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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
7
Tschaikowsky - Genie und Wahnsinn
Format: DVD|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. April 2017
Die Thematik im Zusammenhang mit der Geschichte war für mich wesentlich. Ebenso die Kraft der Darsteller und deren Aussprache.
Jedem Fan empfehlenswert.
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am 18. September 2013
"Tschaikowsky - Genie und Wahnsinn" ist ein wirklich ausgezeichnetes, grandioses Biopic über einen der größten Musiker der Geschichte. Als wäre Tschaikowskys Musik allein nicht ohnehin schön genug, reichert sie Regisseur Ken Russell mit beinahe ebenso gefühlvollen und berauschenden Bildern an. Die audiovisuelle Harmonie funktioniert derart gut, dass es an vielen Stellen gar keiner Worte mehr bedarf, die Handlung voranzutreiben oder zu beschreiben, was in den Charakteren vorgeht und in welcher Stimmung sie sich gerade befinden.

Dabei steht zunächst Tschaikowskys Werdegang zur Berühmtheit im Mittelpunkt, der in Form von Richard Chamberlain einige seiner größten Werke präsentieren darf. Schon recht bald jedoch rückt seine Karriere immer weiter in den Hintergrund und dafür umso mehr sein Privatleben ins Zentrum des Geschehens. Unzweifelhaft gelang es Ken Russell, die Geschichte des russischen Musikers in seiner vollen Traurigkeit und Verbitterung auf höchst emotionale Weise zu erzählen.

Ich bin von dieser Verfilmung einfach nur begeistert - eine der besten Biopics, die es gibt.

Als kleinen Bonus liegt der DVD ein Wendecover bei.

Fazit:

Ich denke, ich habe schon alles dazu gesagt. Absolut zu empfehlen!
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am 26. Dezember 2013
Tschaikowski als spätromantisches, homosexuelles Geschöpf so gequält und so triumphal gleichzeitig darzustellen, als einen Hybrid aus geradezu selbstmörderischer Verklemmtheit, Mutter-Umklammerung und genialer Verausgabung - dazu gehört wirklich einiger Mut und eine enorme kreative Fröhlichkeit. Eigenschaften, die Ken Russell sein Leben lang im Überfluss besass. "Music Lovers"- tatsächlich endlich in einer deutschen DVD! Ironisch, satirisch, tragisch, ein Bilderbogen Freudianischer Exzesse. Glenda Jackson ist neben dem gehetzten Richard Chamberlain das Zentrum dieses Meisterwerks. Russell auf dem Gipfel. Zehn Sterne.
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am 13. Februar 2012
Bei den Kritikern hatte er es oft nicht leicht, das hielt ihn aber nie davon ab, kontroverse Filme zu drehen, die durchaus ein Publikum fanden. Im Jahr 2001 verstarb Regisseur Ken Russell leider, er hinterließ uns aber eine interessante Palette seiner Werke, darunter auch "Tschaikowsky - Genie und Wahnsinn", welchen er im Jahr 1970 abdrehte.
Hier geht es, wie soll es auch anders sein, um das Leben und Wirken des Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, von dessen unzähligen Werken den meisten sicher die Ballette "Schwanensee" und "Der Nussknacker" geläufig sind.
Der noch junge Komponist Tschaikowsky lässt es sich mit seinem Freund Graf Schiluwksy richtig gut gehen. Sie leben ausschweifend und genießen. Als Tschaikowsky sein erstes Klavierkonzert gibt, wird er mit einem Schlag berühmt, und sein Leben ändert sich apprupt. Fortan ist auch die Damenwelt an dem Guten interessiert, und zwei Damen buhlen um seine Gunst. Einerseits Witwe Nadeschda, mit welcher er Briefkontakt hat, andererseits die unersättliche Antonia, welche ihn unbedingt heiraten möchte. Tschaikowsky fühlt sich zwar eher zu Männern hingezogen, heiratet Antonia aber dennoch. Dies stürzt den Komponisten jedoch in eine Krise, die ihn immer tiefer mit sich zieht.
Ohne ausufernde Kenntnis der wirklichen Biografie des Herrn, möchte ich behaupten, dass Russell hier gute Arbeit abgeliefert hat, und einen umfassenden Einblick in das Leben des Musikgenies geben kann. Natürlich wirkt das Ganze etwas angestaubt, aber ich denke gerade das punktet hier doch schon. Die opulente Ausstattung der ganzen Inszenierung, gepaart mit der fast ständig vorherrschenden klassischen Musik über den Szenen, fügt sich zu einem gelungenen Ganzen zusammen. Eine superbe Wahl für den homosexuellen Komponisten war hier natürlich Richard Chamberlain, den mit absoluter Hingabe spielt, und sicher seine eigenen Erfahrungen etwas mit in die Rolle einfließen lassen konnte. Aber auch sonst ist die Besetzung sehr gut, und Russell vermag mit seiner Symbolik, die er grundsätzlich in seinen Filmen verarbeitet, hier gut zu punkten. Für mich persönlich kein Highlight, was aber daran liegt, dass ich nicht sonderlich affin zu den großen klassischen Musikwerken bin. Für Freunde des Films, oder die, welche es noch werden wollen, sicher eine großartige Gelegenheit, vor allem hinsichtlich der guten Bild- und Tonqualität. Extras bietet die DVD aus dem Hause Winkler Film leider keine.
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am 22. Januar 2017
Ken Russell: "It's the story of the marriage between a homosexual and a nymphomaniac."

Abgesehen von wenigen unerheblichen Längen wäre der Film wohl makellos, gäbe es nicht zwei - allerdings wesentliche - Defizite:
1. Die Inszenierung ist, ebenso wie die Kamera wahrhaft überzeugend, die Leistungen (fast) aller Schauspieler sind es ebenfalls - mit der leider entscheidenden, einem Regisseur wie Russell nicht verzeihbaren Einschränkung, daß er einen Hauptdarsteller genommen hat, der schlicht außer der Tatsache, homosexuell zu sein, nichts, aber auch wirklich nichts bieten kann.
Ken Russell ist nicht für exzellente Schauspielerführung bekannt, seine Akteure mußten ihre Rollen stets selbst gestalten. Aber selbst wenn Russell es versucht hätte wäre einem Richard Chamberlain nie mehr Ausdruck zu entlocken gewesen als stupides Staunen oder aufgesetzter, kaum erträglicher Frohsinn. Das tut weh. Und doppelt weh, wenn Chamberlains "Gegenspielerin" Glenda Jackson ist, schmerzerzeugend gut als Liebende wie als Wahnsinnige.
Die Figur des Tschaikowski ist in diesem Film für eine derartige Fehlbesetzung einfach zu zentral, dagegen kann die gesamte brillante Restcrew nichts ausrichten, das Defizit ist irreparabel.
2. Die zweite Einschränkung betrifft den Inhalt - der Film hat einfach keinen, jedenfalls keinen, der einen Nicht-Afficionado berühren könnte. Wäre das Thema nicht die Biographie eines bekannten, musikalisch allerdings belanglosen Komponisten namens Tschaikowski sondern die Geschichte von Heinz und Lise Müller, würde sich - bei exakt demselben Inhalt - höchstwahrscheinlich kein Mensch für das Geschehen interessieren. Solche und auch andere gesellschaftlich bedingte "Tragödien" hatte und hat es so häufig gegeben, daß man sie - vielleicht mit einem leisen Bedauern für die Betroffenen - zur Kenntnis nimmt ... und vergißt.
Anders als Russells Filme 'Mahler' oder 'Lisztomania' hat dieser einfach keine Botschaft. Vielleicht gab es zum Zeitpunkt seiner Entstehung noch eine kleine Berechtigung für ihn als Affront gegen die letzten bigotten Rückständler, heute allerdings kratzt dieser Aspekt wohl niemanden mehr.
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am 1. Mai 2014
Zugegeben, opulente Bilder und Kostüme. Leider wird in dem Film viel zu wenig von seinem genialen Schaffen und Werken gezeigt
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am 16. April 2013
Eine Verzerrung in alberner und obszöner Art. Die Form der Darstellung enttäuscht den Kulturliebhaber auf das Äußerste. Wir haben den Film nicht bis zum Schluss angeschaut.
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