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Kundenrezensionen

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am 14. September 2002
Auch wenn ich nicht der Meinung der meisten anderen Rezensenten bin, dass nämlich dieses Album das beste der Manics wäre, so kann niemand bestreiten, dass dieses Album zu dem besten britischer Gitarrenmusik der letzten 10 Jahre gehört. Wenn "The Holy Bible" Richey Edwards Album war, so ist dieses Album eindeutig ein Nicky Wire-Manifest. "The Everlasting": Über die ewige Suche nach etwas, was man wohl nie finden wird... "If You Tolerate This Your Children Will Be Next": Dieser Song handelt vom spanischen Bürgerkrieg, von den Internationalen Brigaden, die in diesem Krieg, gegen die von den Hitlerfaschisten unterstützten Soldaten von Francos Falagne kämpften, und das man heute wieder mehr Courage zeigen sollte, und nicht schweigend bei Ungerechtigkeit zusehen darf. "You Stole The Sun From My Heart": Um nichts sich noch kümmern, nachdem die Sonne des Herzens gestohlen wurde, nachdem die Seele raus ist... "Ready For Drowning": Angeblich der "Elvis Impersonator" dieses Albums, dem kann ich jedoch nicht zustimmen, da dieser Song vor allem durch die nervige Orgel nie an den Opening-Song von "Everything Must Go" rankommt. "Tsunami": Tsunami ist das japanische Wort für Wirbelsturm; der Song handelt von den sogenannten "Silent Twins". "My Little Empire": Einfach mal allein sein mit seiner Traurigkeit mit seinen Sorgen, sein eigenes kleines Reich erschaffen, und dort zu bleiben, um nicht durchzudrehen. "I'm Not Working": Manchmal bricht alles über einem zusammen, und man kann nicht mehr... "You're Tender And You're Tired": Textlich "From Despair To Where" ähnlich, über Unzufriedenheit in unserer Gesellschaft. "Born A Girl": Jeder, der Nicky Wire schon auf der Bühne gesehen hat, wird bemerkt haben, dass er Vorlieben dafür hat, sich sehr weiblich zu kleiden. "Be Natural": Glück, einfach nur durch das Natürlichsein. "Black Dog On My Shoulder": Über Winston Churchills Synonym für Depression (ein "schwarzer Hund"), und das auch Depression nichts unnormales ist, sondern etwas, das jeder Mensch, mindestens einmal, durchlebt. "Nobody Loved You": Ein Song über Richey, und wie er immer zu sagen pflegte, dass ihn niemand lieben würde, obwohl, dass natürlich nicht stimmte. "S.Y.M.M.": South Yorkshire Mass Murderer - Über die Katastrophe von Hillsborough im Jahre 1989, bei dem 200 Fußballfans beim Zusammenbruch einer Tribünenabsperrung beim englischen Halbfinale zwischen Liverpool und Nottingham Forest ums Leben kamen. "This Is My Truth Tell Me Yours" enthielt die erste Nr.1-Single der Manics ("If You Tolerate This") und wurde auch ihr kommerziel größter Erfolg, obwohl die Qualität der Melodien nicht mehr an die des "Everything Must Go"-Album heranreichte.
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am 20. Juni 2013
Diese Platte braucht Zeit, viel Zeit. Nach dem ersten Hören gefielen mir eigentlich nur die ersten beiden Stücke, doch schon nach dem zweiten Hören bleiben auch die anderen Songs im Gehörgang kleben. Beim dritten Durchgang wußte ich dann, daß ich dieses Album behalten werde. Nur ist diese Platte bestimmt nicht partykompatibel, es sei denn es handelt sich um eine Kellerparty von Depressiven. Diese Platte ist traurig und macht depressiv. Schon allein die Stimme von James Dean Bradfield hört sich leidend an, was dieser Platte durchaus gut zu Gesicht steht. Hinzu kommt die gute Gitarren- und Drumarbeit. Ab und zu mal ein paar Streicher, die sich aber dezent im Hintergrund halten, wie in "The everlasting" und "Black dog on my shoulder", und auch die Sitar-Klänge in "Tsunami" passen perfekt. Selbst die Gitarrenbrecher in "You stole the sun from my heart" bleichen dezent im Hintergrund, was schon eine Kunst für sich ist. Ein Piano hat sich in "You're tender and you're tired" auch noch eingeschlichen. Negativ ist hier nur, das die Platte nach dem fünften Song, ich will nicht sagen langweilig wird, aber ins Belanglose abdriftet. Ab dem neunten Lied geht es dann aber wieder bergauf und endet in dem Song "S.Y.M.M.", welches ganz leichte Noise-Anleihen aufweist. Und selbst das passt irgendwie. Eine durchwachsene Platte.
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am 18. Januar 2010
Vorweg: Für dieses Album hätte ich eigentlich gerne 41/2 Sterne vergeben, leider ist das nicht möglich, aber 4 schienen mir dann doch zu wenig.

"This is my truth tell me yours" ist das 5. Studioalbum der Manics. Und es ist das 2. nach der Stunde null des tragischen, bis heute nicht restlos aufgeklärten Verschwindens des kreativen Kopfes der Band, Richey Edwards. War nach dem zweifellos einschneidenden und prägenden Ereignis 1996 mit "Everything must go" noch eine verzweifelte Durchhalteparole erschienen, die die Handschrift des Verschollenen noch deutlich spürbar mittrug, bildet das 2 Jahre später erschienene "This is my truth..." sowohl den emotionalen Tiefpunkt der Band, die bittere Erkenntnis über den wohl endgültigen Verlust eines engen Freundes und Kollegen, aber auch das zermürbende Hoffen und Warten, die Ungewissheit ab.

Wer nach den "alten Manics", dem punkinspirierten und später zu Zeiten von "The Holy Bible" ganz eigenen, maßgeblich von den mentalen Achterbahnfahrten des Richey Edwards geprägten Gitarren-Rock sucht, wird auf diesem Album nicht mehr fündig werden. Nur vereinzelt blitzen die alte Kraft und Schnoddrigkeit auf, etwa in "You stole the sun from my heart".
Ansonsten sind die Songs weitgehend von einer tiefen Ernsthaftigkeit und einer schon fast sakralen Schwermütigkeit getragen. Liedgewordene Trauerarbeit, von innen nach außen gekehrt.

Musikalisch markiert "This is my truth..." eine Trendwende. Es ist eine allgemeine Hinwendung zu poplastigeren Klängen und Syntie-Elementen erkennbar, in "Tsunami" und "I'm not working" wird etwa mit Sithar-Klängen experimentiert, was durchaus nach hinten hätte losgehen können. Doch gerade "Tsunami" ist einer der zentralen, einprägsamsten und emotionsgeladensten Songs des gesamten Albums.
Im Gegensatz zum Rezensenten Michael Ebert kann ich den Song "My little Empire" nur loben - ein wunderschön schlicht instrumentalisierter, allerdings sehr melancholischer, dafür aber um so intensiverer Song. Ähnlich verhält es sich mit "Born a girl" - einfach wunderschön traurig.
Natürlich gibt es auch echte Schwachpunkte, wie etwa "If you tolerate this..." oder "You're tender and you're tired", die für meinen Geschmack zu hymnisch und poplastig sind.

"This is my truth..." ist grundsätzlich das, was der Titel bereits ankündigt: wahr. Und weil es wahr, echt ist, ist es ein durchgehend schwermütiges, tief bewegendes Werk, das dennoch in seinen Bestandteilen immer wieder anders klingt. Für Fans der Band, aber auch für Freunde tiefgründiger und inhaltsschwerer Musik ein Muss.
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am 9. Februar 2002
Mit diesem Album,haben sich die drei Waliser,ihren Platz im im Olymp des Rocks in Stein gemeißelt!!Es ist die,in sich geschlossenste CD der Band und überzeugt durch wunderschöne Melodien,kombiniert mit der ausdrucksstarken Stimme,ihres Sängers James Dean Bradfield,die bei Songs wie Ready For Drowing oder You`re Tender And You`re Tired,den ganzen Schmerz dieser Welt in sich birgt.Weitere Highlights sind das zuckersüße aber niemals kitschige If You Tolerate This...,The Everlasting und Tsunami.Absolut empfehlenswert für Freunde des Melodic-Rock!!!!
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am 24. November 1999
"Everything Must Go" war ja schon unglaublich gut, aber "This Is My Truth..." setzt dem Schaffen von MSP bis jetzt die Krone auf. Und wer die drei jemals live gesehen hat weiß, dass die Manic Street Preachers zu den besten Rockbands die es zur Zeit gibt gehören.
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am 26. September 2008
Hier haben die Manics eine der Platten dieses Jahrzehntes abgeliefert. Sie tragen den Hörer durch eine Welt der ganz großen Gefühle, ohne jemals peinlichen Kitsch zu versprühen. Kraftvoll und melodisch wurde hier ganz große Popmusik geschaffen.
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am 29. August 2002
Schon früh machten die Manic Street Preachers durch gute Songs auf sich aufmerksam. Mit "Everything must go" schafften sie den kommerziellen Durchbruch und dieses Album nun festigt ihren Ruf als geniale Songwriter und eines der Aushängeschilder kraftvoller Rock & Popmusik.
Diesmal schalten sie bewußt einen Gang zurück, um den unglaublichen melodien mehr Raum zu geben. Dabei verliert der Klassiker "If you tolerate this" nichts von seinem agressiven Unterton, ganz im Gegenteil! Ebenso bleiben "Tsunami" oder "You stole the sun from my heart direkt im Ohr. Eher episch geht es zu beim Opener "Everlasting" oder "Be natural". Verspielt zeigen sie sich bei "Black dog on my shoulder", das schon fast Lagerfeuercharakter hat.
Bei diesem Album stimmt einfach alles. Solche CDs nimmt eine Band allenfalls ein Mal in ihrer Karriere auf. Hut ab!
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am 24. Juni 2006
Ein starkes Album von den Maniacs. Ich weiß..... es ist subjektives empfinden, aber die ersten 2 Songs "The Everlasting" und " If You Tolerate This" sind für mich das beste was die MSP bisher gemacht haben. Ich kenne die LP seit ihrem erscheinen und sie ist und bleibt eine der meistgespielten. Die restlichen Songs können nicht ganz mithalten sind aber überdurchschnittlich gut. Ein homogenes emotianales Album und ich kann es nur empfehlen! Klasse Produktion, James Dean Bradfield singt göttlich und ich bin einfach nur begeistert, wenn ich "The Everlasting höre" ;-). Wer die CD noch nicht kennt sollte hier reinhören um sich einen kleinen Überblick zu verschaffen.
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am 17. März 2002
Manchmal kann man sich nur wundern was man für den Preis alles bekommen kann.... Diese CD lohnt sich wirklich. Meiner Meinung nach das beste der 6 Manics-Alben. Alle Lieder sind super, aber meine Favoriten sind Nummer 1 und 2, The Everlasting und If you tolerate this. Ja, was soll man dazu noch sagen, die perfekte Mischung aus Pop und Rock.
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Wahrscheinlich das kommerziell erfolgreichste Album der Waliser. Und das muß nicht negativ sein. Ganz im Gegenteil. Ohne Zweifel sind andere Bands der Neunziger wie Radiohead und Nirvana wichtiger für die Musikgeschichte gewesen. Die Manics haben einfach nur gute Songs geschrieben, die auch noch viele Jahre nach ihrer Entstehung hörbar sind. „This is my truth tell me yours" ist angenehm unaufdringlich. Hier wird nicht verzweifelt versucht große Kunst abzuliefern oder Hörer vor den Kopf zu stoßen. Aber die Manics biedern sich auch nicht beim Massenpublikum an.
Diese Platte ist wahrscheinlich nicht die coolste in meinem Plattenschrank, aber sie ist tatsächlich immer wieder hörbar.

Anspieltipps: If you tolerate this..., Ready for drowning, Born a girl
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