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am 28. Mai 2018
Nostalgischer Marstrip aus einer Zeit, als das durchschnittliche astronomische Allgemeinwissen noch aus dem alten Testamenz bezogen wurde und man sich das Leben auf dem Mars genauso naiv ausgemalt hat, wie Swetlana das Leben in einem deutschen Gastronomiebetrieb.

Ob die Produzenten bei dieser Weltraum Robinsonade allerdings wirklich im Hinterkopf hatten, dem Zuschauer ein wissenschaflich abgesichertes Weltraumabenteuer zu verkaufen, um, wie im Making Off behauptet wird, sich weg vom Scince Fiction und hin zum Science Facts zu bewegen sei einmal dahingestellt.

Tatsache ist, daß mit Robinson Crusoe auf dem Mars ein Sci-Fi Klassiker vorliegt, der mit einem Charme und einer Einfachheit besticht, die in der Computer generierten Filmgeneration und dem gehobenen perfektionistischen Ansprüchen nicht mehr produziert worden kann.
Und auch wenn sich die Kinder von Heute, gerademal mit dem Halbwissen einer Stunde Sachkundeunterricht ausgestattet, sich ob der einstigen unschuldigen Vorstellungen über das Universum kaum das Zwerchfell vor Lachen halten können, muß doch festgehalten werden, daß hier, allen voran die Setdesigner, mit ihrer Liebe zum Detail und ihrer Farbenfreude eine Athmosphäre geschaffen haben, die in ihrem prächtigen Technicolor auch heute noch jeden Sonntagnachmittag veredeln kann.
Dazu tragen auch die sauber ausgearbeiteten Specialeffekte wie etwa vorbeirauschende Asteroiden, wabernde Feuerbälle oder infernalische Ufoanggriffe mit ihren vernichtenden Laserwaffenattacken bei und entführen so den entzückten Zuschauer für 109 min. in das Reich des styroporenen B-Universums, auf daß es ihm warm ums Herz wird und er sich insgeheim auf weitere Bergungen aus der Scince Fiction Schatztruhe freut.

Das dem Film aber dann doch die Höchstpunktzahl verwehrt bleibt, ist vor allem der Tatsache geschuldet, daß sich vor den Augen des Zuschauers kein spannunggeladenes Weltraumabenteuer entfaltet, sondern, vor allem in der ersten Hälfte, der Überlebenskampf eines auf dem Mars gestrandeten Astronauten und dessem zähen Ringen um Luft und Wasser.
Diesem pseudodokumentarischen und -wissenschaftlichen Stil zahlt auf Grund des schleppenden Erzähltempos leider die Spannung zu viel Tribut, so daß man selbst als bekennender Nostalgie- und Trashfilmfan schon viel Geduld und Konzentration mitbringen muß, um ohne in dissoziative Bewußtseinszustände zu schlittern, Robinson bei der Bewältigung seines Singledaseins zu begleiten.

Erst in der zweiten Hälfte, mit dem Auftauchen des Weltraumsklavens Freitag und seiner intergalaktischen Peiniger, schafft es der Film dann doch eine gewiße Dynamik und die für einen Sci-Fi Film unbedingt notwendige Spannung zu erzeugen, so daß der Marstrip trotz der behutsamen Erzählweise und einfachen Erzählstruktur eine versöhnlichen Gesamteindruck hinterläßt.
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am 10. Juli 2015
Ich mag diesen Film sehr. Leider sind, wie einige schon geschrieben haben, einige Abschnitte der Tonspur des Astronauten verloren gegangen, so dass er hin und wieder mit einer anderen Synchronstimme redet. Man hört den Unterschied, aber man gewöhnt sich daran.
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am 16. Oktober 2014
I bought this previously on region 1 dvd, found it on German site as a Blu Ray, in English as well as German. Very good copy of a film I enjoyed a long time ago. I recommend this film to all those living here in the UK.
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am 27. November 2013
Dieser 1964 bei Paramount entstandene SF-Film ist heute ein nostalgisches Stück Filmgeschichte, hier in wirklich guter Bild- und Ton-Qualität. Auch die Extras sind hier fein: die deutsche, um 9 Minuten gekürzte Original-Kinofassung in HD-Qualität und die kurze Dokumentation über den Wissensstand zum Mars zum Zeitpunkt der Filmentstehung und die wissenschaftlichen Aspekte der Darstellung im Film ist spannend.
Aus heutiger Sicht sind die Basics des Films natürlich überholt, und die schauspielerischen Fähigkeiten der beiden Hauptdarsteller wirken wie aus den Anfangstagen des Stummfilms übernommen. Die fremden Raumschiffe erinnern in ihrem Herumgezucke an die Frog-Raumer der unvergessenen Raumschiff-Orion TV-Serie und sind auch ähnlich einfalls- und lieblos ausgeführt. Aber trotzdem ein reizvoller Film, für den SF-Freak ein absolutes Muß.
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am 14. Juli 2013
Als Kind habe ich diesen Film einmal im Fernsehen gesehen und fand den total spannend. Heute hat sich das mit dem "Spannend" natürlich gelegt, aber der Film hat trotzdem seinen Charme. Es ist halt eine eigene Interpretation von Robinson Crusoe mit für die damalige Zeit netten Effekten.
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am 13. Dezember 2013
Also mit gefiel es.
es waren schöne Erinnerungen aus der Kindheit geweckt worden.

Mit der Realität hapert es natürlich eminent, aber man will ja auch abschalten und Chips futtern.
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am 20. Juni 2014
ein klassiker den mann gesehen haben muss, wer klassiker Filme mag sollte sich diesen klassiker kaufen sehr unterhalsammer film meine empfehlung für diesen film da gebe ich gerne 5 sterne
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am 27. April 2015
Da dieser Film immer schon in meiner Sammlung fehlte und ich mich auch nur bruchstückhaft an ihn erinnern konnte, tat dem Kauf keinen Abbruch. Lieferung schnell und unkompliziert, genau wie die Zahlungsmodalitäten.
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am 14. März 2012
Die zwei Astronauten Draper und MacReady umkreisen den Mars, um wissenschaftliche Experimente zu machen. Mit an Bord ist das Äffchen "Mona". Als ein Meteor dem Raumschiff bedrohlich nahe kommt, müssen die Astronauten mit Raumkapseln auf dem Mars landen. Nur Draper überlebt die Landung und muss mit Mona in dieser feindlichen Umgebung alleine klar kommen. Schnell aber lernt Draper sich Sauerstoff, Nahrung und Wasser zu beschaffen (wohl ein bisschen mit der Hilfe von "Mona"), um zu überleben. Aber die Isolation macht Draper immer mehr zu schaffen. Doch dann macht Draper eine unheimliche Entdeckung auf dem Mars.

Ein Science Fiction Klassiker der 1960ger Jahre, der das Thema von Daniel Defoe von einer einsamen Insel auf den roten Planeten verlegt. Die Handlung ist natürlich vorhersehbar, aber auf dem Mars kommen da einige neue Ideen in die Geschichte. Die Tricks sind natürlich entsprechend der Zeit von damals, aber als Klassiker immer wieder gern zu sehen.

Ein Film, den man heutzutage nicht mehr im Fernsehen findet, wohl nur noch auf DVD. Die Filmlaufzeit beträgt 105 Minuten, man kann zwischen der englischen und deutschen Sprachfassung wählen, wobei im Deutschen ein paar Stellen nachsynchronisiert wurden.

Der Film galt ja damals im Zuge der Raumfahrt zwischen Ost und West als "Ein Schritt von der Zukunft entfernt". Im Bonusmenü ist deshalb noch ein zwanzig Minuten langer Beitrag über die Geschichte und Zukunft des Mars eingefügt.

Wenn man diesen Film nochmals im Fernsehen sehen würde, dann steht in der Fernsehzeitung "Klassiker-Tipp" oder "Nacht-Tipp", weil solche Filme dann eher um 2 Uhr Nachts kommen, weil um 22.00 Uhr z.B. die Casting-Shows kommen!
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am 20. Januar 2012
Denke der Rezi von Roland ist nichts weiter hinzu zu fügen.
Das fehlen des Audiokommentars hat mich hier leider auch gestört.
Dennoch ist diese BR-Vö richtig gut geworden. Ich war mehr als überrascht von der guten Bildqualität. Bei Effekt-shots oder Mattepaintings erkennt man jedoch leichte Körnung und Unschärfe, denke da kann man aber drüber wegsehen.
Die BR beinhaltet neben der, erstmals in deutscher Sprache vorliegenden, ungeschnittenen Fassung auch die deutsche Kinoverion als bonus. Auch diese liegt in HD vor! Des weiteren gibt es ein Musikvideo, Trailer und ein Making Of als bonus, welches aber mehr eine Vermischung aus Mars-Fakten in Bezug auf den Film ist. Dennoch interessant. die nachsynchronisierten Stellen fallen mir nur auf, wenn man sich drauf konzentriert, ansonsten fügen sie sich gut in den Film ein.
Wie Roland schon meinte, natürlich wäre bei dieser Vö noch mehr drin gewesen, dennoch bin ich froh, endlich einen meiner Lieblingsfilme in HD zu besitzen.
Für SciFi Fans, Nostalgiker und CGI-Sattgesehene ein Muss!
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