Sale70 Sale70w Sale70m Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 5. Juli 2016
Das Buch gehört zu den besten 100 englischen Bücher. Ich finde zumindest den ersten Teil sehr gut, den zweiten eher etwas langatmig. Aber es ist gleichwohl hervorzuheben, es ist ein wunderbares Buch über männliches Sein, männliches Leben, männliche Existenz.

Im ersten Teil wird der Lebensablauf der Romanfigur geschildert. Er kam halt schwierig an die Mädchen heran und als er endlich eine hatte, dann lies sie ihn nicht heran. Erst als sie die Beziehung beendete und sich einem Freund von ihm zuwandte, gönnte sie ihm, im Nachgang sozusagen, dieses Vergnügen. Irgendwann in seinem folgenden mittelmäßigen Leben verließ ihn später seine Ehefrau. Er war ihr wohl zu langweilig. Als diese ebenfalls verlassen wurde, wollte sie zwar zu ihm zurück. Jedoch er hat inzwischen erkannt, dass eine Beziehung zu einer Frau letztendlich nichts anderes ist, wie ein stinklangweiliges und fades Dinner, das mit der Vorspeise beginnt. Das wird alles gut und erzeugend geschildert. Man erkennt sich ein Stück selbst in dieser Romanfigur.

Im zweiten Teil geht es um ein Tagebuch eines Jugendfreundes von ihm, der sein Nachfolger bei der vorerwähnten Jugendfreundin war. Der Knabe hatte allerdings ziemlich bald Selbstmord gemacht. Die verstorbenen Mutter seiner Jugendfreundin hat ihm das Tagebuch vermacht. Ihre Tochter rückt es allerdings nicht heraus und er bemüht sich nun um dieses Tagebuch, versucht es zu bekommen. Seine Anstrengung um in den Besitz des Tagebuches zu gelangen, wird im zweiten Teil ausführlich geschildert. Er träumt dabei auch ein bisschen von einen Come-back, aber sie entgegnet nur, er verstünde doch gar nichts. Naja, und das wird dann ewig ausgewalzt, dieses, dass er nichts verstünde. Manche Kritiker bezeichnen sowas lobend als kafkaesk. Der Kontakt zu frau hat sicherlich kafkaeske Züge, doch was soll ein Mann verstehen, wenn Frau es einem gar nicht sagt.

Aber das Buch ist gut. Es hat Nachhallcharakter.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2012
Sehr gut fand ich die Idee des Autors oder des Protagonisten sich ab und zu praktisch offline an den Leser zuwenden, um zu sagen, in einem Roman wäre es jetzt dramatischer und der Held hätte gehandelt, aber im wahren Leben handelt er nicht, so denke ich, versucht Barnes größtmöglichen Realismus zu erreichen.
Der erste Teil ist in der Darstellung der Freunde doch etwas schwach geraten, und selbst Adrian wird
nicht sehr deutlich beschrieben, doch wir alle kennen ja die Figur des Klassenbesten, der weitaus
intelligenter als der Rest ist. Alles erschien mir sehr konstruiert.
Im zweiten Teil des Buches wird der Stil des Autors viel besser und plötzlich ist die Leserin bereit
immer weiterlesen zu wollen.
die Wahrheit, die ich hier nicht verraten möchte, kommt langsam ans Licht. Es geht hier um das
Vergessen der eigenen nicht so guten Taten. Die Erinnerung arbeitet immer auf ein gutes Selbstbild hin.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2012
Julian Barnes erzählt die Geschichte einer Schuldzuweisung.

Eine Frau mittleren Alters und ein junger Mann lieben sich. Das gemeinsame Kind ist behindert, der Vater begeht Selbstmord.
Schuld daran ist der Ich-Erzähler.

Die absurde Geschichte funktioniert und der Ich-Erzähler (ein Jugendfreund des jungen Mannes) fühlt sich am Ende der Geschichte tatsächlich schuldig.
Obendrein glauben ihm die Leser und beginnen, ihre eigene Vergangenheit in Frage zu stellen.

Barnes zeigt meisterhaft, was mit Sprache alles möglich ist und wozu Literatur verleiten kann.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2012
Sicher kein schlechtes Buch - aber große Literatur ist etwas anderes. Die Charaktere bleiben relativ blass; man fühlt nicht wirklich mit ihnen ... wenn man das Buch mit Abbitte von Ian McEwan vergleicht (was thematisch möglich ist), bleibt es doch um Längen hinter diesem epochalen Werk zurück. Es verwundert ein wenig, dass das Buch so ein Erfolg ist - was sicher hauptsächlich an der Bekanntheit des Autors liegt ...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2012
Wir haben dieses Buch in unserem Lesezirkel gelesen. Das Buch hat praktisch allen Mitgliedern missfallen, weil es letztlich unbefriedigend und für viele sogar unverständlich bleibt. Der Schreibstil des Autoren ist elegant und auf den Punkt gebracht, das Buch aber als solches sehr langweilig zu lesen. Das Buch hat leider auch zu keinen interessanten Diskussionen Anlass gegeben, ausser der Frage, ob man langweilig erzählen muss, um eine langweilige Person zu beschreiben. Wir finden nicht. Die andere Frage war, weshalb dieses Buch einen renommierten Preis verdient hat. Das blieb uns unverständlich. Die grösste Diskussion in unsere Gruppe fand jedoch um die Frage statt, was denn jetzt eigentlich die Auflösung der Geschichte ist. Wir haben sie nicht gefunden, und auch Recherche auf dem Internet hat nichts zutage gebracht. Verschiedene Leser behaupten, die Geschichte sei doch sonnenklar, aber sie könnten die Auflösung nicht bekannt geben, weil sonst die Spannung verloren ginge... Die sonst im Buch behandelten Themen fanden wir eher banal; die als grossartig präsentierten Zitate empfanden wir als das üblich Imponiergehabe von Teenagern, eher denn als philosophisch tiefschürfende Fragen. Eins unserer Mitglieder mag Bücher, deren Ende offen bleibt, und fand das Buch deshalb nicht zu schlecht. Wir anderen fanden es unbefriedigend. Deshalb können wir diese Buch nicht weiterempfehlen.
11 Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2012
Ich lasse mich sehr gerne vom Feuilleton der großen Blätter leiten, wenn es um die Auswahl neuer Lektüre geht zudem, wenn der Inhalt vielvesprechend klingt. So bei dem Barnes-Roman "Vom Ende einer Geschichte". NZZ, FAZ, Spiegel, SZ, Zeit - alle hymnisch, alles Elogen auf den Roman. Vor allem Barnes' Stil wird gelobt.
Und dann die Lektüre! Der erste Absatz allein (sic!)interesant. Dann - und es wird nicht an der Übersetzung liegen - unerträgliches Geschwafel. Barnes verbirgt sich hinter der Mittelmäßigkeit seines Ich-Erzählers, kommt im Plauderton daher, in jeder Zeile auf der Jagd nach einer sinnigen Pointe, nach einem geistreichen Bonmot, wie man es von unterdurchschnittlicher It-Literatur (Kaminer und Konsorten) oder den dem Ausgang am nächsten stehenden Auslagentischen bei Hugendubel kennt. Er verbirgt sich, weil ihm, dem Autor, selbst wenig Substanzielles zu seinem an sich interessanten Thema Erinnerung und Identität einfällt, jedenfalls sind Sprache und Stil trivial.
Der ältere Tony (Ich-Erzähler) erklärt zum Beispiel: "Ich habe ein paar Kumpel, mit denen ich einen trinken gehe, und mehrere Freundinnen - platonisch, natürlich". Oder, zum Treffen Tonys mit seiner ihm immer noch freundschaftlich verbundenen Ex-Frau: "Manche Leute füheln sich unsicher, wenn es um frühere Beziehungen ihres Partners geht [...] Das war bei Margret und mir anders. Nicht dass in meinem Fall eine ganze Kolonne von Exfreundinnen bereitgestanden hätte. Und wenn Margret sich die Freiheit nahm, ihnen Spitznamen zu geben, dann war das ihr gutes Recht, nicht wahr?" Das soll starke Literatur sein? Meiner Ansicht nach finden sich auf jeder Seite zwei, drei dieser Plattheiten. Das ist Literatur, die allenfalls das Niveau eines Nick Hornby erreicht.
Die Story ist mit ihren Abgründen im Übrigen gar nicht so schlecht. Mich hat der STIL immens gestört, so dass ich die ausschließlich positive Kritik bekannter Rezensenten irritiert zur Kenntnis nahm. Schön dass wenigstens bei amazon einige Leser meine Meinung teilen.
11 Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2014
gut geschriebene Geschichte, die zum Ende hin - wie in vielen Büchern - etwas abfällt. Leider wird die Geschichte am Ende nicht mehr so nachvollziehbar. Bis dahin aber ist die Geschichte interessant und gut geschrieben. Also trotzdem lesenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2013
dieses Buch ist eins der Besten die ich je gelesen habe.
Habe das Buch schon zweimal gelesen. Super Super Super
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2014
Das Buch nicht gelesen zu haben ist keine Bildungslücke. Für mich nicht preisverdächtig! Erst gegen Ende wird der Inhalt ansatzweise sinnhaft - man liebt das Buch oder bleibt verständnislos.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2014
Fand ich sehr witzig und habe es schnell durchgelesen. Der Ich-Erzähler ist sehr sympathisch, nach und nach lernt man ihn besser kennen. Sehr schöne Geschichte!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)