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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
92
4,1 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Ändern
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am 30. Juni 2012
In den ersten Spielminuten dachte ich noch das dies einer der 3rdperson Shooter ist, wie er an jeder Ecke steht, brutal, herorisch und Amerika verglorreichend... Aber dann wendete sich langsam das Blatt, plötzlich verschmilzt die Grenze zwischen Freund und Feind, Ammis und Auftändische kommen gleichermaßen unters Fadenkreuz. Dazu kommen moralisch wirklich beklemmenden Entscheidungen wo es einfach keine ersichtlich gute und böse Entscheidung gibt. Gerechtigkeit ist schwer zu definieren und genau das drückt einem das Spiel auf die Nase. Das beste Beispiel ist eine Szene (ACHTUNG SPOILER) in der man vor einer halben Armee steht und entscheiden kann ob man gegen sie im fast hoffnungslosen Mann gegen Mann Kampf antritt oder einen Mörser verwendet, welcher Phosphor verschießt (dies hatten wir erst vor kurzem in der Schule, der Einsatz solcher Geschosse ist laut den Zusatzprotokollen von 1977 zu den Genfer Abkommen von 1949 verboten worden, das Zeug verbrennt alles und hat Ähnlichkeiten zu Napalm, ist giftig usw.). Ich entschied mich für den Einsatz des Mörser und in den darauffolgenen Minuten klappte mir echt die Kinnlade runter, ich hätte nicht mit solch dramatischen Folgen gerechnet. Überall brennende Leichen und Verwundete, Schreie... Man hört einen Mann nach Hilfe rufen welcher seine Beine nicht mehr spürt und anschließend verbrennt. Einige Menschen strecken die Hände nach einem auf und einer fragt "Waaaaruuuuum?? Wir wollten doch nur helfen..." und stirbt. Als ich schon dabei bin meinen Controller zu masakrieren, kam der nächste Schlag ins Gesicht, ich habe zusätzlich zu den Soldaten ein Lager von Zivilisten erwischt. Eine verbrannte Mutter hält ihre ebenfalls verbrannte Tochter in den Armen. Noch nie in einem Spiel habe ich dermaßen Schuldgefühle entwickelt. Zu allem Überfluss reagieren die Kameraden auf meine Tat mit Anschuldigungen wie "Du hast uns zu Killern gemacht" oder "Das ist deine Schuld, Walker!" und gehen sich schon gegenseitig an die Gurgel. Später werde ich das Spiel nocheinmal durchspielen und andere Entscheidungen ausprobieren... im Moment habe ich auf jedenfall das Gefühl, nur Fehlentscheidungen getroffen zu haben. Im übrigen gibt es im Spiel zahlreiche Seitenhiebe gegen Call of Duty, eine Anlehnung an Metal Gear Solid und zB. eine Statur die den Warhammerkreaturen erstaunlich ähnlich sieht, etc.... Ich gebe eine definitive Kaufempfehlung für das Spiel ab, dar es eines der einzigen ist, das zeigt das es im Krieg nicht immer gut und böse gibt, keinen strahlenden Amerikaner der im Alleinkampf dutzende Russen niedermetzelt, keine Helden...
1414 Kommentare| 75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2012
The Line fängt als normaler Third Person Shooter an und entwickelt sich langsam zu einem hervorragenden Anti-Kriegsspiel dass im laufe der 15 Kapitel immer bedrückender wird!
Es ist schön zu sehen dass ein Shooter so erwachsen sein kann.
Leider wird nicht jeder mit dieser ernsten Thematik umzugehen verstehen und am Ende sagen dass "Call od Duty" viel geiler ist!
Um das mal vorweg zu nehmen, "The Line" kann "COD" in keiner technischen Hinsicht das Wasser reichen.
Das Spiel sieht zwar toll aus, hat aber hier und da auch seine Macken und ist Grafisch nicht unbedingt mit den großen seiner Klasse zu messen.
Trotzdem schafft es "The Line" eine Atmosphäre aufzubauen die den meisten Kriegs-Shootern abgeht und in diesem Genre bisher unübertroffen ist.
Das läßt einen über zu lange Ladezeiten oder das nicht ausgereiftes Deckungssystem hinweg sehen.
Ich war länger nicht mehr von einer Spielstory so angetan und mitgerissen.
Es ist kein Geheimnis dass sich die Spieleentwickler an der Erzählung "Heart of Darkness" orientierten die schon dem Antikriegsfilm "Apocalypse Now" als Vorlage diente.
Das wird zum Glück in jeder Spielminute spürbar und somit haben die Entwickler alles richtig gemacht.
Zu der wirklich tollen Story gesellt sich ein nicht weniger guter Soundtrack der einen direkt hinein katapultiert in den Wahnsinn den Krieges!
Wenn man dem Spiel zum Schluß noch was vorwerfen kann, dann nur dass es ein wenig zu kurz ist und es ruhig noch ein paar Kapitel hätte geben können.
Diese Rezension bezieht sich aber auch nur auf die Kampagne, zum Muliplayer kann ich hier leider nichts sagen!
22 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2013
Nach 15 Kapiteln ist der „Krieg“ nun also vorbei. Wie ein Held fühle ich mich aber nicht. Aber das ist
genau der Grund, weshalb mir dieses Spiel noch lange in Erinnerung bleiben wird. Selten wurde ich von
einem Computer-Spiel derart in den Bann gezogen, was – wie auch andere bereits angemerkt haben – v.a.
an der großartigen Storyline liegt. Wie es auf das Ende zuging, wollte ich einfach nur noch wissen, wie
dieser Höllentrip für mich ausgeht!

Als regelmäßiger Computerspieler, der die Entwicklung der letzte 15 Jahre mitgemacht hat, kann ich dieses
Game jedem Spieler nur wärmstens ans Herz legen, da es einfach ganz anders ist, als das, was ich bisher so
gespielt habe. Wer sich dazu noch für Antikriegsfilme wie „Apocalypse Now“, „Platoon“ oder „Full Metal Jacket“
interessiert, muss das Spiel geradezu lieben. Aber Achtung: der Wahnsinn breitet sich langsam aus. Ein bisschen
Geduld muss man schon aufbringen…

Leider ist das Spiel so ein bisschen durchgerutscht, was sich auch an den relativ schlechten Verkaufszahlen
widerspiegelt. Das ist wirklich schade, da es sich – meiner Meinung nach – um eine wirkliche Spiele-Perle handelt,
die es unbedingt wert ist, gezockt zu werden, zumal es sich mit Yager auch noch um ein deutsches Entwicklerstudio
handelt. Ich hatte es auch nicht sofort auf dem Schirm und erst jetzt mit einiger Verzögerung gespielt.

Nun möchte ich aber noch im Detail klären, was das Spiel so besonders macht, aber auch was seine Schwächen sind.

Minus:

Der größte Negativpunkt von „Spec Ops: The Line“ ist mit Sicherheit die anfangs gewöhnungsbedürftige Steuerung und
v.a. das stark verbesserungswürdige Deckungssystem. Auf Druck der X-Taste sollte sich die Figur eigentlich hinter
den zahlreichen Deckungsmöglichkeiten verschanzen. Dies gelingt manchmal auf den ersten Klick, aber leider zu oft
erst nach mehrmaligem Drücken der X-Taste, während man im Kugelhagel der Gegner steht und dabei das ein oder andere
Mal sein Computer-Leben lässt. Das ist zuweilen schon ein bisschen nervig, da man realistischer weise als Spec-Ops-Soldat nicht allzu viel Schaden aushält. V.a. in Kapitel 14 fällt dieses Manko stärker auf, als man von beiden Seiten von einem stationären MG angegriffen und zusätzlich noch von einer Horde von Soldaten aufs Korn genommen wird.

Was ich ziemlich überflüssig fand, war die Belohnung (Extra-Munition) für die Exekution angeschossener Feinde. Wo das Spiel an vielen Stellen unheimlich realistisch gestaltet ist, ist es das hier leider nicht. Wieso sollte man für so etwas eine Belohnung erhalten? Da die Exekution aber fakultativ ist, kann man es auch einfach sein lassen.

Plus:

Wie bereits oben erwähnt, überzeugt die Story und somit das Spielgefühl auf ganzer Linie. Niemals zuvor in einem Spiel habe ich mich so dreckig gefühlt und musste so viel Sch… fressen. Immer wieder habe ich mich mitten in „Apocalypse Now“ wiedergefunden: desillusioniert von einem verrückten Krieg. Gut und Böse total verschwommen. Wie „Apocalypse Now“ orientiert sich „Spec Ops: The Line“ an dem Werk „Heart of Darkness“. Dabei wirkt die Story aber immer eigenständig und niemals abgekupfert.

Ist der eigene Avatar – Captain Walker – anfangs noch vollständig überzeugt von seiner Mission und seinen Handlungen, so gerät er im Verlauf des Spiels immer mehr ins Zweifeln. Seinen psychischen und physischen Niedergang kann man Dank Motion Capture am Gesicht wunderbar ablesen und auch das äußere Erscheinungsbild wird mehr und mehr zerschlissen.

Die Zermürbung durch die eigenen Handlungen und Grausamkeiten sowie der stetig steigende Zweifel der beiden Kameraden (Lugo & Adams) an den Entscheidungen ihres Vorgesetzten Walker (man selbst) wird immer wieder in Zwischensequenzen deutlich. So kommt es zu einer wachsenden Aggression und Argwohn der drei Protagonisten untereinander.Die beiden Kameraden stehen der eigene Hauptperson im Kampf (fast immer) zur Seite, wobei die KI
recht gut gelungen ist. Sie eröffnen das Feuer auf Gegner von selbst, man kann sie aber mit der R2-Taste auch einem bestimmten Ziel zuweisen, was bei gegnerischen Scharfschützen oder stationären MGs häufig sinnvoll ist.

Was die Story unglaublich gut unterstützt, ist der total stimmige Soundtrack. Tötet man anfangs noch zum treibenden „Hush“ von Deep Purple ‚schön‘ patriotisch dubaische Widerstandskämpfer, wird der Soundtrack mit zunehmendem Wahnsinn und Verwirrung auf dem Schlachtfeld düsterer und psychodelischer. Note 1 für diese Untermalung!

Bei einigen Rezensionen wird die heftige Brutalität von „Spec Ops: The Line“ angeprangert. Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Erstens, ist das Spiel ab 18 Jahren freigegeben: Kinder und Jugendliche sollten das Spiel deshalb auch nicht spielen. Und v.a. zweitens, handelt es sich bei „Spec Ops: The Line“ – nach eigenem Anspruch der Entwickler – um ein realistisches Kriegsszenario. Wenn Menschen von einer Granate getroffen werden, dann zerfetzt es sie nun mal in verschiedene Teile: genau das wird im Spiel gezeigt. Und zum Krieg gehören leider auch verbrannte Leichen, mitunter von Kindern, Grausamkeit und Wahnsinn: das zeigt das Spiel ebenso ungeschönt. Dabei wird Gewalt nicht verherrlicht (v.a. wenn man das Spiel ganz gespielt hat), sondern die schrecklichen Auswirkungen davon widergespiegelt.

Viel schlimmer hätte ich eine Zensur gefunden. Denn dann hätte man sich wieder geruhsam auf seinem Sessel zurücklehnen können und einen ‚netten‘ Kriegssimulator zocken können, ohne sein Hirn einschalten zu müssen. Dass das manchmal auch vollkommen ok ist, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen.

Die Wahlmöglichkeiten, die einem das Spiel lässt, sollte man nicht überbewerten. Es gibt sie vereinzelt, aber gerade bei der Mörserszene, die immer wieder zitiert wird, kann man nicht frei entscheiden. Trotzdem finde ich die Entscheidungssequenzen gut ins Spiel integriert. V.a. das Ende ist dabei absolut genial. Soweit ich das erkannt habe, gibt es sechs verschiedene Szenarien wie das Spiel enden kann, die einem wirklich den Atem stocken lassen. Das haben die Entwickler sehr gut gelöst. Wenn ich da an Far Cry 3 denke… (das Spiel ist trotzdem klasse!)

In einer Rezension beklagt sich eine Person darüber, dass der Schwierigkeitsgrad viel zu hoch ist. Das würde ich so nicht sagen. Ich denke, dass ein durchschnittlicher Spieler auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad keine großen Probleme bekommen sollte. Es gibt einige wenige Passagen, die es in sich haben (Kapitel 14 oder tlw. die 'Hubschraubermissionen', bei denen man die stationären MGs schlecht erkennen kann), aber die hat man mit ein wenig Geduld auch recht schnell geschafft.

Insgesamt hat Yager mit „Spec Ops: The Line“ ein geniales Spiel entworfen. So dreckig und brutal habe ich ein Kriegsszenario in einem Computerspiel noch nie umgesetzt gesehen. Nie ist bei mir die Grenze zwischen Gut und Böse so verwischt worden, wie hier. Natürlich gibt es Shooter mit besserer Graphik und deutlich besserem Steuerungs-/Deckungssystem. Dennoch hat mich vom Gesamteindruck keines so beeindruckt wie „Spec Ops: The Line“. Und das man über ein Computerspiel noch länger nachdenkt, kommt ja auch nicht häufig vor… Wer allerdings einen ‚Wohlfühl-Shooter‘ mit klarem Gut-Böse-Schema erwartet, wird enttäuscht sein.

In diesem Sinne lautet das Fazit: 5 Sterne. Und ich bin gespannt, was von Yager als nächstes kommt. Die Latte haben Sie jedenfalls hoch gelegt.

Viele Grüße

PS: Kommentare und Anmerkungen sind gerne gesehen.
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am 15. September 2014
Ich habe "Spec Ops: The Line" jetzt bereits zweimal durchgespielt und ich muss sagen, die Storyline hat mich sehr fasziniert und auch überrascht (hätte ich von einem Actiontitel nicht erwartet), allerdings muss ich zugeben, dass ich wohl immer noch nicht ganz verstanden habe, was genau da in Dubai abgelaufen ist. Das Spiel lässt sehr viel Spielraum für eigene Interpretationen und Rückschlüsse: was genau davon war jetzt real oder nur Einbildung? Wer ist jetzt genau der Feind oder der "Böse"? Ich hätte mir vielleicht doch ein klareres Ende gewünscht, aber davon gibt es gleich mehrere... Naja.

Was den Spielverlauf und die Steuerung angeht: die Steuerung ist nicht ganz so präzise wie bei einem First-Person-Shooter und dadurch fühlen sich die Schießereien auch nicht so intensiv an, machen aber dennoch Spaß. Es gibt verschiedene Waffen, z.B. Sturmgewehre oder Shotguns, allerdings nicht Besonderes und man kann nur zwei Waffen mitführen. Für Shooter-/Actionveteranen empfehle ich gleich mit dem höchstmöglichen Schwierigkeitsgrad anzufangen! Es gibt leider einige sehr unschöne, da frustrierende Passagen, die man oft nur mit Glück bewältigen kann, aber insgesamt ein gelungenes Actionspiel mit einer tiefgründigen, aber leider auch etwas zu verwirrenden/verworrenen Story.
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am 26. November 2012
Sooo! Mittlerweile habe ich Spec Ops auch durchgespielt und bin einfach nur begeistert von diesem Spiel. Dieses Game ist alles andere als ein weiterer Shooter in der Sammlung... es ist einfach viel mehr. Nach dem man diesen Titel durchgespielt hat, kann man sich ungefähr vorstellen wie es WIRKLICH im Krieg zu geht und weiß wie Entscheidungsträger/Hochrangige sich in der jeweiligen Situation fühlen müssten.

Ich zähle die wichtigsten Punkte auf und beschreibe diese kurz

Story 5/5 Sterne
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Gleich vorab, die Story von Spec Ops ist so fesselnd, Spannend und so gut wie in fast keinem anderen Shooter bisher. Man spielt mit einem kleinen Trupp Namens "Delta". Ihr steuert den Soldaten Walker, der Anführer eurer Gruppe ist zu welcher sich noch Adams und Lugo gesellen. Ihr als Spieler müsst euch in die Haut von Walker reinversetzen und meistens sehr fatale und wichtige Entscheidungen treffen. Hierbei unterstützen euch Adams und Lugo stets zuverlässig und sind sehr wichtige Verbündete im Kampf gegen die Aufklärung. Euch verlegt es nach Dubai eine Stadt die unglaublich schön aussieht und nicht wie andere Kampfgebiete (z.b. New York, Washington) ausgelutscht wirkt. Hier versucht man die 33. Einheit ausfindig zu machen und den Anführer zu retten, der als verstorben galt. Die Story von Spec Ops ist nicht leicht zu verstehen doch wenn man sich auf dieses Game und das Szenario einlässt wird man am Ende des Spiels, welches so gar noch 4 unterschiedliche Abschlüsse bietet einfach nur begeistert sein. Außerdem könnt ihr bei vielen Situation frei entscheiden was ihr wählt. Retten wir den Informanten und lassen die Zivilisten sterben??? oder ist uns Menschenleben doch wichtiger als Informationen??? IHR entscheidet !

Gameplay 5/5 Sterne
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Das Gameplay von Spec Ops ähnelt dem Gameplay von Gears of War oder Uncharted. Ducken hinter Vorsprüngen, Blindes schiessen etc.. Das heißt, wem bisher solche Spiele gelegen haben, denen wird auch Spec Ops zusagen. Die Spielart wirkt meist flüßig und fair. Nicht zu vergessen sind außerdem eure Kameraden Adams und Lugo, welchen Ihr mittels Befehl Anordnungen durchgeben könnt. Feind erschiessen, Blendgranate werfen oder einen Heilbefehl erteilen. Dies wurde so einfach und gut gelöst wie nie zuvor. Ihr müsst lediglich "R1" drücken und auf einen Gegner zielen und losslasen, für den Blendgranatenbefehl und Heilbefehl nur R1 antippen.
Das Waffenarsenal lässt sich sehen. es gibt Deagles, M4, AK, Sniper etc. Man spürt förmlich das Kriegsszenario... es gibt keine Superwaffen oder irgendwelche übertrieben Raketenwerfer oder so... NEIN es ist Krieg verdammt!! Walker kann auch nur 2 unterschiedliche Waffen tragen und besitzt bis zu 3 unterschiedliche Granatentypen. wie schon erwähnt, ähnelt das Gameplay von Spec Ops von Gears of War oder anderen Spielen aber dennoch habe ich nie verspürt das es eine billige Nachmache ist. Es wirkt einzigartig und macht Spaß.

Design/Auftreten 5/5 Sterne
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Dubai... ah herrlich! Die Wahl des Schlachtfelds hat mich persönlich sehr angesprochen. Die Grafik von Spec Ops hat mich an vielen Stellen echt umgehauen! Vor allem die Darstellung von Sand oder Sonnenreflektionen waren sehr schön und natürlich dargestellt. Die Skyline von Dubai, die Wüste, Häuser, Unterbauten etc... Spec Ops hat stets Unterhaltung und Abwechslung geboten. Vor allem die Wunden die Walker und seinem Team wiederfahren sind konnte man durch das Design sehr gut nachempfinden. Die Stimmung von SO ist düster, dramatisch und tragisch. Der Protagonist muss meistens Entscheidungen treffen die sich auf das echte Leben übertragen lassen könnten. Ihr leidet mit diesem Team und wollt herausfinden wie es weiter geht. Es könnte vielleicht leicht brutaler/fetziger sein, aber ich finde das hat dieses Spiel nicht gebraucht. Hier geht es nicht um Gewalt sondern um das "Szenario" Krieg. Yager Games will uns Zeichen setzen mit diesem Titel und hat mit Spec Ops einen Top Titel für läppige (aktuelle) 30 Euro erschaffen.

Negatives habe ich kaum zu berichten, außer das es vielleicht keinen Offline Coop Modus gibt und die Geschichte für einige Zocker etwas kurz wirkt (ca. 10-14 Stunden Spielzeit)

Fazit:
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Spec Ops The Line bietet für den aktuellen Preis von rund 30 Euro mehr als jedes andere Spiel im Jahr 2012. Ihr Spielt als Anführer eines kleinen Teams welches viel durchleiden muss und ihr an einigen Stellen entscheiden könnt wer stirb oder lebt! Dubai ist ein klasse Kampfgebiet und wirkt nicht ausgelutscht oder langweilig. Die Grafik von Spec Ops ist sehr gut und begeistert den Spieler in einigen Situationen immer wieder. Das Gameplay sitzt, wirkt durchgehend flüßig und bietet ein gutes und faires Arsenal an Waffen. Zusätzlich könnt ihr euren Kameraden Adams und Lugo einige Befehle erteilen die im Kampf sehr wirksam und notwendig sind. Wer dieses Spiel noch nicht gespielt hat dem muss ich es schon fast andrehen! Es ist nicht einfach nur ein Shooter... es beinhaltet Botschaften und spiegelt die wahren Szenen des Krieges nach. Wem Gears of war oder ähnliche Spiele gefallen haben, denen wird dieses Game mindestens genau so gut liegen. Auch Neulingen in der Shooterszene lege ich dieses Spiel ans Herz. Vor allem wenn Ihr dieses Game bewältigt habt und euch so gar noch zwischen den unterschiedlichen Enden entscheiden könnt, werdet ihr von Spec Ops: The Line begeistert sein.
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am 24. Dezember 2013
Spec Ops ist ein Third Person Shooter. Allerdings kein normaler wo nur stur drauf rum geballert wird. Aber wenn man das Spiel dann wirklich aufmerksam durchspielt kommt eine Überragende Story zum Vorschein. Ich war wirklich überrascht was die Entwickler sich da aus dem Ärmel gezaubert haben.
Auch was den "Schauplatz" angeht hatten die Entwickler keine scheu Genial Effekt einzubauen.
Was die Steuerung anbelangt (gespielt mit einem Xbox Controller for Windows) kann ich sagen das sie sich nur minimal von anderen Third Person Shooter abweicht. Es war keine Herausforderung das Spiel Steuerungstechnisch in den "griff" zu bekommen und bereitet auch für "Spiel-Neulinge" eine packenden Spaß.
Was mir Persönlich auch sehr gefallen hat, waren Spielmomente wo man seine Eigene Entscheidung Treffen konnte und sich auch die Story je nach dem leicht verändert hat.
Es ist absolut den Preis wert.

Ich kann dieses Spiel nur empfehlen und hoffe das ich euch bei eurer Entscheidung Helfen konnte :)
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am 24. April 2013
Ich habe das Spiel eben durchgespielt und bin immer noch ganz aufgewühlt von der grandiosen Geschichte. Neben Red Dead Redemption sind diese zwei Enden meiner Meinung nach die besten in der Videospielgeschichte. Unglaublich was Yager dahin bekommen hat!

Einzig das Gameplay ist gelgentlich etwas fade, aber diese Intensität, Emotionen, Glaubwürdigkeit... Das macht diesen Titel für mich tatsächlich zu einem der besten dieses Jahres :)
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am 17. September 2013
ich hatte mir das spiel zunächst ausgeliehen und lange überlegt, mir das game wirklich zu kaufen.
jetzt bin ich froh das ich es habe.
ich finde, das ein geiles spiel ist, weil ich auf so shooter stehe, also teammitglieder anweisungen geben usw.
ich spreche hiermit eine kaufempfehlung aus!
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am 13. November 2012
Die Stärke dieses wenig beachteten Juwels liegt ganz klar in der Kampagne.

Leider lässt sich über die Handlung nur wenig berichten ohne (evtl. auch unbeabsichtigt) gewisse Geschehnisse vorwegzunehmen. Mich hat die Geschichte um eine dreiköpfige US-Einheit, die in einem von Sandstürmen verwüsteten Dubai nach Überlebenden zu suchen hat jedenfalls von Anfang bis Ende gefesselt. Vergleiche zu Joseph Conrads "Herz der Finsternis" bzw. der brillinaten filmischen Adaption von Coppola sind dabei durchaus gerechtfertigt, auch wenn Spec Ops: The Line letztendlich nicht die Qualität der vorhergenannten erreicht.

Besonders interessant an dieser Geschichte ist der moralische Aspekt. Ein Spiel zu schaffen, das durch virtuelles töten unterhalten soll, sich jedoch gleichzeitig gegen die Verharmlosung des tötens in Videospielen richtet, scheint zunächst schwer realisierbar zu sein. Dennoch haben es die Entwickler geschafft diesen Zwist auf teils perfide Weise in die Handlung um den Protagonisten Martin Walker einfließen zu lassen und ebenfalls den Spieler mit in die Taten einzubeziehen.

In Sachen Gameplay handelt es sich bei Spec Ops: The Line um einen coverbasierten third-person-shooter. Alle Mechaniken die ein solches Spiel mitbringen muss funktionieren einwandfrei. Vor allem der gekonnte Umgang mit dem Deckungssystem, welches durch anvisieren der nächsten Deckung und anschließendes hinausrutschen aus der derzeitigen Deckung sehr flüssige Bewegungen ermöglicht, macht einfach Spaß. Das Handling und Feeling der Waffen ist hervorragend. Das Ganze wird garniert durch ein atemberaubendes Setting mit teils wunderbaren Panoramen.

Nicht weniger beeindruckend ist der Soundtrack, der sowohl Klassiker (etwa von Deep Purple o. Jimi Handrix) aber auch Musik jüngeren Datums gekonnt miteinander vereint und durch die Kombination mit dem ebenso gelungenen Score die bedrückende Atmosphäre sehr gut ergänzt. Ein großes Lob geht auch an die deutsche und vor allem englische Synchro, die definitiv zu dem besten gehört, was ich in letzter Zeit gehört habe.

Wie jedes andere Spiel hat aber auch Spec Ops seine Schwächen. Teils unbeholfen wirkende Animationen sowie manch schwammige Textur trüben den Spaß ein wenig. Auch der Multiplayer ist eher dürftig und wird kaum angenommen.

Die Spielzeit der Kampagne beträgt etwa 8 Std. auf dem normalen Schwierigkeitsgrad. Wie mittlerweile üblich, lässt sich auch bei Spec Ops ein "Hardcore"-Schwierigkeitsgrad freispielen, der es auch tatsächlich in sich hat. Für mich zählt Spec Ops:The Line zu den besten Spielen in diesem Jahr und erhält eine klare Kaufempfehlung - auch wenn diesem Shooter ein wenig der Hochglanz der ganz großen Titel fehlt.
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am 21. August 2014
Nette Geschichte, etwas ahrg weit hergeholt und mit ein paar Logiklücken, aber macht Spaß.
Grafik ist ausreichend, mehr nicht, muss sie aber auch nicht.
Gameplay ist 3rd Person typisch, das niveau fand ich mittel, gab ein paar knifflige Passagen aber alles in allem für erfahrene Spieler kein Thema und für Einsteiger mit leichtem Mode sicher auch alles machbar.
Preis Leistung ist Top.
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