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am 5. Juli 2014
An extensive, excellently researched, sometimes a little biased and at times rambling text. A good book if you are interested in an academic publication by one of the most influential strategists of the twentieth century. . No quick read.
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am 20. Februar 2015
middle part is political history and it's not that bad, rather interesting
the reader of this book is maybe familiar with the topic, not many new things
the connections are interesting
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am 15. September 2009
Henry Kissinger, Jahrgang 1923, geboren in Fürth und 1938 mit seinen Eltern in die USA ausgewandert. Er diente den Präsidenten Nixon und Ford als Nationaler Sicherheitsberater sowie als Aussenminister. Seine Amtszeit war insbesondere von drei Erfolgen gekennzeichnet: Entspannung mit der UdSSR, Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit China, diplomatische Vermittlungsleistungen in Nahost. Sein Arbeitsstil war geprägt von Alleingängen mit denen er die Bürokratie seiner Behörde überging. Sein Leitfaden: die Staatsraison, über alle moralischen Prinzipien gestellt.

Es kann somit nicht verwundert, dass Kissinger in seinem Buch über Diplomatie insbesondere die Realpolitiker ihrer Zeit in einem positiven Licht glänzen lässt: Kardinal Richelieu, Fürst Metternich, Fürst Bismarck, aber auch Theodor Roosevelt und natürlich Nixon. Wo aber ist der im Kongo umgekommene UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld? Als der UN-Sicherheitsrat während der Suezkrise durch das anglo-französische Veto lahmgelegt ist, gelingt ihm ein genialer Schachzug: er reaktiviert den "Uniting for Peace Resolution"-Mechanismus mit Hilfe der blockfreien Staaten, ein unglaublicher Präzedenzfall. Hammarskjöld verstand wie kaum ein anderer UN-Generalsekretär die ihm gegebenen Mittel zu nutzen. Innerhalb von 48 Stunden organisierte er die erste wirklich internationale Polizeitruppe, die UNEF, eine moralische Instanz, ein Puffer zwischen den Konfliktparteien. Hammarskjölds Vision der Vereinten Nationen war aussergewöhnlich, etwas wirklich Neues entstand unter seiner Führung. Seine so genannte vorbeugende Diplomatie war wegweisend. In Kissingers Buch jedoch erfährt er keine Würdigung. Kissinger behauptet auf S. 542, dass es Eisenhower war, der die Generalversammlung nach dem Veto Englands und Frankreichs anrufen wollte. Hammarsjkölds Namen habe ich nirgendwo gefunden. Kissingers Sicht der Ereignisse ist nicht nur in diesem Fall irritierend.

Über weite Teile dieses Buches hatte ich den Eindruck, dass es dem ehemaligen Aussenminister vor allem um eine Rechtfertigung amerikanischer Handlungen ging; S. 615 über Konzepte zur westlichen Einheit: Ultimately, the issue came down to the question of why nations cooperate. In the American view, all reasonable peoples in the end come to the same conclusion; hence, common objectives are taken more or less for granted, and emphasis is placed on the machinery with which to implement the underlying harmony. Die Europäer hingegen mit ihrer langen Geschichte von gegensätzlichen nationalen Interessen würden die Bedeutung der Harmonie anders sehen. Der Rezensent wundert sich freilich ob der Art und Weise, mit welcher die USA ihre harmonische Sicht der Dinge weltweit verbreitet haben, sei es im Iran (Mossadegh) oder später in Chile (Allende).

Immerhin gesteht Kissinger an einigen Stellen auch offen Fehler ein. Im Falle des Vietnamkrieges ist er im Rückblick der Meinung, dass man frühzeitig in Laos hätte eingreifen müssen. Dort wäre eine Eskalation des Partisanenkrieges nicht möglich gewesen, ein Sieg über Nordvietnam mit geringeren Mitteln realisierbar gewesen. Als Nixon die Amtsgeschäfte übernommen hatte, gab es sehr wohl ein Memorandum von Anthony Lake, Kissingers executive assistant und Clintons späterer Nationaler Sicherheitsberater. Dieses Memorandum sah viele der späteren Probleme voraus. Kissinger beschreibt immerhin, dass und warum er nicht bereit war sich dafür einzusetzen, so dass der Krieg unnötig verlängert wurde.

Diese Beispiele veranschaulichen sehr gut meine Kritikpunkte an Kissingers Buch: zum einen der Versuch die amerikanischen Handlungen als gut und richtig darzustellen, zum anderen sind viele Ereignisse einseitig beschrieben. Leistungen von Nicht-Amerikanern werden nicht immer erkannt und gewürdigt. Selbstkritik findet nur da statt, wo man sie wirklich nicht mehr leugnen kann. Kurz: Kissinger gibt sich nur scheinbar objektiv. Innenpolitische Faktoren, die sich auch aussenpolitisch auswirkten, werden vernachlässigt, zum Beispiel die Bürgerrechtsbewegung, Martin Luther King wird nicht erwähnt, auch der Widerstand gegen den Vietnamkrieg wird nur unzureichend gewürdigt. Des Weiteren ignoriert Kissinger die Möglichkeiten, welche die Vereinten Nationen bieten.

Er stellt zwar verschiedene Arten von Diplomatie vor, insbesondere am Beispiel Europa versus Amerika bzw. bei der Gegenüberstellung von Theodore Roosevelt und Woodrow Wilson, erkennt jedoch nicht, dass die interessantere Frage die einer alten und neuen Diplomatie wäre. Realpolitik versus Idealpolitik. Oder am Beispiel des Versailler Friedensvertrages: ein Gerechtigkeitsfrieden mit dem Ziel der Versöhnung oder ein Diktatfrieden? Kissinger stellt die Ereignisse nicht in Frage, sondern erzählt nur seine Version der Fakten. Meine Erwartung war nicht eine reine Dokumentation der vergangenen Machtpolitik. Ich hatte mir auch Analysen erhofft wie internationale Politik besser funktionieren kann, eine internationale Politik, die von ethischen Grundsätzen geleitet ist.

Alles in Allem wäre zu sagen, dass DIPLOMACY zwar lesenswert ist, man sich aber bei der Lektüre stets bewusst machen sollte, dass Kissinger SEINE Version der Ereignisse erzählt, eine Version, die von SEINER Vorliebe für die Realpolitik geprägt ist, eine Version, die ethische Grundsätze nur unzureichend berücksichtigt. Der Text ist gut lesbar und verständlich, einem Anfänger der englischen Sprache würde ich dieses Buch dennoch nicht zumuten wollen.
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am 28. April 1999
In his book Diplomacy, Henry Kissinger uses his vast knowledge of the art of diplomacy and applies it to the most important periods in history of the last 200 years. For many, the key points of history are highlighted by wars, Kissinger tells the story of those who worked to avoid, or sometimes initiate, wars and how they rebuilt international relations after conclict. His analysis of their actions is an asset for anyone studying world diplomacy. He shows the origins of many of the philosophies used in the diplomacy of today. For those with an interest in history, diplomacy or political science, this book is a must.
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am 13. Mai 1999
No doubt that this is the best diplomatic history yet written. Yet, I should say he shows his bias, which developed from his experience of being discriminated against as a Jewish adolescent in Germany, when he reconsiders the world order in the last chapter. This also amplifies his analysis of Japan as a former Axis ally, in which he mentions the Prime Minister MIYAZAWA in page 827. I should say it shows Dr. Kissinger's more superficial understanding of Japan, compared with that of Europe. With this bias to old Axis countries, he might have backlashed against Germany and Japan, and it also affected his compassionate approach to China, which has been justified by America's ambiguous exceptionalism.
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am 28. September 1999
Kissinger's monumental work is a fascinating study of how statesmen deal with the complex and dangerous world of international politics. It covers 300 years, but most of the book is devoted to the Cold War. It has many insights into statecraft, but it is lacking in overall theory. Kissinger sees power as the most important variable in state relations, but ideology, history,and individual leaders views also play a major role. At no point does he tell us how all these factors overlap. He also cant explain why states have conflicting interests, which is a major hole in his theoretical view. Still, the book is not about theory for the most part. Read it for the diplomatic history, which is unparalleled and very well written.
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am 8. Mai 2000
Surely Dr. Kissinger is the only man alive who can speak of Richelieu, Bismark and Reagan in the same breath with credibility and authority.
The only other worthy historical accounts I've read written by such a key protagonist are by Churchill.
Kissinger is the ultimate proponent of Realpolitik, an overused and ill understood concept that he illuminates well by placing it in historical context. It rests on the premise that personal morality be kept distinct from the principles which guide statesmanship - and that ultimately we're all better served by this. Clouding the two will too often lead to a powerful state, such as the US, overextending itself and failing to meet its goals. Kissinger shows that this has been true for centuries.
The tragedy of the book is that it was written when it was. I'd love to read more of Dr. Kissinger's analysis on US and European policy in Somalia, the former Yugoslavia, and towards the former Soviet Union in the era of Chechnya. He would likely advocate a far less activist stance - but how would he reconcile this with the high profile given to the moral dimension by CNN and the world media?
It's time for a prescription for democracies in the age of the internet and satellite TV. Still, Diplomacy is a great read - I had intended only to dip into it, but found myself unable to put it down.
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am 27. Juni 2000
Kissinger's analysis of REalpolitik is strong. But, he underestimate's Hitler's diplomatic skill, overestimates the Wilsonian beliefs of the leaders of the 30s, and writes sentences in musty formulae( 'it is a measure of__that________' or 'they had forgotten____-if indeed they[or he] had ever known it'.)He is terribly repetitive, and makes odd comparisons to keep the reader interested. Excluding his repetitions and digressive comparisons would knock off a hundred pages. Finally, his taste for balance-of-power, Realpolitik, and statesmen like Bismarck and Disraeli seems more nostalgic than reasoned.
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am 22. März 2000
Kissinger writes of the history of international politics from the Peace of Westphallia until the modern era with obvious familiarity and ease. The chapters can be read individually or as a continuing history. This book proved worthwhile not only by giving me greater insight into politics among nations, but also some very well appreciated background on subject matter covered in my Modern Europe 306 history course. The philosophies of Idealism and Realism shine through, and Kissenger always a realist, presents his case well. One aspect missing from this otherwise nearly complete volume is a more telling account of his involvment in the context of the greater scheme of things: Arms talks, Indonesia and Chile to name a few. Taken as a whole I recomend this to any student of history, international affairs, and especially to the individual who would like a greater understanding of how things international work.
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am 26. August 1999
An interesting work about the evolution of diplomatic relations between western nations since the 17th century to the end of the cold war. Kissinger can indeed describe the tidings of political times and explain the reactions of statesmen and peoples to foreign threats, but his opinion is highly biased in asserting the fundamentations of the USA's foreign policies and in his analysis of the cold war. The United States, like their European cousins, aren't just fundamentally driven by ideals in defining their foreign policies: of course that ideals always have some influence (and every nation tends to pounder greatly this matters when dealing with other peoples), but we can't say that american policies toward China, Indonesia and Chile's dictatorships rest solely on ideals. Political and economic interests are always powerful aspects in the minds of statesmen. Yet, even if Kissinger's views of the cold war are highly biased (he tells about the oppression in communist countries, but forgets to tell about american illegal involvement in supporting many of the butchers that conducted civillian slaughters in Latin America and Africa), he can give us a good introspective look on the thoughts of diplomatic negotiators or statesmen and the sequence that events took throughout the last centuries and that lead to the complex post-cold-war world we live today.
25th of August of 1999
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