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am 28. August 2011
Oliver Lepsius meint ( S. 17), es gehe nicht um die Person des Freiherrn,aber dieses Buch belehrt uns eines Besseren.
Sehr genau wird Verhalten und Reden analysiert, allein seine Abtrittsrede auf 32 Seiten.

Guttenberg hat die akademische Welt genarrt( dass diese sich hat narren lassen, kommt in diesem Band vielleicht ein wenig zu kurz; will man vielleicht Beteiligte oder die Universität schützen?)

Die akademische Welt schlägt zurück und zerlegt mit ihren Methoden, vielleicht mit einer gewissen Freude ? den Mythos Guttenberg.

Gerade die Rhethorik setzt ein scharfes Messer an, und vom Guttenberg'schen Pathos bleibt wenig übrig. Diziol ( S.171 ff.) offenbart mittels Stilananalyse, dass auch diese Abtrittsrede nochmals ein grandiose Inscenierung war ( ein gewisser Respekt vor der Leistung scheint durch S. 202). Im Kern werden aber alle Teile dieser Rede so seziert, dass von hehren Werten eigentlich nichts übrigbleibt, und die scheinbare Grösse eines Verantwortungsträgers gründlich geschrumpft wird.

Welch Glück für den Freiherrn, dass die Mehrheit "Bild-Zeitung" liest und diese elaborierte Ent-Zauberung weder gelesen noch verstanden wird.

Insgesamt hat die Wissenschaft auf diesen Vorgang angemessen reagiert: nicht mit billiger und emotionsgeladener Häme,sondern mit dem kritischen Blick,wie eine solche Karriere begründet werden konnte und welche Ursachen sich aus den Befindlichkeiten dieser Gesellschaft dafür finden lassen? Wenn Meyer-Kalkus schreibt ( S. 138),man habe sich Guttenberg als Nachfolger von Merkel oder Gottschalk vorstellen können, ist dies ja nicht nur witzig, sondern zugleich eine Aussage über den Zustand der Gesellschaft.

Anspruchsvoll (Wissenschaft eben), aber sehr lesenwert.
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am 15. September 2011
Die Autoren beschreiben in -zugegeben sehr wissenschaftlicher Sprache- weniger die Person Guttenberg als vielmehr die Rolle, die er spielte und von der wir glauben sollten, das sei ER. Dabei wenden die Schreiber der einzelnen Essays und Aufsätze geradezu seziererische Methoden an, sie zerlegen das Kunstprodukt Guttenberg in seine oft banalen Einzelteile.
Zugleich stellt das Buch für mich eine kompakte Gesamtdokumentation des "Falles Guttenberg" dar, die in jedes politisch-historische Archiv gehört.
Darüberhinaus sollte dieses Buch allein schon deshalb weite Verbreitung finden, damit es dem Freiherrn immer sogleich vorgehalten werden kann, sollte er ernsthalft versuchen, erneut die politische Bühne zu betreten.
22 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2011
Ich habe das Buch mit grossem Interesse gelesen, weil es in den Beiträgen weit über den Fall Guttenberg hinausgeht und das Showgeschäft der Politik entlarvt.
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am 21. September 2011
interessant zu lesen, dient der eigenen Reflexion,wrum dieser Hype um Hernn Guttenberg
wirft die Frage auf, was wir von Politikern erwarten,
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am 10. Januar 2012
Das Titelbild suggeriert zwar etwas anderes. Aber: Dies ist kein Reportagebuch, sondern eine Sammlung wissenschaftlicher Aufsätze, die das Thema in einzelnen "Fallstudien" diskutiert. Das bedeutet: Kein "roter Faden" durchzieht das Buch, keine zusammenhängende Stoßrichtung (außer, dass der Tenor wie selbstverständlich contra-Guttenberg ausgerichtet ist). Wer sich wissenschaftlich mit der Thematik Guttenberg-PR auseinandersetzen möchte, für den mag das Buch ein Gewinn sein. Wen Aufsätze mit Titeln wie "Herr zu Guttenberg im Spiegel römischen Heerwesens" oder "Der Mediencondotierre - eine Skizze" nicht so fesseln, der sollte die Finger davon lassen.
44 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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