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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2013
Das Thema, Grantler und Misanthrop entdeckt sein Herz oder besser, die Umstände zwingen ihn dazu, seine menschliche und mitfühlende Seite zu entdecken, ist wirklich nicht neu.

Den besonderen und reizvollen Blickwinkel macht in dieser Komödie das ausländische Mädchen aus und die damit einhergehende Sprachbarriere.

Es ist ein netter, ans Herz gehender und amüsanter Film geworden, mehr allerdings leider nicht.

Der Kritik vieler, es handle sich nicht um eine Komödie, kann ich mich nicht anschließen. Komödien sind schon seit Molière oder Tschechow, klassischen Autoren dieses Genres, mit einer ordentlichen Portion Tragik versehen und gesellschaftskritisch. Die Kritik wird nur verpackt, in amüsanten Geschichten verschleiert. Und genau das versucht dieser Film auch. Allerdings überzeugt er nicht, weil er zu sehr an der Oberfläche schrappt, zu plakativ angelegt ist.

Das kleine Mädchen (Mercan-Fatima Türköglu) spielt fantastisch.

Elmar Wepper ist schlecht zu verstehen, teils weil er nuschelt, teils weil er als Bayer versucht, Fränkisch zu reden. Das finde ich bedauerlich und überflüssig - schade drum.
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am 20. Oktober 2013
Als die kleine Hayat auf einmal ganz alleine dasteht - ihre Mutter auf einem Kreuzfahrtschiff, ihre Oma im Krankenhaus - tritt plötzlich wieder Hartmut in ihr Leben, den sie von einer Taxifahrt schon kennt. Der muffelig wirkende Mann hat nur leider überhaupt keine Lust auf das türkische Mädchen, kann sich auch nicht großartig mit ihr verständigen. Er will seine Ruhe. Und seine Frau zurück. Und überhaupt klappt alles gar nicht. Es dauert seine Zeit, bis er schließlich erkennt, dass da mehr ist als der Alltagstrott, denn "Hayat heißt Leben".

Ein wirklich schöner Film, der mal traurig, mal lustig, mal ernst und mal albern daherkommt. Verläuft nicht ohne Stolpersteine und Überraschungen, unterhält und vermittelt auch was.

Ganz toll gespielt vom kleinen Mädchen, finde ich. Elmar Wepper alias Hartmut ist in seiner Rolle leider manchmal schwer zu verstehen, gerade anfangs ist alles sehr überspitzt und gewollt rabiat, präsentiert sich ansonsten aber auch überzeugend.

Fazit: nette Tragikomödie mit rührendem Verlauf.
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Die kleine Hayat wird von ihrer alleinerziehenden und auf einem Kreuzfahrtschiff tätigen Mutter direkt aus der Türkei bei ihrer Oma geparkt. Als diese einen Infarkt erleidet und ins Koma fällt, ist das Mädchen sich ganz allein überlassen. Sie kennt nur noch den Taxifahrer, der sie damals vom Flughafen abgeholt hat und hängt sich an ihn dran. Doch dieser hat gerade die Trennung von seiner Frau zu verdauen und den Kopf mit ganz anderen Dingen voll, als Kindermädchen zu spielen.....

Elmar Wepper verkörpert den mürrischen Taxifahrer Hartmut mit entsprechend antrainiertem fränkischen Dialekt auf seine unnachahmliche Art und Weise. Er spielt einen reifen Mann, der eigentlich dadurch, dass ihn seine langjährige Ehefrau verlassen hat, wachgerüttelt werden sollte. Doch seine Mühlen mahlen gemächlich.
Als Gegenpart die 6-jährige Mercan Türkoglu als Hayat, die überraschend glaubwürdig ein kleines Mädchen darstellt, dass aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, der deutschen Sprache nicht mächtig, sich vehement an Dinge klammert, um nicht völlig den Halt in einer ganz fremd erscheinenden Welt zu verlieren. Man könnte ihr durchaus eine feste Persönlichkeit andichten.

Der Film spielt in Franken, genauer gesagt in Nürnberg. Er setzt sich über die Sprachbarrieren hinweg mit dem Thema Alleinsein bzw. Einsamkeit auseinander. Eigentlich liegt der Fokus mehr auf Hartmut und seiner aktuellen Lebensgeschichte als auf Hayat. Und diese ist alles anders als lustig. Um es nachdrücklich zu sagen: Beim Film handelt es sich nicht um eine Komödie! Auch wenn auf der Umhüllung so geworben wird. Würde stattdessen die Überschrift: Drama/Schicksal
vergeben.

Die schauspielerischen Leistungen in Ehren, irgendwie gelang es dem Film nicht, mich wirklich zu berühren. Das ist natürlich, wie immer eine sehr subjektive Feststellung. Auf keinen Fall ist er mit "Hirschblüten – Hanami" vergleichbar, der mir deutlich besser gefallen hat. Der Regisseur Christian Zübert tat sich bisher mit Werken wie "Hardcover" und "Mädchen, Mädchen" hervor und wurde in jüngster Vergangenheit für eine Tatort-Folge ausgezeichnet.

Extras: Sehr reichhaltig, mit Making-of, Filmausschnitt aus "Lammbock" (2002)..erstes gemeinsames Projekt von Zübert und Wepper...., Interviews, Ausschnitte von der Premiere u.v.m. ca. 50 Minuten.

Fazit: Hoher Anspruch, durchschnittlicher Film.
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am 19. Dezember 2014
Der Verstand könnte sagen, dass da doch viel an den Haaren herbeigezogen ist. Ein mürrischer, fränkischer Taxifahrer um die 60, der dank - Nomen est omen – der sechsjährige Hayat (was "Leben" auf türkisch bedeutet) tatsächlich noch einmal eine Wende in seinem Leben hinbekommt. Irgendwie quasi dreiviertelzufriedenstellend. Aber zum Glück, ja zum Glück, geht es in diesem Film nicht um kopfmenschige Wahrscheinlichkeiten. Es geht um das Herz. Das Fühlen. Wunderschön. Wunderschön.
(Kleine Kritik in der Klammer: Nürnberg könnte weiß Gott besser dargestellt werden als in diesem Film. Die Szenen, die im Kebab-Restaurant und in der Wohnung von Hayats Oma spielen, wurden gar in Fürth gedreht! Am Filmanfang fährt Mackowiak, Hartmut vom Flughafen über das Dokuzentrum nach "Gostanbul" (-> der Nürnberger Stadtteil Gostenhof), was totaler Unfug ist. Nun ja, beim nächsten Mal bitte mehr Nürnberg in echt).
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am 9. Mai 2013
Einfallsreiches, schwieriges Thema wunderbar dargestellt. Trauer, Freude, Wut, Entäuschung, Freundschaft gehen Hand in Hand, wie im wirklichen Leben. Schon alleine wegen des kleinen Mädchen, das seine Rolle so völlig glaubhaft spielt, ist der Film sehenswert.
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am 2. Mai 2012
Von Lammbock bis Dreiviertelmond ist's ein weiter Weg. Züberts Erstling war eine erstaunlich witzige Kifferkomödie und jetzt, zehn Jahre später, bedient der Würzburger Regisseur das andere Ende des Spektrums, nämlich die tragikomische Geschichte einer unfreiwilligen Freundschaft zwischen einem vom Leben verbitterten fränkischen Taxifahrer und einem sechsjährigen türkischen Mädchen, das das Schicksal in seine Obhut treibt. Großartig gespielt, humorvoll und so rührend, das es mir im zehnminütigen Abstand die Tränen in die Augen trieb. Vor allem aber ist der Film eins, und das geht den meisten deutschen Machwerken leider immer noch ab: Verdammt unterhaltsam!
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am 17. Dezember 2014
Sorry, but it is much easier for me to write in English...
This movie is absolutely charming. It is not available on Amazon.com so I had to write the review here on the German site. Five stars!
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am 10. Dezember 2014
Überraschend anders wird hier die Integration eines kleinen türkischen Mädchens in einem für sie fremdem Land beschrieben.
Wie ist es, wenn man die Sprache nicht spricht und schon von der Mutter das Vorurteil " Nazi " nach wenigen Minuten in Deutschland angekommen übernimmt, ohne zu wissen, was man da sagt? Und wie ist es, auf einen älteren deutschen Mann zu treffen, der genau diesem Vorurteil zu entsprechen scheint?
Ja, dieser Film ist gegen Vorurteile und zeigt, dass man doch nur mit dem Herzen gut sehen kann.
Absolut empfehlenswert.
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am 6. Juli 2015
Eine wundervoller Film für jede Altersgruppe. Ein Film, wie ich ihn lange nicht mehr gesehen. Herzerwärmend wird hier eine Geschichte erzählt, die sehr nahe geht, aber nie ins kitschige abdriftet. Tolle Darsteller füllen die Charaktere mit Leben und lassen den Zuschauer mitfühlen, mitleiden. Ein ganz traumhafter Familienfilm, den ich jeden empfehlen kann.
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am 4. Juli 2016
Mein Lieblingsfilm,ich sehe ihn immer wieder gerne,Was heißt Hayat ?- Wasser..?..Nein Hayat heißt Leben!,einfach wunderschön und Elmar ist einfach ein klasse Schauspieler....wirklich sehenswert,auch für Kinder sehr lehrenswert,schaue ich jetzt gleich nochmal hier bei Amazon.....
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