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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
40
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am 28. Dezember 2014
Mein Mann und ich waren mehr als überrascht, wie sehr uns der Film über einen Haufen alter Männer mit ihren Wehwehchen, ihren ungelebten Träumen und ihren Ängsten gefallen hat. Das Groteseke ist, dass es sich um Kardinäle handelt, von dem einer zur Erleichterung der übrigen, zufällig zum Pabst gewählt wurde. Man kann sich da durchwurschteln, muss man aber nicht, wie uns schon Ratzinger aufgezeigt hat. Es sind eben keine Götter, die da die Lehre Jesu vertreten sondern Menschen, alte Männer eben.
Danke für einen grandiosen Piccoli.
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am 12. März 2017
Der Film steht und fällt mit " Michel Piccoli " als Fan dieses brillanten Schauspiel bin ich nicht ganz Neutral, nur die Rolle ist jetzt in dem Alter sich Piccoli befindet, optimal, er könnte auch den Platz im realen Leben übernehmen, ein Film mit viel Hintergrund über die " Spiele" im Vatikan.
Empfehlenswert !!!!!!!
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am 11. März 2015
Ich habe den Film im Rahmen der Amazon Prime Mitgliedschaft im Online Stream angesehen. Daher fehlt die Angabe „Von Amazon bestätigter Kauf“

Ich verstehe mich nicht als Filmkritiker und so beurteile ich den Film ausschließlich nach dem Unterhaltungswert, den er für mich persönlich hatte.

Michel Piccoli in seiner Rolle als zögerlicher "Papst-Anwärter", der sich der großen Bürde nicht gewachsen fühlt trägt die Rolle. Er verkörpert auf melancholische Art und Weise den Geistlichen, welcher nach seiner Wahl zu neuen Pontifex in Ruhe mit Gott ins Gespräch gehen will, bevor er sich seiner großen Aufgabe stellt.

ACHTUNG SPOILER:

Der Film Der Film beginnt mit dem Eindruck, Einblicke in das geheimnisvolle Konklave zu erhalten. Er ist sowohl teilweise schrullig als auch sarkastisch und die Rolle des unschlüssigen Kardinals ist irgendwie bedrückend und eigenartig.

Der Papst irrt durch Roms Straßen, geht in Cafes, spricht mit fremden Leuten, einer Psychiaterin , geht ins Theater und hält Zwiesprache mit Gott. Ein weitere Psychiater hat derweil die Aufgabe die im Vatikan fest sitzenden Kardinäle bei Laune zu halten.

Inzwischen erhält ein Mann aus der Schweizer Garde die Aufgabe in den Gemächern des zukünftigen Papstes verweilen und dafür zu sorgen, dass man den Eindruck erhält der Papst würde sich befinden um Nachzudenken. Michel Piccoli spaziert derweilen durch die ewige Stadt und fragt sich, ob er der großen Aufgabe gewachsen ist.

Das Ende des Films ist für mich eine überraschende, mutige und ehrliche Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte. Der Papst erklärt, dass er dieser Aufgabe doch nicht gewachsen sei und begründet dies auch. Eigentlich waren es genau diese Worte die mich dazu überzeugt hätten, er sei der Richtige für den „Job“.

Der Film bietet viele gute Momente, aber ich finde dennoch, dass man mehr daraus hätte machen können. Der Schauspieler Michel Piccoli alleine macht den Film noch nicht zu einem großen Kunstwerk. Ich hätte gerne ein wenig mehr, als nur die vagen Andeutungen über die Hintergründe der Zerrissenheit des eben gewählten Pontifex erfahren.

Irritierend fand ich auch die verschiedenen Handlungsstränge, welche teilweise verworren und nicht nachvollziehbar waren sowie, dass sie allesamt unaufgelöst blieben.
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am 11. Januar 2013
Der Papst ist tot, es lebe der Papst.
...oder so ähnlich...
Der neue Papst will aber nicht!
Und was jetzt?
Neuwahlen? Unmöglich!
Ein Psychologe soll helfen.
Doch noch während die Schweizer Garde im Vatikan ihre rituelle und traditionelle Wachablösung betreibt und der Sicherheitsdienst Planungen betreibt, wie man den Papst wann und wo am besten bewachen kann, nimmt dieser die Beine in die Hand und ergreift die Flucht.
Eine Situation geschaffen für einen Herzinfarkt für das Sicherheitspersonal.
Nun will der Papst im normalen Leben Fuß fassen und Abstand zum päpstlichen Leben hinter den dicken Mauern des Vatikans gewinnen.
Um das Versagen der Sicherheitsleute zu vertuschen, wird allen Kardinälen und anderen Personen weiß gemacht, daß der Papst lediglich nicht auss einem Zimmer kommen möchte, weil er krank sei.
Die Öffentlichkeit spekuliert sogar, ob der neue Papst nicht evtl. auch bereits gestorben sei und die Kardinäle im Konklave einen neuen Papst wählen müssen.
Unglaublich witzige Szenen:
ein Mitglied der Schweizer Garde wird instrumentalisiert, den Papst zu spielen und hin und wieder an der Gardine zu ruckeln o.ä., um zu zeigen, daß der Papst auch wirklich noch da ist; Volleyball spielende Kardinäle und einen depressiv wirkenden Papst, der absolut keine Lust hat, wieder zum Vatikan zurückzukehren.
Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann können wir das sicherlich alle nachvollziehen - denn wer will schon so ein Leben führen?!
Okay, man wird rund um die Uhr mit allem Zip und Zap verpflegt, betuppert und gepampert: gekochtes Essen, gemachtes Bettchen... Auf der anderen Seite aber die große Krise beim Öffnen des Kleiderschranks: das gleiche Outfit in 20-facher Ausführung. Und dann auch noch diese knallharte Struktur des Tagesablaufs 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Man kann unmöglich das macen, was man will.
Bleibt die Frage, ob man nun Respekt vor dem Papst haben, oder ob man lieber Mitleid empfinden soll.
Eine angenehme Satire, die ohne Bloßstellung von Religion und religiösen Oberhäuptern auskommt.
Deshalb kann ich diesen Film guten Gewissens empfehlen.
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am 5. November 2012
In Habemus Papam geht es um die Wahl des neuen Papstes. Der neu gewählte Papst hat plötzlich Angst vor der großen Verantwrtung und beginnt über sein gesamtes Leben nachzudenken. Er ist zutiefst verunsichert und flüchtet kurzerhand - was den Vatikan und die Welt vollkommen durcheinander bringt. Man bekommt Einblicke in die gedanklichen Vorgänge des Protagonisten, sowie Einblicke in sein Leben, bevor er Papst wurde.

Die Beschreibung und die Vorschau des Filmes ist recht vielversprechend. Die schauspielerische Besetzung ist super, genauso wie deren Leistung.
Die Story ist gut gewählt und gerade in der heutigen, schnellebigen Zeit regt sie zum Nachdenken und Innehalten an.

Der Film kommt mir dennoch stellenweise etwas langatmig vor. Der gewünschte Tiefgang wäre sicherlich auch erreicht worden, wenn man den Zuschauern mehr "Stoff" gegeben hätte. Vielleicht auch visuelle, anstatt nur gedankliche Rückblicke ins bisherige Leben. Einfach um das ganze auch zum "Fassen" zu bekommen. Des Weiteren gibt es durchaus lustige Szenen, aber ich hatte mir bei dem Titelzusatz "Ein Papst büxt aus" etwas mehr Humor bzw. lustige Szenen versprochen, die das ganze etwas aufgelockert hätten.

Optisch ist der Film auf jeden Fall gelungen.

Bei der Bewertung bin ich hin und her gerissen, entscheide mich jedoch dazu, dem Film 3 Punkte zu geben. Gäbe es die Möglichkeite 3,5 zu geben, hätte ich das gewählt. Optisch gut. Schauspielerisch gut. Grundidee gut - aber die Umsetzung hätte besser sein können. Humorerwartung (durch Titel und Vorschau) wurde leider nicht zu meiner Zufriedenheit erfüllt.
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am 14. Februar 2012
Wenn man andere Rezessionen liest, dan fragt man sich, ob alle den gleichen Film gesehen haben.

Ich beziehe mich auf die frz. Sprachfassung (Blu-ray). Dieser Film lief auch in der offiziellen Auswahl der Filmfestspiele in Cannes.

Der inzwischen 86jährige Michel Piccoli glänzt in dieser Altersrolle. Wie wünschenswert wäre es, wenn andere große Schauspieler sich in diesem Alter noch vor die Kamera trauten. Über Piccoli muss man nicht viele Worte verlieren, er ist einer der ganz großen des europäischen Kinos und hatte immer einen Hang zur Provokation. Hier kommt sie sehr sanft, wenn auch überraschend, dennoch nachhaltigst.

Es steht die Papstwahl an und der Kampf der Favoriten läuft ins Leere, sie blockieren sich gegenseitig. Bei einem der nächsten Wahlgänge wird ein Außenseiter gewählt (Michel Piccoli).

Dann fängt die Geschichte an und entwickelt sich anders als gedacht. 'The Kings Speech' in anderen Dimensionen - ein Papst, der die Bürde des Amtes nicht übernehmen will und kann, der aufgrund der Erwartungshaltung der Anderen zögert und in sich selbst zurückzieht und schließlich die Flucht ergreift. Das Thema der Depression wird hier aufgegriffen und beleuchtet.

Köstlich ist die sanft aufgedeckte Verlogenheit des Systems (daraus bezieht der Film seine Komik), das scheitert, wenn der Hauptakteur ausbüxt und sich nicht dem strengen Regelwerk der katholischen Kirche unterwirft. Der Ausbruch aus dem goldenen Verlies des Vatikan, seine Entdeckung der Welt und die daraus gezogene Konsequenz macht den Film zu etwas Besonderem.

Neben Piccoli sind auch alle anderen Rollen vorzüglich besetzt. Wer diesen Film mag, der sollte unbedingt auch das Buch 'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' von Jonas Jonasson lesen.

Ein absoluter Tipp für Alle, die des Hollywood-Kinos müde sind!
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am 13. Januar 2012
Wie man sich vorstellen kann: ein Film über eine (fiktive) Papstwahl.

Der Film geht nicht auf typische Kritikpunkte in Bezug auf die katholische Kirche ein.
Er nähert sich ihr von einer ganz anderen Seite - von einer sehr menschlichen - ohne Anzuklagen, ohne Vorwürfe - er wirft einfach nur Fragen auf. Fragen, die nicht nur die katholische Kirche betreffen: vielleicht würde unserer Gesellschaft mehr Demut und weniger "Unfehlbarkeits-Gehabe" gut tun - vielleicht würde sie dadurch menschlicher.
Das ernste Thema wird durch humorvolle Szenen mit Nanni Moretti (auch Regisseur) aufgelockert - wie er es gerne in seinen Filmen macht.
Aber insbesondere die anderen Rollen und allen voran Michel Piccoli als Papst glänzen. Wirklich hervorragende Besetzungen!

Ein besonderer Film, mit welchem vielleicht nicht alle, aber bestimmt sehr viele Katholiken (und andere Konfessionsn ebenso) etwas anfangen können.
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am 14. Februar 2012
Wenn man andere Rezessionen liest, dan fragt man sich, ob alle den gleichen Film gesehen haben.

Ich beziehe mich auf die frz. Sprachfassung (Blu-ray). Dieser Film lief auch in der offiziellen Auswahl der Filmfestspiele in Cannes.

Der inzwischen 86jährige Michel Piccoli glänzt in dieser Altersrolle. Wie wünschenswert wäre es, wenn andere große Schauspieler sich in diesem Alter noch vor die Kamera trauten. Über Piccoli muss man nicht viele Worte verlieren, er ist einer der ganz großen des europäischen Kinos und hatte immer einen Hang zur Provokation. Hier kommt sie sehr sanft, wenn auch überraschend, dennoch nachhaltigst.

Es steht die Papstwahl an und der Kampf der Favoriten läuft ins Leere, sie blockieren sich gegenseitig. Bei einem der nächsten Wahlgänge wird ein Außenseiter gewählt (Michel Piccoli).

Dann fängt die Geschichte an und entwickelt sich anders als gedacht. 'The Kings Speech' in anderen Dimensionen - ein Papst, der die Bürde des Amtes nicht übernehmen will und kann, der aufgrund der Erwartungshaltung der Anderen zögert und in sich selbst zurückzieht und schließlich die Flucht ergreift. Das Thema der Depression wird hier aufgegriffen und beleuchtet.

Köstlich ist die sanft aufgedeckte Verlogenheit des Systems (daraus bezieht der Film seine Komik), das scheitert, wenn der Hauptakteur ausbüxt und sich nicht dem strengen Regelwerk der katholischen Kirche unterwirft. Der Ausbruch aus dem goldenen Verlies des Vatikan, seine Entdeckung der Welt und die daraus gezogene Konsequenz macht den Film zu etwas Besonderem.

Neben Piccoli sind auch alle anderen Rollen vorzüglich besetzt. Wer diesen Film mag, der sollte unbedingt auch das Buch 'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' von Jonas Jonasson lesen.

Ein absoluter Tipp für Alle, die des Hollywood-Kinos müde sind!
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am 10. Mai 2013
STORY

Der Papst ist tot. Daher ziehen die Kardinäle in die Sixtinische Kappelle ein, um einen neuen zu wählen. Überraschenderweise trifft es Kardinal Melville (Michel Piccoli). Als dieser der wartenden Menge auf dem Petersdomplatz vorgestellt werden soll, bekommt er jedoch eine Art Nervenzusammenbruch und tritt nicht auf den Balkon. Stattdessen verschanzt er sich in seinem Zimmer. Der vom emsigen Vatikanssprecher (Jerzy Stuhr) beigeholte Psychiater Prof. Brezzi (Nanni Moretti) kann auch nicht wirklich helfen. Daher bringt man den neuen Papst inkognito zur Frau von Brezzi (Margherita Buy), ebenfalls Psychiaterin. Sie gibt zumindest den ersten Anstoß zur Heilung, der wiederum den Papst dazu veranlasst, erstmal auszubüchsen.

MEINUNG

Dieser Film hat natürlich plötzlich eine hohe Aktualität bekommen, leistet aber leider keinen Beitrag, um sich der Materie Papstwahl, ob jetzt humoristisch oder auch sachlich-dramatisch, auf diesem Weg zu nähern. Im Zweifel sollte man sich bei diesem Thema schlicht für eine Komödie entscheiden, das macht es vielleicht nicht besser aber einfacher. Alles, was in den tragisch-dramatischen Bereich fällt, ist so wenig ausgeklügelt und verwirrt wie der Papst selbst und der große Michel Piccoli in seiner Rolle wohl auch. Die Ansätze von ernsthafter Auseinandersetzung sind grotesk-lächerlich und bekommen die einzige Schwere durch ein Abdriften in ein Theaterstück, dem man kaum folgen kann, und einem Volleyballturnier, dessen psychologischer Hintergrund schleierhaft bleiben muss. Sprich, ein vermeintliches Niveau wird durch Unlogik und dem Verlassen einer Verständlichkeit nur suggeriert.

Interessant wird es, wenn man sich die verpatzten Szenen ansieht. Es lacht keiner, wie es sonst der Fall ist. Meistens reagieren die Schauspieler genervt oder durcheinander. Sie hätte bestimmt lachen dürfen, waren sich wohl aber nicht mehr sicher, wo sie sich gerade befanden, in einem angeblich lustigen oder ernsten Teil und dann war es ja vielleicht doch gut gespielt.

So bleiben als Pluspunkte die Amüsierszenen mit den Kardinälen sowie vor allem Jerzy Stuhr und Renaton Scarpa (als Kardinal Gregory), die auf ihre Rollen fokussiert so etwas wie Linie in den Film bringen.

FAZIT

Ein großer Film-Titel, ein Profi als Regisseur, ein so genannter Charakterdarsteller in der Hauptrolle und viel Lob und Ehre von der Fachwelt. Die Zusammenhänge zu dem Gesehenen kann ich nicht herstellen.
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am 14. Februar 2012
Wenn man andere Rezessionen liest, dan fragt man sich, ob alle den gleichen Film gesehen haben.

Ich beziehe mich auf die frz. Sprachfassung (Blu-ray). Dieser Film lief auch in der offiziellen Auswahl der Filmfestspiele in Cannes.

Der inzwischen 86jährige Michel Piccoli glänzt in dieser Altersrolle. Wie wünschenswert wäre es, wenn andere große Schauspieler sich in diesem Alter noch vor die Kamera trauten. Über Piccoli muss man nicht viele Worte verlieren, er ist einer der ganz großen des europäischen Kinos und hatte immer einen Hang zur Provokation. Hier kommt sie sehr sanft, wenn auch überraschend, dennoch nachhaltigst.

Es steht die Papstwahl an und der Kampf der Favoriten läuft ins Leere, sie blockieren sich gegenseitig. Bei einem der nächsten Wahlgänge wird ein Außenseiter gewählt (Michel Piccoli).

Dann fängt die Geschichte an und entwickelt sich anders als gedacht. 'The Kings Speech' in anderen Dimensionen - ein Papst, der die Bürde des Amtes nicht übernehmen will und kann, der aufgrund der Erwartungshaltung der Anderen zögert und in sich selbst zurückzieht und schließlich die Flucht ergreift. Das Thema der Depression wird hier aufgegriffen und beleuchtet.

Köstlich ist die sanft aufgedeckte Verlogenheit des Systems (daraus bezieht der Film seine Komik), das scheitert, wenn der Hauptakteur ausbüxt und sich nicht dem strengen Regelwerk der katholischen Kirche unterwirft. Der Ausbruch aus dem goldenen Verlies des Vatikan, seine Entdeckung der Welt und die daraus gezogene Konsequenz macht den Film zu etwas Besonderem.

Neben Piccoli sind auch alle anderen Rollen vorzüglich besetzt. Wer diesen Film mag, der sollte unbedingt auch das Buch 'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' von Jonas Jonasson lesen.

Ein absoluter Tipp für Alle, die des Hollywood-Kinos müde sind!
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