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am 8. Mai 2017
Klappentext
„Ein Besuch im Museum? An Heiligabend? Eine bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den berühmten Ägyptologen Dr. Julius Kane, ja ohnehin nur zwei Mal im Jahr - und dann muss er sie und ihren Bruder Carter ausgerechnet ins British Museum schleppen.
Aber ihr Vater will ihnen gar keine verstaubten Sarkophage zeigen - er plant nicht weniger, als den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Doch das geht schief, und er wird von einem unheimlichen glutroten Typen entführt. Um ihn zu befreien, müssen Sadie und Carter es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen.“

Gestaltung
Die Szene, die auf dem Cover dargestellt wird, spiegelt die Geschichte sehr gut wieder, denn man sieht die zwei Protagonisten mit ihrer Unterstützung (der Katze), die einem unheimlichen Gott gegenüberstehen. Der Blick dieses Gottes ist auf dem Motiv wirklich super gelungen, denn ich finde er sieht richtig böse und gruselig aus. Zudem finde ich es gut, dass der comicartige Stil der Rick Riordan-Bücher beibehalten wurde, da dies einen Wiedererkennungswert hat.

Meine Meinung
Der erste Band der „Kane-Chroniken“ ist auch gleichzeitig mein erstes Buch von Rick Riordan. Bisher kannte ich nur die Percy Jackson Filme, die ich sehr gerne mochte. Da ich Geschichten über Götter immer richtig spannend finde und diese meiner Meinung nach auch großes Potenzial für viele Abenteuer bieten, wollte ich mit den „Kane-Chroniken“ in die Welt der ägyptischen Mythologie eintauchen, einiges über deren Göttergeschichten lernen und spannende Abenteuer erleben. Genau dies hat mir Rick Riordan mit der Geschichte des Geschwisterpaares Sadie und Carter Kane geboten!

„Die rote Pyramide“ markiert den Beginn einer abenteuerlichen Reise sowohl für die Geschwister als auch für den Leser, denn die Handlung von diesem ersten Band ist sehr rasant und spannend. Zunächst wird der Leser in die Welt des Protagonisten Carter Kane eingeführt, der mit seinem Vater Julius seine kleine Schwester Sadie besucht. Doch recht schnell werden die Ereignisse dramatisch: nachdem ihr Vater einen ägyptischen Gott freigesetzt hat, stürzen Carter und Sadie von einer Gefahr in die nächste. Sie wissen dabei gar nicht wie ihnen geschieht und setzen alles daran, ihren Vater zu retten…

Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen, denn es wurde direkt zu Beginn sehr rasant und so blieb es auch bis zur letzten Seite. Ich wurde gemeinsam mit Carter und Sadie in die Welt der ägyptischen Götter geworfen und fand es dabei sehr hilfreich und vom Autor gut gemacht, dass ich gleichzeitig mit den Figuren diese fremde Welt entdeckt habe. Mit Carter war ein wahrer Ägyptenexperte an Bord unserer Reise, denn er hat sein Leben lang seinen Vater auf Expeditionen begleitet. Er weiß nahezu alles über die Mythologie des Landes. Sadie hingegen hat sich nie viel mit dem Thema befasst und stellt genau die Fragen, die ich mir auch oft stellte. So habe ich mich gut in der Geschichte zurecht gefunden, denn die Mischung aus Fragen und Antworten war perfekt ausbalanciert.

Die Einbindung der Götter gefiel mir in diesem Reihenauftakt auch richtig gut, denn es geht hier nicht um Halbgötter, wie es in der Percy Jackson-Reihe der Fall ist. Der Autor hat sich hier etwas ganz neues überlegt, was ich richtig gut fand. So bekam die Geschichte etwas magisches, denn Carter und Sadie sind auf ganz besondere Weise mit den ägyptischen Göttern verbunden. Daher wurden auch die Action- und Kampfszenen ziemlich fantasie- sowie spannungsreich, denn die Figuren haben gemeinsam mit den Göttern gekämpft, was ich ziemlich cool fand.

Erzählt wird „Die rote Pyramide“ abwechselnd aus der Sicht von Sadie und Carter. An jedem Kapitelanfang und an den oberen Ecken der Seiten steht der Name des aktuellen Erzählers. So kann man immer nachsehen, wer gerade erzählt, falls man es nicht mehr weiß. Aber ich fand, dass Rick Riordan den Figuren etwas ganz eigenes verliehen hat, sodass man schon an der Art, wie gesprochen wurde, sofort gemerkt hat, wer gerade die Geschichte erzählt hat. Diese Erzählwechsel haben mir gut gefallen, denn Carter und Sadie erzählen ihre Geschichte rückwirkend und sprechen ab und an auch mal mit dem Leser. Etwas anstrengend fand ich allerdings das Geplänkel der Geschwister, welches oftmals bei den Kapitelanfängen zu finden war. Die Geschwister haben sich dann immer darum gestritten, wer weiter erzählen soll oder wie etwas erzählt werden soll. Erst war es witzig, aber mit der Zeit war es bekannt und hätte nicht ganz so ausgereizt werden müssen.

Fazit
Der Auftakt der „Kane-Chroniken“ hat mir gut gefallen, denn er hat mich in ein rasantes Abenteuer entführt, das vor actionreichen Szenen nur so sprüht. Die Einbindung der Götter war hier ganz besonders und sehr einfallsreich gelöst, denn es hebt sich von der Idee der Percy Jackson-Bücher ab. Das Geplänkel zwischen den Geschwistern wurde mir manchmal etwas zu viel ausgereizt, ansonsten haben mich die Protagonisten Sadie und Carter gut amüsiert. „Die rote Pyramide“ markiert den Beginn einer spannenden, packenden Abenteuerreihe, die große Unterhaltung verspricht.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Kane-Chroniken 01 – Die rote Pyramide
2. Die Kane-Chroniken 02 – Der Feuerthron
3. Die Kane-Chroniken 03 – Der Schatten der Schlange
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2012
Die Kane Chroniken sind ein absolut fesselndes und packendes Buch was jung und alt begeistern kann.
Die Story ist top. 2 Kinder (Geschwister, 12 und 14) erleben mit wie ihr Vater im British Museum von einem Ägyptischen Gott entführt wird. Nun setzen sie alle Hebel in Bewegung um ihren Dad zu retten und legen sich dabei mit der gesamten ägyptischen Götterwelt an.

Dieses Hörbuch war für mich nach dem lesen des Buches eine Pflicht! Das Buch war so interessant und spannend gestaltet das ich nun auch einmal der Interpretation von Vorlesern lauschen wollte! Ich lag voll richtig!

Das Buch ist besonders geschrieben, in sofern dass es aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Undzwar abwechselnd und das noch als eine Art Tonbandaufnahme Diese Art der Erzählung bringt eine Menge lustiger Annekdoten parallel zur eigentlichen Story und ist super passend und macht Laune. Die Vorleser des Hörbuchs können hier glänzen!
Allerdings wurde hier beim Hörbuch leider etwas gekürzt, sodass ziemlich lustige und witzige Passagen nicht auftauchen! Sehr schade!

Ansonsten kann man das Buch in einem rutsch durchhören, es wird nicht langweilig und bietet besten Stoff für die nächste Hollywood Verfilmung dieses Autors nach seiner Percy Jackson Reihe.

Fazit:
Super gelungenes Hörbuch, toll gelesen aus der Sicht der Kinder als eine Art Tonbandaufnahme! Ganz großartiger Stoff! Hoffentlich erscheint bald der 2te Teil auf Deutsch!
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am 5. Mai 2017
Ich hab mich lange gewehrt diese Reihe anzufangen. Ich habe schon Percy Jackson und Helden des Olymp verschlungen und dachte mir: Was kann da schon mithalten.
Die Kane- Chroniken können locker mithalten, sind ebenbürtig und es macht einfach Spaß zu lesen.
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am 4. August 2014
Das ist mal wieder so ein Buch, wo mein Sohn nicht aufhören kann zu Lesen.

Ähnlich wie bei Eragon......

In null-komma-nix durch und schon den nächsten Band bestellt.
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am 22. April 2017
Super spannend und ein typischer riordan. Es macht Spaß und man fiebert mit den Protagonisten mit! Ich warte auf die nächsten Bücher!
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Meine Meinung:

Ich bin ein riesen Fan der Percy Jackson und Die Helden des Olymp Reihe, weswegen dann natürlich auch die nächste Reihe von Rick Riordan folgen musste. Ich war so gespannt, wie es mir wohl gefallen wird, da es dieses Mal um die ägyptische Mythologie geht.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Sadie und Carter geschrieben. Man liest Audio-Aufnahmen, die die beiden machen. Dadurch ist das ganze unglaublich locker geschrieben, da die beiden sich, vor allem zu Beginn der Geschichte, immer wieder in diesen Aufnahmen ärgern. Durch den lockeren Schreibstil fliegt man förmlich durch die Geschichte und ist unglaublich schnell mit dem Buch durch.

Der Humor von Rick Riordan kommt auch hier wieder nicht zu kurz. Es gibt lustige und vor allem stumpfe Einwände der Charakter, die den Spaß an der Geschichte erhöhen.

Das Grundgerüst der Geschichte erinnert sehr stark an die anderen Geschichten des Autors. Jugendliche, die nichts von ihrer Herkunft wissen und dann gegen Götter kämpfen müssen, um die Welt vorm Untergang zu beschützen. Obwohl der Rahmen gleich war, konnte mich auch diese Geschichte wieder begeistern und langweilig wurde es auch hier nicht.

Rick Riordan bringt viele neue Elemente mit rein und da ich wenig über die griechische Mythologie wusste, war es für mich umso spannender.

Die ägyptische Mythologie passt sehr gut in die Geschichte. Man lernt etwas, ohne das man es mitbekommt. Falls man mit einem Begriff nichts anfangen kann, ist hinten im Buch ein Glossar.

Das Ende des Buches ist wirklich gemein, sodass Teil 2 nicht lange warten wird.

Fazit:
“Kane Chroniken – Die rote Pyramide” ist ein super Trilogieauftakt von Rick Riordan. Dieses Mal entführt er uns in die ägyptische Mythologie und obwohl die Geschichte nichts neues ist, konnte er mich wieder einmal begeistern. Für Fans des Autors auf jeden Fall ein MUSS!
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2012
Dieses Buch war für mich eine Blindverpflichtung die sich hauptsächlich wegenb des interessanten und ansprechenden Cover und der kleinen Inhaltsangabe ergab! Ich lag voll richtig!

Die Kane Chroniken sind ein absolut fesselndes und packendes Buch was jung und alt begeistern kann.
Die Story ist top. 2 Kinder (Geschwister, 12 und 14) erleben mit wie ihr Vater im British Museum von einem Ägyptischen Gott entführt wird. Nun setzen sie alle Hebel in Bewegung um ihren Dad zu retten und legen sich dabei mit der gesamten ägyptischen Götterwelt an.

Das Buch ist besonders geschrieben, in sofern dass es aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Undzwar abwechselnd und das noch als eine Art Tonbandaufnahme. Die beiden streiten sich also regelmäßig um das Mikro um weiter zu erzählen. Diese Art der Erzählung bringt eine Menge lustiger Annekdoten parallel zur eigentlichen Story und ist super passend und macht Laune.

Ansonsten kann man das Buch in einem rutsch durchlesen, es wird nicht langweilig und bietet besten Stoff für die nächste Hollywood Verfilmung dieses Autors nach Percy Jackson.

Fazit:
Super gelungenes Buch, toll geschrieben aus der Sicht der Kinder als eine Art Tonbandaufnahme! Ganz großartiger Stoff! Hoffentlich erscheint bald der 2te Teil auf Deutsch!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Entschuldige mal, Todesbübchen! Ich bin gerade mal zwölf! Na ja ... fast freizehn, und zwar eine sehr reife Dreizehnjährige, aber darum geht es gar nicht. In meiner Familie werden Mädchen nicht einfach "verheiratet" und du magst zwar alles über Begräbnisse wissen, aber bei den Werbungsritualen hast du noch ein bisschen was nachzuholen!" (Sadie zu Anubis, S. 421)

Als Sohn eines Archäologen, der auf die Übersetzung antiker Zaubersprüche des alten Ägypten spezialisert ist, wundert man sich so schnell über nichts. Doch Carter Kanes Vater schiesst bei einem Familientreffen in London den Vogel ab - er bringt im Britischen Museum den Stein von Rosetta zur Explosion und wird dabei von der Geisterwelt verschlungen.

Carter zog bisher mit seinem Vater von einem archälogischen Auftrag zum anderen, der Besitz der beiden Kanes passt jeweils in ein Handgepäckstück. Sadie wohnte bei den Großeltern in England; die Mutter der Kinder lebt nicht mehr. Nach der Explosion im Museum wird Sadie und Carter deutlich, dass die Archäologen-Tätigkeit ihres Vaters Tarnung war für einige Dinge, die er verheimlichte. Die Kinder finden sich in einem magischen Ägypten wieder, das offenbar ein weltumspannendes Reich ist. New York bildet darin z. B. nur einer der 360 Landesteile (Nomos). Zwischen Obelisken, die als magische Portale dienen und paarweise miteinander verknüpft sind, kann man in verblüffend neuzeitlicher Geschwindigkeit hin und her reisen.

Unter Leitung ihres zwielichtigen Onkels Amos und mit Unterstützung von Sadies Katze Muffin brechen die beiden von Kleopatra's Needle aus in einem ägyptischen Schilfboot auf, um das Verschwinden ihres Vaters und den Tod ihrer Mutter aufzuklären. Dabei muss Carter die Einschätzung seiner kleinen Schwester ständig der Realität anpassen. Sadie, deren instinktives Verständnis für ägyptische Hieroglyphen bisher unbeachtet blieb, ist offenbar in der Traditon ihrer Vorfahren väterlicher- und mütterlicherseits eine mächtige Magierin. Carter dämmert, dass er von seiner "kleinen" Schwester in Springerstiefeln auf dem Gebiet der Magie demnächst wohl ihn in den Schatten gestellt werden wird. Als die Ereignisse sich überschlagen, müssen beide Kinder ihre besonderen Kräfte einsetzen, ohne sie zuvor durch Ausbildung bei einem erwachsenen Magier beherrschen gelernt zu haben.

Obwohl Mutter Kane bei einem Magie-Unfall getötet wurde, muss man von den Kane-Chroniken keine Abwandlung bekannter Zauberlehrling-Abenteuer befürchten. In einigen Szenen ging mir zwar der Überblick verloren, warum die Kinder sich aktuell gerade mit übellaunigen tierköpfigen Gottheiten herumprügelten. Die lässig-respektlose Art, mit der Rick Riordan seine Helden Sadie und Carter die ägyptische Mythologie von ihrem Sockel holen lässt, gleicht den streckenweise unübersichtlichen Handlungs- und Spannungsbogen des ersten Bands der Kane-Chroniken jedoch aus.

Carter und seine zwei Jahre jüngere Schwester Sadie spielen die Kane-Chroniken als digitale Aufnahme ein. Ein warnender Unterton appelliert dabei an die Verantwortung des Lesers, der durch Kenntnis des Kane-Geheimnisses selbst in Gefahr geraten könnte. Das geschwisterliche Kabbeln um das Mikrophon, das Verzetteln der Kinder beim Erzählen bringt die unterschiedlichen Temperamente gut zur Geltung und verleiht ihrem Bericht Glaubwürdigkeit. Das Außenseiter-Thema (beide Kinder wirken wie Afroamerikaner) wird vermutlich in den Folgebänden noch vertieft. Wie Rick Riordan im ersten Band seiner Kane-Chroniken zeigt, müssen leicht verständliche Sprache und spannende Abenteuer im Kinderbuch kein Widerspruch sein.
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am 21. April 2014
Ich habe mir die Kane-Chroniken bestellt,weil ich vorher viel Spaß beim Lesen der "Percy-Jackson"-Reihe gehabt hatte und neugierig war,ob die Kane Reihe auch so spannend sind.
Ich muss sagen:Ich bin wirklich nicht enttäuscht worden!Die Handlung will ich hier nicht wiedergeben.Lest lieber selbst!
Die Kane-Chroniken sind spannend in jedem Alter. Es ist bestimmt toll für Jugendliche,aber auch ich fühle mich,mit 35 Jahren,nicht unterfordert. Natürlich ist es nicht hoch anspruchsvoll,aber es liest sich prima,man hat eine spannende Geschichte und lernt nebenbei auch etwas über die ägyptische Götterwelt. Besonders gefällt mir persönlich die Sprache die der Autor verwendet.Sie ist jugendlich ohne übertrieben zu sein,sodass sich das Buch einfach super liest.
Klare Leseempfehlung!
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am 13. Januar 2013
Natürlich bin ich auf diese Reihe gestoßen, weil ich Fan der Percy Jackson Bücher bin. Grundsätzlich fand ich die Idee toll, nun statt den griechischen mal die ägyptischen Götter in den Vordergrund zu stellen.
Leider blieb der Auftakt der neuen Reihe für mich aber doch sehr deutlich hinter den Percy Jackson Bänden zurück: die Charaktere sind mir nicht richtig ans Herz gewachsen, es fehlte in zu vielen Teilen des Buches die Spannung und so richtige Überraschungseffekte blieben leider auch aus.

Zum Inhalt: Klar, dass ihr Vater Sadie und Carter ausgerechnet in ein Museum schleppt an Heiligabend. Da könnte man sich sicher spannendere Beschäftigungen vorstellen. Allerdings hat Dr. Julius Kane etwas ganz anderes geplant: er hat vor den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Leider geht dabei ordentlich was schief und der Wissenschaftler wird vom Gott Seth entführt.
Ehe Sadie und Carter sich versehen befinden sie sich auf der Flucht irgendwo in Amerika. Die Beiden müssen nun zusammenhalten, um ihren Vater zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche und finden dabei mehr über sich selbst heraus, als sie je erwartet hatten...

Eigentlich sollte man die neue Reihe des Autors natürlich nicht mit seiner Alten vergleichen. Da die Thematik aber nun doch sehr ähnlich ist, drängt sich ein Vergleich geradezu auf. Insbesondere die neusten Bücher aus Helden des Olymp (Percy Jackson Season 2) sind richtige Meisterwerke, sodass ich diesen Autor absolut zu schätzen gelernt habe. Was er nun hier geschrieben hat, war ein Versuch etwas Neues zu schaffen mit jüngeren Charakteren und neuen Ideen. Ein Versuch, der mir aber leider nur bedingt positiv im Gedächtnis bleiben wird.
Der Anfang ist recht rasant. Die Charaktere Sadie und Carter werden gut vorgestellt und man hat als Leser noch so gar keine Ahnung in welche Richtung das ganze führen wird. Die Spannung ist hoch, es passiert viel auf einmal und man muss etwas aufpassen um bei den ganzen neu vorgestellten Göttern auch den Überblick zu behalten. In etwa die ersten 100 Seiten des Buches konnten mich so besonders überzeugen und ich war rect sicher hier ein neues, tolles Abenteuer geliefert zu bekommen.

Doch dann begann es irgendwann einfach eintönig zu werden. Ich kann gar nicht recht sagen womit es losging, aber irgendwann sind die Protagonisten dann auf der Reise und werden von unterschiedlichen Kreaturen / Gefahren bedroht. Klar, einzelne Abenteuer waren spannend, mir fällt da spontan sofort Mexiko ein, aber so richtig viel hängengeblieben ist sonst bei mir nicht. Irgendwo war es immer wieder das Gleiche und nicht so richtig viele Überraschungen für den Leser. Natürlich gab es auch Ausnahmen, aber ich erinnere mich vor allem daran, dass ich das Buch bei einigen langatmigeren Passagen ständig zur Seite gelegt habe, weil mir öfter die Augen zugingen und die Geschichte mich nicht fesseln konnte.

Einstellen musste ich mich außerdem auch etwas auf die neue Erzählweise. Eigentlich ist dieses Buch nämlich ein Tonband, aufgenommen von Carter und Sadie, welches der Autor nur niedergeschrieben hat. Dadurch gibt es immer mal wieder Passagen wo einer der Beiden den anderen unterbricht oder der Leser direkt angesprochen wird und natürlich ist das komplette Buch in der 1. Person geschrieben. Zumindest letzteres ist zwar auch in den Percy Jackson Büchern der Fall, aber trotzdem kam mir der Schreibstil hier irgendwie unflüssiger und vor allem auch kindlicher vor.

Fazit: Ich kann anscheinend mit den griechischen Göttern mehr anfangen als mit den ägyptischen. Das Buch war auf keinen Fall schlecht, aber mir fehlte über weite Teile einfach die Spannung in der Geschichte. Auch der Showdown, den ich sonst in seinen Büchern wirklich schätze, ist dem Autor hier nur mittelmäßig gelungen. Zumindest hätte ich kein großes Problem gehabt das Buch dort einfach mal mittendrin zu unterbrechen.
Ich würde also kurz sagen: Steigerungsfähig. Mir gefällt die Idee und die Protagonisten haben auch einige interessante Charakterzüge. Trotzdem habe ich nicht so ein dringendes Bedürfnis mir den nächsten Band sofort zuzulegen, während ich die "Helden des Olymp" Bücher inzwischen schon direkt bei Erscheinungstermin kaufe.

Wer Percy Jackson liebt sollte seine Erwartungen hier nicht zu hoch schrauben, mir kommen die Percy Bücher irgendwie erwachsener vor, vielleicht sind die Kane Chroniken auch eher was für die etwas jüngere Generation. Muss jeder Percy Fan wohl einfach mal für sich selbst ausprobieren.
Ansonsten für Fans von Jugendfantasy (die Charaktere sind aber noch wirklich jung) durchaus empfehlenswert als Buch für Zwischendurch, wenn der Anspruch an geballte Spannung nicht so im Vordergrund steht wie es bei mir nun mal leider der Fall ist.

Reihenfolge:
#1 Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide
#2 Die Kane-Chroniken - Der Feuerthron
(weitere Bände in Arbeit)
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