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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen


TOP 1000 REZENSENTam 28. Januar 2012
...Wenn ein Film so beginnt, kann man meist einen guten Film erwarten, denn wer schreibt bessere Geschichten als das Leben?

Nicht immer läuft zwischen Eltern und Kindern alles perfekt.
Vieles bleibt ungesagt.
Irgendwann kommt dann möglicherweise die Zeit, Versäumtes noch nachzuholen und einiges aufzuarbeiten.
Es ist die Zeit, bevor die Eltern für immer von uns gehen.

Auch Blakes Beziehung zu seinem Vater war nicht ungetrübt, die Erwartungen und die Dominanz seines Vaters Arthur haben ihm Zeit seines Lebens zu schaffen gemacht.

Nun hat sein Vater Krebs.
Blake erinnert sich in Flashbacks an seine Jugend und gemeinsame Erlebnisse.

Regisseur Anand Tucker ("Verlobung auf Umwegen") hat den schwermütigen Stoff mit tollen Schauspielern (Colin Firth als Blake, Jim Broadbent als Arthur) und schönen Bildern anrührend in Szene gesetzt.

Jeder, der schon einmal in der Situation war, einen lieben Angehörigen zu verlieren, wird ebenso von diesem Film angerührt sein wie ich.

Bewegend.
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am 20. Januar 2013
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Das ist so ein Film, den man gerne im Regal stehen hat
Sonntagnachmittagfilm..,
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am 11. März 2012
Ich wollte mir schon die englische Version des Films kaufen, weil ich Ausschnitte gesehen hatte, die ich schon sehr vielversprechend fand. Ald jetzt die deutsche Version erhältlich war, habe ich sie sofort gekauft und es nicht bereut.
Ich kann die Bewertung von "Floh" (2 Sterne) nicht verstehen (ganz davon abgesehen, das sie/er wohl übersehen hat, dass dieser Film sowie auch Mainstreet bereits einige Zeit vor dem Oscar-Gewinn von Colin Firth gedreht wurden). Ich bin einer der angesprochenen Colin Firth Fans, was aber nicht heißt, dass ich alle Filme, in denen er mitspielt, gut finden muss. Er ist ein hervorragender Schauspieler, der mich auch in diesem Film nicht enttäuscht hat. Vor allem hat aber auch mich die Leistung von Mathew Beard als junger Blake überzeugt.
Meiner Meinung nach werden in diesem Film die Konflikte, die es sicher so oder ähnlich in vielen Eltern-Kind-Beziehungen gibt, sensibel und einfühlsam dargestellt. Er regt zum Nachdenken an und das war sicherlich auch eher das Ziel dieses Films als ein Blockbuster nach amerikanischer Art zu werden.
Einige Szenen sind für meinen Geschmack ein bisschen zu kurz und zu wenig ausgearbeitet, deshalb nur 4 statt 5 Sterne.
Alles in Allem kann ich diesen Film absolut empfehlen. Wer sich dieses ernsten Themas annehmen will, ohne ein mit Klischees überfrachtetes, rührseliges Werk ansehen zu müssen, ist hier genau richtig.
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am 9. Januar 2013
Es ist ein wirklich einzigartiger Film, der ein sehr schwieriges Thema behandelt! Jeder der schon einmal in dieser Situation war, aufgrund einer Krankheit einen geliebten Menschen zu verlieren, wird mir da hoffentlich beipflichten können.

Überrascht hat mich dabei am meisten die Gleichzeitigkeit der Nähe und Distanz die dieser Film aufbaut, die Liebe und den Hass zum Vater, den Wunsch dass er seinen letzten Atemzug tut und zugleich die Hoffnung in seinen Augen, dass sich dieser Wunsch nicht erfüllt! Dies empfand ich als unheimlich bewegend!!

Ich weiß nicht, ob man diesen Film so wirklich versteht, wenn man eine derartige Situation nicht kennt, aber ich wünsche niemanden dies je erleben zu müssen!!

Der Grund warum ich nur 4 der 5 Sterne vergebe wurde bereits in einer vorherigen Rezension genannt, und zwar, dass manche Szenen länger und detailierter hätten sein können, da es dann einfacher fallen würde diese Vater-Sohn Beziehung nachzuvollziehen!
Aber denoch ist dies ein einmaliger und sehr bewegender Film!

Jedem, der sich nicht scheut sich diesem schweren Thema anzunehmen, ohne dabei einen kitschigen Abschiedsfilm zu erwarten, kann ich diese DVD nur wärmstens empfehlen!
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am 21. Januar 2014
Darum geht es in Anand Tuckers Film nach dem Roman von Blake Morrison aus dem Jahr 1994. Beim Anschauen des britischen Films sind Parallelen zu -Big Fish- nicht zu übersehen. Allerdings ist Morrisons Roman fünf Jahre vor Daniel Wallace -Big Fish- Roman erschienen und hat damit die „Exklusivrechte“ für sich gepachtet. Die Themen sind dabei fast identisch. Ebenso die Klasse und das Gefühl, mit dem die Stories filmisch umgesetzt wurden...

Blake Morrison(Colin Firth) hatte es zeitlebens schwer mit seinem Vater Arthur(Jim Broadbent). Arthur, Arzt und Lebemann war immer „Hänschen vorn im Busch“. Redegewandt, lebensfroh, dem Schönen nie abgewandt und mit einem absolut einnehmenden Wesen ausgestattet. Arthur schummelt, ist rechthaberisch, belehrend und immer dann da, wenn man am wenigsten mit ihm rechnet. Jetzt neigt sich Arthurs Leben dem Ende. Der Krebs hat ihn erwischt und er wird Arthurs Leben schnell beenden. Blake fährt nur widerwillig ans Sterbebett des Vaters. Er erinnert sich an Peinlichkeiten, Demütigungen und den Hass, den er für den Vater empfand. Vor allem die Untreue des Vaters und den Schmerz seiner Mutter Kim(Juliet Stevenson) kann Blake nicht vergessen. Doch in seinem Elternhaus ist dann doch alles anders. Blake erkennt, dass es noch Rechnungen zu begleichen gibt. Das gesprochen werden muss, um Dinge auszuräumen, die er Jahrzehnte lang verpasst hat. So deutlich und klar, wie Blake das erkennt, muss er allerdings auch feststellen, dass es keine Zeit mehr für eine Klärung gibt. Die Zeit, die noch bleibt, ist einfach zu kurz bemessen...

Eine wahre, gefühlvolle und liebevoll erzählte Geschichte. Ohne erhobenen Zeigefinger und moralische Wegweiser laviert sich Tucker durch den Film. Die Rückblenden sind hervorragend gesetzt, die Schnitte und Zeitwechsel brillant eingefangen. Es geht nicht um Recht und Unrecht, sondern lediglich um die Bande, die eine Familie verbinden, egal, wie brüchig oder fest sie sind.

Im Mittelpunkt der Produktion stehen Jim Broadbent und Colin Firth, die ihre Rollen mit jeder Menge Herzblut spielen. Das, und die Wahl eines selten gut produzierten Endes der Geschichte, macht den absoluten Reiz von -Die Zeit, die uns noch bleibt- aus. Zum Schluss dürfen dann gern die Taschentücher herausgeholt werden, denn es wird wirklich unglaublich bewegend...
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am 5. Juni 2015
Ein Film über die Familie. Über Abschied. Krankheit. Konflikte aus der Vergangenheit.

Blake und sein Vater standen sich nicht immer nah. Es gab Konflikte und Streits, Dinge, die Blake nicht einfach vergessen kann. Eine Mischung aus Nähe und Distanz. Aus Liebe und Hass. Aus Trauer und Erleichterung. Die Zerrissenheit. Colin Firth spielt all das äußerst überzeugend und man kann mit ihm mitfühlen. Die Thematik ist bewegend und reist einen mit.
Solche Konflikte gibt es sicherlich in vielen Familien und alles wird sensibel und einfühlsam dargestellt. Es regt zum Nachdenken an und lässt einen nicht so schnell los.

Die Schauspieler sind durchweg überzeugend und bringen das Thema sensibel und gut rüber. Trotz der traurigen Thematik ist der Film nie kitschig, überladen oder rührselig.

Fazit

Ein schöner, trauriger Film zum Nachdenken, der trotz Tränen nie kitschig oder schmalzig wird.
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am 5. April 2012
Colin Firth ist ja beinahe schon ein Garant für gute Filme. Auch hier. Gezeigt wird das durchaus normale "Drama" familiärer Beziehungen zum Elternteil, der irgendwann einmal auch sterben muss. Hier wird eine Vater-Sohn-Beziehung dargestellt. Sohn Blake als Kind und Heranwachsender, schließlich als Mann und selbst schon Vater, wie er den eigenen Vater erlebt. Gezeigt wird eine Vater-Sohn-Beziehung, die auch von Widersprüchen, Zweifeln, auch Zorn des sich abnabelnden Sohnes geprägt ist. Auch die Vaterfigur, immer wieder unfähig vom Sohn erwartete Empfindungen zu äußern, wird hervorragend dargestellt.
Sicher eher kein Film für Heranwachsende - aber gute, teils nachdenklich machende Unterhaltung die mit Colin Firth einmal mehr über plattes Gefühlskino hinausgeht.
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am 7. Dezember 2016
Ein wunderbarer Film: Ruhig, mit passenden Bildern umrahmt und bewegend erzählt. Ganz gewiss abseits des Mainstreams, zum Nachdenken anregend. Für ruhige Abende bestens geeignet.
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am 6. September 2012
In diesem Film passt wirklich alles zusammen!
Thema, Schauspieler und Inszenierung ergeben ein tolles Gesamtpacket.
Gemeinsam mit dem - wie immer herausragenden - Colin Firth aber dem ebenso tollem Jim Broadbent, begeben wir uns in eine Reise voller Höhen und Tiefen. Nach und nach wird dem Zuschauer zu verstehen gegeben, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren entwickelte.

Trotz des sehr bewegenden und schwierigem Themas, schafft der Film es dennoch ab und zu auch ein Schmunzeln auf unsere Gesichter zu zaubern.
Und ich gehe davon aus, dass fast jeder sich nach diesem Film angesprochen fühlt.

Einfach nur toll!
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am 20. Juli 2015
Wenn ein Film mit den Worten "eine wahre Geschichte" beginnt, erwartet einen normalerweise eine relativ unglaubliche Geschichte, wie z.B. bei Hachiko. Die Geschichte von "Die Zeit, die uns noch bleibt" ist aber alles andere als unglaublich - sie ist absolut alltäglich! Vater Arthur behandelt seine Frau und seine Kinder wie Dreck und entschuldigt sich niemals dafür - selbst bis in den Tod nicht. Wird er darauf angesprochen, lügt er - es kommt nie zu einer Aussprache, NICHTS!

Als Arthur recht früh stirbt habe ich nur noch die Hände in die Luft geworfen und innerlich geschrien "WTF!? Was soll denn jetzt noch kommen!?" Die erwartete Versöhnung o.Ä. ist ja jetzt ausgeschlossen.

Nun hätten ja auf der Beerdigung noch andere Menschen ein komplett anderes Bild von ihm zeichnen können, sodass Sohn Blake erkennt, ein zu einseitiges Bild gehabt zu haben oder es hätte Blake einen Anstoß geben können, seine eigene Frau oder seine eigenen Kinder besser zu behandeln - aber auch dort - FEHLANZEIGE! Alle - absolut ALLE Personen in diesem Film behalten ihre falschen Masken auf. Niemand versucht auch nur mal, aus diesen geisteskranken (aber allzu alltäglichen) Denkmustern auszubrechen. Alle spielen Theater bis zum Abspann.

Der Höhepunkt ist für mich, dass es am Ende Blakes "schönste Erinnerung" ist, wie er mit Arthur eine Lampe aufgehangen hat... obwohl Blake zuvor ganz klar und deutlich gesagt hatte, dass er diese Lampe in SEINEM HAUS nicht haben wollte. Arthur hat sich einfach darüber hinweg gesetzt... Bei Entscheidungen über SEIN EIGENES LEBEN übergangen zu werden ist seine schönste Erinnerung!? Geht's noch!?

WAS WILL UNS DIESER FILM SAGEN!? Am Ende wird als Botschaft die (erzwungen wirkende) Frage "wann haben Sie ihren Vater zu letzt gesehen?" gestellt. Also egal wie schlecht Dich jemand behandelt, sollst Du es dir gefallen lassen, weil derjenige ja irgendwann sterben wird? Die Botschaft dieses Films ist also, dass man seine Menschenwürde im Klo runter spülen soll, nur weil Tante Beaty gesagt hat "der meint das doch nicht so"? Ja DANN ist ja alles in Ordnung! Dann muss man diesem Dreckschwein doch ALLES durchgehen lassen!

Als zum Schluss die Frage "wann haben Sie ihren Vater zu letzt gesehen?" gestellt wird musste ich beim Vorschlag "als er noch er selbst war" laut lachen! Arthur ist in seinem ganzen Leben kein einziges mal er selbst gewesen! Er hat sich nie hinter seinen Masken hervorgetraut.

Fazit: Finger weg! Lieber Das Ende ist mein Anfang gucken.
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