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am 11. März 2012
Grüß Gott an alle Fotografen,

Damit Sie sehen, ob meine Meinung relevant für Sie ist, will ich meinen Hintergrund etwas beleuchten. Ich fotografiere seit nunmehr 40 Jahren und habe somit ein gutes Stück Entwicklung in der Fotografie miterlebt.
Eines hat sich bei allem Fortschritt nicht geändert, wer nicht fotografieren kann, der wird auch mit der X-S1 schlechte Fotos machen. Wer aber das Potenzial der X-S1 zu nutzen weiß, der hält ein Wunderwerk in den Händen, das seine Möglichkeiten und Grenzen deutlich nach oben erweitert.

Als letzte Kamera hatte ich die Fujifilm S100FS die zu ihrer Zeit neue Maßstäbe in der Fotografie unterhalb der Spiegelreflexliga setzte.

Liebe Besitzer einer S100FS - die X-S1 kann es besser - und zwar ALLES!

Gravierend ist hier die Verbesserung beim manuellen fokussieren- das geht jetzt um Welten leichter und genauer.
Der elektronische Sucher ist riesig und hat eine deutlich bessere Auflösung. Zur Kontrolle der manuellen Einstellung lässt sich eine Lupenfunktion zuschalten, und damit geht das dann wirklich einwandfrei! Sehr praktisch auch die automatische Umschaltung Display/Sucher, sobald man das Auge in die Nähe des Suchers bringt (abschaltbar).
Der Autofokus ist erheblich schneller und leiser geworden, ist auch bei schlechten Lichtverhältnissen und bei großer Brennweite gut. TTL Blitzsteuerung ist nunmehr auch an Bord.
Die X-S1 bleibt bis zum Ausschalten in den voreingestellten Selbstauslöserverzögerungen (2 Sek. bzw 10 Sek.) das tat die S100FS nicht und das war teilweise sehr lästig wenn ich mehrere Aufnahmen hintereinander mit der Fernbedienung gemacht habe- jetzt kommt der Sender nicht mehr mit aufs Bild.
Die einblendbare Wasserwaage verhindert sehr effektiv die Schieflage der Fotos. Geht hochkant genauso. Die vielen Direktfunktionsknöpfe zwingen einen weit weniger oft in die zeitaufwändigen Menüs und Untermenüs. Der gummierte Zoomring lässt sich so schön drehen und positionieren, sowas hatte ich bis jetzt noch nie.
Farbsäume (CA's) die die S100FS tätsächlich relativ stark produziert hat sind bei dieser Kamera effektiv kein Thema mehr. Die bessere Schärfe der Bilder ist auffallend, über ISO 800 fotografiere ich allerdings nicht, das ist wohl das Erbe vom Fotografieren mit 18 oder 21 DIN Diafilm. Bei 24 DIN (ISO 200) sahen die Bilder damals schon aus wie Rauhfaser :-)

Eventuell sind mir auch deshalb bis jetzt keine "weißen Scheiben" untergekommen- ich belichte halt bei Nachtaufnahmen manuell und auf das Hauptmotiv bzw auf die Lichter, fange damit die nächtliche Stimmung ein und lasse dunkel was dunkel ist. Benutze ich die Kamera dagegen als Restlichtverstärker, der Himmel und Schatten übermäßig aufhellt, muß ich mich nicht wundern, wenn die hundert mal helleren Lichter ausblühen.
Wenn ich mir die abschreckenden "weisse Scheiben"- Fotos im Internet so ansehe, denke ich, dass die Fotografen im Schnappschußmodus unterwegs sind- am besten mit Mehrfeldbelichtungsmessung und ohne manueller Belichtungskorrektur- da kann ich mir keine Kamera vorstellen, die errät was denn nun für ein gut belichtetes Bild richtig ist. Also wird sie Mittelmaß wählen und Mist produzieren. Tipp- die Löschfunktion ist in der Bedienungsanleitung beschrieben. Als Fotograf schimpfe ich dann aber nicht auf die Kamera, sondern es packt mich der Ehrgeiz solange manuelle Korrekturen vorzunehmen, bis das Bild passt. (Das kostet weniger Zeit, als im Internet nach schlechten Beispielbildern zu suchen!)

Also kurzum- ich bin von der "exess one" rundum begeistert!

Absolute Kaufempfehlung für den passionierten Hobbyfotografen, der um gleiche oder bessere Ergebnisse zu erzielen, einen erheblichen Mehraufwand an Geld, Zeit und Gewicht/Volumen leisten muß. Eine vergleichbare Haptik und Qualitätsanmutung wird er allerdings sehr teuer bezahlen müssen.

Ich möchte hier nicht nocheinmal alle Features der Kamera aufzählen, die kann man hinlänglich auf der Herstellerseite oder in diversen Beschreibungen im WWW finden. Die Filmfunktion nutze ich nicht und kann daher nichts dazu sagen.

Liebe Fotografen/Innen, ich hoffe Sie können mit meinen Ausführungen etwas anfangen- Gut Licht und liebe Grüße

1. Nachtrag

Mein Objektiv wackelt auch in voll ausgefahrenem Zustand nicht! Lediglich der Ring fur den manuellen Fokus könnte etwas fester sein- funktioniert aber so auch sehr gut. An dem Autofokus gibt es nichts auszusetzen. Wer da Probleme hat, bewegt sich vermutlich jenseits der Möglichkeiten eines solchen Objektives. ... und die sind an sich schon gewaltig. Das größte Problem dieser Kamera beginnt wohl oft hinter dem Sucher.

2. Nachtrag

Nun nochmal zum Thema "weiße Scheiben" Wie gesagt, ich kenne das Problem bisher nicht, aber wenn man hier auf Amazon bei anderen Kameras die
Kundenbilder anschaut, findet man immer wieder mal welche. Und das auch bei Spiegelreflexkameras! Ich habe mittlerweile Wasseroberflächen mit extremem Gegenlicht versucht, selbst da habe ich keine störenden Effekte feststellen können. Zoome ich auf 300% in die Bilder hinein, finden sich nur ganz wenige
unbedeutende Punkte die überstrahlen- auf dem normalen Bild nicht störend zu erkennen.

3. Nachtrag

Zum vielzitierten Thema "ist diese Kamera das Geld wert": Wenn ich die X-S1 in die Hand nehme, oder sie auch nur anschaue macht sie mir Freude.
Und da ist mir völlig egal, ob es eine XY- Kamera gibt, die bei dieser oder jener Situation und bei 200% Vergrößerung weniger rauscht oder brummt oder was auch immer- ich bin kein Profifotograf der auf die letzten Feinheiten angewiesen ist. Und ebenso egal ist mir, ob ein Gerät das mir Freude macht 500.- oder 700.- Euro kostet, denn ich muß ständig, wie wir alle, soviel mehr Geld für Dinge ausgeben, die mir keinen Spass machen. Mein Fazit: Solange mich diese Kamera glücklich macht, ist sie mehr wert als sie kostet.
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3030 Kommentare| 244 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2013
Hallo!
Ich mache es kurz:
ENDLICH eine Bridge-Kamera, die im wesentlichen Bereich für einen Fotoapparat überzeugen kann: Der Bildqualität.

Der Rest kann auch überzeugen.
Super Sucher, riesige Brennweite, gute Haptik und Bedienung (vor allem der manuelle Zoom, wer mal eine Nikon P500 o.ä. hatte weiß, was für eine Qual die Zoomsteuerung über Wipptasten ist...), Video...

Natürlich gibt es auch Kritikpunkte:
Der Wahlschalter für den Focus ist ungünstig positioniert, da er sehr leicht verstellt werden kann passiert dies leider im Eifer des Gefechtes auch oft unabsichtlich...muss man sich dran gewöhnen. Zudem habe ich festgestellt, dass der Autofocus im AF-C wesentlich schneller und präziser arbeitet als im AF-S, vielleicht ist das der Grund für die hier genannten negativen Erfahrungen mit dem Autofocus. Ich kann das nicht bestätigen, im Gegenteil, ich kann nach nun ca. 5000 Aufnahmen sagen, dass der Autofocus in normalen Situationen hervorragend funktioniert. (Ein herangezoomter Vogel in einem Baum bei Wind ist da eher eine Extremsituation und für jede Kamera eine Herausforderung...) Aber: der manuelle Focus ist nur bedingt zu gebrauchen bzw nicht gerade wahnsinnig praktisch...

Die hier auch kritisierte Farbgebung der Fuji kann über die Filmsimulation stark beeinflusst werden. Wer früher mit Fuji Dia-Filmen fotografiert hat wird das sicher gut finden...am besten wäre aber eine möglichst nahe am Original befindliche Abstimmung. Diese muss tatsächlich ggf. justiert werden.

Das Spiel des Objektivs bei vollem Zoom ist auch bei meinem Modell vorhanden, aber: weder kann ich irgend einen negativen Einfluss auf die Bilder feststellen noch finde ich dies so außer gewöhnlich. Bei all meinen alten, analogen Reisezoom-Objektiven gab es auch schon ein gewisses Spiel. Zudem hat sich während einer 6-wöchigen Reise und den genannten 5000 Aufnahmen das Spiel nicht vergrößert.

Ich habe keine weißen Scheiben und keinen Blooming Effekt festgestellt (meine Kamera ist allerdings auch neueren Datums S.Nr. 23Q.....)

Die Automatikmodi sind meiner Meinung nach gut zu gebrauchen. Ich verwende weder die mitgelieferte Fuji Software noch die Bildverarbeitung in der Kamera (wer braucht sowas überhaupt?), kann somit kein Urteil darüber abgeben.

Es wäre schön, wenn das Display komplett kratz geschützt umklappbar wäre...das kommt vielleicht beim nächsten Modell, ich verwende hierzu ein Schutzglas, welches sehr guten Schutz bietet.

Das Gewicht ist allerdings sehr "sportlich", zum fotografieren ist das meiner Meinung nach ja eher ein Vorteil (die Kamera liegt einfach gut in der Hand), aber nach 1000 Höhenmetern merkt man das Kilo Kamera schon deutlich....

Fazit:
Endlich eine Bridge-Kamera mit guter Bildqualität bei einfacher und guter Handhabung, wie lange musste man da drauf warten....
Ich würde die X-S1 jederzeit wieder kaufen.
44 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2014
Eine Bridgecam ist ein Zwischending zwischen DSLR und Kompaktkamera, somit hat sie zu beiden Systemen jeweils Vor- und Nachteile und ist nicht die in allen Dingen beste Kamera. Wer eine kleine und handliche Kamera will, muss eine Kompaktkamera oder auch Superzoomkamera kaufen, wer eine bessere Bildqualität (höhere Auflösung, weniger Rauschen bei hohen ISO-Werten und eine bessere Freistellung) oder schnellere Reaktionsgeschwindigkeit haben möchte, sollte eine Systemkamera oder DSLR kaufen.
Das klingt jetzt so, als wenn die Fuji X-S1 überall schlechter abschneiden würde als eine Vergleichskamera, aber es ist nun mal so. Es gibt für jedes Kriterium bessere Kameras als die X-S1. Und deshalb gibt es auch einige schlechte Bewertungen, es hängt nun einmal davon ab, mit welcher Kamera der Bewerter die X-S1 vergleicht, schließlich gibt es in ihrer Klasse keine Konkurrenz mehr, sie ist ein Klasse für sich. Sie ist meiner Meinung nach einmalig und deshalb habe ich sie und mag sie auch, aber eine Bridgecam ist ein Kompromiss, für den einen mehr, für den anderen weniger.

Ich fotografiere seit über 30 Jahre mit Spiegelreflexkameras und kenne somit lange genug die Abgrenzung zu den höheren Klassen und ich beobachte auch in den Fotoforen die Ergebnisse von Kompaktkameras und Superzoomkameras.

Ich mag die X-S1 weil sie für mich folgende Vorteile hat:

- Bessere Bildqualität als eine Superzoom (wegen des größeren Sensors) und die BQ ist auch gegenüber einer DSLR für mich ausreichend bis zum Format DIN A4 und auch DIN A3, nur wer größere Fotos belichten will oder in dunklen Situationen ohne Blitz fotografieren will oder Sportaufnahmen in Hallen machen will, sollte eher eine DSLR wählen.

- Sehr praxisgerechter Zoomumfang von 24 mm bis in den hohen Telebereich, so etwas gibt es nicht mit einem Objektiv im DSLR-Bereich. So ein Objektiv bringt natürlich eine Einschränkung der BQ mit sich, wer die ultimative BQ braucht, muss eine DSLR mit Festbrennweiten verwenden. Ein Superzoom auf einer DSLR ist so teuer wie die gesamte X-S1, hat keine 24mm Weitwinkel und auch weniger Tele. [Anmerkung zur Objektiverzeichnung: Das ist nun einmal so bei einem derartigen Zoomumfang und kann nur durch weniger Zoomumfang oder in der Bildbearbeitung korrigiert werden. Wenn man JPG-Bilder macht, werden die Korrekturen i.d.R. schon in der Kamera gemacht, wer RAW fotografiert, muss das in seinem RAW-Konverter erledigen, außerdem ist die X-S1 nun nicht die einzige Cam, bei der die Bildfehler elektronisch und nicht optisch korrigiert werden, man muss nur mal im DSLR-Forum nachlesen.]

- Man benötigt weniger Geld, weniger Objektive und auch weniger Gewicht, wenn man sich für eine X-S1 im Vergleich zu einer DSLR Ausrüstung mit gleichem Brennweitenbereich anschafft, dafür ist die BQ einer Bridge auch nicht so gut wie bei einer DSLR, aber für meine Ansprüche aber voll ausreichend.

- Ich mag die Fuji Farben, die X-S1 beeindruckt mich immer wieder durch die Bildqualität der JPG-Bilder ohne Bearbeitung, bei vielen System- oder DSLR-Kameras muss man im RAW-Format fotografieren und anschließend nacharbeiten, bei der Fuji kann man es auch, aber die out of Cam Qualität ist bei Fuji schon sehr beeindruckend.

- Ich mag an der X-S1 auch die sehr gut durchdachte Bedienung mit vielen direkt an der Kamera angebrachten Knöpfen, das hat ein Niveau, welches besser ist als als bei vielen günstigen DSLRs.

- Ich mag an der X-S1 den gut durchdachten Kompromiss, der für meine Ansprüche meist ausreichend ist und die Bedienung und Flexibilität der Kamera-Objektkombination gefällt mir sehr gut.

- Die X-S1 ist keine Kamera für Einsteiger oder Knipser, denn sie bietet viele individuelle Konfigurationsmöglichkeiten und das geniale EXR-System.

Einen Stern Abzug gibt es aber, weil der Autofokus zwar zügig, aber launisch ist. Er will nicht immer treffen.
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am 5. September 2012
Ich habe die X-S1 jetzt seit ca. 1 Monat, nachdem ich sie vorher 2x zurückschicken musste. Die erste hatte einen enormen Wackeldackel am langen Ende, die zweite war noch eines der ersten Modelle mit altem Sensor (Q4/2011) und ohne gedrucktem Handbuch.
Die jetzige (dritte) von Q3/2012 hat auch einen leichten Wackeldackel (ca +-1mm), aber scheinbar gibt es die X-S1 nicht ganz ohne...
Weitere Kritik betrifft das fehlende AV-Kabel, da die X-S1 per HDMI kein Live-Bild ausgibt, kann man dafür nur einen Monitor mit AV-Eingang anschliessen. Dumm, daß bei einer Premiumkamera an diesem Kabel für ein paar Cent gespart wird.

Zusätzlich gibt ein paar kritikwürdige Punkte in der Software, alles Kleinigkeiten und vmtl. einfach zu beheben. Umso ärgerlicher, daß sie noch da sind:
- Die RAW Beschränkung auf NICHT-EXR Modi ist nicht nachvollziehbar, in PASM bei Bildgrösse M fotografiert die Kamera ja auch im EXR-SN/-HR Modus, hier geht dann RAW plötzlich? Andere EXR-Bridges von Fuji haben diese Einschränkung nicht.
- Das Einfrieren des Sucher-/Monitorbildes solange der AF scharfstellt erschwert die Aufnahme bewegter Motive um einiges und ist einer Premiumkamera nicht würdig.
- Seit Firmware 1.01 wird der AF-Ready Ton mit den anderen Tastentönen in der Lautstärke eingestellt. Das war vorher besser, ich brauche kein piependes Tastenfeld (Lautstärke=0), den AF-Ton hätte ich aber doch gerne.
- Die Belichtungszeit ist in P unverständlicher Weise auf 1/4s nach oben begrenzt, in A, S und M geht es bis 30s.
- ISO wird für PASM gleich eingestellt, P in ISO 100 und M in ISO 800 fest hinterlegen geht nicht.
- Die Bildgröße wird für EXR und PASM gleich eingestellt: EXR in auto(L) und PASM in M geht nicht. Damit ist der EXR-Auto-Mode für mich nicht brauchbar, EXR-HR mit Bildgrösse M macht wenig Sinn...

Genug kritisiert, jetzt zu den Vorzügen dieser tollen Kamera:
Wer eine Kamera mit grossem Zoombereich mit klassenbester Bildqualität sucht, kommt an der X-S1 nicht vorbei. Durch den 2/3 Sensor ist das Rauschverhalten besser als bei anderen Bridgekameras, ISO 1600 im EXR-SN Modus ist durchaus noch akzeptabel. Dazu das tolle Bedienkonzept, welches Direktzugriff auf alle wichtigen Parameter bietet. Der Sucher ist sehr gut, bei anderen Bridgekameras bestenfalls ein Gimmick (Ausnahme HS30).
Unübertroffen ist auch die Farbkomposition der Fuji Kameras. Die Fuji X-S1 macht von der Bedienung bis zum Ergebnis einfach Spass!

Noch etwas zu dem gerne gebrachten Vergleich mit Einsteiger DSLRs, die ja preislich in der gleichen Liga spielen. Deren Kit-Objektive sind meiner Meinung nach schlechter als das Fujinon der X-S1. Wenn man dann bei der DSLR das Objektiv aufrüstet, verlässt man schnell den Preisrahmen und -zack- ist man schon in die Falle getappt und hängt vmtl. für die nächsten 5 Objektive und 2 Bodies bei diesem Hersteller fest.

Mit der X-S1 bekommt man ein festes, stimmiges Paket welches keine Begehrlichkeiten nach Aufrüstung weckt. Daher von mir auch trotz der kleinen Verbesserungsvorschläge die volle Punktzahl.
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am 11. August 2013
Ich hatte vorher die HS20EXR und hatte mir diese hier bestellt, weil ich überall über die Highend-Qualität der X-Serie von Fuji gelesen habe. Und es stimmt. Sie setzt in der gesamten Fotobandbreite im Gegensatz zur HS20 noch einen drauf. Schärfer, detailreicher und farbenprächtiger. Es sind keine Welten aber im direkten Vergleich doch gut zu erkennen auch wenn man kein absoluter Profi ist. Wenn das Licht dann auch noch schwächer wird, lässt die X-S1 die HS20 immer weiter hinter sich. Dazu kommt auch noch die Haptik und die Größe, beides gefällt mir wirklich sehr gut. Das gesamte Gehäuse ist mit einer gummierten Lederoptik überzogen und dadurch sehr griffig. Wer es noch konkreter haben will, der schaue sich auf YouTube das Video zur Test-Bewertung durch "Computer Bild-TV" an. Es gibt auch einen sehr detailierten Vergleichstest von 5 Superzoom-Kameras der gehobenen Klasse auf ralfs-foto-bude.de (nicht meine Homepage - Name ist Zufall). Welche Kamera gewinnt wohl..?
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am 2. März 2013
Ich habe mit einer Konica-Minolta Dimage A2 Kamera
angefangen beruflich zu fotografieren.
Diese Kamera habe ich absolut ins Herz geschlossen.
Leider war das Bildrauschen ab ISO 4oo nicht mehr akzeptabel.
Deshalb nutzte ich dann Spiegelreflexkameras,
die aber auch Nachteile besitzen.
Ich bin froh, das mit der X-S1 eine Kamera auf den Markt gekommen ist, die mit den
Mängeln der A2 aufräumt.
Für den Preis bin ich mit der Kamera sehr zufrieden.
Was gefällt mir besonders:
- der hochauflösende elektronische Sucher
- das ausgezeichnete Objektiv
- der Weißabgleich und Bildstabilisator funktionieren sehr gut
- der flexible Focuspunkt
- die Farben werden sehr natürlich wiedergegeben und die Schärfe ist auch gut.
- tadelloses Aufhellblitzen mit dem externen Fuji-Blitz
- die Vergrößerung des Sucherbildes beim manuellen Scharfstellen
- die gesamte Verarbeitungsqualität der Kamera
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am 29. Juni 2013
Rund 60 Jahre habe ich Freude am Hobby Fotografieren.Von der Sucherkamera,über die erste Spiegelreflex mit Lichtschachtsucher,dann einem Modell mit Prismensucher und dann mit einer leichten digitalen Reisekamera habe ich so meine Erfahrungen sammeln können und hunderte von Fotos auf vielen Reisen gemacht.
Durch die doch etwas geringe Qualität der Fotos mit der kleinen digitalen Reisekamera(Canon SX230 HS)stieß ich nun auf die Fuji X-S1 und kann nach einigen Tagen des "Spielens" mit ihr nur sagen:Das ist ein tolles Gerät mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten für den Hobbyfotografen.
Es fällt mir schwer einzelne Dinge herauszuheben,daher hier nur einige Dinge,die mich sehr erfreuen:
-Zeitautomatik
-Blendenautomatik
-manuelle Fokisierung
-elektronischer Sucher + bewegliches Display.......
Wenn man neben den Voll-Automatiken,die natürlich auch vorhanden sind,diese Optionen nutzt ist man erstaunt,welche Bildqualität hier entsteht.Und das ohne einen Koffer -wie früher bei meinen Spiegelrefelexkameras notwendig - mit diversen Objektiven mitschleppen zu müssen.
Die X-S1 ist nicht sehr leicht,aber dadurch kann man sie viel besser/ruhiger in der Hand halten.
Ich würde sie sicher immer wieder kaufen und hoffe natürlich,dass der erste Qualitätseindruck der auf eine lange Nutzungszeit schließen läßt Wirklichkeit wird!

Nachtrag 25.05.2015:

Leider ist die Qualität doch nicht so gut wie erhofft.
Im Moment ist die X-S1 schon zum 2. Mal auf dem Weg zum Hersteller,denn nach dem ersten Austausch des Suchers ist er nun wieder defekt.Phantasievolle gelbe Kürvchen verunstalten das Sucherbild und mindern dadurch seine Nutzbarkeit!
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am 6. Mai 2014
Nachdem ich zwei Jahre lang nach einer sinnvollen Bridgekamera gesucht habe, habe ich mich nun endlich (als Nachfolger für meine 6 Jahre alte Panasonic Lumix FZ-18) für die Fujifilm FinePix X-S1 entschieden. Aus folgenden Gründen, die mir wichtig sind:
1. Gute Bildqualität (bei dem relativ großen Chip von 1/1.5" ja zu erwarten und von den Zeitschriften ColorFoto und Chip auch bestätigt)
2. Nicht zu große Pixelzahl (was soll ich mit 16 bis 18 oder mehr Megapixel bei der üblichen kleinen Chip-Größe von 1/2.3"?)
3. Guter Sucher (0.47" mit 1.44 Millionen Pixel hat keine andere Kamera dieser Klasse)
4. Zoom ab 24 mm und mindestens 20-fach-Zoom, wobei 624 mm als Tele völlig ausreichen (1200-1440 mm sind sowieso übertrieben, aber 200 mm wie bei der sonst sehr guten Sony Cyber-shot DSC-RX10 sind mir doch ein bisschen zu wenig)
5. Spitze ist das Zoomen am Objektiv anstatt einen winzigen Hebel am Auslöser betätigen zu müssen; ähnlich gut ist das Scharfstellen an einem Ring am Objektiv, wenn man manuell scharf stellen muss/will
6. Schwenkbarer großer Monitor (wobei zahlenmäßig die 460000 Pixel gegenüber heute oft 921000 etwas wenig erscheinen, aber ich sehe in der Praxis bisher keinen Nachteil, benutze zur Zeit meistens den Sucher)
7. Schnelle Zeiten für Einschalten, Autofokus und Auslösung (da fällt Nikon im Allgemeinen sofort hinten raus)

Da fielen die Konkurrenzmodelle wie Canon PowerShot SX50 HS, Fujifilm FinePix HS50EXR und Panasonic Lumix DMC-FZ200 doch aus dem Rennen, von den Nikon-Modellen (Coolpix 500-530, alle halbe Jahre ein neues Modell, und Coolpix 600) und der Pentax X-5 ganz zu schweigen.

Vielleicht einziger Nachteil ist das relativ große Gewicht von 1042 g für Kamera, Akku, SDHC-Karte, Sonnenblende, Objektivschutz und Tragriemen - die Kamera liegt dafür aber gut in der Hand. Und immer noch besser als die Four-Thirds- und Spiegelreflexkameras, bei denen man zusätzlich zwei oder drei Objektive mitschleppen (und auch noch ständig wechseln) muss. Die 6 grün, blau und schwarz beschrifteten Tasten sind nicht der letzte Renner, aber bald weiß man doch, welche Bedeutung sie haben.

Die Bedienbarkeit macht einen guten Eindruck, besonders die frei belegbaren Fn1- und Fn2-Tasten und die Programm-Tasten C1 bis C3 sind sehr nützlich. Der Sucher bzw. der Monitor zeigt viel Information (die man sich aber selektiv aneignen muss), im Fehlerfall kommen sogar Texte (z.B. "Interner Speicher voll", aber auch "!AF" in rot, wenn nicht scharf gestellt werden kann). Die EXR-Automatik sieht auch sinnvoll aus, aber damit habe ich bisher noch wenig Erfahrung gesammelt.

Die Fn1-Taste benutze ich für den Digitalzoom, der tatsächlich ein schärferes Bild ergibt als ohne Digitalzoom und entsprechender Ausschnittsvergrößerung. Toll ist auch der Augensensor, der automatisch vom Monitor auf den Sucher umschaltet, wenn man sich dem Sucher nähert (insbesondere im hellen Licht). Schlau gelöst ist das seitliche Fach für die SDHC-Karte, so dass man nicht mehr die Kamera vom Stativ nehmen muss, wenn man die Karte braucht. Die C-Tasten benutze ich für den Pro Low-Light-Modus und für Pro Focus.

Natürlich gibt es wie bei allen Allround-Geräten viele Gimmicks, die ich wahrscheinlich nie benutzen werde: Fotobuch-Assistent, Gesichter definieren, Bilder in der Kamera bearbeiten (da benutze ich lieber iPhoto bzw. Lightroom), Upload nach Facebook u.a.. Auch die Möglichkeit, RAW-Bilder zu machen, hat mich bisher nicht überzeugt. Und eventuelle Bildmanipulationen mache ich lieber mit iPhoto/Lightroom, und notfalls auch mit Gimp/Photoshop.

Nach zwei Wochen Benutzung bin ich immer noch von dieser Kamera begeistert.
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am 20. Februar 2012
... muss es so groß, so schwer und so teuer sein wie eine eine DSLR?
(teuer enntfällt wohl inzwischen! Daher Punktänderung: auf 5 Sterne)

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Bilanz seit Februar 2012 / Rezension wesentlich überarbeitet 28.Mai 2012 / ergänzt Juni 2013
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Eindruck beim Erstkontakt: Groß, schwer aber durchaus griffig. Gute bis sehr gute Verarbeitung. Liebhaber hochwertiger Kameras und Fuji-Fans werden sicher ihre Freude an der X-S1 haben. Ein deutlicher Qualitätssprung gegenüber der HS10/HS20/HS30 Reihe.

Ausstattung und Handhabung sind eingängig. Die Bedienung gibt für die wesentlichen Funktionen keine Rätsel auf. Kenner der "Finepixens" HS10/HS20 oder auch DSLR-Besitzer können auch ohne langes Studium des Handbuches sofort loslegen und werden begeistert sein.

Die vielen Einstellmöglichkeiten bieten trotzdem -je nach Motivation des Fotofans- locker für mehrere Wochen Beschäftigung und somit auch die Möglichkeit nicht zufriedenstellende Bildergebnisse zu verbessern (viele Grundeinstellungen, EXR-Modi, Adv. usw... Dazu empfiehlt sich dann doch ein Blick ins Handbuch). Ausprobieren ausdrücklich empfohlen!

Super:
- Elektr. Sucherbild groß, hell, gut aufgelöst (mein Kaufargument, da gibt es nichts vergleichbares in der Klasse. obwohl die Fuji-Kameras der HS-Reihe gut aufgeholt haben und die besten in ihrer Klasse sind)
- Startbereitschaft
- xxxx(Eintrag gestrichen/verschoben)
- sehr geschmeidig laufende Zoomverstellung (macht sich aber bei starker Neigung selbstständig)
- hohe Serienbild- und Speichergeschwindigkeit
- geräuschloses Bildermachen möglich
- Schraubgewinde am Objektiv. Einfaches anschrauben von zusätzlichen Linsen bzw. Filtern.
- Ach ja, das wichtigste für eine Kamerabewertung --> die Bildqualität:
Hier gibt es wenig zu mäkeln(das WD-Problem das wenige hatten, hat sich offensichtlich bei den neueren Modellen erledigt). Die Kamera liefert scharfe und detailreiche Bilder. (Ich liebe es mit ihr Makros zu machen. Für mehr Bokeh setze ich gerne auch mal eine Nahlinse ein. Das Klappdisplay tut hier ein übriges.)

mittelmaß:
- Autofocus-Geschwindigkeit (würde ich mittlerweile als mittel einstufen)
- außerdem nervt das einfrieren des Sucherbildes beim fokussieren. Objekte die im Telebereich verfolgt werden, sind dann manchmal schon wieder aus dem Sichtbereich.

Aber wegen dieser Sache würde ich gerne einen halben Punkt abziehen wollen:
- Autofocus ist bei kontrastarmen Motiven oft unwillig und stellt nicht auf den anvisierten Bereich scharf. (der manuelle Fokus hilft da auch nicht wirklich weiter, außer man hat viel Zeit, s.u. weitere Anmerkungen)

Noch was zur EXR-Funktion (die ich inzwischen einigermaßen zu nutzen weiß:
Der Auto-Modus dieser Funktion hat mich bis heute nicht überzeugen können. Viel besser ist es die benötigete Funktion (DR oder SN) selber vor zu wählen.
So läßt sich der (ursprünglich von mir kritisierte) Dynamikumfang tatsächlich mit der EXR-Funktion deutlich erweitern. Sofern mann auf die Bildgröße L verzichten kann! (Geht nur mit Bildgröße M)
Der Dynamikumfang ist daher gar nicht so schlecht, eigentlich richtig gut, wenn man die EXR-Funktion zu nutzen lernt, wenn es das Motiv erfordert.
(Die DR-Funktion am besten als Hardeware-Dynamikerweiterung nutzen! Bildgröße M und Iso 100(fix) einstellen. Software DR gibts auch, wenn man z.B. bei Bildgröße L mit auto-Iso arbeitet. Das geht dann aber zu Lasten des Bildrauschens. Bei DR400 muss die Kamera dann mindestens Iso400 haben)

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allgemeines Fazit: Die beste, größte und teuerste Bridgekamera die ich bisher in der Hand hatte.
Inzwischen dank Preissenkung eine absolute Kaufempfehlung.

Für Fuji-Fans als Upgrade ein Muss - wenn man mit 600mm Tele zufrieden ist ;-)
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weitere ungeordnete Anmerkungen, evtl. interessant fürs Geamtbild aber ohne wesentlichen Einfluss auf die Bewertung:
- schade, keine AA-Akkus mehr wie noch bei der HS10.
- der Handgriff hätte bei dem Gewicht ruhig noch größer sein dürfen (vgl. HS-Modelle)
- Klapp-Display gut, aber Dreh/Schwenk-Display a la Canon wäre noch flexibler.
- Bis ISO400 bin ich mit dem Bildrauschen sehr zufrieden. Bis 1600 noch brauchbar
- Der Zoombereich ist echt gigantisch und die Bildqualität stimmt.
- Die 24mm WW sind gut für Landschaft. Personen sollte man nur mit Abstand ablichten!
- Der intelligente Digitalzoom konnte mich nicht überzeugen, nichts geht über optischen Zoom...aber da hat die Kamera ja zum Glück reichlich von!
- Makros super, aber die sind bei den meisten Bridgekameras gut.
- manuelles Scharfstellen ist ne Qual: Der Fokusring sieht nur mechanisch aus, bleibt aber eine elektronische Angelegenheit,d.h. Endlos-Gewinde und verzögerte Reaktion(wie am Gummiband). Man weiß nie in welche Richtung man drehen muss, da weder eine Entfernungsskala noch andere Hilfen eingeblendet werden.
- Speichergeschwindigkeit - Eine Verzögerung durch das Speichern, z.B. nach Serienbildern ist nur zu spüren, wenn man ins Menu will um Einstellungen zu ändern. Das geht erst wenn die LED neben dem Sucher nicht mehr blinkt. Aber beim Fotografieren selbst braucht man sich durch das animierte Speichersymbol im Display nicht verwirren zu lassen. Sobald man den Finger auf den Auslöser legt (1. Druckpunkt) kann es sofort weiter gehen. (einschränkend muss ich aber sagen nach 5-6 Serien-Bildern höre ich meist auf)
- Bokeh wird allgemein überbewertet ;-) Gerade bei Makros schätze ich inzwischen den erweiterten Schärfebereich der "Kompaktkamera" (Ist doch auch mal schön wenn mehr als nur 1-2mm scharf sind). Möglicherweise sehen daher aber auch viele Bilder so unglaublich scharf aus. Für Portraits oder Makros mit Wunsch nach mehr Bokeh kann man ein Programm zum Weich-zeichnen des Hintergundes (ADV-Modus) nutzen (was nicht wirklich so viel bringt und nicht immer funktioniert) oder einfach zu mehr Tele wechseln, evtl. kombiniert mit Makromodus (bis ca. 200mm)
- Zur Verarbeitungsqualität: Keine überraschenden Toleranzen beim Objektiv! Super geschmeidig laufendes Zoom! Griffige Gummibeschichtung! Nur die Abdeckklappe des SD-Karteneinschubs schließt nicht fest genug.
- Erstaunlich! Was bei der den normalen Serienbilder gut funktioniert, nämlich die hohe Speichergeschwindigkeit, erfordert bei Belichtungsreihen richtig Geduld!
-viele Einstellmöglichkeiten, viele schließen sich aber gegenseitig aus (einarbeitung in die EXR-Möglichkeiten notwendig)
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am 25. Mai 2012
Da hier schon sehr viel geschrieben wurde, beschränke ich mich auf einige Ergänzungen. Bisher war ich immer mit einer SAMSUNG EX-1, einer Sony NEX-5 und gelegentlich mit einer NIKON D300 unterwegs.

Von der Haptik reiht sich die CAM in die Klasse der Besten mit ein. Das gleiche gilt für die Bedienung und endlich auch mal für das Handbuch.

Bei meiner Cam wackelt nichts, keine System-Abstürze; in Summe keine Qualitätsmängel. WDS ist mir egal, da das auch bei anderen CAMs der Fall ist, sofern man es provoziert. Ich schicke das Teil deshalb auch nicht zum Tausch des Sensors ein.

Nachdem ich die EVF von Sony A65/77, Sony NEX-7, Pana G-Serie und Oly OM-D lange genug testen konnte, ist der der Fuji für mich der Beste. Er löst gut auf und ist brillenträgertauglich, d.h., er ist nicht zu dicht an der Pupille und trotzdem groß genug. Er läßt sich wunderbar ans Auge anpassen. Bei wenig Licht wirkt er nicht als Restlichtverstärker (hat Vor- und Nachteile).

Der Autofocus ist für eine CAM ohne Kreuzsensoren sauschnell und auch treffsicher. Das gilt auch im Innenbereich und selbst mit dem AF-Hilflicht im Dunklen. Im langen Telebreich dauert es etwas länger und ist daher nicht unbedingt vergleichbar mit z.B. der Oly OM-D oder Sony A65/77. Störend ist jedoch, dass das Bild hierbei kurz einfriert. Aber insgesamt ist der AF echt gut.

Die JPEGs OOC (CAM) sind von der Tendenz etwas weich in der Standard Einstellung. Man kann die Schärfe im Menü um 2 Punkte erhöhen (oder auch senken), wobei die Erhöhung im Menü um "knapp unter" einem Punkt das Beste wäre. Desgleichen sind die JPEGs nicht allzu stark vom Raschminderer in der Standard-Einstellung gekillt. Hier kann jeder seine beste Einstellung finden, wenn man z.B. die Pics auf dem PC noch nachbearbeiten will, oder eben weniger Rauschen am Monitor sehen will. Die Cam läßt sich auch auf das für mich wichtige 3:2 Format einstellen.

Die Bildqualität zu beschreiben, ist schwierig. Zunächst mal sehr gut bis ISO 400, ISO 800 gut, ISO 1600 noch gut. Ich sage das mal so: Die Qualität der Bilder ist so gut, wie der Sensor groß oder eben auch klein ist. Im Vergleich zum o.g. Equipment trifft das ziemlich genau zu. Der Sensor ist deshalb auf jeden Fall auf dem Level des technisch Machbaren. Ich finde es auch richtig, den Pixelwahn zu stoppen und wieder mehr auf Qualität zu achten.

Auf den Punkt: Sehr gute Qualität, der Unterschied zu einer guten DSLR ist ab 150%-Ansicht-Zoom am Monitor zu sehen (sofern man überhaupt weiss, wie das in derartigen Ansichten zu beurteilen ist).

Das Objektiv ist für ein Super-Super-Zoom ebenfall ohne Tadel! Das gilt für Auflösung und für alle typischen Bildfehler und bei mir zum Glück auch bei allen Brennweiten und Makro. Es kann in der Weitwinkel-Endstellung nicht von alleine ausfahren, wenn die Cam nach unten gehalten wird (hier konstruktionsbedingt, sehr gut gemacht).
Der Bildstabi ist klasse und leise, kein Klacken oder Rauschen.

Der eingebaute Blitz und vor allem die Belichtungssteuerung der CAM ist perfekt für diese Leitzahl. Der Aufsteckblitz EZ-42 ist übrigens eine Super-Investion für diese CAM.

Video-Funktion ist gut, super Bild und Ton, keine Nebengeräusche, AF für meinen Geschack ein Tick zu träge abgestimmt.

Alle anderen Funktionen wie EXR, zig. Programme und Hilfsfunktionen funktionieren gut, kann sie aber nicht vergleichend werten, da ich dafür nicht der typische User bin. Ich bin aber davon überzeugt, dass in dieser CAM zu diesem Punkt mehr "macht Sinn" als "Unsinn" untergebracht ist. Das gilt vor allem für die EXR und einige Sonder-Funktionen. Echtes HDR kann diese Cam allerdings nicht.

Die Leistung des Akkus erscheint mir vergleichsweise eher hoch als gering, sofern nicht AF-C benutzt wird. Nur für heute 300 JPEGs und 60 min Video und noch immer nicht am Ende. Es könnte also ganz gut für einen Tag intensive Benutzung reichen. Der Akku hat eine Kapazität von 1800 mAh, also recht hoch.

Über HDMI (Typ Mini, C) kommt ein Top-Bild bzw. Video an das TV. Dabei können mehrer Breiten/Seiten-Verhältnisse in der CAM bei Betrieb über HDMI eingestellt werden. So gut habe ich das noch NIE gesehen.

Die mitgelieferter Software muß, entgegen der Aussage im Handbuch, nicht installiert werden. Bei meinem System (Win 7) wird die Cam problemlos als Massenlaufwerk erkannt. Als Speicherkarte kommt eine Sandisk Extreme (8GB, Class 10, 30MB/s) zum Einsatz.

Unter dem Strich: Für mich die beste Cam, die im Superzoom-Bereich z.Zt. zu bekommen ist. Wer DSLR Feeling und 1A Haptik mag und auf die Bild-Qualität von DSLR und guten Systemkameras mit einem Augenzwinkern verzichten kann, der ist hier goldrichtig!
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