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am 6. Oktober 2015
Eine zweifellos gute Geschichte, Auftakt für mehr... Endlich mal ein Sciencefiction, der nicht in (wirklich) fremden Welten spielt und somit vom Leser besser nachvollzogen werden kann. Das bringt das erste Problem mit sich. Und dann das liegen gelassene Potenzial hinterlässt bei mir ein unfertiges Gefühl, das ist das zweite Problem der Geschichte.

Zum ersten Problem: Vieles ist gut recherchiert, einiges schlecht. Z. B. landet man (das Mondmodul) auf dem Mond und man muss dann lange warten etwas von der Mondoberfläche zu sehen, weil sich erst der durch die Landedüsen aufgewirbelte Staub legen muss - der fällt auf dem Mond schneller als auf der Erde, weil dieser sich nicht mit einer Atmosphäre vermischen kann. OK, diese Problemchen kann man getrost übersehen, tut der Story nicht so weh.
Zum zweiten Problem: Nur ein/zwei Beispiele: Die Schraube wird geborgen und auf der Erde untersucht...sie ist schon sehr alt...und sonst nichts! Wie sieht sie aus? Wie groß, wie schwer, aus welchen Material? Keine neuen Rätsel, keine Erklärungen, man wird allein gelassen! Das kann doch nicht Wahr sein! Und wenn man ein Artefakt (Platte) lokalisiert, wird dieses doch selbstverständlich geborgen? Nicht in diesem Buch! Anscheinend wusste man vorher schon, dass sich etwas dahinter befindet?

Und nun noch das vielleicht größte Handicap für eine bessere Bewertung. Das Buch ist spannend, aber es fehlt eindeutig der Nervenkitzel - ein Höhepunkt. So plätschert das Buch von Moment zu Moment ohne Ausschlag oder zu reißen, ohne Pausen, ohne Höhepunkt, einfach so lala auf 80 Prozent Höchstgeschwindigkeit - und nein, die Konfrontation auf dem Erdtrabanten und der Ausgang waren dann doch eher ein letzter unbeholfener Versuch in den höchsten Gang zu schalten und es ist ja auch so gekommen, wie es kommen musste: Erst ist das Video verloren, dann wiedergefunden. Dann ist man aus dem Team geflogen, dann wurde man als Reserve nachnominiert. Dann ist man ausgesetzt worden, dann hat man die Abkürzung genommen und dann wurde das Duell gewonnen. Ist doch eine nette Geschichte, was will man eigentlich mehr?
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am 13. Januar 2015
Zugegeben, wäre das mein Erstlingswerk, ich wäre stolz drauf. Aber neben dem Stapel anderer höchst ausgefeilter Geschichten, der hier liegt, kommt diese Story leider nur auf den mittleren Rang.
Man kann nicht viel kritisieren (ausser vielleicht besagter Gradlinigkeit), es ist gut geschrieben, mit differenzierten Charakteren und einem Kernthema, das nach mehr wünschen lässt und viel verspricht. Aber es wird leider nur eine zielgerichtete Suche, der übliche Kampf zwischen den rivalisierenden Nationen nebst steotyper Amerikaner und Chinesen um den "Schatz" und natürlich der Sieg der Guten daraus. Das ist mir etwas zu wenig für 4 Sterne.
Es wirkt die ganze Zeit eher wie ein Bühnenstück mit einer handvoll Akteuren, ohne grossen politischen Hintergrund, die alleine für sich handeln und alles im Griff haben.
Das ist gut unterhaltend und definitiv kein rausgeschmissenes Geld, aber für SF-Profis nicht wirklich ein Brüller.
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am 21. August 2016
Der "Aufhänger" der Geschichte ist gut. Ein simples Bauteil auf dem Mond führt zu einer Eskalation der Machtansprüche der Supermächte.
Wie der Titel des Buches ankündigt geht es im Buch hauptsächlich um diese Auseinandersetzung.
Bedauerlich finde ich nur, dass die jeweiligen Staaten oft klischeehaft dargestellt werden. Die USA ist der egoistische und schießwütige Welt-Gendarme, die Chinesen verschlagenen und undurchsichtigen Machtspieler und die Russen, erstaunlicherweise keine Weltmacht anstrebende Supermacht, sondern der freundliche uneigennützige Helfer der Europäer. (Der FSB wird zum Freund in der Not).
Die Europäer sind trotz nationaler Differenzen nur an der Wissenschaft und an der Erhaltung des Weltfriedens interessiert.
Schauplatz der Auseinandersetzung wird zunehmend die Cyber- und Finanzwelt. Zugegebener Weise die Achillesferse der modernen westlichen Welt. Die USA werden hierbei sehr naiv, die Chinesen sehr clever, die Russen sehr harmlos dargestellt und die Europäer sind letztendlich die Gewinner sein, da sie sich an dieser Auseinandersetzung nicht beteiligen.
Ein wenig zu undifferenziert, zumal die weltpolitischen Entscheidungen offenbar maßgeblich durch unsympathisch dargestellte Einzelpersonen beeinflusst werden.
Dass auch eine internationale Weltraummission durch derart dargestellt Charaktere durchgeführt wird, erscheint mir zweifelhaft.
Zumal diese Missionen seit Jahren Realität sind. Die Kosmo-, Astro. und Taikonauten werden sich hier wohl nicht wiedererkennen.
Ein spannender Roman braucht sicherlich überraschende Wendungen und extreme Handlungen.
Jedoch hätte ich mir manchmal weniger vordergründige "Belehrungen" über die Möglichkeiten der Überwachung im Internet (durch naive Fragestellungen der Protaginisten) und mehr Differenzierungen der Nationen gewünscht.
Der Schluss der Handlung führt zu einer überraschenden Auflösung die genug Stoff für die weiteren Bücher gibt.
Man kann gespannt sein und vielleicht sind die, auf dieser Handlung aufbauenden, Bücher vielschichtiger.
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am 23. Dezember 2017
Der Anfang war noch gut, aber dann hat sich alles sehr hingezogen. Ich kann mich auch gar nicht mehr richtig erinnern, was kein gutes Zeichen ist. Habe es ja kürzlich erst gelesen. "Schwarze Energie" hat mir wesentlich besser gefallen und ich erinnere mich noch gut an die Handlung. Aber hier?
Vieles ist bei den Personen unglaubwürdig und unlogisch. Es ist einfach nichts richtig vorangegangen. Der Schluss hat es dann auch nicht besser gemacht. Man wusste dann nur unwesentlich mehr als am Anfang. Da habe ich mich dann richtig geärgert.
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am 20. April 2018
...die Menschen nicht die erste intelligente Spezies auf der Erde wäre? Eine andere, die den Meteor vor 65mio Jahren wie die Dinosaurier nicht über lebt hat und ihr Erbe auf dem Mond hinterlassen hat, um evtl von einer anderen denkfähigen Spezies gefunden zu werden? Das ist im groben die story, die dahinter steckt. Ich hab mich spannend unterhalten gefühlt, und SciFi ist eben Fiktion, die kann nicht immer plausibel sein, wie andere hier herum gemäkelt haben...
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am 9. August 2016
Konnte ich nicht mehr aus der Hand legen. War ich dazu gezwungen, hatte ich es immer sehr eilig, wieder nach Hause zu kommen. Exzellent, nicht zu abgehoben, könnte jederzeit so passieren. 65 Millionen Jahre sind eine lange Zeit, da passen wer weiß wie viele Zivilisationen rein. Da ist noch sehr viel Platz für unser Nichtwissen. Auch die Nachfolgebände Lantis 1, 2 und 3 sowie Meister der Gene sind vorbehaltlos mit allen Sternen zu empfehlen. Es schimmert auch viel an Zivilisationskritik für uns durch: Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Überwachungsregime, Herumpfuschen am Genmaterial, nachträgliche Optimierung von Erbanlagen usw. Das sind ja auch in real topaktuelle Themen. Wann kommt der Folgeband heraus. Freu mich schon drauf.
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am 15. Juli 2016
Grundlage des Buches ist ein "Was-wäre-wenn"-Spiel: Was wäre, wenn man auf dem Mond eine Schraube fände, die definitiv nicht von den Menschen dorthingebracht wurde, also ein Beweis für andere Besucher auf dem Mond?

So beginnt die Geschichte, und es entspinnt sich ein Wettrennen zum Mond, um die Schraube zu bergen und das zu finden, wozu sie gehört, um die Erkenntnisse möglichst gewinnbringend zu verwerten...

Technologisch ist das Ganze dabei durchaus realistisch und auch nicht zu weit in der Zukunft angesiedelt, man kann sich also gut reinversetzen.

Der Schreibstil des Autors tut sein Übriges: Zwar keine große Literatur, erinnert aber manchmal ein bisschen an Eschbach, das kann man in einem Rutsch durchlesen, weil man immer wissen will, wie es weitergeht. Es werden zwar sämtliche Klischees bedient (von den hackenden Chinesen über die alles kontrollierende NSA und den unterschätzten KGB hin zum karrieregeilen, durch und durch unsympathischen NASA-Projektleiter, der seine Praktikantin schwängert), aber man kann sich gut vorstellen, dass es genau so laufen würde...

Nur logisch, dass ich auch die restlichen Teile gekauft habe. :)
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am 8. November 2015
Die grundlegende Idee zu diesem Roman ist gar nicht schlecht und hätte die Chance auf eine spannende Umsetzung auf hohem Niveau geboten. Leider sind sowohl die Handlung als auch die Charaktere so naiv und trivial beschrieben, dass sich trotzt der aktionsgeladenen Abläufe bei einem einigermassen informierten Leser keine Spannung aufzubauen vermag. Der Autor hat etwas einfache Vorstellungen davon, wie das politische Kräftespiel auf diesem Planeten funktioniert - von den komplexen Strukturen und Abläufen innerhalb von Raumfahrtorganisationen wie ESA, NASA etc. erst recht. So darf denn am Ende auch mal eine Praktikantin mit zum Mond.... Wer niveauvolle und wenigstens im Ansatz logische Fiktion möchte ist hier schlecht bedient. Schade, das Theme hätte es hergegeben.
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am 22. Oktober 2017
Ich gebe zu, ich habe eine Weile gebraucht mich an die einfache Sprache und die relativ flachen Charaktere zu gewöhnen. Aber die Idee war gut, und wenn man über das vorgenannte und die Schreibfehler hinwegsieht, bleibt gute Unterhaltung übrig, die es geschafft hat mich zu fesseln.
Ich würdige die Idee und den Rahmen der Story mit meinen drei Sternen. Die Umsetzung könnte wesentlich anspruchsvoller sein, die Charaktere mehr Tiefe haben, die Science fundierter sein, aber das Buch hat mich gut unterhalten. Genauso wie eine Folge Stargate Atlantis - die hat auch nicht viel Tiefe :-)
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am 14. Mai 2015
...die fast schon Frank Schätzing das Wasser reichen kann. Ob es jetzt Sci-Fi ist oder nicht, egal. Die Grundidee finde ich klasse und man denkt so bei sich: Warum eigentlich nicht?!

Die Figuren sind etwas klischeehaft konstruiert; mit der Titelheldin Anne habe ich so meine Probleme: Ich finde sie eigentlich wenig symphatisch, streberhaft und verbissen ehregeizig. In den übrigen Hauptcharakteren finden sich dann die "neuen" Machtverhältnisse auf der Welt komprimiert wieder: Ehe gute Russen, machthungrige Chinesen und arrogante Amis. Nun gut....

Ansonsten ein abwechlsuungsreiche Story, die sich gut liest. Viel Buch für's Geld!
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