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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 8. September 2017
Wie setzt man eine Geschichte filmisch um, bei der es im Kern um eine sonderbare Farbe geht wie sie in unserer Welt eigentlich nicht vorkommen sollte? Diese Frage dürfte vermutlich am Anfang der Idee dieses Films gestanden haben und wurde meines Erachtens durch das Konzept des modernen Schwarz-weiß-Films akkurat beantwortet. Lovecrafts Geschichten dürften größtenteils recht schwierig filmisch umzusetzen sein und insofern muss der reine Versuch schon zu einem gewissen Grad gewürdigt werden. Aber der Film ist mehr als nur ein Versuch, er trägt der Geschichte insgesamt sehr gut Rechnung, auch wenn man als Zuschauer offen für alternative, ungewöhnliche Filme sein sollte. Da er aber ohnehin vor allem für Lovecraft-Fans von Interesse sein dürfte, ist die Voraussetzung sicher häufig gegeben. Insgesamt mochte ich diesen Ausnahmefilm sehr gerne und gebe insofern 5 von 5 Sternen.
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am 21. April 2016
Ein absolutes Muss für jeden der sich gerne Horrorfilme ansieht, bei denen es sehr viel auf die schauspielerische Leistung der Darsteller und eine geniale Story ankommt. Kein Mainstream-Splatter, sondern wirklich intelligenter Horror, bei dem mit Absicht alles in schwarz/weiß gedreht wurde. Anfangs fühlt man sich in einen Heimatfilm-Schinken mit etwas Krimi versetzt, aber das Ganze driftet angenehm und mit Hirn ins Horror-Genre hinein und gipfelt in einem genialen Schluß. Unbedingt den Abspann ansehen. Da ist dann der eigentliche Schluß gut versteckt.
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am 20. März 2017
Die deutschen Studenten haben aus so wenigen Mitteln einen der besten und beklemmendsten Horrorfilme gedreht, die ich bisher gesehen habe. Und ich kenne die besten schon! Die Gruselszenen sitzen perfekt und wirken so professionell, wie man es auf diese Art noch nie zuvor gesehen hat. Darum ist "Die Farbe" eine sehr wichtige Bereicherung für das Genre. Um die Stimmung permanent düster zu halten, setzten die Produzenten auf einen geheimnisvollen Schleier aus depressiven Schwarz-Weiß-Bildern umhüllt von einer Angst der unbekannten Veränderungen, die die Dorfbewohner schleichend heimsucht. Einziger Kritikpunkt ist hier die im späteren Verlauf etwas zu starke CGI-Effekthascherei. Das war mir jedoch keinen Stern Abzug wert bei diesem sonst so außergewöhnlich guten Horrorfilm. Eigentlich sollte man diese Qualität von so vielen Filmen erwarten, aber man hat wohl zu oft einfach zu viel Geld zur Verfügung, wodurch die Filme dann eher schlechter werden. "Die Farbe" beweist mal wieder, dass kleine Indie-Produzenten ihr Handwerk besser beherrschen als die meisten Hollywood-Produzenten. Die schleichende Zerstörung der Welt wurde kaum besser zum Ausdruck gebracht. "Die Farbe" ist ein Meisterwerk von allergrößter Filmkunst.
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am 6. April 2017
Der film war, sagen wir mal.. ernüchternd. zu wehnig fürs Geld, hätte ich auch die DVD kaufen können. Was mich richtig aufgeregt hatt ist, das Die Blue-ray aussetzer hat, in Bild!
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am 28. März 2013
Am Anfang war ich skeptisch. Der Lovecraftsche Horror ist m.M. nach kaum filmisch umzusetzen. Mir war auch beim Kauf nicht bewusst, dass dieser Film ein Amateur/Fan-Projekt ist. Ich kenne die Produktion "Sphärentor" zwar als herausragende Website über das Hobby Tabletop, aber ob dann auch ein guter Film bei rausspringt war für mich fraglich.

Ich muss sagen: Ich wurde mehr als zufrieden gestellt. Das Bild, die Musik !!, die Story und vor allem die schauspielerische Leistung war erster Klasse. Sogar Extras sind auf der DVD enthalten, die das Making of und die Hintergründe noch weiter ausleuchten. Diese DVD kann problemlos mit den vorhandenen Lovecraft-Filmen konkurrieren und lässt sie alle hinter sich (zumindest die Filme, die ich gesehen habe).

Fünf Sterne, Kaufempfehlung für jeden Lovecraft und Horror-Fan.
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am 27. Juli 2013
Nun, nachdem ich mir diesen Film angeschaut habe, bin ich mehr denn je der Überzeugung, daß dies nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Um eines gleich vorweg anzumerken: Der Einschätzung von 'Twitch Film', derzufolge es sich bei diesem Film um eine der ambitioniertesten Lovecraft-Adaptionen handelt, ist durchaus zuzustimmen. Die Autoren dieses Werkes verzichten wohltuend auf jeden reißerischen Effekt und beschränken sich vorallem auf die Figuren der Geschichte und ihr Betroffensein von dem Phänomen aus Regionen des Alls, wo 'die Dinge nicht so sind, wie bei uns'.
Die Schwierigkeit einer filmischen Umsetzung von Lovecrafts Beschwörung des numinosen kosmischen Grauens besteht jedoch darin, daß, wie er selbst den Erzähler seiner Geschichte gleich zu Beginn festhalten läßt, eben diese Beunruhigung bei der Konfrontation mit dem 'ganz Anderen' nicht in wahrnehmbaren Erscheinungen selbst, sondern allein in der Vorstellung desjenigen begründet ist, der damit konfrontiert wird. Wie läßt sich eine derart subtile Erfahrung, die ganz und gar in das Innere der Figuren und der Leser von Lovecraft verlagert ist, durch ein Medium darstellen, daß, wie der Film, Ereignisse objektivierend darstellt? Daß die Schauspieler in diesem Film manchesmal recht hölzern agieren, ist dabei gar nicht einmal so problematisch. Die eigentümlich hysterische Unterströmung, die Lovecrafts Geschichten aufweisen, die Überwältigung seiner Erzähler von dem, was sie uns berichten, ihr emotionales Mitgerissenwerden, kann der Film in seiner Präsention von 'äußerlich' ablaufenden Ereignissreihen prinzipiell nicht oder nur sehr vermittelt wiedergeben. Da wir uns als Zuschauer dem Geschehen stets 'gegenüber' befinden ist je schon eine Distanz gesetzt, die Lovecraft in den besten seiner Werke gerade überwindet. Seine Texte wirken daher nicht zufällig dann am stärksten, wenn sie in Form von Hörbüchern geradezu inszeniert werden. Die menschliche Stimme vermag eben emotionales Betroffenwerden direkt deutlich zu machen.
So muß ich leider sagen, daß dieser Film auf mich zumindest zäh und wenig überzeugend gewirkt hat. Seine stärksten Momente hat er in seinen visuellen Momenten, also dann, wenn unaufdringlich auf die Auswirkungen der Farbe aus dem All hingewiesen wird, so z.B. wenn in dem Haus der Gärteners die Perspektive eigentümlich verrutscht erscheint, oder die Farbe in ihrem aufdringlichen Purpur aus dem Schwarzweiß-Bild hervorsticht. Auch die ruhigen Kameraeinstellungen, die das Sterben von Flora und Fauna einfach nur zeigen, vermögen zu beeindrucken. Hier wird der Zuschauer mit den Folgen des ausserirdischen Phänomens konfrontiert und seinen eigenen Gedanken und Stimmungen überlassen. Insgesamt nötigt dieser Film jedoch durchaus Anerkennung und Respekt ab. Wenn man sich überhaupt an einer filmischen Transponierung solcher Stoffe versucht, dann in dieser unaufdringlichen, aber dennoch kalkulierenden Form. Diejenigen, die den 'besonderen Film' zu schätzen wissen und auch gewagten Experimenten in dieser Kunstform gegenüber offen sind, kann ich ihn daher, wenn auch eingeschränkt, empfehlen
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am 5. Juni 2013
Vorab sei gesagt, meinen ganz persönlichen Respekt vor diesem jungen, talentierten Team, daß sich der Schwerstaufgabe widmet eine gelungen Lovecraft- Verfilmung zu konzipieren, die mit frischem Elan, expressionistischen Bildern überzeugen und dann jedoch, für mich unverständlicherweise an einer allzu braven, halbgaren Drehbuchleistung scheitern.
"The Colour out of Space" ist einer der frühesten und einer der besten Lovecraft- Geschichten.
Hier fabriziert er beängstigenden Horror, noch weit entfernt vom Cthulhu Mythos, vom Necronomicon, von schlangen- und mehrköpfigen Monstern der Unterwelt.
Ein Meteroiteneinschlag auf dem Landbesitz einer abgelegenen Farm ist der einzige Grundgedanke der unvergesslichen Story.
Eine nicht greifbare Gefahr die sich daraus ergibt.
Unsagbar schleichend zeigt uns Lovecraft was Angst wirklich bedeutet:Die Ahnung des Unfassbaren, des schleichenden Grauens, der Veränderung, das hilflose Dahinsiechen, Krank werden, psychische, und physische Deformierung bis hin zum Wahnsinn und grauenhaftem qualvollen Tod.
Als hätte sich nach einem Atomschlag oder Reaktorunfall der überall vorhandene Schleier des Todes über den Landstrich gelegt, so wird dieser von der Bevölkerung verharmloste Meteoriteneinschlag auf die Umgebung wirken.
Jeder Atemzug, jeder Lufthauch, das Grundwasser ist verseucht.
Werden im ersten Jahr die Bäume noch saftig grün, werfen unendlich kräftige Ernteerträge ab, so wird bald die Landschaft kränklich, das Wasser verfault, und auch die Farmer auf dem kleinen Hof, verfallen immer mehr in Seltsamkeiten, ziehen sich in die Einsamkeit zurück, werden depressiv, gewalttätig, irrsinnig, bis hin zu furchtbaren körperlichen Mutationen.
Von Anfang an ahnen wir, daß die Geschichte ein schreckliches Ende nehmen wird, und so entsteht der Horror aus der unglaublichen Akribie wie Lovecraft die einzelnen zuerst noch unmerklichen Veränderungen in Mensch und Natur herausarbeitet, bis hin zum schockierenden Schlußpunkt.
Diese einzelnen Auflösungs- und Verfallsstadien machen die morbide Faszination der Geschichte aus.
Die Grundangst vor Krankheit, vor Qual, vor eigenen und fremden Körper-und Wesensveränderungen, Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, Tod werden hier gnadenlos angesprochen.
Hier scheitert die Verfilmung auf ganzer Linie.
Denn genau diese einzelnen Stadien werden nicht tiefgreifend behandelt.
Genaugenommen sehen wir einmal die Bäuerin etwas desorientiert herumtorkeln, und sehr schnell darauf, befindet sich schon der Mann im schleimigen Auflösungszustand und sie liegt als Leiche auf dem Dachboden.
Die langsam kriechenden, kleinen Schritte dahin, beispielsweise auch der in der Geschichte vorkommende langsame Wahnsinn der Kinder wird nur sehr oberflächlich in zwei, drei Szenen und viel zu leidenschaftslos und lahm dargestellt. Die Nachdrücklichkeit fehlt.
Ein Gefühl des urbanen Grauens, welches Lovecrafts Geschichte entwickelt, empfinden wir hier leider nicht.
Ein seltsam kraftloses Schauerstück wird uns hier geboten, das aber, und umso bedauerlicher ist das zwiespältige Gesamturteil, mit einer wunderbaren Bildsprache überzeugt.
Glasklar, kontrastierte Schwarz-Weiß-Bilder. Rauschende Bäume vor düsterem Hintergrund, perfekte Bildgestaltung, Kleinigkeiten die bedeutungsschwanger ins Bild gesetzt werden. Eine tote Kröte auf dem Feldweg, Fliegen die an einem Lampenschirm heraufkriechen als Zeichen der Verwesung.
All das ist hervorragend umgesetzt, warum dann jedoch die fehlende Courage, den grausigen Horror von Lovecraft wirklich konsequent auf die Leinwand zu bringen?
Zu sprunghaft, zu stichwortartig wird hier gearbeitet, als daß der Zuschauer eine Ahnung von dem sich langsam entwickelndem Unheil bekommen könnte.
Ich rede hier nicht von dem Einsatz überteuerter Spezialeffekte.
Gemeint ist die Nachhaltigkeit, den sich ausbreitenden Irrsinn in den Erkrankten, den charakterlichen, körperlichen Verfall auch detaillierter aufzuzeigen , zu vertiefen.
Zwei, drei Szenen reichen dafür nicht und ebenfalls reicht dazu auch das schauspielerische Talent der Darsteller nicht .
Eine sehr hölzerne Schauspielleistung wird hier geboten. Das wäre jedoch verzeihbar, würde die Inszenierung nicht so brav, so unentschlossen, so wenig schockierend daherkommen.
Es ist als ob die Macher plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen hätten.
Der Schwarz-Weiß Dreh wie gesagt grandios, alte Stummfilmklassiker kommen uns hier in den Sinn, jedoch der Einsatz der "Farbe" ebenfalls eher kontraproduktiv.
Das wirkt wenig überzeugend und erinnert nun wirklich an Trash-Klassiker aus den Fünfziger Jahren.
Fazit: Sehr schade, viele gute Ansätze, doch im Endeffekt zu bieder und in keiner Weise verstörend.
Anders als Lovecraft, der sich nicht scheut den Horror auf die Spitze zu treiben, bleibt hier die Inszenierung auf halber Strecke unentschlossen stecken.
Wir haben hier bestenfalls ein Arthaus-Schauerstück, das aber durch seine Halbherzigkeit und seine nicht überzeugenden Darsteller- und Regie Leistungen immens an Kraft einbüßt.
Ein Tip am Rande: Es gibt von dieser mitreißenden Lovecraft- Story ein geniales Hörbuch, eine Lesung mit sorgfältig eingesetzten Musikeffekten.
Diese ist hier bei Amazon unter "Lovecraft Grusel Box "zu finden und so haarsträubend gut, daß sie diese Verfilmung um Längen schlägt. Vielleicht bewahrheitet sich auch hier einmal wieder, Lovecraft ist eins zu eins doch unverfilmbar und so läßt sich das Grauen durch eigene Bilder im Kopf, die beim Hörgenuß entstehen eben doch viel besser entfalten
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am 19. Januar 2012
Die Horrorgeschichten H.P. Lovecrafts gehören mit zu den am schwierigsten zu verfilmenden Stoffen, denn der amerikanische Schriftsteller arbeitete nicht mit visuellen Schrecken, sondern mit dem unbeschreiblichen, kosmischen Grauen. Lovecrafts Protagonisten kämpfen nicht mit Schrotflinte oder Kettensäge gegen Horden von Zombies, sondern versuchen verzweifelt, ob des Erlebten den Verstand zu bewahren.

Gerade in den letzten Jahren hat sich die Tendenz entwickelt, Lovecrafts Geschichten im Stile der Stummfilme aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts zu verfilmen. Mit "Die Farbe" hat Drehbuchautor und Regisseur Huan Vu eine ähnliche Strategie verfolgt. Der Film, der auf Lovecrafts Kurzgeschichte "Die Farbe aus dem All" basiert, ist in schwarz-weiß gehalten, was seiner Wirkung ungleich zuträglicher ist, als es ein Farbfilm gewesen wäre. Das einzig Farbige ist die namensgebende Farbe aus dem All, die auf diese Weise umso verstörender wirkt.

Dass die Handlung in das Deutschland der Vorkriegszeit verlegt wurde, tut der Qualität der Produktion keinen Abbruch, denn die Optik und Einsamkeit des schwäbisch-fränkischen Waldes passt sehr gut zur Stimmung der Vorlage, die in den Wäldern Neu-Englands angesiedelt ist. An dieser Stelle hätte Vu sogar noch einen Schritt weitergehen und die Rahmenhandlung mit Davis weglassen können, dessen Schauspieler leider kein glaubwürdiges amerikanisches Englisch sprechen kann. Aber auch ansonsten ist diese Rahmenhandlung teilweise obsolet, da sie keinen tieferen Zweck verfolgt.

Die DVD enthält neben dem Film in englischer und deutscher Fassung diverse Dokumentationen wie beispielsweise über die drei Szenen, in denen auf computergenerierte Spezialeffekte zurückgegriffen werden musste.

Laut Website des Films wurde "Die Farbe" bereits auf verschiedenen Festivals vorgestellt und auch mit diversen Preisen ausgezeichnet. Eindeutig zu Recht, muss man hier sagen. Denn was der junge deutsche Regisseur Huan Vu und sein Team hier mit eigenen Mitteln auf die Beine gestellt haben, ist beachtlich. Dieser Film braucht sich nicht vor den Produktionen der H.P. Lovecraft Historical Society zu verstecken. Kleinere technische Schwächen, wie das etwas ungünstig eingesetzte Element der Rahmenhandlung, sind vernachlässigbar. Man darf hoffen, dass das Beispiel von "Die Farbe" Schule macht und Lovecrafts Werke auch weiterhin originell und respektvoll
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TOP 500 REZENSENTam 13. August 2015
1975 macht sich der Amerikaner Jonathan Davis auf die Suche nach seinem Vater.
Er vermutet ihn in Deutschland im Schwäbisch-Fränkischen Wald wo er einst als Soldat im Zweiten Weltkrieg etwas unglaubliches erlebte.
Jonathan trifft nach einiger Suche auch einen Mann namens Armin der seinen Vater kannte und bei den Erlebnissen dabei war.
In einer langen Nacht erzählt Armin ihm eine unglaubliche und verstörende Geschichte über einen Meteor der vor dem Krieg einschlug und langsam aber sicher die Familie der das Grundstück gehörte, die Umgebung und die Tier/Pflanzenwelt mutieren lies....
Nun scheint sein Vater wieder dorthin zurückgekehrt zu sein.
Aber warum?

Also, direkt mal einige Warnungen vorweg: Die Farbe aus dem Jahr 2010 ist eine H.P.Lovecraft Verfilmung.
Wer also nicht mit seiner speziellen Art des Horrors klar kommt sollte sich die Sichtung sparen.
Zudem wurde der Film, bis auf die Darstellung der Farbe, in Schwarz-Weiß abgedreht.
Und das wichtigste: Die Farbe ist eine deutsche Amateur-Produktion auf absolutem Low-Budget Niveau.
Aber: In meinen Augen die Ambitionierteste die ich je sah.
Unglaublich was die Macher mit scheinbar wenig finanziellen Mitteln hier heraus geholt haben.

Die Darsteller, alles Amateure, machen einen hervorragenden Job.
Die Dialoge sind überraschend stimmig.
Die Atmosphäre ist für den Rahmen in dem man sich dort bewegt, überragend.
Das liegt z.t. auch am stimmungsvollen Soundtrack.
Die Computertricks gegen Ende sind auch ansehnlich....also für das Budget des Film das wohl irgendwo im 28.000 Euro Bereich liegt.
Diese Gesamtbild ist einfach klasse...da merkt man das die Macher mit viel Herz und Können bei der Sache waren.
Bei all meiner Lobhudelei darf aber nicht vergessen werden das man selber ein Herz für solche Produktionen haben muss.
Wenn man Hochglanz-Horror erwartet wird man enttäuscht werden...
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am 1. Februar 2014
Jonathan Davis' father turned strange and has runs off to Germany. His son follows looking for him. There the son encounters some odd people that tell him a story of a strange meteorite encounter and how his father is a part of the story. Smart kid does not swallow that gobbledygook; do we?

Never mind the cheep CGI it the story that is of interest. Most of the dialog is in German. Take heart there are subtitles. The version I watched that was a download cut the second line of the subtitles off. Luckily for me they only spoke slowly enough first year German so subtitles were not necessary. The film was mostly black and white with some pink blobs that I assume was the color in the title.

Looks like I will have to get the DVD just to see if the extras will add to the experience. Knowing the history of the story and the various adaptations may have added a little more continuity to the film as this film is also an adaptation.

I am a fan of Lovecraft in general and even have a couple of the movies (“The Dunwich Horror” and “The Call of Cthulhu”.) I found I did not like “Dagon” and ambivalent about this critter.
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