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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
56
4,5 von 5 Sternen
Wintermärchen in Virgin River
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:7,99 €


am 16. Dezember 2011
Die junge Witwe Marcie macht sich auf die Suche nach dem besten Freund ihres verstorbenen Mannes. Ihr Mann wurde als Soldat bei einem Irak-Einsatz schwerst verletzt, und starb nach 3 Jahren aufopfernder Pflege durch Marcie und dessen Familie. Marcie hat jedoch das Gefühl, sie müsse Ian, den damaligen Vorgesetzten und besten Freund ihres verstobenen Mannes zu suchen, um einen neuen Anfang machen zu können.
Ian war vor 3 Jahren untergetaucht und hatte seit damals keinen Kontakt mehr zu seiner Familie und seinen damaligen Freunden. So sucht Marcie ihn wochenlang und findet ihn dann auch in einer sehr abgelegenen Gegend um Virgin River. Doch Ian möchte nicht an die Vergangenheit und seine Fehlentscheidungen erinnert werden.

In diesem Band, der so hervorragend in die Vorweihnachtszeit passt, trifft man auf viele alte, liebgewonnene Bekannte aus Virgin River. Wie immer sind alle sehr hilfsbereit und schließen Marcie in ihr riesiges Herz.
Da mir Plots in abgelegenen Gegenden, in einer eingeschneiten Hütte, besonders gut gefallen, ist es nicht verwunderlsich, dass ich diesen Roman toll fand. Was ich aber vor allem sehr schön fand, waren die vielen kleinen Unannehmlichkeiten in einer verschneiten Berggegend.
Einen Punkt muss ich allerdings abziehen, da ich das Gefühl habe, dass amerikanische Autoren den Irakkrieg anscheinend in ihren Büchern verarbeiten müssen. Es gibt jetzt wirklich sehr viele Bücher, die sich direkt oder indirekt um den Irakkrieg bzw. dessen Folgen drehen.
Nichts desto trotz ist das ein süße Geschichte eingebettet in eine verschneite Märchenlandschaft in den Bergen.
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am 11. Juni 2012
Virgin River geht in die vierte Runde - und dieses Mal ganz anders, als man es bislang gewohnt war. Robyn Carr kündigt bereits in ihrem - wie immer sehr sympathischen - Vorwort an, dass dieses Buch etwas ganz besonderes ist, und dies merkt man schnell.

Die Geschichte ist relativ eigenständig und kann auch ohne Vorwissen gelesen werden. Zwar kommen die Protagonisten der eigentlichen Reihen ebenfalls vor, erhalten aber mehr oder weniger nur eine Nebenrolle. Die Geschichte spielt mitten im dritten Band "Happy End in Virgin River" und geht so gut wie gar nicht auf die aktuellen Geschehnisse in Virgin River ein, was ich sehr gelungen finde.

Der Schreibstil ist Robyn Carr wie immer sehr gelungen. Die Stadt und die Umgebung wird liebevoll beschrieben, alte Charaktere lernt man aus neuen Blickwinkeln kennen und die Geschichte liest sich sehr flüssig, einfühlsam und melancholisch. Endlich mal wieder eine Reihe, die nicht nach dem zweiten Band rapide abstürzt, sondern nach wie vor mit vielen guten Ideen glänzt.

Die Charaktere konnte ich direkt ins Herz schließen. Zwar erfährt man von Jack, Preacher, Mel und Paige nicht unbedingt etwas Neues, aber es ist interessant zu sehen, wie Außenstehende über die Einwohner denken und mit welcher Großzügigkeit und Herzenswärme Fremde begrüßt werden.
Marcie ist eine mutige, junge Frau, die durch die Marines in bereits jungen Jahren zur Witwe wurde. Nach einer Trauerphase rafft sie sich auf und möchte ein neues Leben beginnen, was ihr jedoch erst gelingen kann, wenn sie Ian findet, der ihren Mann zunächst gerettet hat. Da er sich jedoch vollkommen abschottet, hat sie keine andere Wahl, als ihn zu suchen, damit sie mit der Vergangenheit abschließen kann. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut, Ian zu finden, ist beispielhaft und ich habe mich schnell mit ihr identifizieren können. Sie liebt ihren verstorbenen Mann, ist aber lange nicht so emotional und trauernd wie andere Frauen. Vielmehr denkt sie auch an sich und weiß, dass ihr Leben trotz all der Trauer und Verluste nicht vorbei ist und sie die nächsten Schritte gehen muss.
Ian ist dagegen das genaue Gegenteil. Früher war er sehr mutig und bei den Marines, wo er vielen Soldaten das Leben gerettet hat. Allerdings kann er es sich nicht verzeihen, dass er Marcies Mann zunächst gerettet hat, denn dadurch musste er noch lange unter seinen Verletzungen leiden, bis er ihnen erlegen ist. Er schottet sich ab und bricht zu sämtlichen Menschen den Kontakt ab, dazu gehören auch seine Verlobte und sein Vater. Sein Zwiespalt und seine Gefühle werden gut dargestellt und auch er ist ein liebgewonnener Charakter, über den ich gerne mehr erfahren würde.

Die Suche nach Ian wird glaubwürdig und emotional dargestellt. Marcie steckt immer in einem gewissen Zwiespalt, weil sie die Suche auf ihre Weise angeht. Ihre Schwester ist gegen die Suche und möchte lieber einen Profi aufsuchen und das nötige Geld wird auch immer knapper. Zum Glück lernt sie in Virgin River Jack und Preacher kennen, die sie mit Essen und Trinken versorgen, sodass sie Geld für Benzin sparen kann.

Die Covergestaltung ist wunderschön und passt sich den bisherigen Teilen an. Die Winterlandschaft ist gelungen und strahlt eine gewisse Melancholie und Hoffnung aus. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und macht Lust auf mehr. Perfekt!

Auch wenn "Wintermärchen in Virgin River" etwas aus der Reihe fällt, ist es dennoch eine wunderbare Geschichte, die das Herz berührt und zum Nachdenken anregt. Besonders empfehlenswert für Leser, die zum ersten Mal etwas von Virgin River lesen möchten.
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am 28. Dezember 2011
Marcie Sullivan ist eine junge Witwe. Ihr Mann Bobby ist im Irakkrieg so schwer verletzt worden, dass er danach gelähmt und hirngeschädigt war. Nach drei Jahren als Pflegefall ist er gestorben, und gut ein Jahr nach seinem Tod macht Marcie sich auf, um Ian Buchanan zu suchen. Ian war der beste Freund von Bobby und hat ihm zudem damals im Irak das Leben gerettet. Doch Ian macht sich Vorwürfe und hat sich ganz von der Welt zurückgezogen. Alleine lebt er in einer primitiven Berghütte in den Bergen, als plötzlich Marcie bei ihm auftaucht und sein Leben als Einzelgänger ganz schön durcheinanderwirbelt...
* Meine Meinung *
Das Buch ist wundervoll romantisch und bezaubernd und passt perfekt in die Weihnachtszeit! Es ist lange her, dass ich einen Liebesroman gelesen habe, der mich so überzeugen konnte wie dieser!
Die Figuren sind absolut glaubwürdig und liebenswert, und die Umgebung und Jahreszeit fügen sich auch perfekt in die Geschichte ein.
Mag sein, dass die Menschen in Virgin River fast ein wenig zu gut für diese Welt zu sein scheinen, doch gerade in der Winter- und Weihnachtszeit finde ich das nicht übertrieben, sondern sehr passend und herzerwärmend.
Es ist ein Buch für lange kalte Winternächte. Ich habe es genossen, diesen Roman zu lesen!
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am 15. April 2012
Wintermärchen in Virgin River ist seit Beginn der Reihe der erste Teil, der sich kaum mit Jack, Mel und ihren Freunden und Verwandten beschäftigt.
Das einzige, was dieses Buch mit den anderen gemeinsam hat ist, dass es in Virgin River spielt. Was ja schließlich auch der Hauptgrund ist, warum dieses Buch in der Reihe zu finden ist! ;)
Der Protagonist Ian, ist einer von vielen aus Virgin River, die sich aus ihrem alten Leben zurück ziehen wollen und ein neues beginnen möchten. Nach einigen Zufällen ist er in Virgin River gelandet und lebt einsam und sehr, sehr zurückgezogen im Wald, in einem Haus, dass schon einmal bessere Tage gesehen hat.
Doch so sehr er sich wünscht nie mehr etwas mit seiner Vergangenheit zu tun zu haben, so kommt es schneller als er denkt...

Marci ist ein kleiner Teil seiner Vergangenheit. Sie ist die Frau eines Kammeraden, dem er versucht hat das Leben zu retten, dass am Ende doch leider nicht gut ausgegangen ist.
Doch trotzdem möchte sie ihm für seine Bemühungen danken und ihm von dem Leben ihres Mannes nach der Rettung erzählen. Ian ist jedoch noch nicht bereit und versucht jeglichen Kontakt abzubrechen. Doch hat er sicherlich nicht damit gerecht wie hartnäckig und voller Leidenschaft Marci ist...

Ich habe dieses Buch geliebt und finde jetzt auch nachdem ich beim 6. Teil angekommen bin, dass dieses Buch zu einem der besten dieser Reihe gehört, auch wenn Jack, Mel und die anderen eine sehr kleine Rolle spielen!!!
Die Geschichte bzw. Beziehung zwischen Marci und Ian ist voller Spannung (sowohl positive als auch negative), die die Handlung immer und immer weiter nach vorne treibt ohne ansatzweise eine Pause zu machen oder gar komplett stehen zu bleiben.

Dieses Buch ist garantiert mehr als nur eine normale Liebesgeschichte, wie man es bei den typischen Frauenschmöckern gewöhnt ist. Dieses Buch zeigt Menschen, die sich aus bestimmten Gründen verändern, wie andere Menschen darauf reagieren und wie das Zusammenspiel beider ist, wenn sie sich versuchen einander zu nähern, was besonders in diesem Fall nicht besonders einfach ist und nur mit viel Selbstdisziplin und Glaube an sich selbst und den Menschen um einen herum möglich ist.

Ich habe dieses Buch verschlungen, es gehört eindeutig in die Schublade Pageturner, was zum einen ein riiiiesen Kompliment ist, zum anderen aber auch sehr schlecht für den Leser, da eine wundervolle Geschichte viel zu schnell vorbei ist... ;) :(

Das Cover ist ein absoluter Hingucker, passt zum Titel und zum Inhalt und hat meine winterlichen/weihnachtlichen Gefühle noch mehr bestärkt! Ein gaaaanz, gaaaanz großes Lob!

Fazit:

Ich kann allen, die diese Reihe lieben, auch dieses Buch einfach nur ans Herz legen! Es ist ein wundervolles Buch, dass zwar perfekt in die kalte Jahreszeit passt, aber ruhig auch das ganze Jahr über gelesen werden kann! ;)
Wer doch eher Angst hat eine Reihe zu beginnen, die geplant über 10 Bände enthalten soll, aber trotzdem unbedingt ein Buch von Robyn Carr lesen möchte, sollte sich unbedingt dieses Buch anschaffen!
Hier könnt ihr ohne Angst schon vorher etwas verpasst zu haben, reinlesen und die wunderschöne Geschichte genießen!
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am 31. März 2014
......einen kleinen Umweg machen, bevor es sein endgültiges Ziel erreicht.

Inhalt:

Als sich die 28 jährige Marcie Sullivan auf den Weg macht um Ian Buchanan, den Kameraden ihres toten Mannes Bobby, der an den Folgen einer Kriegsverletzung im Krankenhaus verstarb aufzuspüren, finden das ihre Geschwister, der jüngerer Bruder Drew und ihre ältere Schwester Erin nicht besonders ratsam. Sie aber war einfach unfähig weiter zu leben, bevor sie keine Klarheit darüber hatte, warum sich Ian komplett zurückgezogen hat. Sie wunderte sich ständig darüber, weshalb der Mann, den Bobby einst wie einen Bruder geliebt hatte, völlig von der Bildfläche verschwunden war, ohne jemals anzurufen oder zu schreiben. Marcie musste Ian den letzten Brief von Bobby aus dem Irakkrieg zeigen, denn er sollte unbedingt wissen, was Bobby für ihn empfunden hatte. Als Marcie ihn endlich in Virgin River ausfindig macht, erkennt sie ihn kaum wieder. Völlig heruntergekommen, lebt er einsam und verlassen in einer winzigen Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Der Ian, den sie einmal kannte, scheint es nicht mehr zu geben, zumindest herrscht in seinen Augen kein Leben mehr......

Mein Eindruck:

Hatte ja gerade durch das Thema Weihnachten etwas schwülstiges erwartet, aber diese Geschichte ist davon weit entfernt. Einfühlsam wird hier beschrieben wie sich realer Verlust anfühlt, und wie jeder Mensch anders damit umgeht. Was es wirklich bedeutet stark zu sein auch wenn das Leben es einmal nicht so gut mit einem meint. Wo Licht ist, ist auch Hoffnung, erst die Dunkelheit besiegelt das endgültige Schicksal. Marcie ist ein eindringlicher und nicht leicht zu vergessender Charakter. Sie vereint in sich nicht nur Stärke sondern, auch eine ungeheure Lust auf das Leben in all ihren Facetten. Auch der Charakter Ian hat mir hier unglaublich gut gefallen, er ist einfach nicht so perfekt wie man das sonst so von den Männern aus Virgin River gewöhnt ist. Ich fand es faszinierend dass er irgendwie mit sich im reinen war und doch irgendwie traurig dass ihn anscheinend alle vergessen haben. Diese Geschichte hier dreht sich hauptsächlich nur um Marcie und Ian, sprich der Spannungsbogen tendiert gegen null aber bei so einer tiefgreifenden Geschichte braucht kein Mensch mehr einen Spannungsbogen. Schön fand ich dass man auch wieder von den Paaren der vorangegangenen Bände etwas mitbekommt. Mich hat die Geschichte bewegt, traurig gestimmt und trotzdem hatte ich ein Lächeln im Gesicht, das schaffen nicht viele Geschichten. Der Schreibstil der Autorin Robyn Carr ist auch hier in diesem Teil erfrischend, bildgewaltig und sehr emotional. Von mir gibt es hier 5/5 Sterne und ich freue mich jetzt auf den nächsten Teil. Noch etwas am Rande, da ich es jetzt in dieser Romanreihe schon öfter gelesen habe in den Rezensionen. Das hier Beschriebene ist kein Patriotismus, sonst wäre in dieser Reihe nicht beschrieben worden, wie verlassen und geschädigt hier manche vom Staat zurückgelassen worden sind, nachdem sie aus dem Krieg zurückgekehrt sind. Ich sehe es eher als eine Art Brüderlichkeit bzw Kameradschaft die, die Männer unter sich empfinden, was rein gar nichts mit dem Staat zu tun hat.

Hier noch die chronologische Reihenfolge der Virgin River-Buchreihe:

01. Neubeginn in Virgin River
02. Wiedersehen in Virgin River
03. Happy End in Virgin River
04. Wintermärchen in Virgin River
05. Ein neuer Tag in Virgin River
06. Verliebt in Virgin River
07. Zurück in Virgin River
08. Unter dem Weihnachtsbaum in Virgin River
09. Gemeinsam stark in Virgin River
10. Endlich bei dir in Virgin River
11. Herzklopfen in Virgin River
12. Happy New Year in Virgin River
13. Mit Herz, Charme und Mut
14. Das Glück wartet in Virgin River
15. Liebeserwachen in Virgin River
16. Hand in Hand in Virgin River

Anmerkung der Autorin:

Die Virgin-River-Romane sind sämtlich Teil einer fortlaufenden Reihe, und Wintermärchen in Virgin River ist eine spezielle Zugabe zu dieser Serie. Auch wenn viele der bekannten Figuren aus Virgin River in diesem Buch mitspielen, müssen Sie nicht die ersten drei Bände gelesen haben, um sich hier zurechtzufinden. Aber alle Leser, die von Anfang an dabei sind und geduldig auf dieses nächste Buch gewartet haben, möchte ich in den Zeitrahmen versetzen: Wintermärchen in Virgin River spielt nur wenige Wochen vor Weihnachten – mitten im Geschehen von Happy End in Virgin River, dem dritten Band der Serie.
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am 23. Januar 2012
Nach knapp einem Jahr der Trauer um ihren verlorenen Mann Bobby möchte Marcie Sullivan wieder das Leben geniessen können. Dazu hat sie sich in den Kopf gesetzt, den besten Freund ihres toten Mannes zu finden, der sich in die Wildnis zurückgezogen hat. In einer abgeschiedenen Berghütte wird sie fündig, in der Nähe des weihnachtlich geschmückten Dörfchens Virgin River.

Nicht gerade begeistert von den unvermittelten Besuch, wird er zwangsläufig von der Vergangenheit eingeholt. Dabei will Marcie ihm nur danken, dass er seinen schwerverletzten Freund Bobby damals gerettet hat. Doch er möchte nicht an diese dramatischen Ereignisse erinenrt werden. Dabei fällt ihm die positive Energie von Marcie auf und er überdenkt seine Haltung grundlegend.

Bestseller-Autorin Robyn Carr ist es gelungen, große Gefühle für die besinnliche Zeit des Jahres zu schaffen. Wer ihre Bücher erst seit kurzem kennt, möchte sofort mehr über dieses ganz besondere Dorf erfahren. Ein Wintermärchen, das wunderschön zu lesen ist.
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am 1. Januar 2012
Nachdem mich der dritte Band der Reihe aufgrund von zu vieler Handlungsstränge auf einmal ein wenig enttäuscht hatte, hat mich dieser Band wieder ziemlich gefesselt.
Im Grunde ist dieser Band auch ein eigenständiger Roman, der zwar auch in Virgin River spielt, allerdings von der Autorin selbst als "spezielle Zugabe" zur Serie gedacht ist und die ungefähr zur gleichen Zeit von "Happy End in Virgin River" spielt.

Im Gegensatz zum Vorgänger spielt ihr nur die Geschichte um Ian und Marcie eine Rolle. Einzelne Charaktere der bisherigen Romane, Jack und Mel, Doc, Preacher und Paige, spielen eine kleine Nebenrolle, ohne jedoch wirklich zur Handlung beizutragen.
Marcie macht sich nach dem Tod ihres Mannes auf die Suche nach dessen ehemals besten Freunds, der ihm während des gemeinsamen Kriegseinsatzes das Leben gerettet hat (auch wenn dieser seit drei Jahren im Wachkoma lag) um ihm zu danken. Allerdings hat sie ziemliche Schwierigkeiten ihn zu finden, da Ian sich nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst vollkommen zurückgezogen hat und mit den Geistern der Vergangenheit zu kämpfen hat. Nach langer Suche und vollkommen entkräftet findet sie ihn schließlich in einer einsamen Blockhütte in den Bergen. Allerdings hat Ian sich ziemlich verändert. Aus ihm ist ein einsamer Wolf geworden (auch äußerlich durch lange Haare und Vollbart), der seine Ruhe haben möchte und sie daher auch zunächst von sich stößt.
Als Marcie allerdings beinahe in ihrem Auto vor seiner Blockhütte erfriert, er sie daher ins Haus holt und sie ein paar Tage bleibt, weil sie sich eine Grippe eingefangen hat. Während Marcie sich von der Grippe erholt, nähern sich die Beiden langsam an. Nur widerwillig öffnet Ian sich Marcie. Schritt für Schritt setzten sich Ian und Marcie mit der Vergangenheit auseinander.
Der Roman spielt zur Winterzeit und die Autorin beschreibt die Umgebung mit all seiner Schönheit, aber auch mit dessen Härte. Diese Genauigkeit lässt die Geschichte glaubhaft erscheinen, da es nicht einfach nur eitel Sonnenschein ist.

Ich denke, dass Robyn Carr hier eine wundervolle Umsetzung des Themas "Posttraumatischer Stress von Soldaten" und den Auswirkungen gelungen ist. Mit kleinen Schritten gelangt Ian zurück ins Leben und zurück zu sich selbst.
Dieser Roman ist im Gegensatz zu den ersten drei Teilen der Reihe keine auf Liebe gemünzte Geschichte. Vielmehr geht es hier um Aufarbeitung und Vergeben.

Dieser Roman bekommt von mir auf jeden Fall 5 von 5 Punkten. Ich würde am liebsten sogar noch mehr vergeben, da ich denke, dass dies bisher das Beste Buch aus der Reihe ist (auch wenn es kein wirklicher Teil der Reihe ist).
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TOP 500 REZENSENTam 19. November 2012
Inhalt:
Marcie ist siebenundzwanzig und seit fast einem Jahr Witwe. Ihr Mann wurde bei einem Militäreinsatz lebensgefährlich verletzt und überlebte nur, weil sein Freund und Vorgesetzter Ian ihn rettete. Doch seine Verletzungen waren so schwer, dass er zum Pflegefall wurde und letztendlich starb. Doch obwohl Marcie seit langem damit gerechnet hatte, kann sie nicht abschließen und ein neues Leben beginnen. Denn Ian ist verschwunden und Marcie überzeugt, sie muss noch etwas mit ihm klären, bevor sie ein neues Leben beginnen kann. So macht sie sich auf die fast unmögliche Suche nach Ian. Als sie ihn endlich findet, ist sie erschrocken, was aus ihm geworden ist. Mürrisch und ablehnend knallt er ihr die Türe vor der Nase zu. Doch Marcie gibt nicht auf. Das wird ihr zum Verhängnis, denn während sie in ihrem Auto vor seiner Tür übernachtet, kommt der Winter nach Virgin River.

Meine Meinung:
Hach es ist einfach wundervoll. Der Schreibstil der Autorin ist so wundervoll, dass sie einen direkt mit den ersten Sätzen wieder fest in ihren Griff zieht. Einmal begonnen, möchte man das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Und auch wenn man direkt zu Beginn eigentlich schon ahnt, wie diese Geschichte zu Ende gehen wird, ist es deswegen trotzdem nicht weniger spannend.

Man ist gefangen im Gefühlschaos der Hauptpersonen Ian und Marcie. Versucht sich in sie hineinzuversetzen und das gelingt dank des tollen Schreibstils der Autorin auch mühelos. So habe ich mit den Beiden gelitten, gelacht, gebangt und gefreut. Es war einfach wundervoll, dieser Geschichte zu folgen. Der Ort und seine Bewohner wird auch hier direkt wieder von Anfang an lebendig, ganz klare Bilder hat man im Kopf und nicht selten traten mir bei diesem Teil die Tränen in die Augen.

Zuviel kann ich natürlich nicht vom Inhalt erzählen. Ganz besonders gut gefiel mir aber wieder, dass auch die uns bisher bekannten Figuren aus Virgin River begegnen. So erlebt man, wie die Weihnachtszeit in diesem kleinen besinnlichen Ort begangen wird und man wünscht sich, man könnte diese Zeit ebenfalls dort verbringen. Man spürt förmlich die Kälte, die in den Ort einzieht zusammen mit dem Schnee. Erlebt wieder einmal die Verbundenheit der dort lebenden Menschen. Fast meint man, den Plätzchenduft riechen zu können.

Fazit:
Wer die Geschichten von Virgin River kennt, der wird auch diesen Teil ganz besonders lieben, denn er bringt uns zum einen zwei weitere liebenswerte Figuren in die Gemeinde, als auch eine besonders schöne Weihnachtszeit, die wir hautnah erleben können.
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am 31. Januar 2013
Im vierten Teil der Virgin River Reihe sind die sonstigen Protagonisten Mel, Jack, Preacher usw. nur Nebendarsteller. Die junge Witwe Marcie Sullivan verschlägt es nach Virgin River, weil Sie den Mann finden will, der Ihren schwerverletzten Ehemann gerettet hatte, Ian Buchanan. Doch dieser möchte nicht gefunden werden. Er hat es sich nie verziehen, dass er Bobby Sullivan gerettet hat und ihn damit 3 Jahre Intensivpflege eingebracht hat. Als dann plötzlich Marcie vor seiner Tür steht möchte er sie eigentlich nur loshaben. Doch langsam nähern sich die beiden an und versuchen die Vergangenheit gemeinsam aufzuarbeiten!

Ich bin ein großer Fan der Virgin River Reihe und fand es schön, diesmal mit ganz anderen Charakteren Bekannschaft zu machen und dabei trotzdem die "Alten" wiederzusehen. Es ist bei jedem Buch so, dass ich das Gefühl habe, an einen vertrauten Ort zurückzukommen! Das liegt nicht zuletzt auch an den liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, die man nicht vergisst. Auch wenn größere Abstände zwischen dem nächsten Buch liegen, habe ich nie das Problem mich wieder hineinzufinden! Was mir vor allem gefällt, ist das Robyn Carr es schafft aus einem Liebesroman keine Schnulze zu machen Es geht nie nur um das Liebespaar und wie sie zueinanderfinden, sondern man hat noch eine komplexe Geschichte drumherum!

Und nicht zu vergessen sind die wundervollen Cover der Virgin River Reihe!Jedes ist so wunderschön, dass man gleich Lust hat den Ort und seine Bewohner zu besuchen! (Ich bin sowieso ein Fan der Mira Taschenbücher, da sich die Buchrücken sehr dekorativ machen im Bücherregal!)

Fazit:

Wieder ist es Robyn Carr gelungen eine wunderschöne Geschichte in einem wundervollen Ort zu zaubern!
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am 19. August 2015
Robyn Carr bezeichnet dieses Buch selber als Zusatzbuch zu ihrer Virgin River- Reihe.
Tatsächlich muss man die ersten drei Romane nicht gelesen haben, um an diesem Buch Freude zu haben, aber mehr Spaß macht das Lesen sicher mit Vorwissen.
Denn auch, wenn dem treuen Virgin River-Leser Marcie und Ian bisher völlig fremd sind, so muss er doch nicht auf alte Bekannte verzichten.

Dieses kleine Buch erreicht allerdings bei weitem nicht die Qualität und Komplexizität der ersten Romane.
Dafür bekommt man eine süße, winterliche Liebesgeschichte. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die verschlungen und blieb zufrieden zurück.

Der Annäherung zwischen Ian und Marcie wird viel Platz eingeräumt, was die Liebesgeschichte realistischer macht.
Leider blieb dann für das Ende nur noch wenig Raum. Hier hätte ich gerne noch mehr erfahren, wie die beiden ihr Leben zukünftig gestalten wollen und was sie am Weihnachtstag in Chico alles erleben werden.

Letztlich scheint diese Geschichte ein Versatzstück aus ihren bisherigen Roman-Schicksalen gemischt mit etwas Weihnachtsflair zu sein. Eine Frau, die ihren Mann im Krieg verloren hat und nun auf Unterstützung durch seinen besten Freund und Kameraden hofft. Erinnert das nicht stark an Vanessa, auf deren Happy End wir noch hoffen müssen?
Und Marcies ältere Schwester, die sie nur zu gerne wieder in der „Zivilisation“ sehen möchte, wenn nötig auch mit Druck? Ein Narr, wer da nicht Parallelen zu Mels Schwester sieht. Die Autorin scheut sich jedoch nicht, genau diese Parallelen selbst anzusprechen.

Robyn Carr ist Patriotin. Das dürfte jedem klar sein. Alle ihre Helden sind ehemalige Marines, die im Irak-Krieg gekämpft haben. In Virgin River wird in diesem Band sogar ein patriotischer Weihnachtsbaum mit Medaillen und Rangabzeichen geschmückt. Manchen mag das, vor allem hierzulande, zu viel sein. Allerdings scheut sich die Autorin auch nicht, in einem gewissen Rahmen, Kritik am Militär zu üben. Nicht unbedingt am Einsatz selber, aber besonders an dem Umgang der Regierung mit den Veteranen und deren Familien.
In ihren Büchern macht sie klar, dass es nur einen Weg gibt: Den Hass zu beenden. Nicht nur im Krieg, sondern besonders auch im privaten Leben.

Für Marcie und Ian wird ihre Begegnung nicht nur zur Liebesgeschichte, sondern vor allem zu einer Reise in die Selbsterkenntnis. Beide können nur mit gegenseitiger Hilfe ein neues Leben in Angriff nehmen. Und dabei spielt es nicht mal eine Rolle, dass sie das gemeinsam tun, sondern dass sie es überhaupt tun.

So transportiert der Roman ein paar nette allgemeine Weihnachtsbotschaften und mischt sie mit romantischen Augenblicken.
Mit viel Gefühl (und vielleicht einem kleinen Spritzer zu viel amerikanischer Heimatliebe) entsteht so mal wieder ein wunderbarer Schmöker von Robyn Carr.

Genau der richtige Liebesroman für kalte Adventstage!
Ich vergebe vier Weihnachtssterne!
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