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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 19. Januar 2017
Der Gott des Gemetzels ist ein in einen Film verpacktes Theaterstück. Und genau das macht ihn so sehenswert (für mich). Man muss zu jeder Minute zuhören, den Dialogen folgen und die dazugehörige Mimik ansehen. Köstlich kann ich nur sagen. Insbesondere auch, wweil das Thema immer aktueller wird. Kinder schlagen sich und so müssen die Eltern mal darüber reden, wie denn der Übeltäter büßen muss. Wobei Christoph Waltz als einziger auf dem Boden der Realität steht. Jodie Foster als vom Leben enttäuschte Obermoralistin. Im Film brechen die Konflikte zwischen den Ehepartner auf.

Und wie es sich gehört. Wie im richtigen Leben spielen die Kinder schon lange wieder miteinander, während sich die Alten immer noch zoffen. Der Film müsste eigentlich Pflichtprogramm für die heutigen Helikoptereltern werden.
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am 8. März 2016
Kammerspiel (gibt es eigentlich nur im Theater, aber es erscheint mir die zutreffendste Beschreibung). Man kommt aus dem Lachen nicht heraus, das einem allerdings ab und an im Hals stecken bleibt, ob der Bösartigkeit mancher Ansagen. Die vier Schauspieler verkörpern die Charaktere von intellektuell borniert bis zynisch ignorant aufs Herrlichste. Ihre hochanständige Fassade bröckelt im Verlauf des Films gewaltig, und als auch noch der Alkohol ins Spiel kommt, entgleist die Situation vollkommen. Hochnotpeinlich, entlarvend und dabei zum Brüllen komisch. Komödienkunst vom feinsten!
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am 24. März 2013
Es ist ein Bühnenstück vom Broadway, das verfilmt wurde. Es spielt eigentlich nur in einer Wohnung.
Die Besetzung ist hochkarätig, die Dialoge sind einfach nur phantastisch und voll aus dem Leben gegriffen.
Alleine Christoph Waltz bringt mit seiner Art eine herrliche Spannnung zwischen den Schauspielern auf.

Zum Inhalt wurde hier schon genug gepostet.

Ein Film ist natürlich Geschmacksache, dem einen gefällt er, dem anderen nicht.
Daher möchte ich mich nur zum Bild und zum Ton äussern.
Bild und Ton sind auf einem hohen Niveau.
Bild ist gestochen scharf , Ton ist gut abgemischt,
Das Bild habe ich über einen 46"-LCD gesehen und den Ton über eine sehr gute Surroundanlage (Pioneer und Nubert) gehört ;-))
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am 13. Oktober 2016
Der Film ist ganz klar Geschmackssache... Ich persönlich finde ihn einfach total unterhaltsam und lustig! Die Schauspieler sind allesamt perfekt in ihren Rollen und es macht Spaß dabei zuzusehen, wie alles eskaliert :D
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am 20. April 2015
Ich habe eine wissenschaftliche Analyse über diese Film geschrieben, und musste ihn mir auch 100 mal anschauen...

Die schwarze Komödie mit Starbesetzung ist sehr gut gelungen. Allen, die ich den Film gezeigt habe, fanden ihn toll, weil er anders ist. Ok, einige Dinge sind vielleicht etwas unrealistisch, aber dennoch sehenswert.
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am 17. Februar 2017
Für mich einer der genialsten Filme der je gedreht wurde und er spielt die ganze Zeit nur in einem Wohnzimmer. Wo gibt es denn sowas? Die Auswahl der Schauspieler ist ein Geniestück und Christoph Waltz hätte für diese Paraderolle schon damals den Oskar kriegen müssen
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am 9. Mai 2017
Toller Film mit tollen Schauspielern, die in diesem Film eine großartige Leistung zeigen! Obwohl der Film ausnahmslos an einem Ort spielt wird es nicht langweilig und wir mussten viel lachen
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am 19. Juni 2017
DIe Geschichte ist trotz des einfachen Setups sehr unterhaltsam und ein Spiegel unserer Gesellschaft. Die Besetzung ist großartig - der Inhalt einfach gehalten..
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Juli 2014
Im Prolog sieht man in einer seltsamen statischen Einstellung von weitem zwei Kinder im Brooklyn Bridge Park miteinander streiten und der eine hat den anderen daraufhin mit einem Ast.

Der Zuschauer erfährt daraufhin im nächsten Cut, dass der Schläger mit dem Ast dem Jungen zwei Zähne herausgeschlagen hat. Die Mutter Penelope Longstreet (Jodie Foster) hält dies am Computer fest. Die Eltern des Opfers haben die Eltern des Schlägers eingeladen um sich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Obwohl man bereits fühlt, dass sich beide Elternpaare nicht grün sind, geben sie sich höflich und vermittelnd. Penelopes Mann Michael (John C. Reilly) macht gute Miene zu bösem Spiel und gibt sich betont freundlich. Er erzählt hier und da einen Schwank aus seiner Jugend und sucht sein Heil in Small Talk.

Bereits beruflich sind beide Elternpaare unterschiedlicher wie sie nicht sein können. Penelope arbeitet in einem Buchladen und hat ein Buch über Afrika mitgeschrieben. Ihr Mann ist Haushaltswarenhändler. Demgegenüber steht Nancy Cowan (Kate Winslet), die Investmentberaterin ist. Deren Mann Alan (Christoph Waltz) ist Rechtsanwalt. Er verteidigt derzeit einen Pharmakonzern, die ein Mittel vertreiben, das der Patient nicht unbedingt verträgt.

Die Prioritäten sind ebenfalls unterschiedlich. Alan ist von dem ganzen Theater nur angenervt. Er versteht nicht, weshalb er überhaupt da sein muss. Seinem Sohn begegnet er mit Desinteresse und bezeichnet ihn als Wahnsinnigen. Nancy will eine gute Mutter sein, fühlt sich aber überfordert. Auch die Ehe zu Alan kriselt, der es nicht lassen kann unentwegt dienstliche Telefonate mit seinem Smartphone zu führen und die Gesprächsatmosphäre damit aufheizt. Penelope hat eine vollkommene Sichtweise der Political Correctness und will alle dazu bekehren, ihre Sicht als einzig richtige zu vermitteln. Ihr Mann hingegen scheint zunächst keine eigene Meinung zu haben, übertüncht er alles mit Witzen und Belanglosigkeiten. Schließlich kommt es zum Eklat, als er erzählt, dass er den Hamster der Tochter ausgesetzt hat. Er könnte das Tier nicht anfassen und mag diese Nager nicht und hat daher den Käfig unten einfach umgestülpt. Als seine Frau davon erfahren hat, war er fort. Nancy ist schockiert und das Gespräch entwickelt sich in eine unangenehme Richtung.

Als die Atmosphäre weiter aufkocht, erbricht sie sich über die seltenen Kataloge von Penelope und die Hose ihres Gatten. Man findet den richtigen Zeitpunkt zum Gehen nicht und versucht ständig zu vermitteln bis Alkohol und Vorwürfe alle Hemmungen fallen lassen. So kommen Verletzungen und Beleidigungen ans Tageslicht, die durch gesellschaftliche Restriktionen und selbst auferlegten Moralvorstellungen lange zurückgehalten wurden. Michael erweist sich als nihilistisches Ekel, dem alles vollkommen egal ist. Allianzen werden geschmiedet und so verbünden sich die Männer zeitweise gegen die Frauen und umgekehrt. Innerhalb der Ehen gibt es Krisen, die jetzt aufbrechen. Die vier sind gefangen in einer immer angeheizteren Atmosphäre, die sich entlädt...

Der Film zeit menschliche Schwächen und Emotionen, die zurückgehalten werden und bei denen es nur eine Kleinigkeit bedarf, bis sie ans Tageslicht treten. Dabei führen sich die Erwachsenen nicht anders als ihre Kinder auf, die sich eins auf die Mütze gegeben haben, die aber ihrerseits einem strengen moralischen und gesellschaftlichen Reglement folgend versuchen, miteinander auszukommen, wo nicht miteinander auszukommen werden kann. Dabei werden Nuancen in Gesichtszügen zu wahren Emotionsfeuerwerken.

Das Kammerspiel ist recht kurzweilig und spielt fast ausschließlich im Wohnzimmer bzw. in der Wohnung (kurzzeitig im Flur vor der Wohnung oder mal im Badezimmer) der Longstreets. Dabei tragen die vier Charaktere ihre Vendettas miteinander auf bitterböse Art und Weise aus, die so gut wie jedem Zuschauer irgendwie, irgendwo und irgendwann bekannt vorkommen dürften.

Die Blu-ray wartet dann endlich mit dem Ende auf, dass jeder ARD-Zuschauer verpasst hatte. So dürfen wir den niedlichen Hamster, der überlebt hat, friedlich schnuppernd im Park nach diesem verbale Gemetzel beneiden. Und die beiden Jungs werden erneut gezeigt von denen einer Polanskis Sohn ist. Als Extra gibt es 32 Minuten Interviews mit den vier Hauptdarstellern über die Ausgangssituation und anderen Themen des Films. Ansonsten sind nur der Kinotrailer und die Darstellerinformationen enthalten. Interessant ist, dass Jodie Foster das Stück nicht gesehen hat, während Kate Winslet es gesehen hatte. Wie ein Theaterstück ließ Polanski die Darsteller das Stück auswendig lernen (!) und es wurde letztlich auch so gedreht, wie es gezeigt wurde. Am Anfang mussten alle heuchlerischer wirken und dann aber richtig die Sau rauslassen.
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am 6. November 2016
Stellen Sie sich das Bild eines "erwachsenen" Vierer-Gespanns vor, sich im Dienste des Streitschlichtens zusammenfindend, sich aber in der Praxis nur an den jeweils anderen Personen rächend, keinerlei zielführende Einfälle herbeiführend, sondern sich dem Zwiste hingebend!

Die Grundsituation ist so simpel wie alltäglich, sie könnte in dieser Form 1:1 aus der Realität übernommen worden sein. Man nehme einen Fall unter Jungs, einer von ihnen "bewaffnet" (hier geht es schon los, C. Waltz bevorzugt "ausgerüstet") mit einem gefährlichen Gegenstand. Der andere Junge wird dementsprechend einer Verletzung ausgesetzt sein, nun findet das Treffen beider Elternpaare statt, das ungemütliche Geschehen nimmt fortan Gestalt an. Im Grunde genommen ist das Ziel lediglich ein Hauch von Einigkeit, das Missverständnis zu beseitigen, das Kriegsbeil zu begraben. Wäre da nur nicht diese typische Art, das jeweils eigene Kind - koste es was es wolle - in Schutz nehmen zu müssen. Christoph Waltz, der hier zu herausragend bemerkenswerter Hochform der Schauspielkunst aufläuft, nimmt seinen "schlagfertigen" Sohn mit derart bedachter Wortwahl und rhetorischem Geschick aus der Schusslinie, dass er einerseits beinahe überzeugend klingt, seine arrogante Art aber andererseits nicht rechtens zu sein scheint. So begrenzt die Freiheit, spielt sich alles nahezu in einem einzigen Raume ab, eine besonders köstliche Szene ist der Untergang des Mobiltelefons besagten Redemeisters, "mein ganzes Leben ist da drin", äußerst herrlich.
Trotz aller Unannehmlichkeiten gäbe es auch warme Momente, denn das blütengleich anmutende Romantikphänomen des Liebens, entfremdet und entzieht sich auch diesen vier zorndurchfluteten Wenigkeiten nicht, um nicht zu sagen keineswegs gänzlich. Es ist nur bedauerlicherweise so, dass diese soeben beschriebenen menschlichen Seiten selten hervorgehoben werden, denn im Vordergrund steht in diesem Dialogdrama in der Tat zu 95 Prozent das in den Personen zu wüten vermögende Wunschbild, unter allen Umständen für "Gerechtigkeit" Sorge zu tragen...

Roman Polanski versteht es wie kaum ein anderer Regisseur, wenige - dafür einprägsame - Charaktere in einen einzigen Raum zu setzen und die Dialoge schlicht und ergreifend aufblühen zu lassen, sodass aus jedem der Darsteller das maximale Maß an Authentizität hervortritt.
Verblüffend auch unsere Empfindungstendenzen. Obwohl wir die Jungen selbst kaum haben sehen dürfen, tendieren wir - ohne wirklich zu wissen welche Geschichte nun der Wahrheit entspricht - zum Parteiergreifen zugunsten des angeschlagenen Jungen, aber kennen wir den Fall?
Nein, DAS macht den Film so faszinierend! Vor lauter nicht vonnöten seiendem Gerede der elterlichen Schwadroneure, ließ sich die Haupthandlung, nämlich der undiplomatische Zwischenfall unter Kindern, weitestgehend in den Hintergrund drängen und infolgedessen war es uns nicht möglich die eigentliche Situation zu analysieren - DAS sind "verantwortungsvolle" Eltern, sie übertreffen ihre Kinder sehr eindeutig...
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