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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
73
4,7 von 5 Sternen
El Camino
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,09 €


TOP 1000 REZENSENTam 21. Juli 2014
Vorweg: So einfach, direkt und selbstverständlich "El Camino" klingt, so schwer ist es in Worte zu fassen!

Nichts Geringeres, als eine Hip-Hop-Jugend wieder zurück zu den Wurzeln des schwarzen Blues zu führen ist die selbstauferlegte Mission der Herren Dan Auerbach (Gesang, Gitarre) und Patrick Carney (Schlagzeug) - laut eigenem Band-Credo.
Und seien wir mal ehrlich: Wie kommen denn junge Menschen heutzutage mit dem Blues (wenn überhaupt) in Berührung? Selbst wenn heute auch schon nicht mehr ganz taufrische Rock-Dinos wie die Rolling Stones od. AC/DC (uvm. freilich) sich immer wieder auf den Blues als Wurzel aller Populärmusik berufen und zwischendurch immer wieder mal eine eigene od. wenigstens eigeninterpretierte Blues-Hadern von der Leine lassen (sei's live oder hier und da ev. noch im Studio), so muss man doch festhalten, dass Blues im Vergleich zu Indie, Pop, Heavy-Rock usw. doch eher nur bescheidene Massentauglichkeit zugesprochen werden kann. Sogar White-Stripes-Frontmann Jack White genießt eher eine Art "Außenseiterstatus" (aber bitte nicht falsch verstehen), wenn er sich - wie zuletzt - voll und ganz dem Blues hingibt... Auch einen Gary Clark Jr. (man höre z.B. sein großartiges "Bright Lights") sollte man an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen!

Doch was soll's? Jetzt ist alles anders! Oder besser gesagt: Spätestens seit dem 2011 erschienen "El Camino" ist alles anders! THE BLACK KEYS sind die Antwort auf die Lücke, die mehr und mehr zwischen den alten Bluesgöttern (z.B. Buddy Guy od. dem bereits längst verblassten Muddy Waters und Co.) und der musikalischen Gegenwart aufzuklaffen drohte. Mit einer kaum in Worte zu fassenden Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit - wahrscheinlich wäre Lässigkeit hier das angebrachte Vokabular - fetzen die Burschen Bluesrocker runter, als ob es die Natürlichste Sache der Welt wäre!
Und obwohl sich THE BLACK KEYS nun schon länger erfolgreich in dieser Rolle versuchen (das zuletzt erschienene "Turn Blue" ist vielleicht ein bisschen eine Ausnahme, da man hier tendenziell auch viel Elektronik usf. zu hören bekommt), ist ihnen mit "El Camino" nicht nur kommerziell ein Ausrufezeichen der besonderen Art gelungen!
Schon alleine die ersten 4 Tracks - allesamt Hits und das nicht zuletzt auch wegen der dazugehörigen, teils aberwitzigen Videos - sind Aushängeschilder und stellen womöglich bis heute die bekanntesten Song des Duos (das freilich im Studio auch mit Gastmusikern arbeitet) dar. Ich rede hier von den Kalibern "Lonely Boy", "Dead And Gone", "Gold On The Ceiling" sowie "Little Black Submarines" (aber natürlich sind auch die anderen Tracks auf der Scheibe nicht zu verachten)! Ehrlich: Ein Album wie dieses ist mir schon längere Zeit nicht mehr untergekommen - einfach GROSSARTIG! Zugleich ist es (inkl. dem neuerschienenen "Turn Blue") das wohl bis dato am aufwändigsten produzierte Studiowerk der BLACK KEYS. "Aufwändig" freilich im Vegleich zum bislang hauseigenen Alben-Katalog, nicht etwa mit anderen zeitgenössischen Pop/Rock-Alben gesehen! Aber dieser "Aufwand" hat sich zweifelsohne bezahlt gemacht - ausnahmslos alle Songs auf "El Camino" klingen voll, rund, warm, authentisch und stecken voller Energie und Leidenschaft, ohne dass irgendwelche tontechnischen Mängel feststellbar wären! Großes Lob also auch für die tolle Produktion der Scheibe!

Fazit: "El Camino" ist für mich (bis heute) nicht nur das Album des Jahres 2011, sondern vielmehr schon ein sehr heißer Anwärter auf das Album des Jahrzehnts. Da ist dem dynamischen Duo des modernen Blues wirklich etwas ganz Außergewöhnliches, Meisterhaftes gelungen! Aus meiner Sicht macht das ganz klar indiskutable 5 Sterne!!
Nicht wenige (auch ich gehöre zugegebenermaßen dazu) werden erst mit "El Camino" so richtig auf THE BLACK KEYS aufmerksam geworden sein. Aber wehe, wenn man dann erst mal beginnt auch die anderen Alben nach und nach für sich zu entdecken... Einfach fabelhaft - für Musikbegeisterte gibt's eigentlich nichts Schöneres auf der Welt ;)

Bleibt nur zu hoffen, dass THE BLACK KEYS ihren Weg unbeirrt weitergehen und sich nicht von irgendwelchen Möchtegerns und/oder Einflüsterern einlullen lassen. Betrachtet man ihren bisherigen Werdegang, so kann man solche Gefahren, so denke ich, jedoch getrost aus seinen Gedanken verbannen... Auch der Neuling ("Turn Blue") hat trotz seiner "Andersartigkeit" seine reizvollen Momente - reinhören lohnt sich auch hier in jedem Fall!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf einige ältere Black-Keys-Werke, die ich mir kürzlich via amazon bestellt habe. ENDLICH: Die wahrhaftige Renaissance des Blues hat eingesetzt - war der Blues ohnehin so und so niemals totzukriegen (eben als Wurzel aller Populärmusik bzw. aufgrund vieler, vieler großartiger Interpreten), so ist ihm jetzt eine neue, großartige Ära beschert - den BLACK KEYS sei Dank!!!!
Oder anders gesagt (aber dann bin ich mit meinen Weisheiten schon am Ende:)): Die Zeitlosigkeit, die dem Blues (völlig zurecht) bis dato immer nachgesagt wurde, ist zur Endlosschleife der Gegenwart mutiert. Deshalb: Legt euch ein paar Black-Keys-Alben zu, liebe Leute und hört und staunt und tanzt und erzählt eueren Freunden und Bekannten davon!!

Eins noch (dann ist's aber wirklich gut): Die häufigen Vergleiche zu den White Stripes (die ich durchaus auch zu schätzen weiß) hinken meines Erachtens ein wenig hinterher. Trotz ähnlicher Besetzungspraxis und möglicherweise ähnlicher Herangehensweise an die Musik, sind die BLACK KEYS an Originalität und Inspiration nicht zu übertreffen... So, Schluss.

Hier nachträglich noch meine persönlichen Anspieltipps für Interessierte:
- Lonely Boy
- Gold On The Ceiling
- Little Black Submarines
- Stop Stop
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am 11. August 2017
El Camino - super, wie alle CDs, die ich mittlerweile von den Black Keys besitze. Meine Lieblingssongs auf dieser CD sind "Lonely Boy" und "Sister".
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am 2. Februar 2012
es war meine erste Scheibe von den Black Keys und habe mir bewusst etwas Zeit gelassen sie zu bewerten. Nachdem ich jetzt stolzer Besitzer aller "Scheiben" bin :) und ich mich oftmals selber mit mir streite welche ich jetzt zu erst hören soll, fällt mir auf, das die EL CAMINO seltener und immer seltener dazu gehört.

Von der ersten bis zur letzten Minuten geht es total ab, mit Volldampf durch die schwarzen (nicht vorhandenen) Vinylrillen, ohne Rücksicht auf Verluste...PLAY LOUD...und das ist aber auch was ihr, aus meiner Sicht, gegenüber den anderen Alben fehlt, die Abwechselung und Überraschung.

...und trotzdem gebe ich fünf Sterne...selbst wenn alle Titel es nicht würdig wären, für einem Song würde ich sogar sechs Sterne geben...

LITTLE BLACK SUBMARINE

Das Lied ist GIGANTISCH !...allein dafür lohnt sich der Kauf!!!!!!!!!!!!!!!
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am 7. April 2017
Die Platte ist exzellent verarbeitet, schwer und hat weder Dellen, Furchen noch Unebenheiten. Auch kein Grat an der Kante oder in der Bohrung. Die große Falt-Hülle ist aus extrem starkem sehr hochwertigem Karton bedruckt in einem Teil ist das Booklet enthalten, im anderen steckt die Platte in einer Anti-Statik-Hülle - SO sieht eine 1A Vinylproduktion aus. Perfekt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Dezember 2011
The Black Keys zitieren alles, was seit Urzeiten in Sachen Gitarren-Rock genüsslichen Krach macht. Angefangen von den Kinks, George Harrison und den Doobie Brothers über die frühen Led Zep bis zu den frühen ZZ Top oder Fisher Z. Beim Bass, der so klingt als sei er mit einem uralt-Pick up ausgestattet, hat man stets die Sorge, dass die Bassbox demnächst seinen Geist aufgeben wird. Auch das Schlagzeug klingt wie zu alten Zeiten, als es noch Rhythmus-Verzierungen lieferte. Fast mag man hier von Neo-Beat sprechen statt von Rock.
Das große Plus des Albums sind die Songs, die in diesem attraktiven Retro-Kostüm rüberkommen. 11 erstklassige Kompositionen und Arrangements mit wie selbstverständlichen daherkommenden eingängigen Hook-Lines und Gitarren-Riffs. Das Ganze klingt wie eine Best-of-Kollektion von Gute-Stimmung- und Beat-Party-Knallern von anno dazumal. Dafür sorgt auch die fast antiquierte Art der Produktion mit sehr analog, schön alt, klare oder krass fuzz-verzerrten Gitarrenklängen und Vocals, für die sehr alte Mikrophone ausgegraben wurden, um sie klanglich in Sepia zu tauchen.
Ein Album, perfekt um in trüben Tagen gute Laune zu machen. Eine Empfehlung für alle Retro-Parties. Alles ist prima tanzbar, sofern man noch den alten Beat-Shuffle (aka Pfarrsaal-Party-Shuffle) drauf hat.
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am 15. Dezember 2011
... mit allen Instrumenten. Das trifft es ziemlich gut; finde ich jedenfalls. Allerdings ein Angriff mit musikalischen Waffen und phonetischen Geschossen. Das ist mein Eindruck vom The Black Keys Album -El Camino-.

Wenn Radioeins aus Berlin ein Album zur besten Platte des Jahres kürt, dann ist das schon ein außerordentliches Qualitätsmerkmal für sich. Die Musiker Dan Auerbach und Patrick Carney aus Akron/Ohio können Werbung gut vertragen. Hierzulande sind sie relativ unbekannt. Seit 2010 gehören sie in den Staaten zu den festen Musikgrößen. Jetzt könnte -El Camino- auch für den Durchbruch in Europa sorgen. Oft wird die Band mit den White Stripes verglichen. Mir persönlich kam -El Camino- jedoch eher wie ein gewagter Mix aus den Red Hot Chilli Peppers, The Black Crows und Lenny Kravitz vor. Allerdings erst, nachdem auch das letzte Popmolekül aus diesem Konstrukt entfernt wurde. Auf -El Camino- werden die Gitarren bis zum Abwinken unter Strom gesetzt. Erst wenn sie schrammeln und der Sound fast zerfleddert, scheint Dan Auerbach zufrieden zu sein. Nebenbei drischt Patrick Carney auf das Schlagzeug ein, wie das Tier aus der Muppet Show. Als Instrument hat man es bei diesen Jungs ganz sicher nicht leicht...
Doch gerade dieser Hang zum Unperfekten machen die Black Keys so unwiderstehlich sympathisch. Da dürfen sich auch ein paar Nebengeräusche in die Aufnahmen schleichen und die Technik muss kein Vermögen kosten. Es ist vor allem die Musik die zählt. Allein das gebührt höchsten Respekt.

Der Opener -Lonely Boy- bläst sofort zur Attacke. Ein Song, der Hitqualitäten hat und nicht mehr aus dem Ohr will. -Dead and Gone- wird mit hammerhartem Rhythmus durch die Spielzeit gedroschen. Ein Mix, der nicht einzuordnen ist, irgendwo zwischen Blues, Rock und Sonstwas ist die Seele von -Gold on the Ceiling-. Völlig aus der Rolle fällt der Anfang von -Little Black Submarines-. Einschmeichelnd und behaglich startet das Lied, bis die Black Keys nach zwei Minuten den Status Quo elementarer Rockmusik wieder herstellen. Bluesig rauh schwingt -Money Maker- durch den Äther. -Run right back- besticht durch seine Gitarrenriffs. Grungig und fast schon mit einem Ska-Touch kommt -Sister- daher. -Hell of Seasons- lebt von einem zerhackten Gittarenton und dem Schlagzeug Carneys. Wenn sie einen Song suchen, der sie schnell und komplett einfängt, dann ist -Stop Stop- ganz sicher ihr Lied. -Nova Baby- hört sich am Anfang ein wenig nach verstimmten Instrumenten an, besticht dann aber durch seine Geradlinigkeit. Der Rausschmeißer -Mind Eraser- ist dann noch einmal ein Sahnehäubchen für eine große Schallwelle von über 100 Dezibel. Das gesamte Album ist dabei nicht nur tanzbar; nein: Es verlangt regelrecht danach, die Beine zu schwingen...

The Black Keys sind eine Band, deren Namen sie sich merken sollten; jedenfalls wenn sie sich für Musik interessieren. Wenn sie sich einmal von einem Album überfallen lassen wollen, lege ich ihnen -El Camino- ans Herz. Selten war es so schön, im Sturmangriff erobert zu werden. Ob Carney und Auerbach auch noch so einen Independent Rock der Extraklasse auf einen Silberling bannen, wenn sie die großen Hallen füllen, wird die Zeit zeigen. Ich drücke schon jetzt die Daumen...
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am 13. September 2012
Alles, was die Black Keys in meinen Augen vor anderen jungen Bands ausgezeichnet hat ist auf diesem Albuum verlorengegangen. Markenzeichen der Band waren bisher ein ruhiger, "chilliger" Blues Sound, anspruchsvolle Texte, einfache, prägnante Melodien, die nie langweilig oder nervig wurden, und eine immer leicht rauschige (beabsichtigt) Aufnahmetechnik, die viel vom Charme der Gruppe ausmachte. Und vor allem: Sie machten nie Radiomusik- o.k. das ist an sich noch kein Verbrechen, aber leider oft ein Zeichen von sinkendem Anspruch einer Band an sich selbst.
Als El Camino angekündigt wurde wartete ich wie auf Kohlen auf die LP, vor allem auch weil der vorab veröffentlichte Titel Lonely Boy recht eingängig war. Die Vorfreude wich allerdings sehr schnell der Ernüchterung, als ich die weiteren Titel des Albums zu hören bekam und die zweite Seite der LP war kaum noch zu ertragen. Um Missveständnissen vorzubeugen- ich habe die Platte wirklich oft gehört, immer hoffend, etwas positives daran finden zu können, mich "reinzuhören", aber leider wurde sie mit jedem neuen Lauf anstrengender und schriller.Das Album klingt für Black Keys- Verhältnisse überproduziert, die Titel sind hektisch und klingen so lieblos eingespielt, als ginge es wirklich nur darum die breite unkritische Masse anzusprechen; die Musik ist ungewohnt schrill und klingelt unangenehm im Ohr (ich kann es wirklich nicht anders beschreiben), sie bildet eine Art akkustischen Hintergrundteppich ohne Akzentuierungen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Platte Mainstreamkonsumenten durchaus ansprechen kann, alle anderen dürften auch etwas enttäuscht von diesem Machwerk sein. Ich hätte spätestens in dem Moment misstrauisch werden sollen, als Lonely Boy als Hintergrundmusik bei Pro7 lief. Hoffentlich fällt das nächste Album wieder mehr wie die älteren aus.
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am 6. Juli 2013
Wurde ja letztes Jahr viel gehypt, das Album. Nun hab ich mich auch zu einer Rezi entschlossen, da El Camino – by the way, dass ist spanisch für Die Straße – mein totales Lieblingsalbum aus dem Jahr 2012 ist. Okay, es ist bluesig, aber ich finde, dass man es immer noch Hardrock nennen kann.

Legen wir also die CD ein oder – wie bei mir – die Schallplatte auf. Schon ertönen die ersten, slide-finger-getränkten Klänge des Openers Lonely Boy. Das unendlich coole Riff driftet ab in einen Mitsing-Refrain, um dann am Ende nochmal aufzutauchen. Ein Song, der die vielen Indie-Radio-Spielungen im letzten Sommer wirklich verdient hat. Dead and Gone ist dann nicht so meine Art von Lied, auch wenn man es gut hören kann. Der erste Lückenfüller beim zweiten Song – naja, kann das noch gut gehen?
Gold on the Ceiling reißt es dann wieder raus. Cooler Blueshardrock, Anleihen bei den Altmeistern Led Zeppelin und ZZ Top unverkennbar. Der Refrain ist was für Stadien, aber auch im Barbereich vorstellbar. Das ist das beste an den Black Keys: Auf 8 (tippe ich richtig???) Alben verlieren sie nie ihrer Undergroundigkeit. Sie werden nie Mainstream. Klar, die Produktion ist besser und alles ist nicht mehr so Lo-Fi wie am Anfang, aber es sind immer noch zwei sympathische Typen aus den USA, die auf großen Bühnen zwar rocken, aber immer etwas verloren aussehen. Das macht ihren Charme aus, wie ich finde.
Little Black Submarines, des Gitarristen ganz eigenes Stairway to Heaven-Reboot, ist mein Lieblingssong auf der Platte. Die ersten zwei Minuten leise und nur mit Akkustikgitarre, aber trotzdem überzeugend, geht es ab 2 Minuten 30 so richtig ab. So eine Explosion eines eigentlich so ruhigen Stücks hat man seit dem angeschnittenen Led-Zeppelin-Meilenstein lange nicht mehr gehört. Einfach grandios, für mich überhaupt kein Plagiat, sondern eben eine Neuauflage, eine Verfrachtung in die moderne Zeit – mit Glück!
Money Maker ist sehr typisch für die Black Keys. Gradeaus, locker, rockig, mit Schwung und Downbeat vom feinsten. Danke für einen weiteren feierbaren Hymnensong. Run Right Back ist auch etwas ruhiger, aber nicht so wie Dead and Gone etwas öde, sondern eher Funk-angehaucht. Gutes Stück, nicht das beste. Lässt mich irgendwie kalt …
Sister ist wieder richtig geil. Der Refrain holt aus dem etws unverzerrtem Riff dann doch nochmal was raus, der Song macht einfach Spaß. Ebenso wie das nachfolgende Hell of a Season, das am Anfang Jahrmarkts-mäßig wirkt, dann aber Blues-Rock á la Garage wird.
Stop Stop hat einen wunderschönen Lick, den man, wenn man wie ich, selbst Gitarrist ist, einfach lieben muss. Und auch sonst gibt es nichts auszusetzen. »You gotta stop stop till can’t hear me call?« Episch!
Nova Baby ist mir zu viel Radio. Könnt man da ganz gut hören, ist aber nicht meins. Sorry. Dafür ist dann aber das Albumende Mind Eraser mein zweitliebster Song auf der Platte. Erinnert an Chili Peppers, aber gemischt mit Joe Bonamassa und einer Prise Queens of the Stone Age – wegen der Brachialität. Auch die beste Gesangsleistung von Dan Auerbach auf dem ganzen Album, obwohl die eh einfach spitze ist. Der perfekte Abschluss einfach.

Fazit: Wie gesagt, zusammen mit Jack Whites Blunderbuss mein Top-Album 2012. Komisch, weil ich eigentlich nicht so blues-vernarrt bin. Aber diese Bands machen mir Spaß. Danke, Black Keys, für so tolle Songs!
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am 14. September 2013
Richtig tolles Album. Bin jetzt erst auf die Band aufmerksam geworden, da sie ganz gerne bei meinem Lieblingssender gespielt wird. Hat mich irgendwie an ZZ Top in jung erinnert. Eine Mischung aus Blues und Rock. Am besten schön laut hören.
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am 30. Dezember 2012
Kann den Stil schwer beschreiben, allerdings hört sich der Sound gängiger, seichter an. Im großen ganzen nicht schlecht aber keine Topbewertung.
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