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Kundenrezensionen

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am 6. Januar 2012
Unglaublich guter Mystery-Thriller. Nach dem Lesen der ersten Seiten war ich noch etwas verwirrt, doch dann ging es richtig los. Diese Story hat mich auch beschäftigt, wenn ich das Buch nicht las und das haben bisher nur wenige Autoren geschafft. Klasse Stil, ungewöhnliche Protagonisten, tolle Auflösung, erstklassiges Ende. (Und ein wunderschönes Cover; es sieht aus wie Leder).

Ein richtig guter Thriller abseits des Mainstream. Sehr anspruchsvoll. Lesen und begeistert sein. Ich bin es immer noch.
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am 20. Oktober 2012
Daniel Lang ist überrascht. Alles an der FaTec GmbH hatte er sich anders vorgestellt. Dass er seinen ersten Vorstellungstermin verpasst hatte, scheint man dort nicht nur zu tolerieren, sondern man ließ ihm auch noch eine freundliche E-Mail zukommen, in welcher man sogar Verständnis für den triftigen Grund äußerte, der ihn zweifellos davon abgehalten hatte, die Verabredung einzuhalten. Auch die Räumlichkeiten der Firma hatte er sich völlig anders vorgestellt. Eine behelfsmäßig eingerichtete Garage oder ein paar dunkle Kellerräume hätten ihn weniger überrascht als der gigantische Palast, den er nun vorfindet.

Die seltsamen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit scheinen sich nun auch hier fortzusetzen. Von einer Empfangsdame überfreundlich empfangen und in einen Besprechungsraum geführt, findet er völlig unerwartet persönliche Daten auf dem Touchscreen eines Rednerpultes. Nachdem er den Bildschirmschoner beiseite geschoben hat, erscheint ein Foto von ihm. Neben einigen Angaben zu seiner Person ist in einer fettgedruckten Schrift von seinen "Vorkenntnissen in der Programmierung mikroelektronischer neuronaler Netze" zu lesen. Daniel findet zunächst keine Erklärung, woher die Firma dieses Wissen bezogen haben könnte ...

Die nächste Überraschung ist der Mann, der plötzlich vor ihm steht. Ganz in Schwarz gekleidet vermittelt er zunächst das Bild eines katholischen Geistlichen. Das ebenfalls in Schwarz gehaltene Kollar scheint Daniel jedoch auf sehr subtile Art und Weise etwas Beunruhigendes zu signalisieren. Die Worte, die der vermeintliche Personalchef an ihn richtet, verstärken seine Eindrücke, die sich nun in Angst verwandeln. Der schwarze Mann erzählt ihm etwas von Schicksal, Ursache und Wirkung. Er solle darauf vertrauen, dass auch nur das kleinste Ereignis sowohl einen Ursprung, als auch ganz bestimmte Auswirkungen auf sein Leben habe.

Daniel schmiedet bereits Fluchtgedanken, als ihn eine weitere Überraschung fast zu Tode erschreckt. Ein weiterer Mitarbeiter der Firma FaTec betritt den Raum und begrüßt ihn mit überaus freundlichen Worten. Sofort ist die priesterähnliche Gestalt verschwunden ...

Daniel versteht die Welt nicht mehr. Sein Leben nimmt einen völlig unerwarteten Lauf. Die Welt, wie er sie kannte, ist aus den Fugen geraten. Nach dem Tod seiner Verlobten möchte er durch seinen Umzug nach München ein neues Leben beginnen. Rosemarie von Wards wurde in einem lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, aber offenbar nur ungenügend überwacht. Eine Infusion löste sich und sie starb, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Ein Besuch im Krankenhaus wurde ihm verweigert, und er ahnte nicht, in welchen Zusammenhang dies die Familie der Verstorbenen stellen würde.

Richard von Wards bezichtigt Daniel des Mordes an seiner Schwester Rosemarie. Tatsächlich gelingt es ihm, ihn in seiner neuen Wohnung in München ausfindig zu machen. Als er ihn zur Rede stellen will, eskaliert die Situation. Richard zieht eine Waffe, um den vermeintlichen Mörder zu richten ... doch etwas Unerwartetes geschieht, und Daniel gelingt die Flucht, zusammen mit seiner durchgeknallten Nachbarin Grace.

Da war auch noch jener mysteriöse Unfall, der den Vorstellungstermin bei FaTec verhinderte. Sein Taxi wurde gerammt und überschlug sich. Er und der Taxifahrer überlebten, doch was dem armen Antonio Betani noch wiederfahren sollte, konnte sich Daniel selbst in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen ...

Chris M. Wagner überrascht mit einer klar strukturierten Sprache, aber auch mit einer verschachtelten Handlung. Doch darauf setzt er alles. Seine bildhaft entwickelten Szenen erinnern an rasante Kinounterhaltung - schnell geschnitten und auf den Punkt gebracht. Fast könnte man ein wenig den Atem verlieren, um der sich explosionsartig entwickelnden Stroy zu folgen. Da sich beim Lesen aber keinerlei Ermüdungserscheinungen einstellen wollen, verliert man einerseits zu keiner Zeit den roten Faden, ist aber andererseits gezwungen, ständig am Ball zu bleiben.

Die verschiedenen Handlungsstränge bleiben stets in einem Gesamtzusammenhang, auch wenn dieser zu Beginn natürlich im Dunkeln bleibt. Die eine oder andere Ahnung streut der Autor allerdings ein, aber gerade nur so viel, um den Spannungsbogen nicht abreißen zu lassen. Als sich die Vermutungen um die Machenschaften der FaTec GmbH konkretisieren und Daniel Lang zu ernsten Konsequenzen zwingen, ist man als Leser zwar in atemlose Spannung versetzt, sieht sich aber dem vermeintlichen Höhepunkt etwas zu früh ausgesetzt. Doch Chris Wagner setzt noch einen drauf. Daniel Lang hat eine Idee, die ungeahnte Folgen haben könnte ...

Sind die Dinge vorbestimmt? Kann man sie steuern und manipulieren? Und wer ist jener geheimnisvolle schwarze Mann? Oder gibt es gar mehrere? Der Autor führt auf kunstvolle Weise die Lebensgeschichten seiner Protagonisten zusammen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Suche nach dem gemeinsamen Nenner. Es muss einen Schnittpunkt in der Vergangeheit geben. Etwas muss passiert sein, das sie alle in irgendeiner Weise beeinflusst und schließlich zusammengeführt hat.

Chris M. Wagner entwirft ein beunruhigendes Szenario und streift mit seinen Visionen die hinlänglich bekannten und bereits real existierenden Eingriffe in unsere privaten Sphären durch sogenannte "soziale" Netzwerke. Ein Mysterythriller mit Tiefgang. Seine phantastischen Vorstellungen geben mehr als einmal Anlass, gewisse Dinge und Realitäten zu überdenken. Auch die eine oder andere Bibliothek betritt man nach der Lektüre von "Social Network - Die Bibliothek des Schicksals" mit durchaus ambivalenten Gefühlen. Gut möglich, das man hinter dem einen oder anderen Regal gerade noch eine dunkle Gestalt verschwinden sieht ...
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TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2015
In "Social Network - Die Bibliothek des Schicksals" vom Debütautor Chris M. Wagner kann man sich auf einen wirklich interessanten und komplexen Mystery-Thriller mit vielen verborgenen Schätzen und Facetten freuen. Viel Historie, Düsternis, die Untiefen der Netzwerke, Sagen und Mythen und die unglaubliche Skrupellosigkeit damaliger Vereinigungen. Ein Cocktail aus Horror, Mystery, Ciber-Kriminalität und dunkle Verstrickungen, ein absoluter Lesegenuß auf wackeligen Boden mit starker Härte...
Erschienen im Abacus Verlag[....]

Inhalt:
"Das Netz kennt dich. Es weiß, was du willst und es gibt dir, was du brauchst. Es spielt mit dir, wie mit einer Marionette. Und ohne dass du es bemerkst, spielt es auch mit deinem Leben. Schicksal? Ein Leben besteht aus einer Kette von Ereignissen, ein einzelnes Ereignis aus Ursache und Wirkung. Alle Ereignisse dieser Welt können zu einem großen Flechtwerk zusammengefasst werden - Wirkung des einen ist die Ursache des Nächsten. Was wäre, wenn man in dieses Netz eingreifen und es nach belieben formen könnte? Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Heizungskeller ihres Strandhauses aufgefunden. Trotz notärztlicher Behandlung verstirbt sie noch im Krankenhaus. Doch warum war der Keller verschlossen? Ist es Zufall, dass sich die lebensnotwendige Infusion lockerte? Dies alles ist ein schwerer Schock für Rosemaries Verlobten, Daniel Lang. Er möchte das Erlebte am liebsten hinter sich lassen und beginnt ein neues Leben in München. Der Job bei einem Unternehmen mit dem Namen FaTec ist ihm so gut wie sicher. Da holen ihn die Ereignisse ein. Er wird in einen Unfall verwickelt, der Taxifahrer wird erschossen, und niemand glaubt Daniel, als er von dem mysteriösen Priester mit dem schwarzen Kollarkragen spricht - bis auf seine scheinbar geistesgestörte Nachbarin Grace Owen aus dem dritten Stock. Was Daniel nicht weiß: Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits in den Klauen der Hüter des Schicksals."

Zum Schreibstil:
Mit dem bereits im Jahre 2011 erschienenen Debüt des Autors Chris M. Wagner "Social Network - Die Bibliothek des Schicksals" ebnet dieser den Weg in tiefe Abgründe und mörderische Verstrickungen. Trotz der fortlaufenden Medienwelt liest sich dieser Mystery-Thriller nach wie vor brandaktuell, wenn man über kleinere "Alterserscheinungen" hinwegsehen mag. Die Handlung spielt um den charismatischen Protagonisten Daniel Lang, der mit seinem neuen Job bei FaTec GmbH unglaubliche Entdeckungen und Machenschaften erlebt. Der Leser wird direkt in die Welt der einst neuesten Technik und Möglichkeiten katapultiert, vermisste Menschen, eine mysteriöse Handlung eines ominösen Priesters, eine gestörrte Nachbarin und und und.....Autor Chris M. Wagner hat ein Talent und eine Note, die den Leser direkt mit in das Geschehen nimmt. Spannend und schonungslos gibt der Autor hier seine Recherchen und Ideen für die Story wieder. Leider trifft der Autor meiner Meinung nach nicht immer das genaue Maß, das kann vielleicht auch an der Schnelllebigkeit des Medienzeitalters liegen.
Autor Wagner weiß es für mystische Spannung, turbulente Abwechslung und düsteres Erstaunen zu sorgen. Er schreibt sehr gewählt und intelligent. Den Thriller habe ich wirklich durch seine besondere Atmosphäre, die entssteht, ganz intensiv gespürt. Dieses Flair wurde durch derben Horror und verworrener Mystery verstärkt. zudem bietet Chris M. Wagner eine stimmige und sehr intensive Recherche.
Gekonnt jongliert der Autor in seinem Debüt mit der Vielfalt der Sprache und der einstigen Zeit der Technik, die jederzeit auch in unseren Stand der Entwicklung platz findet.

Schauplätze:
Großer Pluspunkt und unweigerlich auch der Schwerpunkt dieses Leseerlebnisses sind die Schauplätze. Zwei Handlungsstränge die von ihren Kulissen, bzw. der Ausformung und Darstellung der Seiten nicht unterschiedlicher sein können. Ein Gegensatz, der zu einem Nenner wird. Dem Autor Chris M. Wagner gelingt es durch seine reale und absolut lebhafte Darstellung der Schauplätze eine Welt des unsagbaren Grauen, Spannung und Gänsehaut zu schaffen. Wer hat nicht allein bei den Schlagwörtern Priester, Geisteskrank, Verschwörung, Hüter des Schicksals, Social Networt, Cyber, Herrscher, Reliquien oder Auftrag bereits eine Assoziation vor Augen? Autor Wagner verstärkt diese durch seine Recherchen für den Roman zu einem kompletten Bild der Zeit und Umstände. Sehr genau hat er die Eindrücke der Medienwelt und Epoche und der Gesellschaft eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Drehbuchhaft und absolut filmreif dringen unschlagbare Bilder in den Geist der Leserschaft. Ein Lesegefühl mit allen Sinnen. Der Fokus liegt auf viele Automatismen in Dingen Assoziationen. So beflügelt er die Phantasie der Leser und lässt auf weitere Werke aus seiner Feder hoffen.

Charaktere:
Auch bei der Wahl der Charaktere hat sich Chris M. Wagner ins Zeug gelegt, er hat sich sehr intensive Gedanken gemacht und nichts, rein gar nichts, dem Zufall überlassen. Ein gelungenes und starkes Bild der Protagonisten. Leider aber auch etwas zu sehr gewollt und daher manchmal etwas aufdringlich. Hier erscheint das Maß nicht immer sehr ausgewogen. Da steckt so viel mehr drin! Polarisierend, fesselnd und respekvoll, so sollen die Protagonisten aus Haupt- und Nebenrollen erscheinen. Wir erleben in diesem Auftakt Völkergrupen wie sie skrupelloser und gefährlicher nicht sein können, oder andere Gesellschaften aus Ermittlern, Mitarbeitern, Firmenmoguls und düsteren Gestalten. Einige von den vielen Akteuren wird man sofort lieben und einige wird man mit Abscheu begegnen. Viele sind im großen Finale, bzw. Showdown des ersten Teils gar nicht mehr am Leben, oder nicht mehr so anzutreffen, wie zuvor.

Meinung:
Dieses Buch könnte sogar noch etwas mehr bieten. Jedoch kann ich für ein Debütwerk schon von absolut gelungenen Lesevergnügen sprechen. In dem Autor steckt so viel Potential, jedoch wirkte einiges in diesen komplexen Genre-Mix etwas unkoordiniert und aufgesetzt. Hier dominieren sagenhafte und fesselnde Noten aus verschiedenen Genre, eine spannende und fesselnde Handlung aus zwei dominaten Handlungssträngen, grandiose und pompöse Kulissen und einzigartige Charaktere, der Thrill kristallisiert sich nicht so sehr heraus, eher die mystischen und verschwörerischen Umstände (vielleicht sind diese Thrill genug? Ja, mir hat es völlig gereicht!).
Die Gratwanderung aus Informationen und Überladen gelingt dem Autor nicht immer geschickt und lenkt in einigen wenigen Passagen daher manchmal vom Kern ab, sodass das Lesen und Nachvollziehen schwer und anspruchsvoll erscheinen kann, vielleicht liegt es aber auch an der Zeit von mind. 5 Jahren, die seither im Stand der Technik vergangen sind.

Der Autor:
"Mystery ist sein Genre. Er liebt unfassbare Geschichten mit einem Hauch Unerklärlichem. Sein bisher wichtigstes Werk ist der Mysterythriller "Social Network. Die Bibliothek des Schicksals". 'Sie behaupten also, Sie wissen, welchen Schmetterling Sie gegen die Wand klatschen müssen, damit im Karibischen Meer kein Hurrikan entsteht?' Wer sich traut, kommt beim Lesen dieses Romans seinem Schicksal einen gehörigen Schritt näher.
Schreiben ist lügen mit Erlaubnis. Wie Chriz zum Schreiben kam ist ein Mysterium. Aber eins ist sicher: Während Du diese Zeilen liest, ist die nächste Lüge schon in Arbeit ...
Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.
[...]
Zum Cover:
Das Cover wirkt passend historisch, es zeigt eine dunkle Stimmung und ein Symbol, welches sich im Buche wiederfindet. Ein sehr hochwertiges Buch von guter Qualität und stimmigen Gesamteindruck. Tolle Farben, stimmiges Bild.

Fazit:
Das Buch besitzt sogar noch mehr Potential und Facette. Dennoch war es ein unschlagbarer und überaus beklemmender Lesegenuß. 4 sehr verdiente Sterne!
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am 3. August 2012
Daniel Langs Leben ist nur noch ein Scherbenhaufen. Nach dem mysteriösen Tod seiner Freundin Rosemarie von Wards, der ihm angelastet wird, ist er in München untergetaucht. Doch es muss weiter gehen, dass weiß auch Daniel und er sieht eine neue Chance gekommen, als ihm ein Job bei FaTec angeboten wird. Er ist Computerfachmann und dieses Unternehmen beschäftigt sich mit einem Social Network. Doch auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch wird sein Taxifahrer erschossen und er selbst landet im Krankenhaus, ohne konkrete Erinnerungen, denn den Tod des Taxifahrers will ihm niemand glauben. Auch den Priester, den er gesehen haben will, scheint es nicht zu geben.

Ohne irgendeinen konkreten Hinweis, zieht er sich erst einmal in seine Wohnung schutzsuchend zurück, denn noch immer lastet man ihm den Tod Rosemaries an und er wird noch immer gesucht. Dann lernt er in seinem Haus eine der anderen Mieter kennen. Es handelt sich um Grace Owen, eine überaus attraktive junge Frau, die jedoch der Meinung ist, dass sie verfolgt wird. Von daher befindet sie sich immer auf der Flucht. Das sie auch noch eine Stimme in ihrem Kopf hört, verschweigt sei Daniel zum Glück. Doch Daniel ist sich nicht sicher, was er von Grace halten soll und beschließt, aufgrund seines ehe schon belasteten Lebens, lieber Abstand von ihr zu halten.

Als jedoch Richard von Wards, Rosemaries Bruder, bei Daniel auftaucht, um den Tod seiner Schwester zu rächen, gelingt es Grace, Daniel zu Hilfe zu eilen und mit ihm zu fliehen. Nach und nach muss Daniel erkennen, dass irgendetwas versucht, ihn in eine bestimmte Richtung seines Lebens zu drängen. Sind es die selben Leute, von denen Grace der Meinung ist, dass sie verfolgt wird? Doch dann macht Daniel eine erschreckende Entdeckung. So etwas wie "Schicksal" scheint es nicht zu geben. FaTec scheint über das Leben und die Entscheidungen aller Menschen um ihn herum zu bestimmen und er ist sich sicher. FaTec muss zerstört werden, damit die Menschen wieder ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen können. Doch wie soll es gelingen, in dieses sehr gut kontrollierte Unternehmen einzudringen und es zu sabotieren?

Was für eine erschreckende Vorstellung, dass es so etwas wie Schicksal nicht geben sollte und alles über der Menschen Kopf entschieden würde. Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und mit viel Tiefgang erarbeitet, allerdings hatte ich anfangs einige Schwierigkeiten, mich in die Geschichte voll einzufinden, da ich technologisch und auch computertechnisch nicht wirklich versiert bin. Die Figuren, allen voran Protagonist Daniel lang, wurden mir sehr viel Tiefe in Szene gesetzt. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass der Autor den Leser immer wieder in den Kopf der Figuren hineinschauen lässt, sodass die jeweiligen Handlungen für jeden ersichtlich sind. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat - und ich glaube dennoch an das Schicksal und nicht an ein Unternehmen, das alles lenkt!
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am 24. November 2011
Hallo liebe Leser,

das Buch die Bibliothek des Schicksals ist sehr spannend und ideenreich erzählt.
Die Handlung ist bis zum Schluss nicht vorauszuahnen und überrascht den Leser.
Als ich auf der letzten Seite war und das Buch zuschlug, fragte auch ich mich:
Gibt es ein Schicksal, das unser Leben vorausbestimmt ?
Oder können wir unser Leben selbst in die Hand nehmen ?
Für alle, die Mysterythriller lieben, ist dieses Buch ein absolutes Muss !!
Es erzählt euch, so wie der Autor versprochen hat, eine unheimliche Geschichte
an einem fantastischen Ort !

Viel Spaß beim Lesen
Petra Schug
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am 7. Dezember 2011
Rosemarie von Wards wird bewusstlos im Keller ihres Hauses gefunden. Trotz Behandlung im Krankenhaus verstirbt die junge Frau. Ein Unfall? Aber wieso war der Keller abgeschlossen?
Daniel Lang, ihr Verlobter, will die Tragödie so schnell wie möglich hinter sich lassen und zieht nach München, um bei der IT-Firma FaTec anzufangen. Doch schon bald holt ihn die Vergangenheit ein. Nur knapp überlebt er einen Autounfall, bei dem der Taxifahrer erschossen wird. Als er eine Aussage bei der Polizei macht, glaubt ihm keiner. Es gibt auch keinen toten Taxifahrer. Ist Daniel verrückt oder zieht jemand im Hintergrund die Fäden seines Lebens?

Mit "Social Network" legt Chris M. Wagner sein Debüt als Autor vor. Hauptsächlich dreht sich der Mystery-Thriller um das Schicksal. Ist dieses bereits vorgegeben oder hat man vielleicht doch selbst in der Hand? Hinzu kommen eine Prise Verschwörungstheorien, Liebe und spannende Unterhaltung.

Leider fiel mir der Einstieg in die Lektüre nicht so leicht. Die ersten 40-50 Seiten waren fast schon eine Qual. Die ersten Kapiteln werden von verschiedenen Charakteren eingeleitet und man wird gleich mit mehreren offenen Handlungssträngen konfrontiert. An sich ist das nichts Schlechtes, doch die einzelnen Kapitel waren mir zu sprunghaft. Dadurch fiel es mir schwer, mit den vorkommenden Charakteren warm zu werden - einzige Ausnahme blieb der "schwarze Mann". Erst nach und nach ergaben sich die Zusammenhänge und ich hab so langsam in die Geschichte reingefunden. Durch die Komplexität der Handlung ist jedoch klar ersichtlich, dass sich der Autor intensiv mit seinen Charakteren und deren Geschichte auseinander gesetzt hat. Alles wirkt bis zum Ende durchdacht.

Da sich der Einstieg in die Geschichte etwas holprig gestaltet und die Handlung etwas komplex konstruiert ist, sollte man sich etwas Zeit nehmen, bevor man daran denkt, das Buch aufzugeben. Es lässt sich flüssig lesen, doch Konzentration ist gefragt, um die verschiedenen Zusammenhänge nicht aus den Augen zu verlieren. Insgesamt wird man mit interessanten Denkanstössen und einer spannenden Geschichte belohnt.
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am 2. Dezember 2011
Meine Meinung:
Manchmal kommt es einem so vor als würde das Leben, das man lebt, von jemand anderen beeinflusst vorher bestimmt und gelenkt, so kommt es zumindest der Daniel Lang vor. Als seine Verlobte Rosemarie von Wards, die eine Schneiderin ist, im Keller eingeschlossen wird und erst ein paar Tage später aufgefunden wird und kurz danach im Krankenhaus stirbt, obwohl sie ärztlich behandelt worden ist, stürzt Daniels bisheriges Leben in den Abgrund. Warum wurde es nicht bemerkt, das sich die Infusion an ihrem Arm gelockert hat? Zufall oder Schicksal? Für Daniel ist es aufjedenfall eine sehr schmerzhafte Erfahrung und um sich ab zu lenken, nimmt er die angebotene Stelle in München an.

Was Daniel zu dem Zeitpunkt nicht weiß, ist das er dadurch seinem Schicksal wie Blind folgt und in eine Kettenreaktion von Ereignissen hineingerät, aus der er nur sehr schwer wieder herauskommt! Den mit seinem Schicksal sind auch noch andere Personen miteinander verknüpft, wie ein Netz, das für Knoten für Knoten zusammengebunden wird. Und alle Verbindungen sind nicht immer sehr angenehm. Den plötzlich steht Daniel unter Mordverdacht und wird polizeilich gesucht! Zudem taucht ständig ein schwarz gekleideter Mann auf, der wie ein Priester aussieht und bei dem sich Daniel stets unwohl fühlt und in ihm Ängste auslöst. Auf der Flucht vor dem schwarzen Mann und der Polizei, bekommt Daniel unerwartet Hilfe, von seiner etwas verrückten liebevollen Nachbarin Grace Owen. Grace weckt in ihm Gefühle, die er permanent zu widersetzen versucht...

Wenn man dieses Buch liest, sollte man sich sehr viel Zeit lassen, denn die Story besteht aus komplexen Handlung, die sich nach und nach aufklären und bis zum Schluss doch wieder mit einem offen Ende den Leser, verzweifelt da stehen lässt >.< Man erfährt durch kurze Rückblenden von Daniels und Rosemaries Vergangenheit mehr, unter anderem auch von den weiteren Personen, die mitspielen. Man merkt, beim lesen, das der Autor unglaublich gut die Personen und ihre Verbindungen ausgearbeitet hat und nach jedem Abschnitt oder Sichtwechsel, es im Kopf "KLICK" gemacht hat, so nach der Art: "Ah, deswegen hat die und die das gemacht,..."! In diesem Fall war mir Grace am sympathischtesten, weil sie es immer wieder versucht hat an Daniel ran zu kommen, obwohl er sie ständig abgewiesen hat! Am Grußseligsten fand ich den "schwarzen Mann" >.<! Wieso? Lest es selbst :P Was mir auch positiv aufgefallen ist, das ich überhaupt nicht die Handlung vorausahnen konnte. Ich sage mal, ich habe es versucht und am Ende war ich mir schon sicher, das die eine Person "Schuldig" ist und dann lese ich den Schluss und was kommt raus? Das ich die ganze Zeit falsch lag XD Meiner Meinung nach ein Buch, bei dem man sich Zeit lassen und mitdenken muss, sonst hat man keine Freude dran =)

Ein herzliches Dankeschön an den Acabus Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar ''
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am 19. Februar 2012
'Sie behaupten also, Sie wissen, welchen Schmetterling Sie gegen die Wand klatschen müssen, damit im Karibischen Meer kein Hurrikan entsteht?' Schicksal ist das große Thema des Thrillers und der Butterfly-Effect wird neu definiert ' wo liegen die Verkettungen einzelner Schicksale, wer bestimmt sie und wie geht man damit um?
Chris M. Wagner hat es geschafft, dem Schicksal eine völlig neue Dimension zu verleihen und das auf sehr unterhaltende Weise. Wenn auch manche Umbrüche sehr abrupt daher kommen, handeln seine Charaktere glaubhaft und werden ausführlich genug, aber nicht zu ausufernd beschrieben. Die Art, wie er einzelne, zunächst chaotisch wirkende Handlungsstränge miteinander verknüpft, erzeugt zudem eine erwartungsvolle Spannung, die einen das Buch nicht aus der Hand legen lassen mag.

Fazit: Ein Schmankerl für Liebhaber von innovativen, spannend geschriebenen Mystery-Thrillern herausgegeben von einem deutschen Verlag, der neuen Autoren eine verdiente Plattform bietet.
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am 4. Dezember 2011
Ein außergewöhnliches Buch, so würde ich dieses Buch in einem einzigen Satz zusammenfassen.
Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich, da ich zu viel verraten würde, wenn ich eine schiebe. Grob lässt sich das Buch in zwei Hauptteile einteilen. Im ersten werden schlaglichthaft verschiedene Szenen aus dem Leben unterschiedlicher Menschen beschrieben. Der Zusammenhang der einzelnen Episoden, ist jedoch nicht zu erkennen. Das ist in diesem Fall aber kein schlechter Schreibstil, sondern diese Zerrisenheit, dieses fragmenthafte ist ein wichtiges und unverzichtbares Element für den weiteren Handlungsverlauf. Im zweiten Teil fügen sich die Handlungsstränge zusammen und der Leser versteht, warum der Anfang auf diese ungewöhnliche Weise geschrieben wurde. Dieser Teil ist deutlich einfacher zu lesen, da die segmenthafte Schreibweise nicht mehr verwendet wurde.

Die Sprache des Autors ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich flüssig. Dennoch ist es keines, das man schnell durchgelesen hat. Dazu ist es viel zu komplex und der Leser muss sich sehr konzentrieren.. Es ist ein Buch, bei dem ich viel über die Handlung nachgedacht habe und mir den weiteren Verlauf des Buches absolut nicht vorstellen konnte. Es passieren Dinge mit denen ich in keinster Weise gerechnet habe.

Obwohl ich viel lese, hab ich ein solches Buch noch nie gelesen. Keine leichte Kost, aber absolut lesenswert.
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Inhalt
Nach dem mysteriösen Tod seiner Freundin Rose, passieren Daniel Lang ziemlich viele seltsame Vorfälle. Er vergisst seinen Vorstellungstermin bei der Firma FaTec, welche aber davon nicht verärgert sind, sondern in nochmals sehen wollen. Er wird in einen Unfall verwickelt, dabei wird der Taxifahrer erschossen, aber niemand will im glauben. Eines Tages spricht in ein komischer Mann mit schwarzen Kollarkragen an, welcher noch mehr Fragen nach sich zieht. Einzig und allein seine vermutlich geistesgestörte Nachbarin Grace aus dem dritten Stock, hält zu ihm. Was hat das alles auf sich? Und besteht das Leben wirklich nur aus dem Schicksal und wie kann man ihm entfliehen?

Meinung
Irgendwie weiß ich noch gar nicht genau, was ich überhaupt schreiben soll. Ich hatte am Anfang ziemlich Schwierigkeiten, mit dem Buch klar zu kommen und es einfach zu verstehen. Ich habe nicht kapiert, das es das Schicksal nicht geben sollte und das alles über unseren Kopf hinweg entschieden wird. Social Network ist sehr tiefgründig geschrieben, es ist sehr anstrengend zu lesen und man muß sich sehr gut konzentrieren, um auch wirklich alles genau zu verstehen. Der Schreibstil ist eigentlich flüssig und nicht so schwer, aber die knapp 285 Seiten zogen sich doch etwas in die Länge.

Sehr detailgerecht hat der Autor alles beschrieben, vorallem die Sachen mit Computer und deren ganzen Technologie. Teilweise war dies etwas verwirrend für mich. Die Personen wurden sehr gut und tiefgründig erklärt, man konnte sich perfekt in sie hineinversetzen. Die ganze Geschichte handelt von sechs unterschiedlichen Personen, welche immer abschnittsweise beschrieben werden, aber trotzdem alle zusammen hängen. Am Ende klärt sich alles auf, wobei ich nicht so darauf gekommen wäre. Trotzdem hat mich dieser Thriller einige Stunden gefesselt, auch wenn ich mich viel konzentrieren mußte. Der Spaß am Buch lesen blieb da manchmal etwas auf der Strecke.

Das Buch wurde in vier Teile, mehrere Kapitel und dann nochmals in Unterkapitel eingeteilt, was es einem doch etwas leichter machte, alles zu kapieren. Auch die Schriftgröße fand ich normal.

Cover
Das Cover sieht mystisch aus, und verhofft auf ein spannendes Buch. Es ist etwas auf alt gemacht und die Brauntöne passen sehr gut dazu.

Fazit
Socia Network ist ein nicht allzu leichter, aber trotzdem spannender Mystery-Thriller mit viel Muße zum Nachdenken. Als leichtes Zwischendurch Lektüre allerdings nicht geeignet, da er sehr tiefgründig geht. Trotzdem erhält er von mir eine Leseempfehlung und 3,5 von 5 Sternen.
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