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Kundenrezensionen

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am 22. Oktober 2016
Dieser Fim war ja mal sowason flach und dumm. Voller kontroversen und "face palm" Momenten. Den Kerl am liebsten ganz rausschneiden, dann könnte man den Film EVENTUELL ohne bleibende Schäden ansehen. Tut mir leid aber ich warte auf eine Erklärung die diese Bewertungen rechtferigt. Ich glaube ich bin ein kreativer Kopf aber selbst ich kann mir diesen Film nicht schön reden. Das einzig schöne ist die Hauptdarstellerin!
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am 19. August 2016
Also es ist mir ein Rätsel wie dieser Streifen so gut bewertet werden kann. Entweder ist die Gesellschaft wirklich schon so verdreht oder ich bin die komplette Ausnahme.
Ich könnte kotzen wenn ich sehe wie ein Macho Typ andere Frauen vögelt während seine Krebskranke Frau sterbenskrank dahinvegetiert.
Schon nach 45min hatte ich die Schnauze voll von dem Film.
Da wundert es mich nicht mehr, wenn Frauen solche Filme sehen, dass sie uns Männer als schwanzgesteuerte Ego Typen abstempeln.
Einfach nur schockierend.
Mit Romantik hat dieser Film genauso viel am Hut wie "The Expandables." Nämlich NULL.
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am 23. April 2013
Dieser Film ist grandios, weil er ergreift, einen mitreisst und über das Leben nachdenken lässt. Man fühlt vieles gleichzeitig, Wut, Erstaunen, Sprachlosigkeit, Verständnis und Bewunderung. Man möchte die Figuren dieses Films in die jeweilige Schublade stecken, doch das funktioniert nicht, weil man durch die nächste Szene wieder umdenken muss/will. Das Leben ist nicht schwarz-weiß und das wird einem durch diesen Film bewusst. Jeder entscheidet für sich, welcher Lebensweg und welche Lebensweise für ihn die richtige ist und keine Schublade dieser Gesellschaft.
Sehr sehenswert, vor allem für jemanden, der über das Leben nachdenken möchte und das Drama des Lebens liebt.
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am 11. September 2015
Dieses Drama stimmt weder mit dem Titel überein noch ist der Film seine Zeit wert. Krebs zu thematisieren, ist ok, die Charaktere wirkten glaubwürdig, ABER: man denkt am Anfang, es fände vielleicht eine Entwicklung in den Hauptpersonen statt, sodass sie verstehen, dass Leben mehr als Sex und Ausgehen ist, im Gegenteil: Es wird immer ekliger und schlimmer, man fragt sich, ob Carmen(Ehefrau) diesen Mann unfreiwillig oder im Suff geheiratet hat, da sie ihm intellektuell haushoch überlegen zu sein scheint. Im Film wird permanent geraucht (er und die Geliebte), was keine wirkliche Ehrfurcht vor dem Krebs symbolisert. Das Drehbuch ist nicht zu Ende gedacht, Entwicklungen und Lösungen lägen hier auf der Hand, werden aber nicht aufgezeigt, leider kein Zugewinn für den Zuschauer.
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am 30. März 2012
Was mich etwas stört ist, dass ich mehr oder weniger zufällig über diesen Film gestolpert bin. Jetzt mal wirklich, was ist so schwierig daran, sich auf einen Titel zu einigen? "Komt een vrouw bij de dokter" (zu Deutsch "Kommt eine Frau zum Arzt") ist der niederländische Originaltitel des Buches und auch des Films. In Deutschland heißt das Buch "Mitten ins Gesicht" und der Film nun "Love Life - Liebe trifft Leben", was keinen Rückschluss auf einen Zusammenhang von Buch und Film zulässt. Da frage ich mich echt, wer sich so einen Blödsinn ausdenkt?

Aber gut, kommen wir zum Film. Der Inhalt und das Ende sind ja kein Geheimnis. Daher kann man sich getrost auf die Umsetzung konzentrieren und die ist wirklich gut gemacht. Die Geschichte wird gut und glaubwürdig erzählt und man kann die Achterbahnfahrt zwischen Euphorie und Verzweiflung sehr gut mitfühlen.

Ja, klar, Stijn ist kein Mustergatte und ich habe schon bei Diskussionen über das Buch erlebt, wie sich besonders weibliche Leser darüber aufgeregt haben. Er solle gefälligst 100 %ig nur für seine Frau da sein und so weiter und so fort. Solche Argumente finde ich süß, weil sie von einem gnadenlos naiv idealistischem Weltbild zeugen. Tatsache ist, dass auch Männer nur Menschen sind und besonders in derart schweren Zeiten, stehen Menschen unter einem unerträglichen Druck und kompensieren diesen auf eine Weise, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar ist. Dies wird in dieser Geschichte sehr gut und nachvollziehbar erzählt.

Allerdings muss ich zugeben, dass viele Problematiken im Buch besser angegangen wurden. Schon bei der medizinischen Sichtweise (Diagnostik, Behandlungen und verschiedene Vorgehensweisen) bietet das Buch sehr viel mehr sachlichen und emotionalen Einblick.

Fazit: Ein gut gemachter Film mit sehr guten Schauspielern, der aber an die große Tiefe der Romanvorlage nicht heran reicht.
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"Möchtest du noch irgendetwas wissen?" - "Nein. Nein, es ist alles gut. Ich weiß, was ich wissen will. Wenn du nur glücklich bist, egal mit welcher Frau, ist alles gut."
--

STORY:
Stijn und Carmen sind das ultimative Traumpaar: Sie sind jung, gut aussehend, erfolgreich, haben einen großen Freundeskreis und eine bezaubernde kleine Tochter Luna.
Doch auch nach der Hochzeit mit Carmen lässt Stijn nichts anbrennen und geht regelmäßig fremd. Carmen wusste, auf wen sie sich einlässt und lässt ihm seine Seitensprünge durchgehen. Für Stijn stehen diese sowieso außerhalb seiner Ehe. Carmen ist und bleibt die Liebe seines Lebens.
Die große Herausforderung für ihre Liebe beginnt, als Carmen schwer erkrankt. Stijn steht fest an ihrer Seite, in guten wie in schlechten Zeiten, wie versprochen. Trotzdem schafft er es nicht, das Fremdgehen sein zu lassen und zerstört beinahe alles. Erst ein Beinahe-Unfall zeigt ihm, was es wirklich heißt, zu lieben...

MEINE MEINUNG:
Der Trailer zu diesem Film sah mir schon sehr gut aus, weswegen ich es kaum erwarten konnte, ihn zu schauen. Aber niemals - wirklich niemals - hätte ich gedacht, dass er mich so überwältigen würde, weswegen ich noch immer ganz hin und weg bin.

Das Liebesdrama wird aus der Sicht von Stijn erzählt, eine sehr ungewöhnliche Weise, wie ich finde. Stijn ist gutaussehend und kommt bei den Frauen sehr gut an, seine große Liebe aber ist Carmen, die er auch heiratet und schwängert. Aber wohl aus Angst vor Verlust geht er immer wieder fremd, was auch nicht unentdeckt bleibt. Seine Frau duldet es - bis sie schwer erkrankt und seine Liebe nötiger hat als je zuvor.

Gleich von Anfang an wird der Zuschauer vollkommen in den Bann geschlagen von dieser sichtbaren Liebe Stijns zu Carmen und umgekehrt. Die beiden passen einfach zueinander wie zwei Puzzlestücke, sie gehören zusammen und sie brauchen einander. Umso schlimmer ist es für einen, wenn man mitansehen muss, wie er sie verletzt, indem er fremdgeht. Warum tuen Männer so etwas, selbst, wenn sie absolut glücklich sind? Was kommt dann über sie? Das habe ich mich öfter gefragt und in diesen Momenten habe ich Stijn gehasst, weil mir Carmen so leid tat.

Im Laufe der Story beginnt Stijn eine Affäre mit einer anderen Frau, Roos, was geradezu in einen Sport ausartet, da er immer wieder gleichzeitig von ihr und seiner Frau gerufen wird. Trotzdem lässt er es nicht sein. Er kann es einfach nicht ertragen, seine Frau so zu sehen, ihr so viel geben zu müssen und einfach nichts mehr für sich zu haben; er will ebenfalls geliebt werden, will ebenfalls Nähe erfahren. Hier habe ich ihn sogar verstehen können, ich habe mit ihm mitgefühlt, seine Verzweiflung gespürt - und ihn dennoch verflucht, weil man eben nicht einfach immer davon laufen kann.

Barry Atsma spielt seine Rolle einfach grandios und überzeugender als jeder andere Schauspieler, den ich in diesem Jahr im Kino gesehen habe. Er wirkt so sympathisch und so abstoßend, so gutherzig und so kalt, er löst einfach alles im Zuschauer aus und dafür hat er meine gesamte Bewunderung. Aber auch Carice van Houten, die die immer schwächer und trauriger werdende Carmen mit so viel Liebe porträtiert, hat hier eine Erwähnung verdient.

Mit fortschreitender Handlung wird der Film immer bedrückender, immer trauriger, man hat es ja schon geahnt, aber...die Hoffnung bleibt, aber sie zerbröselt immer mehr. Regisseur Reinut Oerlemans löst hier gekonnt dieselbe Trauer und Anspannung im Zuschauer aus wie sie beide Charakteren selbst erleben. Und trotz des immer schneller werdenden Tempos und der immer schneller schwindenen Lebenskraft Carmens bleiben die Dialoge glaubwürdig und authentisch. Die gesamte Szenerie hat mich mehrmals sehr ergriffen.

Das Ende dann hat mich zu Tränen gerührt, was ich aber schon vorher habe kommen sehen. Es hätte gar nicht anders sein können. Das Schicksal von Stijn und Carmen, ebenso der traurige Blick ihrer Tochter hätte mich gar nicht kalt lassen können. Und auch wenn es letztendlich fast ein wenig kitschig wird, habe ich drüber hinweg gesehen, weil es mir einfach so wunderbar nahe gegangen ist.

FAZIT:
"Love life" ist einer der schönsten und gefühlvollsten Film 2011. Die Charaktere und die Handlung sind wunderbar authentisch ausgearbeitet, die Schauspieler leisten klasse Arbeit und der Zuschauer ist von der ersten Minute an gebannt - so einen wunderbaren Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Mein Highlight!
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am 18. Oktober 2015
Sehr bewegender Film, der alle Facetten und Emotionen der Charaktere wunderbar rüberbringt und einfach nur mitreißt. Zum heulen schön, absolut sehenswert.
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am 16. September 2015
Ehrlich, direkt und bringt einen zum nachdenken! Also mich hat dieser Film persönlich sehr berührt!!! Absolut empfehlenswert meiner Meinung nach.
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am 20. Juli 2014
Hab Rotz und Wasser geheult :(
Er is ja schon bisschen arg unsympathisch, aber sie tat mir total Leid. Da kann man richtig mitfühlen :(
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am 8. Oktober 2016
Wenn man selbst schon mal von Krebs betroffen war , ein Film nichts für schwache Nerven. Habe ihn mittendrin aus gemacht , weil ich wütend war. Trotzdem verkörpert der Film schon ziemlich das realistische Leben!! Ich denke ,so ist es vielen betroffenen Frauen gegangen. Schauspielerisch sehr gut dargestellt. Trotz all dem hat es keine Frau verdient , wenn sie an Krebs erkrankt , dass der eigene Ehemann fremdgeht. Und das nicht zu knapp!!
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