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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
35
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am 4. Mai 2012
Die Atmosphäre...
...gleicht n i c h t derjenigen Black Mirrors oder der eines beliebigen Horror-Thrillers, da die düstere Rahmenhandlung regelmäßig ironisch gebrochen wird. Beispielsweise durch die Flashbacks eines dicklich-plumpen Charakters, der in ihnen die Standpauke seines ehemaligen Pfadfinderführers erlebt, der wie die Karikatur eines US-amerikanischen Militärausbilders gezeichnet ist und sich zu einer unfreiwillig komischen Aggressivität hinreißen lässt, die man etwa aus Full Metal Jacket (oder vielen Militärkomödien) kennt.

Die Story...
...enthält einige großartige Elemente, einige großartige und überraschende Wendungen und überhaupt Ideen, die auch einem David Lynch zur Ehre gereicht hätten, bzw. beweisen, dass die Macher mit ihm vertraut sind. Für den Rückgriff auf die tausendeste anti-christliche Sekte gewinnen sie allerdings keinen Innovationspreis.

Die Rätsel...
...sind durchgehend sehr einfach. Das Spiel ist Ideal für Neueinsteiger und überhaupt für alle, die in einem Adventure eher die Alternative zu einem Buch oder einem Film sehen und nicht die zu mechanischen Geduldsspielen mit Zauberwürfeln, Rätsel-Schlössern und zu verschiebenden Steinplättchen etc. (Entsprechende Minispiele kommen übrigens nicht vor.)

Die Technik...
...der Sound, die Grafik usw. sind ganz prima, mir aber ohnehin nicht so wichtig. (Übrigens lief das Spiel auch auf einem alten Laptop mit 1,73 Ghz, 3 GB RAM und einer 256 MB Grafikkarte flüssig.) Etwas nervig ist nur, dass sich die Lautstärken von Musik, Sprache und Umgebungsgeräuschen nicht individuell verändern lassen. Außerdem ist das Kombinieren von Inventargegenständen etwas umständlich, da man, um einen Gegenstand zu markieren, diesen nicht doppel- oder rechtsklicken kann, sondern ihn anklicken und dann mit gedrücker Maustaste erst aus dem Inventar ziehen und dann wieder zurückführen muss. Dadurch erfährt man dann etwas häufiger als nötig, dass es sich bei einem Schraubenzieher um einen Schraubenzieher handelt. Aber so what.

Fazit:
Ein gutes Adventure, das an die großen 5-Sterne-Klassiker nicht heranreicht, weil es kleinere Schwächen in der nur durchschnittlichen Rahmenhandlung aufweist, es gelegentlich den Eindruck erweckt, als hätten sich die Macher nicht entscheiden können, was für eine Atmosphäre sie jetzt eigentlich wollen, die Spieldauer mit vielleicht fünf bis sieben Stunden (ich selber dürfte circa sechs gebraucht haben) recht gering ist und alle möglichen Enden (drei reguläre und ein Easter Egg) prinzipiell offen sind. Ich weiß jetzt leider nicht, wie ich "prinzipiell offen" präzisieren soll, ohne noch mehr zu spoilern. Jedenfalls hatte ich, wie in letzter Zeit so häufig, auch hier das Gefühl, eigentlich nur die erste Hälfte eines Spiels gekauft zu haben.
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am 20. Juli 2012
Nettes Adventure mit (eigentlich, s.u.) interessanter Story. Ein bisschen nervig
ist lediglich der Kommentator: Bekommen die Charaktäre ihren Mund nicht selbst
auf? Bis auf diesen Nervbolzen aber ein durchaus gut spielbares und kurzweiliges
Unterfangen. Die Rätsel sind "à point", also weder zu leicht und dadurch langweilig
noch zu schwer, um daran zu verzweifeln. Ein bisschen Pixelhunting (Stange in
der U-Bahnstation, Schreibtisch im Antiquitätenladen und die Bürste bei Inverloch)
gehören wohl untrennbar zu einem Runaway-Nachfolger. Wie war das damals noch
mit dem Türknauf ...? ;-)

Eigentlich hätte ich aber gerne das Geheimnis um Olak Adirf gelüftet bekommen.
Irgendwie klingt das nach einem Anagramm oder vielleicht gar nur sträwkcür?

Die Story nahm leider eine Wendung und verriet zuviel zu früh, als daß ich alle
fünf Sterne vergeben hätte. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Bekommt's
selbst raus, was daran letzendlich weniger befriedigend war.
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am 5. Mai 2012
Mit der Story zu Pendulo Studio's DER FALL JOHN YESTERDAY (3rd Person, point-and-click) und ihrer Umsetzung hatte ich im Gegensatz zu so manch anderen Leuten meine Probleme. Ich sags mal vorsichtig: die Story hat viel Potential zum verärgern. Sie kann interessanterweise auch total mitreissen und begeistern. Bei DFJY kann es so gesehen einigen Sinn machen, sich mehrere Berichte anzusehen. Mein Erfahrungsbericht ist übrigens mal wieder etwas lange geraten. Wen's nicht interessiert, der kann auch gleich zum FAZIT springen...

STORY: Hauptfigur John Yesterday hat sein Gedächtnis verloren. Von einem reichen Jungunternehmer wird er im ersten Drittel des Spiels beauftragt, Nachforschungen zu einem uralten, mysteriösen Kult anzustellen. Diese Nachforschungen hatte er schon einmal begonnen... ehe sie durch seinen Selbstmordversuch unterbrochen wurden. Ein Held auf den Spuren der Vergangenheit und zwar in mehrfacher Hinsicht Die Ausgängslage fand ich interessant. Mit der weiteren Umsetzung konnte ich mich nicht anfreunden. viele Handlungselemente wirken für mich zu wild in einen Topf geworfen. Frei nach dem Motto: Alles was irgendwann in einem Film, einem Comic als cool empfunden wurde, wird hinein gepackt. Mir persönlich fehlt ein klareres Konzept. Die Haupthandlung erhält selten die Zeit, die sie vermutlich brauchen würde (auch da habe ich gegenteilige Ansichten gelesen). Zudem wird sie mehrfach durch - gemessen an der Zeit, die sie beanspruchen - nicht sehr informative Rückblenden unterbrochen. Das war für mich ungefähr so, als würden wir mitten in einer actiongeladenen Autoverfolgungsjagd eine lange Rückblende einfügen, um zu zeigen, warum die Hauptfigur gut autofährt. Ein Satz häts auch getan. Während der erste 3/4 Stunde spielen wir nicht einmal die eigentliche Hauptfigur (die Demo deckt glaube ich vorwiegend diesen Teil in der U-Bahn ab). Die Charaktere fand ich eher platt und schwer greifbar.

ALTERNATIVE ENDEN: Zum Showdown stehen mehrere Enden zur Auswahl. Bis dahin verläuft das Spiel linear. Wer alle Enden probiert, hat ein paar Minuten mehr vom Spiel.

SPIELDAUER: Pendulo Studio's Point-and-Click Adventure-Thriller ist in 5-7 Stunden gut schaffbar. Es wird für viele Gamer unterdurchschnittlich sein.

RÄTSEL: Das Rätseldesign fand ich OK. Der Schwierigkeit bleibt meist leicht. Vereinzelt kann es knackiger werden. Teils fielen mir seltsam platzierte Rätsel leicht negativ auf (Stichwort Schachspiel), aber OK. Im Hinblick auf manche Rätsel gibt es in der deutschen Fassung soweit ich weiß sogar eine Verbesserung zur Orginalfassung (zumindest, was jene Rätsel angeht, wo mehrere Objekte miteinander kombiniert werden müssen). Der deutsche Publisher Crimson Cow hat sich nicht mit einer blossen Lokalisation begnügt und den Schraubenschlüssel an mehreren Ecken angesetzt. Die Hilfefunktion im Spiel fand ich unabhängig davon gut. Man erhält nicht dauernd Tips, sondern muß zwischendurch auch mal eigene Versuche wagen. Vielleicht hätten die Tips manchmal allgemeiner sein können.

GRAFIK/SOUND: Am Soundtrack habe ich nichts auszusetzen und auch die Sprachausgabe geht für mich schwer in Ordnung. Wobei man sich die Synchro der Off-Stimme für meinen Geschmack hätte sparen können (wer aber ein paar Kommentare zur englischen Fassung kennt, weiß warum das in der deutschen Fassung extra ergänzt wurde...). Für ein Adventure ist die 2D Optik definitiv gut gelungen (sofern einem der Stil passt). Nur kann man über die 3D Aspekte im Spiel ein wenig streiten. Es ist jene Sorte 3D, die mir jedes Mal sehr deutlich als 3D auffiel (war für mich guter Durchschnitt und nicht ganz auf der Höhe der Zeit). Visuell wird der typische Pendulo Stil mit Graphic Novel Ästhetik kombiniert. Der Versuch gelingt nicht schlecht, wobei für mich das "Thriller" Genre einfach nicht zur Handschrift von Pendulo passen will.

PENDULO'S AUSFLUG IN EIN ERNSTES GENRE? Damit hatte ich einige Probleme. Jene ernsten Momente, wo z.B. jemand eiskalt von einem Bösewicht erschossen wird... die waren für mich u.a. so, als wolle Pendulo unbedingt demonstrieren, wie ernst ihr Werk doch ist. Letztlich war DFJY für mich etwa so, als würde Runaway einen Ausflug zu "Batman Begins" machen. Da tue ich mir stilistisch einfach sehr schwer, die Sache halbwegs ernst zu nehmen.

STEUERUNG/GAMEPLAY: Die Steuerung fand ich umständlich (andere finden sie innovativ... tja). Gegenstände aus dem Inventar ziehen und kombinieren gestaltet sich wenigstens am PC mühsamer als normal. Es kann mehrere Versuche brauchen, bis das auf Anhieb gelingt. Für mich hat das z.B. bei "Runaway" weit besser geklappt. Diese Umstellung bei der Steuerung hängt wohl mit der ebenfalls erscheinenden ipad Version zum Spiel zusammen. Wie auch immer. Mit Objekten interagiert man meist über den Umweg von Hotspots-Fenstern. Wird im Spiel auf einen Hotspot geklickt, so erscheint meist ein comic-artiges Fenster. Der vergrösserte Ausschnitt zum Hotspot bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man darin befindliche Objekte besser erkennen kann (oft brauchts die zugehörige Erläuterung, um sich gut auszukennen, was für einen wichtig sein könnte und wieso). Zu diesem Fenster hat man dann in der Regel mehrere Handlungsoptionen (anschauen, benutzen...). Fand ich etwas umständlich, aber von mir aus.

WEM KANN ICH ES EMPFEHLEN? Ich sag es mal so: Für mich setzt Pendulo mit DFJY in vieler Hinsicht einen Weg fort, der schon bei "Runaway 3" leise spürbar und bei "The Next Big Thing" deutlicher wurde. Das kann man mögen, oder nicht. Wer bei diesen Spielen bzw. generell bei Pendulo ein zunehmend ungutes Gefühl hat, sollte sich den Kauf besonders überlegen. Wer sich aber denkt: "HÄH, was meint er damit? Das war doch super!" - hat womöglich gute Chancen sich sehr wohl zu fühlen. Ebenso wer dazu neigt, sich bei Geschichten sehr viel dazuzudenken, könnte z.B. ein positiveres Bild vom Spiel haben (und z.B. einige Storylücken im Geiste selber schließen...). Vielleicht.

FAZIT: Am meisten an DFJY hat mich offen gesagt die Handlung genervt! Das Spiel nimmt sich aus meiner Sicht viel zu wenig Zeit für die eigentliche Geschichte. Die Charaktere fand ich plakativ. Als Spiel fand ich es einfach nicht zufriedenstellend, aber letztlich hängt es hier v.a. davon ab, wie einem die Story und ihre Umsetzung schmecken. Über sonstige etwaige Kritikpunkte kann man in der Regel hinwegsehen und immerhin bietet das Game sehr solide Rätselkost und sieht gut aus. Nur ist die Rätselkost einfach nicht stark genug, um einen über die Story hinwegzutrösten, wenn sie einem nicht schmecken sollte. Auch nachdem bei DFJY teils sehr gegensätzliche Meinungen aufeinanderprallen, bleibe ich mit meiner Wertung sehr vorsichtig im mittleren Bereich. Kann man lieben... kann man hassen...
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am 20. Juli 2012
Originelle Story, etwas klischeehafte Charaktere die trotzdem Freude bereiten, und insgesamt ein Spiel das sich selbst nicht allzu ernst nimmt.
Das Spiel ist sicherlich kein Meilenstein, aber doch beste Unterhaltung für klassische Adventure-Fans.

Trotz Comicstil richtet es sich an Erwachsene! Recht hohes, weil skrupelloses, Gewaltpotenzial.

Leider ist alles viel zu schnell vorbei. Bin ein sehr gemütlicher Spieler und hatte es an zwei Abenden durch. Das ist dann doch zu kurz.

Dennoch klare Kaufempfehlung.
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Böse ' böser - am bösesten?

Pendulo beschreitet nach der bekannten und erfolgreichen Point'N'Click Adventure-Reihe "Runaway" neue Wege und bietet mit "Der Fall John Yesterday" einen düsteren, gar nicht witzigen, sondern abgrundtief morbiden Genuss.

Dem Spiel liegt dabei eine gut umgesetzte Idee zu Grunde. Der Spieler übernimmt zu Beginn die Steuerung von Henry White und seinem Kollegen Cooper, die für "Enfants de Don Quichotte" arbeiten und sich um die Obdachlosen in einer verlassenen U-Bahn Station kümmern wollen. Dieser Teil ist bereits in der ' sehr zu empfehlenden - Demo spielbar und bereits dort liegt nach einem bitterbösen, wenn nicht gar verstörenden, Cliffhanger die Spannung in der Luft. Die Jagd nach der Wahrheit ist eröffnet. Dabei zeigt sich auch, dass Inhalt eines Spiels und Inhaltsangabe nur wenige Schnittpunkte besitzen, denn die grauenhaften Morde sind nur am Rand Teil der Handlung.

Comicstil und eigenwillige Steuerung

Das Adventure ist in einem gewöhnungsbedürftigen Comicstil gehalten, der jedoch im Verlauf des Spiels immer interessanter und passender wirkt. In diesem Spiel ist nichts wie es scheint und das beginnt schon bei der Darstellung der Welt und den Dialogen. Wie in Comics ploppen Bild-in-Bild Gespräche und Interaktionsmöglichkeiten auf, was als BlowUp-Interface-System bezeichnet wird. So wird der Fokus gekonnt auf die Gespräche oder zu untersuchenden Ecken gelenkt. Möchte der Spieler etwas genauer untersuchen, erscheint in den BlowUps dann das Aktionsmenü (ansehen, nehmen '). Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus eine adäquate Art, um den Überblick zu behalten.
Henry, Cooper und John werden ' wie gewohnt ' mit der Maus gesteuert. Erwähnenswert ist die gut gelungene Wegfindung der Charaktere, die nicht gegen Wände oder Gegenstände laufen und die erstklassige Umsetzung, dass der Charakter bei längeren Wegstrecken die Wege automatisch überspringt.

Gelungenes Verwirrspiel

Nach dem spannenden Auftakt in der U-Bahn-Station wird Zeit investiert, um (dialoglastig) dem Spieler zu erklären, um was es eigentlich geht oder zu gehen scheint? Denn so ganz ist das zu Beginn nicht klar. Der Protagonist hat Erinnerungsprobleme und zwar im selben Maße, wie der Spieler Probleme, das große Ganze zu erfassen.
So springt die Handlung zeitlich und auch räumlich, aus dem Antiquariat einer alten Bekannten hin zu einer spirituellen Erfahrung Johns vor einigen Jahren. Die Lücken in der Handlung und die wirkliche Tragweite werden dem Spieler erst nach und nach bewusst.

Schwierigkeitsgrad? Ausbaufähig!

Dem Spieler werden eine Reihe von Rätseln präsentiert, die allesamt sehr zügig lösbar sind. Zwar sind einige Kopfnüsse in der Geschichte verbaut, aber viele Lösungen liegen beinahe auf der Hand. Problematischer ist es da schon eher die entsprechenden Stellen für die Interaktionen zu finden. In der meist recht düster gehaltenen Spielwelt sind manche Objekte schwer zu erkennen. Die HotSpot-Anzeige ist ein Segen, denn nur mit ihr (oder sehr viel Geduld) sind alle wichtigen Stellen zu finden. Dabei ist diese für ein dynamisches Spiel ausgelegt, denn die jeweiligen Punkte werden zeitlich versetzt und nur sehr kurz eingeblendet.
Teamworkaufgaben, bei denen der Spieler mit mehreren Figuren Rätsel lösen kann, gibt es keine im Spiel. Das Potential solcher Aufgabenstellungen wurde vollkommen außen vor gelassen.

Das mehrstufige Hilfesystem ist solide integriert. Je nachdem wie oft ein Tipp zu einer Quest angefordert wird, umso detaillierter wird der jeweilige Hinweis. Von der allgemeinen, vagen Anspielung bis zur konkreten Aufforderung etwas Bestimmtes zu nutzen ' besser kann solch eine Hilfe nicht gestaltet sein. Für Könner nur dezent, für Anfänger stufenweise umfangreicher.

Atmosphäre: Bitterböse, bedrückend und höchst spannend

Ein starker Pluspunkt der Produktion ist die geschaffene Atmosphäre. Während die Handlung und die doch unerwarteten Wendungen in der Story allein schon für Gänsehaut sorgen, schafft es die Komposition von Sprecher und Musik die Atmosphäre noch zu verschärfen. Die omnipräsente Erzählerstimme, kommentiert distanziert, beinahe belustigend von außen das Geschehen. Ein brillanter Auftritt von Konstantin Graudus, der mit dieser Rolle das Fürchten lehrt.
Zum Spielende hin, kann der Spieler das strikt linear verlaufende Adventure (einmalig) beeinflussen und zwischen drei sehr unterschiedlichen Enden wählen. Durch die angenehme Spielstandverwaltung, können dann auch die anderen Möglichkeiten unproblematisch ausprobiert werden.

Insgesamt ist "Der Fall John Yesterday" ein gelungenes Adventure, dass eine düstere Geschichte erzählt, bei der Schein und Sein nah beieinander liegen. Inhaltlich begibt sich Pendulo auf ein dünnes Eis, denn die Handlung hat nicht nur Potential, sondern auch Tücke und gefällt nicht Jedermann. Insbesondere eine kurze Spielzeit (~ 6 Stunden), bei gleichzeitig leichten Rätseln, trüben den Gesamteindruck bei der Jagd nach der Wahrheit.
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am 21. Oktober 2013
Suchen Sie einen durchgeknallten ( durchaus PoSiTiV gemeint ) schockierende Story & doch logischen Adventuregame...? Greifen Sie zu !
Ich kenne bereits RUNAWAY ( I - III ) & kann auch hier wieder sagen : Many Thanks for this Game, Guys !
Vorweg: es ist völlig anders als RUNAWAY & doch bleibt Pendulo Studios sich treu. Ergo: Grafik, Musik & Atmospäre !
Vor allem fand ich es sehr angenehm d. man- sag ich jetzt mal- neue Technik kreiert hat, wo man nicht 'elendig' warten muß bis der Protagonist zu d. jeweiligen Zielpunkten kommt. Denn: hey, es ist ein Adventure & Fans wissen was ich meine, manchmal ist es nötig hin & her zu latschen um gewisse Dinge zu erfüllen, um d. Rätsel zu knacken.
Das entfällt hierbei total. Korrekt !!!
WaS ich allerdings * sChNiEf * traurig finde....'kaum' hatte ich d. Game eingelegt, war es auch schon...flupp, vorbei.
Zugegeben ich muß zu meiner 'Schande' gestehen, man ist ein kleiner Hardcorezocker & wenn ich mich einmal festgebissen hab- zieh' ich es auch leidenschaftlich durch. Diese Leidenschaft merkt man auch von d. Machern dieses Games. Daher haben diese, wohl auch erwähnt, 3 Charaktere kreiert, somit: was will man mehr.
Also, ich hätte jetzt rumlölen können : viel zu kurz & daher zieh' ich einen Stern ab, bla, bla, bla - aber : wer weiß unter welchen Zeitdruck die Entwickler waren dieses ( wieder mal ) wunderschöne Game auf d. Markt zu bringen. ;-)
Kaufen- man bereut es nicht !
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am 18. Mai 2012
Meine Meinung in Kurzform:

PRO UND KONTRA:

Sehr positiv:
++ erwachsene Geschichte
++ schöner Grafikstil
++ Vertonung (wohldosierter Musikeinsatz, gute Sprecher, süffisanter Erzähler, starke Geräuscheffekte)
++ stimmungsvolle und vielfältige Schauplätze (alte U-Bahnstation, Pariser Hotel, tibetanisches Kloster,
Fabrikhalle, schottische Ruinen)

Positiv:
+ wirklich gelungene Rätselhilfe
+ fairer, moderater Schwierigkeitsgrad
+ einige originelle Rätsel (möchte hier nicht spoilern)
+ stets überschaubare Örtlichkeiten, kurze Laufwege
+ gelungene Steuerung (Hotspot-Funktion, bewährtes Point & Klick)
+ Handlung wird in Form spielbarer Rückblenden erzählt (kommt Dynamik zu Gute)
+ prinzipiell charismatische Figuren
+ dezenter Humor und einige Querverweise (z. B. taucht die Klappse aus Runaway 3 wieder auf)

Negativ:
- einige weniger logische Rätsel (z. B. Telefonrätsel zu Beginn)
- Objekte ohne Nutzung der Hotspot-Hilfe z. T. nicht erkennbar
- für Profis tendenziell zu leicht
- verschenktes Rätsel-Potential (z. B. keine Teamwork-Rätsel)
- unzureichend animierte Kulissen wirken recht leblos
- Geschichte z. T. arg verworren, überladendes Handlungsende

Sehr negativ:
-- viel zu geringer Spielumfang (5-6 h)

BEWERTUNG: (im Notensystem):

Rätsel: 2,5
Bedienung: 2,0
Atmospäre: 2,0
Umfang: 5,0
Grafik: 2,5
Sound: 1,5

GESAMT: 2,5 (=3,5 Sterne)

FAZIT: Gut präsentiertes Abenteuerhäppchen für erwachsene Spieler.
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In New York treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der Obdachlose anzündet. Da sich die Polizei nicht darum kümmert, beauftragt der Milliardär und Menschenfreund Henry White den Okkultismus-Experten John Yesterday. Gerade, als John etwas herausgefunden hat, unternimmt er einen Selbstmordversuch. Er überlebt knapp, hat aber sein Gedächtnis verloren...

'Der Fall John Yesterday' ist ein Point'n'Click-Adventure. Das bedeutet, man löst Rätsel und schreitet in der Handlung voran, indem man Gegenstände sinnvoll miteinander kombiniert. Die Rätsel sind überwiegend plausibel und einfach zu lösen, viel um die Ecke denken muss man nicht. Nur vereinzelt kommen Probleme vor, deren Lösung nicht unbedingt logisch ist: So kann man eine Glasscheibe mit der Hand zertrümmern; sie mit einem Knüppel zu zerschlagen, mit dem man kurz vorher ein Loch in einen Stein geschlagen hat, funktioniert dagegen nicht.
Hängt man trotz des geringen Schwierigkeitsgrad fest, hat man mehrere Möglichkeiten: Man kann sich alle Interaktionspunkte anzeigen lassen und so sehen, ob man vielleicht etwas übersehen hat; man kann einfach alles durchprobieren, da die Schauplätze sich immer auf wenige Bilder beschränken oder man fragt die Hinweisfunktion um Rat. Diese gewährt einen recht allgemein gehalten Tipp, der die Gedanken in der Regel auf die richtige Spur lenkt, ohne eine konkrete Anweisung zu geben. Nach einer Anwendung braucht die Funktion etwas Aufladezeit, bis man sie wieder benutzen kann.

Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, da sie unintuitiv und unkomfortabel ist. In den meisten Adventures kann man ein Objekt aus dem Inventar benutzen, in dem einfach drauf klickt. John Yesterday dagegen muss das Objekt aus dem Inventar ziehen, um es nutzen zu können, was vor allem unpraktisch ist, wenn man diesen Gegenstand mit einem anderen Inventargegenstand kombinieren möchte. Auch bei den Interaktionspunkten wäre eine bessere Lösung möglich gewesen: Betrachtet man einen Interaktionspunkt, erhält man eine vergrößerte Ansicht – leider kann man in dieser keine Gegenstände einsetzten. Betrachtet man z.B. eine Tür, stellt man in der Ansicht fest, dass sie verschlossen ist, muss wieder aus der Ansicht, um den Schlüssel mit ihr zu benutzen, und erneut in die Ansicht, um sie zu öffnen. Das sind unnötige Schritte, die sich hätten vermeiden lassen.
Wenig schön sind auch die Schachrätsel zu Anfang. Nicht nur, dass eins von ihnen falsch ist, falsche Antworten haben hier überhaupt keinen Einfluss auf das Spiel, so dass man einfach durchprobieren kann. Es ist zwar schön, dass hier auch Spieler weiterkommen können, die kein Schach spielen, aber zugleich auch sehr unbefriedigend. Besser wären hier Knobelaufgaben gewesen, die man auch ohne Spezialkenntnisse lösen kann, z.B. die acht Damen auf dem Schachbrett, die sich nicht gegenseitig schlagen dürfen.

Die Geschichte überrascht mit einer ganzen Reihe von Wendungen und bietet eine Reihe von Anspielungen, z.B. den Namen des Eremiten oder eine Szene, die eine exakte Kopie von 'Indiana Jones und der letzte Kreuzzug' ist. Leider ist aufgrund der einfachen Rätsel die Spielzeit mit rund fünf Stunden sehr kurz ausgefallen.

Erstaunlich ist, wie gut die Grafik nach einer Eingewöhnungsphase wirkt. Denkt man am Anfang aufgrund der comichaften Grafik noch, man hätte ein witziges Spiel vor sich, ändert sich das spätestens am Ende des ersten Kapitels. Sobald man John Yesterday spielt, unterstreicht die Grafik die Film-noir-Atmosphäre und entschärft gleichzeitig die härteren Szenen, ohne dass diese dadurch albern wirken würden. Durch die Bildgestaltung, speziell bei den Dialogen, hat man das Gefühl, in einem spielbaren Comic zu sein. Die Sprecher sind hervorragend ausgewählt und leisten ausgezeichnete Arbeit.

'Der Fall John Yesterday' eignet sich vor allem für Einsteiger, die ihre ersten Schritte in die Welt des Point'n'Click-Adventures unternehmen. Erfahrene Spieler sind mit den einfachen Rätseln unterfordert, bekommen aber zumindest eine spannende Geschichte geboten.
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am 14. August 2013
Spiel an sich war gut und auch spaßig. Ich mag das Design und die Art der Rätsel, allerdings hatte ich das Spiel nach ca. 4Stunden schon durchgespielt.. Traurig! Bin von Pendulo besseres gewöhnt.
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am 8. Oktober 2016
Ohne unfair werden zu wollen muss ich festhalten, dass man nicht viel zum Spiel sagen kann. Der Grund dafür ist schon die erste Kritik.
Es ist zu kurz. Die Idee ist super. Die Geschichte anfangs spannend. Die eine oder andere Überraschende Wendung findet Platz. Aber ernsthaft? Die 3 Alternativen enden sind alle gleich öde.
Fazit. Braucht eigentlich keiner
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