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am 18. Januar 2015
Redet man über koreanisches Kino so kommt man an “JSA”, “Oldboy” oder auch “The Catcher” nicht vorbei, doch der meiner meiner Meinung nach beste Film der Halbinsel bisher ist mit weitem Abstand Kang Je-Gyus “Brotherhood”. Dieser Film erzählt die Geschichte von zwei Brüdern im Korea-Krieg, die getrennt von ihrer Familie in den Kampfeinsatz geschickt werden. Der Ältere setzt alles daran seinen Bruder zu schützen, weshalb er auch vor den gefährlichsten Missionen nicht zurückschreckt, wenn im Gegenzug sein Bruder in Sicherheit bleibt. Dies führt zu seinem aufstieg zum Kriegshelden, was jedoch von seinem Bruder missverstanden und geneidet wird. Als sich die Ereignisse überschlagen, stehen beide plötzlich auf verschiedenen Seiten, bis es zum Unvermeidbaren kommt. Der Film thematisiert den Krieg im allgemeinen und natürlich den Korea-Konflikt im speziellen auf so persönliche Weise, dass die eigentlich Gründe des Krieges nahezu in Bedeutungslosigkeit verschwinden und entlarvt die Kampfhandlungen selbst als sinnloses Gemetzel ohne Gewinner. Grandios erzählt und technisch perfekt umgesetzt.
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am 18. April 2013
Pflicht für meine DVD- Sammlung. Genialer emotionaler Film, tolle Produktion.

Leider keine Extras auf der DVD, nur der deutsche Trailer. Schade.
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am 12. Mai 2009
Nach dem Tod seines Vaters setzt der Schuhputzer Jin-Tae alles daran, seinem jüngerem Bruder Jin-Seok ein Studium zu ermöglichen. Als jedoch der Korea-Krieg ausbricht, wird Jin-Seok zwangsrekrutiert. Um seinen Bruder zu schützen begleitet in Jin-Tae. Fortan meldet sich Jin-Tae für jeden gefährlichen Einsatz freiwillig. Sein Ziel ist es die Tapferkeitsmedille zu bekommen, denn die gibt ihm das Recht seinen Bruder vom Militärdienst zu befreien.

"Brotherhood" braucht sich vor großen Antikriegsfilmen aus Hollywood & Co. nicht zu verstecken. Diesem Film gelingt das, was Steven Spielberg mit Der Soldat James Ryan eher misslungen ist. Denn seien wir mal ehrlich, außer den anfänglichen 30minuten "Filmgeschichte" liefert der Film einen Plot nach Schema F ab. "Brotherhood" hingegen erzählt eine einfühlsame und packende Geschichte, mitsamt einer realitätsnahen und glaubwürdigen Charakterstudie.

Aber auch der Film an Sich ist ein hartes, glaubwürdiges Meisterwerk, dass den Zuschauer nicht schont. Die Bilder des Korea-Krieges sind nicht für Zartbesaidete geeignet, denn die Kamera hält auf alles drauf. Der Fokus liegt dabei die ganze Zeit auf den beiden Brüdern, die sich während des Krieges immer mehr voneinander entfremden. Hier der feingeistige Gutmensch Jin-Seok und dort der brutale Jin-Tae, bei dem man phasenweise nicht weiß, ob er wirklich nur will, dass er die Tapferkeitsmedaille bekommt, um seinen Bruder nach Hause schicken zu können oder ob es ihm einfach nur "Spaß" macht. Absolut packend.

Aber auch die politische Brisanz des Korea-Krieges wird aufgezeigt. Hier findet man vielleicht noch am ehesten einen Schwachpunkt im Film. Denn das Wie-und-Warum wird für manchen Geschichts-Interessierten phasenweise eher nur am Rande behandelt. Andere Punkte, wie z. B. die Erschießung von vermeindlichen Kommunisten oder der Eintritt in die kommunistische Partei des Landes, um dafür ein wenig Essen zu bekommen sind dafür überzeugend und eindrucksvoll.

Insgesamt ist "Brotherhood" einer der besten Antikriegsfilme überhaupt. Der Film ist einfühlsam, realitätsnah und top-insziniert. Die Geschichte der beiden Brüder ist spannend und bewegend. Anfangs war ich ein wenig skeptisch was diese asiatische Produktion betrifft (liegt wohl am starken Einfluss Hollywoods in meinem heimischen DVD-Schrank), auf jedenfall waren sämtliche Zweifel schnell verflogen und der Film hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt - 5 Sterne.
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Regisseur Je-gyu Kang zeigte mit "Brotherhood", dass ihn ihm nicht nur ein guter Drehbuchautor, sondern auch ein guter Regisseur steckt.

Die Geschichte ist weit entfernt von der Eindimensionalität unter der viele Kriegsfilme zu leiden haben. Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Storywendungen, die überraschend sind und glaubwürdig in die Geschichte eingearbeitet werden. "Brotherhood" ist dabei über weite Strecken ein starkes Drama, das sich mit der Wandlung des Charakters seines einen Protagonisten Jin-tae und die Auswirkungen auf das Verhältnis zu seinem Bruder beschäftigt. Dem Regisseur gelingt es dabei, diesen langsamen Charakterwandel glaubhaft darzustellen.

Neben diesem Dramaaspekt ist "Broterhood" natürlich ein Kriegsfilm mit allem was dazu gehört. Die Kriegsszenen brauchen sich hierbei definitiv nicht vor einem Hollywoodfilm verstecken. Hierbei geht Je-gyu Kang schonungslos zu Werke, zeigt die ganze Brutalität des Krieges und beweist dass er ein begnadeter Actionregisseur ist. Heftige und sehr blutige Szenen sind keine Ausnahme, so dass der Film nichts für zartbesaitete Gemüter ist.

Die Brutalität der Szenen ist nicht nur reine Effekthascherei, sondern verdeutlicht die Abscheulichkeit des Krieges. Je-gyu Kang gelingt dazu eine überraschend differenzierte Sichtweise der beiden Parteien. Obwohl der Film aus südkoreanischer Sicht erzählt wird, gibt es keine typische "Südkorea = gut und Nordkorea = böse"-Verteilung. Es werden immer wieder Szenen platziert, die mal mehr, mal weniger deutlich die südkoreanische Seite in ein schlechtes Licht rücken.

"Brotherhood" ist bombastisches Actionkino par excellence, kann dabei im Gegensatz zu vielen anderen Action- und Kriegsfilmen auch auf Storyebene beeindrucken.

Bild und Ton der blu ray sind als äußerst gut, detailreich und tiefenscharf zu bezeichnen. Es lohnt sich.

Außerdem ist eine Fülle an Bonusmaterial auf der blu ray vorhanden. Von Interviews mit Cast & Crew über ein umfangreiches Making of bis hin zu TV Sports und einer Bildergalerie liegen über 70 Minuten Special Features bei.

Fazit:

Ein gnadenloses, brutales, aber auch richtig gutes Kriegsdrama mit einer Fülle an Bonusmaterial. Unbedingt zu empfehlen!
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am 16. September 2012
Ich beziehe mich auf folgende Punkte: Ton, Bild, Inhalt.

Ton

Der Ton ist sehr stimmig gestaltet, die Synchronisation passt zu den Figuren und der Klang der Schlachten hört sich sehr gut an.

Bild

Die Bildqualität ist gut gemacht und setzt alles zusammen mit Musik/ton gut in Szene, zusammen genommen sind Kämpfe sehr stimmig und eindrucksvoll gestaltet.

Inhalt

Am Anfang sieht man einen alten Koreaner, welcher einen Anruf von einer Ausgrabungsstätte bekommt, er hofft dort jemanden zu finden, den er dort verloren hat...

Erzählt wird die Geschichte von 2 Brüdern, welche vor dem Ausbruch des Koreakrieges ihr Leben leben und plötzlich in einen Krieg reingezogen werden, dessen Ausmaß keiner anfangs versteht.
Man sieht die Entwicklung des älteren Bruders, welcher Sondermissionen übernimmt, damit sein junger Bruder von Fronteinsätzen möglichst verschont bleibt und nach Hause geschickt werden kann, wenn er sich genug beweist. Mit der Zeit wird die Kluft der Brüder immer größer, denn auch wenn er nur seinen Bruder schützen will, wird er selbst unbewusst immer brutaler, fanatischer und rücksichtsloser.
Dies spannt die Beziehung der Brüder an und stellt sie auf eine harte Probe, während der Krieg immer erbarmungsloser wird und die Menschlichkeit stetig abnimmt, denn jeder will den Tag lebend überstehen.

Man sieht sehr gut in dem Film, das in diesem Krieg (fast in jedem) jeder fanatisch werden kann und zu Verbrechen im Stande ist, das es sowas wie "Gut" und "Böse" nicht gibt.
So werden in Nord aber auch Südkorea die Menschen gegen die jeweils andere Seite aufgehetzt, zu regelrechten Hass erzogen, das aus ehemaligen Freunden Feinde werden.
Jede Seite will überleben und die meisten sind gezwungen zu kämpfen, müssen sich bekriegen und die Aggression steigt stetig, Aktion-> Reaktion.
Vorurteile sind so stets präsent, seien es "Kommunistenschweine" oder "Imperialisten", dies dürfte hier zu Lande vielen bekannt vor kommen, auch wenn der Krieg WEst vs Ost nicht statt fand, so sind auch heute noch Vorurteile bei uns zu finden.

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Ich persönlich kann den Film empfehlen, da er den Schrecken des Krieges nicht einseitig zeigt und relativ neutral bleibt, denn keiner hat eine reine Weste.
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am 25. März 2012
Ein Film der Superlative - in den Herstellungskosten, bezüglich des internationalen Einspielergebnisses, hinsichtlich der unglaublich realistischen Regie, der ungeheuer spektakulären Szenerie, der fantastisch besetzten Hauptrollen. Brotherhood" zählt zu den besten (Anti-)Kriegsfilmen, die ich je gesehen habe, und wurde verdientermaßen mit diversen Preisen ausgezeichnet. Im Verlauf des Zuschauens spürt man den Adrenalin-Spiegel rasch und beträchlich steigen, nicht nur der unerhört wirklichkeitsnahen Gefechtsszenen wegen. Auch die dramatische Entwicklung der Handlung trägt ihren Teil dazu bei. Es gibt Momente in diesem Film, die noch lange nachwirken, beispielsweise der Boxkampf, das Auffinden der Leichen im Dorf, der schockierend gut gemachte Luftangriff, der Zweikampf der Brüder auf nordkoreanischer Seite. Jang Dong-gun und Won Bin, die beiden Hauptdarsteller, füllen ihre Rollen unglaublich eindrucksvoll aus. Mimik und Gestik sind von einer aufwühlenden Überzeugungskraft, die insbesondere in der erschütternden Sterbeszene intensiv zum Ausdruck kommt. Manche Passagen in Brotherhood" sind derart überwältigend, daß einem der Atem stock. Der Film in seiner Gesamtheit ist verstörend, grauenvoll, schonungslos, ein wahrer Albtraum des Grauens, nichts für zartbesaitete Gemüter.
Lobenswert ist auch die sparsame Verwendung von Musik, die lediglich dazu eingesetzt wird, dramatische Augenblick zu unterstreichen, ohne dabei aufdringlich oder gar schwülstig zu sein, wie man das aus vergleichbaren amerikanischen Filmen kennt.
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am 29. Oktober 2006
Die zwischenmenschliche Beziehung im Wandel der Zeit der beiden Brüder Jin-Tae und Jin-Seok zu beobachten hat mich sehr gerührt.
Zunächst verläuft alles bestens im Leben der Brüder. Jin-Seok hat sich vorgenommen nach der Schule zu studieren und Jin-Tae möchte nicht weiter Schuhe putzen, sondern seinen eigenen Laden eröffnen.
Doch wie das Schicksal es will werden beide in die südkoreanische Armee eingezogen.
Jin-Tae versucht innerhalb dieses Krieges mit allen Mitteln seinen jüngeren Bruder Jin-Seok zu schützen und ihn am liebsten wieder nach Hause zur Mutter zu schicken. Deshalb stürzt Jin-Tae sich waghalsig ins Gefecht und wird im Laufe der Zeit immer verbitterter...

Am meisten beeindruckt haben mich die sehr realistische Darstellung der Gefechtsszenen, berührt hat mich das Ende des Film.

Alles in einem ein Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
:o)
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am 22. Oktober 2006
Ich habe mir diesen Film erst einmal in der Videothek ausgeliehen, muss aber sagen das es sicher kein Fehler war. Der Film beschreibt das Leben einer Familie während des Koreakrieges und später dann das Leben der beiden Brüder im Krieg. Es ist ein sehr emotionaler Film, der zum Nachdenken anregt und der einmal wieder zeigt was Krieg alles anrichten kann. Wer sich für Kriegsfilme interessiert, sollte diesen unbediengt sehen. Aber auch Leute die Kriegsfilme nicht so gern sehen, sollten sich diesen einmal anschauen.
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am 26. Januar 2014
Der Film, welcher im Original "The Brotherhood of War" heißt, hat mich positiv überrascht und zwar nicht wegen der extremen Brutalität, welche hier in Szene gesetzt wurde, sondern wegen dem Bezug zur heutigen Zeit. Die Geschichte der beiden Filmhelden Jin-Tae und Jin-Seok reflektiert die Biografien hunderttausender koreanischer Männer, welche durch den Krieg auseinander gerissen wurden und nun gegeneinander kämpfen mussten. Der Regisseur verzichtet dabei auf das sonst übliche Spiel, bei dem die Kapitalisten aus dem Süden die Guten und die Kommunisten aus dem Norden die Bösen sind. Stattdessen gibt der Film ganz selbstkritisch zu, dass auch die Südkoreaner Kriegverbrechen verübt haben und zwar nicht nur an den gegnerischen Soldaten, sondern auch an der eigenen Zivilbevölkerung. Das finde ich sehr mutig. Was mir weniger gefällt, ist die Charakterdarstellung des Filmhelden Jin-Seok. Da sind dem Drehbuchschreiber scheinbar die Nerven durchgegangen, denn die moralischen Ansprüche, welche der Filmheld immer wieder artikuliert, fand ich teilweise maßlos übertrieben und unpassend. Trotzdem vergebe ich fünf Sterne und kann den Streifen all denen empfehlen, die Probleme haben, den Koreakonflikt zu verstehen.
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am 16. Dezember 2015
Meiner Meinung nach ist "Brotherhood" einer der am besten gemachten asiatischen Filme und der beste koreanische Film den ich kenne. Man muss warnen: er ist extrem brutal, doch eben dadurch wird er realistisch und zeigt die Hölle des Koreakriegs. Gut finde ich auch, dass keine Seite pauschal als die "gute" oder die "böse" dargestellt wird. Stattdessen wird gezeigt, wie beide Seiten unglaubliche Greueltaten begingen.
Die Geschichte der beiden Brüder, die gegen ihren Willen in den Krieg gegen die Kommunisten gezwungen werden ist berührend, ohne kitschig zu werden. Die schauspielerische Leistung ist top und (ausnahmsweise!) ist die deutsche Synchronisation auch sehr gut (was bei asiatischen Filmen meistens nicht der Fall ist). Ich kann diesen Film jedem, der sich für Geschichte und Kriegsfilme interessiert empfehlen.
Die Bluray Qualität ist top, sowohl in Bild als auch Ton. Im Vergleich zur DVD merkt man schon einen sehr großen Unterschied in der intensität der Farben und der Schärfe des Bildes (auch das ist leider nicht immer selbstverständlich).
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