verwurzelt. Es bleibt einem selbst überlassen, ob man nun den Kaiser unterstützen möchte, der mit Hilfe der Eindringlinge dem Shogun die Macht wieder entreißen möchte oder ob man sich auf die Seite des Shogun schlägt und Japan wieder auf die alten Wege zurückzubringen.
Man kann aus jeweils 3 Clans auf beiden Seiten wählen, die unterschiedliche Boni besitzen, welche z.B das Einkommen des Clans oder die Verstärkungsrate der Einheiten verbessern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere (nicht spielbare) Clans, die mit einem oder gegen einen um die Einigung Japans streiten.

Von der Spielmechanik hat sich sein Shogun 2 nicht viel verändert. Es gibt zwar neue Gebäude, ein etwas anderes Interface, neue Forschungen und selbstverständlich auch neue Einheiten, eben alles an die neue Zeit angepasst. Wer aber Shogun 2 schon gespielt hat, muss sich nicht großartig umorientieren. Bemerkenswert ist lediglich noch der neue Spezialist, der westliche Veteran, der sowohl die Rekrutierungskosten senken kann, als auch allmälig die Erfahrung der Einheiten in der Armee oder Stadt erhöht, in der er sich befindet. Neu ist auch die Fähigkeit von Flotten, Landeinheiten, Gebäude und Städte zu bombardieren, sowie in ihrem Einflussbereich auch in Landschlachten Artillerieunterstützung zu bieten. Dies bietet völlig neue taktische Möglichkeiten.
Graphisch hat sich ebenfalls nichts verändert, die Musik ist immer noch super und das neue Szenario stimmig übertragen worden. Die gute Wartung des Spiels durch die Creative Assembly sorgen für zahlreiche Patches, daher läuft das Spiel auch immer flüssiger.
Das Onlinespiel läuft im Grunde nach dem selben Prinzip wie bei Shogung 2, bei dem jeder einen Avatar hat, mit dem er als General in den Kampf ziehen kann. Ein Spiel ist meistens schnell gefunden, möglich sind Feldschlachten, Belagerungen und Seeschlachten (unter anderem auch gegen die alten Einheiten aus Shoung 2).

Negativ ist mir vor allem aufgefallen, dass die KI in Schlachten immer noch teils seltsam auf unkonventionelle Manöver (z.B. eine sehr breite Schlachtlinie) reagiert und bei Belagerung kann man vor allem als Verteidiger eigentlich schon mentalen Haken auf der Liste: Siege eintragen. Dies bezieht sich nicht auf die Kampagnenkarten-KI, die durchaus ganz schön fies werden kann. Das Diplomatiesystem ist immer noch ein bisschen haarig, manche Entscheidungen kann man nicht so recht nachvollziehen.

Wem Shogun 2 gefallen hat, der wird auch Fall of the Samurai mögen! Jedem, der sich für die Geschichte Japans interessiert, wird hier ganz nebenbei noch Wissen vermittelt (was ich wirklich immer sehr interessant an den Spielen der Total War-Serie finde).

Das Spiel muss über Steam installiert werden und steht dann als selbstständiges Spiel zur Verfügung. Falls man Shogun 2 bereits besitzt, ist das Menü geteilt, man kann also direkt aus dem Hauptmenü beide Kampagnen auswählen. Es ist aber nicht notwendig um Fall of the Samurai spielen zu können! Eine Internetverbingung ist nur für die Aktivierung über Steam erforderlich, danach kann man auch problemlos offline spielen.

Sollte ich etwas vergessen haben, beantworte ich Fragen gerne unter den Kommentaren.
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am 24. September 2012
Als ich mir Shogun 2 gekauft hatte war ich vom Spiel, also von Shogun 2, herbe enttäuscht.
Hätte man mich da gefragt was mir bei Shogun 2 fehlt hätte ich echt, ohne jetzt zu lügen, wohl gesagt dass mir der gewisse "wumms" fehlt. Auch weil ich das Setting von Empire, weg mit Schwert und Lanze, für die Shogun-Reihe als erfrischend empfand.

Umso ungläubiger schaute ich natürlich als "Fall of the Samurai" angekündigt wurde. Gattling und Panzerschiffe - das hat Träume in mir geweckt.
Und ich wurde, was mich nach der schlechten Erfahrung mit Shogun 2 überraschte, diesmal nicht enttäuscht !
Tatsächlich ist für mich persönlich "Fall of the Samurai" neben Rome mein Lieblings-Total-War-Titel. Hier die Gründe :

Pro

- Bürgerkriegsgeschehen mit Fraktionsmöglichkeiten (Reformer, Traditionalisten oder Eigenständigkeit). Anfangs überraschende Wendungen (z.B. Gegner wird Verbündeter oder umgekehrt).
- Diplomatie KI kommt mir besser vor als bei Shogun 2
- zwei völlig unterschiedliche Einheitenpools (moderne gegen traditionelle Truppengatungen) laden zu unterschiedlichen Spiel- und Taktikvarianten ein.
- Schiffsschlachten super umgesetzt. Dank Panzerschiffen und Torpedos mehr knallharte Action. Schiffe endlich deutlich wendiger dank Dampfantrieb.
- Technologiebaum sehr gut úmgesetztŽ. Im Vergleich zu Shogun 2 deutlich entschlackt und nachvollziebarer.
- Charakterentwicklung (Generäle, Spione...) gut und ebenfalls übersichtlicher als bei Shogun 2.
- subjektiv mehr Einheiten als bei Shogun 2. Eliteeinheiten und Kanonen wirklich sehr stark was sie endlich deutlich von 0815 Truppen abhebt.
- Bombadierungsmöglichkeiten von See aus auf Städte und Einheiten erfordern viele bzw. bringen neue taktischen Möglichkeiten. Seekrieg wird endlich auch wichtig !
- Im Vergleich zu Shogun 2 ist hier Nahrungskapazität egal. Es kommt nur darauf an ob man genug Geld hat um etwas bauen zu können.
- es kommt mir so vor als ob es im Vergleich zu Shogun 2 deutlich mehr Action (und Schlachten) auf der Stratigiekarte geben würde
- Eisenbahn verbessert - wenn auch meist erst ab ca. Mitte des Spiels - Nachschubgeschwindigkeit spürbar. Lange Truppenreisen entfallen dann.
- fast jede Fraktion spielt sich aufgrund ihrer eigenen Spezialfähigkeiten und Startposition anders
- neuer Agententyp bereichert Spiel da er u.a. für die Ausbildung von Einheiten zuständig ist und dadurch Kampfwerte neuer Einheiten steigern kann.

Neutral
- hoher Schwierigkeitsgrad auf Strategiekarte
- Gattling-Gun ist mir persönlich zu schwach. Tut aber widerum auch dem Balancing gut da traditionelle Einheiten nicht einfach abgeschlachtet werden.
- Addon läuft ohne Shogun 2 (für Käufer von Shogun 2 etwas unfair; für Neueinsteiger gut)

Contra
- sehr wenige individuelle Spezialeinheiten pro Land
- keine Filmchen bei Agenteneinsätzen
- nur Fort- und keine Stadtkämpfe wie bei z.B. Rome.
- Schlachten-KI nicht wirklich helle
- neue spielbare Fraktionen nur über teure DLCs verfügbar.

Fazit :

Es macht einfach Spaß !
Wer nicht nur auf Schwertkampf & co steht sollte sich dieses Spiel unbedingt mal anschauen.
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am 24. März 2012
So ich möchte jetzt auch mal meine Meinung über das Spiel loswerden :)

Story:
Nachdem sich im Sengoku-Krieg der Tokugawa Clan durchgesetzt hat, schottete der neue Shogun Japan 200 Jahre lang von der Außenwelt ab. Doch schafft sich nach dieser Zeit eine amerikanische Flotte gewaltsam Zutritt und bringt all seine Waffen, Technologien und Ideen mit. In Japan, dass die industrielle Revolution verpasst hat, kommt es zum Bürgerkrieg. Da ist auf der einen Seite der Kaiser, der für die neuen Technologien ist und der Shogun, der sie ablehnt, da er auf Tradition schwört. Der Spieler kann zwischen 6 verschiedenen Clans wählen und sich einer Seite anschließen.

Gameplay:
Kampagne:
Wer jetzt denkt, dass das Shogunat sowieso schon gleich kapitulieren soll, der täuscht sich. So hat The Creative Assembly das Balancing sehr gut umgesetzt: Die Truppen des Shogunats besitzen eine höhere Moral und das Volk ist glücklicher. Das Kaiserreich hat zwar hingegen die besseren Technologien, jedoch ist das Volk wegen der Modernisierung unzufrieden und es kann auch gelegentlich zu einer Samurai-Revolte kommen, wenn mann sich nicht darum kümmert. Im Gegensatz zu Shogun 2 spielt Religion diesmal überhaupt keine Rolle mehr, man kann nur noch bis zu einer bestimmten Modernisierungsstufe seine Treue gegnüber Shogun/Kaiser ändern. Was ich sehr gut finde ist, dass Nahrung keine Rolle mehr spielt. So war ich doch öfters deprimiert, wie in Shogun 2 mein stolzer Clan aufgrund Revolten unterging, da ich mit den Bauernhöfen nicht mehr hinterhergekommen bin. Die Eisenbahn ist auch ein schöner, neuer Aspekt, jedoch gibt es bereits fest bestimmte Bahnstrecken (am Anfang nur Telegrafen) die man durch Bahnhöfe ausbauen kann. Der Technologiebaum, wurde auch ernuert und es gibt wieder viel Interessantes zu erforschen. Bei bestimmten Gebäude/Technologien bekommt man Modernisierungspunkte. Ab einer bestimmten Anzahl dieser Punkte steigt man eine Modernisierungsstufe weiter auf. Es gibt insgesamt 4 STufen und ab jeder schlatet man neue Technologien zum Erforschen frei!
Landschlachten:
Die Landschlachten sind, wie in jedem Total War sehr schön animiert. Diesmal beziehen sie sich mehr auf Entfernung, doch auch im Nahkampf geht es rund. Die Gatling-Waffen scheinen mir recht übermächtig, dafür besitzt man diese Technologie auch erst recht spät. Man kann jetzt auch Artilleriebeschuss über eine nahegelegene Flotte anfordern. Hier stimmt das Balancing wieder, denn es dauert einige Zeit bis der angeforderte Artilleriebeschuss einschlägt. Lediglich die KI schwankt manchmal hin und her. So macht sie einmal taktisch kluge Züge und andernfalls schickt sie Speerträger vor meine Schützenbatallione und geht ganz gemächlich ohne große Eile auf mich zu, während einer nach dem andern umkippt. Die Gefechte sind sehr gut für Strategen und Taktiker und können manchmal sehr anspruchsvoll sein. Was mir jedoch so gar nicht in ein Total War reinpasst, ist die neue Ego-Perspektive mit der man Artillerie und Schiffe steuern kann. Es macht schon ein wenig Spaß, ist aber völlig fehl am Platz
Seeschlachten:
Seeschlachten spielen nun eine wichtigere Rolle! So gibt es nun auch den neuen Gefechtstyp "Hafenbelagerung" der recht spaßig ist. Die meisten Schiffe sind nun Raddampfer und unabhängig von der Wetterlage. Die Seeschlachten an sich sind sehr schön animiert! Keine großen Holzklötze mehr aus Shogun 2, sondern Kanonenschüsse aus jedem Rohr! Aber mir kam es vor, dass meine Schiffe recht schwach sind! So sind bei einem Gefecht von 2 Korvetten und 1 Fregatte meinerseits gegen 1 Korvette und 1 Fregatte des Gegners, alle meine Schiffe explodiert und der Gegner hatte nicht mal annähernd großen Schaden an einem Schiff. Hier muss noch ein Patch hin.

Grafik:
Die Grafik ist ein echter Augenschmaus! Die Animationen sind gut und die Uniformen/Rüstungen bis ins kleinste Detail nachgestellt. Die Gesichter sind auch sehr schön und die einzelnen Männer lassen sich auch gut voneinander unterscheiden. Leider hat Fall of the Samurai einen hohen Ressourcenverbrauch, was mein PC zwar sehr gut packt, andere Kunden jedoch vlt. Schwierigkeit haben

Sound:
Auch der Sound ist sehr gut gelungen. Die Kanonen hören sich gut an und man merkt, was für Druck dahintersteckt. Das Marschieren von Truppen, und wenn man dann auch noch seine Boxen auf höchster Lautstärke hat, bringt einem auch richtig in das Gefecht. Die einzelnen Gewehre hören sich auch schön an, vor allem bei Salven und dem folgenden Geschrei der Feinde kommt Schlachtenfeeling auf!

Sonstiges:
Hiermit spreche ich noch mal Steam an. Einige mögen es, andere nicht. Aber gebt dem Spiel keine schlechten Bewertungen deswegen. Bei mir hat die Installation reibungslos geklappt, und nach einem kurzen Patch ging es auch schon los. Das Spiel ist bis jetzt nur einmal abgestürzt!

Fazit:
Eine sehr gut umgesetztes Add-On, das man eigentlich auch als ganzes Spiel bezeichnen kann. Für 25 Euro ist das ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältins. Es ist auch eine sehr gute Fortsetzung der Total War Serie. Die kleinen Bugs, vor allem die KI sind bei Total War-Veteranen ja bereits bekannt und die können bedenklos zugreifen. Alles in allem bekommt das Spiel von mir so um die 4,5 Sterne :)
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am 17. Juli 2012
Die Erweiterund Fall of the Samurai bringt frischen Wind in Shogun 2 und das hatte es auch dringend nötig. Die Einheiten lassen sich in etwa mit denen aus Empire Total war und dessen Erweiterung Napoleon vergleichen. Unterschiede sind allerdings dass Schützen eine schnellere Ladezeit besitzen und Kanonen sehr viel präziser schießen. Belagerungen sind dank der neuen Verteidigungstürme viel interessanter und der Kampf zur See bekommt frischen Wind durch riesige, dampfende Kähne. Bei letzteren und bei den Kanonen hat man sogar die möglichkeit in 1st person das Feuer zu eröffnen.

Fall of the Samurai wird nur bedingt etwas für Mittelalter-Fans sein, da man zwar durchaus auch die möglichkeit hat traditionelle Samurai und Ninja-Einheiten in die Schlacht zu schicken aber diese dann mit größter Vorsicht zum Einsatz kommen sollten, da diese sehr schnell von Gatlings und dem "Gliedweise Feuern" der Infantrie niedergemacht werden können.
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