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am 22. Juli 2011
Als bei einem nächtlichen Bombenanschlag auf eine Stockholmer U-Bahn mehrere Menschen sterben, fällt der Verdacht nach einem entsprechenden Bekenneranruf auf eine islamistische Terrorgruppe namens "Siffins heilige Reiter/ Ritter". Bei Verbrechen mit ausländischem Hintergrund ist das aus anderen Romanen des Autors bekannte A-Team um Kerstin Holm gefragt. Dessen Mitglieder ermitteln zunächst ziemlich lange und ebenso ergebnislos im Hinblick auf den terroristischen Hintergrund, da es sich als sehr schwierig erweist, etwas über diese international unbekannte Gruppierung zu erfahren. Erst nach einer für meinen Geschmack zu langen Anlaufphase bekommt die Ermittlung neue Impulse, indem jetzt das Hauptaugenmerk erstmalig auf die Opfer des Anschlags gerichtet wird. Möglicherweise waren sie gar keine zufällig zusammengewürfelte Gruppe von Personen, sondern gehörten zusammen? Die Sichtung aller Computer der Todesopfer und Schwerverletzten führt zu neuen Erkenntnissen..... und jetzt nimmt die Handlung Fahrt auf bis zum spannenden Showdown am Ende des Romans.
Der Erzählstil von Arne Dahl ist wieder ähnlich wie in den beiden mir bekannten Vorgängerromanen "Totenmesse" und "Dunkelziffer": Am Anfang versteht man nur wenig, da eine große Anzahl Romanfiguren und wechselnde Perspektiven den Leser verunsichern. Außerdem gibt es Kapitel, in denen dem Leser unbekannte Personen "Selbstgespräche" führen, wobei man nicht wirklich durchschaut, worum es geht. Die privaten Probleme der Mitglieder des A-Teams werden wieder aufgerollt, auch hier muss der Leser sich allmählich einlesen, falls die Lektüre der vorherigen Bände schon länger zurückliegt.
Im Nachhinein werden aber alle losen Enden zu einem Gesamteindruck zusammengeknüpft und es wird ersichtlich, dass Arne Dahl wieder einen komplexen und sehr gut durchdachten Kriminalroman vorgelegt hat, der einige Überraschungen zu bieten hat.

Fazit: Bei "Opferzahl" handelt es sich um einen intelligent konstruierten Krimi, der konzentriertes Lesen erfordert und solide Ermittlungsarbeit glaubwürdig und -streckenweise - spannend darbietet. Mir persönlich war jedoch der erste Teil etwas zu sehr in die Länge gezogen, deshalb vergebe ich "nur" 3,5 Sterne . Wer sich an einer phasenweise langsameren Gangart nicht stört, ist mit diesem Buch gut beraten.
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Ein Bombenanschlag in der U-Bahn von Stockholm fordert zehn Tote. Kerstin Holm und ihr Team ermitteln. Ein früher Verdacht fällt auf die islamistische Vereinigung „Siffins heilige Reiter“, doch dann werden deren Mitglieder einer nach dem anderen systematisch ermordet.

Mit diesem doch recht reißerischen Covertext auf der Rückseite des Buches wurde ich neugierig auf dieses Buch und habe es mir schließlich für den Urlaub gekauft. Ich muss jedoch sagen, dass ich bisher keine Bücher von Arne Dahl gelesen habe und mir somit auch nicht bewusst war, dass ich mit diesem Buch weit hinten in einen Romanzyklus (9. Fall von Kerstin Holm und ihrem Team) eingestiegen bin und mir deshalb das Vorleben / Vorwissen zu Kerstin Holm und ihrem A-Team gefehlt haben, um vieles schneller zu verstehen. Dieses fehlende Vorwissen auch über frühere Fälle macht es schwierig das Zusammenspiel der einzelnen Personen zu verstehen. Doch nicht nur dies machte es mir anfangs nicht leicht Zugang zu diesem Buch zu finden. Langsam, fast behäbig ist der Einstieg in die Geschichte. Beginnend mit einer Person, die voller Selbstzweifel versucht eine U-Bahn zu erwischen, dies aber aus persönlichen Gründen nicht wirklich will und schließlich dadurch dem Anschlag entgeht. Es folgen weitere Einschübe, Gedanken, die scheinbar so gar nicht zu der Geschichte gehören wollen und schließlich noch eine feministische Reporterin, deren Ergüsse man(n) teils nicht verstehen oder gar nachvollziehen kann. Doch wer diese Anfangshürde genommen hat, wird mit einer doch sehr interessanten und guten Geschichte belohnt.

Wie bei einer Zwiebel enthüllt Dahl im Verlauf seines Buches die Beweggründe für den verheerenden Terroranschlag auf die Stockholmer U-Bahn. Was anfangs noch alles offensichtlich zu sein scheint erweist sich im weiteren Verlauf als belanglos. Während die Ermittler Stück für Stück in ihren Ermittlungen vorankommen verändert sich mit jedem neuen Detail das Bild. Es gibt nicht den einen überaus genialen Detektiv, der gleich einem Sherlock Holmes schon bald alles erahnt, sondern viele kleine Gedanken aus der Erfahrung der täglichen Polizeiarbeit leisten wertvolle Dienste. Arne Dahl beschreibt die Ermittlungsarbeiten nicht nur realitätsnah, sondern führt auch noch die Schwierigkeiten, Reibereien und auch Eifersüchteleien der verschiedenen Polizeiorganisationen vor Augen. Dahl verliert in seiner Schilderung nie den präzisen Blick auf den Tathergang. Immer wieder diskutieren die Ermittler die Sitzordnung der einzelnen Passagiere in der U-Bahn und über Vermutungen und Hypothesen schaffen sie es schließlich den Tathergang genauestens zu rekonstruieren.

Interessant ist schließlich auch Dahls Schreibstil: Mit teils kurzen Sätzen, die das vorhergehende wiederholen verdeutlicht und verstärkt Dahl das Geschehen, so dass man dieses nahezu bildhaft vor Augen hat. Geschickt verwebt Dahl schließlich seine einzelnen Fäden, so dass sich am Ende des Buches die vielen Fragezeichen, die man am Anfang hatte doch gut aufgelöst haben. Insgesamt ist dies für mich ein wirklich packender Thriller, trotz einiger Längen, den man guten Gewissens empfehlen kann.
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am 5. September 2012
Hatte ihn auf Grund der Crimicouch Empfehlung erworben - aber darauf ist offensichtlich kein Verlass.
Einen derart wirren, hölzern und langweilig geschriebenen Krimi hatte ich schon lange nicht mehr in der Hand.
Unzusammenhängende Handlungsstränge, die nicht wirklich zusammengeführt werden.
Irrwitzige Einfälle, wie die implantierte Giftdosis - das ist James Bond Schundliteratur Niveau.
Eine feministische Frauengruppe, die gegen "Schwanzfechter" vorgeht. Dann wird dieses unsägliche Wort 37 mal wiederholt.
Sorry, aber mein erster und letzter Arne Dahl.
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am 27. Juni 2011
Der Klappentext mit dem Zitat aus dem schwedischen "Expressen" (bester Krimi überhaupt von Dahl) hat mich mal wieder neugierig gemacht.

In der Stockholmer U-Bahn - im letzten Wagen des letzten Zuges um 0:59 Uhr - explodiert eine Bombe, kurze Zeit später bekennt sich eine anscheinend islamistische Gruppe zum Anschlag. Ein anonymer Anrufer mit Akzent spricht einen Satz, der später wichtig werden wird:

'Lower your eyes. It makes the mind more focused, and gives more peace to the heart.' Zu deutsch etwa: "Senke den Blick. Das schärft das Bewußtsein und schenkt dem Herzen mehr Frieden".

Die Gruppe nennt sich "Die heiligen Reiter der Siffin", benannt nach einer heiligen Schlacht des Islam, zwischen Schiiten und Sunniten.

Das uns als Arne Dahl Leser bekannte A-Team steht vor ungewohnten Aufgaben. ... Terroranschlag ... die wiedereingesetzte Chefin Kerstin Holm sucht später Unterstützung beim inzwischen pensionierten Jan-Olof Hultin, der die Koordination zwischen den beteiligten polizeilichen und geheimdienstlichen Organen innehat. Erneut Kompetenzgerangel und Heimlichtuerei zwischen Staatspolizei, Stockholmer Polizei und der aus anderen Titeln bekannten Sicherheitspolizei "Säpo".

Die Untersuchung der Identität der Ermordeten git Rätsel auf. Alle Opfer saßen oder standen im letzten Teil des U-Bahn Wagens, obwohl im vorderen Teil und in der Mitte viele Sitzplätze frei waren. Und ... Die Überlebenden im vorderen Teil fuhren alle nach Hause, die Mehrzahl der Opfer aber entfernte sich von ihrem Wohnort. Wo wollten sie mit der letzten U-Bahn hin?

Das A-Team stößt immer wieder an Grenzen, deckt aber mehr und mehr auf, aber nicht nur die "Die heiligen Reiter der Siffin" machen ihnen das Leben schwer.
Nach müseliger kriminalistischer Kleinarbeit können die Ermittler die vier Mitglieder der Bekennergruppe ausfindig gemacht werden, allerdings fallen diese nach und nach Mordanschlägen zum Opfer.

Also wer steckt tatsächlich hinter dem Anschlag?

Der Showdown spielt dann schließlich in Berlin, aber mehr nicht an dieser Stelle, selber lesen!!!

Für mich als Arne Dahl Fan ist "Opferzahl" einer seiner besten Romane!

Für Sie vielleicht auch, denn das Finale kann spannender kaum sein.
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TOP 500 REZENSENTam 25. März 2011
Jan Arnald, der dem Krimileser besser unter dem Pseudonym Arne Dahl bekannt sein wird,ist nicht nur Autor einer Reihe herausragender schwedischer Krimis, sondern auch Redakteur zweier Literaturzeitschriften und Literaturkritiker.Die Freunde dieses Autors kennen seinen unverwechselbaren Schreibstil, der sich durch sprachliche Vielschichtigkeit auszeichnet, so auch in seinem neuen Werk "Opferzahl".

Nach Amerika und Europa hält der Terrorismus auch in Schweden Einzug.Ein Bombenattentat auf einen Einsatzwagen der grünen U-Bahnlinie fordert zehn Opfer.Der erste Gedanke läßt sofort einen Angriff von islamistischen Terroristen vor den Augen der Leser entstehen. Als sich dann eine islamistische Vereinigung, namens "Siffins heilige Ritter" zu diesem Anschlag bekennt,scheint der Gedanke sich in Realität zu verwandeln.Die dem Leser schon bekannte A-Gruppe versucht in mühevoller Kleinarbeit die einzelnen Mitglieder dieser Gruppe aufzuspüren, um dann festzustellen,dass diese nach und nach liquidiert werden.Wer also steckt hinter dem Anschlag?

Der neue Krimi von Arne Dahl beginnt recht undurchsichtig. Viele Personen werden vorgestellt, Kompetenzrangeleien bestimmen neben der Beschreibung des blutigen Attentats die ersten Seiten. Wer sich davon aber nicht abschrecken läßt, wird mit einer ausgeklügelten Geschichte und einer enorm spannenden Ermittlung belohnt, die mit einem spannenden Finale endet.Bei Arne Dahl hat man immer das Gefühl,dass er aus einer unerschöpflichen Anzahl an Töpfen,die bereitstehen,seine Ideen schöpft und sie wie ein Bilderpuzzel Teil für Teil zu einem Ganzen zusammenlegt.Die Spannung, die dabei entsteht,hält den Leser bei der Stange.Dabei legt er bei seinen Romanen immer sehr großen Wert auf die Beschreibung seiner Ermittler, ihre Probleme, persönliche Befindlichkeiten und ihre Entwicklungen.So erscheinen seine Protagonisten nicht eindimensional,sondern werden von Buch zu Buch reifer,vielschichtiger aber bleiben mit ihren kleinen Macken doch immer menschlich.
Außerdem erhält der Leser Einblick in die anstrengende Kleinarbeit der Ermittlungen und darf auch teilhaben an den manchmal sogar philosophischen Gedankengängen der einzelnen Ermittler.

Ein Roman, einer seiner besten meiner Meinung nach, den man Seite für Seite genießen sollte.
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am 25. Februar 2011
In seinem neuesten Roman spielt Arne Dahl in gewohnt sprachstarker, intensiver Weise mit den, sicher zum Teil durchaus gerechtfertigten, Vorurteilen und Ängsten der westlichen Welt ob der islamischen, terroristischen Bedrohung und führt vor Augen, was gut es sich hinter diesem Deckmantel sich verstecken lässt und zu welchen Irrwegen diese gerechtfertigte Sorge auch führen kann.

Ein Bombenanschlag auf die U-Bahn in Stockholm fordert 10 Menschenleben. Umgehend tickern die Nachrichten und Meinungen durch die Stadt. Völlig klar für alle Beteiligten ist, dass der islamische Terror nun, nach London, auch in Schweden zugeschlagen hat. Die eiligst zusammengerufene, umfassende Sonderermittlungseinheit aus allen Bereichen der Polizei trifft sich gerade zur ersten Besprechung als zudem noch ein ernstzunehmender Bekenneranruf eintrifft einer Gruppe, die sich 'Die heiligen Reiter von Siffin' nennt.

Alles also scheint klaren Linien zu folgen, es kann nur noch darum gehen, diese ominöse, offenkundig islamistische Gruppe, zu finden und dingfest zu machen. Eine Aufgabe, der sich auch die Sondereinheit für Gewaltverbrechen mit internationalem Charakter, kurz A-Gruppe genannt.
Wer Arne Dahls Bücher kennt, weiß, dass sich dahinter Inspektor Paul Hjelm mit seinem Team verbirgt. Mit seinem aus vorhergehenden Fällen durchaus noch gebeutelte Team, mitsamt aller Probleme der Konkurrenz unter den verschiedenen Polizeieinheiten, mitsamt persönlicher Tragödien wie der Sache mit Bengt aus dem Vorgängerroman, der sich noch im Koma befindet.
Und mitsamt dem Problem, dass der Fall des Bombenattentats schon bald Brüche zeigt und nicht einfach so stimmig aufgehen will. Denn warum sonst fallen mehr und mehr Mitglieder der 'Heiligen Reiter von Siffin' Anschlägen zum Opfer? Wer mischt noch mit und was sind die wahren Hintergründe des Attentats von Stockholm?

Fragen, die das Team durch halb Europa führen werden und viel größere Gefahren aufdecken lassen wird als nur die einer einzelnen, islamistischen Terrorzelle. Mit einem Gegner, der beste Verbindungen bis in die Spitze der Polizei aufzuweisen hat.

Assoziativ ist der Stil von Arne Dahl. Viele Informationen, Gedanken, Eindrücke und Impulse legt er auf die Seiten seines Buches, lenkt wie zufällig die Augen des Lesers hierhin und dorthin und hat doch mit allem, was er erzählt, etwas im Sinn. Manchmal ist das ein wenig anstrengend zu lesen, gerade im ersten Teil des Buches. Bis dann endlich alle beteiligten Figuren (und da sind nicht wenige) ihren Platz gefunden. Ein Stil, mit dem es Dahl durchaus gelingt, den Leser mitten hinein in die Welt seiner Protagonisten zu versetzen.

So, wie er mit knappen Streichen auf gerade einmal knapp drei Seiten das gesamte Team der Gruppe A skizziert, mehr andeutet, als detailliert beschreibt und gerade durch diese vielfachen Andeutungen Interesse an den Figuren erweckt, so gelingt es ihm ohne weiteres mit souveräner Hand, den roten Faden durch die 440 Seiten des Buches aufrecht zu erhalten.

Ein komplexer Fall, der von komplexen Figuren auf beiden Seiten getragen wird und der so manche Täuschungen und vorschnellen Schlüsse ad absurdum führen wird. Ein Fall, an dem die Ermittler auch höchst persönlich beteiligt sein werden. Intensiv, dicht, und spannend.
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am 12. Dezember 2013
In "Opferzahl" geht es um einen Bombenanschlag, der auf die U-Bahn in Stockholm verübt wird. Zehn Menschen verlieren ihr Leben. Eine international nicht bekannte Terrorgruppe bekennt sich zu dem Attentat. Die Zuständigen verlieren sich in Rangstreitigkeiten, ehe man als Leser die Ermittlungen des A-Teams verfolgt.

Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch von Anfang an nicht richtig gekriegt hat. Man wird mit vielen Personen konfrontiert, so gibt einige Passagiere der U-Bahn, fast ein Dutzend Tote, mehrere Organisationen, die ermitteln, auch wenn man vorrangig das wiederum auch nicht gerade kleine A-Team begleitet. Es gibt Verdächtige und alte Fälle, die hervorgekramt werden. Ebenso wird immer wieder auf die Sitzverteilung in der Bahn Bezug genommen, Personen werden mit Nummern benannt, dann mit Namen, dann werden Einzelheiten bekannt, die man sich nicht im Geringsten merken kann - die Toten und anderen Menschen bleiben einfach nur irgendwelche Leute, denen man nichts zuordnen kann. Auch zu den Protagonisten findet man keinen Zugang. Es gibt noch weitere Romane des Autors, in denen es um die A-Gruppe geht. Ich habe keinen davon gelesen, aber eventuell hat man dadurch dann schon eine andere Beziehung zu den Ermittlern. Nichtsdestotrotz bleiben aber auch in dem Falle noch die anderen Figuren blass, austauschbar und fremd. Mir ist insgesamt alles zu viel - und gleichzeitig zu wenig.

Das Buch wird beherrscht von Längen und Wiederholungen, mir fehlt es an Tempo und Spannung. Einige Dialoge sind ganz gelungen, speziell sagt mir die Darstellung um Bengt sehr zu. Auch die anfänglichen Zeitungsberichte und die widersprüchlichen Informationen erscheinen mir realistisch und gut erdacht. Diese Lichtblicke können aber bei den vielen anderen dunklen Wolken leider nicht bestehen, überhaupt nicht gefallen hat mir z.B. der Einblick, der jeweils kursiv gedruckt ist. Damit kann ich so gar nichts anfangen. Ich habe mich zwischendrin immer mal wieder gefragt, ob das Weiterlesen überhaupt Sinn macht oder ob ich am Ende auch nur mit Fragezeichen zurückbleibe. Nun kann ich sagen: das hätte ich mir sparen können. Zwar habe ich verstanden, um was es geht, aber das hat alles nichts mit Mitfiebern oder Lesefreude zu tun, es war eher ein Kampf, mich bis zum Ende zu quälen - und dort angekommen war ich immer noch nicht zufrieden.

Man muss in jedem Fall aufmerksam lesen, um überhaupt einen roten Faden zu sehen. Alles in allem bleibt die Story für mich zu überladen, zu fad, zu verwirrend und zu nichtssagend. Sie hat mich überhaupt kein bisschen gepackt. Ich kann nicht mehr als 2/5 Punkte vergeben.
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am 12. Februar 2013
Bei einem Bombenattentat in der Stockholmer U-Bahn kommen mehrere Menschen ums Leben. Ein kursiv gedruckter innerer Monolog berichtet über ein Gewissen, das mit der Tat in Zusammenhang zu stehen scheint. Die "heiligen Reiter von Siffin" bekennen sich telefonisch zu der Tat und die Ermittlungen richten sich auf Islamisten. So langsam kommen jedoch auch andere Verdachtsmomente an den Tag, die sich auf die Opfer konzentrieren. Warum saßen mehrere Leute, die scheinbar nichts miteinander zu tun hatten, mitten in der Nacht zusammen in der fast leeren U-Bahn?

Die Bauart dieses Krimis hat mir gut gefallen: Mehrere Verdachtsmomente, völlig unterschiedliche Richtungen, aber alle irgendwie verstrickt. Außerdem Polizisten, die aus persönlichen Gründen etwas verschleiern wollen. Der scheinbar Wahnsinnige, der schließlich doch noch etwas zur Aufklärung beiträgt. Insgesamt fand ich vieles holprig, was an der Übersetzung liegen kann. Die Figuren werden nicht richtig lebendig, dazu sind es auch zu viele. Möglicherweise wäre mir das aber nicht so aufgefallen, wenn ich einen der Vorgänger gelesen hätte. Den letzten Dreh zum bösen Wicht mit der Fernbedienung fand ich dann richtig plump. Alles in allem jedoch spannende Unterhaltung, nicht nach dem üblichen Schema.
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am 21. Juni 2012
Too much-Also ich habe ewig gebraucht in diesesBuch hereinzukommen-direkt am Anfang unzählige Polizisten, die man nicht zuzuordnen weis und dann noch dieses Attentat.Hier herrschte auch bei mir Verständnischaos.Was stört, sind etliche Nebenhandlungen, die nicht zum Ziel führen-und leider wir am Ende bestätigt, daß die andere Fraktion "ja alles wusste"Herzschmerz mit Beziehungsstress,natürlich ein Kind als zusätzl.Opfer und eine Krebserkrankung und zum Schluß noch Geheimdienst und ominöse Pillen aus demBaltikum machen das Buch nicht zudemwas ich mir erwartet hatte.Eher Enttäuschuung und Verwirrung sind vorherrschend.
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am 22. Februar 2013
Als ich das Buch fand, war ich vom Text des Buchrückens begeistert. Doch während des lesen war ich enttäuscht. Enttäuscht von der Ausdrucksweise, die teilweise beschämend war, sowie enttäuscht von der Handlung. Nach den ersten 200 Seiten hatte ich immer noch das Gefühl in der Einleitungsphase des Buches / der Geschichte zu stecken. Langatmig, war dann der nächste Gedanke. Spannung? Ja ab und an, aber leider nicht durchgehend. schade! Manchmal hatte das Gefühl einen schlechten Tatort - Film zu sehen. Der Schluss war Super! Fazit: Super Idee, schlecht erzählt bzw. beschrieben. Zu langatmig & streckenweise langweilig.
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