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am 10. Februar 2017
Es ist schon mutig, was Holland hier versucht. Nämlich nichts weniger als eine Deutung der Entstehung des Islam als eine Art Surrogat aus frühchristlichen, jüdischen und zoroastrischen Elementen. Im Schatten des Jahrhunderte andauernden Konflikts zwischen den späten persischen und römischen Imperien entwickelt sich - zunächst unbeachtet - eine religiöse Zweckgemeinschaft aus arabischen Kriegerstämmen, die sich unter dem Mantel der gemeinsamen religiösen Ideologie rasend schnell im Nahen und Mittleren Osten ausbreitet.

Es gelingt Holland eindrucksvoll zu zeigen, dass dies in seinen Anfängen wenig mit einer eigenständigen Religion zu tun hatte. Erst mit dem Entstehen arabischer Staats- und Herrschaftsgebilde beginnt man mit der Suche nach gemeinsamen Wurzeln und einer religiösen Identität. Was dabei historische Realität und was Fiktion und Propaganda ist, bleibt im Dunkeln, zum Teil bis in die heutige Zeit. Zu selten sind historische Zeugnisse von der Existenz und dem Handeln Mohammeds, als dass - anders als im Christen- und Judentum - darauf eine Religion gegründet werden kann. Also behelfen sich islamische Gelehrte mit pseudohistorischen Konstrukten um quasi in der Rückschau historische Tatsachen zu rekonstruieren und den Islam in der heutigen Form zu "erschaffen".

Klingt trocken, ist es aber nicht. Der Leser wird gründlich in den historischen Kontext der Zeit bis ca. 600 n.Chr. eingeführt, bevor Holland zu seinem eigentlichen Thema - der Frühgeschichte des Islam und dem Untergang der Spätantike kommt. Das ist ungemein spannend und wie bei Holland üblich, fast wie ein Roman erzählt. Die Thesen sind gewagt, aber gut recherchiert und plausibel präsentiert. Ob das ein Muslim genauso sieht, lasse ich jetzt einmal dahingestellt. Mir hat das Buch einen Einblick in diese Zeit gegeben, wie ich ihn nie hatte und ich habe Dinge gelernt, die ich so nicht kannte.

Auch hier: 5* und Leseempfehlung
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am 18. April 2017
ein must-have für jeden der an der Epoche interessiert ist - verdeutlicht sehr gut wie viele Aspekte allzu oft als Tatsachen angenommen werden obwohl wir eigentlich viel zu wenig gesichertes wissen
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am 3. Oktober 2015
The perfect companion for all history enthusiasts is the ROMA VICTRIX WINE BEAKER Roma Victrix Wein Becher

Very good look at not only the rise of Islam but also of the state of the Christian, Pagan, and Jewish religions at the time period and how they all intertwined and mingled with each other more than their prospective religious leaders would have liked. Holland does a good job of presenting the convoluted mess that is the origins of Islam as well as the hypocritical views of the Christian and Jewish faiths. The intro/first chapter was sort of plodding to me and had me worried about the rest of the book, however that fear was quickly put to rest and the book really took off writing wise.
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am 23. Oktober 2015
Der Autor beschreibt das Umfeld und die Vorgeschichte der Region bei der Entstehung des Islam: Persisches und (Ost-)Römisches Reich, jüdische, christliche und andere religiöse Strömungen der Zeit und die damalige Situation der Araber.
Daraus entsteht ein vielseitiges Bild einer spannenden Epoche: des Untergangs zweier Großreiche (Persien, Konstantinopel) und der Entstehung einer neuen erfolgreichen Weltreligion.
Das Buch ist auch unterhaltsam und anschaulich geschrieben - viele illustrierende Anekdoten, kein trockenes Geschichtsbuch.
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am 19. Februar 2013
Despite being genuinely interesting, the work is longer than necessary and occasionally too drawn out. The idea that Islam was synthesised for political purposes is perfectly plausible, if not as new as may appear, but the contextualisation (the background to Byzantine, Persian and Jewish ideas at the time) is over-elaborated, and the consistent implication that the 600s are the birth of today's monotheisms is merely a device for ceating a book.
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