flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17



am 15. Juni 2017
Es ist ausreichend zu LC gesagt und geschrieben, sein Alterswerk ist beeindruckend. Das Vinyl ist eine sehr gute Pressung, jeder Ton kommt hervorragend voll und dynamisch rüber. Viel besser geht es vermutlich nicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2012
Es ist ein schöner Anschluss an die LP "Ten New Songs". Man sollte keine Extravaganzen erwarten. Es ist eine gute und solide LP, die sich lohnt zu kaufen. Am Ende steht immer der musikalische Genuss.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 22. Februar 2017
Ok, ok, bevor ein Sh*tstorm über mich hereinbricht (bzw. A hard rain's gonna fall ...): Selbstverständlich hat his Bobness großartige Texte geschrieben, wenn auch nicht ausschließlich großartige. Cohen aber ...auf diesem Alterswerk jedenfalls könnte man keine Zeile besser machen, da ist alles wie in Stein gemeißelt und dabei doch ganz weich und durchlässig und lässig und ...ach ...Famos!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2012
Vom ersten Hören an begeistert zu sein, das ist bei Cohens jüngeren Werken nicht so selbstverständlich: Das Album "Ten New Songs" und dessen Nachfolger "Dear Heather" zündeten nicht nur in meinen Ohren erst, nachdem ich mir die Arrangements weggedacht und die Texte im Geiste in den Vordergrund gerückt hatte. Die Liveumsetzung der 2010er-Tour gefiel mir dafür um so besser, auch wenn vieles etwas aufgebläht wirkte und die Brillanz der Mitmusiker teils den Songcharakter fast durchschnitt.

Erstaunt, verwundert und begeistert lässt mich dagegen "Going Home" mit offenem Mund dastehen. Der erste Titel des neuen Albums, welches am Freitag erscheinen wird, haut schlichtweg um. Die "golden voice" beginnt mit dem Satz "I'd love to speak with Leonard, he's a sportsman and a shepard, he's a lazy bastard living in a suit." Und sofort ist klar: das sind zwar alte Ideen, aber das könnte ein wunderbares Album werden. Ein ruhiges Spätwerk ist ja nicht verwerflich, wenn das Frühwerk bereits ruhig war.

Der zweite Track "Amen" ist ähnlich unspektakulär arrangiert, hier gefallen die "Huuuhuuuu"-Chöre der Backgroundsängerinnen sehr gut und das leise "Twang" im Hintergrund, die Orgel und das schleppende Besenschlagzeug erinnern mich an die Arrangements der letzten Tour, wo in den besten Momenten zwar alle Musiker spielten, der Gesamteindruck aber ein entspannter, ruhiger, lässiger war.

In "Show Me The Place" klingt Cohen dann fast wie Tom Waits in dessen frühen Jahren: ein Klavier, Streicher, seine Stimme raunt sich durch eine unspektakuläre, aber berührende Gesangsmelodie. Fast eine Klavierballade, dann kommt aber eine Hammondorgel hinzu und rundet ab, was in seiner Atmosphäre fast besinnlich wird.

"Darkness" geht dann fast schon ab, das Schlagzeug ist präsenter, die Hammondorgel orgelt vor sich hin, Gitarre und Bass erklingen, ein Saxophon schafft es, zum Song beizutragen, statt sich in den Vordergrund zu drängen. Ein künftiger Cohen-Klassiker, da bin ich mir sicher.

Der nächste Titel, "Anyhow", beinhaltet ein wundervolles Klaviersolo; ansonsten ist es schwer, bei solch berührender Musik einzelne Stücke zu beschreiben. Es ist Leonard Cohen, es ist die Essenz aus allem, was er jemals gemacht hat ' in jedem der Stücke dieser Platte!

"Crazy to Love": ja! Cohen mit Gitarre, ohne den Rest. Hervorragend! Allein auf Grund des Arrangements ist dies der beste Titel der Platte. Er hätte auf "Songs of Leonard Cohen" erscheinen können, oder auf "Songs from a Room". Nur: was Cohen singt, hat viel mit der klischeehaften "Altersweisheit" zu tun, die man dem buddhistischen Mönch anmerkt. Mit diesem Stück hat Cohen bewiesen, dass sein altes Konzept, der Poet mit der Gitarre, immer noch funktioniert, sofern man beides, Poesie und Gitarrenspiel, verschmelzen lassen kann und simpel, aber wirkungsvoll hält.

Natürlich dürfen danach die Sängerinnen wieder ran, "Come Healing" ist eine weitere Ballade im moderneren Cohen-Stil, allerdings röhrt seine Stimme hier eben noch ein Stück dunkler, als gewohnt!

"Banjo" klingt nach Country, gefällt aber auch durch den Backgroundgesang, der an Nashville erinnert, aber das Gute darin herausholt.

Das folgende "Lullaby" ist genau das: ein angenehmes Gutenachtlied, mit Gitarrenklimpern und Orgelflächen, mit "Huuuh"-Chören, mit "Sleep, Baby, Sleep" und einem Nachtgedicht. Das Schlagzeug klingt etwas zu elektronisch, aber Cohen hatte seit "First, we take Manhattan" eine Vorliebe für diesen Sound, man kann ihm nicht böse sein, vor allem wenn er mit einer solchen Leichtigkeit "Here's my Lullaby" singt!

"Different Sides" geht dann noch einmal in die Richtung von "Closing Time" und hat das typische 2010er-Tour-Arrangement abbekommen.

Warum ist ein Album mit so wenig Innovation so verdammt gut? Warum kann Cohen alles singen, solange er nur singt? Ich weiß es nicht. Es kann daran liegen, dass es Musiker und Poeten gibt, die berühren. Weil sie ernst meinen, was sie dem Publikum verkaufen. Weil sie zwar Teil der Musikindustrie sind, aber das Produkt nicht ihre Musik ist, sondern deren Vermarktung. Weil Leonard Cohen wirklich Altersweisheit nicht mit dem Löffel gefressen, sondern mit dem ganzen Sein erworben hat und nun mit uns teilt. Weil knapp 45 Minuten neue Stücke von Cohen ausreichen, um sich geborgen zu fühlen.

Weil dieses Album einfach verdammt gut ist!
44 Kommentare| 91 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2017
Leonard Cohen - je älter je besser. Cohen von Anfang bis Ende gehört zeigt einen unglaublichen Reichtum an Stimme und Gedankenvielfalt. Danke Leonard.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2017
Eine wunderbare Scheibe, gefällt mir besser als die allerletzte.
Der Mann hat noch Spaß auch im hohen Alter, ein gutes Vorbild !
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2012
Ich kann die Leute einfach nicht verstehen, die diese CD einmal anhören und dann sofort eine negative Rezension abgeben. Beim ersten Hören dachte ich auch "oh je - das geht mal gar nicht, die hörst Du nie wieder"!

Allerdings habe ich diese Meinung nach und nach abgelegt und halte diese CD nun für ein absolutes Meisterwerk! Die Musik ist, wie auch schon bei den Konzerten, erstklassig (es sind ja teilweise die Musiker der Tour) - es sind alles begnadete, wunderbare Musiker! Auch der Backround ist fantastisch - egal ob nun Sharon Robinson, die Webb Sisters oder auch Jennifer Warnes - die Melodien sind wunderschön und sehr eingängig (wenn man ihnen eine Chance gibt und ihnen immer wieder zuhört).

Und Leonard Cohen himself - diese Stimme!
Gleich bei dem ersten Song "Going home" bekommt man eine Gänsehaut von der Intensität, selbst wenn es nicht gesungen sondern gesprochen wird - oder vielleicht auch gerade deshalb! Es geht voll und ganz unter die Haut und lässt einen so schnell nicht mehr los (mich zumindest nicht).
Gefolgt von "Amen" - ich liebe diesen relativ düsteren Unterton, dazu dann die doch eher fröhlich klingende Gitarre(??).
"Show me the place" - diese Stimme! Wie schon beim Opener geht sie tief unter die Haut - ein zärtliches Reibeisen! Wunderbar!
Dann kommt der WOW-Effekt "Darkness" - ich möchte es mal ein (obwohl ich das sonst so eigentlich nicht gerne mag) typisches Leonard Cohen Lied nennen. Die ausgeprägte Gitarren (grandios), ein toller Rhythmus - ein fantastischer Song, da stimmt einfach alles! Es ist wie ein Wechsel auf der CD - anfangs sehr düster erhellt nun irgendwie eine Leichtigkeit die Stimmung.
Bei "Anyhow" hat man das Gefühl, Leonard Cohen spricht direkt mit seinem Hörer - sehr einschmeichelnd, mit teilweise flüsternden Tönen! Wundervoll!
"Crazy to love you" gefällt mir wahnsinnig gut, auch wieder wegen dieser Intensität - Leonard Cohen einzig und allein mit der Gitarre begleitet. Wundervoll!
"Come healing" beginnt mit wunderschönem Background-Gesang - ein sehr eingängiges Lied, voller Wärme!
Auch "Banjo" hat eine tolle Leichtigkeit, toll arrangiert und klasse gesungen!
Sehr fasziniert bin ich von "Lullaby". Es ist ruhig, irgendwie sehr beruhigend und einfühlsam, warm, sanft, zärtlich. Wunderschön zu hören!
Last but not least - "Different sides". Und da ist es doch - der Song, der mir so gar nicht gefällt, selbst nach mehrmaligem Hören. Da komm ich einfach nicht dran, und ich weiß nicht, warum. Musikalisch gesehen ist es sehr gut arrangiert, etwas flotter, ein toller Rhythmus... Aber im Ganzen passt es für mich einfach nicht.

Ich denke über die Texte brauchen wir hier nichts schreiben - die sprechen für sich bzw. für Leonard Cohen!!!

Also alles in Allem ein sehr gelungenes Album - das Warten hat sich gelohnt!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Februar 2012
Den ganzen bereits geschriebenen positiven Rezensionen (auch und insbesondere zur reinen CD) ist wenig hinzuzufügen. Subjektiv kann ich nur sagen, nach der grandiosen Welttour hatte ich hohe Erwartungen an das neue Album, und die wurden noch weit übertroffen. Für mich ist Old Ideas neben dem Erstlingswerk Songs of Leonard Cohen aus den 6oern tatsächlich das beste Cohen-Album überhaupt. Textlich, gesanglich, musikalisch, überhaupt... Schon beim ersten Hören musste ich an zahlreichen Stellen laut lachen; ja, ol' Leonard hat einen vorzüglichen Humor... Persönlicher Favorit: Darkness. Aber es gibt keinen einzigen schwachen Track auf der Scheibe. Das ganze dann noch auf Vinyl (großartige Idee, die CD ohne Zusatzkosten dazu zu legen! - Aber Vorsicht: nur im weißen Pappcover) - ja, PERFEKT!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 28. Januar 2012
Am 27. Dezember 1967 war es, als der damals immerhin schon 33jährige kanadische Poet sein legendäres Debüt-Album Songs of Leonard Cohen" veröffentlichte. 44 Jahre und einen Monat später erst, ist nun das Dutzend voll. Bob Dylan schaffte die ersten 12 Alben in nur zehn Jahren, Elton John sogar in nur acht, Neil Young benötigte 14 Jahre, schuf derweil aber parallel noch 4 Kollaborations-LPs mit Crosby, Stills und Nash...
Nun wäre es vollkommener Unsinn, von der Geschwindigkeit, mit der Alben entstehen, Rückschlüsse auf die Qualität und Substanz abzuleiten. Weder schneller oder langsamer ist zwingend besser oder schlechter. Cohen sagte dazu einmal "Es gibt Typen, die springen auf die Rückbank eines Taxis und wenn sie zehn Minuten später wieder aussteigen, haben sie einen Welthit höchster Güte geschrieben. Beneidenswert! Ich kann so etwas nicht. Um ein gutes Lied fertig zu kriegen, brauche ich Monate."

Zu spüren ist aber tatsächlich, dass Leonard Cohen seine Lieder, seine Lied gewordenen Gedichte, mit einer unglaublichen Sorgfalt erarbeitet. Da sitzt jedes Wort, jede Note wirkt liebevoll platziert. Das galt zwar grundsätzlich für alle Cohen-Alben bisher, wenn man von dem von Produzent Phil Spector verhunzten "Death of a ladies man" (1977) einmal absieht, aber auf "Old ideas" erreicht die Detailliebe einen neuen Höhepunkt. Es war nicht zu erwarten, dass der stille Kanadier acht Jahre nach seiner letzten Platte "Dear Heather" seiner Hörerschaft etwas halbgares auftischt. Dass es ein durchweg gutes Album werden würde, durfte man getrost voraussetzen. Aber einfach nur gut ist es nicht. "Old ideas" ist einmal mehr ein Meisterwerk. Still, behutsam, intensiv, gedanken- und gefühlvoll.

Im besten Wortsinn ist das zwölfte Album genau das, was man von Leonard Cohen erwartet. Nicht im Sinne dienstleistender Erwartungserfüllung, sondern Gerechtwerdung eines hohen Anspruches. Er erfindet sich mit 77 nicht neu, dazu bestand weder Grund noch Anlaß, aber er beweißt, dass Perfektion nie ein abschließend erfülltes Maß ist.

Ganz klare Empfehlung zu dieser Edition: 180g Vinyl mit großem Booklet + CD in schlichtem Schuber, für nur wenige Euro mehr als die einfache CD-Ausgabe. Zumal ein Album wie dieses als Schallplatte erst den richtigen Charme entfaltet.
66 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. August 2014
Leonard Cohen ist ohne Frage musikalisch eine Klasse für sich, ein Künstler, der zahllose andere beeinflusst hat und dennoch unverwechselbar geblieben ist. Mit OLD IDEAS hat Cohen nun einmal mehr ein Album vorgelegt, welches definitiv unter die Haut geht. Cohens einzigartiger Gesang, die reduzierten Arrangements und die packenden Kompositionen zogen mich vom ersten Durchlauf dieses Albuns in ihren Bann... und der Opener "Going Home" verdient es meiner Ansicht nach sofort, in einem Satz mit den ganz großen und unsterblichen Leonard-Cohen-Klassikern genannt zu werden.

Grandios sind einmal mehr auch die Lyrics - zynisch, melancholisch, nachdenklich, aber auch immer wieder augenzwinkernd und mitunter lustig.... vermutlich klingt Weisheit so.

Mehr kann ich zu OLD IDEAS kaum schreiben - beziehungsweise, man könnte viel über dieses Album schreiben, aber am Besten lässt man es für sich selbst sprechen. Wer geglaubt hat, das Leonard Cohen nichts mehr zu sagen hat muss definitiv umdenkeb - OLD IDEAS beweist nochmal die Klasse dieses Ausnahmekünstlers.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken