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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
15
4,9 von 5 Sternen
The Girl With the Dragon Tattoo
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Januar 2012
Dieser durch und durch dystopische Soundtrack ist ein Geniestreich sondersgleichen !
Düster, bedrohlich, abgrundtief pessimistisch und bitter.
Zwischendrin gibt es zwar winzige, kleine Hoffnungsschimmer,
die wie kurze Sonnenstrahlen sich wärmend ins Ohr ergiessen,
aber am Ende steht die Erkenntnis:
Hier kommt keiner ohne bleibenden Schaden heraus!
Trent Reznor und Atticus Ross schaffen hier Klangwelten, die exakt den kehlezuschnürenden Terror der Romanvorlage in
eine monochrome Zittermusik packen, die man besser keinem Suizidgefährdetem zumutet.
Bittersüsse Klaviermelodien, getragen, schwer, schleppend und manchmal auch schräg, Moll
wohin man hört. Mal gewaltig, mal still und voller verletzter Zurückhaltung.
Ätherische Streicherflächen die uns in unsicherer Melancholie wiegen.
Mit der Gruppe NINE INCH NAILS hat Reznor schon seit Jahren bemerkenswert kaputte und rührend - traurige,
ernste Musik geschaffen. Hier jedoch zeigt der Meister sein wahres Format und demonstriert, wie anstregend - wohlklingend
die Reisen in die zivilisatorischen Niederungen der Bestie Mensch sein können.
Ein verfallsästhetischer Genuss sondersgleichen,facettenreich, detailverspielt, stimmungsvoll und kreativ.
Der geniale David Fincher findet in Trent Reznor einen kongenialen Komponisten,
der die beklemmenden Visionen seiner Filme adäquat begleitet.
So treffen den Zuschauer die Bilder mit einer Wucht, die nackte Angst erzeugt.
Gepaart mit den beeindruckenden Romanen von Stieg Larsson betritt man hier eine Welt des Horrors,
wie sie relistischer und abstossender nicht sein kann.
Karl Käfer hat es geschrieben: Hier wird musikalisches Neuland betreten.
Ähnliches kenne ich nur von Dead can Dance oder In the Nursery.
Brutal schön und nichts für schwache Nerven oder labile Zeitgenossen !
Ein einziger literarischer, cineastischer und musikalischer Horrortrip,
ein fieser Tritt in den naiven Hintern, der uns zeigt, wie erbarmungslos der Mensch sein kann.
Unbeding anhören !

Roy Batty
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am 17. Mai 2012
"THE GIRL WITH THE DRAGON TATTOO - Verblendung" - selten waren sich alle so dermaßen einig, daß man von dem schwedischen Original keine amerikanische Neuverfilmung braucht ....
Aber wenn Meisterregisseur David Fincher ("SE7EN - Sieben", "THE GAME", "FIGHT CLUB") etwas dreht, dann ist das Ergebnis stets atemberaubend und ein cineastisches Ereignis - und da macht dieser Film absolut keine Ausnahme, allein der Vorspann ist ein Erlebnis !!!!
Und alle, die Fincher's Version von Stieg Larsson's Novelle gesehen haben, sind sich jetzt einig - besser geht es nicht : Das Original ist dagegen nur eine bessere TV-Produktion - das ist der genaue Wortlaut !!!!
Absolutes Pflichtprogramm für jeden Filmfreund !!!!

Und für einen Film von fast epischen Ausmaßen (Lauflänge fast 2 1/2 Stunden), der eine stellenweise unglaubliche Bildsprache und durchweg großartige schauspielerische Leistungen darbietet, braucht man mehr und definitiv was anderes als den konventionellen Score mit großem Orchester ....

Und was Trent Reznor (David Fincher's "THE SOCIAL NETWORK") und Atticus Ross ("THE BOOK OF ELI") hier auf unser Gehör loslassen - ist genau das !!!!

Die beiden entführen uns in eine Klangwelt, die uns regelrecht gefangennimmt - dabei ist sie wahrlich kein leichter Hörgenuß, voller Disonanzen und atonalen Klangbildern .... und doch phantastisch hypnotisch.
Wie der Film zieht uns der Score langsam aber sicher in eine nur scheinbar heile Welt hinab, die zutiefst verkommen, düster und voller schrecklicher Geheimnisse ist ....

Und obendrein ist er ein Streifzug durch die Filmmusik-Geschichte : Überall trifft man beim Hören auf bekannte Motive.
Die verstimmten Pianoklänge erinnern an den frühen Ennio Morricone, und die seltsamen Melodien dieses Instruments lassen einen manchmal an Howard Shore's Score zu David Fincher's meisterlichem "The Game" mit Michael Douglas zurückdenken ....
Der späte John Carpenter begegnet uns bei einigen mehr rhythmischen Sequenzen und lässt "The Prince of Darkness - Die Fürsten der Dunkelheit" wiederauferstehen ....
Die unzähligen sphärischen Momente führen uns die Arbeiten von Tangerine Dream aus den frühen 70iger Jahren wieder vor Ohren .... Elektronische Klänge, die nicht aus dieser Welt zu sein scheinen ....
All dies eingebettet in einen Sound- und Klangteppich, der unbequem, kalt und genial ist .... und seinen Ursprung in Wendy Carlos' Arbeit zu Stanley Kubrick's Meilenstein "THE SHINING" zu haben scheint (was man allerdings leider nur wissen kann, wenn man diese seltene 2-CD-Special-Edition mit dem von Kubrick abgelehnten Carlos-Score zu "THE SHINING" sein Eigen nennt ....).

Aber Reznor und Ross kopieren oder zitieren nicht - sie haben vielleicht die eine oder andere Idee aufgegriffen, aber ihr ganz eigenes Meisterwerk geschaffen !!!!

Und nicht zu vergessen die grandiosen Coverversionen, zwei an der Zahl : Jimmy Page's "Immigrant Song" und Bryan Ferry's "Is Your Love Strong Enough" ....
Die Erste hart und fast ruppig und in Verbindung mit dem Vorspann ein Hammer - und die Zweite im Abspann noch perfekter als das Original ....

Über Kopfhörer abends im Dunkeln gehört entführt uns dieser Score in eine düstere Welt, aus der es kein Entrinnen und kein Zurück geben wird ....
Ein akutisches und anspruchsvolles Meisterwerk, das uns hier in voller Länge verteilt auf 3 CD's geboten wird - und in jede anständige Score-Sammlung gehört.
Nochmal : Es ist definitiv nicht jedermann's Geschmack, aber wer sich darauf einlässt, wird mit etwas Außergewöhnlichem belohnt ....

Eine absolute Empfehlung !!!!
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am 12. Januar 2013
Jetzt muss ich Ihn hier endlich auchmal erwähnen,voralldingen weil "TRENT REZNOR" für mich persönlich im elektronischen Bereich der Musik und auch ansonsten("NINE INCH NAILS/HOW TO DESTROY ANGELS") von seinen brillanten musikalischen Talent her einer meiner absoluten Lieblingsmusiker ist. Davon mal abgesehen war er für mich 1994 mit dem dunklen Meisterwerk "THE DOWNWARD SPIRAL" von "NINE INCH NAILS" und neben "PROJECT PITCHFORK/IO" der Einstieg in die Subkultur und der Industrial/Ebm/Elektro/Gothic-Szene.

Diese CD die bis auf 3-4 Tracks komplett Instrumental ist, hat sich unweigerlich als eine der Meilensteine und Besonderheiten in meiner Cd-Sammlung schlechthin herrauskristallisiert. Ganz besonders weil man diese mystische, zum teil sehr dunkel verstörende Musik von seiner genialen Qualität die ganz eindeutig "TRENT REZNOR" seine ganz besondere Handschrift trägt, mit nichts anderen wirklich vergleichen kann. Es ist in etwa so wie mit den Filmen von "DAVID LYNCH"(zum Film "LOST HIGHWAY") hat Trent zum Teil die Musik geschrieben und auch den Soundtrack produziert) die oft versucht worden sind zu kopieren, aber nie diese einzigartige Qualität erreicht haben.

Ansonsten will ich über diese Cd für all die sie noch nicht kennen nichts weiter verraten, da dieses über 3-Cds andauernde Reise etwas ganz besonderes ist und Worte dies eh nicht beschreiben können...
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am 30. Januar 2012
Dieses Meisterwerk steht eindeutig in der Tradition vom 2008er Nine Inch Nails Album "Ghosts I-IV", erscheint mir aber insgesamt noch stimmiger, geschlossener und melancholischer. Klar, daß viele enttäuscht sein werden, die das Album nur aufgrund des Films ohne jemals was von NIN gehört zu haben und vor allem aufgrund des "Immigrant songs" kaufen, das hier ist schließlich (wie meistens von Mr. Reznor)) ein "schwerer Brocken" und erfüllt bei weitem nicht die eingefahrenen Hörgewohnheiten eines z.B. typischen SWR3-Hörers. Nein, was man hier zu hören bekommt sind einerseits ausgefeilte avantgardistische Klanglandschaften, andererseits minimalistische Kleinstpretiosen (siehe auch 3-Sterne-Rezensent: "balanglose Dudelei"). Hier zählt der Sound, die erzeugte Stimmung, die Atmosphäre - das nach typischen Melodielinien lechzende Ohr muß hier lange warten. Einzelne Songs zu bewerten ist allein aufgrund der Fülle müßig, es bringt auch nix, nur einzelne Stücke herauszupicken, man sollte sich mindestens eine der 3 CDs am Stück reinziehen um die Stimmung zu begreifen.

Analog zu meinen Vor-Rezensenten: nichts für psychisch labile Geister (Ghosts...) oder bei akuter Suizidgefahr, die Gesamtstimmung ist entsprechend dem Film und vor allem TrentReznorlike düster, schwer und dennoch schwebend.....prima auch im Dungeon einsetzbar ;-)
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am 20. Januar 2012
Ob man David Finchers Remake von "Verblendung" mit Daniel Craig und Co braucht oder nicht, sei einmal dahin gestellt, ich persönlich brauche es nicht, da ich ein Fan von den ersten Verfilmungen bin. Aber hier geht es ja nicht um den Film, sondern um die Musik:
Was soll ich sagen? Trent Reznor liefert hier zusammen mit Atticus Ross ein wahnsinnig geiles Stück Musik ab, das seinesgleichen sucht. Eine Atmosphäre wird geschaffen, unheilsschwanger und bedrohlich, die durch die Boxen rauscht und rumpelt, verträumt Piano spielt und Emotionen weckt, die längst vergessen waren. Wie schon die Arbeit zu "The Social Network" arbeitet hier Reznor im Bereich von Musik, die ungewohnt und doch gleich zu Beginn des Hörerlebnisses willkommen ist. In der Musiklandschaft sollte man mal darüber nachdenken, ob Reznor nicht eigentlich eine neue Art von Musik geschaffen hat. Nine Inch Nails steckt auf jeden Fall im Soundtrack drin, das hört jeder Fan dieser Musik. Ganz klar, 5 Sterne!
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am 17. Februar 2012
Auch wenn ich es persönlich bedauere das Trent Reznor seine NINE INCH NAILS für unbestimmte Zeit ruhen lassen möchte und mit HTDA ein eher zaghaftes neues Projekt gestartet hat, gönne ich dem "Kampfdwarf", dessen musikalische Karierre ich seit 1994 folge und immer dabei geblieben bin, seinem Erfolg (und seinen Oscar für seine letzte Soundtrack Arbeit zu THE SOCIAL NETWORK)! Wer hätte je gedacht, der Mann der einst mit Androgynität und schockenden Videos Anfang der 90 er seine Karierre ins Rollen brachte, der Mann der sich Ende der 90 er durch Anti Verhalten gegenüber der Musikindustrie und Kollegen den Stinkefinger zeigte, ja - das genau eben dieser damals schon begnadete Musiker irgendwann einen Oscar bekommen würde? Also ich nicht! Trotzdem ist der jetzige Verlauf ReznorŽs eine konsequente Weiterentwicklung seines Schaffens, wenn er auch etwas ruhiger und experimenteller geworden ist! Aber Reznor war immer kreativ, ist nie stehengeblieben und hat es als einer der "neueren" Musiker geschafft viele junge und neue Bands und Musiker zu beeinflußen! Man mag nun über meine Kategorisierung denken was man will, aber für mich ist er immer noch der GODFATHER OF INDUSTRIAL ROCK und das wird er auch immer bleiben! Und werwas anderes sagt, der befasse sich doch mal bitte erst mit diesem Genre was einst von Bands wie MINISTRY und auch Killing Joke (wenn man ganz streng genommen das sieht) initiiert wurde und NIN haben eben dieses Genre Salon Fähig gemacht und komerziell einer breiteren Masse zugänglich gemacht. Aber ich möchte nicht abschweifen sondern über die neue Zusammenarbeit mit Kollege Atticus Ross schreiben!

Es ging schnell (wie in letzter Zeit öfter bei meinem liebsten Kampfdwarf Reznor!) das die beiden nach besagten TSN Soundtrack wieder einen Score zusammen verwirklichten und ja, schon wieder für einen David Fincher Film! Dabei handelt es sich hier um das unvermeidliche Hollywood Remake der MILLENNIUM Trilogie und über dem Film (also dem Remake) kann man geteilter Meinung sein (Ich schaue ihn mir erst gar nicht an, denn das Original ist unerreicht!), aber wenn schon der Film Mumpitz ist, dann soll der Soundtrack wenigstens stimmen! Und das tut er - von Anfang bis Ende! Man könnte schon fast meinen, eine wesentlich stimmigere Fortsetzung von NIN s GHOST Projekt vorzufinden, denn TGWTDT ist ein Meisterwerk unter den Film Soundtracks! Ich mag persönlich keine Instrumental Soundtracks und wenn dann nur sehr wenige! Simon Boswell macht tolle Scores, Tomandandy haben es auch öfter bewiesen und Reznor/Ross schaffen das ebenfalls, auch wenn ich den Score zu TSN nicht so bahnbrechend gefunden habe wie viele andere oder gar die Oscar Jury (aber die haben eh keinen Plan!)

Jedenfalls findet man auf diesem perfekten Album all die Kreativität der beiden Herren: Es riecht nach NIN, es riecht nach Industrial, es riecht nach Score, es riecht auch etwas nach HTDA und nebenbei riecht es auch nach großem Kino! Ein Hörerlebnis der besonderen Art: Anspruchsvoll, Kreativ und Einzigartig! Und so typisch für Reznor, denn seine Handschrift ist unüberhörbar - in jeder sekunde entdeckt man Sachen die auch seit 1988 bei NIN zu finden sind, nur wesentlich mehr verfeinert und natürlich angepasst an einem Hollywood Film, aber es handelt sich hier nicht um Dutzendware: Hier haben sich zwei Musiker Gedanken gemacht und ich kann mir gut vorstellen das die beiden irgendwie ihren eigenen Film im Kopf hatten - ihre eigenen Bilder! Das hört man und man spürt es förmlich!

Definitiv ist TGWTDT eines der Veröffentlichungen des noch jungen Jahres! Gelegenheits NIN Hörer werden dem wieder mal nicht viel abgewinnen können, aber es ist ja auch kein NIN Album sondern "The Other Side" :-) : aber ich denke mal, das True NIN Fans der ersten stunde begeistert sein werden von diesem Score und auch mehr als noch bei TSN! Hier stimmt alles und wenn man sich auf Neuerungen einlassen kann (was bei NIN ja auch schon immer eine Vorraussetzung gewesen ist!) dann wird man dieses Teil lieben! Wie gut das ich den Weg von Reznor und NIN sowiem seinen Projekten immer mitgegangen bin und somit kann ich nur sagen: Er kann es immer noch - hervorragende Musik für Non Konformisten zu erschaffen, auch wenn er es in Zusammenarbeit mit Ross erschaffen hat! Definitiv: Meisterwerk!
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am 26. Mai 2014
Es ist schwer für mich, Musik objektiv zu bewerten aber was Trent Reznor hier geschaffen hat, ist für mich einer der besten, emotional reichhaltigsten Scores überhaupt. Ich habe mir den Soundtrack direkt am Erscheinungstag bestellt und seitdem vergehen faktisch keine 2 Wochen, ohne dass nicht ein Titel oder gleich das ganze Album einmal durchläuft. So düster, traurig, verstörend, schön und emotional ergreifend. Ich liebe ihn! Definitiv einer meiner Top 3 Soundtracks der letzten Jahre! Vielleicht am ehesten vergleichbar mit Reznor's Ghosts I-IV!
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am 14. Februar 2012
Grossartige verstörende melancholische Musik,auf die man sich aber einlassen muss.Ich bin kein Musikkritiker,die Musik ist halt Geschmackssache,auf jeden Fall sollten aufgeschlossene Hoerer sich dieses werk mal anhoeren.
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am 21. Februar 2013
Ich bin seit langen Jahren Fan der Musik von NIN, HTDA und Trent Reznor im Allgemeinen. Bisher war The Fragile mein liebstes Stück Musik aus diesem riesigen Musik-Katalog, der seit den 80ern von ihm entstanden ist.

Dann habe ich diese CDs gehört und den Film und die Bücher dazu entdeckt. Mittlerweile muss ich sagen, dass dieser Soundtrack alles bisher dagewesen in den Schatten stellt. Das ist das gleichzeitig eindringlichste, traurigste und schönste Album bisher. Chapeau!
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am 20. September 2012
Trent Reznor ist einer der herausragendsten Musiker aus den Neunzigern und einer der wenigen, der über die Jahre seine musikalischen Qualitäten nicht verloren hat, wie z.B Chris Cornell. Und das beweist er mit diesem 3 stündigen "Meisters Werk" aufs neue. Natürlich darf man Atticus Ross nicht außen vorlassen.
Die Musik ist wie die Hauptfigur "Lisbeth Salander" im Film auch: Verstörend, schwer zugänglich aber auch in einer gewissen Art zerbrechlich.
Bei diesem Soundtrack kommt noch weniger Sonne durch als bei "The social network". Man fühlt sich in den tiefsten schwedischen Winter versetzt. Besonders mit Kopfhörern ist es ein Genuss.
Die Songs reichen von schönen Piano Stücken wie "Parallel timeline with alternate outcome" bis zu manchen Songs die man nur grenzwertig als Musik bezeichnen kann wie "a viable construct", ich würde es reine Atmosphäre nennen. Tempo kommt eigentlich nur bei dem genialen Led Zeppelin cover "Immigrant Song" oder bei "Oraculum" auf. Einzig der letzte Track "is your love strong enough?" von "How to destroy angles" kommt mir ein bisschen deplatziert vor. Natürlich bezieht sich der Text auf das Ende des Filmes, aber er wirkt etwas oberflächlich.
Die Gestaltung der CD's und Hülle ist sehr schön und macht sich super im Regal.

Wer Spaß an purer Atmosphäre hat wird dieses Album lieben. Mir wäre es noch einen Oscar wert gewesen.
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