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Kundenrezensionen

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am 14. Mai 2013
Wenn man über die irische Band THIN LIZZY redet, fallen einem sofort die beiden prägnanten Merkmale der Band ein. Die zweistimmigen Gitarrenläufe, die sie mit als eine der erste Rockbands verwendet haben und die charismatische Stimme von Sänger Phil Lynott. Aber wie viele andere Gruppen auch, benötigten THIN LIZZY einige Zeit um sich den für sie typischen Sound zu erarbeiten. Die Musik der ersten Alben der Band war durch Irish-Folk-Elemente ebenso geprägt wie durch Verweise in Richtung Blues und auch Soul. Das letzte Album, das diese Stile zentral beinhaltete, war 1974 “Nightlife”.

Vor allem Soul-Elemente stehen bei vielen Nummern auf “Nightlife” im Vordergrund. Songs wie “Dear Heart”, “Showdown” oder der Titeltrack sind sehr beschwingte Nummern, die nur am Rande etwas mit Hard Rock zu tun haben. Das wertet die Songs aber nicht ab. Die Nummern grooven ohne Ende und auch die Leads des neuen Gitarrendoppels Scott Gorham und Brian Robertson (später u.a. MOTÖRHEAD) sitzen perfekt. Die beiden ersetzen den kurz zuvor ausgestiegenen Gary Moore und spielen mit Ausnahme von “Still In Love With You” sämtliche Gitarren noch einmal neu ein, also sind quasi drei Gitarristen auf “Nightlife” zu hören. Was „Nightlife“ aber wirklich zu einem wichtigen Album in der Karriere von THIN LIZZY macht, sind in erster Linie nicht die neuen Gitarristen und auch nicht die Stimme von Phil Lynott. Es sind die beiden Stücke “Sha-La-La” und “It’s Only Money”. Hier gehen THIN LIZZY erstmals härter zur Sache und legen ihren Fokus auch auf die bekannten Twin-Guitars. Man konnte damals anhand dieser beiden Songs schon gut erkennen, wohin die Reise gehen würde. Vielleicht ist “Nightlife” nicht das beste Album der Band, aber ein wichtiges ist es allemal.

Das Besondere an den RE-Releases der Deluxe Edition ist aber, neben den Klassikeralben der jeweiligen Interpreten, die zweite CD, die jedem Album beiliegt. Auch im Fall von THIN LIZZYs “Nightlife” spart die Bonus-CD nicht mit Material, das die Fans interessieren dürfte. So sind gleich sechs Songs aus einer BBC-Session stammend, in der die Band Songs von “Nightlife” in etwas roheren Versionen darbietet. Hier kommt zum Beispiel auch das zweistimmige Gitarrensolo in “She Knows” besser zur Geltung. Auch die drei Demos von “Still In Love With You”, “Showdown” und “It’s Only Money” dürften nicht wenige Fans interessieren, ist hier doch Gary Moore an der Gitarre zu hören. Den alternativen Take von “Showdown” hingegen hätte man sich schenken können. Ansonsten ist alles im grünen Bereich. Auch “Nightlife” kann also in der Deluxe Edition überzeugen und bietet Fans der Band neben dem remasterten Album jede Menge an Zusatzstoff, der sich echt sehen lassen kann.
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am 3. September 2004
Ich bin ja bekennender Thin Lizzy- Fan und habe alle Platten dieser Band. Trotzdem... Nightlife ist wohl das Werk der Band, das mir am Wenigsten gefällt. Dabei ist das Jim Fitzpatrick- Cover wohl das beste, das die Iren je hatten.
Woran liegt's? Ich denke, dass die Bandmitglieder nach dem Ausstieg von Gitarrist Eric Bell und dem Einsatz der zwei Nachfolger Scott Gorham und Brian Robertson noch nicht recht wussten, wie sie in Zukunft klingen wollen. Neben dem Rock, der "Thin Lizzy" zwei Jahre später berühmt machte, stehen soulige Experimente, die einfach nicht recht passen wollen. Das Album wirkt insgesamt ziellos, verspielt und verzettelt. Kann sein, dass das irgendwer großartig findet, bei mir zündet's nicht. Tut mir leid, ich hab's versucht. Ich finde den rockigen Nachfolger "Fighting" viel, viel besser.
Highlights sind meiner Ansicht nach die Tracks, die auf die rockige Zukunft hindeuten. Das sind "Sha La La" und "Philomena", bei dem der "Twin Lead Guitar Sound" besonders gut rüberkommt. Außerdem möchte ich auf die Ballade "Still in Love with you" hinweisen, die zum Live- Klassiker wurde und bei der ein gewisser Gary Moore die elektrischen sechs Saiten bedient.
Fazit: Diese Band brauchte noch etwas Zeit, um ihren Stil zu finden. Nur sehr eingeschränkt empfehlenswert. Den dritten Stern gibts für das brilliante Cover.
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am 9. August 2013
1974 erschien das vierte Studio-Album der irischen Kult-Rocker um ihren charismatischen Frontman "Phil Lynott", den Twin-Gitarristen "Scott Gorham" und "Brian Robertson" und Kult-Drummer "Brian Downey", mit dem sie zu ihren unvergleichlichen Stil fanden. Mit den streicheruntersrützten Balladen "Still in love with you", ein Duett mit Gary Moore, "Frank Carrol" und "Dear heart" stehen drei unwiderstehliche Balladen am Start im typischen Thin Lizzy-Sound. "She knows" und "Philomena" weisen bereits den klassischen Twin-Guitar-Sound aus und mit "It's only money" und "Sha-la-la" deckt die Band ihre zukunftsweisende rockige Seite ab. Höhepunkt der Scheibe ist dann ihr streicherunterstützter Titel-Track und Lizzy-Klassiker "Nightlife" mit unwiderstehlicher gefühlvoller Gitarrenarbeit der beiden Twin-Gitarristen und die Single-Auskoppelung "Showdown". Thin Lizzy zeigten 1974 mit diesem Kult-Album erstmals auf, um ein Jahr später mit ihrem Album "Fighting", ihr erstes Rock-Meisterwerk vorzulegen. Aber dies ist eine andere Geschichte, bzw. Rezension.
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am 29. Oktober 2015
Ja, das ist kein typisches Thin-Lizzy-Album, der Trademarksound kam erst erst mit Fighting auf wurde auf Jailbreak perfektioniert. Nightlife ist ein eher solitäres Übergangswerk zwischen den frühen und den klassischen Alben. Vielleicht am ehesten vergleichbar mit den Soloalben von Phil Lynnot, die allerdings Soundmäßig eben schon 80er sind. Hier jazzt es durchaus hier und da, Vielfalt ist Programm und trotzdem lässt sich das Album sehr gut durchhören. Wenn ich nur 5 Thin-Lizzy-Alben mein eigen nennen dürfte, wäre Nightlife jedenfalls dabei. Zusammen mit Fighting, Jailbreak, Chinatown und Live/Life (wegen des umfassenderen Repertoires für mich noch besser als die schon hervorragende Live & Dangerous)
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